Akku-Rasenmäher Test: Akkurasenmaeher Alle

Akku-Rasenmäher im Test : Rasenmähen ohne Kabel und Benzin

Update 13.07.2021

Auch bei Rasenmähern hat sich bei der Akku-Technik einiges getan. Die Laufzeit ist inzwischen meist lang genug, endlich kann man sich das störende Kabel oder den Benzingestank sparen. Wir haben 27 Rasenmäher mit Akku getestet.

Update 13. Juli 2021

Wir haben neun weitere Akku-Rasenmäher getestet. Der Stihl RMA 443 PV, der Husqvarna LC 137i und der Sabo 47-ACCU Vario sind neue Empfehlungen.

12. August 2020

Wir hatten fünf weitere Akku-Rasenmäher im Test. Den Stihl RMA 443 PC, den Einhell Rasarro und den Sabo 43-ACCU-VARIO können wir empfehlen.

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Sebastian Jentsch
ist Technik-Journalist, passionierter Heimwerker und Hobbykoch. Er schreibt unter anderem für Notebookjournal und Notebookcheck über mobile Technik und testet regelmäßig Küchen-, Haushalts- und Gartengeräte.

Akku-Rasenmäher halten dank 36- oder auch 58-Volt-Lithium-Akku mittlerweile recht lange durch und bringen dabei auch eine gute Leistung. Jedenfalls einige Exemplare. Im Vergleich mit Benzin-Rasenmähern haben sie sowohl Vor- als auch Nachteile.

Wir haben uns 27 Rasenmäher mit Akku angeschaut. Die Preise variieren stark zwischen 85 und 450 Euro. Im Test mussten die Geräte alle zeigen, was sie können und wie viel Fläche sie in einem Durchgang schaffen. Empfehlen können wir nach unserem Praxistest einige Modelle für verschiedene Anforderungen.

Vergleichstabelle
Vergleichstabelle
Stabil und leichtWendigFür große FlächenLeise und wendigFür Flächen mit wenig Hindernissen
Test: Stihl Rma 443 PvTest: Husqvarna Lc 137iTest: Fuxtec E146cTest: Einhell RasarroTest: Sabo 47 Accu Vario
Modell Stihl RMA 443 PV Husqvarna LC 137i Fuxtec E146C Einhell Rasarro Sabo 47-ACCU Vario
Pro
  • Leicht und stabil
  • Ein-Griff-Höhenverstellung
  • Variabler Radantrieb, Radantrieb auch ohne Mähen!
  • Für schwieriges Gelände
  • Korb aufklappbar
  • Doppel-Akku: Entleerung nacheinander
  • Schlagfestes, leichtes ABS
  • Zentrale Höhenverstellung
  • Ergonomische Korb­entnahme
  • Ordentliche Laufzeit
  • Schweres Metallchassis
  • Mulch-Stopfen
  • Turbo bei dichtem Gras
  • Stabile Kunststoff­konstruktion
  • Handgeräte-Akkus
  • Stabiler Teleskop­holm ohne Kabel
  • Lange Laufzeit von 48 Minuten
  • Geringes Gewicht, ideal für Rampen und Hügel
  • Leistung fast wie ein Benziner
  • Einstündige Laufzeit
  • Inkl. Akkus
  • Stabiles Aluminiumchassis
  • Variabler Radantrieb, Radantrieb auch ohne Mähen!
  • Schnelles Korbeinlegen und -rausnehmen
  • Doppel-Akku: Entleerung nacheinander
Contra
  • Gute Laufzeit nur mit beiden Akkus
  • Keine Füllanzeige am Korb
  • Laute Räder auf Asphalt
  • Kein Radantrieb
  • Ansteck-Ladegerät
  • Schwer, nicht geeignet für Rampen
  • Niedrige Schürze, fährt sich bei groben Unebenheiten fest
  • Korbentnahme nicht ideal
  • Arbeitszeiten nur gut 30 Minuten
  • Totmann­schalter klickt teilweise ungewollt aus
  • Radantrieb bremst bei Rückwärts­bewegung
Bester Preis
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Stabil und leicht: Stihl RMA 443 PV

Stabil und leicht

Stihl RMA 443 PV

Test: Stihl Rma 443 Pv
Der Testsieger ist leicht, aber stabil und mäht in jedem Gelände mit variablem Radantrieb mühelos.

Der RMA 443 PV von Stihl lässt sich einfach bedienen, das ermöglichen der aufklappbare Fangkorb und die Ergonomie des Führungsholms. Außerdem sorgen seine starke Motorisierung sowie ein Eco-Modus für eine Menge Spaß beim Rasenmähen. Arbeitszeiten von maximal 60 Minuten sind so problemlos möglich, bei kurzer Graslänge und einfachem Bewuchs sogar mehr. Wir haben den Rasenmäher inklusive zweier AP-200 Akkus (mit 4,8 Ah) und einem Schnellladegerät vom Typ AL 300 getestet. Günstig ist das Set allerdings nicht. Die Stärken des Stihl RMA 443 PV sind vor allem Langlebigkeit und Komfort – und das hat eben seinen Preis.

