Küchen­maschine mit Koch­funktion Test: Thermomix Tm6

Küchenmaschinen mit Kochfunktion im Test : Einfaches Kochen

Update 07.12.2021

Kochen kann Spaß machen, sofern man Zeit dafür hat und ist sicherlich gesünder als Fertigprodukte mit vielen Zusatzstoffen. Doch nicht jeder hat die Zeit für aufwändige Gerichte, hier können Küchenmaschinen mit Kochfunktion helfen. Wir haben insgesamt 16 Geräte getestet.

Update 7. Dezember 2021

Der Thermomix-Konkurrent Bosch Cookit konnte uns im zweimonatigem Test im familiären Einsatz überzeugen und erhält daher eine Empfehlung.

30. September 2021

Wir haben die Kenwoods Cooking Chef XL getestet. Die Maschine ersetzt als neue Empfehlung die nicht mehr erhältliche Kenwood Cooking Chef XL KCL95.424SI.

Created with Sketch. Weitere Updates anzeigen
Created with Sketch. Einklappen
Sebastian Jentsch
ist Technik-Journalist, passionierter Heimwerker und Hobbykoch. Er schreibt unter anderem für Notebookjournal und Notebookcheck über mobile Technik und testet regelmäßig Küchen-, Haushalts- und Gartengeräte.

Küchenmaschinen zeichnen sich durch die Vielzahl an Funktionen aus, die sie übernehmen können. Dadurch spart man sich so manch anderes Küchengerät und vor allem manuelle Arbeit. Diese Universal-Küchenmaschinen werden von Küchenmaschinen mit Kochfunktion noch übertroffen, die übernehmen auch das Kochen oder Erwärmen.

Wir haben 16 Geräte bis zu 1300 Euro getestet, das günstigste Gerät lag bei 150 Euro. Von den getesteten Küchenmaschinen sind aktuell 10 Geräte verfügbar.

Vergleichstabelle
Vergleichstabelle
Viele RezeptideenAuch zum Freestyle-KochenVielseitig nutzbar
Küchen­maschine mit Koch­funktion Test: Kuechenmaschkf Vorwtm6 SoloTest: Kochmaschinenkochfunktion Update Kenwood CookingchefxlTest: Bosch Cookit
Modell Vorwerk Thermomix TM6 Kenwood Cooking Chef XL KCL95.424SI Bosch Cookit MCC9555DWC
Pro
  • Guided Cooking und enorme Rezept­auswahl
  • Hoher Bedien­komfort
  • Automatische Arretierung
  • Messbecher fixiert
  • Integrierte Waage
  • Bis 180 Grad
  • Leicht entleerbar
  • Nutzinhalt 4,5 Liter
  • Freestyle Kochen und Backen ohne Zwang zu speziellen Rezepten
  • Viel Zubehör im Set
  • Waage integriert
  • Kochen/Braten ohne Deckel
  • Bis 200 Grad zum Braten
  • Freestyle oder nach Rezept
  • Integrierte Waage
  • Viel Zubehör - großer Topf
  • Kostenlose Push-Rezepte via App
  • Topf in Spülmaschine waschbar
Contra
  • Bis 160 Grad nur mit Rezepten
  • Feststehendes Messer
  • Schlecht entleerbar
  • Nur 2,2 Liter Nutzinhalt
  • Keine Push-Rezepte, Fernsteuerung
  • Lautstärke: Rühren & Induktionskochen
  • Erwärmen / Kochen großer Mengen dauert lange
  • Spatel aus Plastik
  • Portionsgröße in App nicht änderbar
  • Kein Zwischenschritt in Rezept einbaubar
  • Kein optionales Mahlwerk/Getreidemühle
Bester Preis
  Technische Daten anzeigen

Viele Rezeptideen: Vorwerk Thermomix TM6

Viele Rezeptideen

Vorwerk Thermomix TM6

Küchen­maschine mit Koch­funktion Test: Kuechenmaschkf Vorwtm6 Solo
Guided Cooking bringt mehr Vielfalt auf dem Tisch, denn es nimmt viel Organisations- und Denkarbeit ab.

Der Vorwerk Thermomix TM6 überzeugt mit seinem Guided-Cooking-Konzept, hierbei werden die einzelnen Schritte eines Rezepts auf dem Display angezeigt. Profis können hier wahlweise Schritte abwandeln oder mehr Zwischenschritte einbauen. Auch die Leistung überzeugt, für uns daher ein gutes Gesamtpaket.

Wer im Kochbuch nicht fündig wird, kann auch bei Cookidoo Rezepte finden.

Die Drehzahl beim Motor kann feinjustiert werden, sodass man auch manuell tolle Ergebnisse bekommt. Außerdem können Zutaten direkt in der Maschine gewogen werden, damit spart man sich nicht nur Zeit, sondern auch das Abspülen eines zusätzlichen Gegenstandes. Ein Messer übernimmt hier alles, das ist praktisch bei der Reinigung, aber eher hinderlich beim Auskratzen.

