Ventilator Test: Ventilatoren Update

Ventilatoren im Test : Frische Brise für Zuhause

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Veröffentlicht 27.03.2020

Wenn es im Sommer nicht nur draußen, sondern auch in den Innenräumen heiß wird und die Luft steht, ist man froh um jede frische Brise. Die gibt es mit einem Ventilator sogar auf Knopfdruck und die praktischen Windmaschinen gibt es nicht nur klassisch, sondern auch als Turmventilator. Wir haben 23 Modelle getestet.

Irene Wallner
Irene Wallner
ist Autorin aus München und schreibt über Beauty-Produkte, Haushaltsgeräte und Produkte für Babys und Kinder.

Wenn man gerade nicht schwimmen gehen kann, um sich abzukühlen, dann ist ein Ventilator eine willkommene Erfrischung, sofern man nicht in eine Klimaanlage investieren will. Klimaanlagen sind teuer und die Installation ist aufwendig, Ventilatoren dagegen wiegen meist nicht so viel und sind günstig, man kann sie also einfach zuhause oder im Büro aufstellen und bei Bedarf in einen anderen Raum mitnehmen.

Wir haben aus der endlosen Liste von Ventilatoren einige ausgesucht, mit dabei waren Turmventilatoren, Standventilatoren und Bodenventilatoren. Gekostet haben sie zwischen 30 und 600 Euro.

360 Grad drehbar: Klarstein Eye of the Storm

Der Klarstein Eye of the Storm ist stabil und groß und zudem schnell aufgebaut. Wir sind aber nicht nur von der Verarbeitung, sondern auch von der Leistung begeistert.

360 Grad drehbar

Klarstein Eye of the Storm

Ventilator Test: 61x+m5ycmzl. Sl1500
Hier gibt's mächtig Wind um die Nase – der Klarstein Eye of the Storm macht alles richtig.

Einzig der Rotorkorb war ein wenig fummelig beim Aufbau, das Problem hatten wir aber bei fast allen klassische Ventilatoren.

Optisch finden wir ihn schön, schick sieht er aus mit dem schwarzen Klavierlack. Das ist aber auch die einzige Farbe, wählen kann man hier nicht.

Der Standfuß ist groß genug für dieses Gerät und mit ihm steht der Ventilator sicher, hier klappert und wackelt gar nichts. Man kann schonmal dagegenstoßen, das wirft den Klarstein nicht um.

Fünf Rotorblätter, durchsichtig und blau, sorgen für Wind. Das Bedienfeld und die Gelenkseiten sind silber, der Ventilator wirkt wertig.

Mit dabei ist eine Fernbedienung inklusive Batterien und Halterung. Auf der Fernbedienung sind die gleichen Tasten wie auf dem Ventilator, eine zum Ein- und Ausschalten, eine für die drei Geschwindigkeitsstufen und eine Modus-Taste. Hiermit kann man wählen zwischen Schlafwind und natürlichem und gleichmäßigem Wind.

Zudem ist eine Taste zur Einstellung der Oszillation da, hier gibt es mit 360, 180, 90 und 60 Grad vier Stufen. Der Ventilator kann sich tatsächlich vollständig herumdrehen, so ist er der ideale Büroventilator, wenn man ihn mit Kollegen teilen will. Die fünfte Taste bedient den Timer, hier kann man zwischen 8, 4, 2 und einer Stunde wählen.

Zudem gibt es einen Bildschirm mit blauer Anzeige. Wir sind vom Display aber nicht so überzeugt, denn es spiegelt ziemlich und die Anzeige ist eher schwach. Zum Ablesen der Einstellungen muss man nah ran, das ginge besser.

Den Ventilatorkopf kann man bis 90 Grad hochkippen, nach unten 10 Grad. Die Knopfbatterien für die Fernbedienung sind auch mit enthalten. Das ist definitiv ein Pluspunkt, denn nicht jeder Ventilator kommt mit Fernbedienung und wenn doch, sind noch lange keine Batterien dabei.

Der Ventilator im Test

Die Lautstärke war mit 46 Dezibel in Ordnung, gemessen haben wir auf der höchsten Stufe und subjektiv war die Lautstärke nicht störend, auch wenn es leisere Ventilatoren gibt. Wir fanden ihn als Hintergrundgeräusch aber nicht nervig.

