Test: True Wireless

True Wireless In-Ear-Kopfhörer im Test : Kabelloser Musikgenuss

Update 08.02.2021

Stark aufgekommen sind in den vergangenen Jahren True Wireless In-Ear-Kopfhörer. Der komplette Verzicht auf ein Kabel macht die Handhabung durchaus praktischer, ohne dass man dabei großartig auf Klangqualität verzichten muss. Einige Exemplare können inzwischen sogar Noise Cancelling.

Update 8. Februar 2021

Wir haben 12 weitere True Wireless In-Ears getestet. Empfehlenswert sind der SennheiserCX 400BT, der Klipsch T5 II True Wireless und der Razer Hammerhead Pro.

4. November 2020

Wir haben weitere True Wireless In-Ears getestet. Die TrueConnect 2 von RHA, die Samsung Galaxy Buds Live, die 1More ColorBuds und die Technics EAH-AZ70W sind neue Empfehlungen.

25. September 2020

Wir haben einige weitere True Wireless In-Ears getestet und es gibt zwei neue Empfehlungen: die Shure Aonic 215 und die Audio-Technica ATH-CK3TW.

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Thomas Johannsen
ist Chefredakteur der Zeitschrift Tablet und Smartphone. Als Hifi- und Heimkino-Experte schreibt er unter anderem für Fachzeitschriften wie Heimkino und Digital Home.

Nie wieder Kabelsalat entwirren, bevor man Musik hören kann. Kein störendes Kabel, in das man irgendwann einfädelt und sich die Kopfhörer aus den Ohren reißt: True Wireless In-Ear-Kopfhörer machen es möglich.

Schon der Zwischenschritt auf In-Ears, bei denen nur noch die beiden Stöpsel per Kabel miteinander verbunden sind, hat die Nutzung deutlich praktischer gemacht. Manche verfügen zusätzlich über einen Nackenbügel, um die Elektronik zu verstecken. Inzwischen setzen aber viele Hersteller sogar auf die komplett kabellose Variante, die True Wireless In-Ears. Die Verbindung läuft dann logischerweise ausschließlich über Bluetooth.

Schon 2016 brachte Onkyo mit dem W800BT den ersten True Wireless In-Ear auf den Markt, darauf folgte dann Apple mit den AirPods. Die Nachfrage für die ganz kabellosen Kopfhörer stieg in der Folge rapide an, und damit auch das Angebot. Mittlerweile bieten fast alle namhaften Hersteller True Wireless In-Ears an. Manche können inzwischen Noise Cancelling, es gibt sogar Modelle, die mit Bewegungssensoren und Pulsmesser ausgestattet sind und die Daten an Fitness-Apps senden.

Wir haben uns mittlerweile 85 komplett kabellose Kopfhörer angehört, davon gibt es momentan noch 71. Die Preisspanne ist dabei sehr breit. Einsteigermodelle gibt es tatsächlich bereits für 15 Euro, man kann aber auch bis zu 300 Euro ausgeben.

Klangstark: Sennheiser CX 400BT

Der CX 400BT und der Momentum True Wireless 2 teilen sich dieselbe Grundkonstruktion. Weil Sennheiser beim CX 400BT allerdings auf viele Details verzichtet, ist deren Verkaufspreis deutlich niedriger. Trotz der Sparmaßnahmen sitzen die würfelförmigen In-Ears sehr sicher und komfortabel.

Klangstark

Sennheiser CX 400BT

Die CX 400BT kommen mit insgesamt vier Paar Passstücken, allesamt aus weichem Silikon gefertigt, sodass sie sich in den meisten Ohren abschließend in den Gehörgang schmiegen dürften. Eine gute Abdichtung ist ja nach wie vor Grundvoraussetzung für perfekten Sound, insbesondere bei der Wiedergabe tiefer Frequenzen, was sich beim anschließenden Hörtest auch bestätigt.

Sennheiser setzt bei den In-Ears auf die Übertragung via Bluetooth, wobei die Übertragungsstandards AAC, SBC und aptX unterstützt werden. Vor allem Letzterer besticht durch seine enorm detaillierte klangliche Auflösung. Davon profitieren natürlich auch die CX 400BT, sie schaffen tiefe Bässe genauso wie einen kaum merklichen Übergang zu den fein aufgelösten Mitten und Hochtönen. Dabei wird der Klang niemals zu spitz. Verglichen mit der Konkurrenz klingen die Sennheiser groß und räumlich authentisch.

Was die Mikrofon- und damit auch die Telefonie-Eigenschaften der kleinen Kopfhörer angeht, sind sie auf dem Niveau der AirPods Pro anzusiedeln, Gesprächspartner können einen damit super verstehen. Bedient werden die In-Ears über die Touch-Flächen. So kann man nicht nur die wichtigsten Musik-Steuerungen vornehmen (Start, Stop, Pause….), sondern auch Telefongespräche annehmen.