 Akku-Rasenmäher Test: Stihl Rma 443
Der Stihl RMA 443 PV.

Das Chassis des Stihl ist aus schlagfestem Polymer sowie Metall gefertigt. Polymer ist härter, farbechter und kratzfester als beispielsweise Polyprophylen (PP), das bei vielen anderen Rasenmähern verwendet wird. Wenn Polyprophylen dauerhaft Tageslicht mit UV-Strahlung ausgesetzt ist, sinkt seine Langlebigkeit: Die Weichmacher im Kunststoff entweichen, lassen das Material spröde werden und brechen leichter. Zudem bleichen die Farben aus.

Die Mono-Lenkstange sorgt für eine futuristische Optik. Bei keinem der anderen Geräte ließ sich der Korb so komfortabel und schnell wechseln – außer beim Schwestermodell RMA 339 C, mit baugleichem Korb. Ein großer Vorteil: Man muss nicht zwischen die Holme fassen, da es nur einen gibt. Auch der Fangkorb muss nicht mehr sorgfältig in der Arretierung platziert werden: Ein simples Aufwerfen reicht. Beim Konkurrenten Makita blieb das Korbgewebe regelmäßig an der Arretiernase hängen.

 Akku-Rasenmäher Test: Akku Rasenmäher Update052021 Stihl Rma443pv
Der höhenverstellbare Holm ist in zwei Stufen anpassbar.

Gut gefallen hat uns auch die Höhenverstellung mit einem Griff: Einfach am Griff des Rasenmähers hochziehen, beziehungsweise herunterdrücken. Eine Zentimeter-Markierung hilft dabei. Der Ein-Gang-Radantrieb ist komfortabel: Er liefert ordentlich Vortrieb, gerade wenn Sie beim Mähen mal telefonieren oder eine Steigerung absolvieren müssen. Die Geschwindigkeit bleibt so immer gleich. Um den Akku zu schonen, kann der Mäher auch ohne Radantrieb genutzt werden werden. Man schiebt den RMA 443 PPV dann mit eingeschaltetem Mähwerk einfach per Muskelkraft über den Rasen. Das ist übrigens keine Selbstverständlichkeit: Das Konkurrenzmodell 43-ACCU Vario von Sabo muss beispielsweise dauerhaft mit angetriebenen Rädern betrieben werden.

Die Hebel zur Bedienung von Antrieb und Mähwerk sind ergonomisch und solide aufgebaut. Wir konnten den Mäher einhändig lenken und gleichzeitig die beiden Griffe halten. Eine Hand blieb so fürs Mobiltelefon frei. Erwähnenswert: Der Rasenmäher wird bereits montiert geliefert. Man muss als weder Korb noch Griff zusammenstecken. Mit einer gemessenen Lautstärke von guten 92 Dezibel ist der Mäher eher leise unterwegs.

Die Schnittbreite des RMA 443 PV beträgt 41 Zentimeter, damit platziert sich das Gerät im Test-Mittelfeld. Der Hersteller bietet natürlich auch Modelle mit höheren Schnittbreiten an. Allerdings treibt das den Preis noch einmal ordentlich in die Höhe, weshalb unsere Tester für diesen Testlauf dieses Modell von Stihl ausgewählt haben. Der Mäher-Motor ackerte sich gründlich durch dichtes, hohes Gras und ließ sich nur extrem selten abwürgen.

 Akku-Rasenmäher Test: Akku Rasenmäher Update052021 Stihl Rma443pv
Der Mäher verfügt über zwei Akku-Slots, arbeitet aber auch nur mit einem.

Bei mittlerem Bewuchs liegt die reine Laufzeit mit nur einem Akku (4,8-Ah) bei etwa 24 Minuten. Setzt man beide Akkus ein, verdoppelt sich die Laufzeit auf etwa 60 Minuten. Wir konnten während dieses Zeitraums zwei Dutzend mal den Fangkorb (55 Liter) entleeren.

In den Batterie-Slots finden zwei Akkus gleicher Bauart Platz. Natürlich kann man ebenfalls mit nur einem der Stromspender fahren, während der zweite beispielsweise noch lädt. Schön: Die Stromspeicher werden nacheinander geleert. Den Status erkennt man übersichtlich an der jeweiligen Akku-LED-Anzeige.

Wir haben den Test mit dauerhaft aktiviertem Eco-Modus absolviert. Dieser Modus drosselt die Drehzahl, spart dadurch Energie und verringert die Lautstärke beim Mähen. Fährt man allerdings durch nasses, dichtes oder hohes Gras, wird für diesen Zeitraum automatisch die Motordrehzahl erhöht. Wenn man das nicht möchte, wird der Eco-Modus einfach per Knopf im Fach für die Akkus abgeschaltet: Das Mähwerk arbeitet dann dauerhaft unter Volllast. Für gewisse Laufruhe sorgen mit Hartgummi beschichtete Räder, wenn der Mäher über Gehwege, Asphalt oder Beton bewegt wird. Sie verursachen dabei weniger Lärm und rutschen seltener weg. Möchte man den Stihl verstauen, zeigt sich dieser vorbildlich: Mit einem Griff lässt sich der Holm falten. Eingeklemmte Finger oder mühsames Herumschrauben gehören damit der Vergangenheit an.

