Kabelloses Saugen Test: Akku Staubsauger

Akku-Staubsauger im Test : Kabelloses Saugen

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Veröffentlicht 17.04.2020

Stielstaubsauger gibt es entweder mit Kabel oder Akku, wobei der Akku die häufigere Variante ist. Neben Staubsauger-Tests mit anderen Staubsauger-Arten haben wir uns hier speziell Stielstaubsauger mit Akku angesehen und insgesamt 19 Modelle getestet.

Thomas Johannsen
Thomas Johannsen
ist Chefredakteur der Zeitschrift Tablet und Smartphone. Als Hifi- und Heimkino-Experte schreibt er unter anderem für Fachzeitschriften wie Heimkino und Digital Home.

Akku-Staubsauger eignen sich vor allem für kleinere Wohnungen oder alle Ort, an denen man nicht unbedingt eine Steckdose in der Nähe hat.

Will man damit aber ein Haus saugen, dürfte es schwierig werden, denn so viel schafft der Akku meist nicht. Da er kein Kabel hat, muss der Staubsauger auch irgendwie geladen werden. Wir haben verschiedene Modelle getestet und können einige davon durchaus empfehlen. Auch Tipps zu Kaufkriterien finden Sie im Test.

Gutes Gesamtpaket: AEG CX7-2-45AN

Der AEG CX7-2-45AN ist ähnlich konstruiert wie der Kobold von Vorwerk, denn bei beiden Modellen befindet sich der Motor nicht im Griff. Wir finden das praktisch und uns gefallen auch die verschiedenen Funktionen sowie die Verarbeitung.

Weniger kopflastige Staubsauger haben den Vorteil, dass sich hier etwa die Saugeinheit per Knopfdruck leicht vom Korpus löst, damit bekommt man schnell einen Handstaubsauger und kann damit z. B. das Auto saugen und aber Krümel vom Frühstück beseitigen.

Gutes Gesamtpaket

AEG CX7-2-45AN

Test Akku-Staubsauger: AEG CX7-2-45AN
Der CX7 hat in 2. Generation nochmal draufgelegt und konnte sich damit den Testsieg sichern.

Ganz ohne Werkzeug geht die Montage nicht, aber insgesamt ist es sehr einfach, ihn zusammenzubauen. Denn das Gerät ist passgenau verarbeitet, so passt die Befestigungsschraube auch perfekt ins Gewinde.

Mit dabei ist eine Ladestation als Dock, auch die lässt sich schnell zusammenbauen und wird per Ladekabel verbunden. Das Ladekabel lässt sich größtenteils innen im Dock verlegen, so sieht man davon nicht viel. Staubsauger einhängen, dreieinhalb Stunden laden lassen und es kann losgehen.

Es gibt eine rotierende Bürste, die eignet sich für unterschiedliche Böden und hat kein Problem mit Haaren, Flusen oder anderen Partikeln.

Am Griff lassen sich die zwei Betriebsstufen einstellen. Die Büste kann nicht abgestellt werden, es gibt nur eine Parkposition, sodass der Boden nicht zu stark strapaziert wird beim Rotieren auf der Stelle.

Alles zusammen: Sauger, Handsauger, zweite Bürste und die Ladestation des AEG.
Alles, was man zum Saugen braucht ist inbegriffen.

Die Büste fährt sich nicht fest, egal in welcher Stufe, so ist der Staubsauger immer kontrollierbar und bleibt wendig. Auch um Hindernisse kann man somit einfach herumfahren. Damit man auch sieht, wo man saugt, gibt es vorne am Bürstenkopf vier LEDs.

Auch mit festgetretener Erde auf glattem Boden hat er kein Problem, aber dieser Staubsauger neigt ebenso wie einige andere dazu, größere Klumpen zusammenzuschieben.

Bei Fliesen muss man manchmal mehrmals über die Fugen gehen, hier gefallen uns die speziellen Bürsten beim Dyson besser.

Die AEG-Bürste ist da einfacher, aber dennoch effektiv. Viele kennen das Problem von Menschen- oder Tierhaaren, die sich um die Bürste wickeln. Hier gibt es speziell dafür ein per Fußschalter zuschaltbares Messer. Damit werden störende Haare und Flusen einfach zerschnitten. Die Bürste bleibt damit frei und man muss sich nicht die Hände dreckig machen. Wir finden das einzigartig und toll.

Mit dabei ist eine Bürste für den Boden und eine für Polster. Außerdem können Aufsteckdüsen zugekauft werden wie AKIT 360+ oder AKIT1.