Für Individualisten gibt es zudem die Möglichkeit, die für das Bedienen notwendigen Touch-Codes weiter zu individualisieren. Das gelingt mit der Smart-Remote-App. Mit der lassen sich zudem auch Regulierungen des Klangs vornehmen. Sonderfunktionen wie beispielsweise Noise Cancelling (aktiv) sucht man hier allerdings vergeblich.

Abseits der Touch-Steuerung kann man in der App auch viele Klanganpassungen vornehmen. Dafür stehen zwei verschiedene Einstell-Oberflächen zur Auswahl, nämlich die klassische 3-Band-Equalizer-Matrix sowie die Schiebe-Matrix. Zudem kann man per Touch auch die gängigsten Sprachassistenten aktivieren (Google Assistant und Siri).

Die Sennheiser kommen im Verbund mit einem Ladedock, das via USB-C aufgeladen wird. Die Kapazität des darin verbauten Akkus reicht, um die In-Ears zweimal aufzuladen. Aus unserer Sicht ist das ein wenig mager, allerdings haben die Kopfhörer unter Volllast auch sieben Stunden durchgehalten. Positiv ist auch, dass bereits nach 15 Minuten an der Steckdose genug Saft für eine Stunde Musikgenuss geladen ist.

Ohne Kompromisse: Klipsch T5 II True Wireless

Die T5 II True Wireless von Klipsch kommen mit einem Ladecase, das mit seinem Gewicht und seiner Form nicht nur der Hand schmeichelt, sondern auch sehr hochwertig aussieht, was nicht zuletzt an der Oberfläche aus gebürstetem Aluminium liegt. Die sorgt übrigens dafür, dass das Case gegenüber Kratzern recht unempfindlich ist.

Ohne Kompromisse

Klipsch T5 II True Wireless

Test: T5 Ii True Wireless Hero Image 1 Gunmetal
Der Klipsch T5 II ist hochwertig verarbeitet und klingt hervorragend.

Keine Preise gefunden.

Im Lieferumfang sind Ear-Tips in sechs verschiedenen Größen enthalten, untergebracht werden die kleinen Hörer in einem hochwertigen Case. Der darin verbaute Akku reicht, um die Kopfhörer dreimal voll aufzuladen. Ist der Akku dann leer, kann via USB-C nachgetankt werden. Wessen Netzteil nur eine USB-A-Buchse hat, muss sich keine Sorgen machen: Ein entsprechender Adapter wird vom Hersteller mitgeliefert. Die in den In-Ears verbauten Akkus reichen für neun Stunden Musikgenuss (wohlgemerkt: bei maximaler Lautstärke).

Die Bedienung der Klipsch erfolgt über die Touch-Flächen auf ihren Außenseiten, vieles kann man aber auch mithilfe der Smartphone-App dirigieren. Lediglich die Möglichkeit, bestimmte Touch- und Wischgesten zu individualisieren, haben wir im Test vermisst. Dafür kann man aber den Klang selbst umso mehr kontrollieren:

Neben den sechs verschiedenen Presets gibt es die Möglichkeit, ein individuelles Klangbild zu erstellen, also einen Klang, der exakt den eigenen Bedürfnissen angepasst ist. Möglich wird das durch einen 5-Band-Equalizer. Nötig ist es bei diesen Kopfhörern allerdings kaum, denn der Klang ist auch ohne Voreinstellung sehr gut. Zur Übertragung wird der aptX-Codec verwendet, der in etwa der CD-Qualität entspricht. Auch AAC beherrschen die In-Ears.

Was den Klang angeht, so überzeugt dieser mit einer schönen Feindynamik, gerade, was den sensiblen Hochton- und Mittelhochtonbereich angeht. Die Tieftonwiedergabe des Klipsch beginnt sehr weit unten. Im Gegensatz zum Vorgängermodell gibt es bei dieser Generation des Klipsch keinen Grund, an der Sprachverständlichkeit zu meckern: Beim Telefonieren war unser Tester immer sehr gut zu verstehen.

Zwar sind die In-Ears von Klipsch zugegeben nicht sehr billig, dafür sind sie aber sehr hochwertig verarbeitet und überzeugen mit ihrer beeindruckenden musikalischen Performance.

Für Gamer: Razer Hammerhead Pro

Die Marke Razer dürfte vor allem Gamern ein Begriff sein. Zwar zocken diese meistens mit größeren Kopfhörern, die in vielen Fällen mit einem Kabel mit dem Quellgerät verbunden sind, die Hammerhead Pro zeigen aber eindrucksvoll, dass die Gaming-Schmiede auch anders kann.

Für Gamer

Razer Hammerhead Pro

Zugegeben, die kleinen Kopfhörer aus dem Lade-Case zu bekommen, ist ein wenig fummelig. Hat man es aber erst einmal geschafft und die kleinen Klangzwerge im Ohr verstaut, sitzen sie dort sehr komfortabel. Ist der Akku voll geladen, verwöhnen sie den Hörkanal sechs Stunden lang mit Musik. Weil ihre Stromsparfunktion dafür sorgt, dass sich die Hörer abschalten, sobald sie abgenommen werden, konnten wir leider nicht testen, wie lange sie tatsächlich durchhalten.

