Schnell und streifenfrei Test: Fenstersauger Ikohs

Fenstersauger im Test : Schnell und streifenfrei

Update 09.03.2021

Fenster putzen gehört nicht gerade zur Lieblingsbeschäftigung der meisten und wenn dann nach dem ganzen Aufwand noch Streifen zu sehen sind, kann das schnell frustrieren. Fenstersauger schaffen da Abhilfe. Ob das in der Praxis wirklich so gut funktioniert, haben wir mit 21 Fenstersaugern getestet.

Update 9. März 2021

Wir haben acht weitere Fenstersauger getestet. Neue Empfehlungen sind der Kärcher WV 6 Plus und der Korona 80100.

11. September 2020

Eine neue Empfehlung ist der Leifheit Dry & Clean.

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Lars Schönewerk
testet als Technik-Redakteur vorwiegend Elektrokleingeräte und Fahrrad-Zubehör.

Fenstersauger sollen die Arbeit vereinfachen, vor allem beim Frühjahrsputz können sie eine große Hilfe sein, denn sie versprechen streifenfreie Scheiben. Außerdem spart man sich tropfende Lappen. Wir haben Geräte zwischen 26 und 250 Euro getestet und sind diesem Versprechen auf den Grund gegangen. Die meisten unserer Empfehlungen kann sich fast jeder leisten, aber auch ein Luxusmodell ist mit dabei.

Vergleichstabelle
Vergleichstabelle
Tolles ErgebnisLange AkkulaufzeitSparsam und preiswertLuxusmodellGünstig
Test: Kärcher Wv 6 PlusTest Fenstersauger: AEG WX7 90Test Fenstersauger: Leifheit 51003Fenstersauger Test: Vorwerk Kobold VG100Test: Korona 80100
Modell Kärcher WV 6 Plus AEG WX7 90 Leifheit Dry & Clean Vorwerk Kobold VG100 Korona 80100
Pro
  • Sehr gute Saug­leistung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Streifenfreie Scheiben
  • Gute Verarbeitung
  • Ladestands­anzeige
  • Sehr lange Akkulaufzeit
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Gute Saugleistung
  • Sehr leise
  • Gute Saugleistung
  • Gute Handhabung
  • Schont Akkureserven
  • Fairer Preis
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Tolles Konzept
  • Einfache Anwendung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Streifenfreie Scheiben
  • Gute Verarbeitung
  • Guter Preis
  • Abnehmbarer Schmutz­wasser­tank
Contra
  • Relativ schwer
  • Etwas klobig
  • Ausguss für Schmutz­wasser noch verbesserungs­fähig
  • Sehr teuer
  • Eher für Häuser mit vielen Glas­flächen geeignet
  • Relativ schwer
  • Geringe Akkulaufzeit
  • Lange Ladezeit
  • Leere Sprühflasche steht nicht aufrecht
Bester Preis
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Tolles Ergebnis: Kärcher WV 6 Plus

Tolles Ergebnis

Kärcher WV 6 Plus

Test: Kärcher Wv 6 Plus
Sehr gute Saugleistung und solide Verarbeitung treffen auf die höchste Akkulaufzeit im Test, und auch der Preis stimmt – der WV 6 Plus zeigt fast keine Schwächen.

Die Marke »Kärcher« ist zur Gattungsbezeichnung für alle Art von Hochruckreinigern geworden. Doch auch Fenstersauger gehören zum Repertoire des schwäbischen Herstellers. Das jüngste Modell ist der WV 6 Plus.