In zwei Metern Abstand kommt er auf 1 bis 1,2 Meter pro Sekunden bei der Geschwindigkeit in Sitzhöhe. Weiter oben gibt es stärkeren Wind, auf Höhe der Brust sind es schon 2,6 bis 2,7 Meter in der Sekunde.

Die Luftverteilung ist gut und selbst im Seitenwinkel spürt man davon noch etwas. Sogar die niedrigste Stufe ist nicht schlecht, hier sind es 0,8 bis 0,9 Meter in der Sekunde auf Sitzhöhe, höher sogar 1,2. Solche Werte schafft mancher Turmventilator nur in der höchsten Stufe.

Die Osziallationswinkel reichen aus, ebenso die Neigungswinkel.

Wir finden Windstärke und Größe gut, er kühlt sogar größere Räume problemlos. Wir haben ihn mehrere Tage im Dauereinsatz gehabt und nichts Negatives festgestellt, nichts klappert oder läuft heiß. Wir können diesen Ventilator definitiv empfehlen.

Leise: Rowenta Turbo Silence Extreme

Leise

Rowenta Turbo Silence Extreme

Test Ventilator: Rowenta Turbo Silence Extreme
Eigenwilliges Design aber gute Leistung. Leise ist der Rowenta wie angepriesen ebenfalls.

Der Rowenta Turbo Silence Extreme ist ebenfalls ein Standventilator mit bläulichen Rotorblättern, fünf Stück an der Zahl, hat mit dem Klarstein ansonsten aber nicht viel gemeinsam.

Dieser Ventilator ist nicht so auffällig und schlanker als das Klarstein-Gerät. Mittig gibt es eine Bedieneinheit, wir finden die Optik sehr modern. Schwarz fänden wir etwas hübscher, unser Modell war weiß und würde eher in eine Zahnarztpraxis passen.

Verarbeitet ist dieser Ventilator gut, auch wenn der Rotorkorb nicht so leicht zu montieren ist. Insgesamt finden wir den Ventilator praktisch und ohne Schnickschnack. Eine Fernbedienung hätte man dennoch beilegen können. Auswählbar per Bedienfeld sind drei Stufen: TurboBoost, Normal und Nachtmodus.

Die Produktbezeichnung ist tatsächlich treffend gewählt, 38 Dezibel haben wir im Nachtmodus gemessen – das ist extrem leise. Im Turbo-Modus ist das Gerät ebenfalls leise. Nur 46 Dezibel haben wir im Turbo-Modus gemessen und auf höchster Stufe war die Windleistung trotzdem zufriedenstellend.

Der Rowenta ist besonders für kleinere Räume zu empfehlen, auch wenn der Oszillationswinkel von 80 Grad geringer ist als bei manch anderem.

Luxusmodell: Dyson Pure Cool

Luxusmodell

Dyson Pure Cool

Test Ventilator: Dyson Pure Cool Link
Dyson sorgt nicht nur für eine Abkühlung, sondern auch für reine Luft – dafür muss man aber tief in die Tasche greifen.

Der Dyson Pure Cool ist ein sehr gelungener Ventilator, denn hier wird die Luft sogar gereinigt. Uns gefällt dieses Feature, das unsere anderen Testmodelle nicht bieten.

Neben Luft, die einem entgegenpustet, sorgen hier HEPA- und Aktivkohle-Filter für die Reinigung, indem sie Schadstoffe herausfiltern, damit bekommt man ein gutes Raumklima.

Der Dyson ist optisch ein Hingucker. Das mittige Loch hat mit der Funktion des Ventilators nichts zu tun. Er arbeitet mit so etwas wie einer Düsenjet-Technik. Von unten wird Luft angesaugt, dann beschleunigt, das geschieht im Standfuß, und schießt schließlich aus den Ventilator-Düsen wieder raus. Die Lautstärke eines Düsenjets hat er zum Glück nicht, wir haben 48 Dezibel gemessen auf der höchsten Stufe.

