Test: Laufschuhe

Herren-Laufschuhe im Test : Auf Bestzeit-Jagd

Update 30.09.2021

Die Wahl des richtigen Laufschuhs beeinflusst nicht nur das Laufverhalten, sondern spielt für die Gesundheit des ganzen Körpers eine wichtige Rolle. Damit man bei den vielen unterschiedlichen Modellen den Überblick behält, haben wir 30 Herren-Laufschuhe einem Praxistest unterzogen.

Update 30. September 2021

Wir haben sechs weitere Laufschuhe getestet, zwei davon schaffen es unter die Empfehlungen: der New Balance FuelCell Rebel v2 und der The North Face Flight Vectiv.

Arnold Zimprich
ist Autor und Outdoor-Freak und testet für verschiedene Magazine Sportartikel und Outdoor-Produkte. Er schreibt unter anderem für Alpin, das Bergzeit-Magazin und die Alpenvereins-Magazine Panorama und Bergauf.

Laufschuhe sind mittlerweile so sehr optimiert worden, dass es innerhalb ihrer Kerndisziplin, dem Laufen, zu weiteren Spezialisierungen gekommen ist. So gibt es Schuhe speziell für gewichtsbewusste Trailrunner und auch Exemplare, die für den Einsatz auf Asphalt perfektioniert wurden.

Um mit dem Test ein möglichst breites Schuh-Spektrum abdecken zu können, haben wir uns dafür entschieden, insgesamt 30 Laufschuhe für Herren zu testen, die für die unterschiedlichsten Einsatzszenarien konzipiert wurden. Zudem haben wir Fortgeschrittenen- wie Einsteiger-Modelle getestet.

Die Laufschuhe mussten sich in der Praxis auf verschiedenen Strecken bewähren, das Terrain wurde in Abhängigkeit zur Spezialisierung des Schuhs gewählt, es wurde je nach Schuh zwischen Fußpfaden mit Schotter, Beton, Asphalt und weichen Feldwegen gewählt.

Weil sich allerdings auch hartgesottene Asphaltläufer einmal auf einen Feldweg verirren können, wurden die Schuhe auch auf Terrain getestet, das nicht ihrer Spezialdisziplin entsprach. Es hatte allerdings keinen negativen Einfluss auf das Testergebnis, wenn die Performance des Laufschuhs in diesem Fall nicht optimal war.

Vergleichstabelle
Vergleichstabelle
AllrounderSchön leichtDer NachhaltigeGünstigFürs Gelände
Test: Brooks Adrenaline 20 GtsTest: New Balance Fuelcell Rebel V2Test: Icebug Outrun Rb9xTest: Nike Revolution 5Test: Tnf Bild
Modell Brooks Adrenaline 20 GTS New Balance FuelCell Rebel v2 Icebug Outrun RB9X Nike Revolution 5 The North Face Flight Vectiv
Pro
  • Hoher Tragekomfort
  • Ausgezeichnetes Abrollverhalten
  • Angenehme Dämpfung
  • Sehr leicht
  • Schön verarbeitet
  • Tolles Abrollverhalten
  • Gutmütig
  • Nachhaltige Herstellung
  • Tolle Verarbeitung
  • Griffige Sohle
  • Angenehme Passform
  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Geringes Gewicht
  • Tolles Abrollverhalten und Kraftübertragung
  • Sockenähnliche Passform
  • Ausgezeichnete Verarbeitung
Contra
  • Etwas "altbackene" Konstruktion
  • Geringer Wetterschutz
  • Nur für harte Untergründe
  • Hohes Gewicht
  • Träges Abrollverhalten
  • Etwas schmale Konstruktion
  • Schlechter Grip an der Ferse
  • Teuer
Bester Preis

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Allrounder: Brooks Adrenaline GTS 20

Allrounder

Brooks Adrenaline 20 GTS

Test: Brooks Adrenaline 20 Gts
Sehr komfortabler und vielseitiger Laufschuh mit breitem Einsatzspektrum für Anfänger und Fortgeschrittene.

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Der Adrenaline GTS 20 von Brooks ist die eierlegende Wollmilchsau unter den Laufschuhen. Im Vergleich zu harten Schuhen, wie beispielsweise dem Speed 8 von Salming, ist der Brooks angenehm weich. Weil er es damit nicht übertreibt, ist der Schuh für Einsteiger und Fortgeschrittene gleichermaßen empfehlenswert, die auch mal auf einem härteren Untergrund laufen möchten.

Eine Sprengung von 12 Millimetern in Kombination mit einer weichen Dämpfung sorgt dafür, dass der Adrenaline GTS 20 auch unebene Untergründe gut wegsteckt. Dazu kommt sein angenehm geringes Gewicht, das unter anderem dem gleichermaßen formgebenden wie luftigen Obermaterial aus Mesh geschuldet ist. Dessen Verarbeitung ist im Übrigen, wie auch der Rest des Schuhs, von makelloser Qualität.