Optisch fällt das Modell im Vergleich zu dem Rest der Kärcher-Geräte durch seine markante, schwarze und geriffelte Oberseite auf, die bis zum Griffbereich ragt. Diese Fläche dient aber mehr der Optik und verfolgt weniger praktische Ziele: Wird das Gerät in die Hand genommen, liegt die Fläche zwischen Zeigefinger und Daumen, wo die Gefahr abzurutschen ohnehin eher gering ist. Am Griff ist der gelbe Kunststoff sowieso aufgeraut und zudem im Fingerbereich zusätzlich gerillt. Dadurch lässt sich das Gerät zu jedem Zeitpunkt sicher halten. Neu ist auch die LED-Anzeige über der On/Off-Taste, die die Rest-Akkukapazität in Minuten anzeigt.

Je Akkuladung hat dieses Modell eine extrem lange Laufzeit von 100 Minuten. Zierlich und klein ist das Modell allerdings nicht. Zwar ist er damit keine Ausnahme, doch wer eher grazile Geräte bevorzugt, könnte hier enttäuscht sein.

Der WV 6 ist durchdacht und praktisch: Der Schmutzwassertank hat ein großes Fassungsvermögen von 150 Millilitern und kann mit einem Handgriff abgenommen werden. Im Gegensatz zu anderen Produkten ist hier kein Klemmen, Herumschrauben oder Tastendrücken notwendig. Dank des abnehmbaren Tanks muss man auch nicht mit dem gesamten Apparat unter dem Waschbecken hantieren. Einmal eingesetzt sitzt der Wassertank sicher und fest.

Die Sprühflasche ist unten um einiges breiter als im oberen Bereich, sodass sie auch nicht umfällt, wenn sie leer oder der Wischbezug nass ist. Der Bezug wird zudem direkt an den Aufsatz geklettet, sodass er nicht verrutschen kann.

Auch im Praxistest kann das Kärcher-Modell mit einer hervorragenden Sauberkeit überzeugen. Er nimmt das Putzwasser vollständig von der Fensterscheibe, sodass nur glänzendes und schlierenfreies Glas übrig bleibt. Beim Abziehen sollte man allerdings ein Streifen über die Fensterdichtungen vermeiden, da dort ansonsten zwischen Abziehlippe und Scheibe eine kleine Lücke klafft und dadurch ein schmaler Streifen Wasser am Fenster stehen bleibt. Dieses Problem betrifft aber alle Fenstersauger.

Die Optik des WV 6 Plus wird eventuell nicht jedem zusagen, zudem ist das Modell recht bullig und mit 782 Gramm auch vergleichsweise schwer. Einen Teleskopstab kann an dieses Gerät aufgrund eines fehlenden, passenden Gewindes nicht anbringen. Die Funktion lässt sich nur mit einem separat zu erwerbenden Verlängerungsset nachrüsten.

Lange Akkulaufzeit:  AEG WX7 90

Der AEG WX7 90  hat eine Akkulaufzeit von 90 Minuten, damit kann man eine ganze Menge Fenster putzen. Mit dabei ist auch einiges an Zubehör, uns gefällt er.

Lange Akkulaufzeit

AEG WX7 90

Test Fenstersauger: AEG WX7 90
Der AEG protzt mit sehr langer Akkulaufzeit, was den höheren Preis rechtfertigt. Außerdem ist er sehr leise.

von 68 Lesern gekauft

Über die lange Akkulaufzeit sind wir erstaunt und positiv überrascht, denn der Sauger ist sehr kompakt und nur minimal schwerer als das Kärcher-Gerät.

Mit dabei ist eine Sprühflasche, die stabil wirkt, ein Wischbezug aus Mikrofaser inklusive Aufsatz, außerdem 20 Milliliter einer Reinigungsflüssigkeit und eine zweite Saugdüse, die etwas kleiner ist. Dafür kostet er aber auch 76 Euro.

Fenstersauger Test: Testsieger Kärcher WV2 Premium.
Auch der AEG WX7 90 überzeugt im Test.

Das Wischgerät und der Sauger tun beide das, was sie sollen, sie sind einfach zu bedienen und stabil. Außerdem ist das Gerät schön leise.