Dass kabelgebundene Staubsauger eine höhere Saugstärke haben, bemerkt man spätestens in den Ecken oder an der Wand, neuere Akku-Modelle werden hier aber immer besser. Die neueren Köpfe unserer Test-Sauger sind strömungsoptimiert, so bleibt weniger Dreck liegen. Ein vollwertiger Ersatz für einen Staubsauger mit Kabel sind sie aber dennoch nicht.

Akku-Staubsauger haben aber andere Vorteile, z. B. beim Saugen des Autos. Hierfür gibt es bei einigen Staubsaugern integrierte Handsauger.

Überzeugt haben uns da aber nur Leifheit und AEG, Boden sowie Sitzpolster wurden ganz gut gereinigt, sofern man die passende Düse verwendet.

Für gröbere Verschmutzungen eignet sich dann aber doch der Industriesauger der Tankstelle besser, für kleinere Verschmutzungen oder alles, was trocken ist, reicht auch der Handsauger.

Der Akku hält je nach normaler oder höchster Stufe unterschiedlich lange, die höchste wird meist Boost-Stufe genannt. Aber auch wenn man mit voller Stufe saugt, sind kabelgebundene Staubsauger doch besser.

Auf der höchsten Stufe hielt der AEG 23 Minuten durch, nur Fakir und Hoover waren da besser. Die normale Stufe reicht für 50 Minuten.

Aber gibt es auch Nachteile?

Mit im Lieferumfang ist eine Grundausstattung, will man mehr, so muss man die Sets dazukaufen, manche Händler bieten auch alles zusammen an.

Uns störte im Test, dass die rotierende Bürste nicht abgeschaltet werden kann, denn man braucht sie nicht immer. Ein Abschaltfunktion würde den Akku und die Bürste schonen.

Insgesamt finden wir aber, dass AEG einen guten Akku-Staubsauger für verschiedene Einsätze anbietet und empfehlen ihn.

Luxusmodell: Vorwerk Kobold VB100

Luxusmodell

Vorwerk Kobold VB100

Akku-Staubsauger Test: Unknown
Mit dem Kobold VB100 hat Vorwerk den ersten Akku-Staubsauger eingeführt – wie erwartet ein durchdachtes, ausgereiftes und leistungsstarkes Gerät.

Vorwerk dürfte allen ein Begriff sein, die je nach einem Staubsauger gesucht haben. Eine gute Marke, die aber auch ihren Preis hat. Der VB100 ist der erste Akku-Sauger aus dem Hause Vorwerk und erfahrungsgemäß dürfte der nicht ganz so kleine Kobold jahrelang halten.

Wir empfehlen ihn wegen seiner guten Leistung und der schier unverwüstlichen Vorwerk-Qualität.

Das Kunstoff-Gehäuse wirkt hochwertig. 3,3 Kilo wiegt das Gerät und liegt damit mit der Konkurrenz etwa gleichauf.

Den größten Teil des Gewichts machen Akku und Saugmotor aus. Vor allem der Motor überzeugt mit seiner Stärke, die niedrigste Stufe hier schlägt beinahe die höchste mancher Konkurrenten. Auch im kleinsten Gang und bei langsam drehender Bürste schafft er viel. Bei tiefem Teppich hat er dann ein paar Probleme, Bürsten-Stufe zwei schafft aber Abhilfe.

Die Büste kann nicht ganz abgeschaltet werden, bei glatten Böden bräuchte man sie aber eigentlich nicht. Mit Bürste und mittlerer Saugstufe hält der Akku 40 Minuten, bei Stufe eins sogar eine Stunde bei glatten, kaum dreckigen Böden. Auch an empfindliche Böden wurde gedacht mit einem Slider, der eine Gummilippe am Bürstenkopf ausfährt. So wird die Bürste auf Abstand gehalten.

Der Unterschied zwischen Akku und Kabel ist bei Vorwerk nicht so groß und der leere Akku nach zwei Stunden per Netzteil wieder geladen.

Was uns etwas fehlt, ist das Handgerät für z. B. Polstermöbel oder Auto. Auch der Preis mag abschrecken, aber solch ein Staubsauger hält auch ewig. Wir finden ihn gut.

Günstig: Leifheit 11925 Regulus PowerVac

Günstig

Leifheit 11925 Regulus PowerVac

Test Akku-Staubsauger: Leifheit 11925
Der Regulus PowerVac bietet ähnliche Qualitäten wie der Favorit, zum günstigeren Preis.

Beim Leifheit 11925 Regulus Powervac gibt es wieder ein abnehmbares Handteil und auch der austauschbare Akku gefällt uns. Wir finden ihn sehr praktisch.

