Test: Gs Aptoide Tv

Mini-Beamer im Test : Großbild für Unterwegs

Update 04.05.2021

Für Präsentationen im Außendienst oder in Meetings eignen sich portable Mini-Beamer besonders gut. Durch sie hat man den großen Bildschirm immer in der Tasche, ohne dass er viel Raum einnimmt. Doch welche Beamer ist für welche Aufgabe am besten?

Update 4. Mai 2021

Wir haben vier weitere Mini-Beamer getestet. Der Acer B250i ist jetzt unsere neue Empfehlung für einen mobilen Beamer ohne Akku.

Thomas Johannsen
ist Chefredakteur der Zeitschrift Tablet und Smartphone. Als Hifi- und Heimkino-Experte schreibt er unter anderem für Fachzeitschriften wie Heimkino und Digital Home.

Wer sich gerne mit mehreren Personen Fotos oder Videos ansehen möchte, stößt mit einem Smartphone-Display schnell an die Grenzen. Neuerdings gibt es Mini-Beamer, die hier Abhilfe schaffen können. Dank ihrer geringen Größe kann man sie auch unterwegs einsetzen.

Selbst für Präsentationen im Meeting oder im Außendienst eignen sich die Mini-Beamer. Angeschlossen an Smartphone, Tablet oder Laptop kann man mit ihnen ein großes Bild an die Wand werfen und damit jedes Büro zum Meeting-Raum umfunktionieren.

Wir haben 15 Mini-Beamer getestet, fünf davon können wir empfehlen.

Vergleichstabelle
Vergleichstabelle
Unabhängig einsetzbarVielseitigKlein aber feinBester KlangSchlanker Preis
Test: Benq Gs2Test: Acer B250iTest: Viewsonic M1 MiniTest: Vivitek Qumi Z1hTest: Philips Neopix Prime
Modell BenQ GS2 Acer B250i Viewsonic M1 mini Vivitek Qumi Z1H Philips NeoPix Prime
Pro
  • Gute Bildqualität
  • Kompatibel mit 4K und HDR
  • WLAN und Bluetooth integriert
  • Gute Bildqualität
  • WLAN und Bluetooth integriert
  • Transporttasche und HDMI-Kabel im Lieferumfang
  • Gutes Bild
  • FullHD-kompatibel
  • Integrierter Standfuß
  • Gutes Bild
  • Sehr guter Sound
  • Interner Speicher und SD-Kartenslot
  • Viele analoge und digitale Schnittstellen
  • WLAN und Bluetooth
Contra
  • Kein Akkubetrieb möglich
  • Ohne WLAN und Bluetooth
  • Recht lange Ladezeit
  • Kein Akkubetrieb möglich
  • Geringe Lichtausbeute
Bester Preis
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Unabhängig einsetzbar: BenQ GS2

Unabhängig einsetzbar

BenQ GS2

Test: Benq Gs2
Der GS2 von BenQ kann sogar draußen genutzt werden. Er ist stoßfest, sehr anpassungsfähig und kann in der mitgelieferten Tasche untergebracht werden.

Der BenQ GS2 ist stoßfest und gegen Spritzwasser geschützt. Damit eignet er sich auch für den Outdoor-Gebrauch. Der Mini-Beamer ist sehr anpassungsfähig und vielseitig: Er projiziert sehr gute Bilder, ist kompakt und lässt sich sowohl drahtlos als auch kabelgebunden an fast alle Quellen anschließen.

Der BenQ GS2 kann in einer im Lieferumfang enthaltenen Tasche verstaut werden. Dieses Transport-Case bietet neben einer guten Polsterung auch zusätzlichen Platz für Kabel und Netzteil sowie für die Fernbedienung.

Je nach Aufstellungsmöglichkeit oder gewünschter Bildgröße wird der BenQ GS2 vor der Leinwand aufgebaut. Ist die Position halbwegs korrekt, stellt der Mini-Beamer automatisch Bild und Geometrie richtig ein. Mit dem an der Unterseite befindlichen Gewinde lässt er sich auch auf einem Stativ befestigen.

