Test: Petzl Actik (1)

Stirnlampen im Test : Auch im Dunkeln alles im Blick

Veröffentlicht 11.12.2020

Ob für eine Bergwanderung, eine kurze Laufrunde oder das Gassi gehen mit dem Hund – mit einer Stirnlampe findet man sich auch im Dunkeln gut zurecht. Dabei unterscheiden sich die Lampen hinsichtlich ihrer Leuchtkraft und ihrer Konstruktionsmerkmale.

Arnold Zimprich
ist Autor und Outdoor-Freak und testet für verschiedene Magazine Sportartikel und Outdoor-Produkte. Er schreibt unter anderem für Alpin, das Bergzeit-Magazin und die Alpenvereins-Magazine Panorama und Bergauf.

Für abendliche oder nächtliche Unternehmungen draußen in der Natur ist eine gute Stirnlampe sehr hilfreich. Schließlich möchte man nicht komplett im Dunkeln tappen – und mit der Taschenlampe auszuleuchten macht auf Dauer auch keinen Spaß. Daher haben wir uns Stirnlampen näher angesehen. Die Modelle im Test befinden sich etwa zwischen 10 und 90 Euro, doch man kann für leistungsstarke Luxus-Lampenmodelle auch durchaus 150 Euro auf den Tisch legen.

Im Test waren sowohl Lampen bekannter Hersteller wie Ledlenser, Petzl oder Silva, als auch unbekannte No-Name-Lampen vertreten. Dabei lautet eine Erkenntnis, dass teuer nicht gleich besser ist. Von den 24 insgesamt getesteten Stirnlampen sind aktuell noch 22 verfügbar.

Vergleichstabelle
Vergleichstabelle
Kleine Lampe mit großer LeistungDimmbarBesonders hellPreistippSehr kompakt
Test: Petzl Actic CoreTest Auch im Dunkeln alles im Blick: Ledlenser H5R CoreAuch im Dunkeln alles im Blick Test: Olight H2r E1579174966468Test: Omeril Led HeadlampTest: Cocoda Headlamp With Gesture Sensor
Modell Petzl Actic Core Ledlenser H5R Core Olight H2R Omeril LED Headlamp Cocoda B6
Pro
  • Ausgezeichnete Leistung
  • Sehr kompakte Bauweise
  • USB-Lademöglichkeit
  • Möglichkeit, Lampe mit 3 x AAA zu betreiben
  • Ausgezeichnete Leuchtleistung
  • USB-Lademöglichkeit
  • Ausgezeichneter Wasserschutz
  • Unterteilte Ladestandsanzeige
  • Schöne Verarbeitung
  • Kompakte Konstruktion
  • Überragende Leuchtleistung
  • Hochwertige, robuste Verarbeitung
  • Umfangreiches Zubehör
  • Durchdachte Betriebsmodi
  • Tolles Preis-Leistungsverhältnis
  • Kompakte Bauweise
  • Einfache Bedienung
  • Extrem kompakte Bauform
  • Gestensteuerung
  • USB-Lademöglichkeit
Contra
  • Vergleichsweise kurze Akkulaufzeit
  • Proprietäres Ladekabel
  • Relativ schwer
  • Handling als Stirnlampe etwas umständlich
  • Teuer
  • Billige Verarbeitung
  • Wenige Betriebsmodi
Bester Preis

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Kleine Lampe mit großer Leistung: Petzl Actic Core

Kleine Lampe mit großer Leistung

Petzl Actic Core

Test: Petzl Actic Core
Minimale Lampe mit maximaler Leistung. Keine andere Lampe in dieser Packmaß-Klasse liefert so viel Licht. Angenehm unkompliziertes Handling.

Die Actik Core von Petzl ist zwar kompakt, kann es aber problemlos mit anderen leistungsstarken Stirnlampen aufnehmen. Die Lampe wird mit dem im Lieferumfang enthaltenen Core-Akku oder drei AAA-Batterien betrieben. Der Akku bietet eine Micro-USB-Ladebuchse sowie eine integrierte Ladestandsanzeige. So ist man flexibel und nicht auf eine USB-Lademöglichkeit angewiesen.