Verarbeitung und Gewicht waren uns wichtig, denn wackeln sollte hier nichts. Beim Thermomix sorgt ein breiter Korpus dafür, dass er sicher steht, außerdem hat er eine schwingungsfreie Lagerung. Saugfüße gibt es nicht, aber er steht dennoch fest und sicher.

Der Deckel und der Topf werden mechanisch auf dem Gerät arretiert. Fast alle Hersteller nutzen Einrasthaken oder Fixierungsbolzen. Ist der Topf geschlossen und mechanisch verriegelt, so sagt ein Sensor dem Gerät, dass der Motor jetzt laufen darf.

Beim Vorwerk-Gerät wird der Topf durch gummierte Arme fixiert, die speziell auf die Form des Deckels abgestimmt sind. Wie man den Deckel auflegt, ist also egal.

Die Arme funktionieren vollautomatisch, dadurch bleibt alles in der richtigen Position. Die Zweipunktfixierung sorgt dafür, dass nur geringe Vibrationen entstehen, auch bei höheren Geschwindigkeiten.

Bedient wird per Touch-Display, außerdem ist ein Drehwahlknopf vorhanden und eine Taste für Start/Stop. Wir finden die Konstruktion gut.

Bedienung

Der Drehwahlknopf sorgt für eine schnelle Bedienung, außerdem ist eine gute Anleitung enthalten. Die wäre aber gar nicht nötig, denn der Vertreter erklärt nochmals ausführlich während der Vorführung.

Der Thermomix lässt sich intuitiv bedienen. Beim Rezept sind die passende Zeit, Drehzahl und Temperatur gespeichert, sodass die Komplexität gering bleibt.

Für alle, die auf die vorgegebenen Rezepte verzichten wollen, gibt es auch Möglichkeiten zur manuellen Einstellung. Hier gibt es Pürieren, Slow-Cooking und Vorspülen.

Der Thermomix kann fast alles: dünsten, pürieren bzw. mahlen, kochen, dämpfen und auch Teig herstellen. Sogar anbraten bis maximal 160 Grad kann er.

Selbst Joghurt-Liebhaber kommen hier auf ihre Kosten, denn nun kann auch fermentiert werden. Außerdem gibt es eine Möglichkeit zum Slow-Cooking.

Besonders sind der Linkslauf und die Waage. Per Linkslauf kann man z. B. Gemüse rühren oder eine verhakte Karotte durch freies Drehen befreien. Die Waage ist im Gerät integriert, das spart zusätzliche Teller und Zeit.

Bei früheren Modellen gab es eine Melodie, die anzeigt, dass das Gerät fertig ist. Die konnte nicht verändert oder abgestellt werden und hörte erst mit einem Tastendruck auf. Mittlerweile kann die Melodie aber abgestellt werden, außerdem lassen sich Spielzeit und Lautstärke verändern.

Was ist alles dabei?

Eigentlich nicht viel: Schneebesen, Spatel, Dampfgaraufsatz und Kochbuch, neben Topf und Deckel natürlich.

Der Thermomix verbindet sich mit dem heimischen WLAN und kann sich dadurch Rezepte von Cookidoo holen. Das kostet 36 Euro pro Jahr.

Wer kein Internet nutzen möchte, für den sind die Rezepte aus dem Buch aber auch im Gerät gespeichert.

Ein abgekapseltes Heizelement erzeugt die Hitze direkt im Boden des Topfes. Dadurch darf der Topf auch in den Geschirrspüler. Am besten Messer herausnehmen und ebenfalls in den Geschirrspüler legen.

Einen Schalter für An/Aus gibt es nicht, dafür aber einen Standby-Modus. Der wird ebenso aktiviert, wenn man sich bei einem Rezept zu viel Zeit lässt. Das Rezept wird aber, wenn das Gerät erneut gestartet wird, an der gleichen Stelle fortgesetzt.

Thermomix TM5: Unterseite des Topfes.
Der Topf des Thermomix von unten.

Wir finden die Arretierung für Topf und Deckel praktisch, denn man kann hier den Topf oder Deckel nicht verkehrt einsetzen. Die Haltearme rasten sofort ein, wenn der Deckel richtig sitzt.

Wie wird er gereinigt?

Beim Vorwerk kann alles in den Geschirrspüler. Die Welle samt Messer kann einfach herausgenommen werden, dazu muss lediglich am Topfsockel gedreht werden.

Trotz kleinstem Deckel im Test treten weder Flüssigkeit noch Staub noch aus. Dennoch kann immer etwas tropfen. Unter die Maschine laufendes Wasser fließt durch einen Kanal ab, der Bereich lässt sich leicht reinigen, da es hier weder Kanten noch Ecken gibt.

Praxistest

Für unseren Test haben wir in dem Gerät Suppe, Milchreis, dampfgegartes Gemüse und Fleisch, Pilz- und Fleischpfanne, Rohkostzubereitungen, Pizzakuchen, Hefezopf und vieles mehr zubereitet.

