Test: Bang Olufsen Bluetooth Lautsprecher Aufmachera

Bluetooth-Lautsprecher im Test : Lautsprecher für alle Lebenslagen

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Update 13.11.2020

Bluetooth-Lautsprecher gibt es in jeder Größe, ob mini, klein und tragbar, mittelgroß oder zu groß zum Mitnehmen. Wir haben 102 davon ausgesucht und sie alle ausgiebig getestet.

Update 13. November 2020

Wir haben den Test um eine Kategorie erweitert: Mini-Lautsprecher. Aber auch in allen anderen Kategorien haben wir neue Empfehlungen.

Stefan Schickedanz
Stefan Schickedanz
ist Hifi-Experte und Autonarr. Er schreibt unter anderem für Fachmagazine wie AUDIO, VIDEO, StereoPlay und LowBeats.

Wie gut ein Lautsprecher klingt, hängt vor allem von seiner Größe ab. Dank diverser Tricks klingen inzwischen zwar auch die ganz kleinen recht gut, doch vergleichen kann man sie deshalb noch lange nicht mit ihren großen Konkurrenten. Wir haben unseren Test daher in vier Kategorien aufgeteilt und die Lautsprecher jeweils nur mit Konkurrenten ihrer Größe verglichen.

Mini-Bluetooth-Lautsprecher im Test

Der große Vorteil von Bluetooth-Lautsprechern im Mini-Format ist, dass man sie immer dabeihaben kann, zum Beispiel auf Reisen. Klanglich können sie natürlich nicht mit größeren Modellen mithalten, dafür fehlt ihnen schlicht das Volumen. Dennoch bieten viele Mini-Lautsprecher einen erstaunlich guten Sound.

Viele Mini-Bluetooth-Lautsprecher sind wasserdicht und eignen sich so auch zum Musikhören unter der Dusche. Im Folgenden finden Sie unsere Empfehlungen aus der Kategorie der Mini-Bluetooth-Lautsprecher.

Kompakte Qualität

Der Bose Soundlink Micro kann mit einem Gummistrap auf der Rückseite am Fahrradlenker oder Gürtel befestigt werden. Das Gehäuse besteht komplett aus Kunststoff und ist zudem nach IPX7 wasserdicht. Der Lithium-Ionen-Akku hat eine Laufzeit von sechs Stunden.

Auf der Oberseite befinden sich drei Bedienungstasten: Über die mittlere Taste kann man die Sprachassistenten Google Assistant oder Siri rufen. Über das Mikrofon lassen sich auch Anrufe annehmen.

Im Stereo- und Party-Modus lassen sich zwei Bose Soundlink Micro über die Bose Connect App miteinander verbinden. Trotz seiner Kompaktheit liefert der Bose Soundlink Micro einen satten und natürlichen Sound. Mit diesem Plus an Klarheit und Dynamik kann es der Lautsprecher durchaus mit den größeren Modellen aufnehmen und rechtfertigt so auch den etwas höheren Preis.

Kraftvoller Klang: Tribit Stormbox Micro

Kraftvoller Klang

Tribit Stormbox Micro

Test: Tribit Stormbox Micro
Aufgrund ähnlicher Größe und Features ist der Stormbox Micro die schärfste Konkurrent zum Testsieger.

Der Tribit Stormbox Micro überzeugt vor allem mit seinem Klang: Trotz des geringen Gehäusevolumens ist der Bass ausgesprochen satt und auch in den höheren Tonlagen liefert der Lautsprecher klar artikulierte Stimmen und dezente Höhen. Dafür sorgen der verbaute Breitbänder und der passive Bass-Radiator. So klingt der Lautsprecher deutlich größer als man es von Mini-Bluetooth-Speakern kennt. Der Akku hält dabei fast acht Stunden durch.

Per Gummischnalle lässt sich der Tribit Stormbox Micro zum Beispiel am Fahrradlenker befestigen. Zudem ist der Lautsprecher nach IP67 gegen Wasser geschützt. Es lassen sich auch zwei Lautsprecher zu einem Stereopaar verbinden. Die Bedienung erfolgt über die drei gummierten Tasten an der Oberseite, die mit robustem Stoffgewebe bespannt ist. Hier kann man die Lautstärke regulieren, die Musikwiedergabe steuern und Anrufe über das Freisprech-Mikrofon annehmen.

Günstig: Anker Soundcore Icon Mini

Günstig

Anker Soundcore Icon Mini

Test: Anker Soundcore Icon Mini
Nicht perfekt, aber gemessen an Preis und Größe ein richtiger Hit – der Soundcore Icon Mini eignet sich perfekt als Zweit-Speaker.

