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Plattenspieler voll analog

Auch Plattenspieler ohne eine digitale Schnittstelle sind beliebt. Maximal ist noch ein Entzerrervorverstärker integriert, denn einige Receiver und Verstärker haben keinen Phono-Eingang mehr. Das war es aber dann auch an modernen Komponenten. Einige analoge Plattenspieler können wir definitiv empfehlen.

Vergleichstabelle
Vergleichstabelle
HalbautomatischHochwertigGuter KlangHingucker
Test besten Plattenspieler: Denon DP450USBTest: Technics Sl 1500cTest: Music Hall Audio Mmf 3 3 Turntable BlackTest Und sie dreht sich noch immer: Pro-Ject Debut Carbon EVO
Modell Denon DP 400 Technics SL-1500C Music Hall mmf-3.3 Pro-Ject Debut Carbon EVO
Pro
  • Hervorragender Klang
  • Aktivierbare Endabschaltung mit aktivem Tonarm-Lift
  • Hochwertig verarbeitet
  • Hervorragender Klang
  • Tonarm höhenverstellbar
  • Aktivierbare Endabschaltung mit aktivem Tonarm-Lift
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Hervorragender Klang
  • Einfache Bedienung
  • Innovative Konstruktion
  • Hervorragender Klang
  • Hochwertig verarbeitet
  • Es stehen diverse Oberflächen­varianten zur Verfügung
Contra
  • Unkonventionelle Haubenkonstruktion
  • Anschlussterminal schwer zugänglich
Bester Preis
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Halbautomatisch: Denon DP 400

Halbautomatisch

Denon DP 400

Der DP-400 ist, neben dem DP450USB, aktuell eines der Spitzenmodelle von Denon. Beide Geräte kann man wahlweise in weiß oder schwarz kaufen, so passen sie perfekt zu den Hi-Fi-Geräten derselben Marke, aber auch sonst machen sie optisch einiges her.

Transportsicherung und Verpackung sind einwandfrei. Headshell samt vormontiertes Tonabnehmer-System findet sich separat in dem Karton, ebenso Plattenteller und Gegengewicht. Haubenscharniere gibt es nicht, die Haube samt markantem Tunnel, der den Tonarm schützt, liegen schon auf dem Gerätelaufwerk. Der notwendige Abstand wird durch Polster erreicht und ein Draht fixiert den Tonarm zur Sicherheit in seiner Ruheposition.

Hier folgt der Tonarm der »S«-Form, dadurch ergibt sich ein minimal verbesserter Spurfehlerwinkel. Hier haben wir es ebenfalls mit einem Gerät nach der Brett-Konstruktion mit einem Riemenantrieb zu tun. Bei der Lieferung war der Riemen schon in den integrierten kleinen Innenteller gelegt und mit einem kleinen roten Bändchen fixiert. Im Anschluss an das Aufsetzen aufs Lager zieht man den Riemen dann mit diesem Bändchen über die Motorachse, diese sieht man durch eine Aussparung im Plattenteller.

Hinten auf den Tonarm schraubt man das Gegengewicht bis der Tonarm dann in der Waage ist. Man stellt die Skala auf Null und das Gewicht auf jenen Wert ein, den die Anleitung nennt. Mit der Tonarmwaage nachgemessen haben wir nur eine kleine Abweichung von weniger als zehn Prozent festgestellt. Das ist toll! Antiskating-Einstellung auf den selben Wert einstellen und auch der Tonarm wird optimal in der Spur gehalten.

Benutzt man den Plattenspieler gerade nicht, so wird er durch die Haube geschützt, durch die Plattenteller-Achse wird sie zentriert, unterm Tunnel verschwindet dann der Tonarm. Mit dabei ist ein eher schwerer Metallklotz inklusive Aussparungen, darin kann man die Haube parken.

Hinten befindet sich das Anschlussfeld inklusive zwei Umschaltern. Davon dient einer der automatischen Endabschaltung, der andere ist für den integrierten Vorverstärker, den kann man je nach Bedarf ab- oder zuschalten. So wird das Gerät dann an die AUX-Buchse oder die Phono-Buchse angeschlossen. Durch die Endabschaltungs-Automatik wird der Tonarm am Platten-Ende angehoben vom Lift, der Teller wird gestoppt. Das kann auch wahlweise abgeschaltet werden.

Auf dem Brett vorne ist nur ein Drehknopf, dort stellt man die Drehzahl ein. Neben 331/3 und 45 gibt es auch 78 Umdrehungen in der Minute, das eignet sich dann für Schellackplatten. Dafür braucht man aber auch eine weitere Plattennadel, denn die Rillen sind hier breiter.

Nun also das Visier für den Schutz der Plattennadel nach oben klappen, Tonarmlift anheben, Geschwindigkeit einstellen und die Nadel wieder in in die Nähe der Rille absenken. Nun kann es losgehen mit dem Klangtest.