Vor allem fürs Auto finden wir diesen Staubsauger praktisch, denn der Akku hält bei höchster Stufe 20 Minuten. Das Ende kommt dann aber etwas unerwartet, denn es gibt keine Anzeige über den Akkustand, nur die LED blinkt hektisch, bevor es wenige Minuten später zum Stillstand kommt.

Der an der Motoreinheit angedockte Akku kann leicht ausgetauscht werden, z. B. wenn er defekt ist oder man ihn einfach gegen einen Zweit-Akku tauschen möchte. Etwas über drei Stunden muss insgesamt geladen werden.

Der Staubsauger ist klassisch gebaut und wendig, er hat einen niedrigen Schwerpunkt und keine hochgelegte Motoreinheit. Sechs LEDs leuchten den zu saugenden Bereich aus, durch die Bauart kann er aber dennoch nicht unter alle Möbel, Sauger mit Motor im Griff haben da bessere Karten.

Zwei Stufen können eingestellt werden, wobei die Bürste mit konstanter Geschwindigkeit rotiert und nicht abgeschaltet werden kann. Glatte Fußböden sowie niedrige Teppiche erledigt man problemlos mit Stufe eins, Stufe zwei hat mehr Power, saugt sich aber selbst im tiefen Teppich nicht fest.

Das Ausleeren des Staubbehälters geht ebenfalls einfach und er lässt sich leicht ausspülen. Hier gibt es keinen Staubbeutel, daher eignet sich das Gerät nicht für Allergiker, denn hier kann schonmal Staub daneben gehen beim Ausleeren.

Fürs Auto-Aussaugen und für alle, die einen Akku-Staubsauger für wenig Geld wollen, ist er ideal, auch wenn er keine Akkustandsanzeige hat.

Vielseitig: Kärcher VC 5 Cordless Premium

Vielseitig

Kärcher VC 5 Cordless Premium

Kärcher bedeutet für die meisten erstmal Dampfstrahler, mit dem VC 5 Cordless Premium gibt es nun aber auch ein Gerät fürs Wohnzimmer. Einen Staubsauger, keinen Dampfstrahler natürlich. Wir finden ihn vielseitig und gut.

Angenehm beim Auspacken: hier muss man nichts montieren, nur die Düsen müssen noch aufgesteckt werden. Das freut uns. Mit dabei sind insgesamt vier Aufsätze.

Der Teleskopstiel ist schon fest am Gerät und die Arbeitshöhe kann zwischen 120 und 60 Zentimeter eingestellt werden. Am Handgriff ver- bzw. entriegelt man den Stiel und schaltet das Gerät ein oder aus, auch können die drei Stufen hier ausgewählt werden.

Auf der ersten Stufe hält er beinahe eine Stunde durch, dafür reicht sie aber nur für feinen Staub. Die zweite Stufe bietet mehr Leistung und der Akku hält ca. 30 Minuten in dieser Stufe. Für hartnäckigeren Schmutz wie festgetretene Erde im Teppich braucht es die Stufe drei. Hier hält der Akku dann aber nur 15 Minuten, die meisten anderen Geräte hatten das Problem aber auch.

Vor allem hat uns gefallen, dass er so schnell einsatzbereit ist und einfach zu bedienen. Hier bleibt man nirgends hängen beim Saugen und auch die Leistung ist gut. Als Sauger ohne eine rotierende Bürste finden wir ihn am besten.

Intelligente Automatik: Dyson V11 Absolute

Intelligente Automatik

Dyson V11 Absolute

Test Akku-Staubsauger: Dyson V11
Der Dyson V11 ist so üppig ausgestattet wie sein Vorgänger und verfügt jetzt über eine intelligente Automatik.

Mit dem Dyson V11 Absolute bekommt man das Nachfolgermodell des V10. Hier wurden einige der Kritikpunkte angesehen und beim neuen Modell verbessert. Das betrifft z. B. wie die Saugleistung und die Bürste gesteuert werden können und die Laufzeit des Akkus.

Beim neuen Modell ist vieles besser, in der »Boost«-Einstellung hält der Akku nun 15 Minuten, das ist die höchste Stufe und deutlich länger gegenüber dem Vorgängermodell, das nur acht Minuten durchgehalten hat. Auf mittlerer Stufe schafft er in etwa 45 Minuten, genau können wir das nicht sagen, denn der Staubsauger reagiert hier auf den Bodenbelag sensibel. Das bedeutet, dass er sich bei Teppich deutlich mehr anstrengen muss als auf glatten Böden, dort wird dann Leistung eingespart und das schont den Akku. Außerdem gibt es eine Eco-Stufe, mit der hält er mindestens eine Stunde durch und kann auch harten Teppich absaugen.

