Schnelles Aufwärmen Test: Mikrowelle

Mikrowellen im Test : Schnelles Aufwärmen

von
Veröffentlicht 05.04.2020

Mikrowellen liebt man oder man hasst sie. All jene, die die Küchenhelfer regelmäßig nutzen, wissen vor allem zu schätzen, wie schnell und unkompliziert Speisen damit aufgewärmt werden können. Wir haben insgesamt 14 Geräte getestet, sowohl mit als auch ohne Grill- und Backfunktion.

Sebastian Jentsch
Sebastian Jentsch
ist Technik-Journalist, passionierter Heimwerker und Hobbykoch. Er schreibt unter anderem für Notebookjournal und Notebookcheck über mobile Technik und testet regelmäßig Küchen-, Haushalts- und Gartengeräte.

Die Auswahl an Mikrowellen ist mittlerweile schier unendlich, daher haben wir verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Preisen getestet. Es gibt die praktischen Geräte sowohl mit Grill-oder Backfunktion als auch ohne. Welche Mikrowelle sich für welche Anforderungen eignet, haben wir dabei auch überprüft, denn es gibt nicht nur Standard-Geräte, mit denen man Essen aufwärmt.

Wir hatten 14 Mikrowellen mit Preisen zwischen 50 und 250 Euro im Test, 11 sind derzeit noch lieferbar. Empfehlen können wir sechs Modelle.

Mit Ober- und Unterhitze: Sharp R843INW

Die Sharp R843INW bietet nicht nur ein, sondern gleich zwei Heizelemente, nämlich sowohl oben wie unter dem Teller. So sind hier Temperaturen bis zu 230 Grad sowie Ober- und Unterhitze möglich. Mit dieser Mikrowelle können also sogar Kuchen oder dunkle Brotsorten oder Sauerteig gebacken werden. Für uns ist diese Mikrowelle von Sharp aufgrund der vielfältigen Funktionen zum angemessenen Preis eine klare Kaufempfehlung.

Mit Ober- und Unterhitze

Sharp R843INW

Test Mikrowelle mit/ohne Grill: Sharp R843INW
Aufback & Grill-Meister: Backen bis 230° mit Ober- und Unterhitze und guter Bedien-Komfort.

Die Mikrowelle kann außerdem als Bratpfanne zweckentfremdet werden, denn der Drehteller besteht aus beschichtetem Metall. Unterhitze sorgt dann dafür, dass alles schön knusprig wird. Einige Modelle bieten hierfür sogar extra Platten, sind dafür aber auch teurer.

Ein kleiner Grillrost, der im Lieferumfang enthalten ist, sorgt  dafür, dass Aufbacken und Grillen ganz unkompliziert und gleichmäßig ohne Wenden funktioniert. Wer es noch genauer möchte und den perfekten Bräunungsgrad anstrebt, der kann manuell nachhelfen. Neben Automatikfunktionen können auch die Temperatur, Leistung und Zeit den persönliche Vorlieben angepasst werden.

Das passiert einfach über einen Drehwahlknopf und Tasten. An Modi stehen Grill, Heißluft und Mikrowelle zur Verfügung, das wird auch auf dem Display gut angezeigt. Sofern man den Backofen nutzt, kann man außerdem ablesen, ob die gewünschte Temperatur erreicht wurde.

Wie sich die Mikrowelle in der Praxis schlägt, haben wir unter anderem auch mit Suppe und Reis getestet. Hierzu musste eine kühle Kürbissuppe – erfahrungsgemäß eher dickflüssig – für zwei Minuten erhitzt werden. Dafür haben wir die höchste Leistungsstufe genutzt und das Ganze in einem breiten und einem tiefen Teller getestet. Die Unterschiede wurden bildlich festgehalten.