Seit Petzl vor über 20 Jahren die legendäre »Tikka« veröffentlichte, hat sich der Lampenkorpus kaum verändert. Die Lampe hat mit rund 450 Lumen mehr Leuchtpower als etwa die klobigere Lampe von Silva mit 350 Lumen.

Die Actik Core sitzt sicher am Kopf, zudem funktioniert sie ausgezeichnet. Außerdem fühlt sie sich verglichen mit den günstigen Modellen von Karrong oder Cocoda deutlich wertiger an. Die Lampe ist nach IPX4 wassergeschützt und dürfte so auch langlebiger sein als so manches Billig-Konkurrenzmodell. Die Leuchtlogik (Stromsparmodus, Standard, Hell/Boost) ist leicht zu bedienen. Aufgrund ihres geringen Gewichts schaukelt sich das Modell von Petzl auch während bewegungsintensiver Einsätze nicht unangenehm am Kopf auf.

Die Stirnlampe bietet zudem ein Rotlicht beispielsweise zum Lesen. Da kein Heck-Akku vorhanden ist, kann dieses auch in der Rückenlage genutzt werden. Einziges Manko der Actik Core: Die Brenndauer beträgt bei geladenem Akku drei Stunden im Standard-, sowie zwei Stunden in dem Max Power-Modus. Da hat die Konkurrenz meist mehr zu bieten. Dennoch reicht die Lampe von Petzl für einen Großteil der Einsätze vollkommen aus.

Die Petzl eignet sich für alle, die in Sachen Qualität auf Nummer sicher gehen wollen. Dafür kostet sie auch etwas mehr.

Dimmbar: Ledlenser H5R Core

Dimmbar

Ledlenser H5R Core

Test Auch im Dunkeln alles im Blick: Ledlenser H5R Core
Einfach bedienbare Stirnlampe mit dimmbarer Leuchtfunktion und wiederaufladbarem Akku. Eine der hellsten Lampen im Test, ausgezeichneter Wasserschutz.

Die Stirnlampe H5R Core von Ledlenser wird über einen einzelnen, großen Einschaltknopf bedient, der mit Handschuhen ebenfalls einfach zu handhaben ist. Hierüber lässt sich der Lampenmodus steuern: Wird der Knopf einmal gedrückt, schaltet die Lampe in den Standardmodus von 300 Lumen. Der Knopf kann zudem gedreht und somit auch als Dimmer genutzt werden. Wird der Knopf zweimal gedrückt, wird in den Boost-Modus mit 500 Lumen geschaltet. Dieser bietet einen sehr hellen Lichtkegel, der zum Beispiel beim Trailrunning genug Orientierung bietet.

Die Stirnlampe wird über einen Akkupack am Hinterkopf betrieben. Dieser hat eine Ladestandsanzeige und wird mit einem proprietären Kabel per USB geladen, das zudem mit einem praktischen Magneten ausgestattet ist. Das Batteriefach fällt im Vergleich zu anderen getesteten Lampen etwas klein aus. Das Gewicht von 160 Gramm ist noch im tolerierbaren Rahmen.

Auch preislich liegt die H5R Core im Rahmen. Zudem ist sie mit IP67 zertifiziert und kann so bis zu einen Meter tief für bis zu 30 Minuten eingetaucht werden.

Besonders hell: Olight H2R

Besonders hell

Olight H2R

Auch im Dunkeln alles im Blick Test: Olight H2r E1579174966468
Ein Leistungswunder mit praktischer Ladefunktion, das sich sehr vielseitig einsetzen lässt.

Die Olight H2R ist die teuerste Stirnlampe im Test und macht bereits beim Auspacken einen sehr guten Eindruck. Sie ist aber auch etwas lang, mit 170 Gramm Gewicht relativ schwer und ähnelt eher einer Stablampe.

Die Lampe eignet sich für mehrere Einsatzzwecke beziehungsweise Sportarten: Ohne Stirnband kann man sie wie eine Taschenlampe einsetzen, mit Stirnband kann man sie beim Bergsteigen, Wandern oder Laufen verwenden.

Die Olight H2R hängt mit 2.300 Lumen Leuchtpower alle anderen getesteten Stirnlampen ab. In diesem Modus beträgt die Betriebsdauer zwar nur knapp zwei Stunden, das ist aber trotzdem ein beeindruckendes Ergebnis. Auch der Medium-Modus bietet mit seinen 150 Lumen ausreichend Licht und im Low-Modus kann man mit 30 Lumen am Abend gut noch etwas lesen.

