Ausdauernde Benziner Test: Benzin Rasenmaeher Aufmacher

Benzin-Rasenmäher im Test : Ausdauernde Benziner

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Veröffentlicht 16.03.2020

Benzin-Rasenmäher sind laut und riechen nicht besonders angenehm, dennoch sind sie beliebt, denn hier muss kein Akku aufgeladen werden, damit man weitermähen kann. Wir haben insgesamt 6 Benzin-Rasenmäher getestet.

Sebastian Jentsch
Sebastian Jentsch
ist Technik-Journalist, passionierter Heimwerker und Hobbykoch. Er schreibt unter anderem für Notebookjournal und Notebookcheck über mobile Technik und testet regelmäßig Küchen-, Haushalts- und Gartengeräte.

Benzin-Rasenmäher sind laut und können unangenehm riechen, außerdem brauchen sie mehr Wartung als etwa Akku-Geräte. Dennoch erfreuen sie sich nach wie vor großer Beliebtheit, denn da sie durchzugsstark sind, schaffen sie auch hohes und nasses Gras ohne Probleme.

Meist kommen die Modelle mit Radantrieb und teils Elektrostarter, sogar schon bei den günstigeren Modellen. Will man 1000 bis 1500 Quadratmeter mähen, macht sich der Viertakter bezahlt. Für kleine Flächen könnte ein Akku-Gerät dennoch besser sein, denn Benzin-Rasenmäher sind wartungsintensiver. Alternativ kann man auch in einen Mähroboter investieren.

Will man aber regelmäßig große Flächen mähen, so eignen sich Benzin-Geräte definitiv, auch für anspruchsvolles Gelände. Einige können wir empfehlen.

Ersatzteil-Garantie: Stihl RM 448 PC

Ersatzteil-Garantie

Stihl RM 448 PC

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Höchster Komfort, starke Verarbeitung und mit Ersatzteil-Garantie – für kleine und mittlere Flächen.

Will man mit dem Gerät nur mittlere oder klein Gärten mähen, so eignet sich der Stihl RM 448 PC. Die Arbeit mit ihm ist komfortabel und mit dem Radantrieb kommt man sogar durch das hohe Gras. Teuer ist er, dafür bekommt man aber Komfort und gute Qualität, wir empfehlen ihn.

Auch bei Hartgräsern, die hoch sind, gibt es keine Probleme dank 3-PS-OHV-Motor, der Rasenmäher bleibt in der Spur und lässt sich nicht aufhalten. Den Fangkorb kann man schnell entnehmen, das liegt auch an dem Mono-Komfortlenker. Außerdem kann man diesen Korb aufklappen, das spart Zeit, denn so kann man ihn deutlich schneller entleeren.

Auch wie das mit der zentralen Schnitthöhenverstellung gelöst ist, finden wir gut. Dank Feder-Unterstützung nur den Hebel am Tragegriff ziehen, das Gerät herunterdrücken beziehungsweise hochziehen, so kann die Schnitthöhe leicht mehrstufig verstellt werden.

Es gibt mit ReadyStart ein Leichtstartsystem, so braucht man keinen Choke-Hebel. Kalt- und Warmstart funktionieren damit ohne Probleme und mit wenig Kraftaufwand. Auch Elektrostarter gäbe es, die kosten dann aber mehr.

Auch ein Mulch-Kit gäbe es im Set zu kaufen, dann mit zweiten Messer, so kann das Gerät umgerüstet werden zum Multimäher.

Wie ist er verarbeitet?

Das Polymer-Kunststoffgehäuse ist leicht und schlagfest und auch gegen UV-Strahlen und Hitze widerstandsfähig. Hier merkt man deutliche Unterschiede zu den Akku-Rasenmähern mit PE-Kunststoff als Gehäuse, da Polyethylen nicht schlagfest oder UV-stabil ist.

Ein Stahlblech-Rahmen findet sich verdeckt unter dem Gehäuse aus Polymer. Damit wird der schwere Motor getragen und für Verwindungsteifigkeit gesorgt.

Anbauteile und Holm sind sehr gut befestigt, nichts wackelt, das gilt auch für die kugelgelagerten Räder, die gummiert sind.

Komfort und Bedienung

Der Rasenmäher ist gut verarbeitet und die Konstruktion innovativ. So gibt es den Mono-Komfortlenker, den kann man zweistufig verstellen und die Arbeitshöhe so ohne Werkzeug an die Körpergröße anpassen.