Das Tonabnehmersystem wird sanft in die Plattenrille abgesenkt und man merkt schnell, dass der Tonabnehmer einiges drauf hat. Im Vergleich zum AT95 legt das CN-6518 von Denon noch einmal nach, vor allem bei der Mittelhochton-Auflösung merkt man das – Denon ist hier weniger Spitz. Der Tiefenbass geht ebenfalls eine weitere Stufe tiefer und blendet dabei nicht mit einem höheren Pegel. Das Niveau ist mit AT95 von Audio-Technica und OMB 10 von Ortofon vergleichbar, wobei alle Versionen ihre eigene Charakteristik haben. Sogar komplexe Klangbilder von beispielsweise Pink Floyd sind bei der räumlichen Abbildung kein Problem.

So gibt es an der Kombination, die hier verbaut ist, nichts auszusetzen, jedoch wären auch Experimente mit weiteren Tonabnehmern drin.

Bei der Haubenkonstruktion sind wir etwas zwiegespalten: Gut sieht sie schon aus, beim Abspielen ist aber kein Staubschutz vorhanden. Das war es dann aber auch mit der Kritik, ansonsten bekommt man mit dem DP 400 einen rundum gelungenen Plattenspieler.

Hochwertig: Technics SL-1500C

Hochwertig

Technics SL-1500C

Test: Technics Sl 1500c
Der Technics SL-1500C ist ein Halbautomat. Er bietet darüberhinaus viele Möglichkeiten zur Aufrüstung des Tomabnehmers.

Seit Jahrzehnten steht der Hersteller Technics für hochwertiges Hi-Fi-Equipment aus dem Hause Panasonic. Schon vor Jahren hat der Mutterkonzern die Marke mit hochwertiger Technik gefüllt und ihr somit wieder neues Leben eingehaucht. Technics-Plattenspieler gehören schon sehr lange zum Sortiment des Herstellers, selbst als die anderen Produkte aus den Regalen verschwunden waren. Die Plattenspieler für DJs sind beispielsweise sehr bekannt. Von denen hat der Technics SL-1500C seine Wurzeln geerbt.

Anders als die DJ-Werkzeuge ist der SL-1500C für das Wohnzimmer konzipiert. Er ist ein sogenannter Halbautomat, bei dem der Plattenteller am Ende der Platte automatisch stehen bleibt und die Plattennadel aus der Rille gehoben wird. Puristen können die Halbautomatik durch einen kleinen Schalter aber auch deaktivieren.

Da der Technics SL-1500C direkt angetrieben wird, wird bei der Endmontage des Gerätes auch kein Antriebsriemen aufgelegt. Dennoch sollten Sie sich genug Zeit und Ruhe für den Zusammenbau des Technics nehmen. Der recht schwere Plattenteller ist ein Teil des Antriebsmotors und besitzt einen starken Magneten an der Unterseite. Der Direktantrieb verfügt gegenüber dem Antrieb mit einem Riemen über zwei Vorteile: Erstens gibt es keinen Riemenverschleiß mehr und zweitens braucht der Plattenteller nur wenige Millisekunden um seine benötigte Geschwindigkeit zu erreichen. Hier zeigt sich das große Knowhow des Herstellers: Er macht das ohne hörbare Töne und hält unerschütterlich seine benötigte Solldrehzahl, egal, ob ein Staubbesen mitläuft, eine leichte oder schwere Schallplatte aufliegt oder was für eine Plattennadel durch die Rille der Platte geführt wird.

Nach der Entnahme aus dem Karton werden der Plattenteller, die Headshell mit System und die Gerätehaube montiert. Anschließend wird der Spieler mit den vier separat einstellbaren Füßen in Waage ausgerichtet und Audiokabel und Stromkabel angeschlossen. Mit zwei sehr kleinen Umschaltern am Anschlussterminal wählt man den passenden Ausgang und schaltet die Halbautomatik aus und ein.

Wenn alles angeschlossen und der Technics nivelliert ist, wird der Tonabnehmer justiert. Der Hersteller hat das hervorragende Ortofon 2M Red verbaut – eine übliche und gute Wahl bei preislich höher bemessenen Plattenspielern. Der Tonarm des Technics SL-1500C ist mit präzisen Skalen auf der Antiskating-Einrichtung und dem Gegengewicht versehen. So verwundet es nicht, dass wir bei gewählten 1,75 mN auch 1,75 mN gemessen haben. Sehr gut! In der Phase des Einspielens und nach Einsatz unserer Mess-Schallplatte haben wir die Auflage um 0,1 mN erhöht und erreichten einen sehr guten Klang und eine perfekte Abtastung.

Das schrittweise Abhören unserer Lieblingstitel bringt uns zu dem Schluss, dass der Tonarm bestens mit dem verbauten 2M Red von Ortofon harmoniert. Der Plattenspieler serviert uns ein offenes, weites, und bei entsprechender Aufnahme dreidimensionales Klangbild. Die Bässe bieten ein präzises, solides Fundament und die Töne im Mittelhochbereich eine sehr feine Auflösung, ohne zu nerven.

