Sprudelndes Trinkvergnügen Test: Wassersprudler

Wassersprudler im Test : Sprudelndes Trinkvergnügen

Update 23.08.2021

Wasser ist gesund und enthält wichtige Mineralstoffe, doch viele Menschen mögen Wasser mit Kohlensäure lieber als normales Leitungswasser. Wer dabei keine Lust hat, die Flaschen nach Hause zu tragen und sein eigenes Sprudelwasser bequem selbst herstellen möchte, sollte sich einen Wassersprudler zulegen. Wir haben 22 Modelle getestet, günstige gibt es schon ab 40 Euro.

Update 23. August 2021

Vier weitere Wassersprudler ergänzen unseren Testbericht. Der Philips ADD4902MT/10 GoZero und der neue SodaStream Duo sind neue Empfehlungen.

3. September 2020

Wir hatten fünf weitere Wassersprudler im Test. Eine neue Empfehlung ist der SodaStream Power.

Created with Sketch. Weitere Updates anzeigen
Created with Sketch. Einklappen
Doreen Menz
testet mit Leidenschaft Produkte aus den verschiedensten Bereichen. Als Hobbyköchin und Gamerin interessiert sie sich nicht nur für Computer und Küchengeräte, sondern auch für Haushaltsgeräte und Gesundheitsthemen.

Die Wasserqualität in Deutschland ist hoch, Leitungswasser kann daher in allen Regionen bedenkenlos getrunken werden. Aber viele mögen den faden Geschmack nicht. Wassersprudler pumpen Kohlensäure ins Wasser und machen es damit spritziger. Wie sehr, das kann man individuell bestimmen.

Einen Nachteil haben die Soda-Maker aber: Die meisten funktionieren mit Plastik-Flaschen, nur SodaStream und wenige andere haben mittlerweile ein Modell mit Glaskaraffe auf den Markt gebracht. Wir haben alle wichtigen Modelle auf dem Markt getestet. Hier sind unsere Empfehlungen.

Vergleichstabelle
Vergleichstabelle
Modernes DesignFür Kunststoff- und GlasflaschenDreistufigEdle OptikEinfache Bedienung
Test: Philips Add4902mt:10 GozeroTest: Sodastream DuoTest  Sprudelndes Trinkvergnügen: SodaStream PowerTest  Wassersprudler: Aarke AA01 Wassersprudler
Modell Philips ADD4902MT/10 GoZero SodaStream Duo SodaStream Power Aarke Carbonator II SodaStream Easy
Pro
  • Modernes Design
  • Schlankes Gerät
  • CO2-Flasche im Lieferumfang enthalten
  • Glas- und Kunststoffflaschen nutzbar
  • CO2-Flasche im Lieferumfang enthalten
  • Gute Verarbeitung
  • Sehr angenehme Bedienung
  • Wertige Verarbeitung
  • 3 Stufen
  • Praktischer Krallenverschluss
  • CO2-Flasche im Lieferumfang enthalten
  • Edles Design
  • Schlankes Gerät
  • CO2-Flasche im Lieferumfang enthalten
  • Sehr angenehme Bedienung
  • Praktischer Krallenverschluss
  • Gute Verarbeitung
  • Günstig
  • CO2-Flasche im Lieferumfang enthalten
Contra
  • Teuer
  • Nicht mit herkömmlichen CO2-Flaschen kompatibel
  • Kein Auffangbecken
  • Netzteil wird benötigt
  • Teuer
  • Teuer
  • Kein Auffangbecken
Bester Preis
  Technische Daten anzeigen

Modernes Design: Philips ADD4902MT/10 GoZero

Modernes Design

Philips ADD4902MT/10 GoZero

Test: Philips Add4902mt:10 Gozero
Der Philips sieht modern aus und sprudelt zuverlässig. Die schicke Edelstahl-Optik und der faire Preis machen das Gerät zu unserem Favoriten.

