Blu-ray-Player/Recorder im Test von AllesBeste.

Blu-ray-Player im Test : Für gemütliche Filmabende

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Veröffentlicht 17.05.2019

Blu-ray-Player haben sich in den vergangenen Jahren gegen DVD-Player durchgesetzt. Das liegt vor allem an der starken Bildqualität. Manche sind gar in der Lage, die Auflösung von Inhalten mittels Upscaling zu erhöhen. Auch darüber hinaus stehen Nutzern mittlerweile immer mehr Features zur Verfügung.

Jochen Wieloch
Jochen Wieloch
schreibt unter anderem für Audiovision und i-fidelity und testet überwiegend Unterhaltungselektronik, Sport- und Fitnessgeräte sowie Video-Drohnen.

Blu-ray-Player gibt es mittlerweile immer günstiger zu kaufen. Modelle für etwa 100 Euro sind nun schon zu hervorragender Bildwiedergabe in der Lage und unterstützen außerdem eine Vielzahl von Apps. Blu-rays selbst bekommt man inzwischen quasi von jedem Film.

Einst standen die Blu-rays noch mit den DVDs im Duell. Mit der Zeit stellten sie sich jedoch als universeller und zukunftssicherer heraus, was vor allem an der höheren Qualität liegt – sowohl optisch als auch akustisch. Daher ergibt es heutzutage kaum noch Sinn, sich einen DVD-Player anzuschaffen, zumal Blu-ray-Player nur marginal teurer sind.

Die kostspieligeren Blu-ray-Player bieten nicht nur Smart-TV- und Multimedia-Features, sondern sind auch imstande, Inhalte auf Rohlingen oder der eingebauten Festplatte aufzuzeichnen. Im Test hatten wir bislang 11 Blu-ray-Player, von denen aktuell noch 9 verfügbar sind.

Allrounder: Panasonic DMR-BCT760

Allrounder

Panasonic DMR-BCT760

Test Blu-ray-Player/Recorder: Panasonic BST750
Top Ausstattung, top Bedienung und viele smarte Funktionen: Am Panasonic DMR-BCT760 führt kein Weg vorbei.

Dank umfangreicher Ausstattung und schnellen Prozessoren liefert der Panasonic DMR-BCT760 Top-Ergebnisse bei Bild- und Tonqualität ab. Der schwarze Bolide ist darüber hinaus nicht nur Blu-ray-Recorder und 3D-Player, sondern kann auch als TV-Empfänger fungieren. Im Übrigen befindet sich im Inneren auch noch eine Festplatte mit wahlweise 500 Gigabyte, einem oder zwei Terabyte.

Mit dem Twin-Tuner sind nicht nur Programme per Kabelnetz empfangbar, sondern auch von der Antenne. Der terrestrische Betrieb ist allerdings leider unbrauchbar, da nur der schon überholte Standard DVB-T unterstützt wird, nicht aber DVB-T2 HD. Im Kabelbetrieb kann man parallel zwei Sendungen aufzeichnen und eine weitere schauen.

Die Einrichtung verläuft kinderleicht. Nach der Auswahl des Landes startet der Sendersuchlauf, der schließlich eine sinnvolle und gängige Senderreihenfolge ergibt. Angenehm sind außerdem die kurzen Umschaltzeiten sowie die Bildqualität auch bei Sendern ohne HD, die dann schön hochskaliert werden.

Blu-ray-Player Test – Testsieger: Panasonic DMR-BCT760
Unter der Frontklappe findet man außer der USB-Buchse noch zwei CI-Slots für Pay-TV-Module.

Per Druck auf den Aufnahmeknopf der Fernbedienung bekommt man eine Auswahl aus unterschiedlichen Optionen. Man kann dann etwa die gerade laufende Sendung aufnehmen oder eine Aufnahme programmieren. Im TV-Guide werden acht Programme parallel gelistet – für eine Aufnahme wählt man einfach die richtige Sendung aus und kann zudem Vor- und Nachlauf einstellen, um ja nichts zu verpassen.

Eine sehr clevere Funktion ist das »Keyword-Recording«: Dabei legt man Schlüsselwörter fest, nach denen der DMR-BCT760 dann die Programmvorschau durchsucht. Findet er etwa einen Treffer zum Kennwort Fußball, so nimmt er das entsprechende Spiel automatisch auf.

Blu-ray-Player Test – Testsieger: Panasonic DMR-BCT760 – Screenshot Menü
Mittels »Keyword-Recording« nimmt der Panasonic Sendungen von alleine auf, die ein bestimmtes Schlagwort enthalten.

