Test: Bang Olufsen Bluetooth Lautsprecher Aufmachera

Bluetooth-Lautsprecher im Test : Lautsprecher für alle Lebenslagen

Update 23.08.2021

Bluetooth-Lautsprecher gibt es in jeder Größe, ob mini, klein und tragbar, mittelgroß oder zu groß zum Mitnehmen. Wir haben 127 davon ausgesucht und sie alle ausgiebig getestet.

Update 23. August 2021

Wir haben weitere Bluetooth-Lautsprecher getestet. Eine neue Empfehlung ist der GX-BT60 von Sharp.

20. April 2021

Wir haben 21 neue Bluetooth-Lautsprecher getestet. In der Mini-Größenklasse gibt es mit dem Ultimate Ears Wonderboom 2 eine neue Empfehlung. Bei den kleinen Bluetooth-Lautsprechern hat uns der Charge 5 von JBL überzeugt. Viel getan hat sich bei den mittelgroßen Bluetooth-Lautsprechern, hier sind der Xtreme 3 und der Exos-3 von Aiwa neue Empfehlungen. Bei den großen Bluetooth-Lautsprecher gibt es sogar gleich drei neue Empfehlungen: den Hyperboom von Ultimate Ears, die JBL Partybox 310 und den Sharp PS-929.

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Stefan Schickedanz
ist Hifi-Experte und Autonarr. Er schreibt unter anderem für Fachmagazine wie AUDIO, VIDEO, StereoPlay und LowBeats.

Wie gut ein Lautsprecher klingt, hängt vor allem von seiner Größe ab. Dank diverser Tricks klingen inzwischen zwar auch die ganz kleinen recht gut, doch vergleichen kann man sie deshalb noch lange nicht mit ihren großen Konkurrenten. Wir haben unseren Test daher in vier Kategorien aufgeteilt und die Lautsprecher jeweils nur mit Konkurrenten ihrer Größe verglichen.

Mini-Bluetooth-Lautsprecher im Test

Der große Vorteil von Bluetooth-Lautsprechern im Mini-Format ist, dass man sie immer dabeihaben kann, zum Beispiel auf Reisen. Klanglich können sie natürlich nicht mit größeren Modellen mithalten, dafür fehlt ihnen schlicht das Volumen. Dennoch bieten viele Mini-Lautsprecher einen erstaunlich guten Sound.

Viele Mini-Bluetooth-Lautsprecher sind wasserdicht und eignen sich so auch zum Musikhören unter der Dusche. Im Folgenden finden Sie unsere Empfehlungen aus der Kategorie der Mini-Bluetooth-Lautsprecher.

Vergleichstabelle
Vergleichstabelle
Toller KlangSolider SoundKnackiger SoundWieder daBreitbandiger Klang
Test  Lautsprecher für alle Lebenslagen: Bang & Olufsen Beosound A1 2nd GenTest: Teufel Motiv GoTest: Jbl Charge 5Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Bose  SoundLink Mini IITest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Tribit MaxSound Plus
Modell Bang & Olufsen Beosound A1 2nd Gen Teufel Motiv Go JBL Charge 5 Bose SoundLink Mini II Tribit MaxSound Plus
Pro
  • Tolles Design
  • Gute Verarbeitung
  • Hervorragender Klang
  • Staub- und wasserdicht
  • Ausgewogener Klang mit kräftigen Bässen und feiner Höhenauflösung
  • Netzteil
  • Breibandige, ausgewogene Klangabstimmung
  • Schafft locker hohe Lautstärken
  • Powerbank-Funktion zum Laden von Smart-Devices
  • Ladeschale mitgeliefert
  • Günstiger als der Testsieger
  • Ebenfalls guter Klang
  • Guter Klang
  • Gute Bedienung
  • Lange Batterielaufzeit
  • Wasserdicht
Contra
  • Relativ teuer
  • Kein analoger Eingang
  • Keine Trageschlaufe
  • Kein Analog-Eingang
  • Klanglich nicht ganz so gut wie der Testsieger
  • Klingt ohne aktivierten Extra-Bass etwas dünn
Bester Preis
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Kompakte Qualität

Der Bose Soundlink Micro kann mit einem Gummistrap auf der Rückseite am Fahrradlenker oder Gürtel befestigt werden. Das Gehäuse besteht komplett aus Kunststoff und ist zudem nach IPX7 wasserdicht. Der Lithium-Ionen-Akku hat eine Laufzeit von sechs Stunden.

Auf der Oberseite befinden sich drei Bedienungstasten: Über die mittlere Taste kann man die Sprachassistenten Google Assistant oder Siri rufen. Über das Mikrofon lassen sich auch Anrufe annehmen.

Im Stereo- und Party-Modus lassen sich zwei Bose Soundlink Micro über die Bose Connect App miteinander verbinden. Trotz seiner Kompaktheit liefert der Bose Soundlink Micro einen satten und natürlichen Sound. Mit diesem Plus an Klarheit und Dynamik kann es der Lautsprecher durchaus mit den größeren Modellen aufnehmen und rechtfertigt so auch den etwas höheren Preis.

Kraftvoller Klang: Tribit Stormbox Micro

Kraftvoller Klang

Tribit Stormbox Micro

Test: Tribit Stormbox Micro
Aufgrund ähnlicher Größe und Features, ist der Stormbox Micro der schärfste Konkurrent zum Testsieger.

Der Tribit Stormbox Micro überzeugt vor allem mit seinem Klang: Trotz des geringen Gehäusevolumens ist der Bass ausgesprochen satt und auch in den höheren Tonlagen liefert der Lautsprecher klar artikulierte Stimmen und dezente Höhen. Dafür sorgen der verbaute Breitbänder und der passive Bass-Radiator. So klingt der Lautsprecher deutlich größer als man es von Mini-Bluetooth-Speakern kennt. Der Akku hält dabei fast acht Stunden durch.

Per Gummischnalle lässt sich der Tribit Stormbox Micro zum Beispiel am Fahrradlenker befestigen. Zudem ist der Lautsprecher nach IP67 gegen Wasser geschützt. Es lassen sich auch zwei Lautsprecher zu einem Stereopaar verbinden. Die Bedienung erfolgt über die drei gummierten Tasten an der Oberseite, die mit robustem Stoffgewebe bespannt ist. Hier kann man die Lautstärke regulieren, die Musikwiedergabe steuern und Anrufe über das Freisprech-Mikrofon annehmen.

Günstig: Anker Soundcore Icon Mini

Günstig

Anker Soundcore Icon Mini

Test: Anker Soundcore Icon Mini
Nicht perfekt, aber gemessen an Preis und Größe ein richtiger Hit – der Soundcore Icon Mini eignet sich perfekt als Zweit-Speaker.

Der Anker Soundcore Icon Mini ist mit der Schutzklasse IP67 ausgestattet und hält so Regen, Schlamm, Schnee und vollständiges Untertauchen aus. Mit der vormontierten Schlaufe kann man den Lautsprecher gut transportieren und beispielsweise an einer Tasche befestigen.

Die Ausstattung des Mini-Lautsprechers entspricht der eines größeren Modells: Per USB-Kabel wird das Gerät aufgeladen, der Akku hält bis zu 8 Stunden. Neben der Ladebuchse bietet der Lautsprecher auch einen analogen AUX-Eingang.

Richtige Bässe werden in dem kleinen Gehäuse des Anker Soundcore Icon Mini zwar nicht erzeugt, tiefe Töne werden aber zumindest angedeutet und auch die Stimmen klingen verhältnismäßig ausgewogen. Für einen Stereo-Sound lassen sich auch zwei Geräte verbinden. Über die Bedientasten lassen sich die Lautstärke regulieren und die Musikwiedergabe starten und stoppen sowie Titel überspringen.