Ein modernes, schlankes Design und eine unkomplizierte Handhabung – damit kann der Philips GoZero überzeugen. Der Wassersprudler bietet eine Kombination aus praktischer Handhabung, guter Verarbeitung und einem günstigen Preis. Das Design gefällt mit seinen Edelstahl-Elementen und der modernen Farbauswahl: Unser Testgerät ist pastell-türkis, der GoZero ist aber auch in Schwarz, Weiß und einem kräftigen Rostrot erhältlich.

Das Wassersprudeln funktioniert beim Philips problemlos: Hierfür drückt man den Knopf oben auf dem Gehäuse einfach so lange, bis man den gewünschten Sprudelgrad erreicht. Anfangs ist hier etwas experimentieren gefragt, bis man weiß, wie lange für welchen Sprudelgrad gedrückt werden muss.

Im Lieferumfang findet sich eine PET-Flasche, deren Deckel und Boden aus Edelstahl ist, sowie eine CO2-Kartusche. Lobenswert: An der Verpackung findet sich fast kein Plastik.

Die Kartusche schraubt man in den Sprudler ein, die PET-Flasche wird ebenfalls angeschraubt. Hier wäre eine etwas komfortablere Methode wünschenswert – wie beispielsweise die Krallenverschlüsse bei SodaStream. Trotzdem gefällt der GoZero, denn er hat eine Auffangschale, sodass man hier nicht ständig Tropfwasser wegwischen muss.

Insgesamt ist der Philips GoZero ein sehr unkomplizierter Wassersprudler mit einer schicken Optik, der für einen fairen Preis zu haben ist.

Für Kunststoff- und Glasflaschen: SodaStream Duo

Für Kunststoff- und Glasflaschen

SodaStream Duo

Test: Sodastream Duo
Der Sodastream Duo bessert einige Handhabungs­schwierigkeiten des Vorgängers aus und ist sowohl mit Glas- als auch mit PET-Flaschen befüllbar.

Der SodaStream Duo kann man mit PET- und mit Glasflaschen nutzen. Zudem überzeugt er mit seiner hochwertigen Verarbeitung und einer luxuriösen Bedienung. Die Neuauflage behebt die Fehlerquellen des Vorgängermodells Crystal 2.0: Der Schließ- und Öffnungsmechanismus ist weniger umständlich, in die Glasflaschen passt mehr hinein und beim Öffnen wurde die Getränkehöhe reduziert.

Der Wassersprudler ist angenehm zu handhaben: Die PET- oder Glas-Flasche wird in das Gerät gestellt, anschließend schließt man von oben mit dem Deckel. Dann wird das Ganze über einen kleinen Hebel verriegelt. Danach drückt man den Knopf auf der Oberseite des Gehäuses. Dabei sind die Sprühstöße gut hörbar, sodass man abwägen kann, wie sprudlig das Wasser werden soll. Nach drei Stößen war das Wasser schon gut prickelnd. Im Anschluss wird der Hebel gelöst, der Deckel fährt automatisch nach oben.

Mitgeliefert werden zwei Glas- und zwei PET-Flaschen mit jeweils einem Liter Fassungsvermögen, sowie die CO2-Kartusche. Bei diesem Wassersprudler werden nicht die klassischen blauen Schraubzylinder verwendet, sondern ein neues, pinkes Quick-Connect-System. Hier wird die Kartusche in die Vorrichtung auf der Rückseite des Gehäuses eingehängt, ein pinker Hebel hält den Zylinder fest. Das ist praktischer als Schrauben, allerdings sind somit die Standardkartuschen nicht mehr kompatibel.

Beim Ein- und Aushängen des rückseitigen Verschlussdeckels sollte man Vorsicht walten lassen. Im Test passierte es einmal, dass sich der Deckel etwas stärker verhakte. Mit einigem Schieben und Rütteln konnte er aber wieder gelöst werden.

Der SodaStream Duo ist ein komfortabler Wassersprudler, der sowohl PET- als auch Glasflaschen befüllen kann und mit einer neuen, praktischeren Art von CO2-Kartuschen arbeitet.