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte vor größeren Expeditionen auf jeden Fall den im Case verbauten Akku aufladen, der kann die Hörer dann viermal komplett aufladen.

Die Hammerheads kann man entweder über ihre berührungsempfindliche Oberfläche steuern, oder auf die von Razer bereitgestellte App zurückgreifen. Dank eines 10-Band-Equalizers kann man in der App den Sound den eigenen Vorlieben entsprechend anpassen. Zudem kann man dort auch Noise Cancelling einschalten, Letzteres ist allerdings recht einfach gehalten.

Ein echtes Highlight hingegen ist die Möglichkeit, in den sogenannten »Gaming-Modus« zu wechseln. Sobald der aktiviert ist, wird die übliche Verzögerung (Latenz) zwischen Kopfhörer und Smartphone auf ein nicht mehr wahrnehmbares Minimum zurechtgestutzt.

Klanglich überraschten uns die In-Ears aus dem Hause Razer: Hatten wir eigentlich mit martialischen Klangwelten gerechnet, wie sie in der Gaming-Richtung oft anzutreffen sind, können die Hammerheads mit mächtig Schub im Bassbereich überzeugen, der aber keinesfalls zu dröge wird, sondern viel Spaß macht. Lediglich bei den Höhen und Mitten lösen die Razer etwas schlechter auf als die Konkurrenz von Klipsch und Sennheiser.

Für Apple-Fans: Apple AirPods Pro

Für Apple-Fans

Apple AirPod Pro

Test  besten True Wireless In-Ear-Kopfhörer: Apple AirPod Pro
Die neuen AirPod Pro sitzen dank neuer Konstruktion perfekt im Ohr und klingen obendrein besser.

Vorreiter unter den True Wireless In-Ears mit Noise Cancelling waren die AirPods Pro von Apple. Anders als bei klassischen AirPods sind hier drei Paar Passstücke beigelegt, um optimale Abdichtung im Ohr für das Noise Cancelling zu garantieren. Das Aufbewahrungs- und Lade-Dock gleicht aber dem der AirPods: Hier kann man mit Lightning-Kabel oder per Induktion aufladen.

An den markanten Stielen der AirPods Pro befindet sich jeweils eine Taste, wobei die Funktionen auf beiden Seiten die gleichen sind. Durch einfaches Drücken wird Musik gestartet und gestoppt, zweifaches Drücken überspringt einen Track. Um Noise Cancelling einzuschalten, muss man die Taste länger gedrückt halten. So kann man übrigens auch die Sprachassistenz Siri aufrufen. Die Steuerung wird dabei nur von Tönen und keiner Ansage begleitet.

Für viele weiterführende Funktionen wie etwa die automatische Ohr-Erkennung muss mindestens iOS 13.2 vorhanden sein. Diese findet man direkt im Bluetooth-Menü. Wer ältere Apple-Betriebssysteme oder Android nutzt, hat dann leider schlechte Karten.

Wirklich stark sind die AirPods Pro beim Sound. Hier lassen sich schnell Unterschiede zu fast der gesamten Konkurrenz feststellen. Besonders tiefe Töne wirken sehr kraftvoll, was am zusätzlichen Bass-Treiber liegen könnte. Die Geräuschunterdrückung funktioniert einwandfrei und hat quasi keinen negativen Einfluss auf Klang oder Lautstärke.

Gerade Apple-Fans und Besitzer eines iPhones werden sich an den AirPods Pro erfreuen. Die erstklassige Klangqualität ist für Apple ebenso typisch wie der ziemlich hohe Preis.

Hingucker: 1 More ColorBuds ESS6001T

Hingucker

1More ColorBuds ESS6001T

Die ColorBuds ESS6001T von 1More sind schon optisch ein Hingucker. Zur Auswahl stehen vier verschiedene Farbvarianten: Schwarz, Gold, Grün und Pink. Zudem lässt sich diese Mischung aus Ohrschmuck und Kopfhörer leicht einsetzen und auch über einen längeren Zeitraum komfortabel tragen.

Die Colorbuds sind schnell gekoppelt und der eingebaute Sensor sorgt dafür, dass die Hörer, sobald sie das Ohr verlassen haben, in den Standby-Modus wechseln, um den Akku zu schonen. Bedient werden können die Hörer über ihre berührungsempfindlichen Flächen. Zwar gibt es darüber hinaus auch eine App, deren Funktionsumfang ist allerdings recht eingeschränkt, Möglichkeiten zur Klangregulierung waren dort beispielsweise nicht gegeben.

Das ist jedoch auch nicht notwendig, denn der Klang der 1More war sehr gut und bot wenig Anlass zur Kritik, lediglich der Präsenzbereich erschien uns mitunter etwas zu kräftig und beim Bass sowie beim Grundton haben wir ein wenig den Nachdruck vermisst.