Gigant: Ultimate Ears Wonderboom 2

Gigant

Ultimate Ears Wonderboom 2

Test: Ultimate Ears Wonderboom 2
Der Wonderboom 2 weiß, wie er sein Volumen sinnvoll nutzt. Der Sound des Bluetooth-Lautsprechers bietet einen erfreulich tiefen und präzisen Bass.

Das Gehäuse des Wonderboom 2 von Ultimate Ears ist mit einem Nylongewebe umspannt, auf dem zwei überdimensionale Lautstärkeregler prangen. Das sorgt für einen farblichen Akzent und erleichtert die Bedienung.

Ultimate Ears hat es nicht versäumt, dem Wonderboom 2 eine Outdoor-Boost-Funktion zu spendieren, die für einen besseren Klang unter freiem Himmel sorgen soll. Um diese zu aktivieren muss man die auf der Unterseite des Lautsprechers angebrachte Taste bedienen.

Wem das nicht reicht, der kann auch einfach mehrere Speaker koppeln und so das Hörerlebnis intensivieren. Ganz nebenbei ist der Wonderboom 2 nach IP67 wasser- und staubfest. Wer den Lautsprecher deshalb mit in den Pool nimmt, kann sich darüber freuen, dass er wie eine Boje an der Wasseroberfläche schwimmt.

Die beiden Passiv-Membranen unterstützen die Chassis, sobald es etwas tiefer in den Bass-Keller geht. Dort überzeugt der Wonderboom 2 mit einem für seine Klasse außergewöhnlich guten Bass, was wohl auch daran liegt, dass der 420-Gramm-Speaker hier zu den absoluten Schwergewichten zählt. Sieht man von der etwas dünnen Stimmwiedergabe ab, ist der Klang des Speakers hervorragend und allemal eine Empfehlung wert.

Glasklarer Klang: Sharp GX-BT60

Glasklarer Klang

Sharp GX-BT60

Test: Sharp Gx Bt60
Der kleine Sharp bietet einen überraschend ausgewogenen Klang.

Mit dem GX-BT60 bringt Sharp einen extrem kompakten und damit mobilen Bluetooth-Lautsprecher auf den Markt. Dank seines robusten Gehäuses und der IP67-Zertifizierung, ist er zudem recht hart im Nehmen.

Trotz seiner geringen Größe ist das, was aus dem Lautsprecher des Sharp kommt, klar und laut. Die Höhen löst er gut auf und Stimmen werden derart gekonnt wiedergegeben, dass er locker mit deutlich größeren Modellen mithalten kann. Den guten Klang verdankt der Winzling dem verbauten 4,5-Zentimeter-Breitband-Lautsprecher, der von einem Passiv-Radiator unterstützt wird. Das Tiefenvolumen ist damit erstaunlich groß und der Punch satt.

Auch die Akkulaufzeit ist mit 13 Stunden ausreichen üppig dimensioniert. Die Bedientasten sind zwar groß und heben sich deutlich vom Hintergrund ab, ihre Mehrfachbelegung erschwert die Bedienung des Speakers allerdings ein wenig. Auch die Verarbeitung ist nicht gänzlich fehlerlos hier gibt es andere Mini-Bluetooth-Lautsprecher, wie den Clip 3 von JBL, die im Vergleich zum GX-BT60 einen hochwertigeren Eindruck machen. Klanglich macht dem kleinen Sharp aber in der Liga der Mini-Lautsprecher so schnell keiner etwas vor.

Was gibt es sonst noch?

Der Creative Muvo Play lässt sich über den AUX-Eingang analog mit dem Handy verbinden und bietet sowohl eine Freisprechfunktion als auch eine Unterstützung für Google Assistant und Apple Siri. Der Lautsprecher ist nach IPX7 gegen Wasser geschützt und eignet sich so zur Benutzung im Bad oder am Pool. Der Akku hält bis zu zehn Stunden durch. Klanglich kann der Lautsprecher allerdings nicht ganz überzeugen: Der Sound ist dünn, blechern und die Stimmen etwas verfärbt. Dafür bietet der Creative Muvo Play eine gute Stereo-Funktion und ist ausreichend laut.

Der JBL Clip 3 ist mit 10 Stunden Akkulaufzeit, einer Freisprechfunktion und einem Wasserschutz nach IPX7 ausgestattet. Neben dem USB-Anschluss zum Laden gibt es auch eine analoge AUX-Buchse mit 3,5-mm-Klinke. Mit dem Karabinerhaken kann man den Lautsprecher am Gürtel, Rucksack oder auch im Bad am Kleiderhaken befestigen. Aus dem kompakten Gehäuse kommt ein überraschend natürlicher Klang mit gutem Bass und Höhen.

Der JBL Go 2 ist ein günstiger und kompakter Bluetooth-Speaker. Das spiegelt sich allerdings auch im geringen Bassvolumen wieder. Dennoch spielt der Lautsprecher mit gutem Timing und laut. Der Go 2 besitzt zudem einen analogen 3,5-mm-Eingang und ist durch die IPX7-Spezifikation auch zum Untertauchen geeignet. Der Akku hält bis zu fünf Stunden, danach wird der Lautsprecher über das USB-Kabel aufgeladen.

 Bluetooth-Lautsprecher Test: Bluetooth Lautsprecher Alle

Kleine Bluetooth-Lautsprecher im Test

Ein kleiner tragbarer Lautsprecher ist schnell eingepackt, wenn es auf Reisen oder zum Baden geht. Aber auch zuhause werden die kleinen tragbaren Geräte immer beliebter.

Die Jawbone Jambox war der erste Bluetooth-Lautsprecher, der ultrakompakt war und dennoch einen guten Sound hatte. Bald wurde ein Trend daraus und zugleich ein Lichtblick für die Audio-Sparte.

So gab es schnell Nachahmer, Bose war etwa sofort mit dabei. Der Hersteller ist ohnehin Profi auf diesem Gebiet und lieferte den SoundLink Mini, der inzwischen in der zweiten Auflage erhältlich ist. Aber auch andere Hersteller mischen kräftig mit. Wir stellen Ihnen im Folgenden unsere Empfehlungen der kleinen Bluetooth-Lautsprecher vor.

Vergleichstabelle
Vergleichstabelle
Toller KlangSolider SoundKnackiger SoundWieder daBreitbandiger Klang
Test  Lautsprecher für alle Lebenslagen: Bang & Olufsen Beosound A1 2nd GenTest: Teufel Motiv GoTest: Jbl Charge 5Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Bose  SoundLink Mini IITest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Tribit MaxSound Plus
Modell Bang & Olufsen Beosound A1 2nd Gen Teufel Motiv Go JBL Charge 5 Bose SoundLink Mini II Tribit MaxSound Plus
Pro
  • Tolles Design
  • Gute Verarbeitung
  • Hervorragender Klang
  • Staub- und wasserdicht
  • Ausgewogener Klang mit kräftigen Bässen und feiner Höhenauflösung
  • Netzteil
  • Breibandige, ausgewogene Klangabstimmung
  • Schafft locker hohe Lautstärken
  • Powerbank-Funktion zum Laden von Smart-Devices
  • Ladeschale mitgeliefert
  • Günstiger als der Testsieger
  • Ebenfalls guter Klang
  • Guter Klang
  • Gute Bedienung
  • Lange Batterielaufzeit
  • Wasserdicht
Contra
  • Relativ teuer
  • Kein analoger Eingang
  • Keine Trageschlaufe
  • Kein Analog-Eingang
  • Klanglich nicht ganz so gut wie der Testsieger
  • Klingt ohne aktivierten Extra-Bass etwas dünn
Bester Preis
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Toller Klang: B&O Beosound A1 2nd Gen

Toller Klang

Bang & Olufsen Beosound A1 2nd Gen

Der Bang & Olufsen Beosound A1 2nd Gen ist der Nachfolger des Beoplay A1. Der Lautsprecher hat drei Freisprechmikrofone integriert, über die Amazon Alexa gerufen werden kann. Dafür ist aber kein analoger AUX-Eingang mehr vorhanden, sodass Musik ausschließlich drahtlos über Bluetooth 5.1 abgespielt werden kann. Der Beosound A1 2nd Gen ist nach IP67 gegen Staub und Wasser geschützt, der Akku hat im Vergleich zum Vorgänger 50 Prozent mehr Kapazität und hält bis zu 18 Stunden durch.

