Test: Cinedeck White Lifestyle Dsc08426

Sounddecks im Test : Voluminöser Klang für den Fernseher

von
Veröffentlicht 05.10.2020

Wem der Sound des Fernsehers nicht reicht, der hat verschiedene Möglichkeiten, um aufzurüsten. Für größere Wohnzimmer kommt ein Sounddeck infrage, das gleichzeitig als Standfläche für den Fernseher dienen kann.

Thomas Johannsen
Thomas Johannsen
ist Chefredakteur der Zeitschrift Tablet und Smartphone. Als Hifi- und Heimkino-Experte schreibt er unter anderem für Fachzeitschriften wie Heimkino und Digital Home.

Das Problem an Soundbars ist, dass sie relativ klein sein müssen, um noch vor dem Fernseher Platz zu finden, ohne aber gleichzeitig ins Bild hereinzuragen. Das geringe Volumen schlägt sich dann nämlich in nicht so kräftigem Klang nieder. Sounddecks nehmen sich dieser Problematik an: Sie sind deutlich voluminöser und werden daher nicht vor der Fernseher gelegt, sondern dienen meist direkt als Standfläche. Dadurch klingen sie viel satter und benötigen meist nicht einmal einen zusätzlichen Subwoofer.

Dennoch gibt es bei weitem nicht so viele Sounddecks wie Soundbars, sie erscheinen zudem auch viel unregelmäßiger neu auf dem Markt. Die Auswahl beschränkt sich dabei hauptsächlich auf Hersteller, die sowieso als Audio-Experten gelten. Ein Beispiel dafür ist der Lautsprecher-Spezialist Nubert. Die Schwaben versuchen erst gar nicht, Surround-Sound zu imitieren, sondern setzen einfach auf sehr ausgefeilten Stereo-Klang. Das funktioniert dann auch überraschend gut.

Klangstark und gut ausgestattet: Canton DM 90.3

Klangstark und gut ausgestattet

Canton DM 90.3

Test Soundbar/Sounddeck: Canton DM 90.3
Das Sounddeck von Canton kommt mit Bluetooth und vielen Anschlüssen, ein separater Subwoofer kann optional angeschlossen werden.

Schon am Namen des Canton DM 90.3 lässt sich erkennen, dass das Sounddeck mittlerweile schon in die dritte Generation geht. Seit den Anfängen steht bei Canton die Klangqualität sowie solide Verarbeitung im Vordergrund – darauf hat man sich auch bei der DM 90.3 wieder konzentriert. Mittlerweile hat man auch die verfügbaren Schnittstellen erweitert, zuletzt wurde etwa die Bluetooth-Übertragung vom Smartphone möglich gemacht. Rund 16 Zentimeter Höhe sind schon stattlich und sollten eigentlich genug Volumen für satte Bässe bieten. Dennoch ist die DM 90.3 in den tiefen Bereichen erstaunlich zurückhaltend.

Mit fast 17 Kilo ist das Sounddeck zwar nicht gerade leicht, aber dennoch gut alleine aufzubauen. Bei den Anschlussmöglichkeiten gibt es mit drei HDMI-Eingängen etwa für einen Blu-ray-Player oder den SAT-Receiver nichts zu meckern. Der Audio-Ausgang ist zudem ARC-fähig, weswegen man die Lautstärke des Decks komfortabel mit der TV-Fernbedienung regeln kann. Pairing mit dem Smartphone ist via Bluetooth natürlich kein Problem,

Die beigelegte Fernbedienung ist einerseits übersichtlich, bietet andererseits aber auch umfangreiche Funktionen. Am wichtigsten sind dabei die Eingangswahl (links) und die Lautstärke (rechts). Interessant ist auch die Taste unter der Lautstärke, mit der sich etwa die Pegel der Höhen und Tiefen sowie der Equalizer einstellen lassen. Die Voreinstellungen für den Equalizer sind dabei auf verschiedene Positionierungen des Sounddecks und des Fernsehers konzipiert. EQ1 ist beispielsweise die perfekte Einstellung, wenn das Sounddeck auf einem Sideboard steht und der Fernseher darüber an der Wand hängt.