Damit man alles besser im Blick hat, gibt es ein Display, das klein ist, aber die Arbeitsstufe und die restliche Zeit anzeigt, wie lange man noch saugen kann, bevor das Gerät aufgeladen werden muss. Im Test hat diese Anzeige ziemlich genau funktionier, das waren bei der Boost-Funktion z. B. 14 statt 15 Minuten, beim MED-Betrieb 42 von 45. Wir finden diese Genauigkeit gut, denn so steht man nicht mitten beim Saugen mit leerem Akku da. Nach dem Saugen muss geladen werden, hier waren wir ein wenig enttäuscht, denn der Staubsauger brauchte ganze vier Stunden bis zur vollen Akku-Ladung. Wir hätten uns hier bessere Elektronik oder ein potenteres Ladegerät gewünscht.

Dafür gefällt uns aber die intelligente Automatik, denn die erkennt es in unter einer Sekunde, wenn man den Bodenbelag wechselt. Das geht aber ausschließlich mit der Universalbürste ohne Samtbezug. Tiefer Flor beim Teppich lässt aber auch eine Automatik-Bürste verzweifeln, das passiert bei vielen Geräten, denn hier saugen sich die Bürsten schnell fest. Lediglich der Vorwerk-Staubsauger kann hier etwas mehr als die Konkurrenz. Was uns bei Dyson ebenfalls stört, ist die recht starre Stange. An die Körpergröße kann hier nichts angepasst werden, hier ist die Konkurrenz teils besser.

Mit dem V11 Absolute bekommt man insgesamt ein gutes Dyson-Gerät mit toller Saugleistung, guter Akkulaufzeit, einer überzeugenden Ausstattungsvielfalt und einer intelligenten Automatik, das hat aber alles seinen Preis und die lange Ladezeit schreckt uns trotz der tollen Features etwas ab. Wer sich damit anfreunden kann, bekommt aber ein tolles Gerät.

Was gibt es sonst noch?

Ähnlich wie bei Dyson hat auch er Dirt Devil DD777-1 den Motor oben und ist dadurch sehr kopflastig. Wenn man sich aber daran gewöhnt hat, wird man das System zu schätzen wissen, denn sowohl Saugrohr als auch Bürstenkopf sind niedriger gebaut, sodass man damit leicht auch tief unter Möbel kommt, man muss dazu nur etwas in die Knie gehen.

Ein weiterer Vorteil des Dirt Devil: als einziges Gerät hat er eine differenzierte Ladungsanzeige, das bedeutet, dass man anhand von vier Lämpchen den Akkustand in 25-Prozent-Schritten sieht. Das funktioniert nicht nur beim Saugen, sondern auch beim Laden.

Auch hier muss vier Stunden geladen werden, das liegt im Mittelfeld, dafür läuft er aber lange. 39 Minuten sind es auf erster Stufe, 11 Minuten bei der höchsten Stufe. Aber dafür kann hier separat an- oder abgeschaltet werden, ob die Bürste rotieren soll. Bei harten glatten Böden kann das Akku sparen.

Er eignet sich also vor allem für unterschiedliche Böden und nicht zu viel Fläche, ist dafür aber günstig und der oben liegende Motor hat seine Vorteile.

Von der Leistung des Dyson V10 sind wir beeindruckt und sie kann in drei Stufen dosiert werden. Auf zweiter Stufe reicht der Akku für 30 Minuten, bei höchster Stufe schafft er nur acht Minuten, saugt dafür aber so gut wie seine Kollegen mit Kabel.

Mit dabei sind zwei verschiedene Bürstenköpfe. Eine davon ist ein von Dyson entwickeltes Modell mit Bürstenborsten, zwischen denen etwas wie Samt, das man etwa von Kleiderbürsten kennt, befestigt ist. Das ist vor allem für harte, glatte Böden toll und sehr schonend. Bei Teppichen, vor allem mit tiefem Flor ist die zweite Bürste besser. Diese Bürste ist etwas schwerer, saugt sich dafür aber auch nicht fest.

Nicht gefallen hat uns der Preis von beinahe 700 Euro, wen das aber nicht stört, der bekommt hier mit dem Vorgänger unserer Empfehlung auch ein gutes Gerät.

Der Bosch Athlet BBH6P25 verfügt über eine rotierende Bürste und die Leistung kann in drei Stufen dosiert werden. Für glatte Böden ist eine der Einstellungen ohne Bürstenfunktion.

Einen abnehmbaren Handsauger gibt es hier nicht, dafür aber eine 3-Segment-Anzeige, die über den Akkustand informiert.

