Schwimmbrille Test: Schwimmbrillen Aufmacher2

Schwimmbrillen im Test : Freie Sicht unter Wasser

Update 08.09.2021

Schwimmbrillen gehören zu den Dingen, an die man bei einem Schwimmbadbesuch nicht unbedingt denkt, dabei haben sie nicht nur für Profis Vorteile. Mit Brille hat man nicht nur freie Sicht unter Wasser, so kommt auch vor allem kein Chlor in die Augen. Wir haben 23 Modelle getestet und wurden von den meisten positiv überrascht.

Update 8. September 2021

Wir haben elf weitere Schwimmbrillen getestet. Neue Empfehlungen sind die Zoggs Fusion Air, die Speedo Fastskin Pure Focus Mirror und die Orca Killa 180°.

Karin Bünnagel
schreibt als freie Journalistin überwiegend über Gesundheits- und Fitnessthemen, unter andere für das Fitnessmagazine Wanderlust und RADtouren. Sie testet überwiegend Produkte rund um Sport, Fitness und Gesundheit.

Man braucht zum gelegentlichen Schwimmen nicht zwingend eine Brille, vor allem wenn man es nur als Hobby ansieht. Die unscheinbaren Accessoires bieten aber einige Vorteile gegenüber dem Schwimmen ohne Brille, die nicht unterschätzt werden wollen. Ob Meer, See oder Schwimmbad, für alles gibt es die richtige Brille, die vor Augenreizungen schützt und auch problemloses Schwimmen mit Kontaktlinsen ermöglicht. Unbequem müssen sie dabei auch nicht sein, vorausgesetzt, man wählt das richtige Modell.

Vergleichstabelle
Vergleichstabelle
AllrounderLeicht anzupassenAngenehmSportliches DesignGroßes SichtfeldFürs Freiwasser
Test  Freie Sicht unter Wasser: Zoggs Fusion AirTest Schwimmbrille: Cressi FlashTest Schwimmbrille: Arena The OneTest  Freie Sicht unter Wasser: Speedo Fastskin Pure Focus MirrorTest Schwimmbrille: Aqua Sphere VistaFreie Sicht unter Wasser Test: 615y1bmlbhl. Ac Ss450
Modell Zoggs Fusion Air Cressi Flash Arena The One Speedo Fastskin Pure Focus Mirror Aqua Sphere Vista Orca Killa 180°
Pro
  • Einfache Hand­habung
  • Ersatz-Nasensteg
  • Gutes Sichtfeld
  • Blaue Tönung
  • Einfache Hand­habung
  • Schnellverschluss am Brillen­rand
  • Gutes Sichtfeld mit klaren Gläsern
  • Passt sich an Gesichts­form an
  • Verpackung kann als Etui dienen
  • Einfache Hand­habung
  • Passt sich an Gesichts­form an
  • Schnellverschluss am Brillen­rand
  • Gutes Sichtfeld
  • Dezent blau getönt
  • Stromlinienförmiges Design
  • Low-Profile-Design
  • Drei unterschiedliche Nasen­stege
  • Komfortabler Sitz
  • Lila Tönung
  • 2x Anti-Beschlag
  • Leichtes Design
  • Schnellverschluss am Brillen­rand
  • Großes Sichtfeld
  • Klares Glas
  • Verspiegeltes Glas
  • Große Gläser
  • Angenehmer Sitz
  • Lila Tönung
  • Mit Netztasche
Contra
  • Etui muss separat gekauft werden
  • Etui muss separat gekauft werden
  • Teuer
  • Massige Brille
  • Zum Einstellen muss die Brille in die Hand genommen werden
Bester Preis
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Allrounder: Zoggs Fusion Air

Allrounder

Zoggs Fusion Air

Test  Freie Sicht unter Wasser: Zoggs Fusion Air
Fusion Air von Zoggs ist ein echter Allrounder. Die Passform der Brille ist super, ohne zu drücken.

Die Gläser der Zoggs Fusion Air sind leicht getönt, bieten aber auch im Freiwasser gute Sicht. Der Tragekomfort ist sehr angenehm: Durch das zweisträngige Gummi kann man die Bänder frei platzieren,  der Druck ist dadurch gut verteilt.