Die Ausstattung gefällt uns. Man kann aus zehn Geschwindigkeitsstufen wählen und sogar einstellen, aus welchen Düsenteilen die Luft geblasen werden soll. Außerdem kann er um 350 Grad oszillieren. Zudem kann man den Luftaustritt verändern, er kann also aus den Schlitzen auch an der Seite blasen.

Das Design ist nicht funktional, sondern eher moderne Kunst, bei entsprechender Einrichtung macht er dann einiges her und wird sich gut integrieren. Andere Ventilatoren fallen da deutlich mehr auf. Wir finden auch die Verarbeitung gut.

Mit dabei ist eine Fernbedienung, die am Gerät magnetisch abgelegt werden kann, so fällt sie nicht auf den Boden. Integriert ist ein kleines Farbdisplay, das alles nötige anzeigt.

Das alles klingt alles toll, doch einen Haken gibt es: Der Ventilator kostet stolze 600 Euro. Wer gewillt ist, das auszugeben, bekommt aber definitiv ein Luxusgerät, an dem wir nichts auszusetzen haben.

Günstig: Clatronic VL 3603 S

Günstig

Clatronic VL 3603 S

Wer einfach einen leisen, günstigen und guten Ventilator sucht, der findet ihn im Clatronic Vl 3603 S.

Die Verarbeitung ist zwar nicht so hochwertig, aber dafür lässt er sich in nur 15 Minuten aufbauen und funktioniert dann ohne Probleme. Manchmal brummt er etwas, aber grundsätzlich ist er sehr leise.

Günstig ist er außerdem, kein anderer Ventilator in seiner Preisklasse war im Test so leise und schaffte dennoch eine ordentliche Windleistung. Er ist nicht hübsch, aber funktional und wir haben ihn im Büro an heißen Tagen gerne benutzt.

 

Drei Wirkungsstufen gibt es, die niedrigste schafft 1,2 Meter in der Sekunde bei der Windgeschwindigkeit, die höchste und mittlere 1,8. Gemessen haben wir zwei Meter entfernt. Die Lautstärke lag je nach Stufe bei 47, 49 oder 51 Dezibel, das ist angenehm niedrig. Der Kopf ist dreistufig neigbar, so zeigt er nach unten, oben oder geradeaus. Auch die Höhe des Ventilators kann verstellt werden zwischen 105 und 130 Zentimetern.

Turmventilator: Honeywell QuietSet Tower

Turmventilator

Honeywell QuietSet Tower

Test Ventilator: Honeywell QuietSet Tower
Für einen Turm macht dieser Ventilator gut und leise Wind. Verarbeitung und Preis sind in Ordnung.

Ein guter Turmventilator ist der Honeywell QuietSet Tower, zudem kostet er nicht so viel wie der Dyson. Wir finden Verarbeitung und Leistung gut.

Der Funktionsumfang überzeugt uns und optisch ist er recht ansehnlich, auch wenn das Gerät vollständig aus Kunststoff besteht – andere Geräte wirken da natürlich hochwertiger. Der Standfuß stört auf den ersten Blick, aber er tut was er soll, denn so gibt es nicht nur an den Beinen frischen Wind. Die festgelegte Belüftungshöhe ist allgemein bei Turmgeräten etwas, was man vorher bedenken sollte.

Der Honewell lässt sich einfach steuern, es gibt ein leicht verständliches Bedienfeld und zudem eine Fernbedienung inklusive Batterien.

Was die Lautstärke angeht, so sind seine 42 Dezibel schön leise. Der Luftausstoß ist bei klassischen Ventilatoren allgemein besser als bei Turmgeräten, so auch hier. Volle Geschwindigkeit liefert 0,9 Meter in der Sekunde, das ist in Ordnung, nur Dyson bietet hier Modelle, die mehr können.

Wer einen Turmventilator will, kann hier eigentlich nichts falsch machen, außer man legt großen Wert auf das Design.

Was gibt es sonst noch?

Brandson bietet einen Stand-Ventilator mit ordentlicher Verarbeitung, der leise ist und sich um seine eigene Achse dreht. Optisch ist er etwas schicker als andere Stand-Geräte, dafür macht er aber recht wenig Wind. Er ist teurer als unsere Empfehlungen, bietet aber nicht mehr, daher empfehlen wir ihn eher nicht.

