Test: Thermoskanne Aufmacher

Thermoskannen im Test : Kein kalter Kaffee

Veröffentlicht 23.06.2021

Eine Thermoskanne hält Getränke wie Kaffee und Tee über einen langen Zeitraum warm. Doch auch Eistee oder andere kalte Getränke können in so eine Kanne gefüllt und länger kühl genossen werden. Wir haben 15 Modelle getestet.

Claire Schulte-Wieschen
ist studierte Anglistin und Medienwissenschaftlerin. Bei AllesBeste ist sie unter anderem zuständig für die Bereiche Haushalts- und Küchengeräte sowie Beauty & Pflege.

Egal ob beim Campingausflug oder der Kaffeetafel – Thermoskannen können mit ihrem Fassungsvermögen Kaffee, Tee oder andere Getränke für viele Personen lange warm bereithalten. Die verschiedenen Modelle unterscheiden sich hinsichtlich ihres Isolierkolbens, der aus Glas oder Edelstahl besteht. Zudem gibt es Kannen mit verschiedenen Fassungsvermögen und mit Druck- oder Drehverschluss auf dem Markt.

Vergleichstabelle
Vergleichstabelle
Beste HandhabungAußergewöhnliches DesignFür mehrere PersonenGünstigMit kratzfester Beschichtung
Test: Emsa 512577 IsolierkanneTest: Nordal 7983 IsolierkanneTest: Trinkbasis IsolierkanneTest: Ikea BehövdTest: Silberthal Isolierkanne
Modell Emsa Isolierkanne Nordal Isolierkanne Trinkbasis Isolierkanne Ikea Behövd Silberthal Isolierkanne
Pro
  • Soft-Grip-Handgriff liegt gut in der Hand
  • Einhandbedienung
  • Tropft nicht
  • Sehr gute Wärmeisolierung
  • Sehr gute Isolierung
  • Liegt gut in der Hand
  • Tropft nicht
  • Größeres Volumen
  • Gute Wärmeisolierung
  • Tropft nicht
  • Einhandbedienung
  • Sehr gute Isolierung
  • Schickes Design
  • Tropft nicht
  • Griff liegt gut in der Hand
  • Tropft nicht
  • Gute Wärmeisolierung
Contra
  • Keine Einhandbedienung
  • Design muss man mögen
  • Glaseinsatz
  • Keine Einhandbedienung
  • Glaseinsatz
  • Glaseinsatz
  • Keine Einhandbedienung
Bester Preis
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Beste Handhabung: Emsa Isolierkanne

Beste Handhabung

Emsa Isolierkanne

Die Emsa Isolierkanne ist mit einem sogenannten Soft-Grip-Griff ausgestattet, der sich sehr gut greifen lässt und zudem in unterschiedlichen Farben zu haben ist. Dank des Druckverschlusses mit Hebel kann man die Thermoskanne bequem mit einer Hand bedienen und sie hat außerdem eine gute Isolierung zu bieten.

Die Kanne selbst ist aus Edelstahl, während die Deckelumrandung sowie der Hebel und Handgriff aus Kunststoff sind. Das Modell gibt es nicht nur in vier Farben, es ist zudem in einer 1-Liter- und einer 1,5-Liter-Variante zu haben.

Der Soft-Grip-Griff liegt hervorragend in der Hand. Auch der Druckverschluss mit Hebel ist bequem und einhändig zu bedienen. Die Emsa erzeugt beim Ausgießen einen kleineren Strahl, der nicht tropft.

Die Isolierkanne kann auch in Sachen Wärmeisolierung überzeugen: Im Test war das Wasser nach acht Stunden noch ganze 62,7 Grad heiß – was mit der beste Werte im gesamten Testfeld ist. Dank des doppelwandigen Edelstahl-Isolierkolben besteht auch nicht die Gefahr von Glasbruch.

Die Isolierkanne von Emsa lässt sich komfortabel bedienen, hat ein sehr gute Wärmeisolierung und ist günstig zu haben. Da gibt es nichts zu beanstanden.