Zwischen den unterschiedlichen Modi wird über einen gummierten Druckknopf umgeschaltet. Zudem gibt es einen sogenannten »Moon Mode«, in dem die Stirnlampe nur schwach leuchtet. Dadurch ist sie im Dunkeln leichter zu finden.

Der 3.000-Milliamperestunden-Spezialakku wird per USB geladen, der mit einem Magneten am Batteriedeckel befestigt ist. Die Olight H2R ist zudem edel verarbeitet und im Lieferumfang befindet sich ein praktischer Gürtelclip. Somit ist diese Stirnlampe ein exklusives Produkt für alle, denen eine maximale Ausleuchtung sowie eine ausgezeichnete Verarbeitung wichtig sind und bereit sind beim Gewicht leichte Abstriche in Kauf zu nehmen.

Preistipp: Omeril LED Headlamp

Preistipp

Omeril LED Headlamp

Test: Omeril Led Headlamp
Günstige Lampe, die für viele weniger anspruchsvolle Einsätze absolut ausreicht.

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Die Omeril LED Headlamp bietet für einen geringen Preis ein interessantes Konzept mit leichter Bedienung: Die kompakte Lampe kombiniert einen fokussierten Innenscheinwerfer mit einem breit streuenden Außenscheinwerfer, zudem gibt es Rotlicht.

Das Design ähnelt stark einzelnen Black Diamond-Modellen. Dennoch ist die mit IPX5 zertifizierte Stirnlampe eine Empfehlung vor allem für Schnäppchenjäger.

In Sachen Verarbeitung muss man allerdings einige Abstriche machen: Die Befestigung der Stirnlampe am Kopfband ist etwas hakelig. Doch beim Test im Rahmen eines nächtlichen Hüttenaufstiegs über einen felsigen und teilweise etwas ausgesetzten Steig konnte die schwenkbare Stirnlampe sehr überzeugen. Der integrierte Akku wird über USB aufgeladen. Das breite Stirnband lässt sich einfach verstellen und der Bedienknopf ist auch mit Handschuhen gut bedienbar.

Die Stirnlampe ist zwar ein wenig klobiger als die Lampen von Cocoda oder Petzl, andererseits ist sie in der Breite und Länge etwas kleiner. Somit nimmt sie ähnlich viel Platz im Rucksack ein. Die Omeril ist somit ein ordentlich funktionierendes Schnäppchen und unsere Empfehlung für Gelegenheitssportler.

Sehr kompakt: Cocoda B6

Sehr kompakt

Cocoda B6

Test: Cocoda Headlamp With Gesture Sensor
Die Cocoda ist die kleinste Lampe im Test, lässt sich leicht bedienen, hat eine Gestensteuerung und richtet sich an Nutzer, die eine Minilampe für unterwegs suchen.

Die kleine und leichte Cocoba B6 kommt ganz ohne Schickschnack aus: Sie bietet drei Betriebsmodi (Energiesparmodus, hell, mittel) und eine Blinkfunktion. Man kann sie zudem auch per Gestenmodus aktivieren. Somit richtet sich diese Stirnlampe vorwiegend an Minimalisten, die nur eine Lampe haben möchten, die leuchtet.

Die Lampe ist mit nur 56 Gramm sehr leicht, so spürt man sie am Kopf fast nicht. Außerdem findet sie aufgrund ihrer geringen Größe auch in der Jacken- oder Hosentasche mühelos Platz. Die rund 150 Lumen sind für eine Stirnlampe in dieser Größe absolut in Ordnung. Der Hersteller macht zur Wasserdichtigkeit leider keine Angaben, somit sollte man Vorsicht walten lassen. Die Stirnlampe lässt sich über USB wieder aufladen.

Für alle, die eine kleine Lampe für unterwegs suchen, ist die Cocoda B6 empfehlenswert. Wer abends noch im Zelt lesen oder eine Runde Gassi gehen möchte, findet in dieser Stirnlampe den optimalen Partner.

Was gibt es sonst noch?