Der Suppentest konnte uns nicht so sehr von der Mikrowelle überzeugen, die Temperaturunterschiede waren hier zwischen heißester und kältester Stelle einfach zu hoch. Je nach Teller haben wir hier 29 bzw. 40 Grad Unterschied gemessen. Andere Geräte glänzten hier ebenfalls nicht.

Suppe kann man allerdings umrühren und das Problem so ganz einfach beheben. Eher zum Problem könnten solche Unterschiede in der Temperatur bei anderen, festen Lebensmitteln werden, dort gibt es aber meist auch längere Garzeiten, die das Problem wieder ausgleichen.

In der nächsten Runde musste die Mikrowelle ein fertiges Reisgericht aufwärmen, hier haben wir lediglich eine Differenz von 17 Grad gemessen.

Als Nächstes war das Grill-Hähnchen an der Reihe, einmal ein halbes Hendl, einmal Keulen. Wenn die Mikrowelle über ein dafür passendes Programm verfügt, wird die Dauer nach dem Gewicht des Hähnchens bemessen. Außerdem haben wir auch den Kombi-Modus ausprobiert, der besteht aus Mikrowelle und Grill.

Für die Keulen dauert der Prozess etwa 30 Minuten, für ein halbes Hendl 40, wenn vorhanden, haben wir hier mit dem Hähnchenprogramm getestet.

Komplet dem Zufall sollte man das Grillergebnis aber nicht überlassen und selbst ein wenig nachjustieren. So kann man die Zeit anders einstellen, verschieden hohe Roste nehmen, Leistungsstufen auswählen oder das Hähnchen einfach zwischendurch wenden. Je nachdem, wie das Fleisch gegrillt wird, kann das Ergebnis daher vollkommen unterschiedlich ausfallen.

Was jede Mikrowelle können sollte, ist Brötchen aufbacken. Im Test haben wir normale Brötchen aus der Tüte genommen, also nichts gefrorenes. Entscheidend waren für uns die Farbe und wie knusprig die Brötchen werden und natürlich ob man sie wenden muss.

Aufgebacken waren die Brötchen beim Sharp schnell innerhalb von acht Minuten, außen waren sie dann schön knusprig. Das liegt vor allem an der Ober- und Unterhitze.

Mit der Mikrowelle von Sharp kann man sowohl Gerichte mit Heißluft überbacken als auch Geflügel grillen – hier nimmt man Grill, Mikrowelle und Heißluft – und natürlich backen bei Heißluft bis 230 Grad. Das Gerät hat ein Fassungsvolumen von bis zu 25 Litern und überzeugt uns im Suppen-Test nicht wirklich. Die Tasten wirken nicht ganz so stabil und das Gerät piepst bei Tastendruck. Ansonsten gibt es über diese Mikrowelle aber nichts Negatives zu berichten und wir können sie empfehlen.

Bis zu 25 Liter: Caso IMCG25

Bis zu 25 Liter

Caso IMCG25

Wer nach einem Modell mit 25 Litern Fassungsvolumen sucht, das aber leichter als das Sharp-Gerät sein soll, ist mit der Caso IMCG25 gut beraten. Mit dieser Mikrowelle braucht man keinen Backofen mehr.

Das liegt aber auch daran, dass das gerät eher nicht wie eine Mikrowelle mit Backfunktion anmutet, sondern umgekehrt. Hier gibt es z. B. keinen Drehteller, dafür aber auf zwei Höhen Einschübe für den Rost.

Den Boden bildet eine Keramikplatte, die gleichzeitig auch Wärme abgibt. Hierauf stellt man den Teller und die Platte lässt sich leicht reinigen.

Auch hier haben wir es mit einer Inverter-Mikrowelle zu tun. Die Suppe wärmt sie gut und gleichmäßig auf, Kuchen kann entweder in einer eigenen Form oder in der mitgelieferten – rundes Backblech, natürlich mit Rand – gebacken werden.