Außergewöhnliches Design: Nordal Isolierkanne

Außergewöhnliches Design

Nordal Isolierkanne

Test: Nordal 7983 Isolierkanne
Die Kanne des dänischen Herstellers hat ein ungewöhnliches Design und eine sehr gute Wärmeisolierung.

Der dänische Hersteller Nordal hat seine Isolierkanne mit einem Design ausgestattet, das sofort ins Auge sticht. So zieht die Kanne bei jeder Kaffeetafel die Blicke auf sich. Darüber hinaus hat sie die beste Isolierung im Test zu bieten.

Der Verschluss muss zum Ausgießen etwas aufgedreht werden, sodass sich die Thermoskanne leider nicht mit einer Hand bedienen lässt. Das Isoliergefäß besteht hier aus Hartglas, das nicht so widerstandsfähig ist wie Gefäße aus Edelstahl, aber dafür eine bessere Isolierung bietet.

Das wird auch im Test deutlich: Das Wasser hatte hier acht Stunden später noch eine Temperatur von 71,1 Grad. Das ist der beste Wert im Testfeld. Der Griff liegt beim Ausgießen angenehm in der Hand und die Kanne tropft nicht.

Die Isolierkanne gibt es in fünf verschiedenen Farben und sie bietet ein außergewöhnliches Design, das sofort auffällt und die Handschrift des dänischen Herstellers zu erkennen gibt.

Wem nicht nur eine gute Isolierung, sondern auch das Design wichtig ist, sollte sich die Nordal Isolierkanne genauer ansehen.

Für mehrere Personen: Trinkbasis Isolierkanne

Für mehrere Personen

Trinkbasis Isolierkanne

Test: Trinkbasis Isolierkanne
Mit diesem Modell bleibt eine größere Menge Kaffee oder Tee länger warm.

Die Isolierkanne von Trinkbasis ist in einer 1,5-Liter oder einer 2-Liter-Version zu haben und eignet sich so für größere Runden. Das Modell hat ein schlichtes Design, kann einhändig bedient werden und tropft während des Ausgießens nicht daneben.

Das Wasser hat hier am Ende des Tests durch den doppelwandigen Edelstahl noch gute 63,2 Grad. Mit diesem Wert liefert die Thermoskanne eine der besten Isolierleistungen im Test.

Der Deckel ist aus Kunststoff und der Druckverschluss mit Hebel lässt sich beim Ausgießen mit einer Hand bedienen. Die Handhabung wird durch den angenehmen Griff noch komfortabler. Außerdem tropft die Thermoskanne nicht daneben.

Wenn man mehrere Personen lange Zeit mit warmen Getränken versorgen möchte, ist die Trinkbasis Isolierkanne wegen ihres Fassungsvolumens, sowie ihrer guten Isolierung definitiv empfehlenswert.

Günstig: Ikea Behövd

Günstig

Ikea Behövd

Test: Ikea Behövd
Macht nicht nur optisch etwas her, sondern hält Getränke auch lange warm.

Günstig muss nicht immer gleichbedeutend sein mit schlecht oder billig. Das beweist auch das Ikea-Modell Behövd: Nicht nur die Optik der Thermoskanne macht etwas her, die Kanne hat auch die zweibesten Werte in puncto Wärmeisolierung zu bieten.

Die hohe, mintgrüne Kanne hat einen Drehverschluss, der sich gut greifen und aufdrehen lässt. Allerdings kann das Modell so nicht mit nur einer Hand bedient werden. Der Strahl beim Ausgießen ist sehr schön und tropft auch nicht.

Das Gehäuse der Thermoskanne besteht aus Kunststoff, das Isoliergefäß ist aus Glas. Das macht die Kanne weniger robust als Thermoskannen mit Einsätzen aus Edelstahl, doch in puncto Wärmeisolierung wirkt sich der Hartglas-Einsatz positiv aus: Acht Stunden später war das Wasser in der Behövd noch 67,4 Grad heiß. Damit liefert sie den zweitbesten Wert im Test.