Was gibt es sonst noch?

Die TrueConnect 2 von RHA werden, wie schon die Vorgängergeneration, in einem edlen Case verstaut, das im Lieferumfang mit enthalten ist. Wie die Hörer selbst sind auch deren Steckplätze in den entsprechenden Farben gekennzeichnet, um Rechts-/Links- Verwechslungen vorzubeugen. Ebenso mitgeliefert werden sieben Sets Passstücke, womit der Hersteller sicher gehen will, dass die In-Ears in jedem Ohr komfortabel positioniert werden können. Im Vergleich zum Vorgängermodell wurde hier allerdings auf die Schaumstoff-Ausführung der Passstücke verzichtet.

Zum Laden der Hörer steht ein USB-C-Port zur Verfügung. Zudem scheint es so, als dass die Akkukapazität der In-Ears bei dieser Generation ein wenig größer ausgefallen ist, da das Ladedock lediglich noch zu drei ganzen Aufladungen imstande ist. Im Test hielten die Hörer auch dementsprechend lange durch: Über neun Stunden bei maximaler Lautstärke.

Was die klanglichen Qualitäten angeht, so kommt der TrueConnect 2 ein wenig runder und weicher daher als es beispielsweise bei der Konkurrunz von Sennheiser der Fall ist, zuweilen fehlt ihm aber dessen Spritzigkeit. Das ist jedoch meckern auf hohem Niveau und man darf dabei nicht vergessen, dass der Sennheiser circa das Doppelte kostet.

Verbessert hat RHA nach eigener Aussage auch die Pegelfestigkeit des Kopfhörers, allerdings war diese schon beim Vorgängermodell hervorragend und bot keinerlei Anlass zur Kritik. Während die fehlende Spritzigkeit sowie die mäßige Mittelhochton-Auflösung nur auffallen, wenn man die Modelle direkt miteinander vergleicht, liegen die Stärken des TrueConnect 2 vor allem in seiner Langzeittauglichkeit.

Beim Bedienkonzept hat sich gegenüber dem Vorgänger so einiges getan. Die Tasten sind nun Touch-Flächen gewichen und auch einen Schalter zum Aus- und Einschalten sucht man jetzt vergebens. Die Hörer schalten sich einfach aus, sobald sie ins Case gesteckt werden. Auf diese Weise lassen sich auch Telefonate mit lediglich einem Hörer führen.

Dieses clevere Extra hat zusammen mit der Sprachsteuerung und der eben genannten Touch-Bedienung dafür gesorgt, dass der Bedienkomfort noch einmal merklich gesteigert werden konnte. Als Nachteil empfanden wir im Test lediglich das Fehlen einer Smartphone-App, wie sie in dieser Preisklasse eigentlich Standard sein sollte, sowie die Tatsache, dass der RHA TrueConnect 2 nicht den verlustarmen aptX-Codec unterstützt.

Die EAH-AZ70W stammen von Technics. Unter dieser Marke vertreibt Panasonic seine hochwertigen Hifi-Geräte und als solche können sich die EAH-AZ70W durchaus bezeichnen lassen. So sind die Hörer sehr hochwertig verarbeitet und verhältnismäßig groß, was sich jedoch in keiner Weise auf den Tragekomfort auswirkt.

Zwar ragen die EAH-AZ70W aufgrund ihrer Größe beim Tragen recht weit heraus, dies erleichtert aber auch das Bedienen der Touch-Flächen. Zudem beherrschen die Technics auch Noise Cancelling, welches sich mithilfe der Touch-Oberfläche bedienen lässt. Mit der App funktioniert das allerdings wesentlich genauer. Die Ähnlichkeit zwischen der Technics Audio Connect App und jener von Panasonic ist zwar sehr deutlich, Kopfhörer der jeweils anderen Marke werden aber dennoch nicht erkannt.

Die App selbst bietet die üblichen Einstell- und Anzeigemöglichkeiten sowie eine Abschaltautomatik, die nach einer im Vorfeld definierten Zeit ausschaltet, wenn die Kopfhörer kein Signal erhalten haben. Klanglich machen die In-Ears vieles richtig, vor allem, wenn es spritzig und schnell wird. Auch in puncto räumliche Abbildung machen die Hörer einen guten Job. Im Vergleich zu den Momentum True Wireless 2 kommen die Technics etwas dezenter rüber, was dafür sorgt, dass sie ein wenig offener klingen.

Die Samsung Galaxy Buds Live erinnern, was ihr Äußeres betrifft, sehr stark an Bohnen. Eingesetzt werden sie so, dass die Schallöffnung in Richtung des Gehörgangs zeigt.

Die Passstücke befinden sich dabei nicht wie sonst üblich über den Schallöffnungen, sondern umschließen die Kontakte, womit beim Tragen die Concha abgedichtet wird. Ist das der Fall, kann nicht nur ein optimales Klangerlebnis, sondern ferner auch ein funktionierendes Noise-Cancelling garantiert werden.