Außerdem lässt sich der Lenker auch zum Gerät hin umklappen und das mit nur einem Handgriff, so ist die Parkposition schnell erreicht, platzsparend ist sie außerdem. In der Parkposition haben wir hier eine der geringsten Höhen im Test gemessen, im zusammengeklappten Zustand sind es nur 57 Zentimeter, andere kommen da auf 61 bis 75.

Zum Verladen oder Transportieren gibt es Tragegriffe, die kann man auch als Verzurrösen nutzen, wenn das Gerät per Gurt fixiert werden soll. Gut ist auch, dass man das Gerät vom Fachhändler fertig montiert bekommt, Benzin und Öl sind auch schon drin, hier muss man nicht erst noch Anbauteile festschrauben.

Gibt es Nachteile?

Hat man mittelgroße oder kleine Flächen zu mähen, ist er ideal, bis zu 1200 Quadratmeter sind drin. Die Geschwindigkeit des Radantriebs ist mittel, bei großen Flächen mag das zu wenig sein. Hier gibt es aber auch Modelle wie den RM 545 VM, der kostet etwa 900 Euro und hat eine variable Geschwindigkeit.

Stufenlose Geschwindigkeit: Sabo 47-Vario E

Stufenlose Geschwindigkeit

Sabo 47-Vario E

Test Benzin-Rasenmäher: Sabo 47-Vario E
Noch mehr Komfort durch stufenlose Geschwindigkeit und Anlasser, erstklassige Verarbeitung und für große Flächen geeignet.

Keine Preise gefunden.

Will man mehr Komfort, so sollte man sich den Sabo 47-Vario E ansehen. Der bietet einen Radantrieb, der stufenlos ist, zwischen 2,7 und 4,3 Kilometern in der Stunde ist alles drin. Damit eignet er sich für alle, die Wert auf veränderbare Geschwindigkeit legen.

Der Rasenmäher hat 47 Zentimeter und eignet sich auch für Flächen, auf denen es viele Hindernisse gibt und ebenso für einfache, große Flächen. Wählt man die langsame Geschwindigkeit, so kann man Blumenvasen, Hausecken, Zaunpfeiler und Büsche ohne Probleme umfahren.

Auch die Verarbeitung kann sich sehen lassen, denn hier findet sich das im Test einzige Aluminium-Gehäuse. Weniger Gewicht bringt das nicht, aber gegenüber Stahlblech ist dieses Material rostfrei. Die Teile sitzen alle fest, wo sie sein sollen, auch sie wirken langlebig und hochwertig. Um die Haltbarkeit bei ausgedehnten Arbeiten muss man sich da keine Sorgen machen.

Mit dabei ist eine ausführliche Bedienungsanleitung, dort findet man auch detaillierte Informationen zur Wartung. Auch hier kann das Mulch-Kit erworben werden, hier sind ein zweites Messer sowie ein Stopfen dabei. Mit dem Doppelmesser zerkleinert das Gerät langes Gras, sodass es schneller vertrocknet.

Der Rasenmäher kostet um die 1000 Euro, das ist viel, aber es wird etwas billiger, wenn man keinen Wert auf eine Elektrostart-Funktion legt. Das wäre dann der 47-Vario mit etwa 930 Euro. Dafür eignet sich der Rasenmäher aber auch für große Flächen.

Günstig: Grizzly BRM 4613-20 E-Start

Günstig

Grizzly BRM 4613-20 E-Start

Test Benzin-Rasenmäher: Grizzly BRM 4613-20 E-Start
Er bringt Komfort durch seinen Elektrostart, das solide Gehäuse und den durchlässigen Korb mit.

Keine Preise gefunden.

Ein günstiges Gerät ist der Grizzly BRM 4613-20 E-Start, hier bekommt man lackiertes Stahlblechgehäuse und größtenteils sind die Anbauteile nicht wackelig. Das sorgt für ein solides Chassis. Wir empfehlen ihn für alle, die gute Qualität möchten, aber kein Vermögen für den Rasenmäher ausgeben wollen.

Der Starter-Knopf ist an der Batterie-Halterung und das Ganze besteht aus Plastik, das nicht sonderlich langlebig wirkt. Dennoch gibt es hier einen Elektrostarter.

Die Starter-Batterie wird im Mähbetrieb nicht aufgeladen, eine Lichtmaschine gibt es auch nicht. Die Batterie muss also per Netzteil gelegentlich manuell geladen werden.

