Sportlich zur inneren Ruhe Test: Yogamatte

Yogamatten im Test : Sportlich zur inneren Ruhe

von
Update 05.10.2020

Yoga geht theoretisch auch ohne Matte, aus hygienischen Gründen empfiehlt sich aber die Investition in eine eigene Matte durchaus. Wir haben uns auf dem Markt umgesehen und 20 Yogamatten getestet.

Update 5. Oktober 2020

Wir haben weitere acht Yogamatten getestet. Für die Yoga Star von Sportastisch sprechen wir eine Empfehlung aus.

Karin Bünnagel
Karin Bünnagel
schreibt als freie Journalistin überwiegend über Gesundheits- und Fitnessthemen, unter andere für das Fitnessmagazine Wanderlust und RADtouren. Sie testet überwiegend Produkte rund um Sport, Fitness und Gesundheit.

Im Test haben wir nicht nur die technischen Daten der Matten verglichen, sondern darauf vor allem Yogaübungen gemacht, um zu testen, ob sie auch halten, was sie versprechen.

Wir haben uns die Vor- und Nachteile genau angesehen und daraufhin einige Empfehlungen gekürt. Natürlich ist eine (eigene) Yogamatte nicht zwingend notwendig, aber durchaus angenehm. Im Test finden Sie Tipps zu Material und Kauf.

Aus Naturkautschuk: Lotuscrafts Oeko

Mit der Oeko von Lotuscrafts hatten wir viel Spaß bei den Yogaübungen. Sie rutscht nicht und ist trotz einer Dicke von lediglich vier Millimetern gut gedämpft. Auch die Zwei-Lagen-Technik überzeugt uns, wir empfehlen die Matte daher.

Aus Naturkautschuk

Lotuscrafts Oeko

Test Yogamatte: Lotuscraft Oeko
Rutschfeste Yogamatte mit guter Dämpfung – und biologisch abbaubar.

Die zwei Lagen sollen dafür sorgen, dass während den Übungen die Gelenke geschont werden, die Matte ist aber trotzdem stabil genug, um die Position zu halten. Die Matte besteht aus 100 Prozent Naturkautschuk und ist biologisch abbaubar. Weichmacher, Lösungsmittel oder andere schädliche Stoffe findet man hier nicht, so die Herstellerangaben.

Auch bei Schweiß rutscht man auf der Matte nicht weg und Kautschuk lässt sich außerdem leicht reinigen. In die Waschmaschine muss die Matte daher nicht, sie kann einfach mit einem weichen Lappen und etwas  – verdünntem – Apfelessigreiniger saubergemacht werden.

Die Handhabung fanden wir auch gut, denn die Matte kann einfach zusammengelegt oder gerollt werden. Wir stellten im Test einen dezenten Eigengeruch fest, der dürfte beim Auslüften aber verfliegen. Zwei Kilo wiegt sie, das ist nicht unbedingt leicht, aber dennoch gut zu transportieren.

Lebenslange Garantie: Manduka Pro Lite Lotus

Lotuscraft und Manduka sind sich bei den Farben recht ähnlich. Wir finden bei diesem Produkt nicht nur die Rutschfestigkeit gut, sondern auch die lebenslange Garantie.

Lebenslange Garantie

Manduka Pro Lite

Yogamatte Test: Manduka Yogamatte
Eine langlebige Yogamatte, die ausreichend dämpft mit gutem Grip und Öko-Zertifikat.

Die Manduka besteht aus latexfreiem Kunststoff PVC und eignet sich für Allergiker. Das Unternehmen aus Amerika sagt aus, die Matten seien außerdem emissionsfrei hergestellt, zudem ist sie mit Öko-Tex 100 zertifiziert.

Die Matte ist rutschfest und hat eine gute Dämpfung. Dadurch kann man sie für sämtliche Yoga-Stile verwenden. Sie ist 4,7 Millimeter dick, das dämpft bei Sprüngen auf den Boden die Gelenke. Unten hat sie ein gepunktetes Muster, dadurch verrutscht sie bei dynamischen Asanas auch nicht.

Oben ist der Grip ebenfalls gut, mit der Zeit soll er sogar besser werden. Das Unternehmen rät, dass man mit Meersalz die Matte behandeln soll, dadurch soll der Grip verstärkt werden. Vor allem gefällt uns die lebenslange Garantie. Wir finden sie ähnlich gut wie die Lotuscraft.

