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Sounddecks im Test : Voluminöser Klang für den Fernseher

Update 31.05.2021

Wem der Sound des Fernsehers nicht reicht, der hat verschiedene Möglichkeiten, um aufzurüsten. Für größere Wohnzimmer kommt ein Sounddeck infrage, das gleichzeitig als Standfläche für den Fernseher dienen kann. Wir haben 14 Sounddecks getestet.

Update 31. Mai 2021

Wir haben drei weitere Sounddecks getestet. Das Teufel Cinedeck, das Canton Smart Sounddeck 100 sowie das Magnat Sounddeck 160 sind neue Empfehlungen.

Thomas Johannsen
ist Chefredakteur der Zeitschrift Tablet und Smartphone. Als Hifi- und Heimkino-Experte schreibt er unter anderem für Fachzeitschriften wie Heimkino und Digital Home.

Das Problem an Soundbars ist, dass sie relativ klein sein müssen, um noch vor dem Fernseher Platz zu finden, ohne aber gleichzeitig ins Bild hereinzuragen. Das geringe Volumen schlägt sich dann nämlich in nicht so kräftigem Klang nieder. Sounddecks nehmen sich dieser Problematik an: Sie sind deutlich voluminöser und werden daher nicht vor den Fernseher gelegt, sondern dienen meist direkt als Standfläche. Dadurch klingen sie viel satter und benötigen meist nicht einmal einen zusätzlichen Subwoofer.

Dennoch gibt es bei weitem nicht so viele Sounddecks wie Soundbars, sie erscheinen zudem auch viel unregelmäßiger neu auf dem Markt. Die Auswahl beschränkt sich dabei hauptsächlich auf Hersteller, die sowieso als Audio-Experten gelten. Ein Beispiel dafür ist der Lautsprecher-Spezialist Nubert. Die Schwaben versuchen erst gar nicht, Surround-Sound zu imitieren, sondern setzen einfach auf sehr ausgefeilten Stereo-Klang. Das funktioniert dann auch überraschend gut.

Mit Dynamore: Teufel Cinedeck

Mit Dynamore

Teufel Cinedeck

Test besten Soundbars und Sounddecks: Teufel Cinedeck
Das Cinedeck von Teufel ist ebenfalls schön anzusehen und sorgt dank Dynamore-Technik für adäquates Surroundfeeling.

Beim Design des Cinedeck hat man bei Teufel dieses Mal mehr darauf geachtet, das Sounddeck wohnzimmerfreundlicher zu gestalten. Mit Erfolg: Besonders in Weiß passt das Modell gut in die meisten Zimmer und wirkt dabei angenehm unauffällig.

Apropos unauffällig: Das sind auch die beiden Tieftöner, die mit dem Downfire-Prinzip auf ihre Stellfläche abstrahlen. Auf dem betreffenden Sideboard sollten sich besser keine Gläser oder Geschirr befinden, denn das Cinedeck arbeitet beachtlich druckvoll, bleibt dabei aber dennoch kontrolliert. Um die Nachbarn beim nächtlichen Horrorfilm nicht zu verschrecken, hat Teufel den Mitternachtsmodus entwickelt. Ist der aktiviert, so spielt das Sounddeck weniger kräftig. Für noch mehr Räumlichkeit gibt es schließlich die Dynamore-Taste, mit der der Klang merklich breiter und plastischer wird.

Bevor man das jedoch ausprobieren kann, muss man das Cinedeck erst einmal aufstellen und anschließen. Dabei gibt es zum Glück keine besonderen Schwierigkeiten. Bei den Anschlüssen findet man einen HDMI-Eingang sowie einen Ausgang, Standards wie 4K und HDR werden ebenso unterstützt.

Beigelegt ist außerdem eine Fernbedienung aus Metall, an dessen Akkufach kommt man allerdings nur mithilfe eines mitgelieferten Inbusschlüssels. Neben der Fernbedienung gibt es übrigens noch die Steuerungsmöglichkeit per Bedienfeld direkt am Cinedeck.

Auf den ersten Blick mag man dem schlanken Cinedeck seine Klangqualitäten gar nicht zutrauen, dann wird man aber positiv überrascht. So macht das Sounddeck in jedem Wohnzimmer einen guten Job und gibt dabei auch optisch eine gute Figur ab.

Schlank: Canton Smart Sounddeck 100

Schlank

Canton Smart Sounddeck 100

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Canton hat mit dem Smart Sounddeck 100 Dolby Atmos realisiert.