Zwar richtet sich der Schuh mit diesen Attributen an eine sehr breite Zielgruppe, der vorrangig Einsteiger anzugehören scheinen. Das wird dem Brooks jedoch nicht gerecht, denn er ist ebenso für fortgeschrittene Läufer empfehlenswert. Dabei fühlt sich der Schuh auf relativ hartem Untergrund am wohlsten, wurzeliges Gelände und Trails sind dagegen nicht sein Fachgebiet. Unerreicht ist dennoch der hohe Tragekomfort des Brooks Adrenaline GTS 20, in dieser Disziplin hatte der Rest des Testfeldes das Nachsehen. Lediglich erfahrene Läufer, die auf eine direkte Kraftübertragung schwören, werden den Brooks als ein wenig zu weich empfinden.

Schön leicht: New Balance FuelCell Rebel v2

Schön leicht

New Balance FuelCell Rebel v2

Test: New Balance Fuelcell Rebel V2
Sehr leichter, aber gutmütiger und schön abrollender Laufschuh für ambitionierte Läufer, die an der Form arbeiten wollen.

Der New Balance FuelCell Rebel V2 wurde auf einer abwechslungsreichen, anspruchsvollen 10 Kilometer langen Strecke inklusive einiger Höhenmeter getestet. Der Schuh ist nicht allzu stark gedämpft und wiegt als Paar nur 480 Gramm. Die Laufstrecke führt unter anderem eine regennasse, leicht abschüssige Straße hinab – ideal, um Dämpfung und Grip zu prüfen. Die Sohle ist mit EVA-Abschnitten durchsetzt, hat kaum Profil, hält aber dennoch ausgezeichnet auf Asphalt. Die Dämpfung kann ebenfalls überzeugen.

Den Stresstest muss der New Balance dann auf einem teils ausgewaschenen Feldweg, der bergab durch einen Wald führt, absolvieren. Anders als Schuhe mit höherem Sohlenaufbau gibt einem der FuelCell Rebel v2 ein ausreichend gutes Sicherheitsgefühl. Schotter und Kies sind zwar sicher nicht der optimale Einsatzbereich, dennoch kann man mit dem Schuh ruhig auch mal im Gelände laufen.

Auch der Antritt bergauf ist gut, denn der Kraftverlust ist hier gefühlt minimal. Der Oberschuh ist gut belüftet, so kann der FuelCell Rebel V2 von New Balance rundum überzeugen.

Der Nachhaltige: Icebug Outrun RB9X

Der Nachhaltige

Icebug Outrun RB9X

Test: Icebug Outrun Rb9x
Nachhaltig hergestellter Laufschuh mit recht harter Dämpfung und Sohle. Gut für erfahrene Läufer und auch als Wanderschuh geeignet.

Icebug setzte bei der Entwicklung des Outrun RB9X voll auf Recycling. Das Ergebnis ist ein Laufschuh, dessen Materialien zu einem großen Teil tatsächlich recyclet worden sind. So sind Einlage, Futter und Obermaterial vollständig aus Polyester, der recycelt wurde und auch die Außensohle besteht aus recyceltem Gummi. Die EVA-Zwischensohle hingegen ist aus Algenschaum gefertigt.

Die verhältnismäßig straffe Dämpfung sowie die recht flache Sohle des Icebug sorgen dafür, dass ein müheloses Abrollen hier nicht der Standard ist. Auch für Sprintrekorde ist der Schuh nicht wirklich zu gebrauchen, seine Stärken spielt er vielmehr bei einer Pace von 5:15 Minuten pro Kilometer aus. Man merkt: Hier fühlt der Schuh sich richtig wohl.

Mit einem Gewicht von 364 Gramm spielt er in dieser Disziplin im obersten Drittel des Testfelds mit. Nichtsdestotrotz mochten wir den Outrun RB9X auch wegen dem dahinterstehenden Gedanken der Umweltfreundlichkeit. Mit ein wenig Entwicklungsarbeit könnte aus dem Langstreckenschuh mit Exotenbonus ein echter Allrounder für eine breitere Masse werden.

Günstig: Nike Revolution 5

Günstig

Nike Revolution 5

Der Nike Revolution 5 kommt in einem knalligen Rot daher, wirkt ansonsten aber vom Design her eher unspektakulär. Einmal angezogen und die ersten Kilometer damit abgespult, wird deutlich, dass es bei diesem Schuh vor allem die inneren Werte sind, die zu überzeugen wissen. So ist der Schuh beim Tragen fest am Fuß, ohne dabei zu eng zu sein. Sein Abrollverhalten ist hervorragend und wenn man es darauf anlegt, dann ist der Schuh eine echte Rakete.