Auch in diesem Lautsprecher setzt B&O auf eine 2-Wege-Konstruktion mit einer 3/5-Zoll-Hochtonkalotte und einem 3,5-Zoll-Tief-Mitteltöner. So gelingt ein breitbandiger und feinaufgelöster Klang, der sich von dem der anderen Bluetooth-Lautsprecher abhebt. Es können auch zwei Geräte zu einem Stereopaar verbunden werden.

Der Beosound A1 bietet in der zweiten Generation noch eine bisschen mehr Frische und klingt ein wenig knackiger. Mit dem Lederriemen kann der Lautsprecher auch an einem Nagel an der Wand befestigt werden. So kann man mit minimalen Aufwand schon ein mittelgroßes Wohnzimmer beschallen.

Solider Sound: Teufel Motiv Go

Solider Sound

Teufel Motiv Go

Test: Teufel Motiv Go
Teufel stellt einmal mehr ein Glanzzstück auf den Tisch: Der Motiv Go kann sich hören lassen.

Mit seinem Metallgehäuse und dem Metallgitter macht der optisch an ein Kofferradio angelehnte Motiv Go von Teufel einen soliden Eindruck. Seine Bedientasten befinden sich unter einer schützenden Schicht Gummi.

Unter der Haube sorgen zwei Breitbänder mit jeweils zwei Zoll und zwei Passiv-Radiatoren dafür, dass der Teufel beim Klang zu den besten Speakern seiner Klasse gehört. Bässe sind sauber, Höhen klar und der Dynamikumfang immens. Das liegt sicherlich auch am Dynamore-Raumklang von Teufel, der die Klangbühne kleinerer Lautsprecher deutlich größer wirken lässt, ohne dass der Lautsprecher dabei unpräzise wird.

Besonders erfreulich: Mit einer Akkulaufzeit von 20 Stunden kann man sich selbst ohne Stromquelle in der Nähe lange an den musikalischen Leistungen des Motiv Go erfreuen. Weil der Teufel auch ein Mikrofon verbaut hat, kann man ihn als Freisprechmikrofon beim Telefonieren, oder für Siri und Co. nutzen.

Unter Strich ist der Motiv Go von Teufel einer der am besten klingenden Lautsprecher seiner Klasse, der mächtig Dampf macht, ohne merklich zu verzerren.

Knackiger Sound: JBL Charge 5

Knackiger Sound

JBL Charge 5

Test: Jbl Charge 5
Der Bluetooth-Lautsprecher von JBL bietet einen hervorragenden Sound. Zudem kann man mit dem Bluetooth-Lautsprecher auch seinen Smartphone-Akku laden.

Der Charge 5 von JBL kommt mit modifiziertem Design in Form von leicht angeschrägten Flanken und Gummipuffern daher. An den Abmessungen und dem Gewicht hat sich aber nahezu nichts geändert.

Die IPX7-Zertifizierung bescheinigt dem Bluetooth-Lautsprecher aus dem Hause JBL, dass ihm weder Wasser noch Staub etwas anhaben kann. JBL-typisch sind die Bedientasten deutlich zu erkennen und gut positioniert. Während der Lautsprecher selbst via USB-C geladen wird, dient der verbaute USB-A-Anschluss dazu, den Akku des Xtreme 3 zu teilen. So kann man beispielsweise auch ein Smartphone damit laden.

Der ovale Treiber sorgt zusammen mit dem für eine verbesserte Obertonwiedergabe verbauten Kalotten-Hochtöner für eine präzisere und feinere Wiedergabe von Stimmen und auch die Obertöne von anderen Instrumenten profitieren davon.

Erfreulicherweise ist auch die Leistung mit dem Modellwechsel um 10 auf nunmehr 40 Watt angestiegen. So erreicht der Charge 5 beeindruckende Pegel ohne erkennbare Mühe. Einer Feier mit fetten Beats steht damit also nichts mehr im Wege.

Wieder da
Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Bose  SoundLink Mini II
Unser langjähriger Favorit war eine zeitlang vergriffen, ist nun aber zurück und gut wie eh und je.

Der Lautsprecher von Bose war lange Zeit vergriffen, ist nun aber als SoundLink Mini II wieder erhältlich. Klanglich kann er nicht ganz mit dem B&O Beosound A1 mithalten, gehört aber trotzdem zu den besten klingenden kleinen Bluetooth-Lautsprechern auf dem Markt. Mit der mitgelieferten Ladeschale ist der Lautsprecher auch sehr bequem wieder aufgeladen. Die Akkulaufzeit beträgt dabei rund zehn Stunden.

Test: mobile Bluetooth-Lautsprecher – Testsieger Bose SoundLink Mini II
Der Bose SoundLink Mini II wird über das Ladedock aufgeladen.

Im Gegensatz zur ersten Version des SoundLink Mini geht das Pairing nun erfreulich schnell, ebenso ist die Sprachansage vom Betriebszustand dazugekommen – sehr schön! Außerdem ist auch Freisprechen möglich. Mit dem Bose SoundLink Mini II macht man also sicherlich nichts falsch.

Breitbandiger Klang: Tribit MaxSound Plus

Breitbandiger Klang

Tribit MaxSound Plus

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Tribit MaxSound Plus
Der Tribit MaxSound Plus klingt sehr gut, spielt mit einer Akkuladung bis zu 20 Stunden und ist außerdem für verhältnismäßig wenig Geld zu haben.

Der Tribit MaxSound Plus ist etwas größer und punktet mit breitbandigem, ausgeglichenem Klang.

Mit IPX7 ist er wasserdicht und man kann ihn mit der montierten Trageschlaufe gut transportieren. Freiliegende Passiv-Membranen gibt es nicht, dadurch ist er recht robust. Die beiden passiven Bass-Radiatoren liegen vorne und hinten hinter Grills, die schützen. Das Gerät wiegt insgesamt 595 Gramm. An den äußeren Seiten gibt es zwei Breitband-Lautsprecher, die bringen angenehmen Klang und auch in den Höhen vermisst man nichts.

 Bluetooth-Lautsprecher Test: Lautsprecher Tribit
Der Tribit MaxSound Plus.

Der Bass ist in der Normalstellung zurückhaltend, so kann man die Extra-Bass-Taste gedrückt lassen, um Natürlichkeit muss man sich da keine Sorgen machen. Damit wird dann ein ordentlicher Bass erzeugt, der dabei nicht zu dick aufträgt. Die Lautstärkeregler funktioniert synchron mit dem am Smartphone, die Wiedergabe kann mit einer Taste an der Oberseite gesteuert werden. Die Bedientasten sind schwarz und in die Oberfläche vom Kunststoffgehäuse integriert, sie heben sich dank Hochglanzoberfläche aber ab.