Als Projektionsfläche eignen sich statt einer richtigen Leinwand auch eine glatte Wand oder ein Tuch. Dank einer Farbkorrektur muss die Projektionsfläche auch nicht unbedingt richtig weiß sein.

Als Quelle ist fast alles geeignet: So gibt es neben USB und HDMI auch die Möglichkeit mit dem mitgelieferten WLAN-Dongle Inhalte aus dem Internet zu streamen. Auf der Bedienoberfläche sind einige Streaming-Dienste bereits installiert, andere kann man als App zusätzlich herunterladen. Auch Bildschirminhalte von Handys, Tablets oder PCs lassen sich dank Wireless Mirroring auf den Mini-Beamer übertragen und großflächig projizieren. Über die kostenlose BenQ Smart-Control App kann man den Beamer auch komplett mit dem Smartphone steuern.

Auch in Sachen Bildauflösung hat der Mini-Beamer einiges zu bieten: Er strahlt zwar »nur« in FullHD, doch kann seine intelligente Elektronik auch Inhalte mit HDR oder in 4K-Auflösung umrechnen und Kontrast sowie Farbraum an den HDR Standard anpassen. In den Bild-Presets finden sich auch Einstellungen wie zum Beispiel Lagerfeuer oder Bettmodus, in denen das Bild eher warm und augenschonend abgestimmt wird. Auch die Helligkeit lässt sich in den drei Stufen Akku-Betrieb, Eco und Normal an die jeweilige Umgebung anpassen.

Der Ton wird bei dem BenQ GS2 durch zwei integrierte Lautsprecher abgespielt. Zur Erweiterung gibt es die Möglichkeit den Beamer mittels Kabel oder Bluetooth an externe Lautsprecher anzuschließen. Das einzige Manko des Mini-Beamers von BenQ ist, dass es bei ihm statt eines integrierten WLANs nur eine Lösung per USB-Stick gibt.

Vielseitig: Acer B250i

Vielseitig

Acer B250i

Test: Acer B250i
Der Acer B250i hat zwar keinen eingebauten Akku, ist aber trotzdem kompakt, voll vernetzt und liefert ein helles Bild.

Zwar gibt es beim B250i von Acer keinen Akkubetrieb, im Vergleich zur Konkurrenz ist er dafür aber auch deutlich heller. Neben der Helligkeit haben uns bei diesem Beamer aber auch die vielen Schnittstellen gefallen, die ihn nämlich besonders vielseitig machen.

Das angeraute Kunststoffgehäuse des Acer macht einen soliden Eindruck, Kratzer haben es hier schwer. An der Unterseite befindet sich ein Gewinde, womit der Beamer auch auf einem Foto-Stativ montiert werden kann. Damit kann man im Notfall auf ein Stativ zurückgreifen – und das ist keine schlechte Idee, denn eine Möglichkeit das Bild zu zoomen gibt es hier nämlich leider nicht. Insofern ist es gut, dass man beim Aufstellen ein wenig flexibler ist.

Das Menü des B250i ist grafisch anspruchsvoll gestaltet und übersichtlich. Damit gelingt die Erstinstallation spielend einfach und auch die Wahl der jeweiligen Quelle sowie die Einstellung von Helligkeit und Kontrast geht so leicht von der Hand. Auch die kabellose Verbindung ins Heimnetz stellte den Beamer vor keine großen Probleme.

Trotz der großen Lichtausbeute, die der Acer aufweist, ist die Farbwiedergabe selbst bei 800 Lumen sehr gelungen. Aber nicht nur die Farben überzeugen, sondern auch die kontrastreiche Darstellung derselben. Dazu kommen zahlreiche Spezial-Einstellmöglichkeiten. So sorgt beispielsweise die Bewegungskompensation des Fußball-Modus auch bei schnellen Kameraschwenks (soll beim Fußball ja durchaus vorkommen) für ein flüssiges Bild. Für Gamer gibt es natürlich auch einen Modus. Bei diesem wird der Fokus auf eine möglichst geringe Latenz gelegt. Verzögerungen zwischen Bildinhalt und Eingabe sollen beim Spielen nämlich möglichst gering gehalten werden.