Dreistufig: SodaStream Power

Dreistufig

SodaStream Power

Test  Sprudelndes Trinkvergnügen: SodaStream Power
Der wertige SodaStream Power kann auf Knopfdruck leichtperliges, Medium- oder spritziges Wasser erzeugen. Leider braucht er ein Netzteil.

Der SodaStream Power braucht tatsächlich Power – in Form von Strom. Ein Exot unter den Wassersprudlern also. Aber warum? Hier können per Knopfdruck drei unterschiedliche Sprudelgrade erzeugt werden. Das Dosieren per Hand und nach Gefühl ist also Geschichte. Die drei Bedientasten leuchten außerdem auf, wenn das Gerät bereit für den Betrieb ist, bei der Verwendung wird dann der gewählte Modus angezeigt.

Er hat eine schöne Verarbeitung und eine edle Optik. Das Ganze hat aber auch seinen Preis. Ein Auffangbecken gibt es nicht, im Test ging einige Male etwas daneben.

Angenehm: eine Krallenmechanik für die Flaschenhalterung. Die Vorrichtung wird nach vorne gekippt, dann hält man die PET-Flasche rein, kippt sie wieder zurück und fertig, ganz ohne Drehen, Einhaken oder Schrauben.

Der SodaStream Power sprudelt rund fünf Sekunden lang den ausgewählten Grad, zu vergleichen sind die Stufen etwa mit spritzigem Wasser, Medium oder leichtperligem Wasser. Wirklich laut wird er auch nicht beim Sprudeln, über 89 Dezibel haben wir während des Tests nicht gemessen und insgesamt ist die Geräuschkulisse hier in Ordnung. Mit dabei ist eine CO2-Kartusche sowie eine PET-Flasche und ein silberner Deckel.

Wir finden, hier bekommt man ein praktisches und wertiges Gerät, das sehr komfortabel ist. Nur ein Netzanschluss ist hier ein Muss.

Edle Optik: Aarke Carbonator II

Edle Optik

Aarke Carbonator II

Test  Wassersprudler: Aarke AA01 Wassersprudler
Der schöne Sprudler zum stolzen Preis fügt sich perfekt in moderne Küchen ein, die deutlich sichtbaren Schrauben fallen jedoch unangenehm auf.

Noch edler geht es mit einen Gerät komplett aus Edelstahl. Der Aarke Carbonator II ist definitiv ein optisches Highlight in der Küche. Alternativ ist das Gerät auch noch in weiß, schwarz, kupfer und gold zu haben, das Gehäuse besteht aus verchromtem Edelstahl und macht einen sehr hochwertigen Eindruck.

Zunächst wird die Kartusche eingesteckt und verschraubt, über den kleinen Hebel rechts am Gerät kann das Wasser aufgesprudelt werden.

Zum Sprudeln wird die Flasche eingeschraubt, das fanden wir z. B. im Vergleich zu einem Bajonettverschluss recht umständlich. Ein weiterer Punkt, den wir schade finden: Das Gerät kommt mit Plastikflaschen. Der Grund hierfür ist, dass Glasflaschen unter zu hohem Druck natürlich platzen könnten, auch kleine Risse bemerkt man nicht immer sofort und die Gefahr durch splitterndes Glas beim Sprudeln möchte man sich lieber nicht vorstellen. Hier nimmt man daher mit Kunststoff vorlieb.

Die Optik macht einiges her und scheint auch anfällig für unschöne Fingerabdrücke zu sein, in der Praxis konnten wir das aber nicht feststellen. Mit knapp 150 Euro ist der Sprudler aber alles andere als billig und kommt leider auch nicht mit viel Zubehör daher, selbst die Kartusche ist im Lieferumfang nicht enthalten.

Was uns nicht gefällt, sind die sichtbaren Schrauben im Auffangbecken, die anfällig für Schmutz sein könnten, verdeckte Schrauben hätten wir ansprechender gefunden. Auch der Preis ist für das magere Zubehör zu hoch, wer jedoch vorwiegend Wert auf die Optik legt, wird mit dem Aarke-Sprudler sicher zufrieden sein.