Die Aufnahmen werden schließlich im Video-Menü gespeichert, dort kann man die Mitschnitte im Übrigen nach ihrer Art filtern, also etwa nur die noch nicht gesehenen anzeigen lassen. Auf der 500 Gigabyte-Festplatte finden insgesamt rund 75 Stunden HD-Material Platz.

Blu-ray-Player Test – Testsieger: Panasonic DMR-BCT760 – Screenshot Menü
Im »Video-Menü« werden nicht nur TV-Aufnahmen, sondern auch eigene Aufnahmen gespeichert.

Besonders schön ist, dass der Panasonic nicht nur Material speichert, sondern es auch wieder ausgeben und auf Blu-ray brennen kann. Das dafür zuständige Kopiermenü ist leicht verständlich, denn man wählt schlicht Quelle, Ziel und das gewünschte Material aus. Danach legt man nur noch die Qualitätsstufe fest und schon geschieht der Rest von selbst.

Überhaupt ist die Bedienung des DMR-BCT760 – wie generell bei Playern und Recordern von Panasonic – angenehm und intuitiv. Trotz vieler Funktionen beherrscht man auch als Einsteiger bald das gesamte Menü. Das reagiert dabei schnell und zuverlässig auf jeden Befehl.

Blu-ray-Player Test – Testsieger: Panasonic DMR-BCT760 – Screenshot Menü
Das Menü des Panasonic gibt den Nutzern keine Rätsel auf, sondern ist leicht zu durchschauen.

Wahlweise per Kabel oder WLAN wird der DMR-BCT760 ins heimische Netzwerk eingebunden, wonach sich noch einmal mehr Optionen bieten. Gängige Apps wie Maxdome, Amazon Video, YouTube, Netflix und Twitter sowie ein Web-Browser sind vorinstalliert. Im Market kann man viele weitere Anwendungen downloaden.

Über Miracast lassen sie Smartphone- oder Tablet-Inhalte auf den Fernseher spiegeln. Die Box kann aber auch als Hausverteilungs-Server fungieren. Dann leitet sie das Programm sowie auf der Festplatte gespeicherte Inhalte per WLAN oder Kabel an andere TV-Geräte oder sogar Smartphones und Tablets im Haus weiter.

Mit der App »Media Center« soll man auch von unterwegs Zugriff auf den Recorder behalten und beispielsweise Sendungen programmieren können. Das scheiterte allerdings im Test, da man bei der Anmeldung immer wieder von einer Fehlermeldung gestoppt wurde. Neuinstallation,  andere Accounts oder geänderte Passwörter halfen ebenso nichts. Mit diesem Problem sind wir nicht allein: Auch andere User berichten im Internet von diesem Bug.

Nach all den technischen Details geht natürlich nach wie vor auch um die Bildqualität, und die ist bei Blu-ray-Wiedergabe wirklich hervorragend. Das Hochskalieren auf UHD funktioniert einwandfrei, was zu scharfen und plastischen Bildern führt. Dem Nutzer stehen auch hier viele Anpassungsmöglichkeiten zur Verfügung, etwa in Bezug auf Farbe, Schärfe, Rauschen oder Luminanz. Daneben sind noch verschiedene Modi wie Cinema, Retro Cinema, Fine Cinema, Live, Animation und Normal wählbar. Schließlich hat man auch beim Ton Einfluss, nämlich mit den Optionen »Nacht-Surround« und »Dialog-Anhebung«. Dabei werden standesgemäß alle gängigen Audioformate unterstützt.

Der Panasonic DMR-BCT760 ist also ein echtes Allround-Talent. Nicht nur die Blu-ray-Wiedergabe ist stark, sondern auch die Aufnahme- und die Brennfunktion stellen für viele Nutzer einen großen Pluspunkt dar. Die einfache Bedienung sowie viele Zusatzfunktionen runden das Paket ab.

Großes App-Angebot: Samsung BD-J6300

Großes App-Angebot

Samsung BD-J6300

Test: Blu-ray-Player/Recorder – Testsieger Panasonic DMR-BST 740
Der Samsung bietet eine riesige App-Auswahl, reagiert flott und liefert ein tolles Bild.

von 10 Lesern gekauft

Beim Samsung BD-J6300 ist nicht nur 3D-Wiedergabe und 4K-Upscaling dabei, sondern auch ein riesiges App-Angebot sowie ein Web-Browser. Streaming-Nutzer dürfen sich unter anderem über Maxdome, DAZN, Netflix, Amazon Video, Videoload und Netzkino freuen, außerdem stehen die Portale von ARD, ZDF, Kabel1, ProSieben, Sixx, Arte und n-tv zur Verfügung.