Sauerteig kann das Gerät auch und zwar sehr gut. Auch das Mahlen von Getreide und Kaffeebohnen klappt problemlos und dauerte maximal 15 Sekunden.

Andere Geräte machen das nicht so gut, hier waren teilweise noch ganze Körner vorhanden, während einige schon fein gemahlen waren. Der TM6 liefert hier gute, gleichmäßige Ergebnisse.

Damit nichts am Rand des Topfes kleben bleibt, braucht man einen Spatel. Dieser bietet einen Silikonkopf, wodurch die Reste sich noch besser entfernen lassen.

 Küchen­maschine mit Koch­funktion Test: Kuechenmaschkf Vorwtm6
Der Spatel ist ebenfalls noch praktischer geworden.

Nicht so schön: das Auskratzen wird durch drei Ausbuchtungen im Topf etwas behindert. Einen Workaround gibt es aber: Lässt man die Messer kurz schleudern, werden die Zutaten nach außen gedrückt. Dann wird das Rezept unterbrochen und im Anschluss an das Auskratzen kann das Rezept fortgesetzt werden.

Röstaromen?

Bei Fleisch wurden wir ein wenig enttäuscht, denn das Hackfleisch war noch zu blass und der Speck war nicht wirklich knusprig. Deshalb haben wir mit einem Infrarot-Thermometer nachgemessen. Am Topfboden waren es 120 Grad. Das ist weit von den versprochenen 160 entfernt, aber warum? Einfach, weil der Freestyle-Modus nur 120 Grad schafft, Rezepte mit Fleisch, Zwiebeln etc. hingegen erreichen höhere Temperaturen.

Einfach spontanes Anbraten ohne Rezept funktioniert also nicht gut. Auch mit Rezept wurden wir nicht ganz glücklich. Zwiebeln z. B. brauchen ein eigenes Rezept zum Anbraten und eine bestimmte Menge muss eingehalten werden. Zu wenig und das Gerät stoppt, das ist blöd, wenn man etwas weniger als im Rezept angegeben haben möchte.

Warum also kein Freestyle-Anbraten? Das Messer ist dafür allgemein nicht wirklich geeignet, denn es reicht nicht bis auf den Topfboden, dadurch brennt schnell alles an. Damit das nicht passiert, und man trotzdem Röstaromen bekommt, finden sich im Rezeptbuch nur empfohlene Zutaten, hier dürfen dann auch 120 Grad überschritten werden.

Außerdem ist das ganze eine Frage der Haftung. Angenommen, Fett spritzt, so kann das im Rezept als Warnung vermerkt werden und wer sich nicht daran hält, ist selbst schuld, der Hersteller muss hierfür also nicht haften. Dies ist zumindest die Erklärung von Vorwerk. Dadurch wird der Nutzer aber auch ein Stück weit entmündigt und kann nicht einfach kochen, was er möchte.

Uns gefällt diese Lösung nicht wirklich.

Was könnte besser sein?

Vor allem konstruktionsbedingt gibt es hier ein paar Nachteile. Da wäre zum einen das freistehende Messer, das beim Aufkratzen des Gefäßes einen höheren Aufwand verursacht und auch die bereits erwähnten drei Ausbuchtungen im Topf. Die sollen offenbar dafür sorgen, dass noch effektiver zerkleinert wird, stören uns aber beim Auskratzen.

Die Topfentleerung dauert uns etwas zu lange und die Lautstärke war uns beim Pürieren und Rühren definitiv zu laut.

Röstaromen bekommt man beim heißen Anbraten ab 120 Grad, das geht hier aber nur nach Rezept. Außerdem störte uns beim Rühren die Lautstärke etwas.

Wer mit diesen kleinen Nachteilen leben kann und bereit ist, viel Geld für ein hochwertiges Gerät auszugeben, der sollte den Vorwerk nehmen.

Auch zum Freestyle Kochen: Kenwood Cooking Chef XL KCL95.424SI

Auch zum Freestyle-Kochen

Kenwood Cooking Chef XL KCL95.424SI

Test: Kochmaschinenkochfunktion Update Kenwood Cookingchefxl
Kann beides: Freestyle oder Rezepte via App: Das Gerät ist ferngesteuert, hat robuste Werkzeuge und Zubehör und kocht bis 180 Grad.

Die Kenwood Cooking Chef XL ist besonders für Köche mit hohen Ansprüchen, die viel kochen und dabei alle Zubereitungsarten ausprobieren wollen: Sauerteig kneten, Reis dünsten, Marmelade kochen oder Chili con Carne anbraten.

Bei diesem Modell handelt es sich um eine Universal-Küchenmaschine mit einer hervorragenden Verarbeitung. An die Funktionalität der Maschine angepasste Rezepte wie bei dem Thermomix gibt es bei diesem Modell aber nicht.

