Waffeleisen Test: Waffeleisen Alle

Waffeleisen im Test : Waffelgenuss für Zuhause

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Veröffentlicht 12.04.2020

Waffeleisen findet man in fast jedem Haushalt, denn Waffeln sind einfach lecker und schnell und leicht zubereitet. Wir haben 19 Modelle für Sie getestet.

Irene Wallner
Irene Wallner
ist Autorin aus München und schreibt über Beauty-Produkte, Haushaltsgeräte und Produkte für Babys und Kinder.

Ob mit Eis, Früchten oder ganz klassisch bestäubt mit Puderzucker – Waffeln sind für viele etwas besonders leckeres und dazu noch recht einfach hergestellt. Alles was man dazu braucht, ist Teig und ein Waffeleisen. Für welche Form man sich dabei entscheidet – Belgische oder Herzwaffeln – bleibt jedem selbst überlassen. Viele Waffeleisen eignen sich wirklich nur für Waffeln, mit manchen kann man aber alternativ auch Sandwiches machen. Eines sollten Waffeln dabei vor allem sein: goldbraun, knusprig und nicht verbrannt oder innen noch roh.

Wir haben Geräte zwischen 20 und 120 Euro getestet und festgestellt, dass man für eine perfekte Waffel kein Vermögen ausgeben muss. Hier sind unsere Empfehlungen.

Klein und günstig: Cloer 1621 Waffelautomat

Cloer bietet ein Waffeleisen in den Farben weiß, grau oder schwarz – hier gibt es verschiedene Produktbezeichnungen, 1621, 1629 und 1620 – an, das günstig zu haben ist und dabei leckere Waffeln macht.

Das Waffeleisen von Cloer ist optisch schlicht und es punktet mit guter Verarbeitung, leichter Bedienung und einfacher Reinigung. Den teuren Geräten steht es somit in nichts nach.

Klein und günstig

Cloer 1621

Test Waffeleisen: Cloer 1621 Waffelautomat
Es ist Günstig, klein und macht leckere Waffeln. Für uns das beste Waffeleisen für die meisten.

Waffeleisen werden vor der ersten Benutzung mit einem feuchten Lappen gesäubert und dann leer aufgeheizt, danach kann es mit dem Backen losgehen. Der Geruch bei dieser anfänglichen Reinigung ist übrigens normal und verfliegt schnell wieder.

Das Waffeleisen von Cloer zeigt durch eine rote LED an, dass es aufheizt. Sobald es heiß genug ist, geht die Lampe aus und man kann den Teig einfüllen. Viel zu beachten gibt es dabei nicht: Teig einfüllen, Deckel schließen und abwarten, bis die Waffeln fertig sind. Eine Menge von drei bis vier Esslöffeln sollte für die meisten Waffeleisen ausreichend sein, bei zu viel Teig läuft schnell etwas daneben.

Sechs Temperaturstufen stehen hier zur Auswahl, für Ungeduldige empfiehlt sich die höchste Stufe. Im Test überzeugte uns vor allem die Schnelligkeit des Geräts. Und auch das Ergebnis beeindruckt: Die Waffeln haben eine schöne, gleichmäßige Farbe, sind knusprig und innen ebenfalls durch. Wer es gerne knuspriger mag, wählt eine niedrigere Temperatur bei längerer Backzeit. Das Ergebnis hat uns von allen am meisten überzeugt.

Waffeleisen Test
Innen weich, außen schön knusprig.

Ein weiterer Vorteil: Das Waffeleisen hat eine Antihaftbeschichtung, die dafür sorgt, dass keine Reste kleben bleiben. Über diese praktische Beschichtung verfügen alle Waffeleisen im Test, dennoch kann man sie zusätzlich mit etwas Butter einstreichen, so schmecken die Waffeln noch besser.

Einziger Nachteil: Das Gehäuse wird außen sehr heiß, solange man nur den Griff anfasst, dürfte das aber kein Problem sein.

Zur Reinigung lassen sich die Platten leider nicht herausnehmen, dank der Antihaftbeschichtung hält sich der Reinigungsaufwand aber in Grenzen. Etwas Wasser und Spülmittel reichen aus.