Blu-ray-Player Test: Samsung BD-J6300
Kompaktes Gehäuse, bewährte Fernbedienung: Der Samsung BD-J6300 stellt seinen Besitzer vor keine Überraschungen.

Auf der Vorderseite ist ein gut lesbares Display angebracht, das etwa die Laufzeit der gerade eingelegten Blu-ray oder das momentan genutzte App-Portal anzeigt. Bedient wird das Ganze mit vier Tasten auf der rechten Oberseite. Verdeckt durch eine Kunststoffklappe ist vorn eine USB-Buchse, auf der Rückseite befinden sich außerdem der LAN-Anschluss sowie ein optischer Audioausgang.

Alles, was es zur Einrichtung braucht, ist die Einstellung der Sprache und des Bildformats sowie die WLAN-Verbindung. Im Home-Menü findet man sich schnell zurecht: Links erhält man Auskunft über die eingelegte Disk, rechts und unten erhält man Schnellzugriff auf einige Apps. Vom in der Mitte befindlichen Multimedia-Bereich greift man etwa auf eine PC-Festplatte oder einen angeschlossenen USB-Stick zu. Screen-Mirroring vom Smartphone auf den Fernseher ist für den BD-J6300 ebenfalls kein Problem. Besitzt man ein Samsung-Smartphone, so genügt es sogar schon, »Smart View« zu aktivieren.

Blu-ray-Player Test: Samsung BD-J6300
Hier findet man sich sofort zurecht: das übersichtliche Menü des Samsung-Players.

Gerade dank des ansprechenden Menüs sowie der farbenfrohen Symbole hat man hier nur eine kurze Eingewöhnungszeit. Nennenswerte Wartezeiten bei der Bedienung gibt es nicht, alles läuft sehr zügig. Hatte man schon andere Samsung-Geräte, so wird einem möglicherweise die Fernbedienung bekannt vorkommen. Auch sie ist übersichtlich gestaltet und daher intuitiv, die Tasten haben saubere Druckpunkte.

Mithilfe des Upscalings werden Blu-rays in Top-Bildqualität wiedergegeben. Farben wirken sehr natürlich, die Bewegungen laufen allesamt butterweich. Für den Bildmodus stehen mehrere Modi zur Verfügung, nämlich Dynamisch, Film, Standard und Benutzer. Auf weitere Variablen wie Schärfe, Kontrast, Farbe und einige andere kann man zudem in den Optionen Einfluss nehmen. Übrigens unterstützt der BD-J6300 auch zwei Surround-Formate: Dolby True HD und DTS-HD Master Audio.

Der Samsung BD-J6300 bietet zwar keine Recorder-Funktion, ist aber eine gute Wahl für jeden, der seinen Fernseher zu einem Smart-TV upgraden möchte. Die durchdachte Bedienung, eine Vielzahlzahl an verfügbaren Apps und ausgezeichnete Bildqualität wissen zu überzeugen.

Zuverlässig: Sony BDP-S6700

Zuverlässig

Sony BDP-S6700

Test Bluray-Player/Recorder: Samsung BD-H 8900
Sehr gutes Bild, zuverlässige Bedienung, gute Ausstattung: Der Sony BDP-S6700 ist ein Musterschüler ohne Schwäche.

In ein kompaktes Gehäuse untergebracht ist der Sony BDP-S6700. Vorne befindet sich eine offen zugängliche USB-Buchse, auf der Rückseite gibt es außer einem HDMI- und dem Netzwerkanschluss noch den koaxialen Digitalausgang. Die Fronttasten auf dem Gerät snd für Ein- und Ausschalten sowie das Auswerfen von Discs verantwortlich.

Blu-ray-Player Test: Sony BDP-S6700
Sowohl der Player selbst als auch die beigelegte Fernbedienung fällt erfreulich kompakt aus.

Wie das Gehäuse wurde auch die Fernbedienung möglichst handlich gehalten. Die Tasten haben einen klaren Druckpunkt und sind durchdacht angeordnet. Wichtig ist vor allem die Home-Taste, mit der man auf den Startbildschirm gelangt. Dort findet man dann nicht nur verschiedenste Apps, sondern kann auch Blu-rays, USB-Dateien und die Screen-Mirroring-Option verwalten.

Das Angebot an Apps lässt dabei nichts zu wünschen übrig. An Bord sind von YouTube über Netflix bis Spotify alle gängigen Streamingdienste, sowie viele weitere Anwendungen, die sich gut im Heimkino machen. Alles funktioniert zuverlässig – wenn auch nicht ganz so schnell wie beispielsweise beim Samsung BD-J6300.