Wir mochten die praxisgerechte Gestaltung und auch die 20 Stunden Batterielaufzeit, ebenso die dynamischen Fähigkeiten. Die Musik klingt lebendig und ausgewogen und sauber, auch wenn es lauter wird.

Was gibt es sonst noch?

Der JBL Flip 5 ist der Nachfolger des erfolgreichen Flip 4. Man kann über die kostenlose App zwei Flip 5 zu einem Stereopaar verbinden. Außerdem gibt es ein USB-C-Ladekabel und eine vormontierte Trageschlaufe. Durch das größere Gehäusevolumen, eine optimierte Abstimmung und neue Technik liefert der Flip 5 im Vergleich zum Vorgänger einen verbesserten Klang. Der Sound erscheint nun ausgewogener und satter. Der neue Treiber mit Waveguide bündelt Mitten und Höhen stärker nach vorne, sodass der Flip 5 von vorne deutlich besser klingt als aus allen anderen Richtungen. Somit ist eine gute Ausrichtung für den Musikgenuss entscheidend.

Mit dem 1More S1001BT bekommt man einen hochwertigen Lautsprecher für unter 100 Euro. Das Gerät kann an einer Schlaufe getragen oder aufgehangen werden. Über die 1More Assistant App kann man zwei Lautsprecher zu einem Stereopaar verbinden. Die Akku hält für bis zu 12 Stunden und wird über eine USB-C-Buchse aufgeladen. Der S1001BT ist nach IPX4 gegen leichten Regen geschützt und bietet neben einem 3,5-mm-Klinken-Eingang auch eine Freisprecheinrichtung. Auch der Klang kann mit tiefen Bass, natürlicher Abstimmung und feiner Hochtonauflösung überzeugen.

Der Anker Soundcore 2 ist bis auf den Grill in weichen Kunststoff gehüllt und hat zwei Breitbandlautsprecher und einen passiven Bassradiator eingebaut. Der Lautsprecher ist nach IPX5 gegen Wasser und Schmutz geschützt und bietet neben dem Micro-USB-Ladeanschluss auch einen analogen AUX-Eingang. Der Akku hält bis zu 24 Stunden. Der Sound ist erstaunlich ausgewogen, nur die Stimmen klingen etwas künstlich.

Der Anker Soundcore Flare 2 ist mit zwei Leuchtringen ausgestattet, die je nach Modi für eine passende Beleuchtung sorgen. Um Batteriekapazität zu sparen, lässt sich die Lichtshow aber auch abschalten. Der Akku hält dann 12 Stunden durch. Das Gerät ist nach IPX7 wasserdicht und bietet neben dem Mikro-USB-Ladeanschluss auch einen Bass-Up-Taste. Der Klang wirkt aus allen Richtungen ausgewogen und angenehm. Über die SoundCore App kann man auch über den Equalizer die Wiedergabe nach eigenen Wünschen einstellen.

Bei dem Bose SoundLink Revolve kommt der Schall seitlich aus einem rundum laufenden Lochgitter. Im Nahfeld klingen allerdings so Stimmen verwaschener und in den Höhen zugeschnürt. Weiter weg vom Sitzplatz erhält man aber ein recht großes, ausgewogenes Klangbild mit natürlicher Stimmwiedergabe und relativ sattem Bass.

Marshall Bluetooth-Lautsprecher im Test

Mittelgroße Bluetooth-Lautsprecher im Test

Auch wenn die kleinen schon ganz passabel klingen – mehr Volumen bringt dann auch ein ordentliches Bassfundament. Transportieren sollte man die Lautsprecher aber auch noch können, hier kommen die mittelgroßen Geräte ins Spiel. Bei denen gibt es ausreichend Pegel und Bass für eine Party.

Sie passen zwar in keine Handtasche mehr, einige haben aber einen Tragegurt dabei und sind robust, sodass sie auch einen Sommerregen überleben.

Vergleichstabelle
Vergleichstabelle
Toller KlangSolider SoundKnackiger SoundWieder daBreitbandiger Klang
Test  Lautsprecher für alle Lebenslagen: Bang & Olufsen Beosound A1 2nd GenTest: Teufel Motiv GoTest: Jbl Charge 5Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Bose  SoundLink Mini IITest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Tribit MaxSound Plus
Modell Bang & Olufsen Beosound A1 2nd Gen Teufel Motiv Go JBL Charge 5 Bose SoundLink Mini II Tribit MaxSound Plus
Pro
  • Tolles Design
  • Gute Verarbeitung
  • Hervorragender Klang
  • Staub- und wasserdicht
  • Ausgewogener Klang mit kräftigen Bässen und feiner Höhenauflösung
  • Netzteil
  • Breibandige, ausgewogene Klangabstimmung
  • Schafft locker hohe Lautstärken
  • Powerbank-Funktion zum Laden von Smart-Devices
  • Ladeschale mitgeliefert
  • Günstiger als der Testsieger
  • Ebenfalls guter Klang
  • Guter Klang
  • Gute Bedienung
  • Lange Batterielaufzeit
  • Wasserdicht
Contra
  • Relativ teuer
  • Kein analoger Eingang
  • Keine Trageschlaufe
  • Kein Analog-Eingang
  • Klanglich nicht ganz so gut wie der Testsieger
  • Klingt ohne aktivierten Extra-Bass etwas dünn
Bester Preis
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Robust und klangstark: JBL Xtreme 3

Robust und klangstark

JBL Xtreme 3

Test: Jbl Xtreme 3
Auch die dritte Generation der Xtreme-Reihe überzeugt mit einem hervorragenden Sound. Zudem ist der Lautsprecher nun auch gegen Staub geschützt.

Mit der dritten Auflage des Xtreme gelingt es JBL, den erfolgreichen Vorgänger in vielen Punkten noch einmal zu verbessern. Auch beim Design hat sich einiges getan, so sind die Seiten des Speakers nun abgeschrägt und gummiert.

Auch auf dem Tragegurt befinden sich Gumminoppen, die für einen sicheren Halt beim Tragen sorgen, wobei es hier im Vergleich zum Vorgänger deutlich weniger zu schleppen gibt: 400 Gramm weniger, nämlich 1,9 Kilo, bringt der Xtreme 3 auf die Waage. Großen Anteil am Erfolg der Speaker-Diät haben die extrem leistungsfähigen Neodym-Magnete, deren hohe Flussdichte dafür sorgt, dass sie bei gleicher Leistung deutlich kleiner als herkömmliche Magnete ausfallen können.

Bis zu 15 Stunden spielt der Lautsprecher Musik, bis er wieder via USB-C mit Strom versorgt werden muss, ein passendes Netzteil ist übrigens im Lieferumfang enthalten. Den Ladezustand des Akkus kann man am Leuchtbalken der Box ablesen.

Die Zertifizierung nach IP67 bescheinigt dem Xtreme 3, eindringendem Staub und Wasser keine Chance zu lassen. Beim Klang hat JBL bei den Höhen und beim Bass ein wenig nachgebessert, klanglich gibt es bei diesem Modell nichts auszusetzen. Kein anderer Bluetooth-Speaker dieser Klasse kann beim Sound mithalten. Die Klangfarben sind realistisch und kräftig zugleich, die Höhen wirken frisch und sind gleichzeitig weit davon entfernt, scharf zu sein. Akustische Drums, wie sie beispielsweise bei Totos »Africa« zu hören sind, kommen hier besonders gut rüber.