Die Schwimmbrille überzeugt bereits beim Ansaugtest. Im Wasser sitzt das Modell ebenfalls perfekt, verrutscht nicht und bleibt wasserdicht. Die angenehm weiche Gummierung übt keinen Druck auf die Augen aus und sitzt bequem. Um die Schwimmbrille passend einzustellen, muss lediglich am Verschluss der Bänder gezogen werden. Das funktioniert auch im Wasser. Die Einstellung ist stufenlos.

Die Fusion Air hat einen Anti-Beschlag sowie UV-Schutz. Kontraste werden durch die blauen Gläser verstärkt, die im Hallenbad und auch draußen gute Sicht bieten. Verarbeitung und Optik sind hochwertig. Getestet wurde die blaue Version, es gibt die Schwimmbrille aber auch in anderen Farben.

Durch das Low-Profile-Design hat die Zoggs Fusion Air ein sehr sportliches Flair. Sie bringt keine speziellen Funktionen mit, erfüllt ihre Aufgabe aber perfekt und hat ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Nachteilig ist, dass für den Transport und Schutz der Schwimmbrille ein Etui separat erworben werden muss.

Leicht anzupassen: Cressi Flash

Leicht anzupassen

Cressi Flash

Test Schwimmbrille: Cressi Flash
Die Cressi ist unkompliziert anzupassen und hat eine schöne Passform.

Bei der Cressi Flash waren wir beim Ansaugtest zunächst skeptisch, ob sie passen wird, das hat sie aber, und zwar sehr gut. Uns gefällt vor allem, dass sie schön leicht verstellt werden kann.

Die Handhabung bei dieser Brille ist praktisch und einfach, ebenso leicht kann das Kopfband angepasst werden. Dazu muss man nur die Enden ziehen oder die Flügelchen anheben, die sich am Schnellverschluss befinden, damit wird das Band gelockert. Das funktioniert mit nassen Händen gut und auch hier kann die Brille dabei anbehalten werden.

Diese Brille lässt kein Wasser durch, wenn sie sich festgesaugt hat und drückt dabei nicht. Auch hier kann aber der Nasensteg nicht eingestellt werden. Die Struktur ist elastisch, soll sich aber ans Gesicht anpassen. Das funktionierte bei uns gut, dass es bei jedem klappt, können wir, wie bereits erwähnt, nicht versichern.

Die Flash verfügt ebenfalls über ein zweiteiliges Kopfband und angenehmen Halt. Gut finden wir auch, dass Band und Schnalle mit den Teilen anderer Cressi-Brillen ausgetauscht werden können. Etui oder Schutzhülle fehlt zwar, aber man kann die Brille einfach in ihrer Verpackung transportieren.

Angenehm: Arena The One

Angenehm

Arena The One

Test Schwimmbrille: Arena The One
Der Allrounder bietet eine einfache Handhabung, einen angenehme Sitz und eine weiche Passform zu einem guten Preis.

The One von Arena ist in Lila und Mint gehalten, wir denken dabei an Eis mit Heidelbeer- und Pistaziengeschmack – das macht gleich Lust auf Freibad oder Badesee. Farben allein machen aber noch keine gute Schwimmbrille, bei dieser Brille überzeugen ebenfalls die wichtigen Eigenschaften.

Auch mit nassen Händen kann man die Brille noch leicht einstellen. Dazu muss an den Bandenden gezogen werden, dann wird die Brille enger. Wenn man den Schnellverschluss drückt, kann man das Band weiter stellen. Das hat einfach und problemlos geklappt, die Brille mussten wir dazu nicht ausziehen.

Auch die Passform fanden wir sehr gut, denn dank weicher Abdichtungen liegt sie gut auf, drückt aber nicht zu stark auf die Augenpartie. Dabei bleibt sie trotzdem wasserdicht. Den Nasensteg kann man nicht einstellen, die Brille soll sich aber universell anpassen. Bei uns saß sie perfekt, ob das bei jeder Gesichtsform so ist, können wir aber nicht garantieren.

Das geteilte Kopfband bietet am Hinterkopf stabilen Halt, auch bei starken Bewegungen verrutscht hier nichts.

Mit den Polycarbonat-Gläsern hat man seitlich und frontal gute Sicht, sie sind leicht bläulich getönt, das fanden wir im Freibad recht angenehm.

Wir fanden die Arena The One toll und auch der Preis ist nicht hoch.