Diese Küchenmaschine mit Kochfunktion verfügt über ein farbiges Touch-Display, eine WiFi-Verbindung und die sogenannte Kenwood World App kann mit tausenden Rezepten aufwarten. Man kann dort Rezepte einstellen und die Community gibt Likes und Feedback. Das Rezept wird hier nicht auf dem Display des Geräts angezeigt, es verbleibt auf dem Smartphone oder Tablet und wird von dort aus bedient. Einstellungen wie Temperatur, Zeit und Rührgeschwindigkeit werden aber von der App an die Küchenmaschine geschickt. Diese Einstellungen müssen dann nur noch am Gerät bestätigt werden, dann geht es los.

Nicht das Rezept wird an die Maschine geschickt, sondern lediglich Einstellungen. Die müssen nur noch mit der großen Taste bestätigt werden.
Die App schickt die Einstellungen an die Küchenmaschine, die werden dann über die große Taste bestätigt.

Diese ferngesteuerte Bedienung hat den Vorteil, dass man zu jedem Zeitpunkt Zwischenschritte einbauen oder die Küchenmaschine für andere Dinge nutzen kann, denn sie ist nie durch ein Rezept blockiert. Bei Kenwood werden Maschine und Rezept noch deutlicher getrennt als beim Thermomix: Die Küchenmaschine führt lediglich aus, der Ablauf wird aus dem Kopf oder per App festgelegt.

Zusätzlich gibt es diverse Aufsätze: Der Standmixer- sowie der Zerkleinerer-Aufsatz mitsamt unterschiedlichen Scheiben sind die Klassiker. Darüber hinaus sind auch außergewöhnliche Aufsätze wie Nudelpresse oder Fleischwolf verfügbar. Hat man das richtige Ansteck-Zubehör ist mit der Kenwood alles möglich.

Hier soll eine einzelne, leistungsstarke Küchenmaschine viele unterschiedliche Handgeräte ersetzen, ohne dass dabei die mechanische Perfektion der Spezialisten eingebüßt wird. Die Cooking Chef XL verfügt über einen Niedrig- und einen Hochgeschwindigkeitsanschluss. Der erste ist beispielsweise für den Fleischwolf, der zweite für den Schitzelwerk-Aufsatz.

Der Zerkleinerer mit seinen sechs Wechsel-Scheiben gehört zum Lieferumfang.
Der Zerkleinerer inklusive sechs Wechsel-Scheiben wird mitgeliefert.

Bei der Maschine von Kenwood gibt es im Gegensatz zum Thermomix im Topfboden kein Messer, sondern ein Rührelement. Das greift von oben in den Topf und ersetzt quasi den Kochlöffel. Man kann weiterhin klassische Rezepte umsetzen, ohne dass die Küchenmaschine angepasst werden muss.

Die Cooking Chef XL wurde von uns ausführlich im heimischen Umfeld getestet. Besonders gut gefiel uns das Intervall-Rühren: Alle zehn Sekunden, vier Minuten oder etwas dazwischen, es gibt hier viele Möglichkeiten. Die Küchenmaschine lässt sich intuitiv im Wechselspiel zwischen Drehwahl-Button und Touch-Display bedienen und die Waage ist ebenfalls positiv.

Der Kraftakt für die Cooking Chef XL war immer wieder das Kneten von Sauerteig (Topf bis oben gefüllt!) – über eine Stunde lang. Das bracht den Antrieb zum Quietschen, was aber kein leibender Effekt war.
Das Kneten von Sauerteig über eine Stunde lang brachte den Antrieb zum Quietschen, was aber kein bleibender Effekt war.

Nachteilig sind folgende Dinge aufgefallen: Zum einen der fragile und nicht sonderlich langlebig wirkende Spritzschutz, der sich zudem nur schwer per Hand reinigen lässt. Außerdem fällt der kleine Klapp-Deckel öfters ab.

Die Küchenmaschine von Kenwood ist darüber hinaus stets hörbar, auch wenn sie lediglich kochen soll. Vom Lüfter und Induktionsfeld ist ein beständiges Rauschen zu hören, dass deutlich lauter ist als der Induktionsherd auf der höchsten Stufe.

Hat man das Gerät über den seitlichen Netzschalter eingeschaltet, braucht es rund 20 Sekunden zum Hochfahren. Muss es mal zügig gehen, kann das störend sein.

Da schnelles Rühren bei heißem Topf gefährlich sein kann, wird immer wieder eine Warnmeldung angezeigt, die man bestätigen muss. Leider passiert das auch bei 30 Grad und der nervige Hinweis kann nicht abgestellt werden.

Mit 6,7 Litern (Nutzinhalt 4,5 Liter) ist der Topf zwar groß, doch der Induktionsboden hat eine kleine Fläche, sodass er länger braucht als der Induktionsherd: 5 Liter kaltes Wasser kochten auf dem Induktionsherd nach 12, in der Küchenmaschine erst nach 26 Minuten.

Beim Aufheizen zeigt die Kenwood leider nicht die aktuelle Temperatur, sondern lediglich die Ziel-Temperatur an.