Auch die Brötchen werden auf dem Rost schön kross, ohne dass man sie wenden muss. Die Ergebnisse beim Aufbacken können sich definitiv sehen lassen.

Caso IMCG25: Display Auto-Programme

Auf dem Bildschirm sind die einzelnen Gerichte in Deutsch und Englisch aufgelistet, für die man Programme auswählen kann, klar und einfach. Wenn man das System für die Wahl von Gewicht und Temperatur einmal verstanden hat, geht das auch schnell.

Das Bedienfeld ist nicht das schnellst, wenn es um die Reaktionszeit geht, bis 200 Grad kann man hier backen und das Bedienfeld lässt sich auch nur nutzen, wenn die Türe der Mikrowelle geöffnet ist.

Mit einigen Abstrichen bekommt man hier aber ein Gerät mit solider Leistung, auch wenn die Bedienung etwas einfacher sein könnte.

Kompakt: Sharp R642INW

Ähnlich wie die Sharp R843INW, nur mit etwas weniger Funktionen kommt die Sharp R642INW daher. Sie bietet mit 20 Litern etwas weniger Fassungsvolumen, keine Unterhitze und im Zubehör ist auch kein Drehteller. So heiß wie das andere Modell derselben Marke wird sie ebenfalls nicht.Dafür bekommt man hier eine Inverter-Mikrowelle, die etwas leichter und kleiner ist.

Ganz ohne Heißluft kann sich das Grillergebnis dennoch sehen lassen, zumindest solange man die Lebensmittel auch wendet. Da es hier keine Umluft gibt, dauert der ganze Vorgang aber natürlich etwas länger. Bei der Suppe kann die Mikrowelle punkten, sie wird schön gleichmäßig erwärmt.

Der Aufbau des Geräts ist ähnlich wie bei der R843INW, einzig der Drehwahlregler fehlt hier. Das finden wie schade, denn mit dem Regler lassen sich die Einstellungen viel schneller vornehmen als per Taste.

Wir empfehlen die Mikrowelle daher für alle, die gelegentlich etwas aufwärmen oder grillen wollen, denn hier überzeugt die Leistung. Wer mehr Funktionen und Zubehör möchte, sollte zum 25-Liter-Modell greifen.

Günstig: Severin MW 7875

Günstig

Severin MW 7875

Eine günstige Mikrowelle, die aufbacken, aufwärmen und grillen kann, ist die Severin MW 7875. Sie kommt ganz ohne Automatikprogramme und unnötige Zusatzfunktionen aus und eignet sich für alle, die einfach nur eine Mikrowelle und keinen Backofenersatz suchen.

Strom spart sie zudem, denn der Verbrauch ist im Standby-Modus kaum messbar. Außerdem gibt es bei dieser Mikrowelle einen mechanischen Timer, der zeigt durch ein akustisches Signal an, dass die Zeit abgelaufen ist, danach schaltet sich die Mikrowelle aus.

Hier piept nichts, wenn man Einstellungen an der Mikrowelle vornimmt und auch eine integrierte Nachtleuchte – in Form einer Zeitanzeige – fehlt hier. Ob man beides braucht, oder darauf verzichtet, ist jedem selbst überlassen. Minimalisten dürften sich hier aber freuen.

Grillen kann die Mikrowelle aber auch, eine Funktion dazu gibt es am oberen Rand. Das Ergebnis in Form eines saftigen Hähnchens kann sich sehen lassen, auch wenn die Haut noch etwas blass war.

Auch hier fehlt die Funktion für Umluft, die Lebensmittel muss man daher zwischendurch wenden. Auch den Test mit Suppe und Reis hat sie gut bestanden, die Ergebnisse waren schön gleichmäßig.

Wer eine Mikrowelle ohne viel Schnickschnack sucht, die alles nötige kann und dazu noch vergleichsweise günstig ist, findet mit der Severin-Mikrowelle das passende Gerät.