Gute Haptik: Yogaklar Premium Yogamatte

Gute Haptik

Yogaklar Premium Yogamatte

Test Yogamatten im Test: Sportlich zur inneren Ruhe: Yogaklar Premium Yogamatte
Die Yogaklar-Matte zeichnet sich durch angenehme weiche Haptik, gute Griffigkeit und hohe Rutschfestigkeit aus.

von 10 Lesern gekauft

Von Yogaklar gibt es eine Matte aus Naturkautschuk und Kork, sie hat uns im Test positiv überrascht und gefällt uns gut.

Die Matte ist weich und angenehm, sie ist zwar nur drei Millimeter dick, dafür aber gut gedämpft. Zudem hat Kork isolierende Eigenschaften, man ist damit während den Übungen auch vor Bodenkälte geschützt.

Die Korkseite ist oben. Damit hat man guten Grip und es verhindert ein Rutschen. Mit feuchtem Lappen oder lauwarmem Wasser mit Seife kann die Matte einfach gereinigt werden. Der Vorteil von Kork: Das Material ist antibakteriell und wasserabweisend. Unten besteht die Matte aus Naturkautschuk und auf dem Boden liegt sie glatt auf.

Diese Yogamatte ist nicht nur frei von Schadstoffen, sondern auch umweltfreundlich und biologisch abbaubar. Allerdings riecht sie etwas nach dem Naturkautschuk. Mit 2,3 Kilo ist sie auch etwas schwerer. Wir finden aber den Tragegurt gut, damit lässt sich die Matte einfach fixieren und mitnehmen.

Wir empfehlen sie für alle, die Wert auf umweltfreundliche Materialien legen.

Günstig: Yogistar Yogimat basic

Günstig

Yogistar Yogimat Basic

Test Yogamatte: Yogistar Yogimat basic
Eine gute und leichte Matte mit ausreichender Dämpfung und Öko-Zertifikat für kleines Geld.

Wer als Anfänger nicht sofort viel Geld in eine Matte investieren möchte, bekommt eine günstige Variante mit der Yogistar Yogimat basic.

Diese PVC-Matte ist hautfreundlich und nachhaltig produziert, hier findet man keine Weichmacher oder schädliche Lösungsmittel. Außerdem riecht sie nicht. Zudem ist die Matte Öko-Tex 100 zertifiziert. Für dynamische Übungen ist sie dank vier Millimetern Dicke auch geeignet.

Yogamatte Test: Yogistar Yogimat Basic
Yogimat-Matte: platzsparend.

Zu viel schwitzen sollte man bei dieser Matte aber nicht, sonst kann es schonmal rutschig werden. Um das zu vermeiden, soll die Matte mit milder Waschseife bei 30 Grad gewaschen werden – kein Weichspüler und auch kein Schleudergang. Danach mit dem Handtuch abtrocknen und aufhängen, damit soll die Griffigkeit besser werden.

Diese Matte liegt auf dem Boden plan auf, ist einfach zusammenzurollen und zu falten. Einen Tragegurt gibt es hier nicht, aber wenn die Matte mal aufgerollt ist, bleibt sie es auch, solange sie auf dem Boden liegt. Da sie nur 1,1 Kilo wiegt, ist sie sehr leicht. Wir empfehlen sie aufgrund des Preises für Anfänger oder alle, die eine leichte Matte suchen.

Doppelseitig nutzbar: Sportastisch Yoga Star

Doppelseitig nutzbar

Sportastisch Yoga Star

Test: Sportastisch Yoga Star
Doppelseitg nutzbare Yogamatte, die weniger als 800 Gramm auf die Waage bringt.

Keine Preise gefunden.

Die Sportastisch Yoga Star ist mit unter 800 Gramm sehr leicht und lässt sich so sehr gut transportieren. Die Matte eignet sich sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene. Sie besteht aus TPE (thermoplastische Elastomere), ohne Schwermetalle oder weitere Zusatzstoffe.

Die Vorderseite der Yogamatte ist farbig und mit einem Blätter-ähnlichen Muster strukturiert. Sie ist weich und fühlt sich so angenehm auf der Haut an. Die andere Seite ist durch eine Wellen-Struktur schön griffig.