Das Hochklappen des Werkzeug-Arms klappt nicht auf Anhieb, hier braucht es einige Anläufe, um das Prinzip des Entlastens und Öffnens zu verstehen.

Ist man auf der Suche nach einem funktionellen Gerät, bei dem man selbst alle Kochschritte vornimmt, ist die Cooking Chef XL von Kenwood eine gute Wahl.

Vielseitig nutzbar: Bosch Cookit MCC9555DWC

Vielseitig nutzbar

Bosch Cookit MCC9555DWC

Test: Bosch Cookit
Einfach loslegen oder Guided Cooking am Farb-Display – der Bosch kann beides. Zahlreiche Wechsel-Werkzeuge für den großen 3-Liter-Topf runden das Paket ab. Außerdem ist Kochen ohne Deckel möglich!

Mit der Cookit bietet Bosch eine sehr gute Multifunktionsküchenmaschine, die mit intuitiver Handhabung und viel Leistung überzeugt. Hat man einmal den Zweck der verschiedenen Werkzeuge verstanden, läuft es wie von alleine. Hier kann man im Topf auch ohne Deckel kochen oder braten. Möchte man also nur schnell Zwiebeln anbraten oder einen Eintopf starten, muss man nicht gezwungenermaßen mit Deckel arbeiten. Das ist beim Thermomix oder Kenwood nicht möglich.

Im Lieferumfang gibt es ein hochwertiges, gebundenes Kochbuch. Zusätzlich bietet das Gerät eine Reihe weiterer Rezepte. Zwar sind die Standard-Rezepte am Gerät überschaubar, in der App finden sich jedoch allein zum Thema Reis ganze 65 Rezepte. Das gewünschte Rezept wird auf Knopfdruck auf dem Display der Küchenmaschine angezeigt. Verbesserungsbedarf besteht darin, dass in der App die Portionen nicht erhöht oder verringert werden können.

Bosch Cookit - überzeugt mit selbsterklärender Bedienung, Kochen ohne Deckel und Braten bis 200 Grad
Einfache Bedienung sowie Kochen und Braten ohne Deckel.

Dank der detaillierten Schritte und den genauen Anweisungen lassen sich die Guided-Cooking-Rezepte gut abarbeiten. Wohl aufgrund der fehlenden Tastatur, gibt es an der Maschine keine Suchfunktion für Rezepte. Das muss in der App erledigt werden. In der Home Connect App finden sich auch viele andere Haushaltsgerät von Bosch, wie Kühlschränke oder intelligente Kaffeevollautomaten. Darüber hinaus gibt es eine Reihe an zusätzlichen Inhalten, die mit Tipps und Tricks aufwarten wollen.

Küchen­maschine mit Koch­funktion / in Arbeit Test: Küchenmaschkf Update102021 App Boschcookit
Das gewählte Rezept wird an die Küchenmaschine geschickt.

Im Gegensatz zum Thermomix gibt es beim Cookit keine Community. Aushilfsweise werden Rezepte von Gaggenau, Eismann und Kitchen Stories verknüpft. In puncto Guided Cooking nützt das jedoch nicht viel, weil man keine Eismann oder Kitchen Stories Rezepte importieren kann. Hier besteht Ausbaupotential. Im analogen Kochbuch kann ein QR-Code gescannt werden, dadurch erscheint das Rezept direkt auf dem Display. Alle Rezepte, die in der App als Favoriten markiert werden, werden auch am Cookit unter Favoriten angezeigt.

Für Standard-Abläufe wie Teig kneten, Dampfgaren, Emulgieren oder Eintopf aufwärmen kommen die Automatikprogramme zum Einsatz. Um Zeit, Temperatur und Geschwindigkeit muss man sich daher nicht weiter kümmern. Zum Dampfgaren ist auch ein Korb-Einsatz bzw. ein Dampfgar-Aufsatz mit dabei.

Im Gegensatz zum Thermomix kann man beim Bosch-Modell nicht aus dem Rezept-Ablauf ausgebrochen werden. Will man einen Zwischenschritt ausführen, muss man das Rezept abbrechen und später neu aufrufen. Über die Weiter-Taste kann man durch das Rezept springen, ohne den Arbeitsschritt erneut auszuführen. Leider helfen hier Flex-Rezepte aus dem Menü nicht weiter: Dabei geht es lediglich um Rezepte mit Zutaten-Optionen, die den einen oder anderen Arbeitsschritt benötigen.

Küchen­maschine mit Koch­funktion / in Arbeit Test: Küchenmaschkf Update102021 App Boschcookit
Unter dem Stichwort Reis finden sich im Oktober 2021 ganze 65 Rezepte.

Die große, rund zehn Kilo schwere Küchenmaschine sowie die Werkzeuge sind sehr gut verarbeitet. Dank der Saugfüße steht das Gerät zudem sicher. Wie das abwischbare Touch-Display ist auch der Rest der Maschine leicht zu reinigen.

