Töpfe für alle Fälle Test: Kochtopfset Alle

Kochtopf-Sets im Test : Töpfe für alle Fälle

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Update 01.02.2021

Ein Kochtopf darf in keinem Haushalt fehlen und wer für verschiedene Mengen oder viele Gäste gewappnet sein möchte, schafft sich am besten gleich ein ganzes Set an. Wir haben 24 Topf-Sets getestet.

Update 1. Februar 2021

Wir haben zwei weitere Sets sowie drei einzelne Töpfe getestet. Das Ikea-Set Oumbärlig ist eine neue Empfehlung.

28. August 2020

Wir hatten sechs weitere Kochtopf-Sets im Test. Eine neue Empfehlung ist das Tefal Ingenio.

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Sebastian Jentsch
Sebastian Jentsch
ist Technik-Journalist, passionierter Heimwerker und Hobbykoch. Er schreibt unter anderem für Notebookjournal und Notebookcheck über mobile Technik und testet regelmäßig Küchen-, Haushalts- und Gartengeräte.

Die Auswahl an Töpfen ist schier unendlich und die meisten bestehen mittlerweile aus Edelstahl, nur noch wenige Kochtöpfe werden aus Aluminium hergestellt. Vor der Anschaffung sollte man sich über die Topfgröße Gedanken machen. Muss man für eine ganze Familie kochen oder nur für ein oder zwei Personen?

Ein Set bietet da viele verschiedene Größen in einem praktischen Gesamtpaket. Vor dem Kauf sollte man sich aber auch überlegen, ob die Töpfe für einen Induktionsherd geeignet sein sollen. Unterschiede gibt es vor allen in der Qualität des verarbeiteten Materials.

Solide: WMF Gourmet Plus

Solide

WMF Gourmet Plus

Test Kochtopf-Set: WMF Gourmet Plus 5-teilig
Ohne Schnickschnack: Solide, schwer und perfekt hergestellt, schlichter Look.

Wer es lieber schlicht mag, für den eignet sich das WMF-Set Gourmet Plus. Hier ist alles klassisch gehalten und ganz ohne Kunststoff. Glas im Deckel fehlt, dafür gibt es jedoch eine kleine Ausbohrung im Deckel, sodass der Druck entweichen kann, so klappert nichts beim Kochen. Wir empfehlen diese Töpfe für alle, denen die anderen WMF-Töpfe oder die von Fissler zu extravagant sind.

Auch hier liefert WMF gute, schwere Qualität mit Sandwichboden, verbiegen lässt sich hier auch mit aller Kraft nichts. Plane Topfböden sind nicht selbstverständlich, hier aber gegeben, das gefällt uns.

Die Deckel sitzen gut auf den Töpfen, nichts kippelt. Die Griffe eigenen sich dank breiter U-Form auch für große Hände und auch ein schwerer Topf wird hier beim Halten nicht unangenehm.

Eingebaut ist hier außerdem der Druckausgleich in Form des Dampf-Entweichlöchleins im Deckel. So wird Klappern vom Deckel sowie Abdampfen auf die Henkel meist verhindert. Hätte man die Henkel weiter unten angebracht, wäre das ebenso vermeidbar gewesen. Dafür dürfen sie sich aber durch die Nähe zum Boden des Topfes wieder aufheizen, hier wird der Dampf als kleineres Übel gewählt.

Gute Verarbeitung: WMF Function 4

Gute Verarbeitung

WMF Function 4

Test Kochtopf-Set: WMF Function 4
Sehr gute Verarbeitung und in Deutschland gefertigt – und das alles für einen angemessenen Preis.

Beim WMF Function 4 gibt es Wertigkeit und Stabilität, in Deutschland hergestellt. Bei diesen Töpfen fanden wir die Ergonomie der Henkel am Besten, denn man kann den Topf auch einhändig führen.

WMF Function 4: Kocherlebnis ohne Klapperei
Große Gummilippe verhindert Klappern.