Der Klarstein Airflex 360 wirkt entweder futuristisch oder retro, wir sind uns da nicht ganz sicher. Optik ist bekanntlich Geschmackssache, die Verarbeitung können wir aber beurteilen und die ist gut, außerdem wiegt er genug, dass er definitiv nicht umfallen kann. Auch die Windleistung eignet sich für eher kleine Räume, große Räume schafft er nicht zu kühlen.

Der Dyson Cool AM07 hat das gleiche Design wie unsere Empfehlung, ist aber billiger. Das merkt man auch, der Standfuß wurde farblich nicht abgesetzt und ist schlanker, außerdem gibt es hier keine Luftreinigung. Er wirkt weniger edel, aber trotzdem recht schick und pustet gut.

Die Brandson Windmaschine Retro L ist ein Bodenventilator, der sich eher für Veranstaltungen oder Shootings eignet, denn er ist recht laut mit bis zu 64 Dezibel. Dafür liegt die Windgeschwindigkeit aber bei 2,0 bis 3,2 Metern in der Sekunde, das schaffte sonst keiner. Das Gerät hat aber auch 120 Watt. Für einen Einsatz im Büro ist er eher zu laut.

Der AEG VL5668 S  ist ein Standventilator und seine Verarbeitung ist schlecht, vor allem beim Rotorkäfig. Ein Display gibt es nicht und in der höchsten Stufe fängt er das Schwanken an und vibriert ziemlich. Wind macht der Ventilator aber eigentlich recht gut, dennoch hätten wir uns von dieser Marke mehr erhofft.

Der Clatronic T-VL 3546 ist unser lautester Test-Turm und bietet auf der höchsten Stufe stolze 62 Dezibel. Wirklich hübsch ist er auch nicht und ein wenig wackelig. Die Windleistung überzeugt mit 0,5 bis 0,9 Metern in der Sekunde ebenfalls nicht, das Gleiche gilt für die Verarbeitung. Dafür ist er immerhin günstig.

Der Interior TF35A hat drei Wirkungsstufen, ist aber nicht sehr leise. Er hat eine Schwenkfunktion, sonst bietet er aber nichts zusätzlich. Türme sind eigentlich schöner als Standgeräte, das trifft hier aber nicht unbedingt zu. Und viel Wind macht er auch nicht, da gibt es bessere Türme.

Wissenswertes über Ventilatoren

Eine Klimaanlage hat nicht jeder, da ist ein Ventilator bei hohen Temperaturen willkommen. Der kann die Klimaanlage nicht ersetzen, denn er kühlt nicht, dennoch wird das Raumklima damit angenehmer.

Auch im Winter kann man einen Ventilator nutzen, so wird die Luft umgewälzt und die Wärme gut im Raum und den Ecken verteilt. So kommt es zu weniger Schimmelbildung in feuchten oder kalten Ecken und man spart Heizkosten.

Warum kühlen Ventilatoren?

Ein Hitzestau ist nicht gut für den Kreislauf, da freut man sich über jeden Luftzug. So einen bringt auch ein Ventilator. Aber wieso? Schließlich kühlt er die Luft ja nicht.

Ist es heiß, schwitzen wir, dadurch gibt es auf unserer Haut einen dünnen Feuchtigkeitsfilm. Verdunstet Wasser, so entsteht Kälte und der Verdunstungseffekt wird unterstützt durch Luftströme. Die reichen also schon für eine subjektive Kühlung. Die Temperatur im Raum zu kühlen ist damit unnötig mit Ventilator.

Welche Art?

Verschiedene Bauweisen bei Ventilatoren eignen sich für unterschiedliche Ansprüche, wir haben Boden-, Turm- und Standventilatoren getestet, daneben gibt es aber auch Decken- und Tischventilatoren.

Standventilator

Ventilator Test: StandventilatorDer Klassische. Er hat einen großen Propeller und erzeugt viel Wind, dafür ist das Design meist nicht so toll.

Abhängig von der Ausstattung kann er große Luftmengen bewegen, das kühlt gut. Meist ist eine Fernsteuerung und Zeitschaltuhr mit dabei.