Leider befindet sich keine Anzeige für den Ladestand der zwei Akkus am Griff des Rasenmähers: Für einen Status-Check muss die Klappe geöffnet werden. Leider gehört ein Mulchkeil zur ökologischen Rasenpflege nicht mit zum Lieferumfang des Gerätes, dieser kann bei Bedarf aber nachgekauft werden.

Der Preis ist wohl das größte Manko des Stihl RMA 443 PV: Eine sehr lange Laufzeit ist nur mit zwei Akkus möglich und der zusätzliche Erwerb lässt den Preis zusätzlich ordentlich steigen. Mit zwei Akkus und Ladegerät müssen Sie wenigstens 700 Euro berappen. Daher ein Rat von uns: Sollten Sie nicht bereit sein, diese Summe zu investieren, teilen Sie sich den Kaufpreis mit einem Nachbarn und schaffen sich den Akku-Rasenmäher von Stihl gemeinsam an. So halten sich die Ausgaben für jeden in Grenzen und der Rasenmäher benötigt nur einen Stellplatz in einem Gartenschuppen.

Wendig: Husqvarna LC 137i

Wendig

Husqvarna LC 137i

Test: Husqvarna Lc 137i
Leicht, wendig, stabil und gute Leistung – und dennoch deutlich günstiger als der Testsieger.

Die leichtgewichtige LC 137i von Husqvarna überzeugt mit guter Ergonomie, langlebiger Verarbeitung, geringem Gewicht und solider Leistung – selbst bei hohem Gras am Straßenrand. Die Schnittbreite beträgt 37,5 cm. Daher eignet sich der Mäher wohl eher für kleinere Gartenflächen von weniger als 400 Quadratmetern. Langes, nasses Gras sollten Sie dem LC 137i nicht zumuten, bei dichtem, hohen Grasbewuchs würgt der Mäher öfter mal ab. Über Asphalt rollen die ungummierten Räder aus Kunststoff klapprig und laut. Trotzdem wirkt die Befestigung der Räder langlebig und solide. Ein weiteres Manko ist die fehlende Füllanzeige am 40-Liter-Fangkorb.

 Akku-Rasenmäher Test: Img
Die Rahmung ist durch Metall sehr stabil.

Der Husqvana LC 137i besitzt einen SaveE-Mode, der den Akku schonen soll. Husqvarna gibt in diesem Modus eine Gesamtlaufzeit von circa 120 Minuten (5,2 Ah) an. Ebenso verspricht er aber auch eine Laufzeit von etwa 65 Minuten ohne SaveE-Mode. Diese wurden von uns nicht erreicht. Wir kamen in einer Mischung aus leichtem Grasbewuchs im Garten und hohem Hartgras-Bewuchs in einem Straßengraben insgesamt auf 37 Minuten. Der Preis erscheint uns dafür passabel.

Das mitgelieferte Netzteil erwies sich als unpraktisch: Es besteht aus einem klobigen Stecker und einem blockförmigen Netzteil. Der Stecker wird an die Akku-Kontakte gesteckt. Am Akku selbst wird der Ladestand angezeigt. Ein Standard Tisch-Netzteil, welches sich an der Wand befestigen lässt, ist für uns praktischer als eine Kabellösung. Diese ist aber geradezu typisch für den Hersteller. Mittels einer metallischen langlebigen Zahnung ist die Höhenanpassung zentral geregelt. Empfehlenswert ist der LC 137i von Husqvarna für alle, die kein billiges Modell wollen, aber dennoch beim Preis sparen möchten.

Für große Flächen: Fuxtec E146C

Für große Flächen

Fuxtec E146C

Test: Fuxtec E146c
Für große, ebene Flächen ist der Fuxtec mit seinem soliden, schweren Metallchassis eine gute Alternative.

Der Fuxtec E146C hat das Fahrgestell eines Rasenmähers mit Benzin-Antrieb. Man bekommt ein langlebiges und stabiles Gerät aus Kunststoff und Metall. Zu meckern haben wir kaum etwas und auch die Räder aus Hartgummi gefallen uns, genauso die Holm-Befestigung aus Metall und der Korb, der aus Metall und Gewebe besteht.

Die Drehzahl steigert sich kurzzeitig bei dichten Gräsern, ein Eco-Modus ist hier nicht vorhanden. Die Laufzeit beträgt etwa eine halbe Stunde, wir hatten mittelschweren Bewuchs auf der Wiese und haben den Korb währenddessen sechs Mal ausgeleert. Das Mähwerk dreht im Leerlauf 54 Minuten. Bei normalem, kurzem Rasen dürfte die Arbeitszeit also etwa zwischen 30 und circa 54 Minuten betragen.

 Akku-Rasenmäher Test: Fuxtex E146c
Auch für große Wiesen.