Zunächst wirkt die Lippe aus rotem Silikon am Deckel ungewohnt, schick sieht sie aber definitiv aus. So wird aber vor allem ein Wegrutschen oder Klappern der Deckel verhindert, außerdem gibt es vier Ablauf- bzw. Schließpositionen. An der Deckel-Oberseite gibt es Markierungen für drei Gießöffnungen sowie die »geschlossen«-Stellung. Mit zwei unterschiedlichen Siebgrößen kann man Reis oder Nudeln aus dem Kochtopf direkt abgießen. Den Durchschlag braucht man auch nicht, dank Silikon ist der Außenring aus Metall ausreichend isoliert.

Wir fanden auch das Gewicht der Kochtöpfe gut. Schwere Töpfe sind besser, das stimmt auch hier. Das Gewicht ist bei diesen Töpfen vergleichsweise hoch, das merkt man aber auch bei der Stabilität. Glatter, polierter Cromargan Edelstahl als Oberfläche wirkt beinahe wie verchromt.

Zusammen mit dem Deckel wiegt der 5-Liter-große Topf 2,57 Kilo, eher überdurchschnittlich also. Das Gewicht ist uns bei der Verwendung nicht negativ aufgefallen, die Griffe sind breit und die Mulde gibt Halt.

Bedienkomfort: Fissler Intensa

Fissler hat sich beim Intensa etwas besonderes ausgedacht: Der Deckel muss nicht mehr abgelegt werden, sondern kann am Seitengriff angebracht werden. Dadurch tropft Kondenswasser zurück in den Kochtopf, dank der breiten Randkrempe. Wir finden das Prinzip durchdacht und empfehlen dieses Set.

Neben der praktischen Halterung für den Deckel gibt es auch eine Wölbung, die für eine geschlossene und eine Abkipp-Position des Deckels sorgt. Außerdem lassen sich die Töpfe von Fissler wirklich alle ineinander stapeln, sogar die Kasserolle. So platzsparend wie dieses Topf-Set war kein anderes.

Auch hier klappert kein Deckel, die breite Randkrempe verhindert das, bei höchster Kochstufe tropft es dennoch ein wenig.

Für so viel durchdachtes Design muss man aber auch einiges investieren, bis zu 430 Euro können die Töpfe kosten. In den größten Topf passen lediglich 3,5 Liter, andere Hersteller bieten hier mehr.

Wer vom Design nicht so überzeugt ist, kann sich aber auch die Fissler Profi Collection ansehen, sie ist ein wenig günstiger und dabei dennoch gut verarbeitet.

Gleichmäßige Wärmeverteilung: Schulte-Ufer Nimm-4-Set Wega

Gleichmäßige Wärmeverteilung

Schulte-Ufer Set1046 Maxi Wega

Getestet haben wir einst das hochwertige, vierteilige Set ohne Stielkasserolle von Schulte-Ufer. Das gibt es mittlerweile nicht mehr, daher empfehlen wir das nun erhältliche Maxi-Set Wega aus fünf Töpfen – aus gleicher Bauart. Hier bekommt man solide und hochwertige Töpfe mit angenehm runden Henkeln. Das schont die Finger. Auch die Wärme wird gleichmäßig verteilt, wir haben eine Differenz von drei Grad gemessen.

Leider tropfen und klappern die Deckel allerdings ziemlich, sofern man auf höchster Stufe kocht. Eine Ausgleichsbohrung sucht man nämlich vergeblich. Wer langlebige Qualität sucht und dafür nicht allzu viel Geld ausgeben möchte, ist bei Schulte-Ufer aber richtig.

Günstig: Ikea Oumbärlig 7-tlg.

Günstig

Ikea Oumbärlig 7-tlg.

Test: Ikea OumbÄrlig 7 Tlg.
Das Set ist funktional, mit guter Ergonomie und überzeugt mit kühlen, soliden Henkeln.

Das Kochtopf-Set Oumbärlig von Ikea besteht aus zwei Kochtöpfen mit 3 und 5 Litern Fassungsvermögen, einer Bratpfanne mit 28 Zentimetern Durchmesser sowie einer 2-Liter-großen Stielkasserolle mit Deckel.

Das Set ist hochwertig verarbeitet, was sich an den genieteten Henkeln und dem planen Boden festmachen lässt. Der Deckel verfügt über eine kleine Bohrung und viel Spiel, daher klappert er nicht.