Für circa 60 Euro bekommt man mit dem Revolution 5 ein gut abgestimmtes Gesamtpaket, das die Frage aufwirft, warum man für einen Laufschuh überhaupt mehr Geld ausgeben sollte. Die Konstruktion ist zwar nicht besonders komplex, funktioniert sie jedoch tadellos und macht exakt das, was sie soll. Nachdem man den ersten Halbmarathon in den Schuhen gelaufen hat, will man sie nicht mehr hergeben.

Lediglich das Gewicht der Schuhe von circa 600 Gramm lassen einen vom Plan abrücken, diese Schuhe auch für den Wettkampf einzusetzen. Dennoch können wir den Nike Revolution 5 ambitionierten Läufern wärmstens ans Herz legen, für Anfänger scheint uns die Dämpfung allerdings etwas zu hart zu sein.

Fürs Gelände: The North Face Flight Vectiv

Fürs Gelände

The North Face Flight Vectiv

Ein Oberschuh in Neongrün, eine Sohle in Schwarz – der Flight Vectiv von The North Face sticht optisch schonmal hervor. Am Oberschuh ist zudem Strickmaterial verarbeitet, dass sich förmlich an den Fuß anschmiegt.

In diesem Schuh ist eine Carbonplatte verbaut, die für eine bessere Kraftübertragung sorgen soll. Dazu kommen eine Zwischensohle mit Rocker-Aufbiegung, sowie eine Sohle mit griffigem SurfaceCTRL. So soll laut Werbung die Laufperformance auf ein völlig neues Level gehoben werden.

Der Schuh gefällt direkt recht gut – einfach reinschlüpfen und wohlfühlen. Aufgrund der starken Dämpfung im Fersenbereich fühlt sich der Schuh ein wenig keilförmig an. Getestet wurde er auf einer alpinen Laufrunde über Teerstraßen, schorfiges Gelände, Wurzelpfade und Ziehwege mit losem Schotter. Dabei tritt sich der Schuh von North Face schön präzise, auch kleinere Downhills sind kein Problem. Auf einer längeren Strecke steil bergab kommt der Schuh allerdings an seine Grenzen – der Sohlenhalt im Bereich der Ferse ist ausbaufähig.

Der Schuh ist ideal auf moderaten Pfaden und groben Feldwegen. Dämpfung und Sitz können vollends überzeugen. Für kurzen Strecken ist der Laufschuh beinahe zu schade, denn er ist besonders für lange Distanzen ab 10 Kilometern geeignet. Laut Hersteller sorgt das Vectiv-System für »mehr Vorwärtsdynamik«, das ist bei flacheren Strecken durchaus zu merken. Der The North Face Flight Vectiv läuft auch gut auf Teer. Ist man bereit, ein wenig mehr Geld in die Hand zu nehmen, erhält man hier viel Innovation und einen tollen Schuh für längere, anspruchsvolle Laufunternehmungen.

Was gibt es sonst noch?

Die Kultmarke Saucony bringt mit dem Kinvara 10 einen Schuh auf den Markt, der, wie viele andere Modelle des Herstellers auch, den auffälligen EVA-Dämpfungskeil verbaut hat. Dieser besteht aus einem gut dämpfenden Kunstsoff (Ethylenvinylacetat) und erstreckt sich fast über den ganzen Unterbau des Saucony. Die Performance des Laufschuhs begeisterte uns im Test, er rollte sehr gut ab, fühlte sich keineswegs klobig an und dämpfte zudem recht angenehm. So entpuppte sich der Schuh während unseres 24,5 Kilometer langen Test-Laufs als regelrechtes Komfortwunder.

Während unseres Test haben wir den Schuh auf verschiedenen Untergründen ausprobiert und waren von seiner Leistung sehr angetan. Trotz der eher minimalistischen Sohle hat er erstaunlich viel Grip und ist zudem noch sehr bequem. Lediglich für reine Geländetouren sollte man dann doch zu einem anderen Modell wechseln, denn bei steinigen Anstiegen kam der Laufschuh im Test an seine Grenzen. Für die Ästheten sei an dieser Stelle noch erwähnt, dass die weiße Außensohle nach einem verregneten Lauf auf dem Kiesweg viel von ihrer optischen Reinheit verloren hatte.