Für unterschiedliche Böden eignet er sich damit gut, denn die Bürste kann abgeschaltet und die Leistung fein dosiert werden, Handsauger bekommt man aber keinen.

Der Fakir Starky HSA 252 kann vor allem die Akkuleistung gut abstimmen und bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Einige Konkurrenten bieten mehr Ausstattung, aber der Fakir hält lange durch.

Mit dem Philips SpeedPro Max FC6823/01 bekommt man einen Staubsauger, der fast ausschließlich für glatte Böden geeignet ist, denn er hat Gummilippen unterm B+Bürstenkopf und damit sogar bei Teppichen mit kurzem Flor Probleme. Manövrieren geht hier kaum. Bei Langflor hat man kaum eine Chance, denn hier saugt er sich sogar auf niedrigster Stufe gleich fest.

Auch hier ist der Motor im Griff verbaut, so kann man gut und weit unter Möbeln saugen, die Bürste rotiert immer, dadurch saugt er glatte Böden sehr gründlich. Mit im Lieferumfang ist eine schmale Bürste mit Antrieb, die eignet sich vor allem für schmale Stellen zwischen Einrichtungsgegenständen und Wänden.

Praktisch ist auch die Wandhalterung, in die man den Sauger hängen kann. Das Ladekabel wird magnetisch angedockt und in die Halterung eingesetzt, das verhindert fast sicher Schäden an Kabel oder Stecker.

Beim Hoover ATV 324 LD hatten wir schon beim Zusammenbau Probleme, ähnlich wie bei Geräten mit Netzkabel. Die Griffstange muss hier mit dem Korpus fest verschraubt werden, bis die Schraube im Gewinde steckt, dauert es aber lange und ist schwierig.

Nach der Montage muss geladen werden, dann geht es los. Auf höchster Stufe schafft er ganze 40 Minuten. Das Gelenk der Bürste ist aber ein wenig schwergängig, die Wendigkeit und die Handhabung gefallen uns daher nicht so gut. Dafür lässt er sich aber besser dosieren als alle anderen, zwei Stufen sind vorhanden und je Stufe kann zusätzlich die Bürste per Turbo-Taste zugeschaltet werden.

Das ist praktisch, denn die Bürste saugt sich im Teppich gerne fest, wenn er tiefer ist und muss dann neu gestartet werden.

Wissenswertes über Akku-Staubsauger

Akkustaubsauger unterscheiden sich von ihren Kollegen durch das fehlende Kabel, vor allem bei Stielstaubsaugern ist das sehr sinnvoll, denn es macht sie kompakter und leichter. Vor allem hat man so aber mehr Reichweite und ist nicht auf eine Steckdose in der Nähe oder auf die Kabellänge angewiesen.

Auch das Kabel als Stolperfalle fällt weg und der aufgeladene Staubsauger ist sehr schnell einsatzbereit. Außerdem gibt es bei Akku-Geräten sehr häufig eine rotierende Bürste, Geräte mit Kabel haben die fast nicht mehr.

Bei manchen unserer Testgeräte kann man das Handteil abnehmen, so lassen sich auch Polster zwischendurch saugen. Das Ganze nennt sich 2-in-1-Staubsauger. Vor allem Autobesitzer dürften sich darüber freuen. Im Test haben wir uns daher auch die kleinen Handsauger angesehen und ihre Power getestet. Ein guter Handsauger erspart einem die Fahrt zur Tankstelle.

So haben wir getestet

Wir haben uns bei allen Testgeräten angesehen, wie lange die Akkulaufzeit ist. Dazu haben wir bei allen Saugern gemessen, sie lange sie auf höchster Stufe mit Bürste saugen können.

Vier der neu getesteten Sauger sollen ohne Max- oder Boost-Stufe auskommen, hier haben wir die Akku-Angaben hinzugefügt und auch hier die Saugleistung miteinander verglichen. Als Erstes haben wir die Mindestlaufzeit ermittelt und uns auch die Ladezeit angesehen.

Getestet haben wir auf glattem Boden mit Fliesen uns Laminat und auf Teppich. Ecken und Kanten mussten die Staubsauger auch bewältigen.

Will man unter Möbeln saugen, so braucht das Gerät einen möglichst flachen Kopf. Hier haben Stielsatubsauger gegenüber Schlitten-Modellen meist einen Nachteil. Durch die Gelenkkonstruktion des Bürstenkopfes kommt man nicht überall hin und auch der große Korpus behindert beim Saugen. DirtDevil und Dyson schaffen es aber gut, hier ist der Motor oben angebracht.

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