Die Tikkina von Petzl kostet zwar ein wenig mehr als ähnliche Billiglampen, dafür ist aber auch die Verarbeitung besser. Die Stirnlampe macht im Vergleich mit den Billiglampen aus Kunststoff den mit Abstand wertigsten Eindruck. Die höhere Qualität, die man hier fürs Geld erhält, sieht man dem Modell sofort an. Auch das Stretchband sieht sehr wertig aus.

Der französische Hersteller beschränkt sich auf die wichtigsten Funktionen: verringerte und volle Leuchtkraft sowie ein Leselicht. Die Tikkina wird mit drei AAA-Batterien betrieben. Es gibt keine externe Auflademöglichkeit. Das schmälert zwar das positive Testergebnis ein wenig, doch das Gesamtkonzept kann überzeugen. Die Tikkina von Petzl ist eine Stirnlampe mit einer wertigen Verarbeitung, die zudem schwenkbar sowie klein verpackbar ist und zudem schön am Kopf sitzt.

Die Black Diamond Revolt 350 ist die Nachfolgerin der Revolt, die wir auch getestet haben, bei der uns allerdings die ungenaue Gestensteuerung gestört hat. Wir sind gleich positiv überrascht: Die Bedienung der 350 ist nun viel besser, das Umschalten zwischen Full Power-Modus und Dimm Modus funktioniert super. Angenehm beim Laufen machten sich das kompakte Gehäuse und das dünne, bequeme Kopfband bemerkbar – man spürte die Lampe kaum auf dem Kopf. Versorgt wird die IPX4-zertifizierte Stirnlampe wahlweise per Akku oder drei AAA-Batterien.

So weit, so gut – leider hat es am Ende doch nicht zu einer Empfehlung gereicht. Grund dafür ist zum einen die schwergängige Scheinwerferverstellung mit vergleichsweise engem Schwenkbereich, zum anderen das Kopfband, das zwar komfortabel, aber nicht besonders rutschsicher ist.

Die H7R.2 von Ledlenser wurde bei einem frühmorgendlichen Halbmarathon getestet. Mit ihrem 300 Lumen hat die fokussierbare Stirnlampe eine Leuchtweite von bis zu 160 Metern. Der leichtgängige Scheinwerfer ist schwenkbar. Er wird mit vier AAA-Batterien oder einem Akku betrieben, der in ein Batteriefach eingelegt ist. Hier befindet sich auch eine USB-Ladebuchse.

Die Stirnlampe macht einen wertigen, leichten Eindruck. Der Bedienknopf ist mit Handschuhen einfach zu bedienen, der Lampenkörper ist aus Guss-Alu. Die H7R.2 trägt sich sehr angenehm. Am Hinterkopf hat man über ein Drehrad Zugriff auf die Dimmfunktion, zudem gibt es auch ein Rücklicht.

Bei der ThruNite TH20 befindet sich als einzige Stirnlampe im Test weder Akku noch Batterie im Lieferumfang. Dafür überzeugt die kompakte Stirnlampe mit ihrer hochwertigen Verarbeitung. Sie ähnelt dem »Luxusmodell« von Olight, da auch sie eine Stablampe aus Ganzmetall ist und in eine Halterung mit Stretchband eingeführt wird.

Der Druckknopf ist auch mit Handschuhen leicht zu bedienen. Bei längerer Betätigung aktiviert er den Firefly-Modus, in dem die Stirnlampe nur schwach leuchtet und so einfach gefunden werden kann. Danach kann man zwischen den verschiedenen Modi wechseln: Die Lichtausbeute ist bei voller Leuchtkraft für eine so kompakte Lampe erstaunlich. Dass zusätzlich eine Ersatzhalterung beigelegt ist, ist ein weiterer Pluspunkt.

Mit der ThruNite TH20 lassen sich auch nahezu problemlos Schwenkvorgänge durchführen: In der Gummiführung des Stirnbandes lässt sich der tonnenförmige Alulampenkörper nach unten und oben drehen. Das ist zwar nicht ganz so problemlos wie bei anderen getesteten Modellen, aber trotzdem ausreichend praxistauglich.