Mit dem Cloer 1621 Waffelautomat bekommt man ein günstiges Waffeleisen mit überzeugendem Ergebnis und einfacher Reinigung, für uns das ideale Gesamtpaket.

Das edle: Krups FDK 251 Waffeleisen

Das edle

Krups FDK 251

Test Waffeleisen: Krups FDK 251 Waffeleisen
Liebhaber Belgischer Waffeln machen hier nichts falsch. Schöne Optik und gute Waffeln zu einem fairen Preis.

Edelstahl in der Küche macht einiges her und auch Krups hat dieses Material für das FDK 251 Waffeleisen gewählt. Zudem punktet es mit einer einfachen Bedienung und hier bekommt man leckere Belgische Waffeln.

Sobald das Gerät fertig ist mit Aufheizen leuchtet ein grünes Licht und es kann losgehen. Der ganze Vorgang kann aber etwas dauern, hier gibt es keine unterschiedlichen Temperaturstufen, so muss man einfach warten, bis die Waffeln fertig sind. Außer einem Knopf zum Ein- und Ausschalten gibt es keine weiteren Optionen.

Die fertigen Waffeln entschädigen aber für die relativ lange Wartezeit, sie sind schön gleichmäßig braun und knusprig. Preislicht liegt das Krups-Waffeleisen etwas über dem Cloer, dafür bekommt man aber auch Edelstahl.

Einzig die Größe könnte einige abschrecken, während das Cloer-Gerät angenehm platzsparend ist, ist das Waffeleisen von Krups größer, dafür bekommt man allerdings auch gleich zwei Waffeln gleichzeitig.

Wen die längere Wartezeit nicht stört, der findet hier ein Gerät mit überzeugendem Ergebnis für Belgische Waffeln.

Für gleichmäßige Bräunung: Krups FDD95D Professional

Für gleichmäßige Bräunung

Krups FDD95D Professional

Test Waffeleisen: Krups FDD95D Waffelautomat Professional
Tolle Waffeln nach kurzer Zeit. Doch genug Platz ist Voraussetzung und auch preislich liegt er an der Obergrenze.

Ebenfalls ein Gerät für belgische Waffeln ist das Krups FDD95D Professional. Auf den ersten Blick wirkt das Waffeleisen riesig und auch der Preis mag abschrecken, doch verbirgt sich hinter der Größe eine durchdachte Technik für perfekte Bräunung und schön gleichmäßige Waffeln.

Ein wenig erinnert es an einen Grillspieß und so ähnlich funktioniert das Ganze auch: Mit dem Griff kann das Waffeleisen um 180 Grad gedreht werden, dadurch klebt der Teig nicht nur unten im Eisen, sondern wird schön gleichmäßig verteilt und braun.

Die Standard-Teigmenge reich hier nicht ganz aus, daher lieber zu viel als zu wenig einfüllen. Falls etwas daneben läuft, wird es von der Wanne aufgefangen, die im Lieferumfang enthalten ist.

Nachdem man den Teig eingefüllt hat, wird das Waffeleisen nach zehn Sekunden gewendet, danach weitere drei Minuten backen und zurück in die Anfangsposition drehen. Vom Ergebnis waren wir begeistert.

Die Temperatur kann man individuell einstellen und auch die Reinigung geht hier sehr einfach, denn die Platte kann rausgenommen werden.

Für uns im Test das beste Waffeleisen – aber nur, wenn man dafür auch genügend Platz und Geld hat.

Doppelte Menge: Tefal WM 311D Doppel-Waffeleisen

Doppelte Menge

Tefal WM 311D

Test Waffeleisen: Tefal WM 311D Herzwaffeleisen doppelt
So geht es schneller: Mit dem Doppelwaffeleisen von Tefal muss nicht mehr so lange gewartet werden.

Auch für Herzwaffeln gibt es ein Eisen, das gleich mehrere gleichzeitig zubereiten kann: das Tefal WM 311D Doppel-Waffeleisen.

Hier überzeugt uns das Ergebnis ebenfalls, die Waffeln werden schön braun, größtenteils gleichmäßig, da können andere Geräte aber mehr. Dem Geschmack tut das keinen Abbruch.

Leider ist auch dieses Waffeleisen nicht so platzsparend, für Familien oder Leute, die regelmäßig Waffeln essen, eignet es sich aber bestimmt.