Trotz seiner geringen Größe ist der B250i von Acer ein waschechter Allrounder. Seine Vielfältigkeit und die gute Bildqualität lassen dann auch den fehlenden Akku durchaus verschmerzen.

Klein aber fein: Viewsonic M1 Mini

Klein aber fein

Viewsonic M1 mini

Test: Viewsonic M1 Mini
Der M1 mini ist sehr kompakt, hat dafür eine ordentliche Akkulaufzeit und erzeugt ausreichend helle Bilder.

Wie der Name schon sagt, ist der Viewsonic M1 Mini sehr klein gehalten. Er hat aber trotzdem einen eigenen Standfuß, der schwenkbar ist und sich so beim Transport zum Schutz des Objektes einfach einklappen lässt. Im Lieferumfang enthalten sind neben der mintgrünen Abdeckung auch noch zwei weitere in gelb und grau sowie eine scheckkartengroße Fernbedienung und ein Ladekabel, mit dem der M1 Mini über einen microUSB-Anschluss geladen wird. Ein Netzteil zum Laden sowie ein Transportcase sind dagegen nicht enthalten.

Über den Standfuß wird der Mini-Beamer vor der Leinwand positioniert und ausgerichtet. Das funktioniert aufgrund der geringen Größe auch problemlos mit der Hand. An- und ausgeschaltet wird der M1 Mini mittels eines auf der Rückseite befindlichen Schalters. Während des Transports sollte der Beamer auch hierüber ausgeschaltet sein; per Fernbedienung ist dies nur im Standby-Modus möglich, welcher dann etwas Strom verbraucht.

Erstmal eingeschaltet stellt der Viewsonic die Bildgeometrie automatisch ein. Das geht trotz der geringen Größe des Beamers beeindruckend schnell. Mittels eines kleinen Stellrades wird dann die Bildschärfe eingestellt. Als Quelle stehen allerdings nur ein HDMI- und ein USB-Anschluss zur Verfügung. WLAN oder Bluetooth gibt es dagegen nicht. Dafür kann man dann aber einen anderen externen Speicher an den USB-Anschluss anschließen.

Das Menü des M1 Mini ähnelt dem eines Mediaplayers und bietet viele Einstellungsmöglichkeiten an. Auch die Bildparameter kann man hier optimal einstellen, bis hin zu einer Ausdifferenzierung der Farbtemperatur zwischen 6.500, 7.500 und 9.300 Kelvin. Hierbei ist 6.500 die ideale Wahl für Filme.

Getestet wurde auch der Philips Picopix Nano, welcher noch kleinere Abmessungen hat als der Viewsonic M1 Mini. Letzterer verfügt zwar weder über Bluetooth noch WLAN, hat aber eine weitaus höhere Ausdauer als der Picopix Nano. Dieser hat zwar integriertes WLAN, bietet aber im Gegenzug keine Fernbedienung und kann nicht so ein umfangreiches Menü vorweisen wie der Konkurrent.

Bester Klang: Vivitek Qumi Z1H

Bester Klang

Vivitek Qumi Z1H

Test: Vivitek Qumi Z1h
Der Qumi Z1H klingt wie ein sehr guter Bluetooth-Lautsprecher, kann aber auch tolle Bilder an die Wand zaubern.

Auf der ersten Blick wirkt der Vivitek Qumi Z1H wie ein Bluetooth-Lautsprecher, wäre da nicht das Objektiv auf der Vorderseite. Der mobile Beamer bietet durch zwei integrierte Lautsprecher-Chassis tatsächlich einen guten Sound.