Einfache Bedienung: SodaStream Easy

Einfache Bedienung

SodaStream Easy

Aufgrund des cleveren Aufbaus und des fairen Preises bietet der Sprudler des Marktführers ein angenehmes Gesamtpaket. Wer sich nicht an der zweckmäßigen Optik stört, greift zu.

SodaStream dürfte den meisten ein Begriff sein, wenn es um Wassersprudler geht, der Hersteller ist der klare Marktführer. Der SodaStream Easy gehört zu den günstigeren Modellen des Herstellers. Der Easy tut, was er soll, kostet nicht viel und überzeugt mit seiner einfachen Bedienung. Der SodaStream Easy überzeugt uns daher mit guter Verarbeitung und Leistung zu einem Preis, der sich im unteren Mittelfeld bewegt.

Wie die meisten anderen Wassersprudler besteht auch der SodaStream Easy (fast) vollständig aus Plastik. Verarbeitet ist dieses Gerät dennoch gut und macht einen stabilen Eindruck. Negativ aufgefallen ist uns an der Verarbeitung nichts, keines der Teile neigt dazu, allzu schnell abzubrechen.

Zu einem Wassersprudler gehört natürlich ein CO2-Zylinder, der wird einfach in seine Halterung geschraubt und das Gehäuse dann wieder geschlossen. Großer Vorteil des SodaStream Easy ist der Haltemechanismus der Flasche: bei vielen Modellen muss man die Flasche umständlich einschrauben, hier funktioniert das Ganze deutlich einfacher mit einem Krallenverschluss, der die Flasche fest hält. Selbst die Bajonettverschlüsse anderer Modelle konnten uns nicht so sehr überzeugen wie die einfache Mechanik des SodaStream Easy.

Um die Flasche zu fixieren, muss sie schräg in die Halterung und wird dann inklusive Hebel nach hinten, also in Richtung des Geräts geklappt, dadurch halten die Krallen nun die Flasche sicher in Position und es kann losgesprudelt werden.

Das Sprudeln selbst könnte kaum einfacher sein: Taste oben am Gerät drücken und fertig ist das Wasser. Je nach Vorliebe kann das Wasser weniger stark oder mehr mit Kohlensäure versetzt werden, hierzu einfach länger drücken. Überdruck? Hier kein Problem, man muss ihn nicht ablassen, das passiert automatisch wenn man die Flasche entnimmt.

Was uns am Easy von SodaStream überzeugt ist die im Gegensatz zu anderen Modellen sehr einfache Bedienung und natürlich auch der Preis. Es kann aber passieren, dass die Flasche beim Sprudeln überläuft, einen extra Auffangbehälter gibt es hierfür nicht aber der ansonsten soliden Leistung tut das keinen Abbruch. Für uns definitiv eine Empfehlung wenn man einen praktischen, aber nicht zu extravaganten Sprudler möchte.

Was gibt es sonst noch?

Der SodaStream Crystal 2.0 ist ein hochwertiges Gerät mit Edelstahlelementen und einer Flasche aus Glas anstatt Plastik. Mit der Füllmenge von 600 Millilitern kommt man jedoch nicht besonders weit, was für eine Person reichen mag, ist für mehrere definitiv zu wenig. Die Karaffe lässt sich dafür aber im Geschirrspüler reinigen. Hier wird die Flasche eingesetzt, nach hinten gekippt und der Aufsatz runter gedrückt – schon sitzt die Flasche fest, die Kammer ist verschlossen und es kann losgehen. Der Stutzen für CO2 wird dabei in die Flasche getaucht und per Knopfdruck lässt sich das Wasser aufsprudeln. Der Überdruck wird hier beim Öffnen des Verschlusses abgelassen, wenn die Kammer sich öffnet. Nun kann auch die Flasche wieder entnommen werden.