Beim Absaugen des Wassers bleiben keine Streifen zurück, nur die Tropfen am Fensterrand, die wir überall hatten. Einfach mit einem Tuch dort nachwischen und schon hat man perfekt geputzte Fenster.

Vor allem für große Fensterflächen oder viele Fenster eignet sich dieses Gerät dank langer Akkulaufzeit, da kann man auch über den Preis hinwegsehen.

Sparsam und preiswert: Leifheit Dry & Clean

Sparsam und preiswert

Leifheit Dry & Clean

Test Fenstersauger: Leifheit 51003
Dank cleverer Automatiken schont der Leifheit Dry & Clean die Akku-Reserven, wenn sie gerade nicht gebraucht werden.

Der Leifheit Dry & Clean wirkt etwas klobig, schwerer als unsere anderen Testgeräte ist er auch. Die Handhabung beeinträchtigt das aber nicht, denn der Griff liegt näher an der vorderen Seite, somit behält man gut die Kontrolle.

Sprühflasche und Wischaufsatz sind nicht vorhanden, kaufen kann man dieses Gerät aber ohne oder mit Einwascher, schmaler Saugdüse und Stiel.

Wir haben im Test 40 Minuten bei der Akkulaufzeit gemessen, das war knapp mehr als der Durchschnitt, AEG und Vorwerk hatten aber noch die Nase vorn. Wird man bei der Arbeit mit dem Sauger mal abgelenkt, gibt es hier etwas Hilfe: Nutzt man ihn nicht, stoppt er den Motor und geht in den Standby-Modus, das spart Akku-Reserven. Die transparente und breite Front lässt den Tank üppig wirken, es passen aber lediglich 100 Milliliter hinein, Standard also.

Wir haben das Gerät als zuverlässig empfunden. Damit zu arbeiten geht schnell und auch effektiv, Probleme mit Streifenbildung gab es nicht. Auch die Leistung überzeugt, Schmutzwasser lief hier nicht auf den Fensterrahmen. Aber er ist nicht gerade leise, setzt man ihn auf Glas, wird außerdem die Leistung nochmal hochgedreht. Diese Lösung finden wir aber gar nicht schlecht, da so nicht auf Leistung verzichtet werden muss, wenn man sie dringend braucht – es werden aber Dezibel und Akkulaufzeit gespart, wenn der Fenstersauger im Leerlauf ist.

Die Ablassöffnung vom Schmutzwassertank ist nicht optimal. Sie ist eher klein, die Gummiabdeckung ist etwas störrisch, hier haben wir schon fast zu viel Widerstand. Die Reinigung ist einfach, man kann das Gerät zerlegen, der Geräteteil mit Tank ist beim Ausleeren außerdem von der Elektronik getrennt.

Wem der Kärcher nicht gefällt oder wer etwas weniger Geld investieren möchte, der bekommt mit dem Leifheit Dry & Clean auch ein gutes Gerät.

Luxusmodell: Vorwerk Kobold VG100

Luxusmodell

Vorwerk Kobold VG100

Fenstersauger Test: Vorwerk Kobold VG100
Überzeugt durch hochwertige Verarbeitung und sehr überzeugende Ergebnisse, das hat seinen Preis.

Ein wahrer Luxus-Fenstersauger ist der Kobold VG100 von Vorwerk. Wie immer bei Vorwerk bekommt man hier hohe Qualität zu einem ebenfalls hohen Preis, in diesem Fall sind es 250 Euro. Wer auf Vorwerk setzt und auch seinen Fenstersauger dort kaufen möchte, dürfte sich am Preis aber nicht stören.

Zunächst hat uns die klobige Optik etwas abgeschreckt. Dafür liefert er aber ein gutes Ergebnis beim Putzen und Saugen, ist hochwertig, leicht zu bedienen und der Akku hält mehr als 40 Minuten. Was will man mehr?

Zum Zubehör des Vorwerk Kobold VG100 zählen eine Abtropfschale, zwei Microfaser-Reinigungstücher und eine Flasche Reinigungsmittel.
Beim Kobold ist alles dabei, was man braucht.