Aber wie klingt das DM 90.3 nun? Im Tieftonbereich weiß das Sounddeck schonmal zu überzeugen. Selbst bei hohen Pegeln dröhnen die Bässe nicht, sondern wirken stets kontrolliert. Das hat allerdings auch zur Folge, dass die DM 90.3 nicht ganz so weit herunterkommt. Einen Subwoofer braucht man trotzdem nicht unbedingt – auch wenn man einen solchen natürlich anschließen könnte. Im Surroundmodus kommt die Klangbühne dann ganz besonders beeindruckend rüber, da würde das Sounddeck auch gut zu einer Leinwand passen.

Die Vermutung, dass zulasten des starken Bassbereichs die Mittendarstellung und damit auch die Dialoge leiden könnten, bestätigt sich glücklicherweise nicht. Gerade die Dialoge sind klar verständlich, dabei aber auch nicht aufdringlich. Insgesamt stellt der Surround-Sound des DM 90.3 einfach ein sehr stimmiges Erlebnis dar.

Alles in allem kann man daher keine wirklichen Defizite bei der Canton DM 90.3 ausmachen. Den ohnehin schon erstklassigen Sound kann man wahlweise noch mit einem Surround-Set oder sogar zusätzlichen Deckenlautsprechern für Dolby Atmos verfeinern.

Mit Dynamore: Teufel Cinedeck

Mit Dynamore

Teufel Cinedeck

Test besten Soundbars und Sounddecks: Teufel Cinedeck
Das Cinedeck von Teufel ist ebenfalls schön anzusehen und sorgt dank Dynamore-Technik für adäquates Surroundfeeling.

Etwas günstiger und auch fast neun Zentimeter schmaler als das Canton DM 90.3 ist das Teufel Cinedeck. Beim Design hat man bei Teufel dieses Mal mehr darauf geachtet, das Sounddeck wohnzimmerfreundlicher zu gestalten. Mit Erfolg: Besonders in Weiß passt das Cinedeck gut in die meisten Zimmer und wirkt dabei angenehm unauffällig.

Apropos unauffällig: Das sind auch die beiden Tieftöner, die mit dem Downfire-Prinzip auf ihre Stellfläche abstrahlen. Auf dem betreffenden Sideboard sollten sich besser keine Gläser oder Geschirr befinden, denn das Cinedeck arbeitet beachtlich druckvoll, bleibt dabei aber dennoch kontrolliert. Um die Nachbarn beim nächtlichen Horrorfilm nicht zu verschrecken, hat Teufel den Mitternachtsmodus entwickelt. Ist der aktiviert, so spielt das Sounddeck weniger kräftig. Für noch mehr Räumlichkeit gibt es schließlich die Dynamore-Taste, mit der der Klang merklich breiter und plastischer wird.

Bevor man das jedoch ausprobieren kann, muss man das Cinedeck erst einmal aufstellen und anschließen. Dabei gibt es zum Glück keine besonderen Schwierigkeiten. Bei den Anschlüssen findet man einen HDMI-Eingang sowie einen Ausgang, Standards wie 4K und HDR werden ebenso unterstützt.

Beigelegt ist außerdem eine Fernbedienung aus Metall, an dessen Akkufach kommt man allerdings nur mithilfe eines mitgelieferten Inbusschlüssels. Neben der Fernbedienung gibt es übrigens noch die Steuerungsmöglichkeit per Bedienfeld direkt am Cinedeck.

Auf den ersten Blick mag man dem schlanken Cinedeck seine Klangqualitäten gar nicht zutrauen, dann wird man aber positiv überrascht. So macht das Sounddeck in jedem Wohnzimmer einen guten Job und gibt dabei auch optisch eine gute Figur ab.

Schlank, aber kräftig: Canton DM 101

Schlank, aber kräftig

Canton DM 101

Test besten Soundbars und Sounddecks: Canton DM 101
Die DM 101 ist die verbesserte Nachfolgerin der DM 100, sie sorgt selbst im großen Wohnzimmer für eindrucksvollen Raumklang und enormen Tiefgang.

Äußerlich unterscheidet sich das Canton DM 101 gar nicht von seinem Vorgänger, dem DM 100. Man schließt das DM 101 einfach an den digitalen Ausgang des jeweiligen Fernsehers oder Beamers an, die Einbindung in ein Multiroom-System ist aber nicht möglich. Dafür kann man vom Smartphone via Bluetooth auf das Sounddeck streamen.