Fazit: Der SL-1500C von Technics lässt keine Wünsche offen. Wenn doch, probieren Sie einfach ein anderes Tonabnehmersystem aus. Dank des mitgelieferten Zusatzgewichtes und der Höhenverstellung lässt sich alles bequem anpassen.

Guter Klang: Music Hall mmf-3.3

Guter Klang

Music Hall mmf-3.3

Test: Music Hall Audio Mmf 3 3 Turntable Black
Der mmf-3.3 kommt in innovativer Sandwichbauweise und mit vielen Details zur Klangoptimierung.

Der Music Hall mmf-3.3 ist von Roy Hall beeinflusst, was man nicht nur am Namen, sondern auch an der Konstruktion des Plattenspielers erkennen kann. Dieser besteht aus zwei Brettern, dazwischen ist eine Dämpfungsanlage angebracht, die verhindern soll, dass sich Vibrationen der unteren auf die obere Platte auswirken. Während der Motor auf dem unteren der beiden Bretter ruht, sind Tonarm und Tellerlager auf dem »Oberdeck« fixiert. Der Antriebsriemen des Motors stellt neben den Dämpfern die alleinige Verbindung zwischen den beiden dar, was den Music Hall eindeutig in die Riege der Sub-Chassis-Konstruktionen verweist.

Um den Tonabnehmer gut montieren zu können, sind Waage und Schablone im Lieferumfang enthalten. Ebenso mitgeliefert werden ein sehr hochwertiges Anschlusskabel und zwei Riemen. Die »Standard-Einstellungen« (45 und 33 1/3 Umdrehungen pro Minute) lassen sich per Taster am Gerät auswählen, für die etwas exotischeren 78 Umdrehungen pro Minute muss man hingegen den Riemen wechseln.

Für eine erste Inbetriebnahme muss man die drei zur Transportsicherung angebrachten Schrauben entfernen, welche sich auf der Unterseite des Plattentellers befinden. Ebenso muss man noch die Haubenscharniere befestigen und schließlich den Plattenspieler an den Verstärker anschließen. Weil das Anschlussterminal recht tief liegt, sind hier Leute mit kleinen Fingern eindeutig im Vorteil.

Damit der Tonabnehmer mit der richtigen Auflagekraft für das 2M Red von Ortofon arbeiten kann, müssen noch Gegengewichte eingestellt und eine passende Antiskating-Einstellung gewählt werden. Mit leicht erhöhter Auflagekraft (2 mN über der Empfehlung) konnten wir dem mmf-3.3 einen Klang entlocken, der Hochton- und Mittelhochtonbereich sehr gut aufgelöst hat. Lediglich beim Bass war der Music Hall mmf-3.3 etwas dezent, obwohl er es recht weit nach unten schaffte.  Zudem kommt der Plattenspieler aufgrund seiner recht hohen Ausgangsspannung gut mit einfach gehaltenen Phono-Vorverstärkern klar.

Hingucker: Pro-Ject Debut Carbon Evo

Hingucker

Pro-Ject Debut Carbon EVO

Test Und sie dreht sich noch immer: Pro-Ject Debut Carbon EVO
Der Debut Carbon Evo kommt in einer nochmals verbesserten Ausführung auf den Markt. Aktuell sind acht Farbvarianten verfügbar.

Optisch erinnert der Pro-Ject Debut Carbon Evo sehr an den mmf-3.3 von Music Hall. Das verwundert auch weiter nicht, stammen Antrieb, Plattenteller und Tonarm doch aus derselben tschechischen Fabrik. Ein entscheidender Unterschied ist jedoch der Umstand, dass der Pro Ject über ein waschechtes Brett-Laufwerk verfügt. Was sein Design angeht, so wird der Debut Carbon Evo in neun unterschiedlichen Zargen-Ausführungen angeboten, bei einer davon handelt es sich um Holzfurnier.

Der Lieferumfang ist großzügig bemessen und erspart einem bei der Endmontage so den ein oder anderen Besuch im Baumarkt. Während die Haubenscharniere schon vormontiert waren, musste der Riemen noch montiert werden, entsprechendes Hilfswerkzeug liefert der tschechische Hersteller selbstverständlich mit. Um auch Platten im 78er Format abspielen zu können, liegt zudem ein extra Riemen bei.

Zwar ist das Ortofon Tonabnehmer-System bereits vormontiert, Antiskating- und Auflagekraft müssen allerdings noch justiert und eingestellt werden, wobei sich das Ausbalancieren mithilfe der am Gegengewicht angebrachten Skala recht einfach gestaltet. Nach dem Messen mussten wir allerdings eine Abweichung von beinahe 20 Prozent feststellen.

Akustisch liefert der Debut Carmen Evo im Vergleich zum mmf-3.3 einen Hauch weniger Souveränität, die man vor allem bei der Räumlichkeit vermisst. Diese Unterschiede sind allerdings so marginal, dass man sie beinahe schon als Psychoakustik abhandeln könnte und es hier auch auf den individuellen Geschmack ankommt.