Dagegen ist der Edelstahl dünnwandig und das Chassis des Kochtopfes gibt bei seitlichem Druck nach. Das ist zwar nicht so schlimm wie bei dem günstigeren Annons Set von Ikea, aber hochwertig und langlebig wirkt es trotzdem nicht. Der 5 Liter große Topf wiegt nur 1,18 Kilo, was deutlich auf die dünne Materialstärke hinweist. Laut Ikea handelt es sich um Edelstahl mit einer Zwischenschicht Aluminium. Da der Topf auch auf Induktion funktioniert, muss der Boden auch ferromagnetisches Edelstahl enthalten.

Obwohl er ein Leichtgewicht ist, braucht der große Topf zum Kochen von einem Liter kaltem Wasser 2:35 Minuten. Damit scheint Oumbärlig also vergleichsweise langsam zu sein, was aber nicht weiter schlimm ist. Viel wichtiger ist die Praxistauglichkeit und da schlägt sich das Set von Ikea gut: Die seitlichen, breiten Henkel werden maximal 30 Grad warm und der Deckelhenkel 35 Grad. So kann man meist ohne Handschuhe arbeiten.

Die Kochtöpfe lassen sich stapeln und bieten alle eine Gießkante für tropffreies Ausgießen – auch die Pfanne. Die Stiele der Pfanne und der Kasserolle besitzen zudem große Bohrungen für Haken für eine bessere Aufbewahrung.

Für Sparfüchse in einem Single- oder Zwei-Personen-Haushalt, die nicht jeden Tag kochen, ist Oumbärling eine gute Wahl. Wer jedoch seine Töpfe täglich in die Hand nimmt, sollte eher zu schwereren und stabileren Töpfen greifen.

Was gibt es sonst noch?

Bei dem Tefal Ingenio lassen sich die Griffe einfach umstecken. Dies ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, doch so lassen sich die Töpfe platzsparend ineinander stapeln. Auch Pfannen und Kasserollen gibt es für diesen Griff. Alternativ kann man auch größere Sets mit Pfannen-Spritzschutz und Deckeln kaufen. Aufgrund des Steck-Griffs kann man Standard-Deckel nur schräg oder wenn der Griff nicht am Topf ist aufsetzen. Alternativ kann man speziell geformte Glasdeckel von Tefal erwerben, die als Set mit 16/18 und 20 Zentimetern für rund 35 Euro zu haben sind.

Zudem wird durch den Griff das Fassungsvermögen beschränkt: Mit dem Steck-Griff kann man keinen 6-Liter-Topf heben, sodass in den größten Topf nur 2,6 Liter hineinpassen. Die größte Pfanne hat 28 Zentimeter Durchmesser. Das 3er-Set mit drei Deckeln kostet insgesamt rund 100 Euro. Dafür bekommt man aber auch hochwertige, schwere und platzsparende Töpfe. Für eine große Familie empfiehlt sich aber eher das Set von Schulte-Ufer.

Die drei getesteten All-Clad-Töpfe sind je nach Fassungsvermögen mit 2,3, 2,5 und 3 Kilo ordentliche Brummer. Auch preislich gehören zu definitiv zur Oberklasse. Daher werden die Töpfe nicht als Kochtopf-Set verkauft, da in diesem Preissegment Sets auch wenig sinnvoll sind. Das Design ist schlicht und schnörkellos, nur die Henkel haben eine ergonomisch Form und sind mit einem Logo versehen. Der Edelstahl-Deckel hat weder ein Sichtfenster aus Glas, noch eine Ausgleichsbohrung. Daher klappert er auch manchmal – jedoch nur bei dem 11-Liter-Gemüsetopf All-Clad 4512.

Der Topf ist dickwandig, steif und somit sehr langlebig. Der dicke Boden ist dreilagig: Edelstahl, reines Aluminium bzw. Aluminiumlegierung, sowie ferromagnetisches Edelstahl, sodass der Topf auch auf Induktion funktioniert.