Das Smart Sounddeck 100 von Canton ist schlank gebaut und verfügt über vier Downfire-Subwoofer nach unten, die für knackigen Sound im Tieftonbereich sorgen. Rein soundtechnisch hat das smarte Sounddeck aber noch einiges mehr auf dem Kasten: Der Ton kann bei Dolby-Atmos-Signalen nun auch dreidimensionale Klangdimensionen erzeugen. Wie sich von der Bezeichnung ablesen lässt, gehört das Smart Sounddeck zur ständig größer werdenden Smart-Familie des Herstellers. Diese Geräte lassen sich zu einem Multiroom-System für bequemes Musik-Streaming in jedem gewünschten Raum kombinieren – und dazu zählen nicht ausschließlich Lautsprecher.

Drei im Gerät verbaute HDMI-Anschlüsse bieten Eingänge für einen SAT-Receiver, Blu-ray-Player und eine beliebige weitere Quelle. Planen Sie den TV als Schaltzentrale fungieren zu lassen, kann dessen Sound-Ausgang auch unmittelbar analog oder digital angeschlossen werden.

Das Sounddeck 100 wird erstmal über eine Fernbedienung gesteuert. Sobald Sie einen Bildschirm über den HDMI-Ausgang mit dem Sounddeck verbunden haben, geht das bequem mittels eines gut verständlichen Bildschirm-Menüs. Mittels Google Home kann das Canton in das WLAN oder ein Multiroom-System integriert werden. Also kein geschlossenes, eigenes System. Das Smartphone erkennt unter Zuhilfenahme der App problemlos das Sounddeck 100 oder weitere Smart Komponenten, bindet diese in das WLAN ein und und ordnet je nach Bedarf jedes der Geräte einem Raum zu. Bis zu den meisten Streaming-Diensten ist es dann nur noch ein Klick.

Doch bleiben wir noch beim Sounddeck-Modus. Über das Bildschirm-Menü kann das Smart Sounddeck 100 umfassend an die Akustik des Raumes angepasst werden. Die Pegel der beiden rückwärtigen Lautsprecher, Center sowie die Pegel der virtuellen Boxen, also linker und rechter Kanal, können in der Lautstärke aufeinander abgestimmt werden. Zur Hilfe wird ein Testsignal zugeschaltet. Die Entfernung der virtuellen Front-Boxen kann außerdem eingegeben werden.

Nach der Justierung der Abstände und Pegel wurde der Surroundsound präziser, die Atmos-Effekte gewannen an Höhe und lösten sich von der Frontakustik. Wir haben das mit den Einstellungen ab Werk verglichen, allerdings waren unsere Anpassungen an den Testraum nur gering, und dementsprechend schnell justiert. Das Smart Sounddeck 100 kann zwar keinen vollwertigen Lautsprecher ersetzen, schafft es aber im Vergleich zu den anderen getesteten Sounddecks, trotzdem ein imposantes und räumliches Klangbild zu schaffen. Canton hat so den Schritt in dreidimensionale Klangwelten erfolgreich absolviert.

Mit Stereo-Klang: Nubert nuPro AS-225

Mit Stereo-Klang

Nubert nuBox AS-225

Test  besten Soundbars und Sounddecks: Nubert nuPro AS-225
Der Verzicht auf Surround-Effekte beschert der AS-225 den besten Klang fürs Geld.

Im Vergleich zur größeren AS-250 verzichtet Nubert bei der nuPro AS-225 auf zur Seite abstrahlende Chassis sowie das extreme Bass-Volumen, zu dem die große Schwester imstande ist. »AS« im Namen steht für Aktives Stereoboard, denn genau das ist es auch: Surround-Effekte sucht man vergebens, dafür ist alles auf Stereo-Klang optimiert. Nubert beweist aber, dass auch Stereo räumlich klingen kann.

Im Gegensatz zum AS-250 ist das 225 mit Bluetooth und HDMI-Schnittstellen versehen. Im Prinzip besteht das Sounddeck aus zwei Zweiweg-Boxen, dennoch ist im Lieferumfang kein zusätzlicher Subwoofer enthalten. In Räumen über 20 Quadratmetern sollte man aber erwägen, doch einen hinzuzuziehen. Darunter klingt die AS-225 auch im Bassbereich kräftig genug.

Die Kernkompetenz der nuPro ist aber zweifelsohne der Stereoklang. Hier verfügt sie über auffallende Breite, besonders im Modus »Movie«. Da man quasi auf alle virtuellen Surroundeffekte angewiesen ist, klingt die AS-225 raumfüllend, ohne dabei zu verfärben.