Was gibt es sonst noch?

Nach wie vor produziert die Firma Dual im Schwarzwald Plattenspieler. Dabei ist sich das Unternehmen  auch seinem Design treu geblieben, wie die Bauteile des CS 800 beweisen. Der Tonarm beispielsweise ist seit Jahrzehnten nahezu unverändert geblieben. Weil es sich beim CS 800 um eine sogenannte Sub-Chassis-Konstruktion handelt, die im Allgemeinen in der Herstellung teurer sind, deckt der Dual das obere Ende unserer Preisskala ab.

Beim Dual muss man alles von Hand machen: Den Motor starten, die gewünschte Umdrehungszahl einstellen, den Tonarm ausrichten und schließlich den Lift absenken. Hat man eine Platte zu Ende gehört, folgt dann das Ganze rückwärts. Was für die einen lästig erscheinen könnte, hat für die anderen etwas rituelles. Ungewöhnlich modern ist hingegen das Bedienkonzept des Schwarzwälders, die Rotationsgeschwindigkeit wird nämlich über ein Touchfeld eingestellt.

Im Lieferumfang ist nicht nur die Montage-Schablone enthalten, die man für einen Wechsel des Tonabnehmers benötigt, sondern auch ein hochwertiges Anschlusskabel sowie Werkzeug zum Entfernen der Transportsicherungen. Einen Phono-Vorverstärker hat Dual dem CS 800 allerdings nicht spendiert. Die Erstmontage geht dank einer Antiskating-Einrichtung und skalierten Gegengewichten sehr schnell von der Hand.

Das Klangerlebnis, welches uns der CS 800 bot, war hervorragend, der Tonarm übte aufgrund seiner perfekten Lagerung keinen Einfluss beim Abtasten der Platte aus. Der Dual lies nichts im Klangspektrum aus, den tiefsten Bass konnten wir ihm genauso entlocken wie eine sehr fein aufgelöste Wiedergabe der Höhen. Sein Potential scheint mit dem vorinstallierten Tonabnehmer (2M Red von Ortofon) noch lange nicht ausgeschöpft.

Der NAD C 588 bedient sich ebenfalls bei der Konkurrenz. So lässt sich beispielsweise die auffallende Ähnlichkeit des Tonarms mit denen des Konkurrenten Rega erklären. Das Rohr des Tonarms ist aus Karbon gefertigt. Das Gegengewicht und die Headshell glänzen dagegen metallisch. Die Tonarmlager weisen vermutlich nur sehr geringe Toleranzen auf. Eine Waage zur Justierung und Montage sowie eine Schablone gehören ebenfalls zum Lieferumfang. Ein sehr hochwertiges Cinch-Kabel und ein paar Handschuhe runden das Gesamtpaket ab. Das Gerät ist sehr montagefreundlich verpackt. Die einzelnen Teile, wie Glasteller, Subteller, Zarge und Haube können praktisch in der Montage-Reihenfolge einzeln aus dem Karton herausgenommen werden.

Für die Einstellung der Auflagekraft des montierten Systems wird zwingend eine Waage benötigt, da der Hersteller dem Gegengewicht keine Skala spendiert hat. Spätestens jetzt wird uns die Funktion des beigelegten Inbus-Schlüssels klar: Damit wird das Gegengewicht beziehungsweise der Tonarm in seiner Führung fixiert. Der Tonarm lässt sich in der Höhe verstellen. Somit ist die Montage beinahe jedes Tonabnehmers möglich. Das Antiskating wird mittels einer Rändelschraube und einer fein aufgelösten Skala seitlich am Tonarm vorgenommen. Um die Geschwindigkeit zu wechseln muss der Riemen umgelegt werden. Vorher muss allerdings der Acrylteller abgenommen werden.

NAD hat ebenfalls Gefallen am 2M Red von Ortofon gefunden, nach korrekter Einstellung der Auflage und des Antiskatings bietet das Gerät eine gute Performance. Mit tief reichenden, satten Bässen, einer hoch auflösenden Mitte und Brillanz bei den Höhen werden die Ohren mit einer Kombi aus C 588 und Ortofon verwöhnt. Hat man sich daran sattgehört und möchte eventuell einen noch trockeneren Bass oder eine noch klarere räumliche Abbildung des Klangbildes, lässt sich der C 588 problemlos upgraden. Im Gegensatz zum Edwards Audio TT5 passt beim C558 sogar die Haube.