Dadurch, dass die Kanne recht hoch ist und sich der Griff zudem relativ weit oben befindet, verlagert sich der Schwerpunkt ein Stück weit nach oben. Das sorgt dafür, dass das Modell beim Anheben sowie Ausgießen ein bisschen nach unten kippt.

Die Ikea Behövd sieht nicht nur gut aus, sie hält auch Getränke lange warum. Zudem ist sie zu einem unschlagbar günstigen Preis zu haben.

Mit kratzfester Beschichtung: Silberthal Isolierkanne

Mit kratzfester Beschichtung

Silberthal Isolierkanne

Test: Silberthal Isolierkanne
Hohe Kanne, die gut in der Hand liegt und auch in puncto Isolierung überzeugen kann.

Auch die Isolierkanne von Silberthal ist recht hoch und hat einen Drehverschluss. Die Außenhülle ist aus Edelstahl und das Isoliergefäß aus Glas, was für eine gute Isolierung sorgt.

Die Kanne hat eine kratzfeste, schwarze Beschichtung aus Kunststoff. Nach acht Stunden hatte das Wasser hier noch eine Temperatur von 63,2 Grad. Damit ist die Wärmeisolierung des Silberthal-Modells eine der besseren im Testfeld.

Der Drehverschluss verfügt mittig über einen Einsatz, wodurch er sich gut greifen und aufdrehen lässt. Mittig befindet sich zudem ein silberner Druckknopf, den man zum Ausgießen herunterdrücken muss. Somit kann diese Kanne nicht mit einer Hand bedient werden.

Der glatte Handgriff ist angenehm zu greifen und die Kanne tropft beim Abfüllen von Getränken nicht neben die Tasse. Jedoch sollte man beim Ausgießen ein wenig Vorsicht walten lassen: Da die Thermoskanne recht hoch gebaut ist, schießt sie gerne mal über den Tassenrand hinaus, vor allem bei kleineren Kaffeetassen.

Die Silberthal Isolierkanne hat eine gute Isolierung und kann dank des Drehverschlusses und des angenehmen Handgriffs gut bedient werden.

Was gibt es sonst noch?

Die Ikea Underlätta lässt sich leider nicht gerade intuitiv handhaben: So erschließt sich zunächst nicht, wie sich der Deckel vollständig abschrauben lässt. Fürs Ausgießen muss man den Deckel nur ein wenig zur Seite schieben, dann gibt er den Ausguss frei. Die Kanne ist schlicht, schwarz und beinhaltet einen Metalleinsatz. Der sorgt dafür, dass das Wasser acht Stunden später noch 66 Grad heiß ist. Die Thermoskanne liegt zwar etwas schwer in der Hand, sie ist dank des Handgriffs jedoch angenehm zu greifen. In puncto Wärmeisolierung hätte die Ikea Underlätta definitiv eine Empfehlung bekommen können, doch leider kann sie bei der Handhabung nicht völlig überzeugen.

Mit die teuerste Thermoskanne im Testfeld ist die Empire von Esmeyer. Die Edelstahl-Kanne fühlt sich etwas schwer an, sie kann dafür aber einhändig bedient werden. Der Ausguss sorgt für einen breiteren, nicht tropfenden Strahl. Das Wasser hatte hier noch 62,7 Grad. Das ist ein ordentlicher Wert. Auch die Empire kann durchaus überzeugen, für eine Empfehlung hat es schlussendlich aufgrund des hohen Preises nicht gereicht.

Die Isolierkanne von alfi kommt mit einer Verkleidung aus BPA-freiem Kunststoff, die in verschiedenen Farben zu haben ist. Auf diese Thermoskanne gibt der Hersteller eine Garantie von zehn Jahren. Die Langlebigkeit der Kanne wird zudem durch das Bereitstellen von Ersatzteilen erhöht. Die Bedienung ist hier zwar einhändig möglich, allerdings ist der Griff etwas kantig und liegt dadurch nicht ganz so gut in der Hand. Das Isoliergefäß der Isolierkanne besteht aus Hartglas, wodurch Bruchgefahr besteht. Der größte Kritikpunkt ist jedoch die Wärmeisolierung: Nach acht Stunden wurden lediglich 54,5 Grad gemessen. Mit diesem Wert kann die Kanne von alfi nicht überzeugen.