Weil die Oberfläche jedes Hörers berührungsempfindlich ist, reagiert diese nicht nur auf entsprechende Touch-Gesten, sondern es ist mithilfe der App sogar möglich, diese Gesten individuell anzupassen. Ebenso lässt sich die Empfindlichkeit des Noise Cancellings einstellen, von dessen Aktivität der Klang übrigens nicht beeinträchtigt wird.

Apropos Klang: Dieser ist bei den Galaxy Buds Live, im Vergleich zu billigeren Hörern, deutlich kultivierter. Im Tieftonbereich erscheinen die Hörer zwar leicht angehoben, dafür lösen sie im Mittelhochtonbereich sehr fein auf. Stimmt der Input, kommt auch eine gute Dosis Spritzigkeit mit.

In einem edlen Case, das hauptsächlich aus Metall besteht, werden die RHA TrueConnect geliefert. Zusätzlich liegen zehn verschiedene Paar Passstücke für die Ohrstöpsel bei, darunter drei Paar aus Comply Schaumstoff. So wird jeder einen individuell passenden Aufsatz finden. Das ist wiederum Voraussetzung für die gute Klangqualität, zu der die TrueConnect im Stande sind.

Die zeigt sich nämlich im Hörtest: Mit der homogenen Spielweise zeigt sich RHA für alle Genres gut gerüstet. Im Tiefbassbereich wird ein wenig nachgeholfen, dennoch wirken die Bässe eher federnd als trocken, was gerade langfristig angenehmer ist. Übergänge zu mittleren und hohen Tönen gelingen ebenso ohne Probleme. Die Mikrofone fürs Telefonieren hat man wie bei den AirPods von Apple nun in die Stiele integriert. Dadurch ist man beim Gesprächspartner sehr gut verständlich.

Die Bedienung erfolgt einzig über eine große Taste, die es an beiden In-Ears gibt. Damit kann man die Kopfhörer ein- und ausschalten, Pairing initiieren, Musik starten, anhalten und überspringen sowie Telefongespräche annehmen. Selbst die Lautstärke kann man damit managen. Als Sprachassistenten werden Siri und Google Assistent unterstützt.

Leider ist es nicht ganz so einfach, die Druckpunkte der Tasten zu erwischen. Das könnte an den Abdichtungen liegen, die die Kopfhörer gegen Strahlwasser und Schweiß schützen sollen. Somit sind die TrueConnect gut geeignet für sportliche Aktivitäten.

Drei Stunden Akkulaufzeit bei voller Lautstärke sind Mittelmaß, hier dürfte man noch etwas mehr erwarten. Bei normaler Lautstärke ist jedoch noch mehr möglich, außerdem leistet das Ladedock gute Arbeit: Schon nach einer Viertelstunde Ladezeit ist eine weitere Stunde Spielzeit drin.

Außer der etwas spärlichen Laufzeit erlauben sich die RHA TrueConnect aber keine Schwächen. Der schöne Klang sowie die gute Verständlichkeit beim Telefonieren sind definitiv Pluspunkte. Das Ganze bekommt man sogar für einen sehr moderaten Preis. Sehr empfehlenswert!

Als Grundlage für die Shure Aonic 215 dienen die verkabelten 215-er In-Ears. Die Kopfhörer sind mit einem schwarzen, blauen, weißen oder transparenten Korpus erhältlich. Die Betriebszeit der Hörer beträgt satte sechs Stunden bei voller Lautstärke. Bis zu dreimal können sie über das Dock komplett nachgeladen werden, sodass man auf eine gesamte Spieldauer von 18 Stunden kommt. Das Dock selbst wird per USB-C geladen.

Zum Lieferumfang gehören diverse Passstücke aus Comply-Schaumstoff und Silikon und auch ein Reinigungswerkzeug. Die Bedientasten sind auch bei aufgesetzten Ohrbügeln gut zu erreichen und bedienen die Funktionen Start/Stopp sowie Ein/Aus. Die Lautstärkesteuerung, sowie das Skippen von Liedern geht dagegen nur auf dem Smartphone. Die kostenlose ShurePlus Play App hilft bei der Verbindung mit anderen Kopfhörern und bietet umfassende Klangeinstellungen.

Die Aonic überzeugen mit einem breiten Frequenzband bei entsprechend hochwertigen Aufnahmen. Im Mitteltonbereich kann man sehr feine Details hören und in der Linear-Einstellung bieten die Kopfhörer eine breite Bühnenabbildung. Selbst beim Telefonieren überzeugen die Shure Aonic 215 mit einer sehr guten Sprachverständlichkeit ohne Abbrüche oder Störungen.

Die Audio-Technica ATH-CK3TW bieten ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis: Die Transportbox wird über USB-C geladen und bietet so genügend Energie, um die Kopfhörer dreimal vollständig zu laden. Bei voller Lautstärke liegt die Betriebszeit bei zehn Stunden. Mitgeliefert werden vier Paar Passstücke aus Silikon.