Sportliches Design: Speedo Fastskin Pure Focus Mirror

Sportliches Design

Speedo Fastskin Pure Focus Mirror

Die Fastskin Pure Focus Mirror von Speedo ist sehr stromlinienförmig, dafür aber auch ebenso teuer. An dem Modell haben vor allem Wettkampfschwimmer ihre Freude. Die Brille lässt sich mit der Spannungsskala des Gummis gut anpassen. Mitgeliefert werden drei verschieden große Nasenstege, sodass jeder die passende Größe finden sollte.

Die Gläser sind verspiegelt und reichen über den seitlichen Rand hinaus, was der Schwimmbrille ein ziemlich sportliches Design verpasst. Die Gläser bieten UV-Schutz und eine Anti-Beschlagstechnologie, mit der man doppelt so lange klare Sicht haben soll. Im Test war die Sicht tatsächlich die gesamte Zeit ungetrübt. Die lila Tönung bietet im Hallenbad gute Kontrast, durch die Verspiegelung wird man im Freiwasser nicht geblendet.

Die Schwimmbrille lässt sich leicht einstellen, dank des doppelten Kopfbands sitzt sie gut, ohne auf die Augenpartie starken Druck auszuüben.

Die Fastskin Pure Focus Mirror ist eine Empfehlung für ambitionierte Schwimmer, die auch bereit sind etwas mehr Geld zu investieren. Die Verpackung kann zwar zum Transport verwendet werden, doch empfiehlt sich die Anschaffung eines zusätzlichen Etuis.

Großes Sichtfeld: Aqua Sphere Vista

Großes Sichtfeld

Aqua Sphere Vista

Die Aqua Sphere Vista ist eine Schwimmmaske, damit auch größer als eine Saugnapfbrille. Die Brille ist größtenteils transparent, nur der Rahmen ist in Blau und Türkis gehalten, das nimmt ihr das massige Aussehen etwas. Wir empfehlen sie für alle, die Wert auf ein großes Sichtfeld legen.

Die Maske saugt sich gut fest, selbst wenn wir leichte Grimassen schneiden löst sich hier nichts. Die Einstellung funktioniert einfach: Schnellverschluss runterdrücken oder an den Enden des Bandes ziehen und fertig.

Wie bei der Konkurrenz hat auch die Sphere Vista ein geteiltes Kopfband, das stabilen Halt bietet. Schwimmmasken sollen angeblich leichter verrutschen, bei der Aqua konnten wir das aber nicht feststellen, sie saß sehr gut. Die stabile Verpackung kann auch zur Aufbewahrung oder zum Transport dienen, eine separate Box oder ein Etui gibt es leider nicht.

Fürs Freiwasser: Orca Killa 180°

Fürs Freiwasser

Orca Killa 180°

Die Orca Killa 180° sticht mit ihren verspiegelten Gläsern und der knalligen Farbe direkt ins Auge. Darüber hinaus bietet die Schwimmbrille einen angenehmen Komfort und vor allem im Freiwasser gute Sicht.

Das geteilte Kopfband lässt sich links und rechts neben der Fassung in Stufen einstellen. Enger ziehen geht auch mit nassen Händen gut, da lediglich an den Enden des Gummis gezogen werden muss. Dafür musste die Schwimmbrille aber abgenommen werden. Durch einen Klick des Verschlusses lässt sich Weite praktisch und einfach regulieren.

Die verspiegelten, lila getönten Gläser sind perfekt für draußen. Die Killa 180° hat einen stabilen Sitz und drückt dabei nicht auf die Augenpartie. Im Test hielt sie dicht und beschlug nicht. Durch die mitgelieferte Netztasche ist sie beim Transport vor Kratzern geschützt.

Was gibt es sonst noch?

Die Arena Cobra Tri Swipe Mirror richtet sich an Triathleten, Wischen ist hier erlaubt. Der Hersteller gibt an, dass sich die Anti-Fog-Beschichtung reaktivieren lässt, wenn mit dem Finger über die nasse Innenseite der Gläser gewischt wird. Durch das clevere Verschlusssystem kann die Schwimmbrille auch ganz leicht eingestellt werden. Um sie zu weiten muss man auf den Verschluss drücken, um sie enger zu stellen an den Enden des Bands ziehen. Die Brille sitzt angenehm und ohne Druck. Die leicht getönten Gläser haben ein Low-Profile-Design. Mitgeliefert werden drei unterschiedlich große Nasenstege, allerdings kein Etui.