Jedoch wiegt dieser Rasenmäher 23,6 Kilo, dazu kommt noch der Akku. Einen Radantrieb gibt es nicht und ganz so wendig ist er auch nicht. Bei Steigungen muss also Muskelkraft reichen.

Die Korb-Fixierung beim Chassis ist solide, die große Korböffnung praktisch. Jedoch ist das Einsetzen des Korbes eher fummelig. Außerdem ist die Schürze vorne niedrig – gibt es gröbere Unebenheiten, fährt das Gerät sich daher fest.

Für Gärten mit einer Fläche von weniger als 350 m² ist der Rasenmäher überdimensioniert, außer das Gras ist sehr hoch und dicht. Daher empfehlen wir den Fuxtec E146C für ebene und große Flächen bis etwa 500 m².

Leise und wendig: Einhell Rasarro

Der Einhell Rasarro eignet sich mit 38 Zentimetern eher für kleinere Flächen. Wenn man schon andere Akku-Geräte der Marke hat, ist das noch besser. Denn hier kommen 18-Volt-Akkus zum Einsatz, die sich auch bei Akkuschraubern, Trimmern und anderen Geräten von Einhell finden.

Mit 2 x 4 Ah bekommt man eine recht lange Laufzeit, nach guten 48 Minuten ist Schluss. Währenddessen haben wir den Korb sieben Mal ausgeleert. Hier müssen beide Akkus eingesetzt werden und das Laden dauert dann circa 75 Minuten im Ladegerät. Im Leerlauf schaffte es der Mäher auf 58 Minuten.

Das Gehäuse des Geräts, das lediglich 41 Zentimeter breit ist, ist aus Kunststoff. Dafür ist er aber trotzdem solide und macht einen langlebigen Eindruck. Beim Mähwerk ist die Umrahmung verstärkt und die Holme sind gut fixiert.

 Akku-Rasenmäher Test: Einhell Rasarro
Mit Teleskop-Holm.

Vor allem den Teleskop-Holm finden wir toll. Hier kann man einfach die Länge anpassen und am Ende durch zwei Klammern fixieren. So muss nicht an Flügelschrauben gefummelt werden und zum Parken muss man nichts umklappen. Der Holm ist eckig und verwindungsfester als Konstruktionen mit Rundstahl.

Das Kabel, welches Korpus und Totmannschalter verbindet, ist hier im Holm verschwunden.

Mit nur 15,5 Kilo ist er leicht, die Spurweite schmal und der Korb mit 45 Litern etwas kleiner. Das macht den Mäher wendig und auch hügelige und verwinkelte Grundstücke sind kein Problem.

Jedoch kann der Totmannschalter ungewollt ausklicken, wenn man den Bügel nicht andauernd straff gegen den Griff drückt. Insgesamt empfehlen wir den Rasarro von Einhell für maximal 400 m² große Gärten, die auch Steigungen haben dürfen und verwinkelt sein können.

Für Flächen mit wenig Hindernissen: Sabo 47-ACCU VARIO

Für Flächen mit wenig Hindernissen

Sabo 47-ACCU Vario

Test: Sabo 47 Accu Vario
Für große, ebene Flächen ist der äußerst solide Sabo mit seinem variablen Radantrieb eine gute Wahl.

Der Sabo 43-ACCU VARIO bietet Komfort und Qualität, jedoch mit gewissen Einschränkungen. Die Metall-Konstruktion ist robust und langlebig, das Chassis besteht aus Aluminium. Auch die Ergonomie der Bedienteile gefällt uns und dank gummierten Rädern ist er leise auf dem Asphalt. Die Schnellspanner lassen sich einfach lösen, so kann der Holm in eine Parkposition gebracht werden.

 Akku-Rasenmäher Test: Sabo 43 Accu Vario
Die Geschwindigkeit des Radantriebes.

Die Geschwindigkeit für den Antrieb lässt sich zwischen 2 bis 4 km/h einstellen. Unabhängig vom Mähwerk lässt sich der Radantrieb hier nutzen. So kann er auch fast lautlos gefahren werden, etwa auf dem Weg zum Kompost.

Der Antrieb ist hier beinahe Pflicht, denn egal ob mit oder ohne Mähwerk – schieben ist schwer. Man fühlt sich ein wenig, als wäre die Handbremse angezogen. Um den Mäher beim Wenden rückwärts zu ziehen, lässt man den Antrieb für die Räder einfach los – dann bremsen jedoch die hinteren Rasenmäher-Räder. Die Lösung: Lässt man den Hebel los und den Mäher noch kurz nach vorne rollen und danach rückwärts, passiert das nicht.

Es gibt zwei Schächte für Akkus. Diese werden einer nach dem anderen leergefahren, so kann man auch während des Mähens laden. Wir raten zu zwei 4-Ah-Akkus, mit nur einem ist die Laufzeit trotz Eco-Modus mit 24 Minuten kurz. Ohne Radantrieb im Leerlauf kommen wir mit nur einem Akku auf 44 Minuten.