Im Tieftonbereich kann sie zwar nicht mit der großen Schwester mithalten, dafür hat das nuPro AS-225 einige wichtige Schnittstellen und ist für einen deutlich kleineren Preis zu haben. Wer auf Surround-Sound zugunsten von starkem Stereoklang verzichten kann, trifft mit der Nubert eine gute Wahl.

Preistipp: Magnat Sounddeck 160

Preistipp

Magnat Sounddeck 160

Test: S L500
Das Sounddeck 160 bietet sehr guten Sound und eine saubere Verarbeitung für wenig Geld.

Mit dem Sounddeck 160 folgt Magnat dem Vorhaben, ein günstiges Sounddeck im Programm zu haben, das rasch einsatzbereit ist und über eine leichte Bedienung verfügt. Zudem hat der Hersteller weder am Klang noch an der Verarbeitung gespart.

Das Sounddeck 160 verfügt nur über eine HDMI-Buchse, die an ein Fernsehgerät angeschlossen werden kann, vorausgesetzt dieser verfügt über eine Anschluss mit Audio-Rückkanal (ARC). Wahlweise kann der Flatscreen oder die Quelle direkt mit jedem der analogen oder digitalen Audio-Eingänge verbunden werden. Mangels einer zweiten HDMI-Buchse ist das Durchschleifen des HDMI-Signals nicht möglich.

Ein Dolby Digital-Decoder ist in das Gerät verbaut. Leider ist die Verbindung über analogen Buchsen aber mit die schlechteste Lösung. Gegenüber dem Vorgänger hat der Hersteller beim Sounddeck 160 den Klang leicht getunt. Gut erkennbar ist das an der Erweiterung der Standardeinstellungen. Mit der Fernbedienung können nun die Presets: »Vocal«, »Movie Music« sowie »Linear« abgerufen werden. Ob an der Elektronik oder den Lautsprechern auch Modifikationen gab, können wir nicht ohne weiteres sagen, wir können es uns aber durchaus vorstellen.

Das Sounddeck 160 eröffnet eine breite Klangbühne, was uns vor allem beeindruckte ist, wie flink es dem Gerät gelingt, links und rechts neben dem tatsächlichen Deck jeweils eine virtuelle Box aufzustellen. Abhängig vom jeweiligen Untergrund ermöglicht der Bass eine ausgezeichnete Grundlage. Da wir in einem mittelgroßen Wohnzimmer getestet haben, funktionierte das tadellos, allerdings darf vom Bass kein Wunder erwartet werden.

Für kleinere sowie mittlere Klang-Setups ist das Sounddeck perfekt. Magnat hat es sehr gut verarbeitet und mit einer großzügigen Ausstattung versehen, sodass jeder Ton des Fernsehers klar erweitert werden kann.

Was gibt es sonst noch?

Das nuPro AS-3500 von Nubert ist günstiger und kleiner als das XS-7500. Trotz seines Gewichts von 20 Kilogramm ist das Nubert kein Leichtgewicht. Kein Wunder: Im Inneren arbeiten zwei Aktiv-Stereo-Lautsprecher, die sozusagen gemeinsam unter dem TV liegen. Der Hersteller setzt traditionell auf eine bestmögliche Zweikanal-Wiedergabe. Gleichzeitig emittieren jeweils ein Hoch- und ein Mittelton-Lautsprecher nach vorne ab. Pro Kanal sorgt ein Downfire-Tieftöner für kräftige Beihilfe im Bass.

Eine e-ARC kompatible HDMI-Buchse findet sich auf der Rückseite des Gerätes. Das Gerät kann also ebenfalls unkomprimierte Sourroundsignale mittels HDMI-Buchse von einem TV empfangen. Ein  Dolby-Decoder wandelt das Signal dementsprechend um. Der Hersteller hat auf ein Display verzichtet, die Mehrheit der Einstellungen werden dafür mit einem LED-Ring dargestellt. Über einen »tone«-Knopf können ebenso Mittelhochtöne und Bässe angepasst, wie auch der Loudness-Effekt an- und abgeschaltet werden. Mit einer Wide-Taste können insgesamt drei Effekte eingestellt werden – ein Dialog-Modus, eine stärkere Raumerweiterung, sowie eine dezente Raumerweiterung.