Das Thorens TD 402 DD will mit einem direkten Antrieb Punkte machen. Beim Design findet sich viel Einfluss von den letzten Sub-Chassis Modellen, bis hin zu den Knebelschaltern zur Wahl der Geschwindigkeit und zum Ein-/Ausschalten. Trotzdem handelt es bei dem Gerät um einen Brett-Plattenspieler und nicht um ein Sub-Chassis Konstrukt. Das Auspacken und die Erstmontage sind rasch erledigt. Die Einstellungen von Abnehmer und Tonarm gehen problemlos und schnell. Die gut sichtbaren Skalen bei den Einstellungen von Antiskating und Auflage sind sehr genau und weisen beispielsweise bei der Auflagekraft nur fünf Prozent Toleranz auf.

Die Endabschaltung ist optional: Dabei wird nur der Motor des Vinyldrehers abgeschaltet, wenn die Plattennadel einige Zeit im Ende der Plattenrille läuft. Dafür gibt es einen eingebauten Phono-Vorverstärker, der aber optional umgangen werden kann. So kann der Nutzer selbst entscheiden, welcher Phono-Vorverstärker für ihn ein besseres Klangerlebnis bietet – der in der Stereoanlage oder der im Plattenspieler.

Beim Thorens TD 402 DD ist ein AT VM95E von Audio-Technica mit einer elliptischer Nadel installiert. Vergleicht man das mit dem allgegenwärtigen Ortofon 2M Red ist der Bass weniger massiv, erreicht aber die gleiche Tiefe. Im Ganzen erscheint uns das VM95 ein wenig ausgewogener als das Ortofon M2 Red. Die Ausgangsspannung ist in etwa gleich hoch und sollte auch simple Phono-Vorverstärker nicht überbelasten. Die abnehmbare Headshell und die einfache Justierung könnten aber ein gelegentliches Update vertragen.

Der Magnat MTT 990 ist preiswert und dabei hochwertig. Das Gerät ist ausschließlich in schwarz, mit hochglanzpolierter Zarge erhältlich. Allerdings ist so leider jedes Staubkorn deutlich zu erkennen. Glücklicherweise ist eine Haube im Lieferumfang enthalten, so wird die Oberseite weitestgehend vor Staub geschützt. Beim flüchtigen Hinsehen wurde beim Technics MTT 990 auf überflüssigen Schnickschnack verzichtet: Vorne links findet sich ein großer Drehknopf für die Wahl der Geschwindigkeit, rechts sitzt der Tonarm.

Der Hersteller gibt als Gewicht für die Anti-Skating-Vorrichtung und die Auflagekraft die üblichen zwei Gramm an. Laut Messung mit der Tonarmwaage ist das Gewicht aber schon erreicht, wenn die Skala 1,5 anzeigt. Die Anti-Skating-Vorrichtung funktioniert dagegen deutlich genauer, hier passt nach Messung die Skalenposition zwei. Ein großer Drehknopf schaltet zwischen 33 1/3, 45 U/min sowie 78 U/min um. Letztere wird zum Abspielen alter Schellackplatten benötigt.

Ein Ring umgibt die Basis des Tonarms. Der verfügt über Griffmulden und ist darüber hinaus mit einer Skala versehen. Hier kann der komplette Tonarm höhenverstellt werden, nachdem die Verriegelung mit einem kleinen Hebel gelöst wurde. Sollten man also zukünftig ein Upgrade mit einem anderen Tonabnehmer-System planen, ist man nicht durch die Bauhöhe beschränkt.

Das der MTT 900 über keinen Phono-Verstärker verfügt, ist ein Vorteil, da sich diese meistens entweder auf ein MC- oder ein MM-System beschränkt. Entweder man schaltet ein dementsprechendes Gerät dazwischen oder der Verstärker sollte über einen Phono-Eingang verfügen. Das verbaute Audio-Technica AT95E spielt in Kombination mit dem Tonarm und nach guter Justage sehr gut auf. Vor allem im Grundtonbereich und im Bass wird ordentlich zugegriffen, ohne aber zu dick aufzutragen. Die Magnat-Kombination klingt sehr schön erdig und ist bis in die Spitzen eine feine Auflösung. Die Musik bekommt in der Tiefe als auch in der Breite genug Raum.

Optisch sieht der Nad C 558 dem großen Bruder C 588 auf den ersten Blick ziemlich ähnlich. Schaut man genauer hin sind Abstriche bemerkbar, die durch das geringere Budget gemacht werden mussten. Am auffälligsten ist das beim Tonarm: Auch wenn beide Modelle aus der gleichen Fabrikation stammen, vermutlich von Rega, so wurde beim NAD C 558 auf eine Headshell aus Metall und ein Karbonrohr verzichtet. Hier ist alles aus einem Stück und augenfällig preisgünstiger. Zum Einsatz kommt ein OM10 von Ortofon als System. Diese Variante ist ein wenig günstiger als das Ortofon 2M Red, aber durchaus keine schlechte Wahl.

Der C 558 besitzt den gleichen Lieferumfang wie das Modell des großen Bruder. So gelingt die Erstinstallation entsprechend schnell. Allerdings wird auch hier wieder die Hilfe der mitgelieferten Tonarmwaage benötigt, da auch beim C 558 eine Gegengewichtskala fehlt. 15 mN sind die empfohlene Auflage für das Ortofon OM10-System. Die haben wir in der Einlaufphase auf knapp 2 mN erhöht. Die Einstellung für das Antiskating lässt sich präzise auf den gewünschten Wert einstellen und läuft satt.