Der Topf rastet sicher in den Unterbau ein, durch einen kräftigen Zug nach oben wird er wieder gelöst. Der dreiteilige Sicherheitsdeckel ist etwas mühsam: Sobald Schneid-, Knet- oder Rührwerkzeuge benötigt werden, müssen sämtliche Deckel-Teile arretiert sein. Man kann also nicht ohne Deckel Teig kneten. Durch die gelungene Tropfkante am Deckel läuft Flüssigkeit immer in den Topf.

Die integrierte Waage kann bis 5 Kilogramm wiegen und ist sehr hilfreich. Der Motor mit 18.000 U/Min erlaubt 18 Speed-Levels. Für den täglichen Einsatz sind der 3D-Rührer und das Universalmesser am interessantesten. Ersterer knetet auch den Teig, für Rührteige nutzt man stattdessen den Zwillings-Rührbesen.

Für das Schnetzelwerk setzt man einfach einen Adapter-Kolben auf die Welle, darauf kommt die Schneid- oder Reibescheibe und der Deckel mit Zufuhr-Schacht. Aufgrund der lockeren Lagerung der Scheibe rumpelt diese recht laut und Möhren werden gerne mal aus dem Schacht herausgeschleudert. Daher sollte der Stopfer stets die Öffnung abdecken.

Sämtliche Teile, auch der Topf, dürfen in den Geschirrspüler. Die Werkzeug-Welle muss dabei aber entfernt werden, sonst sammelt sich in der Vertiefung der Unterseite des Topfes viel Wasser. Wir haben den Topf im Test meist per Hand gereinigt, da er in der Spülmaschine viel Platz wegnimmt und Eingebranntes von der Maschine nicht entfernt werden kann.

Die Cookit von Bosch ist eine Empfehlung für alle, die gerne Freestyle kochen statt mit dem auf Rezepte zugeschnittenen Konzept des Thermomix. Trotzdem hat man auch hier die Möglichkeit mit geführten Rezepten zu kochen.

Was gibt es sonst noch?

Beim Kitchen Aid Cook Processor gibt es 518 Rezepte im Portal, die kann man per App schrittweise abarbeiten und zudem eine Einkaufsliste erstellen. Als einziges Gerät bietet dieses eine kleine Zerkleinerer-Funktion, die genutzt werden kann, ohne den Topf zu entnehmen. Die Kitchen Aid ist eines der schwersten und solidesten Testgeräte und bleibt bei jeder Geschwindigkeit fest stehen. Optisch gefällt sie uns ebenfalls und dank Temperaturen bis 140 Grad kann man hier auch wirklich braten und bekommt schöne Röstaromen.

Außerdem gibt es verschiedene Rühraufsätze und Messer, die auch entfernt werden können, um den Topf zu entleeren. Dafür ist die Reinigung aber umständlicher als bei manch anderem Gerät, der Topf und die Welle der Messer müssen mit der Hand gespült werden. Die mechanische Arretierung gefällt uns, die Geschwindigkeitsregelung und die Hebel zum Entriegeln des Topfes ebenfalls. Hier wird zwischen einem Drehknopf für Zeit und Temperatur und einem Hebel für Geschwindigkeit getrennt, das sorgt für schnellere Handgriffe. Außerdem gefällt uns der aufklappbare Deckel.

Mit dabei ist ein umfangreiches Kochbuch für Standard-Rezepte, leider nur Paperback, Vorwerk liefert hier ein Hardcover. Dafür ist der Kitchen Aid aber deutlich günstiger. Wer lieber improvisiert, ist mit dem Kitchen Aid besser dran als mit dem Vorwerk-Gerät. Mahlen von Getreide und Kaffee funktioniert hier nicht besonders gut, das kann der Vorwerk besser.

Leider musste das Gerät während der einjährigen Nutzung dreimal repariert werden und das über mehrere Wochen. Seit einem halben Jahr läuft er nun fehlerfrei. Durch einen elektronischen Defekt dachte die Maschine immer, der Deckel sei offen und funktionierte deshalb nicht. Außerdem schleift der Rühraufsatz nicht sauber am Topfboden, wodurch beim Anbraten schnell etwas anbrennt. Die Nachfüllöffnung ist je nach Zutat etwas klein. Insgesamt überzeugt uns das Gerät aber auch nach einem Jahr noch, vor allem, wenn Sie gerne Suppe essen und Wert auf individuelle Rezepte legen.

Ein kleiner Helfer ist der kCook von Kenwood. Er ist vor allem für Beilagen gedacht, die unter ständigem Rühren köcheln sollen oder um Soßen anzudicken. Er hat nur 1,5 Liter Fassungsvolumen und eignet sich damit vor allem für Beilagen. Die Funktionen des Topfes sind dementsprechend simpel, er schafft maximal 100 Grad, hat drei feste Stufen von 65, 92 und 100 Grad und kann mit Gareinsatz auch etwas Gemüse dampfgaren.