Ein Allrounder mit großem Fassungsvermögen ist der All-Clad 4508 Topf 7,6 Liter. Noch mehr passt in den All-Clad 4512 Fleisch und Gemüsetopf 11,4 Liter. Mit 5,2 Litern ist der All-Clad 4500 Holländischer Topf kleiner, passt aber als rundlicher Suppentopf hervorragend auf den Tisch.

In Sachen Qualität und Material sind die drei getesteten Töpfe gleich und sie bieten alle eine Gießkante. Jedoch haben sie auch alle denselben Nachteil: Die Henkel sind so hoch platziert, dass sie durch den entweichenden Dampf auf 55 bis 74 Grad erhitzt werden. Ob und wie heiß sie werden, hängt aber auch von der Position des Deckels ab, der viel Spiel hat. Ohne Dampfkontakt werden die Henkel nur 26 bis 31 Grad warm, der Deckelhenkel 39 bis 45 Grad, sodass man ohne Handschuhe arbeiten kann.

Da All-Clad recht teuer ist, ist es eher etwas für Spezialisten, die oft oder beruflich kochen.

Töpfe für den Backofen gibt es von Fissler mit der Profi Collection. Hier handelt es sich um recht schwere Töpfe, der 5,5 Liter fassende Topf wiegt z. B. 2,6 Kilo und das ohne Deckel. Auch die Böden sind dick, aber nicht ganz plan beim schwersten Topf, der Rest ist in Ordnung.  Wir empfehlen die schweren Töpfe.

Kunststoff oder Henkel mit spezieller Form findet man hier nicht, dadurch dürfen die Töpfe in den Backofen. Der Henkel-Muffin ist breit und sorgt maßgeblich für das Design der Töpfe, allerdings sind es fünf Lötstellen je Griff.

Praktisch ist auch der große Topf, denn mit 5,5 Litern fasst er mehr als die meisten anderen. Die Griffe sind auch hier recht hoch angebracht, die U-Form eignet sich aber auch für große Hände.

Eine Bohrung zum Druckausgleich fehlt in den Metalldeckeln, bei stark kochendem Wasser klappern sie daher auch. Laut Hersteller gehört das so, denn eine Bohrung soll nur Energie verschwenden.

Silit Toskana bietet solide Töpfe, die plan sind, sich gut stapeln lassen und eine Gießkante haben. Dafür haben die Deckel viel Spiel, rutschen in Schräglage aber dennoch nicht raus. Für den günstigen Preis von 100 Euro empfehlen wir das Topf-Set.

Das Wasser kocht hier innerhalb von 170 Sekunden, es tropft ein wenig. Der Boden wird gleichmäßig erhitzt, wir haben hier nur eine Differenz von einem Grad gemessen, damit der beste Topf für dieses Kriterium.

Was uns dagegen nicht gefällt, sind die Henkel. Die sind recht scharfkantig und dünn und werden schnell heiß. Topflappen schaffen hier Abhilfe. Wen die kleinen Kritikpunkte nicht stören, der bekommt hier gute Töpfe zum kleinen Preis.

Ein relativ günstiges Topf-Set findet man bei Deik. Allerdings merkt man den Preis auch bei der Qualität, die Töpfe sind leicht und für Verwindungen eher anfällig, außerdem finden wir den Sandwich-Boden zu dünn. Die Töpfe für 2 und 3 Liter hatte zudem unebene Böden, ganz plan sind auch die 1,5 und 6-Liter-Töpfe nicht. Die Griffe sind weit oben montiert und die Deckel klappern, man kann sich hier leicht am Wasserdampf verbrennen.

Silit Alicante ist ebenfalls anfällig für die gleichen Probleme wie die Deik-Töpfe, aber nicht ganz so extrem. Verwindungen können aber auch hier auftreten und der Boden ist bei den Töpfen für 5 und 3 Liter nicht wirklich plan. Eine Liter-Skala gibt es hier nicht, die Töpfe sind zudem recht leicht, das bedeutet dünner Sandwichboden. Auch hier klappern und kippeln die Deckel und die Henkel sind zu schmal für große Hände.