Die Matte ist sechs Millimeter dick. Sie schont die Gelenke, ist aber nicht so weich, dass man die Balance verliert. Direkt nach dem Auspacken hatte die Yogamatte einen leichten Geruch, dieser ist aber nach wenigen Tagen verflogen.

Was gibt es sonst noch?

Das Produkt von Bausinger besticht mit 100 Prozent Schurwolle oben. Das erinnert an Lammfell und macht die Matte angenehm weich, gelenkschonend und warm. Unten hat die Matte eine Beschichtung aus naturfarbenem Latex, damit rutscht sie nicht weg. Diese Hochflor-Matte ist Öko-Tex 100 zertifiziert. Das Ganze wird in der Toskana beschichtet und gewoben, die Konfektion erfolgt in Deutschland. Da sie nicht umsäumt ist, fusselt die Matte ein wenig. Wir vermuten, dass das nach einiger Zeit weniger wird. In die Waschmaschine darf sie auch, mit Wollwaschmittel und bei 30 Grad. Die Bausinger-Matte war mit 75 Zentimetern Breite und 200 Zentimetern Länge die größte im Test. Griffig ist sie, aber je nach Position weniger rutschfest.

Die Lululemon-Matte ist mit 80 Euro die teuerste Testmatte. Sie soll mehr Komfort für Knie und Hüfte bieten, wenn es bei den Asanas um Bodenhaltung geht. Sie ist glatt auf der Unterseite und liegt fest auf. Die Dicke beträgt fünf Millimeter und ist angenehm. Auch hier bildet Naturkautschuk die Basis, durch enthaltenen Kunststoff Polyurethan wird außerdem Feuchtigkeit absorbiert. Außerdem wurde hier Latex verarbeitet. Wir finden die Griffigkeit toll, aber fast schon zu viel des Guten.

Gereinigt werden kann die Matte einfach mit – warmem – Seifenwasser, anschließend abwischen, warten bis sie trocken ist und fertig. Nach dem Training sollte man sie reinigen. Wir finden das definitiv notwendig, denn nach dem Test auf der anthrazit-schwarzen Matte und sah man deutlich Hand- und Fußspuren. Die konnten aber leicht weggewischt werden. Mit 66 Zentimetern Breite und 180 in der Länge ist sie breiter als der Großteil der anderen Testmatten.

Die Matte von Reebok besteht wahrscheinlich ebenfalls aus PVC, genaue Angaben haben wir nicht gefunden. Mit 173 Zentimetern ist sie kürzer als viele andere Matten. Hier gibt es kein Öko-Tex 100 Zertifikat und die Matte riecht nicht besonders angenehm. Vor allem bei Übungen in Bodennähe stört das beim Yoga. Sie ist aber rutschfest und auch bei den Asanas bietet sie Halt, bei schwitzigen Händen aber bietet sie weniger Grip. Laut Herstellerangaben ist die Matte einfach zu reinigen, wie wird uns aber nicht näher beschrieben.

Vier Millimeter dämpfen auch bei härterem Boden. Außerdem kann die Matte kompakt zusammengerollt werden und rollt sich dann auch nicht wieder aus, mit dabei ist außerdem eine Tragekordel. Mit nur 950 Gramm ist sie die leichteste Testmatte.

Von Good Times gibt es eine hautfreundliche, schadstofffreie und außerdem umweltfreundliche TPE-Matte. Ein Muster ist oben eingeprägt, das verstärkt die Rutschfestigkeit, unten sieht man ein Wellenmuster, dadurch rutscht die Matte auf dem Boden nicht. Mit acht Millimetern Dicke ist sie außerdem gelenkschonend und weich. Asanas im Liegen oder Sitzen sind kein Problem, Balance-Haltungen aber schon, denn hier fehlt es der Matte an Stabilität. Wir finden die Matte daher eher als Gymnastik-Matte geeignet oder als Unterlegmatte, weniger für Yoga.

Die Matte kommt mit Kordel und Tasche, besagte Tasche hatte in unserem Fall aber bereits eine aufgegangene Naht. Hochwertig wirkt sie eher nicht, mit 1,2 Kilo ist aber die Matte schön leicht.