Der Batteriestand wird am Griff angezeigt, separat für links und rechts. Darunter findet man eine Eco-Taste. Wenn der Eco-Modus aktiv ist, wird das Mähwerk deutlich leiser. Ist das Gras aber nasser und schwerer, dreht es sich kurzzeitig schneller.

Die Schürze vorn ist etwas nachteilig, weil etwas niedrig: So fährt sich das Gerät bei allzu großen Unebenheiten fest. Den Korb mit nur 45 Litern empfinden wir als Nachteil, er besteht aus Metall und Gewebe. Dafür kann man ihn immerhin mit einem Handgriff vom Mäher ziehen, eingelegt wird er aber mit beiden Händen, denn die Klappe will geöffnet werden. Auch hier wird das Gerät montiert geliefert.

Insgesamt empfehlen wir den 47-ACCU VARIO von Sabo für ebene und große Flächen ohne viele Hindernisse. Wir finden die Motorleistung stärker als beim Konkurrenten von Stihl, daher empfehlen wir dieses Gerät auch für hohes und dichtes Gras.

Was gibt es sonst noch?

Der 43-ACCU Vario von Sabo hat eine schmalere Schnittbreite und ist nahezu baugleich mit dem empfohlenen 47-ACCU Vario des selben Herstellers. Alle optischen und technischen Charakteristika sind bei beiden Geräten identisch.

Der RMA 443 PC von Stihl gefällt mit leichter Bedienbarkeit und ergonomisch konstruiertem Führungsholm. Der aufklappbare Fangkorb und der starke Motor samt Eco-Modus überzeugen. So sind etwa 60 Minuten Mähzeit drin. Wir haben den Rasenmäher in einem nicht gerade günstigen Set mit zwei AP 200-Akkus (4,8-Ah) und AL 300 Schnell-Ladegerät getestet. Das Chassis ist aus schlagfestem Polymer-Kunststoff sowie Metall gefertigt. Dank Mono-Lenker kann der Korb schnell gewechselt werden. Die Ein-Griff-Höhenverstellung ist praktisch. Ebenso gefällt uns der Ein-Gang-Radantrieb, dadurch gibt es richtig Vortrieb, gerade bei Steigungen ist das hilfreich. Dafür lässt sich die Geschwindigkeit nicht anpassen. Nutzt man das Gerät ohne Radantrieb, spart das Akku. Hier läuft dann nur das Mähwerk. Die Bedien-Hebel sind solide und ergonomisch.

Gut: Die Geräte von Stihl sind bei Lieferung schon vormontiert. Mit 92 Dezibel gehört das Gerät zu den leiseren Modellen. Die Schnittbreite beträgt hier 41 Zentimeter, der Wert liegt im Mittelfeld. Hohes Gras ist kein Problem, selten wurde der Motor dabei abgewürgt. Die Laufzeit beträgt pro Akku 24 Minuten, mit zwei 4,8-Ah-Akkus verlängert sich die Laufzeit dank Eco-Modus auf 60 Minuten. Zwei baugleiche Akkus können verwendet werden, das Gerät begnügt sich aber auch mit einem. Entleert werden die Akkus nacheinander, dank LED-Anzeige am Akku sieht man den Status. Für Laufruhe sorgen mit Hartgummi bezogene Räder. Ein optionaler Mulchkeil kann extra erworben werden. Der Preis ist ein großer Nachteil des RMA 443 PC von Stihl: Nur mit Ladegerät und den zwei Akkus erreicht der Rasenmäher eine gute Laufzeit. Dafür müssen aber etwa insgesamt 700 Euro auf den Ladentisch geblättert werden.

Der gut gebaute Moweo 46.0 Li SP von AL-KO besitzt eine Schnittbreite von 46 Zentimetern und basiert auf dem Fahrwerk eines Schwestermodells mit Benzin-Antrieb. Die Stabilität des Moweo gefiel uns gut. Das Gewicht liegt bei circa 30 Kilo, der wuchtige Korb mit 70-Liter-Fassungsvermögen passt dazu. Dank eines Radantriebs und einer hohen vorderen Schürze lässt sich der Mäher auch in unebenem Gelände sehr gut schieben.

Minuspunkte heimst der Mäher beim sehr langsamen Radantrieb und der geringen Laufzeit (26 Minuten) ein. Dabei konnten wir den Korb sechsmal entleeren. Auf freier Strecke kann sich da mal schnell Langeweile breitmachen. Für einen Hindernisparcour ist die Geschwindigkeit in Ordnung.

Von Hyundai kommt der LM3801, ein stabiler Rasenmäher. Uns gefällt der Messerkorb, denn er ist metallisch verstärkt, die Holmbefestigung ist solide und für die Bedienung gibt es ein dickes Kabel, die Kunststoffräder wirken auch recht robust. Der Lenkholm kann geneigt werden, in kleinen Stufen lässt er sich verstellen und zwei gängige Höhen wurden markiert. Man kann das Gerät schnell zusammenklappen, dank Schnellspanner geht das gut. Einmal zusammengefaltet, betragen die Maße 72 Zentimeter in der Länge und 54 in der Höhe, somit ist der Rasenmäher sehr kompakt. Beim Motor gibt es einen automatischen Turbo-Modus. Das bedeutet, dass das Messer bei nassem oder dichtem Gras schneller dreht. Jedoch ist der Motor batteriebetrieben und nicht so kräftig, dass er besonders hohes oder dichtes Gras mähen kann, ohne abgewürgt zu werden. Beim Test ist das aber nicht passiert.