Es ist die Kombination aus Robustheit, Klang und Praxistauglichkeit, die den Xtreme 3 zu einer uneingeschränkten Empfehlung macht. Wir finden: eine rundum gelungene Modellpflege.

Toller Sound: Teufel Rockster Cross

Toller Sound

Teufel Rockster Cross

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Teufel Rockster Cross
Gewohnt guter Klang trifft auf martialisches Design: Der Rockster Cross fühlt sich unter freiem Himmel genauso wohl wie zuhause.

Beim Teufel Rockster Cross steht der materialistische Look im Vordergrund, er wiegt etwa 2,5 Kilo und manch ein Konkurrent sieht daneben wie ein Spielzeug aus.

Feuchtigkeit und Stöße steckt er gut weg, die Breite beträgt 40 Zentimeter und er ist IPX5 zertifiziert und sogar bis minus zehn Grad wintertauglich. Außerdem ist ein Trageriemen mit dabei, so kann man sich das Gerät umhängen.

Gut finden wir auch das externe Netzteil fürs Aufladen und den Dauerbetrieb. Bei vielen Konkurrenten ist nur ein USB-Kabel dabei. Hier punktet aber auch das Innere. Das Gehäuse ist 16 Zentimeter hoch, in der Mitte davon befindet sich ein Tief-Mitteltöner von 12 Zentimetern Durchmesser, unterstützt wird er durch zwei rückseitige Passiv-Membranen.

 Bluetooth-Lautsprecher Test: Lautsprecher Rockster Cross Lifestyle

Für einen gewissen Stereo-Effekt gibt es beidseitig vom mittleren Mono-Lautsprecher noch zwei Gewebe-Hochtöner inklusive Waveguide für die höchste Effizienz. Zudem wird die Raumklangtechnik »Dynamore« genutzt. Der maximale Schalldruck sind 98 Dezibel, er kann also ebenso laut spielen wie eine Hi-Fi-Box, die um ein Vielfaches größer ist. Man kann das aber noch toppen, indem man zwei der Boxen zum Stereopaar koppelt. Dann wird es lauter und man bekommt eine echte Stereo-Bühne.

Auch beim Hörtest überzeugt der Lautsprecher uns mit spritziger Wiedergabe, brillanten Höhen und sauberem, sattem Bass. Bei den Stimmen wirkt sich die Neutralität aus und weiß zu überzeugen.

Nur das Bedienkonzept überzeugt uns nicht komplett. Von der matten, gummierten Oberfläche des Gehäuses haben sich die farblosen Tasten nur schlecht abgehoben. Viele der Funktionen finden sich außerdem an der Geräte-Rückseite. Unter anderem die Outdoor-Taste, hier soll der Klang der Nutzung im Freien angepasst werden, die Wirkung war aber recht subtil. Wir empfehlen, die Bedienungsanleitung zu lesen, denn hier finden sich versteckte Funktionen. So kann man etwa zum nächsten Titel springen, wenn man zugleich Lautstärke«+« und Start-Stopp drückt.

Auch hier kann eine Freisprecheinrichtung aktiviert werden, drückt man diese Taste länger, aktiviert man den Sprachassistenten auf seinem Smartphone. Die Akkulaufzeit sind bis zu 16 Stunden und fürs Tablet oder Handy dient der Teufel Rockster Cross auch als Powerbank.

Elegantes Design: B&O Beoplay P6

Elegantes Design

Bang & Olufsen Beoplay P6

Test: Bang & Olufsen Beoplay P6
Optik trifft Klanggüte: Der Beoplay P6 verbindet erfolgreich Design und Praxisqualitäten.

Der B&O Beoplay P6 verbindet Design mit Funktion: Der Klang verteilt sich durch die Gitter gleichmäßig im Raum und das Aluminiumgehäuse wirkt elegant und lässt sich mit dem Ledertrageriemen gut transportieren. Der ausgewogenen Klang kommt durch zwei 1,5-Zoll-Breitband-Lautsprecher und einen 4-Zoll-Subwoofer zustande. Der Akku hält dabei bis zu 16 Stunden.

Der Beoplay P6 verfügt über ein eingebautes Freisprech-Mikrofon. So lassen sich Telefongespräche führen sowie Google Assistant oder Siri aufrufen. Über die Bang & Olufsen App kann man die auf der Oberseite befindliche Connect-Taste mit individuellen Funktionen belegen. Außerdem kann man über die App Klanganpassungen über den Equalizer vornehmen.

In der Raumecke klingt der P6 voluminös und satt im Bass und auch frei im Raum kann der Sound überzeugen. Der Lautsprecher wartet außerdem mit einer ungeheuren Pegelfestigkeit und Dynamik auf. Der B&O Beoplay P6 beweist, dass Geräte aus Designerhand nicht nur schön aussehen, sondern auch einen eindrucksvollen Sound liefern können.

360-Grad-Klang
Test: Bose Soundlink Revolve+
Komfortabel, wohlklingend und hochwertig – wer sich nicht am Preis stört, erhält mit dem Soundlink Revolve+ einen hervorragenden Lautsprecher.

Auch der Soundlink Revolve+ von Bose produziert durch die Perforation unten am Gehäuse einen 360-Grad-Klang. Das wirkt vor allem draußen in großen Gruppen oder im Raum bei großem Hörabstand gut. Der Lautsprecher ist vergleichsweise teuer, ist aber solide verarbeitet und benutzerfreundlich gestaltet. Der Akku lässt sich entweder über das USB-Netzteil oder die optionale Ladeschale laden. Die Betriebszeit liegt hierbei bei fast 16 Stunden.

Der Soundlink Revolve+ verfügt über einen analogen 3,5-mm-AUX-Anschluss sowie eine Micro-USB-Buchse und lässt sich über die zahlreichen, gut gestalteten Tasten auf der Oberseite bedienen. Über die Bose Connect App kann man zwei Lautsprecher als Stereopaar koppeln oder synchron im Party-Modus betreiben.

Sein ganzes Potential zeigt der Lautsprecher, wenn man aus zwei oder drei Metern Entfernung zuhört und sich der Schall über Wand- und Deckenreflexion im Raum ausbreiten kann. Der Sound bietet so seidige Höhen und ein ordentliches Bassfundament.

Der Soundlink Revolve+ ist nach IPX4 wassergeschützt und über die Multifunktionstaste kann man Google Assistant oder Siri aufrufen. Auch freihändig telefonieren kann man mit dem Lautsprecher. Er ist außerdem über ein Anschlussgewinde an der Unterseite kompatibel mit nahezu jedem Stativ. Des Weiteren ist das Gerät mit einem Echo Dot kompatibel, sodass man den Lautsprecher auch mit Alexa-Sprachsteuerung bedienen kann.

Solide: Aiwa Exos-3

Solide

Aiwa Exos-3

Test: Aiwa Exos 3
Beim Klang gehört der solide Aiwa zu den besten Lautsprechern seiner Klasse. Nur das Dreiecks-Design ist ein wenig gewöhnungsbedürftig.

Man sieht es dem Exos-3 von Aiwa nicht direkt an, aber unter der schwarz-roten Hülle verbirgt sich ein qualitativ hochwertiges Klangwunder. Die zu einem Dreieck geformten Außenkanten des Exos-3 sind durch eine Kunststoff-Schicht vor Kratzern geschützt. Die mittig platzierten Tasten heben sich dank ihrer roten Farbe gut vom schwarzen Hintergrund ab und ersparen einem so eine mühselige Suche nach den Bedienelementen.

