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Fitness-Tracker im Test : Trainingshilfe am Handgelenk

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Veröffentlicht 16.03.2020

Fitness-Tracker unterstützen ihre Träger beim Workout, indem sie sport- und körperbezogene Messwerte anzeigen und protokollieren. So hat man den individuellen Trainingsplan immer in Sichtweite, kann seine Leistung überprüfen und wird daran erinnert, Bewegungsmangel vorzubeugen. Wir haben 29 Modelle getestet.

Jochen Wieloch
Jochen Wieloch
schreibt unter anderem für Audiovision und i-fidelity und testet überwiegend Unterhaltungselektronik, Sport- und Fitnessgeräte sowie Video-Drohnen.

Anfangs waren Fitness-Tracker Spezialgeräte, die vorwiegend als Schrittzähler fungierten. Im Lauf der Zeit kamen zahlreiche weitere Funktionen und Sensoren hinzu, die Technik wurde immer ausgefeilter. Heutzutage zählen auch Pulsmessung und Schlafüberwachung zum Standard, außerdem kommt kein aktuelles Modell mehr ohne einen Bildschirm aus.

Dieser Umstand hat dazu geführt, dass die Armbänder mittlerweile weit mehr können als nur Sport. Sie erfüllen zusätzlich eine Reihe von Funktionen, die man ursprünglich eher von Smartwatches kennt. So werden beispielsweise Benachrichtigungen vom Smartphone angezeigt und man kann die Musikwiedergabe über die Tracker steuern. Neben dem Funktionsumfang spielen aber auch die Messgenauigkeit, die zugehörigen Smartphone-Apps und die Akku-Laufzeit zentrale Rollen.

Wir haben uns unsere Smartphones geschnappt und 29 Modelle getestet. Davon sind aktuell 27 Modelle noch verfügbar.

Schön und ausdauernd: Xiaomi Mi Band 4

Das Xiaomi Mi Band 4 wird seit seiner Veröffentlichung von allen Seiten mit Lob überschüttet und wir bilden da keine Ausnahme. Kein Wunder, immerhin haben die Armbänder des chinesischen Elektronikexperten mit jedem weiteren Nachfolger gewaltige Sprünge in die richtige Richtung gemacht.

So musste die allererste Version beispielsweise noch komplett ohne Display auskommen, beim Band 4 kommt hingegen ein farbiger, heller und gestochen scharfer AMOLED-Touchscreen zum Einsatz – aktuell eine der besten Display-Technologien, die man sonst praktisch nur in hochpreisigen Premium-Produkten, wie etwa Flaggschiff-Smartphones, findet. Auf der höchsten Helligkeitsstufe lässt es sich selbst bei direkter Sonneneinstrahlung noch ablesen und ist optisch auch aufgrund der satten Farben definitiv ein Hingucker.

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Auch beim Design weiß das Mi Band 4 zu gefallen: Die Form des Trackers ist abgerundet, das Armband kann in Schwarz, Orange, Dunkelblau und Weiß mit einem Silikonarmband oder mit einem Edelstahl-Mesh-Armband in Schwarz, Rosé-Gold und Silber gewählt werden. Wem die voreingestellten Display-Gestaltungen nicht gefallen, kann überdies aus hunderten alternativen Designs, auch Watchfaces genannt, wählen. Diese lassen sich gratis, schnell und unkompliziert herunterladen und installieren.

Für die Verbindung mit dem Smartphone steht Bluetooth 5.0 bereit, die zum Betrieb notwendige App heißt »Mi Fit«. Nach der Einrichtung listet sie übersichtlich alle wichtigen Parameter für den Tag sowie eine Übersicht der letzten 30 Tage auf. Auch die Herzfrequenz gehört dazu; hier erhält man auch einen Überblick, wie viel Zeit man mit Entspannung, leichtem oder intensivem Training verbracht hat. Auf Wunsch kann man sich daran erinnern lassen, sich mehr zu bewegen.

Außerdem lassen sich zurückgelegte Strecken aufzeichnen und im Anschluss auf Google Maps darstellen lassen. Die dazu notwendigen GPS-Daten erhält das Mi Band 4 vom gekoppelten Smartphone, ein internes GPS-Modul besitzt der Tracker nicht. Dafür ist die Akku-Laufzeit sensationell: Je nach Beanspruchung reicht eine Ladung für rund 18 bis 20 Tage.