Bratpfannen-Ersatz: Bauknecht MW 49 SL

Bratpfannen-Ersatz

Bauknecht MW 49 SL

Ebenfalls mit 25 Litern kommt die Bauknecht MW 49 SL. Günstig ist sie nicht, dafür hat sie aber ein großes Bedienfeld mit sehr angenehmer Touch-Bedienung, außerdem gibt es hier eine Crisp-Funktion. Und vor allem die Geschwindigkeit bei Heißluft überzeugt uns.

Die Tasten reagieren schnell auf die Eingaben und um Einstellungen vorzunehmen, muss man hier auch nicht die Türe öffnen, wie das bei einigen anderen Modellen der Fall ist.

Was genau nun die Crisp-Funktion kann, haben wir ebenfalls ausprobiert. Eine beschichtete Platte dient als Unterlage und funktioniert ähnlich wie eine Bratpfanne. Die Platte wird recht heiß, daher werden unsere Lebensmittel auch schön knusprig und man braucht nur wenig Fett.

Auch beim Überbacken überzeugt die Mikrowelle, wir erzielen eine schöne, braune Kruste.

Die Schnelligkeit und Hitze hat aber nicht nur Vorteile, so wurden unsere Reibekuchen – fettfrei – innen zu trocken.

Bauknecht MW 49 SL: Mit der Crisp-Platte werden die Stücken wie in der Pfanne auch von unten angebrutzelt.

Das Grillen überzeugte uns hier insgesamt wenig, die Haut der Hähnchen war nicht kross, sondern schrumpelig.

Mit CrispFry gibt es außerdem noch ein Automatikprogramm für fettfreie Pommes. Das funktioniert leider ebenso wenig wie der Rest des Grill-Tests, die Pommes waren zu trocken. Und selbst die Brötchen fanden wir – trotz Heißluft – nicht kross und sie hatten keine gleichmäßige Farbe.

Wer auf die Automatikprogramme verzichten kann, kann sich aber an den manuellen Einstellungen versuchen und so vielleicht doch bessere Ergebnisse erzielen.

Daneben gibt es noch eine Dampfgarfunktion – die würde in anderen Geräten mit passendem Behälter theoretisch auch funktionieren. In der Praxis überrascht uns aber das recht schlechte Ergebnis in Form von matschigen Pastinaken-Sticks. Das liegt daran, dass die Mikrowelle im Gegensatz zum Dampfgarer sowohl Wasser als auch Lebensmittel kocht.

Die Mikrowelle hat einige Schwächen, überzeugt aber auch mit angenehm einfacher Bedienung und einer praktischen Crisp-Funktion.

Geringe Stellfläche: Severin MW 7890

Geringe Stellfläche

Severin MW 7890

Eine kleine, günstige Mikrowelle ohne Grill bekommt man mit der Severin MW 7890.

Die Bedienung ist einfach, auch hier gibt es keine Automatikprogramme und kein störendes Display, das die Uhrzeit bzw. verbleibende Zeit anzeigt, auch die akustischen Signale fehlen hier.

Die Suppe und der Reis wurden gleichmäßig warm und dabei auf eine recht hohe Temperatur erhitzt. Wer morgens Brötchen aufbacken möchte, hat mit dieser Mikrowelle aber das falsche Modell, denn das – und Hähnchen backen – kann sie nicht.

Auch hier gibt es einen mechanischen Timer, soll heißen die Mikrowelle schaltet ab, wenn sie fertig ist. Energie wird hier kaum verschwendet, wenn die Mikrowelle nicht in Betrieb ist, da es kein Anzeige für die Uhrzeit gibt.

Was gibt es sonst noch?

Eine Mikrowelle ohne Gill, dafür  aber geeignet für eine hängende Unterbaumontage, ist die Bosch HMT75M451 Serie 4, Anleitung und Material zur Montage wird mitgeliefert. Im Test schlägt sie sich gut, macht sowohl Suppe als auch Reis gleichmäßig warm. Ein Drehwahlregler sorgt für einfache Bedienung und lässt sich versenken. Dazu gibt es Automatikprogramme und verschiedene Leistungsstufen, die Bedienung ist also einfach.