Die Gläser der Speedo Fastskin Speedsocket 2 Mirror sind grau getönt, verspiegelt und damit ideal im Freiwasser. Die Schwimmbrille bietet eine hervorragende Sicht und sitzt angenehm, ohne Druck auszuüben. Das doppelte Kopfband lässt sich leicht am Hinterkopf einstellen und gut positionieren. Das Modell ist besonders für ambitionierte Schwimmer und den Wettkampf geeignet. Es gibt drei verschieden große Nasenstege, die Verpackung lässt sich zum Transport nutzen. Im Praxistest war die Brille absolut wasserdicht.

Bei der Zionor G1 gibt es verspiegelte Gläser, sie sind bunt und aus Polycarbonat. Diese Gläser eignen sich vor allem für starke Lichtverhältnisse wie beim Freiwasser.Auch hier gibt es einen Schnellverschluss, über den das Kopfband eingestellt werden kann. Dazu drückt man einfach den Verschluss runter und lockert das Band. Das funktioniert auch ohne Brille ausziehen und selbst mit nassen Händen. Hier finden wir die Abdichtungen um die Augen ebenfalls angenehm und weich. Der Rahmen passt sich der Gesichtsform an, den Nasensteg kann man aber nicht einstellen. Mit dabei ist hier eine Schutztasche, damit kann die Brille aufbewahrt oder transportiert werden.

Die Adidas Persistar Fit hat ebenfalls ein regulierbares Kopfband, das Anpassen gestaltet sich aber etwas schwieriger, denn zur Weitenverstellung muss man die Schwimmbrille abnehmen. Das geteilte Kopfband bietet guten Halt. Der Nasensteg kann leichter eingestellt werden. Im Gegensatz zu anderen Produkten, denen unterschiedliche Nasenstege beiliegen, bekommt man hier drei verschiedene Abstufungen. Die Abdichtungen sind fest und trotzdem bequem und weich. Die graue Tönung der Gläser soll helfen, Kontraste und Farben natürlicher wahrzunehmen. Dieses Modell eignet sich vor allem fürs Freiwasser und helle Schwimmbäder.

Eine weitere Schwimmmaske bekommt man von Cressi. Hier klappt das Ansaugen ebenfalls gut. Möchte man das Kopfband anpassen, so zieht man an dessen Enden oder man muss die Flügelchen des Schnellverschlusses anheben. Damit wird das Band gelockert. Das funktioniert mit nassen Händen auch gut. Die Gläser haben keine Tönung und es gibt ein großes Sichtfeld. Zur Aufbewahrung wird nichts mitgeliefert, aber man kann dazu die Verpackung nutzen.

Wissenswertes über Schwimmbrillen

Schwimmbrillen sind nicht nur was für Profis, auch Freizeitschwimmer können sie nutzen, denn so eine Brille schützt beispielsweise vor Spritzwasser, außerdem vor Keimen, Salz, Chlor und je nachdem wo man schwimmt auch vor Algen und Tieren. Zudem wird dadurch unter Wasser die Sicht verbessert und vor allem Kontaktlinsenträger dürften sich freuen, denn mit der Brille kann man trotz Linsen tauchen und schwimmen.

Chlor befindet sich im Wasser, damit es sauber gehalten und desinfiziert wird, so werden Erreger wie etwa Bakterien unschädlich gemacht. Es reizt aber auch die Augen beim Wasserkontakt. Ebenso können die Augen durch Süß- oder Salzwasser gereizt werden oder durch im Wasser schwimmende Partikel oder Tierchen. Eine Schwimmbrille, ob im Schwimmbad oder im See, verhindert den Kontakt mit diesen Erregern und sorgt so für ein angenehmeres Schwimmen.

Vor dem Brillenkauf sollte man wissen, wofür man sie einsetzen möchte. Für den gelegentlichen Schwimmbadbesuch abends? Oder eher am Meer oder See? Braucht man eine Brille für regelmäßige Einsätze und Wettkämpfe? Auch persönliche Vorlieben tragen zur Entscheidung bei.

Für welchen Einsatz?

Wettkampfschwimmer, Triathlet oder doch Freitzeitschwimmer? Je nach Einsatzzweck braucht man unterschiedliche Brillen. Wichtig sind dabei die Augenschalen, Tönung und das Sichtfeld.

Für den Triathlon oder im Freiwasser sind ein großes Blickfeld und Tönung wichtig. Bei verspiegelten Gläsern wird das Sonnenlicht vom Auge weg reflektiert, das sorgt für abgedunkelte Sicht, wenn es sonnig ist. Mit einem großen Sichtfeld hat man bei Training und Wettkampf außerdem einen besseren Überblick.

