Test: Kabel Stichsägen Aufmacher

Stichsägen im Test : Problembeseitiger

Update 07.04.2021

Die Stichsäge ist für jeden Heimwerker ein Muss, kein Wunder also, dass mittlerweile so viele Hersteller den Markt überfluten. Bei den Geräten gibt es enorme Preis-Unterschiede, ob die in Sachen Qualität zu rechtfertigen sind, haben wir getestet.

Update 7. April 2021

Wir haben weitere Stichsägen getestet und mit der Metabo STEB 65 Quick eine neue Empfehlung.

Marc Hüffer
ist Produktdesigner und Ladenausstatter und arbeitet ständig mit Werkzeug aller Art. Er testet regelmäßig Profi- und Heimwerker­-Tools.

Eine Stichsäge begeistert Bastler und Hobby-Handwerker und ist aus keiner Werkstatt oder Keller wegzudenken. Wer regelmäßig neue Projekte startet, ist auf ihre vielseitigen Dienste angewiesen. Egal ob Plastik, Holz oder Edelstahl, sowohl gerade, als auch kurvige Schnitte können mit der Stichsäge präzise erledigt werden. Aber auch gröbere Arbeit können schnell erledigt werden. Stellt man den Pendelhub ein, kann man zügig viel sägen. Das macht allerdings nur Sinn, wenn man keinen Schönheitspreis gewinnen möchte, da dabei die Kante meistens mehr ausfranst.

Die günstigen Preise machen eine Stichsäge auch für diejenigen interessant, die nur ab und an mal die Stichsäge benutzen und denen das Klingeln beim Nachbarn, zum Ausleihen des Geräts, zu lästig wird. Im Grunde gibt es zwei Kategorien bei den Stichsägen: Profi-Geräte und Hobby-Geräte. Die Preise unterscheiden sich genauso deutlich, wie die Schnittergebnisse. Wer sein Gerät als praktischen Helfer sieht und auch mal über ein paar Grad oder Millimeter Ungenauigkeit hinwegsehen kann, der wird bereits für wenig Geld ein gutes Gerät finden. Aber bei den günstigen Angeboten gibt es gute und eher schwächere Vertreter. Die Schnittleistungen der Profi-Geräte befinden sich in einer anderen Liga, diese Geräte kosten mindestens das doppelte, aber können auch schnell den fünffachen Preis haben.

Wie bei allen Neuanschaffungen ist es sinnvoll, sich vorher zu überlegen, wann das Gerät zum Einsatz kommen wird und welche Ansprüche an die Ergebnisse gesetzt werden. Wir haben für euch 18 Stichsägen getestet, um die richtige Wahl beim Kauf zu erleichtern.

Vergleichstabelle
Vergleichstabelle
Präzision zum SpitzenpreisProfi-GerätGünstig
Test  Stichsäge: Metabo STE 100 QuickTest  Stichsäge: Festool Carvex PS 420 EBQ-PlusTest: Metabo Steb 65 Quick
Modell Metabo STE 100 Quick Festool Carvex PS 420 EBQ-Plus Metabo STEB 65 Quick
Pro
  • Hochschiebbarer Splitter­schutz
  • Kompakte Maße
  • Gute Verarbeitung
  • Präzise
  • Super Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Viele praktische Eigen­heiten
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Präzise
  • Gute Schnitt­tiefe
  • Guter Preis
  • Robuste Verarbeitung
  • Sinnvolle Ausstattung
  • Kompakt und handlich
Contra
  • Schlechter Gehrungs­schnitt
  • Keine LED-Arbeits­leuchte
  • Sehr teuer
  • Gehrungsschnitte benötigen extra Zubehör
  • Kein Ausreißschutz
  • Schnittergebnisse waren nicht lotrecht
Bester Preis
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Präzision zum Spitzenpreis: Metabo STE 100 Quick

Präzision zum Spitzenpreis

Metabo STE 100 Quick

Test  Stichsäge: Metabo STE 100 Quick
Metabo liefert mit der STE 100 Quick eine Stichsäge ab, die sich in fast allen Bereichen sehen lassen kann – und das zu einem überaus fairen Preis.

Die Metabo STE 100 Quick ist ein kompaktes und mit zwei Kilogramm recht leichtes Gerät, das hervorragend in der Hand liegt. Der Auflagetisch wurde in Aluminium gegossen und ist relativ schmal, aber hochwertig und stabil. Auch das Gehäuse bestätigt den hohen Qualitätsanspruch von Metabo. Das wird unterstrichen durch die einfache und praktische Lösung des Splitterschutzes, der zur Benutzung einfach heruntergeschoben wird.