Der Qumi Z1H kann auf eine große Auswahl an Quellen zurückgreifen: Er bietet neben einer HDMI-Schnittstelle außerdem zwei USB-Anschlüsse. Des Weiteren kann eine microSD-Karte oder der 8 Gigabyte große, interne Speicher genutzt werden. Auch eine drahtlose Übertragung mittels Bluetooth oder WLAN ist möglich. Eine Android-Oberfläche sorgt hier für einen besseren Überblick.

Gesteuert wird der Mini-Beamer über eine Touch-Fläche, die sich auf der Oberseite befindet, oder mittels mitgelieferter Fernbedienung. Das Touch-Feld verfügt dann auch über eine Taste, mit der zwischen der Beamer- und der Lautsprecherfunktion umgeschaltet werden kann. Im Audio-Menü, das sich mit der Fernbedienung aufrufen lässt, findet man verschiedenen Voreinstellungen. Neben dem Musik- und Film- gibt es auch einen Benutzer-Modus: Hier lässt sich der Klang mittels eines 5-Band-Equalizers individuell anpassen.

Das Bild lässt sich mit dem Fokus-Rad zuverlässig und sehr fein justieren. Der Lichtmodus »Standard« in der Einstellung Film bietet hierbei das beste Bild. Im Stromsparmodus »Eco« hat das Bild dann einen auffälligen Rotstich. Die Farbtemperatur lässt sich über den Bildmodus »Benutzer« einstellen: Hier stehen kühl, warm und Standard zur Auswahl.

Aufgrund der geringen Lichtausbeute des Qumi Z1H ist der Mini-Beamer besser in dunklen Umgebungen aufgehoben. Dort bietet er dann auch einen außergewöhnlich hohen Kontrast und eine Akkulaufzeit von bis zu drei Stunden.

Schlanker Preis: Philips Neopix Prime

Schlanker Preis

Philips NeoPix Prime

Test: Philips Neopix Prime
Der NeoPix Prime kommt zwar ohne Akku und ist trotzdem nicht der hellste Mini-Beamer, bringt dafür aber WLAN und Bluetooth mit – zum unschlagbaren Preis.

Von außen wirkt der Philips Neopix Prime wie ein herkömmlicher Beamer in etwas kleinerer Ausführung. Im Gegensatz dazu erscheint die Optik etwas überdimensioniert: Neben dem Fokus-Ring gibt es einen weiteren Ring für die Trapezkorrektur. Beide arbeiten allerdings mit viel Spiel oder sind etwas schwergängig und wirken daher etwas billig. Besonders die Trapezkorrektur ist ziemlich grobschlächtig, da man während des Einstellen des entsprechenden Rads spürt, dass ein Spiegel oder ein anderes optisches Element umgeklappt wird. Für eine möglichst rechtwinklige Projektion bedarf es daher etwas Fingerspitzengefühls.

Das Gehäuse des Neopix Prime kann einer näheren Qualitätsüberprüfung trotz Hochglanzoptik nicht standhalten. Dafür bietet der Mini-Beamer aber eine Vielzahl von Eingängen: Neben zwei HDMI-Anschlüssen gibt es eine USB-Schnittstelle, sowie einen microSD-Kartenslot. Per WLAN kann der Beamer auch mit dem Netzwerk oder Internet verbunden werden – und mit dem Smartphone wahlweise über Bluetooth oder WLAN.

Nachteilig ist, dass der Neopix Prime nur im Netzbetrieb genutzt werden kann und das Netzteil dabei nicht im Gehäuse eingebaut ist, sondern extern ausgeführt wird. Neben den üblichen Bildeinstellungen wie Schärfe, Helligkeit, Farbsättigung und Kontrast gibt es keine weiteren Voreinstellungen. Mit maximal 255 Lumen ist das Bild auch nicht sonderlich hell und noch dazu recht kühl abgestimmt.

Für den geringen Preis bietet der Philips aber eine große Anschlussvielfalt und ein recht kompaktes Gehäuse. Daher ist er als mobiler Beamer durchaus brauchbar, auch wenn er auf eine möglichst dunkle Umgebung und eine Steckdose angewiesen ist.

Was gibt es sonst noch?