Bemerkenswert ist aber vor allem die Technik, die sich im Inneren des Bluetooth-Lautsprechers verbirgt und die dafür sorgt, dass der Amp 46 Watt leistet sowie einen Schalldruck von 92 Dezibel schafft. So viel Leistung muss natürlich auch mit Strom versorgt werden. Dafür steht ein Akku mit satten 10.000 mAh bereit, womit bis zu 12 Stunden Musikvergnügen unterwegs machbar sind.

Dank des verbauten USB-C-Ports kann man den Exos-3 auch als Powerbank verwenden. Für analoge Anschlussmöglichkeiten sorgt ein rückseitig angebrachter Aux-Anschluss. Diese kleinen Extras sind zwar schön, ihre eigentliche Stärke liegt aber in der Musikwiedergabe. Der Exos-3 klingt sehr natürlich und ausgewogen, womit er eindeutig zu den besten seiner Klasse hinzugezählt werden kann.

Dabei kann der Aiwa nicht nur kraftvoll und laut aufspielen, sondern kommt zudem in jeder Klang-Situation recht unangestrengt rüber. Auch bei der Basswiedergabe gibt sich der Speaker im Dreiecks-Design keine Blöße, der Tieftonbereich wird knackig und präzise wiedergegeben. Das Gesamtpaket, bestehend aus guter Ausstattung, hervorragendem Klang und sehr solider Bauweise, macht den Exos-3 von Aiwa zu einer Empfehlung.

Charakteristisches Design: Marshall Stockwell II

Charakteristisches Design

Marshall Stockwell II

Test: Marshall Stockwell Ii
Angenehmer Klang, hochwertige Verarbeitung und ein charakteristisches Design: Wer den Stil der Marke mag, wird mit dem Stockwell II auf seine Kosten kommen.

Der Stockwell II kommt im klassischen Marshall-Design daher: Er hat nicht nur einen Drehknopf zum Anschalten und für die Lautstärkeregulierung, sondern zwei weitere Drehpotentiometer für Höhen und Bässe. Über die Multi-Host-Funktion kann zwischen zwei gleichzeitig verbundenen Bluetooth-Handys umgeschaltet werden.

Der Akku ist für bis zu 20 Stunden ausgelegt. Als Alternative zu Bluetooth kann man den 3,5-mm-Eingang nutzen. Der Marshall Stockwell II wiegt nur 1,4 Kilogramm und lässt sich mit dem Kunstlederriemen gut transportieren. Sein Gehäuse ist außerdem spritzwassergeschützt und in vier verschiedenen Farben erhältlich.

Dreht man sowohl den Laustärkeregler am Lautsprecher als auch die Lautstärke am Smartphone weit genug auf, macht der Marshall Stockwell II richtig Radau. Stimmen wirken dabei etwas dünn, der Hochtonbereich kann aber überzeugen. Der Bass wirkt indes nicht übermäßig voll. Durch eine richtige Positionierung in der Raumecke kann aber hier die Wandreflexion zu Hilfe genommen werden.

Was gibt es sonst noch?

Der Dockin D Fine+ 2 ist der Nachfolger des Docking D Fine und wurde im Vergleich an den richtigen Stellen verbessert. Der Lautsprecher ist nach IPX5 wasserdicht und sein wechselbarer Akku hat eine Laufzeit von bis zu 16 Stunden. Über eine integrierte Powerbank kann man über den USB-Anschluss auch Smart-Devices aufladen. Zum Lieferumfang gehören außerdem ein Trageriemen sowie ein Netzteil samt EU/UK-Adapter. Für die Stereo-Wiedergabe wurden zwei 2-Wege-Systeme verbaut: Zwei 1-Zoll-Hochtöner und zwei 2,5-Zoll-Tief-Mitteltöner auf der Vorder-, sowie zwei passive Bass-Radiatoren auf der Rückseite. Die Klangqualität nimmt mit einem größeren Abstand zum Hörplatz zu. Man kann den Dockin D Fine+ 2 sowohl outdoor als auch zum Beschallen von mittelgroßen Räumen verwenden. Durch seine Ausgewogenheit und Breitbandigkeit eignet sich der Bluetooth-Lautsprecher auch als Stereo-Anlagen-Ersatz.

Der Sonos Move ist sowohl für den Outdoor-Gebrauch als auch als Multiroom-Lautsprecher geeignet. Neben Bluetooth gibt es auch WLAN, die wichtigsten Funktionen lassen sich gleichermaßen am Gerät oder in der Sonos Controller App einstellen. Der Akku hält bis zu 10 Stunden und der Lautsprecher ist nach IP56 gegen Staub und Wasser geschützt. Der Sonos Move klingt satt und überzeugt mit Klarheit in den Höhen. Musikstreamingdienste sowie Alexa und Google Assistant können mit dem Controller verknüpft werden.

Der Marshall Acton II erzeugt eine für seine Größe bemerkenswerte Dynamik und einen guten Nachdruck im Bass. Mit elektronischen Endlos-Pontentiometern lassen sich Lautstärke, Bässe und Höhen einstellen. In der Marshall Bluetooth-App finden sich zudem Sound-Presets. Die natürliche, satte Stimmwiedergabe sowie die Verarbeitung des Lautsprechers überzeugt. Für den Indoor-Gebrauch ist der Marshall Acton II eine gute Investition.

 Bluetooth-Lautsprecher Test: Bluetooth Lautsprecher Gross

Große Bluetooth-Lautsprecher im Test

Bluetooth-Boxen sind nicht mehr nur für unterwegs geeignet, auch das Wohnzimmer haben sie schon erobert.

Bei manchen Herstellern gibt es nur Bluetooth, bei anderen auch noch AirPlay und WLAN. Manche wollen ein stationäres Gerät, andere dagegen Akku und einen tragbaren Lautsprecher.

Die Grenzen sind aber fließend. Wir haben hier nur Bluetooth-Lautsprecher ohne die Multiroom-Möglichkeiten getestet.

Vergleichstabelle
Vergleichstabelle
Toller KlangSolider SoundKnackiger SoundWieder daBreitbandiger Klang
Test  Lautsprecher für alle Lebenslagen: Bang & Olufsen Beosound A1 2nd GenTest: Teufel Motiv GoTest: Jbl Charge 5Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Bose  SoundLink Mini IITest  besten Bluetooth-Lautsprecher: Tribit MaxSound Plus
Modell Bang & Olufsen Beosound A1 2nd Gen Teufel Motiv Go JBL Charge 5 Bose SoundLink Mini II Tribit MaxSound Plus
Pro
  • Tolles Design
  • Gute Verarbeitung
  • Hervorragender Klang
  • Staub- und wasserdicht
  • Ausgewogener Klang mit kräftigen Bässen und feiner Höhenauflösung
  • Netzteil
  • Breibandige, ausgewogene Klangabstimmung
  • Schafft locker hohe Lautstärken
  • Powerbank-Funktion zum Laden von Smart-Devices
  • Ladeschale mitgeliefert
  • Günstiger als der Testsieger
  • Ebenfalls guter Klang
  • Guter Klang
  • Gute Bedienung
  • Lange Batterielaufzeit
  • Wasserdicht
Contra
  • Relativ teuer
  • Kein analoger Eingang
  • Keine Trageschlaufe
  • Kein Analog-Eingang
  • Klanglich nicht ganz so gut wie der Testsieger
  • Klingt ohne aktivierten Extra-Bass etwas dünn
Bester Preis
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Moderner Ghettoblaster: JBL Boombox 2

Moderner Ghettoblaster

JBL Boombox 2

Test: Jbl Boombox 2
JBL erfüllt mit brachialem Klang, einem extrem robusten Gehäuse und einer Powerbank-Funktion wieder einmal alle Erwartungen.