Am Sounddeck selbst gibt es nur einen optischen sowie einen koaxialen Digital-Eingang. Sie wird am besten direkt an den jeweiligen Ausgang des Fernsehers angeschlossen. Gibt es den nicht, so ist man gezwungen, das Sounddeck direkt an den Blu-ray-Player anzuschließen.

Für die klangliche Optimierung hat man bei Canton im Vergleich zum Vorgänger viel getan. Neben den Lautsprecher-Chassis wurde auch der digitale Soundprozessor (DSP) überarbeitet. Der sorgt dafür, dass aus dem eingehenden Signal veritabler Sound kreiert wird, der dann den Raum füllen kann.

Das klappt nun erstklassig, selbst im großen Testraum reichten die Pegel problemlos aus, um das ganze Zimmer mit sattem Klang zu beschallen. Da außerdem Reflexionen und Phasenverschiebungen clever ausgenutzt werden, hat man das Gefühl, das DM 101 wäre noch mit Rear-Lautsprechern kombiniert. Diese Rear-Effekte zeigen sich auch beim Film-Modus, wo dem Sounddeck beeindruckende Breite und Tiefe gelingt.

Außer den kleinen Problemen bei den Schnittstellen präsentiert sich das DM 101 wirklich solide. Im Vergleich zum DM 90.3 aus eigenem Hause fehlt noch das letzte bisschen im Bassbereich, dafür nimmt sie weniger Platz weg und ist günstiger.

Mit Stereo-Klang: Nubert nuPro AS-225

Mit Stereo-Klang

Nubert nuBox AS-225

Test besten Soundbars und Sounddecks: Nubert nuPro AS-225
Der Verzicht auf Surround-Effekte beschert der AS-225 den besten Klang fürs Geld.

Im Vergleich zur größeren AS-250 verzichtet Nubert bei der nuPro AS-225 auf zur Seite abstrahlende Chassis sowie das extreme Bass-Volumen, zu dem die große Schwester imstande ist. »AS« im Namen steht für Aktives Stereoboard, denn genau das ist es auch: Surround-Effekte sucht man vergebens, dafür ist alles auf Stereo-Klang optimiert. Nubert beweist aber, dass auch Stereo räumlich klingen kann.

Im Gegensatz zum AS-250 ist das 225 mit Bluetooth und HDMI-Schnittstellen versehen. Im Prinzip besteht das Sounddeck aus zwei Zweiweg-Boxen, dennoch ist im Lieferumfang kein zusätzlicher Subwoofer enthalten. In Räumen über 20 Quadratmetern sollte man aber erwägen, doch einen hinzuzuziehen. Darunter klingt die AS-225 auch im Bassbereich kräftig genug.

Die Kernkompetenz der nuPro ist aber zweifelsohne der Stereoklang. Hier verfügt sie über auffallende Breite, besonders im Movie-Modus. Da man quasi auf alle virtuellen Surroundeffekte angewiesen ist, klingt die AS-225 raumfüllend, ohne dabei zu verfärben.

Im Tieftonbereich kann sie zwar nicht mit der großen Schwester mithalten, dafür hat das nuPro AS-225 einige wichtige Schnittstellen und ist für einen deutlich kleineren Preis zu haben. Wer auf Surround-Sound zugunsten von starkem Stereoklang verzichten kann, trifft mit der Nubert eine gute Wahl.

Ausgesprochen günstig: Magnat Sounddeck 150

Ausgesprochen günstig

Magnat Sounddeck 150

Test besten Soundbars und Sounddecks: Magnat Sounddeck 150
Das Sounddeck von Magnat leistet Erstaunliches für den aufgerufenen Preis.

Schnäppchenjäger sollten sich das Magnat Sounddeck 150 näher anschauen. Es ist zwar klein, aber nicht das Sounddeck mit der geringsten Standfläche in unserem Test: Das Canton DM 60 kommt hier noch minimalistischer aus.

Man kann das Sounddeck 150 unkompliziert via HDMI mit dem Fernseher verbinden, sofern dieser eine ARC-Buchse vorweist. Ist das nicht der Fall, so geht es auch über eine der digitalen Audio-Schnittstellen oder im Notfall den analogen Ausgang im Fernseher.