Positiv ist auch die sehr gute Übersicht: Man kann das Sägeblatt stets gut sehen und den Schnitt so besser unter Kontrolle halten. Der kraftvolle Motor arbeitet hervorragend und keines unsere Testhölzer konnte die Metabo STE 100 Quick vor irgendwelche Probleme stellen. Dank der gummierten Oberfläche hat man keine Schwierigkeiten die hohe Kraft in die richtigen Bahnen zu leiten und man hat alles gut im Griff. Auch der Absaugstutzen ist hochwertig, funktioniert einwandfrei und garantiert einen sauberen Arbeitsplatz.

Der Auflagetisch kann mit dem, an einer Halterung am Kabel befestigten, Inbus-Schlüssel gelockert und geneigt werden, sodass man zum Beispiel einen Gehrungsschnitt machen kann. Hier waren wir mit dem Testergebnis allerdings nicht zufrieden. Durch die Schräglage war die Schnittlinie nicht mehr optimal zu sehen und der schmale Auflagetisch trug auch nicht zu einer hohen Stabilität bei.

Ansonsten sind wir aber sehr von der Metabo STE 100 Quick überzeugt, das liegt auch an der tollen Handhabung und Bedienung. Die orangen Einstellungsknöpfe sind nicht zu übersehen und gut erreichbar. Ein weiterer Vorteil ist die Einstellung der Drehzahl oberhalb des Kabels, welches mit vier Meter Länge ausreichend lang ist und einem beim Arbeiten in Sachen Bewegung nicht einschränkt.

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Wer für Gehrungsschnitte bereits ein passendes Werkzeug besitzt, der kann sich ansonsten bei der Metabo STE 100 Quick über ein sehr sauberes und gerades Schnittbild und ordentlich Power freuen. Mit knapp hundert Euro gibt man auch kein Vermögen aus und erhält dennoch richtig gute Qualität. An dem herunter fahrbaren Splitterschutz und der perfekt funktionierenden Absauge erkennt man, dass Metabo hier auch bei den entscheidenden Details gut mitgedacht hat.

Profi-Gerät: Festool Carvex PS 420 EBQ-Plus

Profi-Gerät

Festool Carvex PS 420 EBQ-Plus

Test  Stichsäge: Festool Carvex PS 420 EBQ-Plus
Festool steht für hervorragende Qualität, die allerdings ihren Preis hat – so auch die Carvex PS 420 EBQ-Plus. Wer aber das Geld aufwendet, bekommt eine Stichsäge der Superlative.

Die Festool Carvex PS 420 EBQ-Plus ist ein absolutes Profi-Gerät und kommt mit einem entsprechendem Preisschild, dafür aber mit einigen besonderen Eigenschaften, welche die Vorreiterrolle von Festool auf dem Handwerkermarkt nochmals unterstreicht. Wer sein Gerät also häufiger in der Hand hat, der wird die tollen Details zu schätzen wissen. Eine davon ist die LED-Lampe, welche sich blinkend an die Drehzahl anpasst und einen Stroboskop-Effekt erzeugt, sodass es wirkt, als ob das Sägeblatt sich nicht bewegen würde. Dadurch ist ein noch präziseres Arbeiten möglich. Sobald man die Säge zum Arbeiten umdreht, schaltet sich die Lampe ab.

Das Stromkabel kann nicht nur abgesteckt, sondern auch nach oben geklappt werden, sollte es mal stören oder wenn man gerade mal nicht so viel Platz hat. Wer bereits andere Geräte von Festool besitzt, dem reicht somit ein einziges angestecktes Kabel aus, welches dann in die verschiedenen Geräte eingesteckt wird. Für zusätzliche Präzision sorgt eine Führung mit Kugellager, welches das Sägeblatt nicht nach hinten auskommen lässt. Wem das immer noch nicht reicht, kann zusätzlich zwei Backen nachjustieren, die dem Sägeblatt noch weitere Stabilität verleihen.

Das Drehrad bietet neben der genauen Drehzahl-Einstellung auch die Option Automatik, welche genau das tut, was sie verspricht, nämlich je nach Anforderung automatisch mehr oder weniger Power geben. Noch mehr Komfort bietet der Ein/Ausschaltknopf, der sowohl von links, als auch von rechts betätigt werden kann. Das Gerät ist perfekt ausbalanciert und aufgrund der ergonomischen Form liegt es hervorragend in der Hand, sodass man jede Bewegung präzise kontrollieren kann.