Blu-ray-Player Test: Sony BDP-S6700
Das Menü des Sony BDP-S6700 ist übersichtlich – man fühlt sich also schnell heimisch.

Geringere Auflösungen werden vom BDP-S6700 problemlos auf 4K hochskaliert. Dann ist die Bildqualität wirklich sehenswert: Geschmeidige Bewegungen, brillante Schärfe und natürliche Farben werten die Inhalte noch einmal auf. Auf der Fernbedienung ist zudem die Tonspur wählbar, bei Bedarf bekommt man auch zusätzliche Informationen zu etwa Auflösung, Zeit oder Bildwiederholrate.

Alles in allem ist der Sony BDP-S6700 ein sehr solider Blu-ray-Player. Zwar muss man auf einen Recorder verzichten, ansonsten offenbart er aber keine merklichen Schwächen.

Außerdem getestet

Der Panasonic DMP-BDT384 hat im Vergleich zum DMR-BCT760 keine Festplatte, keinen TV-Tuner und keinen Brenner. Auf die typischen Stärken von Panasonic kann man sich trotzdem verlassen. Das Bedienkonzept erweist sich einmal mehr als durchdacht, die Menüs laufen flüssig und reagieren schnell. Gerade Menschen, die schon einmal einen Panasonic-Player hatten, kommen auch hier fix zurecht.

Blu-ray-Player Test: Panasonic DMP-BDT384
Unspektakulär, aber mit bewährter Technik: Der Panasonic DMP-BDT384.

Mit der Hochskalierung auf 4K ist die Bildqualität ausgezeichnet, dem Nutzer stehen außerdem einige Bildmodi zur Auswahl. Des Weiteren kann man auch Kontrast, Schärfe und Helligkeit manuell anpassen.

Blu-ray-Player Test: Panasonic DMP-BDT384
Sollten die vorinstallierten Apps nicht reichen, so kann man zusätzliche aus dem Market herunterladen.

Für eigene Musik, Videos oder Fotos stehen sogar zwei USB-Buchsen bereit. Im App-Angebot um Netflix, YouTube, Amazon Video und Co. vermisst man nichts wichtiges, zusätzlich gibt es auch einen Web-Browser. Über den Market kann man weitere Anwendungen downloaden, per Miracast lassen sich Inhalte vom Smartphone oder Tablet auf den Fernseher spiegeln. Der DMP-BDT384 ist somit ein grundsolider Blu-ray-Player der aber gegenüber seinem Konkurrenten aus eigenem Haus einige Zusatzfunktionen nicht bieten kann.

Noch ein Blu-ray-Player von Panasonic: Der DMP-BDT167 ist ziemlich preiswert und erledigt seine Aufgaben als Player trotzdem sehr ordentlich. Er skaliert Aufnahmen zwar nur auf HD hoch, liefert damit aber dennoch ein scharfes und farbtreues Bild. Die Bedienung ist kinderleicht, ein USB- und ein HDMI-Anschluss stehen ebenfalls zur Verfügung. Die gängigen Streamingdienste sind vorinstalliert, damit ist der Panasonic schnell einsatzbereit.

Leider muss man auf WLAN verzichten, die Internetverbindung geht also nur über LAN. Ein Display gibt es nicht, stattdessen wird man von einer einfachen Status-LED informiert. Wer die leichten Einbußen bei der Ausstattung in Kauf nehmen kann, bekommt mit dem DMP-BDT167 aber einen guten und gleichermaßen günstigen Blu-ray-Player.

Auch Sony hat neben dem BDP-S6700 noch eine etwas abgespeckte Version auf dem Markt, nämlich den BDP-S1700. Trotz des niedrigeren Preises muss man nicht auf gute Bildqualität verzichten. Stattdessen wird an der Ausstattung gespart, denn es gibt weder ein Display, noch WLAN. Apps wie YouTube, Amazon Video und Netflix sind zwar an Bord, man muss dafür aber eben das Ethernetkabel bemühen.

Hochskalieren kann der BDP-S1700, allerdings nur auf Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel). Immerhin sind dann Plastizität und Schärfe des Bildes schon schwer in Ordnung. Eine gute Struktur weisen die Menüs auf, dort hat man sich schnell zurechtgefunden. Leider ist das kompakte Gehäuse nicht das leiseste, was sich bei ruhigen Filmsequenzen ein wenig bemerkbar macht.