Die Boombox 2 von JBL ist an den klassischen Ghettoblaster angelehnt. Der Akku hält bis zu 24 Stunden durch, danach kann der Lautsprecher über das mitgelieferte Netzteil betrieben werden. Der Bluetooth-Lautsprecher bietet auch einen 3,5-mm-Klinken-Anschluss und lässt sich außerdem als Powerbank für Smart Devices nutzen. Das Gehäuse ist nach IPX7 wasserdicht.

Die Boombox 2 hat einen lauten, kraftvollen Sound mit ungestümem Punch. Neben den satten Bässen und frischen Höhen sind die Stimmen ein wenig zurückgenommen. So überzeugt JBL wieder einmal mit brachialem Klang, sowie extremer Robustheit und bewahrt sich noch dazu einen gewissen Charme.

Bassbetont: Teufel Boomster XL

Bassbetont

Teufel Boomster XL

Test  besten Bluetooth-Lautsprecher: Teufel Boomster XL
Wer gerne laut und bassbetont hört, ist mit dem Boomster XL gut aufgehoben. Er spielt klanglich in der Ersten Liga.

Der Teufel Boomster XL ist solide und kräftig. Er ist laut, macht aber durchaus auch der Stereoanlage Konkurrenz.

Kräftig sollte man sein, wenn man das Gerät tragen will, es ist über einen halben Meter breit und bringt 10 Kilo auf die Waage, besteht aus dicken Aluminiumplatten. Es gibt einen Trageriemen und der erste Eindruck vom Gerät ist toll. Auch die Leistung mit fast 100 Watt kann sich sehen lassen, man hört sie auch, und zwar bei jeder Musikart.

Hier handelt es sich nicht um ein Gadget, sondern klar um eine Kampfansage an Stereoanlagen. Die Dynamik ist erstaunlich, auch bei einer hohen Lautstärke klingt er noch ausgewogen und die Handhabung ist toll. Tiefgang und hohe Präzision können sich sehen lassen.

Die Bluetooth-Verbindung geht schnell, wenn man Android-Devices hat, die kompatibel sind sogar mit NFC. Es gibt außer dem Apt-X-Codec auch eine 3,5-mm-Klinkenbuchse für analoge Verbindungen und eingebaut ist ein Radio mit UKW-Tuner.

 Bluetooth-Lautsprecher Test: Teufel

Eindrucksvoll ist er also, die Bedienung dafür ein wenig eigenwillig. Sie ist alles andere als selbsterklärend, hier heißt es Anleitung lesen. Ein Display wäre schön, die Rückmeldung ist eher mäßig.  Das UKW-Radio klingt satt und der Stimmbereich angenehm, hier ist aber die Bedienung nicht so toll.

Man kann ihn auch ohne Steckdose betreiben dank Lithium-Ionen-Akku, bis maximal 10 Stunden sind drin, ist die Lautstärke gering auch mehr. Wir gehen davon aus, dass auch beim Maximalpegel drei oder vier Stunden machbar sind, testen konnten wir das leider nicht. Aber dank 12-Volt-Anschluss kann man ihn zur Not auch im Auto anschließen.

Das Aluminiumgehäuse ist spritzwassergeschützt, darunter zwei 2,5-cm-Gewebekalotten für den Hochtonbereich, zwei 7-cm-Mitteltöner und ein 16-cm-Polyproylen-Bass für den Downfire-Subwoofer. Das 2.1-System wird von drei Class-D-Endstufen angetrieben mit gesamt 80 Watt Sinusleistung.

Wir finden auch gut, dass wir uns mit dem Smartphone frei bewegen konnten, es gab keine Aussetzer, obwohl Aluminium gerne mal den Empfang dämpft. Der weite Wirkungsbereich des Teufel Boomster XL ist toll und auch für Partys wichtig, schön wäre noch ein Modus für mehrere Wireless-DJs gewesen.

Mit smarten Extras: Ultimate Ears Hyperboom

Mit smarten Extras

Ultimate Ears Hyperboom

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Der adaptive Equalizer vermisst ständig die Raum-Akustik und passt den Klang des Lautsprechers entsprechend an.

5,9 Kilo wiegt der Hyperboom genannt Boxenturm von Ultimate Ears. Damit man den Boliden trotzdem noch transportieren kann, ist seitlich eine Trageschlaufe angebracht.

Mit einer Akkuladung kommt der Hyperboom bis zu 24 Stunden aus, wenn man es mit der Musik-Lautstärke nicht übertreibt. Ganz egal wo man den Boliden platziert, der Klang ist immer hervorragend. Wie ihm das gelingt? Mithilfe des eingebauten adaptiven Equalizers. Die lokalen akustischen Verhältnisse werden mithilfe des eingebauten Mikrofons ermittelt. Je nach dem, was vom Mirko ermittelt wurde, passt die Software der Box den Klang entsprechend an. Im Test hat das hervorragend funktioniert.

Wem der Hyperboom trotzdem zu wenig Leistung bietet, der wird sich darüber freuen, dass man mithilfe der Boom-App mehrere Lautsprecher aus dem Ultimate-Ears-Universum miteinander koppeln kann und so selbst größere Partys zuverlässig beschallt bekommt. Einen Equalizer (5 Band) findet man dort übrigens auch.

Gut gefallen hat uns auch die Möglichkeit, den Hyperboom als Powerbank nutzen zu können. Wer mit dem Speaker unterwegs ist, der braucht sich zumindest keine Sorgen um seinen Smartphone-Akku machen. Klanglich weiß der Hyperboom zu überzeugen. Sein gewaltiger Dynamikumfang sorgt für mächtig Dampf, wobei der Speaker dennoch immer sauber und satt klingt. Ihren Teil zum gelungenen Klangbild tragen auch die Balance und der druckvolle, punchige Bass bei.

Für große Feiern: JBL Partybox 310

Für große Feiern

JBL Partybox 310

Test: Jbl Partybox 310
Der Name lässt es bereits vermuten: Die Partybox 310 ist in der Lage, selbst größere Gruppen mit gutem Sound zu unterhalten.

Die Partybox 310 von JBL ist vor allem eines: groß. Genau aus diesem Grund hat JBL dem Boliden Rollen und einen ausziehbaren Griff spendiert, womit man ihn wie einen Trolley fahren kann.

Weil es sich hier dem Namen nach um einen Partylautsprecher handelt, hat JBL es nicht versäumt die Partybox auch mit den dazu passenden Lichteffekten auszustatten. Pulsierende Leuchtringe und Stroboskop-Lampen sorgen hier für Partystimmung pur. Licht und Klang lassen sich vom Bedienpult des Lautsprechers aus bedienen, das sich auf der Oberseite befindet.

Die gummierten Tasten leuchten und umfassen auch einen Button, mit dem man zwischen den Quellen hin und her schalten kann. Das ist auch nötig, denn die vielen Anschlüsse der Partybox machen es möglich, dass man sogar (elektronische) Musikinstrumente daran anschließen kann.

Ein nettes Extra ist die Möglichkeit Soundsamples, wie beispielsweise Applaus oder Scratching, auf Knopfdruck der laufenden Musik hinzufügen zu können. Damit die Party bei Regen nicht ins Wasser fällt, ist die JBL-Box nach IPX4 gegen Spritzwasser geschützt, ihre Anschlüsse werden durch eine Gummi-Abdeckung vor Umwelteinflüssen geschützt

Im Inneren geben zwei Tieftöner mit 6,5 Zoll sowie zwei Hochtöner mit 2,5 Zoll den Ton an. Ihre kumulierte Ausgangsleistung beträgt 240 Watt, womit man selbst ausgedehnte Feiern beschallen kann. Elektro-Beats und Drums kommen mit viel Punch aus der Box, Bässe wummern nicht einfach nur dahin, sondern werden sehr präzise wiedergegeben und auch die Mittenwiedergabe bewegt sich bei der Partybox 310 auf einem sehr hohen Niveau.