Der Epson EB-1795F ist mit den Ausmaßen eines DinA4-Blattes sehr kompakt und bietet zudem eine Vielzahl an digitalen und analogen Anschlüssen. Da der Epson vor allem auf Helligkeit ausgelegt ist, ist der Mini-Beamer ausschließlich für den Netzbetrieb gedacht, da im Akkubetrieb helle und kontrastreiche Bilder nur für einige Minuten möglich sind. Das Netzteil des EB-1795F ist fest eingebaut. Die im Lieferumfang enthaltenen Tasche ist kaum größer als die für einen Laptop und bietet zusätzlich noch Platz für Netz- und VGA-Kabel sowie für die Fernbedienung.

Diese Fernbedienung lässt keine Wünsche von Präsentationsprofis offen: Über sie hat man einen direkten Zugriff auf die wichtigsten Eingänge und Einstellungen auch einen integrierten Laserpointer. Auch die Bildschärfe kann man über die Fernbedienung einstellen. Der Aufbau des Epson EB-1795F geht schnell und über den Zoomring lässt sich auch die Bildgröße an die Projektionsfläche anpassen. Falls nötig lässt sich mittels eines in Stufen ausklappbaren Fußes auch die Schräglage der Projektion an die vorhandenen Leinwand oder Fläche anpassen.

Für den Gebrauch im Heimkino ist der Epson EB-1795F trotz Filmmodus eher ungeeignet, da der Bildmodus auf eine helle Umgebung eingestellt und daher eher kühl abgestimmt ist. Allerdings eignet er sich aufgrund seiner großen Lichtausbeute und kompakten Abmessungen hervorragend für das Public Viewing im eigenen Garten. Voraussetzung ist hierfür dann allerdings ein Verlängerungskabel.

Eine gute Alternative zum Epson EB-1795F kann der Optoma LH200 sein, sofern man auf ein bisschen Lichtausbeute verzichten kann. Der Optoma hat zwar einen eingebauten Akku, der muss allerdings nach knapp zwei Stunden wieder geladen werden. Stattdessen kann er auch im Netzbetrieb genutzt werden, dann büßt der Mini-Beamer aber natürlich an Mobilität ein.

Ähnlich aufgebaut wie der Vivitek ist der Anker Nebula Capsule Max. Auch mit diesem Mini-Beamer kann man im Handumdrehen in den Audio-Modus wechseln, allerdings bietet das Gehäuse nur einen Lautsprecher. Das Android-Betriebssystem lässt sich per Fernbedienung, per Smartphone-App oder über eine Touch-Fläche am Beamer bedienen. Das Bild liefert trotz geringer Helligkeit gute Kontrastwerte, somit ist der Capsule Max eher in dunklen Umgebungen einsetzbar.

Der Philips Picopix Nano ist sehr kompakt und wird nur mit wenigen Tasten am Gerät bedient. Trotz der geringen Größe verfügt der Mini-Beamer über einen Akku, der über einen microUSB-Anschluss geladen wird. Das passende Netzteil und ein Ladekabel werden mitgeliefert. Über einen zusätzliche USB-A-Anschluss kann ein externes Speichermedium mit Videos und Fotos angeschlossen werden. Außerdem bietet der Mini-Beamer einen microSD-Kartenslot und kann auch per WLAN mit dem Smartphone verbunden werden. Mit einer Akkulaufzeit von anderthalb Stunden eignet sich der Picopix Nano um unterwegs schnell Fotos und Videos zu teilen.

Der Epson EF 100 ist wegen des fehlenden Akkus nur eingeschränkt mobil einsetzbar. Allerdings liefert er kontrastreiche und helle Bilder, die in FullHD angezeigt werden. Mit über 1000 Lumen bietet der Mini-Beamer auch eine große Lichtausbeute. Die Anschlüsse befinden sich unter einer Abdeckung auf der Rückseite oder unter einem kleinen Deckel an der Seite. WLAN ist nur optional mit einem Dongle verfügbar. Die Soundabteilung des EF 100 ist gut ausgebaut, sodass externe Unterstützung nicht notwendig ist. Da der Epson auch in hellen Räumen sehr gute Bilder liefert, eignet er sich gut als mobiles Kino.