Die Klangbühne des Magnat öffnet sich aufgrund seiner geringen Größe wenig überraschend eher seitlich. Eine solide Arbeit macht der einzige eingebaute Tieftöner. Der liefert ein ordentliches Fundament, kann aber auf sich alleine gestellt natürlich keine Wunderdinge vollbringen. Wie gut die Grundlage letztendlich ist, hängt auch davon ab, worauf das Sounddeck gestellt wird. Für ein mittelgroßes Wohnzimmer reicht der Sound jedoch allemal.

Behält man den unschlagbaren Preis des Magnat Sounddeck 150 im Hinterkopf, so bekommt man hier doch erstaunliche Qualität. Das Sounddeck ist schön verarbeitet, genügend ausgestattet und klingt vor allem in kleineren Setups sehr solide.

Was gibt es sonst noch?

Die große Schwester vom AS-225 ist das Nubert nuPro AS-250. Mit beinahe 16 Zentimetern Höhe ist das Sounddeck eine stabile Basis für den Fernseher und bietet gleichzeitig auch ein ausgewogenes Sound-Fundament. Dabei sticht im Vergleich zum AS-225 vor allem der satte Tieftonbereich hervor. Dafür hat Nubert beim AS-250 an den Anschlüssen gespart, denn Bluetooth und HDMI bekommt man nur optional für einen Aufpreis. Mit dem klaren Fokus auf den Klang erinnert die nuPro AS-250 somit eher an eine Stereoanlage.

Flach und schlank kommt die Playbase von Sonos daher. Wie für Sonos-Lautsprecher üblich lässt sie sich mit TruePlay für die gegebene Raumakustik optimieren – dann bekommt der Klang nochmal einen richtigen Boost. Ohne die Einmessung findet man eine Badewannen-Abstimmung vor – also viel Bass, kaum Mitten und wieder viel Höhen. Leider ist sie nur per LAN oder WLAN ansprechbar, digitale Eingänge fehlen komplett. Somit eignet sich die Playbase eigentlich viel besser als Bestandteil eines Multiroom-Systems.

Die Focal Dimension inklusive Subwoofer ist schon seit längerem auf dem Markt, hält aber klanglich immer noch mit den neueren Sounddecks mit. Das liegt auch an der außerordentlichen Größe – rechnet man den Subwoofer mit, so ist sie mehr als einen Meter breit und rund 40 Zentimeter tief. Das elegante Design kaschiert die riesigen Abmessungen ein wenig, viel Platz braucht man aber trotzdem. Mit der Zeit ist der Preis um einiges gesunken, wer also genug Platz hat, kann sich mit der Focal Dimension ein klanggewaltiges Sounddeck ins Wohnzimmer stellen.

Im Vergleich zum Vorgänger, dem DM 55, wurden beim Canton DM 60 vor allem die Mitteltöner optimiert, was wiederum den Tieftonbereich nun besser anbindet. Dabei hat man den Mitten auch gleich noch spezielle Korrektur-Einstellungen spendiert, die vorher nur den Höhen und Tiefen vorbehalten waren. Geblieben ist dagegen der Fakt, dass das Sounddeck viel größer klingt, als es eigentlich ist. Gerade der Bass klingt schön druckvoll, aber dennoch präzise. Dialoge sind klar verständlich, auch Gesang klingt vor allem im neuen »Music«-Preset sehr unverfärbt.

Ein weiteres Modell von Nubert ist das NuPro XS-7500. Der erste, was dabei auffällt, ist das – vorsichtig ausgedrückt – sehr stattliche Gewicht von über 30 Kilo. Im Inneren verbergen sich aber keine Backsteine, sondern nur zwei Tieftöner, die nach unten arbeiten und außerdem zwei Bassreflex-Öffnungen auf der Rückseite füttern. Damit übertönt das XS-7500 fast die gesamte Konkurrenz. Musik wird per Bluetooth mithilfe des aptX-Codec hoch aufgelöst. Wer genug Kraft und genug Platz für das Sounddeck hat, kann sich dann an sehr kräftigem Sound erfreuen.