Das Ortofon OM10 klingt spritzig, mit einer ordentlichen Tiefbass-Performance. Uns hat es Spaß gemacht, mit der preiswerten Kombination unsere Lieblingsmusik zu hören. Um die Geschwindigkeit zu wechseln mussten wir hier ebenfalls den Plattenteller aus Acryl abnehmen und den Antriebsriemen auf dem Pulley umsetzen.

Wissenswertes über Plattenspieler

Mittlerweile ist der Platzbedarf bei Speichermedien dank Streaming in den Hintergrund gerückt, beinahe verlustfreie Übertragung bekommt man dank hoher Datenraten und erschwinglich ist all das auch noch. Nur zum Archivieren braucht man Speicherplatz.

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Aber vielleicht hat eben das der Schallplatte genützt, denn durch die Platten und die Mechanik der Plattenspieler wird Musik zum Erlebnis, Entschleunigung gibt es hier mit dazu.

Warum also nicht in einen neuen Plattenspieler investieren?

Der Aufbau ist einfach und dennoch gleichen die Geräte einander nicht unbedingt. Wir haben daher grundlegend unterschieden zwischen klassischen analogen Geräten und welchen mit digitaler Schnittstelle. So lässt sich die Plattensammlung auch archivieren oder streamen.

Analoge Musikwiedergabe

Die Tonabnehmer-Nadel fährt durch die Rille der Platten, die dadurch hervorgerufenen vertikalen und horizontalen Schwingungen werden dabei in elektrische Signale umgewandelt. Per Cinch-Kabel werden die dann an den Receiver oder Hi-Fi-Verstärker weitergeleitet und ertönen verstärkt aus den Lautsprechern als Musik. Das Signal aus den Tonabnehmern ist klein und aus Gründen des Feintunings mehr oder weniger verzerrt in die Platten geschnitten.

Ein spezieller Phono-Eingang bei manchen Hi-Fi-Verstärkern sorgt dafür, dass es unverzerrt und laut genug aus den Lautsprechern kommt. Hier wird das Signal entzerrt und vorverstärkt auf einen bestimmten Pegel. Diesen integrierten Entzerrer-Vorverstärker haben nicht mehr alle Hi-Fi-Verstärker oder Receiver, daher bringen ihn einige Plattenspieler schon mit und man kann sie dann etwa direkt an den AUX-Eingang anschließen. Viele unserer Testgeräte haben einen eingebauten Vorverstärker, bei Bedarf kann man den aber meist aus- oder anschalten. Hat der Hi-Fi-Verstärker schon einen guten Phono-Verstärker lohnt sich das Abschalten.

Plattenspieler mit digitalen Schnittstellen

Will man die Plattensammlung archivieren oder auch für (mobile) Netzwerke verfügbar machen, gibt es bei vielen Geräten zumindest eine USB-Buchse, auch WLAN, LAN oder Bluetooth sind mittlerweile keine Seltenheit mehr. Dann ist auch immer ein Vorverstärker integriert, der muss das Signal für digitale Ausgänge erst aufbereiten.

Jedoch gilt auch hier: Die Nadel muss das Ganze aus den Rillen holen, sonst bringt auch die Digitalisierung keine Verbesserung. Mindestqualität sollte also drin sein, wir haben daher vor allem auf die Wiedergabe-Qualität geachtet.

Damit die Nadel auch Töne aus den Platten holen kann, muss sich der Plattenteller natürlich drehen. Dazu wird ein Motor benötigt, der muss auch dafür sorgen, dass 331/3 (für LPs), bzw. 45 (für Singles) Umdrehungen in der Minute eingehalten werden. Einige Geräte bieten auch 78 Umdrehungen an, die braucht man für Schellack-Platten und zudem meist auch eine andere Nadel.

Der Motor sollte bei jeder Geschwindigkeit leise arbeiten und Schwingungen von Platte und Tonabnehmer fernhalten. Geschieht das nicht, nimmt man das Motorgeräusch im Lautsprecher als Rumpeln wahr.

Beim Antrieb gibt es zwei Arten, die momentan verwendet werden: Die Verbreitetste ist der Riemenantrieb, hier wird ein Riemen um Plattenteller oder Sub-Teller und Motorachse gelegt. Der entkoppelt den Großteil der Motorgeräusche, außerdem schluckt er potentielle Gleichlaufschwankungen. Jedoch dauert es etwas, bis der Plattenteller auf Touren kommt, ebenso dauert es beim Abbremsen länger.

Das dürfte aber vorwiegend DJs stören. Das sogenannte Scratchen wurde Mitte der 70er erfunden und noch immer werden damit ganz neue Sounds kreiert. Mit analogen Plattenspielern klappt das am besten, nicht jedoch mit dem eher trägen Riemenantrieb.