Problematisch ist, dass der Wassersprudler nicht mit einer Hand bedient werden kann. Das grundsätzlich simple und durchdachte Prinzip funktioniert im Test nicht immer einwandfrei, die Verriegelung kann haken und den Edelstahlbehälter kann man leider nicht abnehmen. Das macht das Reinigen schwer, vor allem, wenn Wasser überläuft und sich im Gefäß sammelt. Der Stutzen ist allerdings angenehm leicht zu reinigen. Wer nur eine kleine Küche hat, sollte auch die Maße des Geräts bedenken, mit einer Höhe von 55 Zentimetern braucht der SodaStream in offenem Zustand einiges an Platz.

Der Empfehlung von Philips recht ähnlich ist der Lemon Tree Premium, nur ist hier die Verarbeitung etwas weniger schick. Eine CO2-Kartusche ist hier jedoch nicht im Lieferumfang enthalten. Der Wassersprudler erledigt seine Aufgabe gut, hat eine leichte Bedienung und eine schlanke, moderne Optik. Erhältlich ist das Modell in Weiß und Schwarz.

Wir haben den Aarke Carbonator 3 in einer hübschen Kupfer-Version getestet, es gibt ihn aber auch in Weiß, Schwarz glänzend, Schwarz matt, Silber und Gold. Der Wassersprudler ist angenehm zu bedienen – man muss lediglich den seitlichen Hebel herunterdrücken. Allerdings stand das Testmuster nicht plan auf der Arbeitsfläche und kippelte dadurch. Die Bedienung wird davon zwar nicht beeinflusst, doch für den aufgerufenen Preis kann man schon Besseres erwarten. Der ist für dieses Modell recht hoch, das sehr ähnliche Vorgängermodell bekommt man dagegen günstiger, sodass es einen Platz unter den Empfehlungen behält.

Die Verarbeitung des SodaStream Cool wirkt eher billig. In die Halterung kann man die Flaschen nicht so leicht einhängen wie bei der Konkurrenz und muss außerdem recht oft drücken, damit das Wasser auch wirklich spritzig gesprudelt ist. Er kostet zudem mehr als der SodaStream Easy. Letztendlich macht er zwar, was er soll, dennoch empfehlen wir eher andere Produkte.

Der mobile Wassersprudler der Firma Rosenstein & Söhne sieht ein wenig aus wie eine Pistole und funktioniert auch so ähnlich. Den CO2-Zylinder schraubt man auf besagte »Pistole« und befestigt die Flasche an der anderen Seite. Drückt man den Hebel, so kann man einfach sein Getränk aufsprudeln. Laut Hersteller auch z. B. Saft, in der Praxis schäumt hierbei aber alles über, davon raten wir also ab. Neben dem Gerät selbst sind zwei Flaschen enthalten, aber kein Zylinder. Für unterwegs eignet sich das Gerät sicherlich, zumal es recht kompakt ist, besonders einfach ist die Benutzung aber nicht und wir raten für zuhause eher zu einem Standgerät.

Wissenswertes über Wasser und Wassersprudler

Deutsche mögen Mineralwasser mit Kohlensäure, jeder von uns trinkt statistisch gesehen etwa 150 Liter Mineralwasser pro Jahr, davon 85 Prozent Sprudelwasser. Gesundheitliche Vorteile hat das prickelnde Wasser gegenüber seinem stillen Konkurrenten nicht, die meisten bevorzugen aber das Gefühl.

Bezüglich der Qualität scheiden sich die Geister, während viele Wasser aus der Flasche bevorzugen, hat Leitungswasser vielerorts mehr Magnesium, Natrium und weniger schädliche Inhaltsstoffe zu bieten, wie Stiftung Warentest zeigt.

Leitungswasser ist damit nicht nur günstiger, sondern auch gesünder als gekauftes. Wer dennoch nicht auf Kohlensäure verzichten möchte, ist mit einem Wassersprudler gut beraten. Damit kann der CO2-Gehalt nach Belieben selbst bestimmt werden.

Sprudelndes Trinkvergnügen Test: Wassersprudler
Alle Wassersprudler brauchen einen CO2-Zylinder.

Wie funktionieren nun Wassersprudler genau? Sie alle brauchen einen CO2-Zylinder, durch den Kohlensäure in eine Flasche Wasser gefüllt wird, das Ganze funktioniert mit Druck. Ein Überdruckventil sorgt dafür, dass keine Flaschen bersten, zur Not läuft nur das Wasser über.