Ganz ohne Netzwerkverbindung muss man beim Samsung BD-J4500R auskommen. Somit muss man ohne Streamingdienste auskommen und  sich mit dem Abspielen von Blu-rays, CDs und DVDs begnügen. Immerhin gibt es eine HDMI- und eine USB-Buchse, allerdings kein Display. Upscaling ist leider ebenso nicht möglich, dafür muss man dem BD-J4500R aber zugestehen, dass die Bilder trotzdem ziemlich scharf und originalgetreu rüberkommen. An die Menüs hat man sich schnell gewöhnt, das Laufwerk dürfte aber gerne etwas leiser sein. Durch die fehlende Netzwerkverbindung ist BD-J4500R jedoch einfach nicht mehr zeitgemäß.

Der LG BP450 ist ein weiterer Blu-ray-Player, der zwar recht günstig erhältlich ist, aber aufgrund fehlenden WLANs und Upscalings nicht an die Top-Modelle der Konkurrenz herankommt. Zu kritisieren ist darüber hinaus die LED-Anzeige, die nur für dunkle Räume hell genug ist. Wenigstens bekommt man tadellose Bildqualität, auch für 3D-Inhalte. Mit HDMI, USB und einem koaxialen Audioausgang ist der BP450 außerdem recht gut ausgerüstet.

Wissenswertes über Blu-ray-Player

Im Vergleich zu DVDs performen Blu-rays deutlich besser, sowohl was die Optik, als auch die Akustik angeht. Daher steht heute auch eine riesige Anzahl an Filmen auf Blu-ray zur Verfügung. Heimkino-Fans dürfte es da besonders freuen, dass die zuständigen Player bereits für moderate Preise zu haben sind.

Gegen die DVDs haben sich die Blu-rays also durchgesetzt, aber wie sieht es gegenüber Ultra-HD-Blu-rays aus? Die bieten zwar noch ein besseres Bild, haben aber auch ihre Nachteile. Einer davon ist der Preis: Unter 200 Euro kommt man für einen UHD-Blu-ray-Player nämlich nicht weg. Um die Stärken in der Auflösung ausspielen zu können, braucht man außerdem einen UHD-Fernseher. Schließlich ist auch das Filmangebot bei weitem noch nicht so groß wie bei Blu-ray.

Übrigens können fast alle aktuellen Blu-ray-Player ein Bild auf UHD mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten hochskalieren. Überhaupt ist die Bildqualität insgesamt schon auf einem ziemlich hohen Level, Unterschiede gibt es nur in Kleinigkeiten. Gerade mit Markengeräten fährt man immer gut, hier variieren dann höchstens das App-Angebot oder die Bedienungsmöglichkeiten.

Alle Blu-ray-Player im Test: Sony BDP-S6700, Panasonic DMP-BDT384, LG BP740, Samsung BD-J6300, Panasonic DMR-BCT760 und Pioneer BDP-X300.
Unsere Blu-ray-Player im Test (von oben): Sony BDP-S6700, Panasonic DMP-BDT384, LG BP740, Samsung BD-J6300, Panasonic DMR-BCT760 und Pioneer BDP-X300.

Wozu ein Recorder?

Die meisten Geräte auf dem Markt sind reine Blu-ray-Player, haben also nur ein Laufwerk eingebaut, in dem Medien abgespielt werden können. In den Panasonic DMR-BCT760 etwa ist darüber hinaus eine Festplatte integriert, die entweder mit 500 Gigabyte, einem oder zwei Terabyte verfügbar ist. Damit ist es möglich, eigene Aufnahmen auf die Festplatte zu kopieren und sie danach auf Blu-ray zu brennen. Und es kommt sogar noch besser: Auch Fernsehsendungen lassen sich so mitschneiden und später brennen. Lieblingsfilme oder -serien kann man auf diese Weise archivieren und auch auf anderen Geräten abspielen.

Den zusätzlichen Recorder muss man natürlich auch bezahlen. Wer schon weiß, dass er diese Funktion nicht benötigt, sollte daher lieber auf ein reines Wiedergabegerät von Blu-rays setzen.

So haben wir getestet

Letztendlich kommt es in unserem Test in erster Linie auf Bild- und Tonqualität an, die wir jeweils mithilfe der Blu-rays »Deutschland von oben«, »Ironman 3« und »A View From Space« begutachtet haben. Als Fernseher kam ein 65-Zöller mit UHD-Auflösung zum Einsatz, womit schön überprüft werden konnte, wie gut sich die Player beim Hochskalieren schlagen. Daneben ist aber auch nicht zu vernachlässigen, wie benutzerfreundlich die Player bei der Bedienung sind und wie umfangreich dass App- und Multimediaangebot ausfällt.

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