Stattdessen direkt auf die Motorachse den Plattenteller setzen und er klebt fast schon am Gas. Per Tastendruck kann man den Motor ganz abschalten, so kann man den Teller per Hand drehen. Auch wenn man das Abschalten vergessen sollte, nimmt der Motor einem die Fremdbestimmung nicht wirklich übel.

Der Direktantrieb bringt aber auch Nachteile mit sich, denn der Motor muss hier mit absolut konstanter Geschwindigkeit laufen. Geräusche darf er nicht verursachen, die würden sich hier direkt auf die Nadel übertragen. Solche Motoren gibt es schon, aber die kosten dementsprechend. Wir haben in unseren Empfehlungen aber ein Gerät mit Direktantrieb, das sich sehen lassen kann und nicht zu teuer ist.

Subchassis-, Masse- und Brettlaufwerk

Auch beim Laufwerk gibt es verschiedene Konstruktionen, damit die äußeren Störeinflüsse möglichst gering gehalten werden. Meist sind das mechanische Störungen. Der größte Störfaktor ist der Trittschall: Das klassische Beispiel dafür ist eine Altbauwohnungen mit Holzdielen und darauf ein Tisch mit Plattenspieler. Wenn nun jemand den Boden betritt, übertragen sich die Schwingungen vom Boden über Tisch, Plattenteller, Schallplatte auf die Nadel. Die hüpft dann im Takt der Schritte und rutscht, wenn es blöd läuft, quer über die Platte.

Das wäre zwar der schlimmste Störfall, eine Seltenheit ist es aber trotzdem nicht. Daher ist eine entkoppelte Aufstellung des Plattenspielers wichtig, außerdem trägt auch die Konstruktion dazu bei, dass mechanische Einflüsse ferngehalten werden. Das Gleiche gilt für den Lautsprecher, denn durch den wird die Luft in Bewegung gesetzt und das Ganze schwingt eventuell zurück zum Plattenspieler. Hier sollte der Abstand groß genug sein und auch eine Haube kann helfen.

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Auch bei den ersten Plattenspielern waren Tonarm, Motor und Plattenteller sowie die Lagerungen entkoppelt. Perfektioniert wurde das Ganze von Thorens: Hier wurde die Einheit von Tonarm und Plattenteller durch Federn vom Holzrahmen, der sogenannten Zarge, entkoppelt. In der Zarge befindet sich der Motor, auch der ist dank Federn oder Gummis schwingend gelagert. Die einzige direkte Verbindung zwischen Plattenteller und Motor ist der Riemen, eventuell verbleibende Schwingungen werden von ihm geschluckt. Andere Hersteller haben das kopiert und auch verbessert. Das Prinzip findet man auch heute noch bei teureren Modellen.

Eine andere Möglichkeit: Mehr Masse ist träger und lässt sich somit schwerer in Schwingungen versetzen. Bei den Masselaufwerken dürfte vor allem Transrotor bekannt sein. Hier sitzt der schwere Plattenteller auf einem Lager, das hochpräzise ist und wird von einem ebenso massiven Motor angetrieben. Der wird getrennt vom Plattenteller aufgestellt. Die einzige Verbindung bleibt ein dünner Antriebsriemen und die Unterlage von beiden. Auf der Basis, auf welcher sich der Plattenteller befindet, ist auch der Tonarm.

Jede der beiden Konstruktionsweisen ist aufwändig und die Herstellung teuer. Auch die Justierung zuhause braucht Zeit. Mitte der 70er ist ein Entwickler einen anderen Weg gegangen und hat Motor, Plattenteller und Tonarm eine gemeinsame Basis gegeben. Der Materialmix sorgt für die passende Dämpfung, und zwar ohne Feder und Masse. Vom Untergrund wird durch Füße entkoppelt, die schlucken die meisten Schwingungen, geboren war der Brettplattenspieler.

Solch ein Gerät hat vor allem das geringe Gewicht als Vorteil, die Aufstellung ist einfach und die Produktion günstiger. Obwohl Plattenspieler wieder beliebt sind, ist die Stückzahl im Vergleich zu den 70ern und 80ern geringer, im unteren und mittleren Preissegment gibt es daher vor allem Brettplattenspieler. Pflegeleicht sind die zudem, das freut nicht nur Einsteiger.

Der Wettstreit der Systeme: MM oder MC

Der Klang wird vom Tonabnehmer bestimmt und sollte penibel justiert werden, wenn man das bestmögliche Klangerlebnis sucht. Aus mechanischen Auslenkungen der Rille wird dann ein elektrisches Signal. Wie aus dieser mechanischen Bewegung das elektrische Signal wird, da gibt es drei verschiedene Möglichkeiten: Da wäre das MM-System, Moving Magnet, hier bewegt sich der Magnet in einer Spule und es werden Spannungen im Millivolt-Bereich erzeugt. Eine Spule im Magnetfeld bewegt sich beim Moving Coil, MC-System, das sorgt für ein lineareres und genaueres Signal in einem Bereich von 100en Mikrovolt. Das wäre etwa ein Zehntel von der Ausgangsspannung des MM-Systems. Hier braucht es also einen anderen Phono-Verstärker.