Was gibt es sonst noch?

Wer nicht nur ein Waffeleisen, sondern auch einen Sandwichmaker sucht, sollte sich den Rommelsbacher Multi Toast & Grill Max SWG 700 ansehen, außerdem lässt sich alternativ auch eine Grillplatte im Gerät nutzen. Das Gerät kann einfach verschlossen und nach dem Backen wieder geöffnet werden. Die Beschichtung funktioniert allerdings nicht so gut, wie sie sollte, hier bleiben Teigreste kleben. Auch die Verteilung des Teigs im Waffeleisen hat uns nicht überzeugt.

Noch mehr Belgische Waffeln? Kein Problem mit dem TZS First Austria Waffeleisen, hier können gleich vier auf einmal gebacken werden. Auch die Verarbeitung überzeugt uns, aber auch dieses Gerät ist sehr groß und eignet sich daher nicht für jede Küche. Das Ergebnis gefällt uns allerdings.

Wer keine Lust mehr auf die klassische Waffel-Form hat, könnte es alternativ mit Pommes versuchen. Waffelpommes natürlich. Hier hat sich Severin mit dem WA 2114 etwas Besonderes ausgedacht, das vor allem auf Partys oder Kindergeburtstagen für Staunen sorgen dürfte. Im Retro-Design backt das Gerät kleine Pommes aus Waffelteig, vorausgesetzt, man hat den Teig zielgenau eingefüllt, ansonsten erhält man eher einen geriffelten Teigklumpen. Klein und schön leicht ist das Waffeleisen zudem, für den Alltag eher weniger zu gebrauchen, aber für spezielle Anlässe sicher eine Überlegung wert.

Nicht überzeugen konnte uns der Gourmetmaxx 07841 Waffelautomat. Die Optik kann sich zwar sehen lassen und auch das Material macht einen guten Eindruck, aber das Design ist nicht ganz durchdacht. Möchte man die Temperatur während des Backens ändern, verbrennt man sich höchstwahrscheinlich die Finger, denn der Regler liegt mittig unter dem Griff. Schöne Waffeln haben wir mit dem Gerät leider ebenfalls nicht bekommen, das Muster fehlte auf einer Seite teilweise, zu viel Teig läuft nur daneben. Waffelfans sollten daher lieber zu anderen Geräten greifen.

Kleine Waffelkunde

Herzwaffeln oder lieber Belgische Waffeln? Das ist wohl eine Frage des Geschmacks, Herzwaffeln sind deutlich dünner, Belgische Waffeln dagegen haben tiefere Rillen.

Belgische Waffeln können nochmal in Brüsseler und Lütticher Waffeln unterteilt werden, für Lütticher Waffeln nimmt man Hefeteig, für die andere Variante normalen Rührteig. Die Lütticher sind dick und süß, das liegt am Perlzucker im Teig, außerdem schmecken sie buttrig.

Auf Märkten gibt es Waffeln standardmäßig mit Puderzucker, in Belgien gibt es sie mit Erdbeeren, Sahne, heißer Schokolade oder Bananen.

Das Standard-Waffeleisen, das man in Deutschland auch im Supermarkt kaufen kann, backt Herzwaffeln, diese sind deutlich dünner, in sechs Teile zerlegbar und die Stücke – natürlich – herzförmig.

So haben wir getestet

Außer dem Teig kann man bei Waffeln nicht viel falsche machen, außer man nimmt das falsche Waffeleisen. Im Test war daher die Konsistenz der gebackenen Testwaffeln entscheidend. Waren sie innen locker und außen schön goldbraun und knusprig?

Getestet wurde außerdem, wie lange ein Waffeleisen braucht und allgemein wie einfach sich die Bedienung gestaltet. Lässt sich die Waffel gut entnehmen? Ist das Eisen leicht zu reinigen? Auch die Verarbeitung spielte natürlich eine wichtige Rolle.

Unser Test-Teig bestand aus Butter, Zucker, Mehl, Eiern, Backpulver, Vanillezucker und Milch. Damit mussten dann alle Waffeleisen zeigen, was sie draufhaben. Vor allem die günstigeren Modelle konnten uns dabei mit ihrer Leistung überzeugen.

   Unsere Empfehlungen sind redaktionell unabhängig.

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