Über große Touch-Flächen lassen sich die Kopfhörer bedienen: Einmal Tippen ist Start/Stopp, möchte man einen Titel überspringen, muss man zweimal schnell auf der rechten Seite tippen. Um die Lautstärke zu regeln, streicht oder tippt man auf die Touch-Fläche auf der linken Seite. Außer einem leichten Hang zur Loudness können die ATH-CK3TW klanglich überzeugen. Auch das Telefonieren über die Kopfhörer klappt hier mit einer guten Sprachverständlichkeit.

Eigentlich ist der Sony WF-1000XM3 der Nachfolger zum WF-1000X. Dabei ist aber vom Grundgerüst nicht mehr viel übrig geblieben, vielmehr wirkt der WF-1000XM3 komplett überarbeitet. Die Ohrstöpsel sowie das Ladedock sind ganz neu konstruiert, geblieben ist dafür der starke Klang und das ausgezeichnete Noise Cancelling, also die aktive Geräuschunterdrückung von außen.

Um gutes Noise Cancelling zu gewährleisten, ist effektive Abdichtung des Ohrs essentiell. Dafür liefert Sony sieben Passstücke mit, aus denen jeder ein ideales Teil für sich finden wird, das komfortabel sitzt und genug Halt bietet.

Größer als beim Vorgänger ist das Ladedock, das die In-Ears nun drei Mal statt nur zweimal auflädt. Eine Ladung reicht dann für acht Stunden Musikgenuss bei voller Lautstärke, allerdings mit deaktiviertem Noise Cancelling. Bei aktiver Geräuschunterdrückung geht die Laufzeit ein wenig zurück.

Grundfunktionen wie Musik stoppen, starten und überspringen steuert man über die Touch-Flächen an den Kopfhörern. Ebenso kann man hier bei Bedarf das Noise Cancelling aktivieren. Eine Besonderheit bei der Geräuschunterdrückung ist der Ambient-Sound-Modus. Hier kann man einstellen, bestimmte Außengeräusche wie Durchsagen oder Sirenen doch durchzulassen.

Leider ist die Lautstärke nicht über die Touch-Flächen regulierbar, sondern nur direkt auf dem Smartphone. Für individuelle Klangeinstellungen oder die Feinabstimmung des Ambient Sound benötigt man die Sony Headphones Connect-App.

Klanglich sind die WF-1000XM3 wirklich ausgezeichnet. Der Sound wirkt ausgewogen und dynamisch, bei aktiviertem Noise Cancelling geht die Lautstärke merklich nach oben. Leichte Defizite gibt es nur beim Telefonieren. Der Anrufer ist zwar gut zu verstehen, man selbst kommt aber beim Gesprächspartner recht dumpf und leise an.

Der Sony WF-1000XM3 gehört sicherlich zur Spitzengruppe dieses Tests, was den Klang angeht. Praktisch ist auch das gut funktionierende Noise Cancelling sowie die lange Akkulaufzeit. Da ist es in Ordnung, dass die WF-1000XM3 eher zur höheren Preisklasse zählen.

Die Momentum True Wireless 2 sind die zweite Generation True Wireless In-Ears von Sennheiser. Im Vergleich zu den Vorgängern spielen die Kopfhörer nun über sieben Stunden in voller Lautstärke ohne aktives Noise Cancelling. Über das Dock können sie bis zu dreimal vollständig geladen werden, sodass die gesamte Spieldauer etwa 30 Stunden beträgt. Die Bedienung erfolgt über die Touch-Flächen auf den In-Ears. Mit der Smart Control App lässt sich die Tastenbelegung auch individuell festlegen.

Die Momentum True Wireless schöpfen ihr Klangpotential voll aus: So können sie sowohl tiefe Bässe als auch fein auflösende Mittelhochtöne bieten und die musikalische Bühne wird sowohl in der Breite als auch in der Höhe abgebildet. Mit einer sehr guten Sprachverständlichkeit kann man über die Kopfhörer auch störungsfrei telefonieren.

Die E1026BT I sind die ersten komplett kabellosen In-Ears von 1More. Die vielen Passstücke plus weiche Haken sorgen für komfortablen und sicheren Halt der Kopfhörer. Die Betriebszeit beträgt sechs Stunden, danach können die Hörer im Dock bis zu viermal aufgeladen werden. Über kleine Tasten an den Kopfhörer werden diese bedient. Die Lautstärke lässt sich allerdings nur mit dem Smartphone oder dem Sprachassistenten regeln.

Die E1026BT I verfügen über ein gutes Tiefbassfundament. Auch der Mitteltonbereich und die Höhen können klanglich überzeugen. Beim Telefonieren kann man den Anrufer gut verstehen, auf der anderen Seite kommt die Stimme allerdings etwas leise, aber ohne Verzerrungen an. So bietet 1More ein gutes Klangerlebnis und Trage- und Bedienkomfort zu einem kleinen Preis.