Ein echter Design-Klassiker ist die Stelton EM 77. Das spiegelt sich aber auch im Preis wider. Im Lieferumfang befinden sich zwei unterschiedliche Verschlüsse: Ein Schraubverschluss und ein Wippverschluss. Bei diesem Verschluss wird der Ausguss über die Neigung der Thermoskanne geöffnet. Das funktioniert zwar im Test sehr gut, allerdings ist diese Verschlussart beim Befüllen der Kanne nicht wirklich intuitiv zu öffnen. Das Modell hat ein Isoliergefäß aus Glas und wird auch mit einem Fassungsvermögen von einem Liter angeboten. Leider ist der Handgriff ein wenig unbequem und auch was die Wärmeisolierung betrifft überzeugt die EM77 nicht ganz: Am Ende des Test wurde hier eine Wassertemperatur von 56,2 Grad gemessen – das reicht nur fürs Mittelfeld.

Das Wasser soll in der WMF Impulse Thermoskanne laut Herstellerangaben nach 12 Stunden noch 70 Grad heiß sein. Im Test hatte das Wasser allerdings schon acht Stunden später lediglich 60,7 Grad. Verglichen mit den anderen Thermoskannen im Test ist das aber immer noch ein ordentlicher Wert. Im Inneren befindet sich hier ein verspiegelter Hartglas-Isolierkolben. Das Modell hat einen Drehverschluss, der mit einer Oberfläche aus Edelstahl ausgestattet ist. Leider verschmutzt diese schnell durch Fingerabdrücke und Wasser. Etwas problematisch ist zudem das Ausgießen: Öffnet man den Deckel zu wenig, kommt der Strahl nur sehr dünn aus der Kanne. Ist die Öffnung zu groß, hat der Strahl wiederum zu viel Spiel und tropft dadurch neben die Kaffeetasse.

Wissenswertes über Thermoskannen

Thermoskannen sollen Getränke über einen längeren Zeitraum warm halten. Daher sind sie derart konzipiert, dass der Wärmeaustausch mit der Umgebung möglichst niedrig ist. Die Kannen haben eine Außenhülle – meistens aus Kunststoff oder Edelstahl – und einem Isoliergefäß im Inneren, meist aus Edelstahl oder Glas. Modelle mit einer Kunststoff-Außenhülle sind häufig günstiger und leichter, das Material ist aber nicht so robust wie Edelstahl.

Zwischen Isoliergefäß und Außenhülle befindet sich eine Vakuumschicht, wodurch die Wärmeleitung unterbunden wird. Bei vielen Kannen ist das Innengefäß zusätzlich verspiegelt, wodurch die Wärme zurück ins Getränk reflektiert und der temperaturerhaltende Effekt verstärkt wird. Aufgrund der Unterbindung der Wärmeübertragung an die Umgebung bleibt das Getränk in der Thermoskanne länger kalt oder heiß und die Temperatur der Umgebung kann die Temperatur des Getränks nicht beeinflussen.

Thermoskanne, Thermosflasche oder Isolierkanne?

Thermobecher, Thermosflasche, -kanne oder Isolierkanne? Die vielen verschiedenen erhältlichen Modelle werden unter den verschiedensten Begriffen angeboten, was zu Verwirrungen führen kann.

Thermobecher, sowie -flaschen sind in erster Linie für den Gebrauch unterwegs gedacht, sei es für den Coffee to go am Morgen, einen Ausflug oder eine Wanderung. Sie fassen zwischen 300 Millilitern bis zu einem Liter. Die Modelle können in der Tasche oder im Rucksack verstaut werden. Viele Thermosflaschen haben auch einen Deckel, der als Trinkbecher genutzt werden kann.