Gut gefällt uns der Korb aus durchlässigem Gewebe mit einem Metall-Rahmen. Er ist mehr oder weniger baugleich mit Einhell und Sabo. Man erkennt hier sogar den Füllstand durch ein Gewebe-Band, das wird dank Luftstrom beim leeren Sack angehoben, wenn es plan aufliegt, heißt das, dass der Sack gefüllt ist. Die Metall-Einhängung ist stabil.

Die Geschwindigkeit des Antriebs ist mittel, das gefällt uns, denn somit ist er für Flächen geeignet, auf denen es diverse Hindernisse gibt, bei denen eher langsame Geschwindigkeit gefragt ist. Größere Flächen sind damit nicht so toll zu mähen, hier gibt es nur Räder aus Kunststoff, die knirschen und klappern auf Asphalt.

Insgesamt eignet er sich für alle, die nicht so viel Geld investieren wollen und eine nicht zu große Fläche mit einigen Hindernissen mähen möchten.

Was gibt es sonst noch?

Der Einhell GC-PM 46/2 S HW-E kommt mit schnellem Radantrieb, so eignet er sich nicht für Flächen mit einigen Hindernissen. Der Holm ist eher wackelig, der Korb aus Kunststoff wirkt auch eher billig. Ohne Antrieb lässt er sich nur schwer schieben, andere Geräte bieten da eine bessere Entkoppelung des Radantriebs. Den Elektrostarter finden wir aber gut, die Befestigung der Batterie nahe dem Motor in der Box ist gut. Außerdem wird hier beim Mähen die Batterie aufgeladen. Als Grasfang bekommt man einen Metallrahmen mit durchlässigem Sack. Auch die Füllstandsanzeige finden wir gut.

Der Fuxtec FX-RM4839P  hat einen schnellen Radantrieb, somit eignet er sich auch für große Flächen. Hindernisse gehen aber nur ohne den Antrieb, Kurven um kleinere Hindernisse herum schafft er bei der Geschwindigkeit nicht. Die Verarbeitung finden wir nicht so toll, der Korb aus Kunststoff wirkt billig und am Holm ist die Klemmschraube verkantet. Das Einsetzen des Korbs ist eher fummelig. Dafür gibt es aber einen Mulch-Einsatz samt seitlichem Grasauswurf, jedoch klappt das Mulchen nur bei recht kurzem Gras.

Beim AL-KO 46.8 SP-A Highline bekommt man einen langsamen Radantrieb und schlechte Verarbeitung, somit ist er eher für kleinere Flächen geeignet. Angegeben werden 1400 Quadratmeter, dafür ist er uns definitiv zu langsam. Griffe, um das Gerät zu tragen, gibt es nicht, den Holm kann auch in der Höhe auch nicht verstellen. Das Mulch-Kit besteht nur aus einem Stopfen und geht beim hohen Gras nicht. Die Befestigung des Armaturgestänges ist schlecht und es ist im Test sogar einmal abgefallen.

Wissenswertes über Rasenmäher

Akku- oder Benzin-Rasenmäher? Beide Varianten haben Vor- und Nachteile.

Benzin-Geräte schaffen mehr Fläche, da sie leistungsstärker sind. Dank Radantrieb geht auch stundenlanges Mähen ohne Mühe. Gelegentlich will aber der Korb geleert werden, alternativ kann man auch die Mulch-Funktion benutzen.

Benzin-Rasenmäher Test: Benzinmaeher Stihl248t
Mit dem Stihl RM 248 T bekommt man einen Allrounder mit viel Komfort.

Für zu mähende Flächen bis 800 Quadratmeter kann man auch Akku-Rasenmäher nutzen, wenn regelmäßig gemäht wird. Ist das Gras feuchter, dichter und höher, hat der Akku-Mäher damit mehr Probleme, dann schafft er nicht so viel Fläche. Ist der Bewuchs nur gering, dann kann man auch mit einer Akkuladung länger mähen.

Außerdem sind Akku-Geräte leiser, Abgase gibt es hier auch nicht. Zudem sind sie wartungsfrei, man muss kein Benzin oder Öl nachfüllen und keine Auspuffanlage und Luftfilter reinigen. Fachwerkstatt braucht man dafür auch keine, abgesehen von Akku und Messer, die Verschleißteile sind, kommen keine Folgekosten auf einen zu.

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Zudem sind die Akku-Rasenmäher leichter, hier gibt es keinen schweren 4-Takt-Motor und dementsprechend auch nicht dessen Vibrationen. Günstiger sind Akku-Geräte daher auch.

Jedoch sind Benziner deutlich leistungsstärker, auch eine ungepflegte Wiese ist da kein Problem. Einsetzbar sind sie auch immer, bei Akku-Geräten muss erstmal die Batterie geladen sein.