Die Reehut-Matte besteht aus NBR-Schaum, damit hat sie weniger Gewicht und ist dabei aber dicker als manch andere Matte mit 12 Millimetern. Außerdem lässt sie sich leicht reinigen, ist aber nicht so stabil. Bei Balance-Übungen kann man die Balance nur schwer halten. Laut Hersteller ist es aber auch keine reine Yogamatte, eher eine Fitness- oder Gymnastikmatte, Isomatte, Picknickdecke oder ein sogar ein Teppich.

Wird auf die Matte Druck ausgeübt, entstehen Dellen, die verschwinden aber auch wieder. Liegt man auf der Matte, ist der Geruch nicht gerade angenehm. 900 Gram sind aber schön leicht und mit dabei ist auch hier ein Tragegurt.

Die Movit XXL Pilates ist mit ganzen 15 Millimetern die dickste Testmatte. Auch sie ist eine NBR-Schaumstoff-Matte, ist schwermetall- und phthalatfrei. Auch sie wiegt wenig, ist aber dicker, lässt sich dabei leicht reinigen. Die stabilste Matte ist sie nicht, schwierig sind vor allem Balance-Übungen darauf.

Der mitgelieferte Tragegurt hinterlässt Druckstellen auf der Matte, die sollten weggehen, wir sahen sie aber immer noch. Druckstellen von Füßen oder Händen dagegen verschwinden schnell wieder. Auch hier war der Geruch aber recht unangenehm.

Wissenswertes über Yogamatten

Wer Yoga macht, hält durchschnittlich 43 Monate durch, bevor man sich einem neuen Hobby widmet oder eine neue Form der Entspannung sucht. 43 Monate sind fast vier Jahre – eine ziemlich lange Zeit. Schon aus Hygiene-Gründen lohnt sich die eigene Matte daher. Man braucht sie zwar nicht unbedingt, ohne Matte oder auf dem Teppich oder auf einer Decke geht es auch, Yogamatten kann man aber schon ab etwa 15 Euro kaufen. Für längere Zeit lohnen sich dann auch teure Matten.

Yogamatte Test: Ashtangaconnection©thekla Ehling
Anja Titsch (l.) und Katharina Kraaibeek, Lehrerinnen der Ausbildungsschule Ashtanga Connection in Köln. ©thekla_ehling

»Meine persönliche Yogamatte habe ich nun bereits seit 15 Jahren«, so Katharina Kraaibeek, die eine der beiden Inhaberinnen der Ausbildungsschule Ashtanga Connection für Ashtanga Yoga in Köln, ist. »Je älter eine Matte ist, umso besser ist sie. So eine Matte kann schon ein halbes Yoga-Leben halten.« Außerdem soll man sich auf der Matte wohlfühlen, körperlich und seelisch. Yogamatten gibt es in vielen Designs und Farben, so findet sicher jeder seine Wunsch-Matte.

Das Material

Die Durchschnitts-Matte ist 183 Zentimeter lang und 61 Zentimeter breit, manche weichen aber davon ab. Welche Matte man wählt, hängt von Einsatzbereich und den Vorlieben ab. Gelenkschonend ist eine Dämpfung. Nicht unwichtig, wenn bei Übungen lange gehalten werden sollen. Für dynamische Asanas bieten dünne Matten dafür Stabilität und sorgen für einen festen Stand, auch bei Balance-Übungen.

Schafstoffrei sollte die Matte in jedem Fall sein, denn »Beim Yoga schwitzt man zum Beispiel auf der Matte und man hat auch ständig Hautkontakt zu ihr, daher sollte man darauf achten, dass die Matte schadstofffrei ist«, so Kraaibeek. Ein Öko-Tex 100 Zertifikat heißt, dass die Matte gesundheitlich unbedenklich ist, egal welches Material.  »Neue Matten riechen im ersten Moment ein wenig, der Geruch verfliegt aber relativ schnell wieder«.

Yogamatten bestehen meist aus PVC, einem synthetischen Material. Sie sind robust und halten lange. Anfangs können sie aber auch stark riechen und müssen etwas auslüften. Auch für Latexallergiker eignen sich diese PVC-Matten. Die Matten können im Innen- und Außenbereich genutzt werden. Wenn man mit PVC schwitz, kann es aber schonmal rutschig werden.