Das Konzept ist hier etwas anders als bei den meisten Produkten. Mit dabei ist eine Abtropfschale, die stabil ist sowie zwei Reinigungstücher aus Mikrofaser. Auf diese Schale das Reinigungstuch legen, Gerät draufsetzen und das Tuch wird am Sauger per Klettverschluss befestigen. Damit die Ansauglippe nicht blockiert wird, sollte die Lippe, wenn der Sauger aufgesetzt wird, in die Ausbuchtung gelegt werden, die extra dafür da ist. Dann läuft alles problemlos.

Der Vorwerk Kobold VG100 hat seinen Job gut gemacht. Hier tropft nichts.
Hier liegen die Gummilippen wo sie sollen. So klappt das Reinigen.

Dann etwas des Glasreinigers, der mitgeliefert wird, in den Frischwasserbehälter füllen und bis zur Markierung mit Wasser füllen. Das Reinigungsmittel von Vorwerk wird für ein perfektes Ergebnis empfohlen, das kostet für einen halben Liter aber sieben Euro, wir empfehlen daher, erstmal das gewohnte Mittel zu verwenden. Wenn das nicht geht, kann man immer noch zu dem von Vorwerk greifen.

Ist der Tank korrekt eingesetzt, gibt es ein Klickgeräusch, dann wird der Fenstersauger auf die Schale gestellt und man wartet 15 Sekunden. Danach ist der Inhalt des Tanks vom Tuch aufgesaugt und man kann Fensterflächen bis zu 20 Quadratmeter damit putzen, ehe das Tuch gewechselt und der Sauger neu gefüllt werden muss.

Wenn es losgeht, merkt man das auch akustisch, denn leise ist dieses Gerät nicht, viele andere Marken sind da aber nicht besser. Der Sauger liegt sehr handlich, uns gefällt die einfache Handhabung. Wenn man das Gerät vertikal führt, wird die Glasfläche gereinigt und gleichzeitig wird das Wasser aufgesaugt, damit spart man sich einen Arbeitsschritt.

Die hohe Saugleistung sorgt dafür, dass keine Schlieren zurückbleiben und alles funktioniert ohne Probleme.

Dennoch ist der hohe Preis nicht ganz gerechtfertigt, wenn es nur um eine kleine Wohnung oder ein kleines Haus geht. Bei großer Glasfront lohnt sich der Vorwerk schon eher.

Günstig: Korona 80100

Günstig

Korona 80100

Test: Korona 80100
Der Korona 80100 zieht bei den Ergebnissen mit dem Testsieger gleich und ist deutlich günstiger. Lediglich die geringe Akkulaufzeit trübt die Freude.

Der Korona 80100 ist nicht so komfortabel wie manch anderes Gerät im Test, doch in puncto Gründlichkeit lässt der weiß-graue Fenstersauger große Teile der Konkurrenz hinter sich. Allerdings könnte die Akkulaufzeit länger sein und die Entnahme des Tanks ist ein wenig umständlich.

Das unauffällige Gehäuse aus Kunststoff hat eine solide Verarbeitung, bietet aber ansonsten keine Besonderheiten wie eine gummierte Oberfläche oder Ähnliches. Die Form ähnelt der der Kärcher-Modelle oder des Leifheit Dry & Clean: Das Modell ist klobig, groß und lässt sich aufrecht hinstellen.

Im Lieferumfang ist neben dem Ladegerät eine Sprühflasche mit Wischaufsatz und einem Wischbezug enthalten. Weiteres Zubehör lässt sich separat nicht erwerben, sodass sich dieser Sauger nicht für den Gebrauch mit einer Teleskopstange eignet. Die Sprühflasche erfüllt zwar ihren Zweck, bei einer niedrigen Befüllung bekommt sie allerdings Übergewicht und fällt ständig um.