Was muss getankt werden?

Der Rasenmäher braucht Öl und Benzin, hinein kommt Standard-Kraftstoff, bleifrei und mit höchstens zehn Prozent Ethanol. Darf man kein E10 verwenden, so ist das im Handbuch angegeben. Meist sind die Tanks klein, hinein passen zwischen 0,9 und 1,3 Liter. So gilt es, vorsichtig nachzufüllen, wenn möglich mit einem Trichter, sonst läuft schnell etwas über.

Separat füllt man das Motoröl ein, damit wird der Verbrennungsmotor geschmiert, auch das will regelmäßig aufgefüllt werden. Einmal im Jahr sollte das Motoröl gewechselt werden, vor allem, wenn man das Gerät oft nutzt.

Benzin-Rasenmäher Test: Benzinmaeher Sabovarioe
Eingefüllt wird je nach Empfehlung Super- oder bleifreies Normalbenzin.

Einige Hersteller empfehlen, das Motoröl nach den ersten fünf Betriebsstunden zu wechseln. So wird Metall-Abrieb entfernt aus dem Motor. Ein Getriebe gibt es normalerweise nicht, daher braucht man auch kein Getriebeöl.

Die Wartung

Jedes Motorgerät will gewartet werden, so auch Benzin-Rasenmäher. Vor allem am Saisonende ist das nötig, die Anleitungen geben Auskunft darüber, was genau getan werden muss.

Meist muss man Schneid- und Mähwerk reinigen, das Motoröl auffüllen und – etwa alle 50 Betriebsstunden – den Luftfilter wechseln.

Benzin-Rasenmäher Test: Benzinmaeher Sabovarioe
Zwischen 0,4 und 0,6 Liter Motorenöl müssen sein.

Bei der Winter-Inspektion ist mehr Aufmerksamkeit angesagt, sie soll dafür sorgen, dass der Motor nicht durch Teibstoffrückstände, Korrosion, Minusgrade oder Schmutz geschädigt wird.

Dabei wird der Vergaser komplett entleert, hierzu startet man den Motor bei geschlossenem Benzinhahn und lässt das Gerät laufen, bis der Kraftstoff aus ist und das Gerät ausgeht. So verharzt der Vergaser nicht.

Das Mähgehäuse reinigt man, indem man mit einem alten Handfeger Schmutz und Pflanzenrückstände entfernt. Die beweglichen Teile wie Startbügel, Gashebel, Radlager etc. werden mit einem Universalöl benetzt, Antriebsteile und Motor dürfen aber kein Öl abbekommen. Ein dünner Ölfilm schützt auch ein Gehäuse aus Stahlblech vor dem Rosten, Gusseisen oder Aluminium brauchen das nicht.

Normalerweise sind die Räder kugelgelagert, mit Wälzlager-Fett sollte man diese Kugellager einmal im Jahr nachfüllen. Zudem muss man die Zündkerzen reinigen und den Elektrodenabstand einstellen.

Messer schärfen geht beim Fachhändler oder beim Schlosser. Hat man eine (Nass-)Schleifmaschine und weiß, was man tut, geht das aber auch alleine. Dabei müssen beide Messerseiten das gleiche Gewicht haben, sonst kommt es zur Unwucht und das kann das Motorlager beschädigen.

Prüfen kann man die Klingen-Balance danach mit einer runden Schraubendreherklinge oder einem Nagel. Wenn sich dabei eine Seite nach unten neigt, muss dort noch Metall abgenommen werden.

Gibt es eine Starter-Batterie, so muss diese ganz aufgeladen gelagert werden und frostfrei. Gut wäre es, wenn sie über den Winter durchgehend an einem Erhaltungs-Ladegerät angeschlossen ist.

Ist das Gerät neu, sollte man nach den ersten zehn Betriebsstunden prüfen, ob noch alle Verschraubungen fest sitzen und Lüftergehäuse, Messerkupplung und Lüfter auf richtigen Sitz und Verschleiß prüfen.

Wie oft muss gemäht werden?

In der Saison, also zwischen März und Oktober, würden wir einen Schnitt in der Woche empfehlen. Im Mai und Juni ist das Wachstumshoch, da dürfen es auch mehr sein.

Zwischen März und November kann man den Rasen immer mähen, jedoch sollte es dafür trocken sein. Je nach Rasentyp muss unterschiedlich oft gemäht werden. Zier- oder Gebrauchsrasenflächen brauchen in der Woche einen oder zwei Schnitte, Kräuterrasen ist pflegeleichter, hier reichen im Jahr sechs bis zehn Schnitte.