All diese Details verhelfen zu einem rundum positiven Ergebnis bei unseren Sägetests. Einzig bei der doppelten Kurve konnten wir eine minimale Abweichung im sonst stetig rechten Winkel feststellen. Der montierte Auflagetisch lässt sich nicht neigen. Möchte man also Gehrungsschnitte mit der Stichsäge erledigen, wofür die meisten Profis aber vermutlich ein anderes Gerät als die Stichsäge priorisieren, muss man extra einen Winkel-Tisch bestellen. Das Ergebnis mit diesem war gut, aber auch nicht wirklich perfekt.

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Mit der Festool Carvex PS 420 EBQ-Plus erreicht man nicht nur den Höchstpreis für eine Stichsäge, sondern auch die höchste Qualitätsstufe. Mehr Präzision und Übersicht geht nicht. Hinzu kommen tolle Eigenschaften, die den alltäglichen Gebrauch erheblich erleichtern. Das alles hebt die Stichsäge von Festool auf ein konkurrenzloses Niveau und derjenige, der das Beste möchte, muss nur das nötige Kleingeld bereit haben. Bei Schreinern und Handwerkern ist die Marke genau deshalb sehr beliebt.

Günstig: Metabo STEB 65 Quick

Günstig

Metabo STEB 65 Quick

Test: Metabo Steb 65 Quick
Die STEB 65 Quick ist eine einfache, aber solide Stichsäge für Gelegenheitsnutzer, die nicht allzu sehr auf Präzision achten müssen.

Die STEB 65 Quick von Metabo sticht in keiner Disziplin besonders hervor. Weil sie aber ein solides Gesamtpaket zu einem fairen Preis bietet, ist sie dennoch eine Empfehlung, die sich in erster Linie an Gelegenheitsnutzer und Einsteiger richtet.

Der Bügelgriff-Bauweise ist es geschuldet, dass die Metabo im Vergleich zur Stichsägen-Konkurrenz relativ hoch ist. Weil der Auflagetisch aber trotzdem nur etwas über 6 Zentimeter in der Breite misst, muss man beim Führen der Säge aufpassen, denn das Zusammenspiel dieser beiden Eigenschaften sorgt dafür, dass sie nicht sonderlich stabil aufliegt.

Ansonsten gibt es bei der Handhabung der Stichsäge aber nichts zu meckern, was nicht zuletzt auch der kompakten Bauweise und den Handschmeichler-Qualitäten der Stichsäge geschuldet ist. Zudem ist die Verarbeitung sehr gelungen, was für ein so günstiges Modell ebenso wenig selbstverständlich ist, wie das 2,6 Meter lange Stromkabel, das für einen erfreulich großen Bewegungsradius sorgt.

Auch die übrige Ausstattung der Metabo hat uns gut gefallen, wie beispielsweise die einstellbare Spanschutzhaube, der im Gehäuse integrierte Anschluss für die Absaugvorrichtung, oder die Feststelltaste, dank derer man beim Sägen nicht ständig die Drehzahl regulieren muss. Schmerzlich vermisst haben wir aber trotzdem etwas: den Ausreißschutz.

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Verzichtet man beim Sägen auf den Pendelhub, sind die Schnittkanten noch in Ordnung, mit Pendelhub kommt es allerdings zu deutlichen Ausrissen. Vor allem wenn man auf den Pendelhub verzichtet, merkt man dem Motor seine 450 Watt Leistung an. Im Test konnten wir damit aber dennoch vom massiven Buchenholz bis hin zu Stahlteilen (zugegeben, da ist dann auch das Ende der Leistungs-Fahnenstange erreicht gewesen) alles durchsägen.

Aber egal, welches Material man zersägt: Einen lotrechten Schnitt schafft man leider nicht. Das ist wohl der Werkzeugaufnahme geschuldet, die dem Sägeblatt zu viel Spiel lässt. Wer viel mit der Stichsäge arbeitet und auf präzise Schnitte angewiesen ist, der sollte also besser zu einem anderen Modell greifen. Gelegenheitsnutzern, die kein Vermögen für ein Gerät ausgeben möchten, das sie sowieso nur zweimal im Jahr benutzen, raten wir aber dennoch zur STEB 65 Quick, denn im Vergleich zu den anderen Maschinen dieser Preisklasse ist sie klar die bessere Wahl.

Was gibt es sonst noch?

Die Bosch PST 900 PEL gehört zu grünen Modellreihe, die jeder Gelegenheitshandwerker aus dem Baumarkt kennt. Die Stichsäge kommt mit einem Rad, mit dem man die Drehzahl einstellen kann und auch mit einer LED-Leuchte. Sägeblätter lassen sich zügig dank der SDS-Aufnahme ohne jegliches Werkzeug wechseln. Die integrierte Absauge konnte uns nicht überzeugen. Man macht mit dem Gerät von Bosch in dieser niedrigen Preiskategorie nichts verkehrt und es gilt wie bei ihren Mitstreitern, dass wer wahre Präzision möchte, auch mehr bezahlen muss.