Mittelschweres und leichtes Gras führen zu durchschnittlichen 28 Minuten Laufzeit beim Einzel-Akku (2,5 Ah). Der 58V-Lithium-ONE-Akku passt auch in andere, geeignete Geräte des Herstellers. Die Ladezeit beträgt dank Ladegerät circa anderthalb Stunden. Eine Rasenrolle und das geringe Gewicht von etwa zehn Kilo verhindern zu starke Radspuren. Nachteile: Einmal der »Rasenrechen«, der sich links und rechts an den Vorderrädern befindet. Der bleibt gern mal am Gartenzaun mit Maschendraht oder an Steinen hängen. Außerdem stören uns die labilen Haltenasen des Korbs. Günstig ist der Mäher nicht, dafür gefällt die Verarbeitung. Ist man ein Fan der Produkte von Hyundai, kann man den LM 3801 auch ohne Akku und Ladegerät kaufen und spart 170 Euro.

Den RMA 339 C von Stihl wurde von uns mit einem AK 30 187-Wh-Akku und dem AL 101 Standard-Ladegerät getestet. Der Preis von 600 Euro ist nicht gerade günstig, dafür bekommt man aber guten Komfort und Langlebigkeit. Das Chassis des Geräts ist aus schlagfestem Polymer-Kunststoff und Metall. Beim Stihl-Gerät gibt es einen Mono-Lenker wie bei unserer Empfehlung, der wirkt futuristisch und auch der Korbwechsel geht schnell. Bei Stihl bekommt man 37 Zentimeter Schnittbreite. Dichtes, hohes Gras schafft der Motor ohne Probleme. Größere Schnittbreiten gibt es auch, die kosten aber einiges mehr, daher haben wir dieses Testgerät gewählt.

Hohes und dichtes Gras führt zu einer halben Stunde Laufzeit, was viel ist, da der Turbo dauerhaft gelaufen ist und wir währenddessen den Korb etwa 20 Mal geleert haben. Bei niedrigerem und leichterem Gras schaltet sich der Eco-Mode ein, das verlängert die Laufzeit auf bis zu 82 Minuten, gemessen haben wir das im Leerlauf mit dem AK 30 187 Wh-Akku. Zum Verstauen kann man den Holm mit nur einem Griff falten, schrauben oder Finger-Einklemmen gehören der Vergangenheit an.

Wissenswertes über Akku-Rasenmäher

Rasenmäher funktionieren alle mit ansaugendem Rotorblatt. Die Form der Messer ist leicht angewinkelt, deshalb ziehen sie die Luft vom Erdboden zu sich hin. So werden die Grashalme aufgerichtet, abgetrennt und dank eines Luftstroms in den Korb des Rasenmähers transportiert.

Jedoch bemerken Kritiker, dass dadurch auch Käfer und Insekten im Korb landen. Hierzu empfehlen wir, nur mit einem Mulch-Einsatz zu fahren, danach kann man das Gras auch mit der Hand zusammenrechen.

Über die Räder stellt man die Schnitthöhe ein, mit einem Gestänge werden dabei alle Räder tiefer oder höher gesetzt. Somit kommt es bei den Rädern selten zu einer richtigen Achse, sie sitzen am Gestänge eher punktuell.

Die andere Möglichkeit ist, die Schnitthöhe axial zu verstellen, das macht aber nur der Einhell City Akku-Rasenmäher. Das liegt daran, dass es nicht besonders komfortabel ist, das Gerät erst auf die Seite zu legen und beide Achsen dann manuell in eine andere Aussparung zu verschieben.

Die Schnitthöhenverstellung per Hebel ist da praktischer, einfach den Hebel einhändig bewegen und das Gerät mit der zweiten Hand etwas am Griff nach oben ziehen. Absenken geht auch nur mit der Hand am Hebel.

Hyundai LM3801: Einhand-Höhenverstellung
Die Einhand-Höhenverstellung beim Hyundai LM3801.

Bei Akku-Rasenmähern gibt es meist einen kleinen Sicherheitsschlüssel, der eingesteckt sein muss, damit das Gerät funktioniert. Wenn das Gerät keinen solchen Schlüssel hat, sollte vor der Wartung oder bei der Reinigung unbedingt vorher der Akku entnommen werden.

Den Führungsholm kann man fast immer passend zur Körpergröße einstellen, dazu kann der Holm meist zweistufig verkürzt werden oder man ändert am Chassis den Ansetzwinkel.

Auch mehrstufiges Einstellen gibt es, auch hier wird der Ansetzwinkel am Chassis verändert. Nur bei Bosch und Stihl kann man den Holmwinkel gar nicht verstellen.