Äußerlich gleicht der Lypertek Tevi ein wenig den Sennheiser Momentums – viel mehr Ähnlichkeiten gibt es aber nicht mehr. Lypertek liefert vier Paar Passstücke mit, davon drei aus Silikon und eines aus Flexfit Foam. Das sollte für die meisten Menschen ausreichen, um ein passendes Modell zu finden. Beim Klang fällt der Loudness-Charakter auf, sprich Höhen und Bässe werden etwas angehoben. Das führt zu vollem Sound, selbst auf kleinerer Lautstärke. Dennoch wirken die Bässe nicht unkontrolliert und auch Höhen werden ohne Zischeln abgespielt.

Das Klangerlebnis kann sich also durchaus sehen lassen, und das sogar über langen Zeitraum. Der Akku ist nämlich überaus ausdauernd, was für viele Käufer bestimmt genauso wichtig wie der Sound ist. Beim Telefonieren ist auch hier die Verständlichkeit am anderen Ende der Leitung ein Problem, dort klingt man doch recht verzerrt. Dennoch bekommt man bei Lypertek insgesamt für einen ziemlich kleinen Preis ziemlich viel Qualität.

Mit auffälligem Design kommen die Master & Dynamic MW07 daher. Sie sind nicht nur in vielen Farb- und Mustervarianten erhältlich, sondern auch ziemlich groß. Dennoch sollten sie gut in jedes Ohr passen und falls doch nicht, kann man noch die krallenförmigen Passstücke abnehmen. Die sorgen ansonsten für mehr Halt, was besonders beim Sport hilfreich sein kann.

Beim Klang spielen die MW07 weit oben mit. Der Bass ist extrem tief, kommt aber trotzdem noch kontrolliert rüber. Mit abgenommenen »Krallen« kann hier unter Umständen sogar noch mehr herausgeholt werden. Mitten und Höhen werden detailreich aufgelöst.

Wer neben gutem Klang noch ein bisschen Individualität beim Design wünscht, dem seien die Master & Dynamic MW07 ans Herz gelegt. Dafür muss man aber auch einen recht stolzen Preis zahlen.

Die Padmate PaMu Slide erinnern optisch an AirPods, nur in Schwarz. Punkten können sie vor allem mit Ausdauer: Die Ladebox ist dank des starken Akkus ziemlich groß geraten, aber das wirkt sich auch auf die Performance aus. Aus dem Case kann man die In-Ears nämlich sage und schreibe elf Mal aufladen, das ist sehr praktisch.

Im Ohr finden die PaMu Slide sicheren Halt und fühlen sich dabei auch bequem an. Der Klang ist solide, fällt aber wenig überraschend beim Telefonieren stark ab. Hier wird sich der Gesprächspartner bald beschweren, dass man nicht richtig zu verstehen ist. Gerade für Leute, die oft länger unterwegs sind, eignen sich die ausdauerstarken und günstigen In-Ears von Padmate also gut.

Wie der Name schon suggeriert sind die Jabra Elite Sport vor allem für den Gebrauch beim Sport gemacht. Sechs Passstücke sind beigelegt, jeweils drei in Silikon- und in Foam-Ausführung. Ear-Wings sorgen außerdem für mehr Stabilität im Ohr, was bei viel Bewegung sicherlich ein wichtiger Pluspunkt ist. Durchdacht ist daher auch die Bedienung über Tasten an den Ohrstöpseln: Beim Sport wäre eine Touch-Fläche wohl deutlich schwieriger zu steuern.

Zwar sollte man mit den Elite Sport nicht unbedingt schwimmen gehen, leichte Wassermengen wie etwa Schweiß können sie aber problemlos ab. Abgerundet wird die Ausstattung durch Bewegungssensor und Pulsmesser. Mit der zugehörigen Jabra Sport App kann man sich die Daten schnell auf dem Smartphone anzeigen lassen. Über die App kann man außerdem beispielsweise Trainingspläne erstellen oder die Trainingsleistungen auf Social Media teilen.

Nichts zu meckern gibt es beim Sound, der sehr ausgewogen ist. Tieftonbereiche werden leicht angehoben, Mitten und Höhen kommen offen und klar rüber. Fürs Training ist das vollkommen ausreichend. Sportler finden bei Jabra somit einen sehr vielseitigen True Wireless In-Ear. In Kombination mit der App hat man damit ein schönes Trainingserlebnis.

Als erste True Wireless In-Ears mit Noise Cancelling haben die WF-1000X von Sony damals gut eingeschlagen. Nicht nur die standardmäßige Geräuschunterdrückung funktioniert hier, sondern auch der Ambient-Sound-Modus. Der ist intelligent genug, um normale Hintergrundgeräusche wie Motoren herauszufiltern, aber etwa wichtige Durchsagen und Warnsignale trotzdem durchzulassen. In Kombination mit der zugehörigen, kostenlosen App kann man das Ganze noch weiter verfeinern.