Rühr- und Mixelement lassen sich entnehmen und der Topf lässt sich problemlos auskratzen. Hierfür wird ein Spatel mitgeliefert. Alles, inklusive Topf, darf in den Geschirrspüler. Das Bedienfeld besteht aus drucksensitiven Tasten und lässt sich einfach abwischen. Dazu ist es auch sehr intuitiv. Temperatur und Drehzahl können nicht nachjustiert werden. Allerdings ist der Motor schwach, dicke Marmelade oder große Fruchtstücke können Probleme machen, hier bleibt der Rührhebel schonmal stecken. Auch das unruhige Rührgeräusch hat uns nicht gefallen.

Der kCook eignet sich daher vor allem für kleine Mengen oder Beilagen, für konstantes Rühren bei schwacher Hitze ist er gut geeignet. Der nicht so starke Motor ist ein Nachteil, aber nicht so schlimm, wir haben im Laufe der Zeit einfach keinen Griespudding oder kalten Reis mehr gemacht. Denn das Rührwerkzeug sitzt vor allem dann fest, wenn die Masse quillt und erkaltet und anschließend erwärmt werden soll. Für derlei Rezepte ist das Gerät nicht geeignet.

Wer ein günstiges Einsteigergerät sucht, für den könnte der Chefbot Compact das richtige sein. Er benötigt nur wenig Stellfläche, das Bedienfeld ist intuitiv und er schafft Temperaturen bis 120 Grad. Flexibel ist das Gerät, denn alle Werkzeuge werden aufgesteckt, hier kann man auch Gemüse schneiden oder raspeln. Man kann damit auch Zwiebeln, Speck oder Hackfleisch anbraten, dennoch brennt hier aber auch schnell mal etwas an. Der Deckel lässt sich einfach abnehmen und sobald er wieder aufgesetzt wird, geht das Programm von selbst weiter. Der Topf lässt sich aber nur dann entnehmen, wenn vorher der Deckel abgenommen wurde.

Nicht so gut gefallen uns Material und Verarbeitung. Das weiße Plastik ist anfällig für Flecken von Karotten, Kurkuma oder ähnlichem. Außerdem hat sich die Alu-Abdeckung der Drehwahl-Knöpfe gelöst und der Topf darf nicht in den Geschirrspüler. Schlecht finden wir auch die fehlenden akustischen Signale, wir werden hier nicht auf die einzelnen Schritte hingewiesen und wenn plötzlich das Pürieren beginnt, wenn wir nachfüllen, finden wir das nicht gelungen. Zwar zeigt das Display dies an, eine akustische Warnung wäre aber besser und sicherer.

James the Wondermachine von Severin, alias KM 3895, scheint ein Küchenhelfer zu sein, der ein Alleskönner ist. Leider stimmt das nicht, denn hier gibt es nur 37, 70, 100 und 120 Grad zur Auswahl. Bei der höchsten Stufe ist das Rühren deaktiviert, bei den niedrigeren Stufen ist es wiederum nicht möglich, das Rühren abzuschalten. Bis alles kocht, dauert es bei einem Liter Flüssigkeit ganze 15 Minuten. Bedient wird hier per Drehrad, das sorgt für weniger Verwirrung. Ganz ohne Handbuch kann hier intuitiv bedient werden, wenn man etwas herumprobiert hat.

Leider wird alles Weiche einer Suppe aber zu matschig, Fleisch oder Schwarte bleibe davon unberührt, die Gemüsesuppe überzeugt aber nicht. Auch die Haferflockensuppe wurde zu breiig, ebenso weicher Reis. Bissfester Reis dagegen funktioniert. Getreide mahlen kann das Gerät theoretisch, es dauert 20 Sekunden, dann erhalten wir einen homogenen Schrot und grobes Mehl nach weniger als einer Minute. Die Messer sind aber zu stumpf, um die Körner noch feiner zu mahlen. Wurzelgemüse wird aber gut und ordentlich zerkleinert.

Vom Arretierungsmechanismus waren wir nicht begeistert. Der in einer Mulde sitzende Topf wird samt Deckel von einem Riegel festgehalten. Das finden wir nicht besonders robust und glauben nicht an die Langlebigkeit. In den Geschirrspüler darf der Topf auch nicht.

Wissenswertes über Küchenmaschinen mit Kochfunktion

Küchenmaschinen mit Kochfunktionen können nicht nur Zutaten zerkleinern, sie kochen sie gleich noch oder schwitzen sie an, dadurch braucht man nur das eine Gerät ein ganzes Gericht.

Routineaufgaben wie rühren, zerkleinern schneiden, dünsten oder kochen können von einer Maschine übernommen werden, finden wir. Das spart Zeit und Arbeitsaufwand.

Allerdings muss man sich an solch eine Maschine erst gewöhnen, dann können aber auch komplexe Gerichte relativ schnell hergestellt werden.