Es gibt auch High-Output MC-Systeme, die lassen sich auch an den MM-Phono-Eingang anschließen, sind aber selten. Beim MC-System lässt sich die Nadel nicht alleine wechseln, man muss das ganze System erneuern.

Eine weitere Möglichkeit sind Moving Iron, MI-Systeme. Die werden etwa von Grado hergestellt. Hier entspricht die Ausgangsspannung einem MM-System. Die Stückzahl ist noch immer recht hoch, so sind diese Systeme günstiger zu haben.

Wo bekommt man Vinyl-Schallplatten?

Second-Hand-Märkte sind nicht mehr der einzige Ort, an dem man noch Platten findet. Außer natürlich man möchte besondere Raritäten. Von den meisten Labels gibt es die Klassiker in Neuauflage, ob Beatles, Pink Floyd oder andere in schwerem 180-Gramm-Vinyl. Remasterte Musik, teils mit originalen Bandaufnahmen, analog natürlich. Oder Outtakes, Proben oder unveröffentlichte Werke, die irgendwo auftauchen.

Viele Künstler veröffentlichen nicht nur auf Streaming-Plattformen oder CD, sondern auch auf Vinyl.

Auch Plattenläden werden wieder modern. Andererseits gibt es auch Vinylplatten, bei denen ein QR-Code oder Voucher dabei ist, mit dem man das Album auch herunterladen kann, denn mobil sind Plattenspieler nun wirklich nicht.

Jedoch hatten die meisten Presswerke hier längst geschlossen, in Tschechien gibt es noch einige und auch hierzulande eröffnen wieder welche, der Nachfrage wird das aber nicht gerecht. So entsteht Wartezeit.

Wer mehr über Rezensionen, Plattenspieler und Schallplatten erfahren möchte, kann das mit dem Magazin LP oder dem Mint Magazin.

So haben wir getestet

Verpackt wird ein Plattenspieler in Einzelteile zerlegt, aber nur da, wo das nötig ist. Gut gepolstert versteht sich. Zuhause muss man das Ganze dann erstmal zusammenbauen, damit der Plattenspieler auch gut funktioniert.

Justierung und Montage von Tonarm und Tonabnehmer brauchen Zeit, schnell geht das nicht. Wir wollten vor allem sehen, wie gut die Geräte schon vorbereitet sind und wie gut die beiliegenden Anleitungen sind.

Bei jedem unserer Testgeräte ist ein Puck dabei, den steckt man auf die Achse vom Plattenteller, wenn man eine Single abspielen möchte. Denn das Loch bei Singles ist größer als bei LPs, dort war früher der Stern eingesetzt, der ging aber meist recht schnell verloren, so wird nun mit einem Puck ausgeliefert. Aber auch den kann man verlieren.

Feintuning und Kontrolle

Nun muss man Antiskating-Vorrichtung und Gegengewicht einstellen, hier ist vor allem interessant, wie nah die Angaben vom Hersteller ans Optimum herankommen und ob die Skalen und Markierungen auch zuverlässig funktionieren.

Überprüfen kann man die Einstellungen mit einer Tonarmwaage und einer dhfi Messplatte, danach wird, wenn nötig, optimiert. Die von unserem Tester verwendete Messplatte ist aber leider nicht mehr verfügbar. Daher haben sich unsere Kollegen vom Image Hi-Fi-Magazin entschieden, eine eigene neue Messplatte aufzulegen. Das Image HiFi Test Record – Vinyl Essentials kann man noch immer kaufen und es gibt eine englische und deutsche Dokumentation, bei der Optimierung und Einmessung kann das sehr hilfreich sein, ebenso für die gesamte Stereoanlage.

Außerdem brauchten wir noch eine Single, denn nicht bei allen Plattenspielern begibt sich der Tonarm automatisch zurück zum Einlaufbereich der Platte und am Ende wieder in die Ruhestellung. Wir haben dafür die Platte mit dem »Auenland-Lied« von Kalla Wefel verwendet.

Grundvoraussetzung ist das gute Zusammenspiel von Tonarm und Tonabnehmer. Das Klangerlebnis wird dann optimal, wenn die Auflagekraft und die Antiskating-Vorrichtung optimal eingestellt sind.

Klang

Wichtig ist für uns vor allem der Klang. Das war beim Testen definitiv das angenehmste Kriterium, denn wir konnten hier Schallplatten anspielen, Quervergleiche machen, Schwächen und Stärken von der Kombination Tonarm, Laufwerk und Tonabnehmer-System herausfinden. All das haben wir im Test aber näher beschrieben.

   Unsere Empfehlungen sind redaktionell unabhängig.

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