Ladegeräte und Akkus

Bei den Akku-Rasenmähern haben die Motoren Spannungen von 58, 36, 24 oder 18 Volt, eingesetzt wird dabei ein Akku oder zwei. Akku-Betrieb mit den beiden Akkus klingt zunächst toll, aber dafür stoppt das Gerät auch einfach, wenn nur einer der beiden leer ist. Hat man keinen Doppel-Lader, muss nacheinander geladen werden, das dauert. Bei Einhell sind zwei Ladegeräte mit dabei, das finden wir eher unbeholfen, da es auch Doppel-Lader gibt, dennoch ist das besser als mit nur einem Ladegerät.

Manche Rasenmäher brauchen zum Fahren auch nur einen Akku, so ist man nicht auf den Akkuladezustand von beiden angewiesen. Bei Black + Decker und Bosch gibt es zwei Akkus und ein Ladegerät, so kann ein Akku laden, während der andere benutzt wird.

Per Leuchtdioden wird man über den Akkustand informiert, das gehört mittlerweile dazu. Bei Makita gibt es sogar am Griff eine Anzeige der Restkapazität.

Alle Akkus sind System-Akkus, man kann sie also auch für weitere Geräte des gleichen Herstellers benutzen, nicht aber für Geräte der Konkurrenz. Hat man also Heckenschere, Trimmer und Rasenmäher von beispielsweise Einhell, so kann man die »Power X-Change«-Akkus mit 36 Volt bei allen Geräten verwenden, ein Ladegerät reicht aus. Man kann daher nur das Gerät ohne Ladegerät und Akkus kaufen.

So kann man Geld sparen: Wenn schon ein Gerät des Herstellers vorhanden ist, man sollte aber vorher schauen, ob der schon vorhandene Akku zur Neuerwerbung auch passt.

Schnitthöhe und Häufigkeit des Mähens

Der Rasen sollte einmal die Woche auf zweieinhalb bis dreieinhalb Zentimeter gekürzt werden, läuft man nicht so oft drüber, dürfen es auch bis zu fünf Zentimeter sein. So betreibt das Gras mehr Photosynthese und es wird dichter, da reicht dann auch jede zweite Woche schneiden aus.

Autor im Einatz mit Ryobi RLM18X41H240F
Unser Tester beim Rasenmähen.

Rasenmäher nutzt man in einer Saison häufig, da haben Akku-Rasenmäher einen Vorteil, denn sie sind sehr viel leiser als Benzin-Geräte. Rasenmäher mit Kabel und Elektromotor eignen sich für kleinere Gärten, hier ist aber andauernd das Kabel im Weg. Akku-Geräte sind da dank Messern mit aerodynamischer Form und sparsamem Einsatz der Akku-Wattstunden noch leiser als Kabel-Modelle von 230 Volt.

Will man es noch leiser, so gibt es teils auch einen Eco-Modus. Das heißt, dass die Drehzahl dem Leistungsbedarf angepasst wird. Die Drehzahl wird also nicht permanent gehalten, sondern die Energie angepasst. So wird die Lautstärke reduziert und die Akkulaufzeit erhöht. Somit sind auch diese Rasenmäher noch leiser als ihre Akku-Kollegen mit konstanter Kraft.

Wie langlebig sind sie?

Hält ein Gerät lange, verdient der Hersteller damit nichts. Daher eigen sich Baumarkt-Geräte – also der Großteil unserer Testgeräte – kaum für eine Nutzung über Jahre hinweg, denn die Materialqualität reicht dafür nicht aus. Das heißt also: Verarbeitungsqualität so gut wie es nötig ist. In der Praxis bedeutet das dann aber oft minderwertigen Kunststoff, der keinesfalls jahrelang halten kann.

Bosch Rotak 430 Li: wackelige Holm-Befestigung
Die Holmbefestigung bei Bosch Rotak 430 Li ist recht wacklig.

Im Test haben wir daher auf Sollbruchstellen und schlechte Qualität hingewiesen, die Problemstellen wären etwa Schnitthöhenverstellung, Lenkholm, Chassis und Fangkorb. Hier gibt es bei der Verarbeitung große Unterschiede.

Meist besteht das Obermaterial des Chassis aus Polyprophylen (PP), das ist ein Allround-Kunststoff, der eher weich ist und als schlagfest beworben wird. Er ist aber nicht resistent gegen Kratzer und auch weicher als Polymer-Kunststoff, den es nur bei Stihl gibt. Außerdem enthält Polyprophylen auch Weichmacher, ist der Stoff häufig UV-Licht ausgesetzt, kann das Material aus Kunststoff spröde werden und an Farbe verlieren.

Teils wird der Kunststoff aber verstärkt, etwa bei Hyundai und Deltafox, hier gibt es beim Messer verstärkte Seitenwände. So zerschlagen Steine den Kunststoff nicht.

Hyundai LM3801: lobenswert, seitenverstärkter Schnittkasten (PP)
Bei Hyundai LM3801 gibt es einen seitenverstärkten Schnittkasten (PP).