Ist das Sichtfeld zu klein, kann das möglicherweise zu Schwindel führen. Viele Schwimmbrillen sind am Rand verzerrt, dadurch bekommt manch einer Orientierungsprobleme und Schwindel während des Schwimmens.

Außerdem sind nicht alle Dichtungen gleich hart. Die Dichtung sollte möglichst weich sein, so wird auch mal ein unabsichtlicher Tritt ins Gesicht gedämpft.

Wie passt die Brille?

Sie muss in jedem Fall wasserdicht sein und gut sitzen. Ein Ansaugtest im Trockenen hilft beim ersten Eindruck. Hierzu muss die Brille auf die Augenpartie gedrückt werden, ohne das Band über den Kopf zu ziehen. Dabei entsteht Unterdruck und die Brille sollte ein paar Sekunden halten. Unsere Test-Brillen konnten das alle, manche besser als andere.

Schwimmbrille Test: Nasenstege
Verschiedene Nasenstege ermöglichen eine optimale Passform.

Die Brille sollte auch bei kleineren Bewegungen des Gesichts – Augen zusammenkneifen zählt nicht dazu – noch haften. Funktioniert das, wird sie wahrscheinlich auch wasserdicht sein. Zumindest im Ruhezustand, bei Druck oder Bewegung kann das wieder anders aussehen.

Wie reinigt man die Brille?

Wir haben uns reine Schwimmbrillen angesehen, keine Tauchermasken. Die Hersteller geben an, dass sich die Brillen nur bis zwei Meter Tiefe eignen.

Viele Brillen sind so beschichtet, dass sie nicht beschlagen sollen, die Gläser sollte man daher weder außen noch innen mit den Fingern berühren, sonst kann der Schutz verloren gehen.

Nach einiger Zeit kann es aber trotzdem sein, dass die Gläser beschlagen, das Internet bietet hier Tipps wie Zahnpasta innen auf die Gläser zu reiben. Die enthält aber Partikel, welche den Schutzfilm eher zerstören, wir raten davon also dringend ab. Stattdessen empfehlen wir etwas Speichel zu verwenden und anschließend mit klarem Wasser spülen. Das Spülen mit klarem Wasser sollte aber sowieso nach der Benutzung dazugehören.

Unsere Test-Brillen haben alle einen UV-Schutz, so stören keine Lichtreflexionen oder Sonnenstrahlen.

So haben wir getestet

Getestet haben wir 23 Saugnapfschwimmbrillen und Schwimmmasken. Die Brillen haben an der Augenschale eine Gummidichtung, also einen Saugnapf, der saugt sich beim Andrücken am Gesicht fest. Dadurch sind sie gut gedämpft, es bleiben keine Abdrücke und die Brillen haben einen guten Halt. Für die perfekte Passform muss man aber vielleicht länger nach einer Brille suchen.

Schwimmmasken dagegen ähneln Tauchermasken, haben die Nasenpartie aber nicht integriert. Auch ist bei der Augenpartie das Dichtungsgummi größer, die Brille sitzt damit nicht auf den Augenhöhlen, sondern um diese herum. Das nimmt eventuell auch das Druckgefühl. Diese Brillen verrutschen jedoch etwas schneller bei schnellen Bewegungen, denn der Wasserwiderstand ist größer.

Eine Schwimmbrille muss gut sitzen, kann daher mit unterschiedlichen Möglichkeiten individuell eingestellt werden. Das geschieht hauptsächlich am Kopfband. Wir hatten Bänder mit Clips hinten am Kopf, geteilte und doppelt gelegte Kopfbänder. Außerdem unterscheiden sich die Arten, wie das Band eingestellt wird. Wir legen hier Wert auf einfache Handhabung, auch bei nassen Händen. Fest sitzen muss das Band zudem, aber am Kopf nicht drücken.

Wichtig ist auch der Nasensteg, manche Hersteller bieten hier anpassbare Modelle oder nutzen Technologien, durch die die Brille flexibel bei unterschiedlichen Augenabständen ist.

Wir haben unter Wasser beim Schwimmen getestet, um festzustellen, wie wasserdicht die Brillen sind. Beachtet haben wir dabei vor allen die Ansprüche von Freizeitschwimmern an eine Brille, weshalb wir die speziellen Anforderungen für Wettkämpfe, Triathlon oder Ähnliches eher außer Acht gelassen haben.

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