Die Bedienung für die Musik läuft einzig über eine Taste am rechten Ohrstöpsel, der für alle wichtigen Funktionen zuständig ist. Einen Button am linken In-Ear gibt es auch, der ist aber einzig für die verschiedenen Noise Cancelling-Profile abgestellt. Aufgrund des Alters ist die Akkulaufzeit leider nicht die allerbeste.

Weil der WF-1000X schon so lange auf dem Markt ist, ist mittlerweile auch der Preis gesunken. Für momentan gut 100 Euro bekommt man immer noch starkes, intelligentes Noise Cancelling und schönen Klang.

Sogar ohne Smartphone kann man die Bragi Dash Pro benutzen. Musik wird nämlich vom internen Speicher abgespielt, wo man ebenso Fitnessdaten speichern kann. Diese zusätzlichen Funktionen verlangen selbstverständlich auch mehr Steuerungselemente, weswegen man neben der konventionellen Bedienung auch Befehle durch Kopfbewegungen geben kann. Das klingt erstmal interessant, hat aber auch seine Tücken. Nach der Kalibrierung muss man die Bewegungen auswendig lernen und wenn man sie mal drauf hat, mag es gerade in der Öffentlichkeit etwas merkwürdig aussehen.

Sieben mitgelieferte Passstücke stellen sicher, dass jedes Ohr gut akustisch abgedichtet wird. Der Klang ist jedoch etwas heller und weniger bassintensiv als bei den meisten anderen True Wireless In-Ears. Dafür entsteht immerhin ein schön räumliches Klangbild.

Die Dash Pro sind also gerade etwas für Leute, die öfter ohne Smartphone Musik hören wollen, etwa beim Sport. Sie eignen sich auch fürs Schwimmbad, da sie komplett wasserdicht sind. Diese Besonderheiten muss man leider auch bezahlen, weswegen man sich hier am oberen Ende der Preisspanne bewegt.

Wissenswertes über True Wireless In-Ears

Unterwegs oder beim Sport ist es mitunter wirklich störend, ständig ein Kabel im Weg zu haben. True Wireless In-Ears nehmen sich diesem Problem an, haben aber auch Nachteile. Durch die kleine Bauweise leidet bei den meisten In-Ears die Akkulaufzeit. Gute Modelle schaffen vier Stunden Spielzeit, bei manchen ist schon nach zwei Stunden Schluss.

Für das Aufladen ist bei fast allen Kopfhörern ein Aufbewahrungscase mit eigenem Akku beigelegt. Ist das Case selbst vollständig aufgeladen, so kann man die In-Ears damit in der Regel etwa dreimal aufladen.

Der Akku in den In-Ears selbst bestimmt auch deren Größe. Bei Modellen mit Fitness-Sensoren fällt aufgrund der zusätzlichen Technik entweder der Akku kleiner, oder der gesamte Kopfhörer noch größer aus. Dann auch noch guten Sound zu bieten, ist natürlich schwierig. Deshalb klingen In-Ears, die per Kabel miteinander verbunden sind, meist etwas besser.

True Wireless In-Ears bieten aufgrund ihrer minimalistischen Bauweise wenig Platz für Bedienelemente, man benutzt daher bei den meisten Kopfhörern eine Multifunktionstaste. Diese ist dann für ein- und ausschalten, das Pairing, telefonieren sowie überspringen von Musik zuständig. Immer häufiger sieht man aber auch eine Touchfläche als Bedienkonzept.

True Wireless In-Ear-Kopfhörer Test: True Wireless

Akustisches Feedback über die gegebenen Befehle bekommt man per Sprachausgabe oder einfache Signale. Besonders der Verbindungsaufbau zwischen In-Ears und Smartphone geht mittlerweile immer schneller vonstatten.

Damit man sie zum Telefonieren verwenden kann, verfügen auch True Wireless In-Ears über ein Mikrofon. Das kann logischerweise nicht in ein Kabel integriert werden und ist daher an einem der Ohrstöpsel angebracht, wodurch es leider etwas weiter weg vom Mund ist. Deswegen verfügen sie über eine Richtcharakteristik, die aber unterschiedlich gut funktioniert.

So haben wir getestet

Kernstück unseres Testverfahrens ist natürlich der eingehende Hörtest. Darüber hinaus sind Verständlichkeit beim Telefonieren sowie die Akkulaufzeit wichtig. Um die Klangqualität bei einem Telefongespräch besser vergleichen zu können, zeichnen wir die Aufnahme des Mikrofons am True Wireless der Gegenseite auf. Hier haben sich beträchtliche Unterschiede gezeigt. Die Akkulaufzeit der In-Ears haben wir beim Musikhören in voller Lautstärke, einen Meter vom Smartphone entfernt, gemessen.

Auch auf Bedienung und Passform der Ohrstöpsel haben wir geachtet. Um gute Passform zu gewährleisten ist es essentiell, möglichst viele unterschiedlich große Passstücke mitzuliefern. Gut sitzende In-Ears bieten nämlich nicht nur mehr Tragekomfort, sondern sind auch Voraussetzung für ideales Noise Cancelling.

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