Die  Bosch GST 150 CE unterscheidet sich nicht nur in der Farbe und dem Preis von der Bosch PST 900 PEL, sondern auch in der Form. Das Gerät ist ein sogenanntes Stab-Modell. Insgesamt bekommt man hier für knapp 150 Euro ein stabiles, massives und hochwertig verarbeitetes Gerät, das in unseren Tests eine gute Schnittleistung, auch in den Kurven, erzielen konnte. Allerdings gelingt das nur, wenn man eine hohe Konzentration an den Tag legt, denn das Gerät ist nicht besonders übersichtlich, man kann nur schwer erkennen, wo das Sägeblatt eintaucht. Insgesamt liegt sie wirklich gut in der Hand.

Einhell gilt unter Hobby-Handwerkern häufig als Geheimtipp, für ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Einhell TE-JS 100 kommt mit viel Zubehör und in einem stabilen Koffer. Auch hier ist die Sicht auf das Sägeblatt nicht optimal. Insgesamt ist das Gerät relativ robust und hat ähnlich viel Zubehör wie die TackLife PJS02A. Die hat unserer Meinung nach, aber die Nase vorn, da sie hochwertiger verarbeitet ist.

Wer ein Fan von Makita ist, der sollte sich die 4351FCTJ genauer ansehen. Sie punktet durch gewohnt gute und hochwertige Verarbeitung und ziemlich gute Testergebnisse. Mit knapp 150 Euro ist sie kein Schnäppchen, kommt allerdings mit einem kraftvollen Motor, dessen Vibrationen man kaum spürt. Außerdem hat sie ein tolles Handling und die Absauge funktioniert hervorragend. Die Makita ist eine sehr gute Lösung, wenn man sich mit der mangelnden Präzision der untersten Preiskategorie nicht zufriedengeben möchte, aber auch nicht für die extrem teuren High-End-Geräte von Festool ein Vermögen ausgeben will.

Die Kawasaki KEJS 800 fällt durch ihren niedrigen Preis und die grelle, grüne Farbe ungemein auf. In unserem Test haben wir dann allerdings festgestellt, dass das Giftgrün eher eine Vorwarnung war: Die Verarbeitung ist extrem schlecht und an jeder Stelle die man sich etwas genauer anschaut, fällt sie negativ auf. Auch die Führung ist davon betroffen und verdient unserer Meinung nach diese Bezeichnung nicht, da das Sägeblatt nicht das tut, was es soll, gerade sägen. Bevor man das jedoch überhaupt bemerken kann, muss man es erst einmal hinkriegen, das Sägeblatt zu montieren. Auch der Sägetisch macht einen minderwertigen Eindruck. Insgesamt ist das Gerät für uns wirklich unbrauchbar, selbst wenn man nur kleinste Schnittarbeiten damit machen möchte. Für 20 Euro mehr, bekommt man Stichsägen, die ihren Job machen und nicht nur wie eine aussehen.

So haben wir getestet

Wir haben mit allen Geräten die gleichen Tests gemacht: Gerade Schnitte wurden mit und ohne Pendelhub in verschiedenen Materialien durchgeführt, unter anderem in eine vier Zentimeter Buchenholz-Platte. Anspruchsvoller wurde es, als wir eine doppelte Kurve aus einer 19-Millimeter Multiplex-Platte und einen Gehrungsschnitt aus einer 19-Millimeter Siebdruck-Platte gesägt haben. Außerdem haben wir ein Abflussrohr aus Edelstahl mit einer Wandstärke von 1,5 Millimetern durch gesägt. Alle Geräte habe ein neues Holz-, sowie ein Metall-Sägeblatt derselben Firma erhalten, damit die Testergebnisse besser vergleichbar sind.

Bei den Schnitt-Ergebnissen kam es uns darauf an, ob und wie sehr die Schnittkante ausgerissen war und ob der Schnitt gleichmäßig im 90 Grad Winkel zur Oberkante war. Was die Maschinen angeht, waren wichtige Parameter Gewicht, Handhabung, Verarbeitung, Stabilität, sowie ein komfortabler Sägeblatt-Wechsel. Beim Sägen selbst wurde darauf geachtet, wie gut man die Schnittlinie sehen kann, wie linientreu die Geräte sind und wie viel eigene Kraft man aufwenden muss.

   Unsere Empfehlungen sind redaktionell unabhängig.

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