Sämtliche Einstellungen des Klangs können als Presets auf der Fernbedienung abgespeichert werden. In jeder Klangeinstellung überzeugte uns das Sounddeck. Die Basisbreite lässt sich in zwei Stufen einstellen und beeindruckt beim Sound: Schrittweise rücken die zwei virtuellen Lautsprecherboxen voneinander weg und bringen ein räumliches und raumfüllende Klanggeschehen hervor. Die Dialoge sind dabei sehr gut zu verstehen. So kann das Gerät zwei echte Stereo-Boxen locker ersetzen. Per Bluetooth kann problemlos vom Smartphone in hoher Qualität gestreamt werden.

Äußerlich ist das Canton DM 101 baugleich mit seinem Vorgänger, dem DM 100. Man schließt das DM 101 einfach an den Digitalausgang des jeweiligen Fernsehers oder Beamers an, die Einbindung in ein Multiroom-System ist aber nicht möglich. Dafür kann man vom Smartphone via Bluetooth auf das Sounddeck streamen. Am Sounddeck selbst gibt es nur einen optischen sowie einen Koaxial-Digital-Eingang. Es wird am besten unmittelbar an den jeweiligen Ausgang den Fernsehapparates angeschlossen. Gibt es den nicht, so ist man gezwungen, das Sounddeck direkt an den Blu-ray-Player anzuschließen.

Neben den Lautsprecher-Chassis wurde auch der digitale Soundprozessor (DSP) überarbeitet. Der sorgt dafür, dass aus dem eingehenden Signal veritabler Sound kreiert wird, der dann den Raum füllen kann. Das klappt nun erstklassig, selbst im großen Testraum reichten die Pegel problemlos aus, um das ganze Zimmer mit sattem Klang zu beschallen. Da außerdem Reflexionen und Phasenverschiebungen clever ausgenutzt werden, hat man das Gefühl, das DM 101 wäre noch mit Rear-Lautsprechern kombiniert. Diese Rear-Effekte zeigen sich auch beim Film-Modus, wo dem Sounddeck beeindruckende Tiefe und Breite gelingt.

Das Canton DM 60 präsentiert sich solide. Vor allem die Mitteltöner sind optimiert, was wiederum den Tieftonbereich nun besser anbindet. Dabei hat man den Mitten auch gleich noch spezielle Korrektur-Einstellungen spendiert, die vorher nur den Höhen und Tiefen vorbehalten waren. Geblieben ist dagegen der Fakt, dass das Sounddeck viel größer klingt als es eigentlich aussieht. Gerade der Bass klingt schön druckvoll, aber dennoch präzise. Dialoge sind klar verständlich, auch Gesang klingt vor allem im neuen »Music«-Preset sehr unverfärbt.

Beim Canton DM 90.3 hat sich der Hersteller wieder auf eine solide Verarbeitung und die Klangqualität konzentriert. Canton hat die verfügbaren Schnittstellen erweitert, so ist nun die Bluetooth-Übertragung vom Smartphone möglich. Die Höhe von 16 Zentimetern sollte genug Volumen für satte und kräftige Bässe bieten. Allerdings ist das Gerät im Tieftonbereich eher zurückhaltend. Anschlussmöglichkeiten gibt es in Form von drei HDMI-Eingängen. Dank des ARC-fähigen Audio-Ausgangs kann die Lautstärke des Sounddecks mit der Fernbedienung des Fernsehers geregelt werden kann. Pairing mit einem Smartphone ist per Bluetooth problemlos möglich.

Die übersichtliche Fernbedienung bietet umfangreiche Funktionen. Die Equalizer-Voreinstellungen sind auf verschiedene Positionierungen des Fernsehers und des Sounddecks konzipiert. Im Tieftonbereich überzeugt das Sounddeck. Die Bässe wirken selbst bei hohen Pegeln durchweg kontrolliert und dröhnen nicht. Ein Subwoofer kann angeschlossen werden. Im Surroundmodus beeindruckt das Sounddeck mit stimmiger Klangqualität. Die Dialoge sind klar verständlich, dabei aber nicht aufdringlich. Wahlweise kann der erstklassige Klang noch mit einem Surround-Set oder zusätzlichen Deckenlautsprechern für Dolby Atmos verfeinert werden.

Ein weiteres Modell von Nubert ist das NuPro XS-7500. Der erste, was dabei auffällt, ist das – vorsichtig ausgedrückt – sehr stattliche Gewicht von über 30 Kilo. Im Inneren verbergen sich aber keine Backsteine, sondern nur zwei Tieftöner, die nach unten arbeiten und außerdem zwei Bassreflex-Öffnungen auf der Rückseite füttern. Damit übertönt das XS-7500 fast die gesamte Konkurrenz. Musik wird per Bluetooth mithilfe des aptX-Codec hoch aufgelöst. Wer genug Kraft und genug Platz für das Sounddeck hat, kann sich dann an sehr kräftigem Sound erfreuen.