Yogamatte Test: Pvc Matten
PVC, eines der Materialien bei Yogamatten.

Außerdem gibt es noch thermoplastische Elastomere, also TPE-Matten. Der Schaum kann komplett biologisch abgebaut werden und mit ihrem schön leichten Gewicht sind sie ideal zum Mitnehmen. Diese Matten nehmen nur wenig Feuchtigkeit auf, eignen sich daher auch für Übungen, bei denen man mehr schwitzt. Sie halten dafür aber nicht so lange wie PVC-Matten. Auch TPE-Matten sind aber für Menschen mit Latexallergie geeignet. Der Geruch ist anfangs gummiartig, aber der verfliegt nach ein paar Wochen.

Ein weiteres, häufig eingesetztes Material ist NBR (Nitril-Butadien-Kautschuk). Das wird oft genutzt, wenn Sport auf Matten ausgeübt wird, etwa beim Pilates oder bei der Gymnastik. Diese Matten sind dicker als normale Yogamatten, bei dynamischen Übungen bieten sie aber wenig Halt, ebenso bei Sprüngen. Der Grund dafür ist die geringere Dichte. Dafür lassen sie sich leicht reinigen und sind günstiger zu haben.

Naturkautschuk ist ein natürlicher Rohstoff, der mit Dämpfung und Rutschfestigkeit überzeugt. Man sollte diese Matten aber nicht draußen benutzen, denn sie mögen keine direkte Sonneneinstrahlung. Diese Produkte sind meist teurer, denn die Herstellung ist aufwendiger als etwa bei PVC-Matten.

Yogamatte Test: Vergleich Dicke
Je nach Dicke gibt es Vor- und Nachteile.

Eine Matte mit Schurwolle bietet eine kuschelige Oberfläche und eine rutschfeste Unterseite. Für Asanas im Sitzen oder Liegen sind diese Matten ideal. Schwitzt man bei der Übung mehr, sind sie eher ungeeignet. Dafür ist es aber ein komplett abbaubares Naturprodukt, das gegen Kälte isoliert, vor allem im Winter ist das angenehm. Diese Matten sind strapazierfähig und langlebig, dafür aber teuer und eignen sich nicht so gut für den Transport.

Auch rutschfest sollte eine Yogamatte sein. Wie sehr, da scheiden sich aber die Geister. Die Unterseite sollte in jedem Fall rutschfest sein, aber oben? »Für Ashtanga Yoga sind allzu rutschfeste Matten nicht gut geeignet, jedenfalls nicht für Fortgeschrittene«, so Yogalehrerin Kraaibeek. »Denn dadurch wird möglicherweise bei bestimmten Asanas verhindert, dass die Binnenmuskulatur genutzt wird.« Mehr rutschen bedeutet, dass mehr Muskeln angespannt werden müssen, wenn man die Position halten will.

Daher kosten die Übungen auf einer rutschigen Matte mehr Kraft, haben aber auch einen größeren Fitnesseffekt. »Eine rutschfeste Matte kann einen schon mal ausbremsen – bei fließenden Bewegungen oder wenn zwei Bewegungen zeitgleich ausgeführt werden«, so Kraaibeek. »Man kann die Kraft aus der Mitte beim Sonnengruß richtig nutzen, wenn die Füße auf der Matte etwas gleiten können.«

So haben wir getestet

Wir haben uns insgesamt 20 Matten angesehen und darauf verschiedene Übungen gemacht. Denn eine Yogamatte sollte vor allem nach persönlichen Vorlieben ausgesucht werden. Wir haben auf den Matten ruhige, langsame Übungen, aber auch körperlich anspruchsvolle gemacht.

Wichtig waren uns dabei Dämpfung und Rutschfestigkeit. Außerdem haben wir aufs Gewicht und die mitgelieferten Transportmöglichkeiten wie Tragegurt geachtet. Außerdem haben wir uns angesehen, welche Angaben die Hersteller zur Reinigung machen, denn so eine Yogamatte kommt mit viel  Dreck, Schweiß und Bakterien in Berührung. Auch das Material haben wir uns angesehen.

   Unsere Empfehlungen sind redaktionell unabhängig.

Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links, die mit markiert sind. Kaufen Sie über diese Links ein Produkt, erhalten wir eine kleine Provision. Mehr dazu.