Günstiger Partyhengst: Sharp PS-929

Günstiger Partyhengst

Sharp PS-929

Test: Sharp Ps 929
Für vergleichsweise wenig Geld bietet der Bluetooth-Lautsprecher von Sharp viel Leistung. Auch die Lichteffekte können sich sehen lassen.

Sharp richtet sich mit der PS-929 eindeutig an die Party-Fraktion. Besonders deutlich wird das beim im Lieferumfang enthaltenen Mikrofon und der integrierten LED-Lightshow, die im Takt zur Musik blinkt und sich in verschiedenen Stufen anpassen lässt. Wem das zu viel ist, der kann das Geblinke auch abschalten.

Das verwendete Material macht zwar keinen allzu hochwertigen Eindruck, dafür gibt es vorne aber einen praktischen Tragegriff, mit dem sich der große Lautsprecher halbwegs komfortabel transportieren lässt. Die große Klinkenbuchse (6,3mm) erlaubt den Anschluss von elektronischen Musikinstrumenten.

Nicht weniger als vier Akkus hat Sharp dem PS-919 spendiert. Damit sind bis zu 14 Stunden Akkulaufzeit möglich – allerdings nicht bei voller Lautstärke. Der Ton wird von zwei Tieftönern mit 6,5 Zoll und zwei Hochtönern mit jeweils zwei Zoll erzeugt. Damit erzielt der Bluetooth-Lautsprecher von Sharp einen Klang, mit dem wir angesichts des günstigen Preises nicht gerechnet haben. Der Bass ist druckvoll und punchig und die Höhen sind spritzig. Nur bei der Stimmwiedergabe hat der Partykönig aus dem Hause Sharp seine Schwächen, hier kommt so mancher Gesang etwas dünn und blass rüber.

Wen das nicht weiter stört und wer in erster Linie einen günstigen Lautsprecher sucht, um größere Zusammenkünfte musikalisch kostengünstig untermalen zu können, der liegt mit dem Sharp PS-929 goldrichtig.

Was gibt es sonst noch?

Der Marshall Stanmore II hat elektronische Drehregler, für Bass/Treble und Lautstärke gibt es keinen Anschlag. Sein Klang ist toll, er spielt satt und laut auf, die Hochtonwiedergabe ist wohldosiert und der Bass tief und satt. Es gibt 65 Watt Gesamtleistung und Pegel, die kompakten Stereoanlagen entsprechen werden problemlos erreicht. Man vermisst hier kaum etwas, vielleicht noch die breite Bühne von einer richtigen Stereoanlage. Es gibt ein eingebautes Netzteil und an den Equalizern kann man sich mit der App austoben. Auch der Marshall Stanmore II kann für mehr Geld mit eingebautem Voice-Asisstant erworben werden, mit dabei ist wahlweise Google Assistant oder Alexa.

Der Ikea Eneby 30 eignet sich nur für den Hausgebrauch, das Frontformat beträgt 30 x 30 cm und die Flachbauweise wurde auf 11 cm erhöht. Außerdem gibt es einen zweiten Tief-Mitteltöner, der die Seidenkalotte beim Hochtonbereich unterstützt. Die Bassreflexbox kann so laut spielen und kommt auch tief runter. Auch die Stimmwiedergabe ist detailreich und natürlich. Auch die Tieftonwiedergabe kann sich sehen lassen, beim tiefen Fundament wie auch bei der Präsenz. Das ist aber der einzige nennenswerte Nachteil des Ikea Eneby 30, dafür kann sich der Preis aber sehen lassen. Maximal acht Bluetooth-Musikquellen können mit dem Gerät gekoppelt werden, für eine Party eignet er sich also auch.

Der Harman Kardon Go + Play ist wegen seines Preises interessant. Man bekommt einen kräftigen Bass sowie einen ausgewogenen Klang. Wenn man keine 600 Euro ausgeben will, ist man hier richtig. Seine Form erinnert eher an einen Ghettoblaster, aber schicker. Inzwischen gibt es auch eine neue Version, die einen integrierten Akku hat, bei der alten mussten Batterien her. Es gibt eine USB-Buchse, so kann man auch das Smartphone laden. Etwa acht Stunden hält das Gerät durch, drei bei hoher Lautstärke. Der Klang wurde auch verbessert, er klingt ausgewogener und der Bass hat auch zugelegt, war aber davor schon druckvoll und kräftig, auch bei höheren Pegeln gibt es kein Problem. Zwei Geräte lassen sich zu einem Stereopaar koppeln. Auch die Freisprecheinrichtung fürs Telefonieren finden wir gut. Er eignet sich fürs Musikhören zuhause, weniger für Partys, eine kleine Zimmerparty kann man damit aber durchaus beschallen.

Wissenswertes über Bluetooth-Lautsprecher

Wir haben unseren Test in vier Größen aufgeteilt, damit die Wertung auch fair ist. Bei den Größen gibt es nicht nur klangliche Unterschiede, sondern auch bei der Nutzung.

Eine Freiluft-Party am See braucht ein größeres Gerät. Hier eignen sich etwa mittelgroße Boxen, die sind noch klein genug, um sie zu transportieren, aber haben viel Wumms. Die kleinen Boxen dagegen passen auch in die Handtasche und eignen sich fürs Chillen im Freien oder auf dem Balkon, mit auf eine Reise können sie auch. Klanglich hat sich hier einiges getan, sie klingt nicht unbedingt wie eine kleine Box. Hier wenden die Hersteller einige psychoakustische Tricks an. Wenn das gut umgesetzt ist, klingen sie recht gut. Brüllwürfel, die einfach nur lärmen, gibt es aber natürlich auch.

Fürs Wohnzimmer werden große Bluetooth-Boxen immer beliebter. Schließlich will man zuhause ebenso bequem die Musik vom Handy hören wie unterwegs. Es gibt hier Boxen mit Akku, die sich noch tragen lassen und auch welche die eine Steckdose brauchen.

Es gibt inzwischen auch viele Multiroom-Lautsprecher, die WLAN-fähig sind und zusätzlich Bluetooth haben.

Die wichtigsten Fragen

  • Wie lange hält der Akku?

Das kommt auf die Akku-Kapazität und die Lautstärke an. Zimmerlautstärke halten viele Geräte 8 bis 16 Stunden durch, volle Lautstärke oft nur 3 bis 4 Stunden.

  • Wie weit reicht Bluetooth?

Draußen etwa 240 Meter, wenn es Hindernisse wie Wände und Decken gibt, verringert sich die Distanz. Praktisch gehen etwa 50 Meter.

  • Welche Bluetooth-Version brauche ich?

Alle Bluetooth-Geräte kann man grundsätzlich miteinander verbinden, denn die Versionen sind alle kompatibel. Aber neue Versionen haben Vorteile, etwa geringeren Stromverbrauch sowie eine höhere Reichweite.

  • Was bedeuten Abkürzungen wie IPX4, IPX7 und IP65?

Damit wird die Geräteschutzklasse beschrieben. Die vorletzte Zahl steht für einen Schutz gegen feste Gegenstände, etwa Staub oder Sand. Die letzte für den Wasserschutz. Je höher, desto robuster die Box.

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