Etwas gemischt fällt unser Urteil über die Medion MD 14482 aus. 20 Liter, Grill, keine Heißluft und eine Leistung von 1000 Watt, die wir im Test nicht feststellen konnten. Nach 25 Minuten grillen war unser Hähnchen innen noch blutig, da nützt auch die Bräunung außen nichts und wir können diese Mikrowelle nicht empfehlen. Dafür kann man hier aber verschiedene Programme kombinieren, z. B. erstmal das Essen auftauen und dann grillen lassen. Brötchen lassen sich damit aufbacken, solange man sie wendet zumindest. Was die Mikrowelle kann, ist Suppe aufwärmen, hier schaffte sie ein ausgesprochen gleichmäßiges Ergebnis, das sich sehen lassen kann.

Viele Funktionen in sich zu vereinen, versucht die Panasonic NN-GD38. Die Inverter-Mikrowelle – Grill, keine Heißluft – will alles können und schafft einiges ganz gut. Brötchen müssen gewendet werden, im Test waren sie aber dennoch nicht gleichmäßig gebräunt. Die Hähnchenschenkel waren akzeptabel, etwas trocken aber dafür knusprig und mit schöner Farbe. Eher verbrannt war dagegen das halbe Hendl. Dafür kann sich aber das Zubehör sehen lassen: die Mikrowelle kommt mit Grillrost, Dampfgarer und PanaCrunch-Pfanne. Der Dampfgarer funktioniert hier tatsächlich ganz gut, das liegt an der Verarbeitung – Edelstahlrost und Metallschüssel inklusive Deckel. Die PanaCrunch-Pfanne, also der Boden der Schüssel, kann für Pizzen benutzt werden, Dampfgaren kann man mit der Panasonic auch. Durch das Metall dringen die Wellen nicht in den Dampfgarer, nur der Boden wird heiß, dadurch wird hier nichts zu matschig. Beim Aufwärmen der Suppe macht die Mikrowelle dagegen keine gute Figur.

Wissenswertes über Mikrowellen

Mikrowellen funktionieren dadurch, dass Wassermoleküle in den Lebensmitteln in Bewegung gesetzt werden, das funktioniert über ein Magnetron, das durch hochfrequente elektromagnetische Wellen diese Moleküle bewegt, dadurch werden sie aufgeheizt.

Die Lebensmittel werden also von innen erwärmt, daher kann man auch Gefrorenes gut in Mikrowellen auftauen und beim Erwärmen bleiben einige Nährstoffe erhalten.

Der Intervallbetrieb sorgt dafür, dass das Magnetron nicht konstant eingeschaltet ist, sondern teils kurz abschaltet, dadurch entstehen aber auch Schwankungen in der Temperatur und Lebensmittel wie Fisch können so an Geschmack verlieren oder Vitamine können verloren gehen.

Eine Lösung bieten hier Inverter-Mikrowellen, hier wird der Anodenstrom des Magnetrons elektronisch gesteuert, das sorgt für eine gleichmäßigere Leistung und ist damit schonender für die Lebensmittel.

Üblicherweise arbeiten Mikrowellen mit 700 bis 900 Watt Leistung, die Leistungsklasse ist dabei die maximale Leistung des Magnetrons. Hinzu kommen eventuell auch noch Gill, Heißluft oder andere Funktionen, die dazugerechnet werden, wodurch auch Wattzahlen über 20o0 entstehen können.

Gesundheitliche Schäden durch Mikrowellen?