Der Anker Soundcore Icon Mini ist mit der Schutzklasse IP67 ausgestattet und hält so Regen, Schlamm, Schnee und vollständiges Untertauchen aus. Mit der vormontierten Schlaufe kann man den Lautsprecher gut transportieren und beispielsweise an einer Tasche befestigen.

Die Ausstattung des Mini-Lautsprechers entspricht der eines größeren Modells: Per USB-Kabel wird das Gerät aufgeladen, der Akku hält bis zu 8 Stunden. Neben der Ladebuchse bietet der Lautsprecher auch einen analogen AUX-Eingang.

Richtige Bässe werden in dem kleinen Gehäuse des Anker Soundcore Icon Mini zwar nicht erzeugt, tiefe Töne werden aber zumindest angedeutet und auch die Stimmen klingen verhältnismäßig ausgewogen. Für einen Stereo-Sound lassen sich auch zwei Geräte verbinden. Über die Bedientasten lassen sich die Lautstärke regulieren und die Musikwiedergabe starten und stoppen sowie Titel überspringen.

Was gibt es sonst noch?

Der Creative Muvo Play lässt sich über den AUX-Eingang analog mit dem Handy verbinden und bietet sowohl eine Freisprechfunktion als auch eine Unterstützung für Google Assistant und Apple Siri. Der Lautsprecher ist nach IPX7 gegen Wasser geschützt und eignet sich so zur Benutzung im Bad oder am Pool. Der Akku hält bis zu zehn Stunden durch. Klanglich kann der Lautsprecher allerdings nicht ganz überzeugen: Der Sound ist dünn, blechern und die Stimmen etwas verfärbt. Dafür bietet der Creative Muvo Play eine gute Stereo-Funktion und ist ausreichend laut.

Der JBL Clip 3 ist mit 10 Stunden Akkulaufzeit, einer Freisprechfunktion und einem Wasserschutz nach IPX7 ausgestattet. Neben dem USB-Anschluss zum Laden gibt es auch eine analoge AUX-Buchse mit 3,5-mm-Klinke. Mit dem Karabinerhaken kann man den Lautsprecher am Gürtel, Rucksack oder auch im Bad am Kleiderhaken befestigen. Aus dem kompakten Gehäuse kommt ein überraschend natürlicher Klang mit gutem Bass und Höhen.

Der JBL Go 2 ist ein günstiger und kompakter Bluetooth-Speaker. Das spiegelt sich allerdings auch im geringen Bassvolumen wieder. Dennoch spielt der Lautsprecher mit gutem Timing und laut. Der Go 2 besitzt zudem einen analogen 3,5-mm-Eingang und ist durch die IPX7-Spezifikation  auch zum Untertauchen geeignet. Der Akku hält bis zu fünf Stunden, danach wird der Lautsprecher über das USB-Kabel aufgeladen.

Der Sony SRS-XB12 kommt in einem runden Gehäuse daher, auf der Oberseite befindet sich ein Breitband-Treiber. Auf der Unterseite ist ein Passiv-Radiator verbaut, die Schallwellen kommen aus rechteckigen Öffnungen im unteren Bereich der Seitenwand. Der Lautsprecher ist nach IP67 gegen Wasser und Staub geschützt. Der Akku hält bis zu 16 Stunden und es gibt einen analogen AUX-Anschluss für Mini-Klinkenkabel. Ein Mikrofon ist auch eingebaut, das hat aber eine schwache Leistung. Der Bass ist für diese Produktklasse sehr gut, nur die Stimmen wirken etwas verfärbt und hell. Man kann auch zwei SRS-XB12 zu einem Stereopaar koppeln.

Der Teufel Boomster Go ist klein, robust und in fünf verschiedenen Farben erhältlich. Der Lautsprecher ist nach IPX7 wasserdicht und zudem stoßfest. Das Gerät lässt sich mit einem GoPro-kompatiblen Gewinde und einem Strap vielseitig nutzen. Über das eingebaute Mikrofon lassen sich Anrufe entgegennehmen und Google Assistant oder Siri rufen. Der Akku hält bis zu 10 Stunden und ist in 2,5 Stunden wieder aufgeladen. Man kann den Lautsprecher auch mit einem zweiten Teufel Boomster Go zu einem Stereopaar verbinden.

Der Ultimate Ears Wonderboom ist schwimmfähig und kann so auch unter der Dusche oder in der Badewanne genutzt werden. Der Akku hat eine Betriebszeit von bis zu 10 Stunden. Der Klang könnte ein wenige natürlicher abgestimmt sein, vor allem der Stimmbereich und die Höhen wirken nicht so differenziert wie bei den Modellen von JBL. Um den Sound etwas zu verstärken, lassen sich auch zwei Lautsprecher zu einem Stereopaar koppeln.

   Unsere Empfehlungen sind redaktionell unabhängig.

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