Die hier getesteten Modelle werden häufig als Isolierkanne, aber ebenfalls teils als Thermoskanne vermarktet. Es handelt sich dabei um Kannen mit Ausguss und Handgriff, die in erster Linie für den Heimgebrauch, zum Beispiel für eine größere Kaffeerunde verwendet werden. Sie können meist zwischen einem und zwei Liter fassen und so Kaffee oder Tee für mehrere Personen bereitstellen.

Des Weiteren gibt es Pump-Isolierkannen, die ein deutlich höheres Fassungsvermögen haben und beispielsweise bei Buffets genutzt werden. Hier wird der Kaffee mit einem Pumpmechanismus in die unter den Ausguss gehaltene Tasse ausgegeben, sodass man die Kanne nicht bewegen muss.

Metall- oder Glaseinsatz?

Das Innere von Thermoskannen besteht meist aus einem doppelwandigem Isolierkolben aus Glas oder einem doppelwandigem Edelstahl-Gefäß. Edelstahl ist deutlich robuster als Glas. Das hat zwar eine bessere Isolierung und ist geschmacksneutral, kann aber bei Stürzen oder starken Temperaturunterschieden brechen oder zerspringen. Im schlimmsten Fall können dann Glassplitter in die Thermoskanne und auch in das Getränk gelangen.

Die unterschiedlichen Verschlüsse

In puncto Verschluss gibt es ebenfalls Unterschiede: Es gibt große Thermoskannen mit Pumpverschluss. Hier wird zum Servieren des Getränks die Flüssigkeit mittels eines Hebels aus der Kanne gepumpt.

Kleinere Kannen für den Heimgebrauch sind meist mit einem Dreh- oder Druckverschluss ausgestattet. Bei beiden Versionen kann der Deckel zum Befüllen der Thermoskanne vollständig abgeschraubt werden. Drehverschlüsse müssen zum Ausgießen etwas geöffnet werden, wodurch die Bedienung nicht mit einer Hand möglich ist.

Es gibt zwei Versionen an Drückverschlüssen: Bei manchen Kannen verfügt der Deckel mittig über einen Druckknopf, der um den Ausguss freizugeben gedrückt werden muss. Die meisten getesteten Modelle haben einen Druckverschluss mit einem seitlichen Hebel. Den muss man zum Ausgießen herunterdrücken, was bequem einhändig zu machen ist.

Hygiene und Reinigung

Manche Modelle sind zwar laut Hersteller für den Geschirrspüler geeignet, trotzdem sollte die Thermoskanne lieber schonend mit der Hand und mit Spülmittel gereinigt werden. So bleibt auch die Isolierleistung länger erhalten. Bei Verfärbungen kann man zu speziellen Reinigungstabs greifen oder Natron oder Backpulver mit warmen Wasser vermischen und einwirken lassen. Danach kann die Kanne einfach ausgespült werden.

Aggressivere Reinigungsmittel wie Bleichmittel sollten dagegen nicht verwendet werden. Die Außenhülle kann man einfach mit einem feuchten Tuch abwischen. Möchte man eine Spülbürste verwenden, sollte sie aus weichem Material bestehen, damit das Innere der Kanne nicht zerkratzt.

Milch oder kohlensäurehaltige Getränke sollten nicht in eine Thermoskanne gefüllt werden: Kohlensäure kann das Dichtungsgummi angreifen und der Druck könnte für den Deckel zu groß sein. Milch kann durch das Klima in der Thermoskanne sauer werden oder es können sich Keime und Bakterien bilden.

So haben wir getestet

Es wurde in alle 15 Thermoskannen etwa 90 Grad heißes Wasser gefüllt. Im Anschluss wurde über einem Zeitraum von acht Stunden jede Stunde die Temperatur gemessen und überprüft, wann die Wassertemperatur noch 60 Grad betrug. Bei den guten Modellen war das Wasser nach acht Stunden noch mindestens 60 Grad heiß, bei anderen Kannen waren es nur fünf Stunden oder weniger.

Abgesehen von der Isolierleistung waren die Verarbeitung, die Optik und das Preis-Leistungs-Verhältnis weitere Kriterien. Die Thermoskanne soll schließlich auf dem Kaffeetisch auch optisch etwas hermachen.

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