Benzin-Rasenmäher Test: Tippsrasenmaehen
Empfehlungen zum Rasenmähen. Quelle: meine-rasenwelt.de.

Wie geht Mulchen?

Wer nicht weiß wohin mit dem Rasenschnitt, kann ihn einfach liegen und verrotten lassen, so nutzt man ihn als Dünger. Jedoch geht das nur, wenn alles nicht zu hoch oder dicht ist, sonst bekommt man einfach Heu, das dem Rasen darunter das Licht raubt.

Benzin-Rasenmäher Test: Benzinmaeher Alko468
Der Gras-Auswurf wird blockiert, so bleibt das Schnittgut liegen.

Bei manchen Modellen gibt es auch eine Funktion zum Mulchen, das ist oft ein Mulchstopfen. Den setzt man in die Auswurf-Öffnung und fährt ohne Korb, so bleibt der Schnitt liegen. Manche Modelle wie etwa Fuxtec bieten auch einen seitlichen Auswurf.

Mit dem Mulchstopfen kann man aber, etwa bei hohem Gras, nicht Mulchen, so gibt es etwa bei Sabo ein Mulch-Kit mit zweitem Messer. Durch die Doppelmesser wird alles nochmal zerkleinert, so trocknet und verrottet das Gras schneller. Die Kits von AL-KO und Fuxtec finden wir nicht so gut, denn das klappt nur bei Rasen, der auch häufig gemäht wird.

So haben wir getestet

Wir haben insgesamt 6 Benzin-Rasenmäher getestet. Das Stihl-Gerät haben wir vom Fachhändler bezogen.

Benzin-Rasenmäher Test: Benzinmaeher Allegruppe
Unsere Rasenmäher aus dem Test 09/2019.

Mit dabei hatten wir den Marktführer Stihl mit einem Gerät, ebenfalls die Qualitätsmarke Sabo, hier sehen wir im Test, was Markenqualität alles kann und welchen Komfort man bei Preisen von 500 bis 1000 Euro erwarten kann. Mit Fuxtec, Grizzly, AL-KO und Einhell decken wir auch den Bereich »Baumarktware«, also Preise von 250 bis 400 Euro ab.

Jedoch gibt es auch da Highlights wie den Elektro-Starter von Grizzly, unser Stihl-Gerät bietet das nicht. Fuxtec bietet ein Mulch-Kit mit seitlichem Grasaufwurf, inklusive, bei Sabo und Stihl muss man das dazukaufen.

Wir haben auf einer trockenen und großen Wiese getestet mit großen Hartgräsern. Unsere Testgeräte hatten damit keine Probleme. Radantrieb und kräftiger Durchzug sorgen dafür, dass sie gute Leistung gebracht haben.

Die Körbe und Säcke waren schnell voll. In einer zweiten Runde haben wir dann die Mulch-Funktion getestet, falls es eine gab.

Ein Benzin-Rasenmäher braucht ein Chassis das solide und steif ist, da es den schweren Motor tragen und seine Vibrationen aushalten muss. Wir haben uns daher die Verarbeitung genau angesehen. bei den Gehäusen wird lackiertes Stahlblech,Aluminium, Grauguss oder Polymer-Kunststoff verwendet. Anbauteile wie Führungsholm und Bedien-Gestänge haben wir uns ebenfalls angesehen, dort gab es teils große Unterschiede.  AL-KO haben wir auch einmal auf die Seite gelegt, dann fiel die Armatur ab, denn sie ist nur im Holm eingesteckt und fällt heraus, wenn sich irgendetwas verzieht.

Kunftstoff-Modelle haben ein geringeres Gewicht, hier etwa Stihl. Er war etwa zehn Kilo leichter als der Rest.

Wir haben uns auch den Bedienkomfort angesehen, etwa wie schnell der Korb ein- und ausrastet. Wie schnell man das Gerät zusammenklappen kann und wie leicht es sich starten lässt. Geräte mit Elektrostarter haben hier einen Vorteil.

Außerdem interessierte ins, welche Arbeitsleistung und Fläche das Gerät schafft. Bei großen Wiesen muss es schneller gehen.

Geräte mit einer variablen Geschwindigkeit haben da klar Vorteile, damit kann man langsam um Hindernisse fahren und schnell auf der ebenen Fläche. So erzielt man die beste Produktivität. Einhell und Fuxtec haben hier mit fester Geschwindigkeit Nachteile.

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