Die Schnitthöhe setzt man über die Rasenmäher-Räder um, soll heißen, alle Räder werden durch ein Gestänge tiefer oder höher gesetzt. Eine Achse gibt es deshalb selten, sie werden meist am Gestänge punktuell befestigt. Ist das Material schlecht und es kommt zum Zusammenstoß, so eiert schnell ein Rad.

Der Fangkorb besteht aus Textil und Metallstreben oder aus Kunststoff und wird stark strapaziert. Die Nase zum Einhängen muss robust und ohne Konstruktionsfehler sein, Einhell und Makita machen das im Test weniger gut.

Das Gestänge ist klappbar, das geht meist durch Schnellspannerschrauben und damit kann man das Gerät schön kompakt verstauen. Aber die Verankerung der Gestänge im Chassis ist oft eher wackelig. So geht das Falten nicht so leicht oder die Schnellspanner können sich von selbst lösen.

Geräte aus dem Online-Handel oder dem Baumarkt kommen in Kartons daher und müssen erst zusammengebaut werden, das geht aber schnell und leicht.

Hyundai LM3801: frisch aus dem Karton – erstmal basteln.
Basteln ist angesagt vor der ersten Benutzung.

Man muss dazu nur mit Schnellspannern oder Flügelschrauben die Lenkholme zusammensetzen, eventuell noch Befestigungsmaterial und Schaltgriff verbauen. Den Korb zieht man entweder als Gewebesack über das Metallgestänge oder baut ihn aus zwei Kunststoffteilen zusammen. Stihl und Ryobi waren schon montiert.

Wartung und Sicherheit

Der Motor muss abschalten sein und das Gerät stillstehen, wenn der Führungsholm losgelassen wird, der Totmannschalter ist dabei meist an einem Führungsholm angebracht als Bügel.

Außerdem gibt es einen Sicherheitsschlüssel, den man meist ins Akku-Fach steckt, so kann der Rasenmäher nicht von Kindern angeschaltet werden und bei der Wartung muss man den Akku nicht herausnehmen.

STIHL RMA 339 C: Totmann-Bügel auf Benutzer-Seite
Der Totmannbügel bei Stihl.

Beinahe wartungsfrei gegenüber Benzinern sind Akku-Geräte. Ist man mit dem Mähen fertig, legt man das Gerät am besten auf eine Seite und entfernt das nasse Gras von den Innenwänden. Sonst kann das Verhalten der Strömung behindert werden.

Ryobi RLM18X41H240F: Schneidwerk aus Guss - platzt ab statt zu verbiegen
Guss-Schneidwerk verbiegt sich nicht, sondern platzt ab.

Bevor man den Rasenmäher überwintert, sollten die Messer geölt werden, sonst können sie rosten. Sind die Messer gusseisern wie bei Ryobi, ist das unnötig. Geschärft werden müssen sie nicht, denn das Gras wird nicht geschnitten, sondern bei hoher Geschwindigkeit abgeschlagen.

Jedoch kann es passieren, dass die Messer durch hartes Material oder Steine abgenutzt werden, dann sollte man die Scharten mit einem entsprechenden Schleifstein schärfen und auswetzen oder die Messer ganz tauschen, Stahlmesser kann man auch leicht schleifen.

Man nutzt einen Rasenmäher etwa 20 Mal pro Jahr, ansonsten muss er aufbewahrt werden und dazu möglichst kompakt sein. All unsere Test-Geräte kann man am Lenkholm klappen, man löst die Flügelschrauben und die Arretierung, dann kann man das Gestänge zusammenfalten, beziehungsweise abnehmen.

Geräte mit Mulcheinsatz

Manche Geräte kann man auch als Mulchmäher kaufen. Hierbei wird mit dem Mulchkeil die Ansaugöffnung blockiert, das Schnittgut bleibt liegen. Mit dem Mulchen gelangen Nährstoffe in den Rasen, da kleine Halme schnell verwittern.

Black+Decker Autosense: zum Mulchen wird die Öffnung blockiert.
Beim Mulchen muss die entsprechende Öffnung blockiert werden.

Das Ganze klappt aber nur mit kürzerem Gras, länger als maximal drei Zentimeter sollten die Halme nicht sein, denn langes Gras wird dann zu Heu. Der Rasen bekommt dann kein Licht mehr. Ständiges Mulchen ist auch nicht gut, denn so kann es zu Luft- und Lichtmangel kommen.

So haben wir getestet

Ingesamt haben wir uns 27 Geräte angesehen mit unterschiedlichen Preisen und von verschiedenen Herstellern. Schnittbreite war aber kein ausschlaggebendes Kriterium für die Empfehlung, ebenso wenig die Größe der Rasenfläche, die man damit maximal mähen kann.

Getestet haben wir auf einer großen Gartenfläche mit hohem und dichtem Gras, Brennnesseln, Hartgräsern und auch schwer zugänglichen Stellen.

   Unsere Empfehlungen sind redaktionell unabhängig.

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