Nicht empfehlenswert ist der Vankyo Leisure 430 der, ähnlich wie der Philips Neopix Prime, optisch aussieht wie ein »normaler« Beamer. Der Leisure 430 kostet ungefähr die Hälfte des Neopix Prime, das merkt man aber auch an der schlechten Verarbeitung und der Schwergängigkeit des Objektivs. Das Bild des Mini-Beamers ist zu dunkel und die verschiedenen Benutzermodi haben ebenfalls Mängel: Im Preset »Warm« hat das Bild einen markanten Grünstich, alle anderen Modi sind für eine korrekte Farbdarstellung viel zu kühl eingestellt.

Wissenswertes über Mini-Beamer

Mini-Beamer sind sehr kompakt, recht robust, haben oftmals gute Lautsprecher eingebaut und bringen häufig auch ein Transport-Case mit. Ihre Stromversorgung erfolgt entweder über einen eingebauten Akku oder netzgebunden über eine Steckdose. Der Akku begrenzt natürlich die Betriebsdauer und hat auch Einfluss auf die Lichtausbeute. Braucht man ein helles Bild, sollte der Beamer daher per Steckdose mit Strom versorgt werden.

Die Kompaktheit von Mini-Beamern hat aber auch Nachteile: Aus Platzgründen und um Strom zu sparen sind sie meist nicht sonderlich hell, sodass sie eine möglichst dunkle Umgebung benötigen. Unterwegs ist auch selten eine perfekte Leinwand vorhanden. Projiziert man das Bild auf eine mehr oder weniger weiße Wand hat man zwar ganz gute Voraussetzungen, ein perfektes Ergebnis sollte man aber nicht erwarten.

Ein wichtiger Faktor bei der Kaufentscheidung ist, zu welchen Gelegenheiten der Mini-Beamer genutzt werden soll: Für Präsentationen in Büros oder Meeting-Räumen sollte der Beamer möglichst hell sein und über eine Stromversorgung mit einer Steckdose verfügen. Auch die Anschlussmöglichkeiten spielen eine große Rolle: So braucht man für Präsentationen meist eine PC-kompatible Schnittstelle, im Freizeitgebrauch reicht womöglich auch eine USB-Buchse aus. Für den Outdoor-Einsatz ist ein Mini-Beamer sinnvoll, der über einen eingebautem Akku mit reichlich Kapazität verfügt. Für eine drahtlose Kommunikation muss der Beamer natürlich über die entsprechenden Möglichkeiten und Protokolle verfügen.

Mobile Beamer bieten meist die Möglichkeit, auf viele verschiedene Quellen zurückgreifen zu können: So befinden sich oft neben einer HDMI-Buchse und einem USB-Anschluss auch Kartenslots am Beamer und es gibt die Möglichkeit mittels Bluetooth oder WLAN auf andere Quellen zuzugreifen. Um hier den Überblick zu behalten, haben die meisten Mini-Beamer eine grafische Benutzeroberfläche – meist ist Android hier bereits vorinstalliert oder es handelt sich um einen Clone wie zum Beispiel AptoideTV.

So haben wir getestet

Da die Lichtausbeute eines der wichtigsten Kriterien ist, haben wir die Helligkeit gemessen, die an der Projektionsfläche ankommt. Daneben waren auch der Kontrast und die Farbwiedergabe wichtige Komponenten. Wird der Beamer mit einem Akku betrieben, wurde hier die maximale Laufzeit ermittelt und auch gemessen, wie lange das Wiederaufladen an der Steckdose dauert.

Des Weiteren wurden die Ausstattungsmerkmale – wie analoge und digitale Schnittstellen, Bluetooth-Fähigkeit oder integrierte Lautsprecher – und auch der Lieferumfang wie beispielsweise Transportcases beurteilt.

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