Verschiedene Küchenmaschinen haben unterschiedliche Funktionen und auch Preis und Zubehör unterscheiden sich. Modelle für Einsteiger kochen bis 120 Grad, dämpfen, dünsten, rühren und pürieren. Daneben gibt es Programme, teils auch manuelle Einstellungen. Wählen kann man die Zeit, Rührgeschwindigkeit und Temperatur.

Mit besseren Geräten kann man dann auch noch braten, kneten, turbo-pürieren und warmhalten. Und Getreide mahlen.

Die Spitzenklasse bietet zudem eine integrierte Waage, Schneidefunktion, Linkslauf fürs Rühren und eine automatische Arretierung für den Deckel. Das alles findet sich beim Thermomix TM6.

Die einzige Maschine, bei der Rühr- und Knetelemente von oben in den Topf ragen, ist der Cooking Chef Gourmet, dadurch hat er auch kein Loch im Boden. Das Rührelement hat hier Kontakt zum Topfboden, daher eignet er sich gut für Suppe, bei der einige Stückchen ganz bleiben sollen. Hier rührt nichts direkt durch die Suppe.

 Küchen­maschine mit Koch­funktion Test: Kuechenmaschkf U0919 Ikohschefbot
Ikohs Chefbot: Trotz Rührelement kann Essen anbrennen.

Die meisten Bestandteile dürfen in den Geschirrspüler, einige Hersteller empfehlen aber auch die Handwäsche – daran sollte man sich auch halten.

Küchenmaschinen mit Kochfunktion im Test: Klarstein Food Circus
Beim Klarstein Food Circus darf der Topf nicht in die Spülmaschine.

Wenn doch Wasser an die falschen Stellen kommt, gibt es schnell Probleme und schlimmstenfalls funktioniert die Maschine dann nicht mehr richtig.

Der Thermomix bietet nur ein vierfach-Messer, andere Geräte liefern verschiedene Aufsätze mit. Was ist nun besser?  Ein einzelnes Messer bedeutet weniger Aufwand beim Reinigen und keinen Aufwand bei der Bedienung. Allerdings lässt sich der Topf dadurch auch nicht so leicht auskratzen oder entleeren, da immer das Messer im Weg ist.

Aufsetzmesser dagegen haben den Vorteil, dass der Topf sich leichter auskratzen und reinigen lässt. Noch einfacher sind Modelle, bei denen die Messer von oben in den Topf ragen.

Spezielle Messer liefern nicht unbedingt bessere Ergebnisse und auch mit dem Anbrennen hat das wenig zu tun, wie wir festgestellt haben.

Mehrere Aufsätze heißt aber auch mehr Arbeit, bei der Leistung können wir keinen Unterschied zwischen dem Thermomix mit einem Messer und Geräten mit vielen Aufsätzen feststellen.

Die Küchenmaschine sollte möglichst einen festen Platz in der Küche bekommen. Daher sollte man sich vor der Anschaffung auch überlegen, wie die Optik sein soll. Außerdem muss die Maschine schwer sein oder Saugnäpfe haben, damit sie nicht herumwandert bei der Benutzung.

Eine Küchenmaschine und Improvisation, das erfordert erst einiges an Herantasten. Man muss ausprobieren, wie lange Zutaten zerkleinert werden müssen, ohne matschig zu werden. Wie hoch darf die Temperatur sein, damit die Hühnchenstücke nicht anbrennen? Erfahrung hilft hier, man muss sich an das Gerät gewöhnen.

Der Kitchen Aid Cook Processor und der Thermomix sind für alle geeignet, die Wert auf vorgegebene Rezepte legen. Andere Geräte eignen sich eher für alle, die gerne individuelle Gerichte kochen.

So haben wir getestet

Alle 16 Küchenmaschinen mit Kochfunktion wurden ausführlich in unterschiedlichen Koch-Sessions getestet. Alles was mit den Maschinen möglich ist, haben wir dabei ausprobiert: Kochen, rühren, backen, mahlen, zerkleinern und mehr.

Jede Maschine wurde mindestens eine Woche im heimischen Umfeld genutzt, die Empfehlungen sogar bis zu vier Monate.

So konnte die Qualität der Konstruktion sowie das Durchhaltevermögen gut bewertet werden: Quietscht der Antrieb, wackeln die Rührhaken oder bricht ein Deckel? All das wurde als Negativpunkt notiert. Andererseits wurden nützliche Eigenschaften, die die Arbeit erleichtern als Pluspunkt in die Bewertung aufgenommen.

Zum Schluss konnte so für jede Küchenmaschine ein Resümee gezogen werden, ob sich die teure Anschaffung eines hochwertigen Modells lohnt. Aus den teuren Geräten zogen wir im Praxistest tatsächlich den größten Nutzen und die Arbeit machte mit ihnen am meisten Freude.

   Unsere Empfehlungen sind redaktionell unabhängig.

Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links, die mit markiert sind. Kaufen Sie über diese Links ein Produkt, erhalten wir eine kleine Provision. Mehr dazu.