Der Schmutzwassertank lässt sich über eine Öffnung entleeren oder auch komplett abnehmen, dies ist jedoch nicht ganz so leicht. Erst nach einem genaueren Studieren der Anleitung ließ sich der Tank ziemlich umständlich vom Gerät lösen. Das Fassungsvolumen ist mit 100 Millilitern durchschnittlich, doch das Volumen wird aufgrund der geringen Akkulaufzeit ohnehin wohl nie ganz ausgenutzt werden.

Die Akkulaufzeit beträgt bei diesem Modell nur 20 Minuten, was der geringste Wert im Testfeld ist. Für kleinere Wohnungen mag die Laufzeit reichen, doch für einen größeren Fensterputz im ganzen Haus ist der 80100 nicht geeignet. Ist der Akku aufgebraucht, muss das Gerät an der Steckdose aufgeladen werden, was drei Stunden dauert.

Trotzdem lässt sich festhalten, dass der Preis mehr als fair ist, vor allem da der Korona 80100 auch mit das beste Ergebnisse im Test abliefert. Er hinterlässt streifenfreie Scheiben und in Sachen Gründlichkeit kann das Gerät sogar mit dem Kärcher-Modell mithalten. Zudem ist Arbeitslautstärke angenehm niedrig.

Für alle Sparfüchse ist der Korona 80100 die beste Wahl. Vergleichbare Ergebnisse findet man sonst nur bei Markenherstellern für einen deutlich höheren Preis. Nur für das Putzen von vielen Fenstern eignet sich das Modell aufgrund der geringen Akkulaufzeit nicht.

Was gibt es sonst noch?

Der Kärcher WV2 ist nicht nur leicht, sondern auch hochwertig und liegt angenehm in der Hand. Vor allem die Saugleistung ist toll, ebenso wie das Zubehör. Das Aufladen dauert nur zwei Stunden und das Modell ist auch schnell zusammengebaut. Der Wischaufsatz ist hochwertig, weich, dick und verrutscht nicht. Der Wischer macht seine Sache gut, man erreicht jede Ecke und die Reinigung geht schnell.

Zum Abziehen nutzt man nun den Sauger, das ist hier – ebenso wie bei vielen anderen Modellen – ein eigenes Gerät. Der Kärcher ist zügig, es macht auch keinen Unterschied, ob horizontal oder von oben nach unten gezogen wird. Wir hatten keine Schlieren oder Streifen und getropft hat auch nichts. Das dreckige Wasser wird zunächst im Auffangbehälter gesammelt, später kann man es dann ausleeren. Hinein passen 100 Milliliter und der Behälter ist somit ausreichend groß. Der Akku hält 25 Minuten.

Der Leifheit Nemo ist nicht vorrangig zum Fensterputzen konzipiert. Vielmehr soll er im Badezimmer nach dem Duschen den Spiegel und die Kabine streifenfrei und schnell von Wasser befreien. Dementsprechend ist das Modell wasserdicht nach IPX7, es stört sich nicht an gelegentlichen Spritzern und überlebt sogar ein zeitweises Untertauchen. Leifheit verzichtet bei diesem Gerät Wischpads und Sprühflasche und legt stattdessen eine weitere Gummi-Abziehlippe bei, die für die Oberflächen im Bad, wie Spiegel, Fliesen und Kabinenwände, gedacht ist.

Der Nemo hat durch seine Form eine recht deutliche Kopflastigkeit. Der Schmutzwassertank ist fest verbaut und lässt sich einfach und schnell entleeren. Das Fassungsvolumen von 60 Millilitern ist für den Gebrauch im Bad ausreichend, für einen Fenster-Großputz hingegen nicht.

Auch die Reinigung per Lappen ist möglich, dazu empfehlen wir dann das Absauggerät Vileda Windomatic Power. Hier hat man neben dem Ladegerät kein zusätzliches Zubehör, aber einen Saugkopf, der freie beweglich ist. Die Saugleistung ist gut. Wir empfehlen dennoch eher Geräte, die alles können.