Die Kohlensäure ist eigentlich gar keine, sondern Kohlenstoffdioxid (CO2). Das ist allerdings in dieser geringen Menge nicht schädlich.

Die Zylinder für den Wassersprudler kann man im Drogeriemarkt oder in vielen anderen Läden für wenige Euro nachfüllen lassen. Reservezylinder bekommt man nicht überall, er kann sich aber lohnen. Standard ist ein Zylinder mit 425 Gramm CO2, das reicht für etwa 60 Liter Wasser. Unangefochtener Marktführer auf dem Gebiet der Wassersprudler ist und bleibt SodaStream.

Zubehör bei den meisten Wassersprudlern sind eine oder mehrere Flaschen, die kein BPA enthalten. Standard ist ein Liter, damit das Wasser beim Sprudeln nicht überläuft darf die Flasche aber nur bis maximal 800 Milliliter aufgefüllt werden. Natürlich sollte die Düse dennoch ins Wasser reichen, also lieber auch nicht zu wenig einfüllen.

Leider sind Kunststoffflaschen nicht für den Geschirrspüler geeignet, Glasflaschen dagegen schon, könnten unter zu großem Druck aber möglicherweise reißen. Geräte für Glasflaschen bieten daher entweder geschlossene Behälter beim Aufsprudeln oder einen zusätzlichen Schutz in Form eines Netzes über der Flasche.

Sprudelndes Trinkvergnügen Test: Wassersprudler
Die PET-Flaschen haben ein Haltbarkeitsdatum.

Sind Wassersprudler auf Dauer billiger als gekaufte Wasserflaschen? Nicht unbedingt. Günstiges Sprudelwasser ist im Supermarkt schon für wenige Cent pro Liter zu haben, je nach Gerät kann ein Zylinder für weniger als 60 Liter reichen. Im Vergleich zu teurem Wasser empfiehlt sich ein Sprudler aber allemal.

Können Wassersprudler dreckig werden? Ja, vor allem die Düsen und alle Teile, die sich schwerer erreichen lassen sind ein potentieller Tummelplatz für Keime. Spülmittel eignet sich für die Reinigung eher nicht, zur Not lieber etwas Essigwasser benutzen. Die Flasche kann man direkt nach dem Gebrauch ausspülen, ist sie zerkratzt oder bekommt Risse, sollte sie ausgetauscht werden. Zusätzliche Flaschen kann man kopfüber ohne Deckel lagern und man sollte nicht direkt aus der Flasche trinken.

PET-Flaschen haben übrigens ein Haltbarkeitsdatum von maximal fünf Jahren, danach sollte man sie nicht mehr verwenden. Dass es auch sinnlos ist, abgestandenes Wasser aufzusprudeln, erklärt sich von selbst. Aufgesprudeltes Wasser kann allerdings im Kühlschrank aufbewahrt und später getrunken werden, die Kohlensäure hemmt Keime. Am Besten lässt man Leitungswasser – vor allem morgens – für einige Sekunden laufen, bevor man es in die Flasche füllt.

So haben wir getestet

Neben dem Marktführer SodaStream hatten wir auch Wassersprudler anderer Marken mit im Test. Sie alle mussten für uns Wasser aufsprudeln und dem Urteil unserer Tester standhalten. Hier ging es vor allem darum, ob das Wasser den Wünschen entsprechend sanft oder stark aufgesprudelt wurde.

Daneben spielt vor allem die Bedienung eine Rolle. Wie einfach lassen sich die Zylinder ein- und ausbauen, wie befestigt man die Flasche? Welche Materialien wurden verbaut und wie stabil ist das Gerät? Auch die Reinigung war uns im Test neben Verarbeitung und Leistung wichtig.

 

   Unsere Empfehlungen sind redaktionell unabhängig.

Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links, die mit markiert sind. Kaufen Sie über diese Links ein Produkt, erhalten wir eine kleine Provision. Mehr dazu.