Beim Laden der Winzwon WZ6520FR springt die Ladekontroll-LED von rot auf grün. Schnell gefunden sind die fünf bzw. sechs Modi: Drückt man die rechte Taste kurz, schaltet die Lampe zwischen blinkend, hell fokussiert und gedimmt fokussiert, ein langer Druck sorgt für schwaches bzw. blinkendes Rotlicht. Weiß gedimmt leuchtet die Lampe rund zehn Stunden. Die Akkuladezeit ist nicht wie angegeben 2,5, sondern drei Stunden.

Laut Datenblatt ist die Winzwon nach IPX4 von allen Seiten spritzwassergeschützt. Allerdings hat sie keine super abgedichtete Bauausführung. So stellt sich die Frage, wie sich die Stirnlampe während eines mehrtägigen Outdoor-Gebrauchs bei schlechten Witterungsbedingungen schlagen würde. Das Stirnband ist zwischen 32 und 58 Zentimeter Umfang verstellbar und ist zudem waschbar.

Für diesen Leistungsumfang ist die Stirnlampe wirklich günstig. Andere vergleichbare, aber deutlich hochwertiger verarbeitete Lampen von namenhaften Hersteller fangen da meist schon bei 35 Euro an. Letztendlich ist entscheidend, worauf man bei der Kaufentscheidung den Schwerpunkt setzt: Billig, aber dafür mit Abstrichen bei der Verarbeitung sowie eine fragwürdige Schlechtwetterperformance, oder mehr Geld investieren und eine verlässlichere Funktion erhalten. Bei der Winzwon ist es ratsam, lieber ein teurere und wertigere Stirnlampe zu kaufen.

Wissenswertes über Stirnlampen

Beschäftigt man sich mit Stirnlampen, stolpert man immer wieder über die Begriffe Lumen und Lux. Doch was ist der Unterschied? Lux bezeichnet die physikalische Einheit für die Beleuchtungsstärke einer Lichtquelle. Lumen dagegen ist die fotometrische Einheit für den Luftstrom. Bei Stirnlampen wird von den Herstellern am meisten Lumen als Einheit verwendet – daher sind die Lampen im Test auch nach Lumen sortiert.

Bis vor wenigen Jahren überschritten nur wenige Lampen die Grenze von 100 Lumen. Das ist inzwischen eher die Regel, sodass die Zeit von Stirnlampen mit mangelhafter Ausleuchtung definitiv vorbei sind.

Bauarten

Nicht alle Stirnlampen sind gleich. So weisen die 24 getesteten Lampen unterschiedliche Konstruktionsmerkmale auf. Im Testfeld lassen sich drei Konstruktionstypen unterscheiden:

  1. Kompaktlampen, bei denen der Akku in den Scheinwerfer integriert ist
  2. Lampen mit einem externen Akku am Hinterkopf
  3. Stecklampen, bei denen der Lampenkorpus mit dem Akku in eine Halterung am Kopfband gesteckt wird

Welcher Lampentyp der Beste ist hängt von dem Einsatzgebiet ab. Praktisch ist es, wenn die Stirnlampe auch als normale Taschenlampe genutzt werden kann.

Wasserdicht oder nicht?

Da Stirnlampen auch im Freien verwendet werden, sind sie in der Regel vor Außeneinwirkungen wie Wasser und Staub geschützt. Dabei befinden sich folgende Kennziffern auf den Lampen, wobei IP für »International Protection« steht:

  • IPX8: Schutz auf unbestimmte Zeit gegen Eindringen von Wasser beim komplettem Eintauchen (bis 1 Meter Tiefe für 30 Minuten)
  • IPX6: Schutz gegen Eindringen von Wasser bei kurzem Eintauchen
  • IPX4: spritzwassergeschützt (Richtung egal)

Hat ein Modell kein Zertifikat, sollte man Vorsicht walten lassen, da nicht auszuschließen ist, dass das Gerät vom Kontakt mit Wasser Schaden davonträgt.

So haben wir getestet

Die 24 Stirnlampen wurden alle auf Laufrunden, Biwak- und Wandertouren sowie auf Campingtouren im Spätherbst und Frühwinter getestet. Wichtige Kriterien waren die Leuchtleistung und Ausleuchtung sowie die Bedienbarkeit mit und ohne Handschuhe.

Was im Rahmen des Tests größtenteils nicht bis zur Erschöpfung getestet werden konnte, ist die Batterielaufzeit. So wurde hier zum Teil auf die Herstellerangaben zurückgegriffen.

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