Elo bietet ebenfalls ein günstiges Topf-Set, allerdings so günstig, dass man die Töpfe bzw. deren Rundung verziehen kann. Dazu gibt es dünne Böden und Kasserolle sowie 3-Liter-Topf sind nicht plan. Hier klappern die Deckel, außerdem kippeln sie bei den Töpfen für 5 und 1 Liter. Die Henkel finden wir bezüglich der Ergonomie gut, aber sie sind uns zu weit oben.

BEKA 12370904 Kochtopf-Set 5-teilig der Royal-Serie bietet matten Edelstahl, die Oberflächen können aber schnell braun werden. Die runden Henkel sind zu dünn und zu hoch montiert. Auch hier besteht Verbrennungsgefahr für die Finger.

Das Set Elegance 13120 von Rösle scheint für 180 Euro ein Schnäppchen zu sein, hier bekommt man 10 Teile, inklusive Stielkasserolle, beschichtetem Milchtopf und zwei Pfannen. Die Pfannen haben allerdings sehr wackelige Griffe. Deckel und Boden des großen Topfes sind nicht ganz eben, der Deckel tropft und vibriert ziemlich beim Kochen, wir empfehlen dieses Set nicht.

Wissenswertes über Kochtopf-Sets

Hobbyköche brauchen viele Töpfe, die bestehen normalerweise aus poliertem Edelstahl und nicht mehr Aluminium.

Die Edelstahl-Töpfe haben einen Sandwichboden, der je nach Qualität dicker oder dünner ist. In diesem Boden gibt es für die Induktion ferromagnetisches Material, teils auch kombiniert mit anderen Materialien, die die Wärme speichern, sie schnell aufnehmen und verteilen.

Die meisten erhältlichen Töpfe eignen sich für Gas, Elektroherd, Glaskeramik bzw. Ceran und auch Induktionsfelder. Beim Induktionsherd sollte man aber dennoch darauf achten, dass die Töpfe auch dafür geeignet sind. Unsere Test-Sets sind es alle.

Edelstahl-Töpfe lassen sich leicht reinigen, auch mit Stahlschwamm, zudem dürfen die Töpfe alle in den Geschirrspüler.

Für kleinere Portionen und wenige Personen reichen Töpfe bis zu 3 Liter aus, Gäste oder mehr Familienmitglieder werden da aber nicht satt, hier braucht man schon 5 oder 6 Liter Topfgröße.

In Topf-Sets finden sich Töpfe bis zu 5 oder 6 Liter Fassungsvermögen, größere Töpfe muss man einzeln kaufen.

So haben wir getestet

Unsere Test-Sets bestanden zumeist aus vier oder auch fünf Töpfen, nur Rösle bietet ein 10-teiliges Set, bei einigen ist eine Stielkasserolle plus Deckel enthalten.

Für Kochtöpfe gibt es fast kein Preislimit, unser günstigstes Set lag bei 60 Euro, das teuerste bei 450.

Beim Test haben wir große Qualitätsunterschiede festgestellt und können sehr günstige Sets daher eher nicht empfehlen.

Wir haben einen Praxistest durchgeführt und die Töpfe bewertet. Dafür wurde jeweils mit dem kleinsten und dem größten Topf getestet, Zusätze wie Milchtopf oder Stielkasserolle haben wir uns nicht angesehen.

Die Zeit bis zum Kochen des kalten Wassers – getestet wurde mit einem Liter – haben wir gemessen. Getestet wurde dabei auf einem Induktionsherd und auf höchster Stufe. Nach dem Kochen haben wir uns die Wärmeverteilung am Topfboden angesehen.

Zudem waren Komfort und Ergonomie wichtig. Wir wollten wissen, ob die Deckel beim Kochen klappern, tropfen und wie heiß die Griffe werden. Wir haben getestet, wie angenehm es ist, die Henkel anzufassen und wie gut man den vollen Topf führen kann. Hat der Topf eine Gießöffnung oder eine Tropfkante? Die Stabilität und die Wertigkeit haben wir uns ebenfalls angesehen und bewertet, etwa ob Deckel und Boden plan sind und ob der Deckel Spielraum zum Wackeln hat oder gleichmäßig aufliegt.

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