Wissenswertes über Soundbars und Sounddecks

Die ursprüngliche Idee hinter den Soundbars war, sie unter dem an der Wand hängenden Fernseher anzubringen. Viele Menschen stellen ihre Fernseher aber lieber auf ein Sideboard oder etwas Ähnliches. Wenn man die Soundbar dann trotzdem direkt unter den Bildschirm stellen möchte, darf sie natürlich nicht besonders hoch sein, um nichts zu verdecken. Das wiederum erschwert es den Herstellern, besonders im Tieftonbereich guten Klang zu erzeugen, denn dafür braucht es eben vor allem Volumen.

Dieses Problem wäre gelöst, wenn man den Bildschirm einfach auf die Soundbar stellen könnte – und so war die Idee der Sounddecks geboren. Mit mehr Volumen und dementsprechend größeren Lautsprecherchassis klingen sie doch deutlich kräftiger als Soundbars.

Ob man letztendlich eher Soundbar oder Sounddeck kaufen sollte, hängt daher davon ab wo sich der Fernseher befindet. Ist er an der Wand, so passt eigentlich nur eine Soundbar. Falls einem dann der Klang noch nicht stark genug ist, kann man immer noch mit einem zusätzlichen Subwoofer aufrüsten. Der braucht natürlich Platz, liefert dafür aber erheblich sattere Bässe.

Ein Sounddeck bietet sich dagegen an, wenn der Fernseher nicht an der Wand hängt. Dann spielt das Sounddeck sein Volumen aus und sorgt damit für Sound, der meist keinen Subwoofer mehr braucht.

Soundbars und Sounddecks Test: Soundbar Wohnzimmer

Lautsprecher-Alternative fürs Wohnzimmer?

Dank der reichlichen Ausstattung mit Bluetooth, intelligentem Sound-Prozessor und digitalen Anschlüssen können Soundbars und -decks bei vielen Leuten schon eine Stereoanlage ersetzen. Dabei kommt es aber auch auf die Ansprüche an, die man an die Klangqualität hat. Ein wirklich gutes Paar Stereoboxen wird immer noch jede Soundbar ausstechen, selbst Sounddecks haben es da schwer.

Eine perfekte Lösung sucht man also weiterhin vergeblich. Surround-Anlagen liefern zwar beeindruckenden Sound, nehmen aber viel Platz weg. Soundbars und -decks sind für Fernsehton absolut ausreichend, offenbaren aber bei Musik Schwächen gegenüber Stereoboxen. Bei denen wiederum hapert es an der Sprachverständlichkeit. Da muss jeder schließlich seine eigenen Prioritäten setzen.

Bluetooth, HDMI und Co. – komfortable Multitalente?

Als Ton-Schaltzentrale im Wohnzimmer verfügen die meisten Soundbars über vielfältige Anschlussmöglichkeiten wie WLAN, Bluetooth und HDMI. Grundsätzlich ist Flexibilität natürlich schön, sie verursacht aber hin und wieder auch Komplikationen. Wie schalte ich zwischen den einzelnen Eingängen um, beziehungsweise muss ich das überhaupt? Wie reagiert der Fernseher, wenn ich vom Smartphone via Bluetooth nur auf die Soundbar streamen möchte?

Das sind nur einige der Fragen auf die es keine grundsätzliche Antwort gibt, da jedes Modell anders programmiert ist. Letztendlich heißt es da: Probieren geht über Studieren.

So haben wir getestet

Nach mehreren Testrunden haben wir uns mittlerweile 11 Sounddecks angehört.

Der Kern unseres Tests ist natürlich der Hörtest. Dabei müssen die Soundbars und -decks ihr Können bei verschiedenen Filmton-Formaten und Musik unter Beweis stellen. Außerdem überprüfen wir die Anschlussmöglichkeiten und sehen uns die Qualität der Verarbeitung an. Gerade beim Anschluss ist es wichtig, dass das jeweilige Gerät schnell und unkompliziert seinen Platz im Wohnzimmer findet. Setzt man zusätzlich noch Rear-Lautsprecher ein, so muss man möglicherweise etwas mit deren Standort experimentieren, um idealen Klang zu bekommen, manche Geräte haben sogar eine Einmessfunktion, mit der die Lautsprecher an die Raumakustik angepasst werden.

   Unsere Empfehlungen sind redaktionell unabhängig.

Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links, die mit markiert sind. Kaufen Sie über diese Links ein Produkt, erhalten wir eine kleine Provision. Mehr dazu.