Viele fürchten die Strahlung von Mikrowellen, andere den Verlust von Nährstoffen. Dass Strahlung aber nicht nach außen dringen kann, zeigt etwa Stiftung Warentest, denn die Geräte sind gut abgeschirmt. Wo kein Gehäuse ist, sondern Glas, erkennt man ein Netz aus Metall, das die Strahlen abhält.

Mikrowellen haben eine Frequenz von 2,45 Gigahertz und die Strahlen zählen zur elektromagnetischen Strahlung.

Dass Tiere oder Lebewesen allgemein nichts in der Mikrowelle zu suchen haben, sollte selbstverständlich sein, auch für Kinder.

Beim Erwärmen gehen nur bedingt Vitamine verloren, denn da die Lebensmittel von innen nach außen erhitzt werden, geht der ganze Prozess schneller.

Zusatzfunktionen

Ein Grill sorgt bei Mikrowellen für kross aufgebackene Brötchen, ohne hat man schlechte Karten. Wenn das Gerät keine Heißluft bietet, muss manuell gewendet werden, sonst wird das Ergebnis nicht gleichmäßig oder verbrannt. Für Fleisch empfehlen wir unbedingt ein Gerät mit Heißluft.

Caso IMCG25: Die Keramik-Platte heizt sich auf und sorgt für Unterhitze
Caso IMCG25: hier gibt es eine Heizplatte aus Keramik.

Wer das Ganze noch überbieten möchte, kauft ein Gerät mit Ober- und Unterhitze. Hier muss das Hähnchen auf dem Rost nicht gewendet werden und wird dennoch gleichmäßig braun.

Manche Mikrowellen können auch dampfgaren und haben dafür extra Behälter. Das funktioniert aber eigentlich in jeder Mikrowelle, solange man einen Behälter hat.

Dampfgar-Topf des Panasonic NN-GD35
Beim Panasonic NN-GD38 kann man auch Dampfgaren.

Sofern hier die Behälter aber nicht aus Metall oder ähnlichem sind, können die Mikrowellen ungehindert in den Dampfgarer dringen und die Lebensmittel werden schnell zu matschig.

Ob Touchfeld, Taste oder Drehknöpfe, hier kommt es vor allem auf persönliche Vorlieben an. Digitale Anzeigen haben den Vorteil, dass man die verbleibende Zeit immer im Blick hat, hier gibt es außerdem auch Automatikprogramme, analog einstellbare Geräte sind aber deutlich einfacher zu bedienen, da sie weniger Möglichkeiten bieten.

Wie reinigt man eine Mikrowelle?

Abdecken hilft, vor allem wenn der Inhalt spritzen oder stark riechen könnte. Zitronenwasser, erhitzt über 10 Minuten, kann außerdem Abhilfe schaffen. Danach trockenwischen, somit lösen Sie auch das Fett ab.

Holzkohle – in Stoff gewickelt – hilft außerdem gegen unangenehme Gerüche, dafür einfach einige Tage in die Mikrowelle legen.

Sicherheit geht vor

Natürlich sollte die Türe intakt sein, außerdem besser keine leere Mikrowelle laufen und auch die Lüftungsschlitze müssen frei bleiben.

Das Geschirr kann schnell heiß werden, daher sollte besser spezielles Mikrowellengeschirr genutzt werden. Verzierungen auf Tellern wie Gold oder Metall können abplatzen oder schmelzen und sollten daher nicht in die Mikrowelle.

Metall darf in die Mikrowelle, macht in Form von Schüsseln aber keine Sinn, da es die Strahlen reflektiert, Besteck wird gegebenenfalls heiß.

Außerdem sollte man seine Mikrowelle nie lange unbeaufsichtigt lassen, Lebensmittel können schnell anbrennen oder tropfen, wenn man mit den Garzeiten noch nicht vertraut ist.

   Unsere Empfehlungen sind redaktionell unabhängig.

Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links, die mit markiert sind. Kaufen Sie über diese Links ein Produkt, erhalten wir eine kleine Provision. Mehr dazu.