Der Ventilator braucht aber einiges an Stellfläche und kann schon mal laut werden bei starkem Motor.

Turmventilator

Säulen- oder Turmventilatoren sind meist kleiner, unauffälliger und dadurch hübscher als Stand-Geräte. Zudem sind sie oft leiser, bewegen aber dennoch große Luftmengen.

Hat man eher wenig Platz, bietet sich solch ein Gerät an.

Häufig gibt es drei verschiedene Geschwindigkeitsstufen sowie eine Drehfunktion, dafür ist aber die Reichweite eher begrenzt und sie sind teurer in der Anschaffung. Die Zirkulationsleistung ist auch nicht so gut, denn der Luftdurchsatz ist niedriger als bei Stand-Geräten durch die Konstruktion. Höhenverstellbar sind Türme auch nicht.

Ventilator Test: Turmventilator

Tischventilator

Er ist vor allem vielseitig und mobil. Es gibt diese Geräte mit Netzkabel oder USB-Anschluss, dann erhält er den Strom vom Computer.

Diese Geräte sind leicht, so kann man sie einfach umstellen. Er ist aber der Person recht nah, daher darf er nicht zu stark pusten.

Ventilator Test: Tischventilator

Bodenventilator

Bodenventilatoren bringen im Gegensatz zu den Tisch-Geräten auf dem Schreibtisch keine Blätter zum Fliegen, denn sie kühlen von unten. Damit auch große Räume gut  gekühlt werden, muss man die richtige Stärke wählen. Bei der Kühlung von unten kann es außerdem etwas länger beim Durchmischen der Raumluft dauern.

Ventilator Test: Bodenventilator

Deckenventilator

Sie gibt es bei uns eher selten, im Süden kommen sie eher vor.

Aber diese Ventilatoren sind recht effizient, denn sie verwirbeln die Luft, die sich oben sammelt, das sorgt für ein gutes Raumklima. Zudem wird man hier vom Ventilator nicht direkt angeblasen und bekommt dennoch dauernd frische Luft. Somit eignen sie sich für Schlafräume.

Ventilator Test: Deckenventilator

Worauf man beim Kauf achten sollte

Der Ventilator sollte mehrstufig regulierbar sein, gut sind etwa drei Stufen, so hat man die Wahl zwischen einem Mini-Orkan und einem leichten Windhauch oder nimmt den Mittelweg.

Geräte mit Rotorblättern, also Flügelventilatoren, haben eine von der Zahl und Größe der Flügel abhängige Leistung. Zumeist sind es drei Flügel, teurere Geräte haben vier. Grundsätzlich gilt: gibt es viele Flügel, wird nicht so viel Leistung benötigt bei gleichbleibender Windmenge. Das heißt auch weniger Leistungsaufnahme bei großen Flügeln, dementsprechend also ein geringerer Energieverbrauch.

Die Lautstärke ist ebenfalls wichtig, vor allem wenn die Geräte im Büro stehen soll.

Sicher aufgestellt, muss solch ein Gerät auch, durch die eigene Leistung darf er keinesfalls kippen oder gar umfallen. Vor den Flügeln muss ein Schutzgitter für Sicherheit sorgen, das muss man aber auch öffnen können, denn der Ventilator will gereinigt werden.

So haben wir getestet

Wir haben bei 35 Grad Außentemperatur und beinahe ebenso viel in unserer Redaktion getestet und waren sehr froh über die Abwechslung.

Mit einem Anemometer haben wir die Windstärke gemessen, in unterschiedlichen Höhen und jeweils mit zwei Meter Abstand. Dort gab es deutliche Unterschiede zwischen den Modellen. Im selben Abstand haben wir die Lautstärke gemessen, denn weder zuhause noch im Büro braucht man einen Ventilator, der Lärm macht.

Zudem hat uns jeder Test-Ventilator eine Zeit lang im Büroalltag begleitet und uns Luft zugepustet. Geachtet haben wir natürlich noch darauf, wie einfach die Geräte zusammenzubauen sind, auf die Verarbeitung und das Preis-Leistungs-Verhältnis.

 

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