Der Bort BSS-36-Li kostete uns Nerven, denn der zur Sprühflasche gehörige Schlauch steckte in einem kleinen Gefäß und wir bekamen ihn nur schwer raus und aufgesteckt. Das Saugen war mittelmäßig, es hat ein wenig getropft und von der Verarbeitung sind wir auch nicht wirklich überzeugt. Hier lohnt sich unserer Ansicht nach die Anschaffung trotz des günstigen Preises nicht.

Wissenswertes über Fenstersauger

Wer denkt, ein Fenstersauger würde einem das Putzen abnehmen oder zum Vergnügen machen, der irrt. Lästige Arbeiten übernimmt er aber, denn hier müssen die Fenster nicht mehr per Hand getrocknet werden. Beim klassischen Abzieher tropft alles auf die Fensterbank oder den Boden, auch nicht gut. Da hilft auch ein Handtuch nur bedingt.

Fenstersauger dagegen saugen die Flüssigkeit beim Abziehen hinter einer Gummilippe ein, dafür muss man aber langsam vorgehen, sonst gibt es Schlieren.

Mit ein wenig Übung geht es aber schnell ohne Probleme und dann ist auch das Fensterputzen um einiges leichter als ohne Helfer.

Worauf achtet man aber beim Kauf eines Fenstersaugers?

Alleine Kärcher hat viele Geräte im Angebot und auch die Konkurrenz schläft nicht, was ist also wichtig? Vor allem die Verarbeitungsqualität, sonst geht der Sauger schnell kaputt. Achten sollte man daher auf Spalten zwischen den Teilen, darauf, ob sich die Teile gut voneinander lösen lassen und wie problemlos die Schalter funktionieren.

Der nächste Punkt ist die Akkulaufzeit, die liegt meist zwischen 20 und 30 Minuten. Man braucht den Sauger natürlich nur, wenn man wirklich Fenster absaugt, daher reicht solch eine Akkuladung meist für die ganze Wohnung oder das ganze Haus.

Alle Wischaufsätze der Fenstersauger im Test
Links die Wischaufsätze von Leifheit, Bort, Cleanmaxx, MVPower Fensterreiniger  und rechts Kärcher WV2 Premium und WV50, AEG und Comag Fenstersauger. Vorne mittig Dirt Devil.

Bei größeren Häusern oder großen oder vielen Fenstern sollte man aber lieber ein Gerät mit langer Akkulaufzeit nehmen oder einen Wechselakku kaufen. Die Akkus laden meist für mehrere Stunden, eine Unterbrechung bedeutet also, dass man nicht einfach bald weitermachen kann.

Wichtig ist ebenso das Gewicht, denn der Sauger sollte gut in der Hand liegen und nicht zu schwer sein.

So haben wir getestet

Wir haben die Fenster für den Test nicht extra schmutzig gemacht, denn das waren sie nach dem Winter ohnehin schon, daher hatten es alle Sauger gleich schwer. Bei Geräten mit Zubehör wie Sprühflasche mit Wischaufsatz haben wir auch das ausprobiert.

Wir wollten der Werbung entsprechend Fenster ohne Streifen und mit Glanz. Trockene Hände wollten wir dabei auch behalten, denn tropfen sollte hier nichts mehr. Die meisten Sauger haben das geschafft.

Alle 10 Fenstersauger im Test
Alle Sauger aus unserer ersten Testrunde.

Außerdem haben wir auf Handhabung, Lautstärke, Akkulaufzeit und Preis-Leistungs-Verhältnis geachtet. Wir haben aus dem gesamten Preisspektrum Geräte gewählt, um alle Optionen abzudecken.

Unser Neuzugang: Der Vorwerk Kobold VG100.
Neu dabei war in Runde zwei der Kobold von Vorwerk.

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