Beim inov-8 Terraultra G260 handelt es sich um einen Laufschuh, der auf der Langstrecke zuhause ist. Das erklärt auch, warum sich der Hersteller bei der Entwicklung des Schuhs für eine besonders haltbare Graphen-Sohle entschieden hat. Die inov-8s sind laut Hersteller nicht nur langlebiger als viele Konkurrenzmodelle, sondern bietet darüber hinaus auch einen idealen Grip auf vielen verschiedenen Untergründen. Zudem sorgt die Metaflex-Sohle dafür, dass der Schuh sehr flexibel ist und sich sogar zusammenrollen lässt.

Für Leute die auf schmalem Fuß leben ist der Terraultra wahrscheinlich nicht die richtige Wahl, uns ist seine breite Form allerdings sehr entgegengekommen. Auf der 24,5 Kilometer langen Teststrecke im Alpenvorland machte sich die fehlende Sprengung des Schuhs bemerkbar. Trotzdem war der Schuh gut gedämpft, man muss sich jedoch erst an ihn gewöhnen, denn ein klassischer »Abroller« ist er keineswegs. Der Terraultra G260 ist deshalb vor allem für erfahrene Läufer und passionierte Barfußschuhläufer empfehlenswert, Anfänger lassen von diesem Modell aber besser die Finger.

Der Brooks Ghost 13 ist die 13. Neuauflage des Klassikers. Der Schuh hat einen ausgezeichneten Tragekomfort, Sprengung und Dämpfung sind moderat. Im Testlauf überzeugt das Modell auf sandigen Pfaden, Kopfsteinpflaster und reinem Sand. Der Ghost 13 ist schön unauffällig und vor allem für die Läufer geeignet, die häufig auf Teer laufen und nur ab und zu auf unbefestigten Wegen unterwegs sind. Im direkten Vergleich gefällt der Adrenaline von Brooks aber noch ein wenig besser.

Wissenswertes über Laufschuhe

Dämpfung

Es macht einen entscheidenden Unterschied, ob es sich um einen Schuh für Anfänger oder einen versierten Läufer handelt. Ein Profi-Straßenläufer beispielsweise benötigt für seinen Schuh nahezu keine Dämpfung, weil sein Bewegungsapparat derart trainiert ist, dass er den harten Aufprall abfedert. Zudem reduziert man durch weniger Dämpfung auch den Energieverbrauch, da beim Treten deutlich weniger Energie geschluckt wird, während sich damit zugleich auch am Gewicht der Schuhe sparen lässt.

Weil aber nicht jeder Breitensportler ein formvollendeter Profi ist, sollten ambitionierte Hobbyläufer besser zu einem Schuh mit – zumindest moderater – Federung greifen. Wer ein absoluter Neuling auf dem Gebiet des Laufens ist, dem ist ein Laufschuh mit relativ starker Dämpfung zu empfehlen.

Sprengung

Mit »Sprengung« ist der Höhenunterschied zwischen der Ferse und dem Vorderfuß gemeint, es handelt sich hierbei quasi um den Niveauunterschied, welcher zwischen dem Heck eines Schuhs und dessen Front besteht.

Herren-Laufschuh Test: Asics Gel Ds Trainer 24 Vi
Meistens, aber längst nicht immer, geht eine Steigerung der Sprengung auch mit einer besseren Dämpfung einher.

Versierte und entsprechend trainierte Läufer tendieren deshalb meist zu einer Sprengung unterhalb der 4-mm-Grenze. Je nach individuellen Vorlieben und dem Trainingsgrad stehen auch Schuhe mit mittlerer Sprengung zur Auswahl, bei denen sich der Höhenunterschied in einem Bereich zwischen vier und acht Millimeter abspielt. Alles oberhalb der Acht-Millimeter-Marke wird dann also hohe Sprengung bezeichnet.

Dabei gilt es zu beachten, dass es auch Schuhe gibt, welche gut gedämpft sind, obwohl sie keine oder nur eine sehr kleine Sprengung haben. Das ist der Fall, wenn sich die Dämpfungsschicht in gleichbleibender Dicke über die ganze Schuhlänge erstreckt.

Profil

Ein weiteres kaufentscheidendes Kriterien bei Laufschuhen ist deren Profil. Je nachdem, auf welchem Untergrund der Laufschuh vorrangig zum Einsatz kommen soll, sollte man sich für das dahingehend optimierte Profil entscheiden. Für nassen Kies und Sand empfiehlt sich beispielsweise ein Profil mit Rillen, Trailrunner sollten hingegen darauf achten, dass das Profil genug Grip bietet, damit man auch auf Wurzeln und Felsen Halt findet.

Größe

Laufschuhe sollten im Zweifel lieber zu groß als zu klein sein, im Zweifel sollte man sich also pro Zehenfreiheit entscheiden. Sollte man sich trotzdem unsicher sein, welche Größe der Laufschuhe denn nun haben soll, kann man sich auch einfach an der Größe der bequemsten Alltagsschuhe orientieren.

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