Wissenswertes über Soundbars und Sounddecks

Die ursprüngliche Idee hinter den Soundbars war, sie unter dem an der Wand hängenden Fernseher anzubringen. Viele Menschen stellen ihre Fernseher aber lieber auf ein Sideboard oder etwas Ähnliches. Wenn man die Soundbar dann trotzdem direkt unter den Bildschirm stellen möchte, darf sie natürlich nicht besonders hoch sein, um nichts zu verdecken. Das wiederum erschwert es den Herstellern, besonders im Tieftonbereich guten Klang zu erzeugen, denn dafür braucht es eben vor allem Volumen.

Dieses Problem wäre gelöst, wenn man den Bildschirm einfach auf die Soundbar stellen könnte – und so war die Idee der Sounddecks geboren. Mit mehr Volumen und dementsprechend größeren Lautsprecherchassis klingen sie doch deutlich kräftiger als Soundbars.

Ob man letztendlich eher Soundbar oder Sounddeck kaufen sollte, hängt daher davon ab wo sich der Fernseher befindet. Ist er an der Wand, so passt eigentlich nur eine Soundbar. Falls einem dann der Klang noch nicht stark genug ist, kann man immer noch mit einem zusätzlichen Subwoofer aufrüsten. Der braucht natürlich Platz, liefert dafür aber erheblich sattere Bässe.

Ein Sounddeck bietet sich dagegen an, wenn der Fernseher nicht an der Wand hängt. Dann spielt das Sounddeck sein Volumen aus und sorgt damit für Sound, der meist keinen Subwoofer mehr braucht.

Soundbars und Sounddecks Test: Soundbar Wohnzimmer

Lautsprecher-Alternative fürs Wohnzimmer?

Dank der reichlichen Ausstattung mit Bluetooth, intelligentem Sound-Prozessor und digitalen Anschlüssen können Soundbars und -decks bei vielen Leuten schon eine Stereoanlage ersetzen. Dabei kommt es aber auch auf die Ansprüche an, die man an die Klangqualität hat. Ein wirklich gutes Paar Stereoboxen wird immer noch jede Soundbar ausstechen, selbst Sounddecks haben es da schwer.

Eine perfekte Lösung sucht man also weiterhin vergeblich. Surround-Anlagen liefern zwar beeindruckenden Sound, nehmen aber viel Platz weg. Soundbars und -decks sind für Fernsehton absolut ausreichend, offenbaren aber bei Musik Schwächen gegenüber Stereoboxen. Bei denen wiederum hapert es an der Sprachverständlichkeit. Da muss jeder schließlich seine eigenen Prioritäten setzen.

Bluetooth, HDMI und Co. – komfortable Multitalente?

Als Ton-Schaltzentrale im Wohnzimmer verfügen die meisten Soundbars über vielfältige Anschlussmöglichkeiten wie WLAN, Bluetooth und HDMI. Grundsätzlich ist Flexibilität natürlich schön, sie verursacht aber hin und wieder auch Komplikationen. Wie schalte ich zwischen den einzelnen Eingängen um, beziehungsweise muss ich das überhaupt? Wie reagiert der Fernseher, wenn ich vom Smartphone via Bluetooth nur auf die Soundbar streamen möchte?

Das sind nur einige der Fragen auf die es keine grundsätzliche Antwort gibt, da jedes Modell anders programmiert ist. Letztendlich heißt es da: Probieren geht über Studieren.

So haben wir getestet

Nach mehreren Testrunden haben wir uns mittlerweile 14 Sounddecks angehört.

Der Kern unseres Tests ist natürlich der Hörtest. Dabei müssen die Soundbars und -decks ihr Können bei verschiedenen Filmton-Formaten und Musik unter Beweis stellen. Außerdem überprüfen wir die Anschlussmöglichkeiten und sehen uns die Qualität der Verarbeitung an. Gerade beim Anschluss ist es wichtig, dass das jeweilige Gerät schnell und unkompliziert seinen Platz im Wohnzimmer findet. Setzt man zusätzlich noch Rear-Lautsprecher ein, so muss man möglicherweise etwas mit deren Standort experimentieren, um idealen Klang zu bekommen. Manche Geräte haben sogar eine Einmessfunktion, mit der die Lautsprecher an die Raumakustik angepasst werden.

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