Sowohl der Schrittzähler als auch die Schlafüberwachung funktionieren vorbildlich präzise. Letztere ermittelt Leicht- und Tiefschlafphasen. Auch diese lassen sich aufzeichnen, darüber hinaus gibt die App bei ungünstigen Ergebnissen Tipps, um dem in Zukunft vorzubeugen. Der einzige nennenswerte Schwachpunkt der App ist, dass von Zeit zu Zeit Werbung angezeigt wird, die man aber immerhin schließen kann.

Aber auch am Tracker selbst kann man eine ganze Reihe Daten ablesen. Wischt man durch das Menü, kommen verschiedene Punkte zum Vorschein, die  übersichtlich durch farbige Symbole gekennzeichnet sind. So findet man unter »Status« zurückgelegte Schritte, absolvierte Streckenlänge und verbrannte Kalorien. Außerdem lassen sich die Pulsmessung und verschiedene Trainingsmodi anwählen. Smartwatch-Funktionen finden sich derweil in einer kleinen Wettervorschau sowie im Punkt »Nachrichten«. Hier wird man über SMS, WhatsApp und eingehende Anrufe auf dem gekoppelten Smartphone informiert. Außerdem gibt es einen Wecker, eine Stoppuhr, einen Timer sowie die Möglichkeit, Musik vom gekoppelten Smartphone abzuspielen.

Zusammengefasst kann man das Xiaomi Mi Band 4 nur wärmstens empfehlen. Das Gerät ist durchweg hochwertig und bereits sehr günstig zu bekommen. In Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis ist es aktuell somit kaum zu schlagen, zumal es aufgrund der enorm hohen Akku-Laufzeit und des schicken Displays wesentlich teurer wirkt, als es tatsächlich ist.

Dezent und umfangreich: FitBit Charge 2

Beim FitBit Charge 2 hat der Hersteller sichtlich ein Augenmerk auf die Optik gelegt und beweist einen geschmackvollen und wesentlich dezenteren Stil als der Großteil der Konkurrenz. Das beginnt beim eigentlichen Gerät und geht beim Armband weiter, bei dem man aus sechs Farben, drei Größen und verschiedenen Materialien wählen kann – sogar eine vergoldete Variante und eine in Edelstahl stehen bereit. Bei Bedarf lässt sich das Armband aber auch noch im Nachhinein austauschen.

Dezent und umfangreich

Fitbit Charge 2

Test Fitness-Tracker: Fitbit Charge 2

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Bedient wird das Gerät über den scharfen, sehr gut ablesbaren OLED-Touchscreen. Der eigentliche Kern ist aber die App, die angenehm intuitiv zu bedienen und selbsterklärend aufgebaut ist. Vor allem aber wartet sie mit jeder Menge Informationen auf: Zielvorgaben, getätigte Schritte, überwundene Etagen, Ruhe- und Bewegungszeiten und mehr kann man hier erfahren und sie mit den Aufzeichnungen der bis zuvor vergangenen 30 Tage vergleichen.

Dass Sport nicht gleich Sport ist und beispielsweise Krafttraining sich massiv von einem Ausdauerlauf unterscheidet, weiß auch FitBit und hat das in der App berücksichtigt. Der Clou: Die Software erkennt selbstständig, welcher Art Tätigkeit ihr Nutzer gerade nachgeht und unterteilt die Verhaltensweisen in entsprechende Kategorien, wie »Laufen«, »Gewichte« oder »Radfahren«. Die entsprechenden Werte lassen sich während der Sportausübung auch bequem und ganz ohne Griff zum Smartphone direkt auf dem Display ablesen.

 Fitness-Tracker Test: Dfdfdf

Basierend auf der Herzfrequenz gibt der Tracker außerdem Informationen über Fettverbrennung, Dauer der Höchstleistungsphasen und den Schlaf seines Trägers. Am nächsten Morgen kann man sich dann penibel genau die Zeitpunkte und Dauern der Phasen »Wach«, »REM«, »Leicht« und »Tief« zu Gemüte führen. Außerdem bietet der Charge 3 zwei- bis fünfminütige Atemübungen an, wenn die gemessenen Werte Stress vermuten lassen.

Der Akku hält knapp eine Woche durch, eine vollständige Ladung dauert etwa zwei Stunden. Wasserdicht ist der Tracker nicht und auch ein internes GPS-Modul sucht man vergeblich.

Günstig ist der FitBit Charge 2 ebenfalls nicht. Trotzdem lohnt er sich für alle Zeitgenossen, die umfangreiche Daten und Statistiken zu schätzen wissen, gerade wenn sie so gut aufbereitet sind wie in diesem Fall. Außerdem ist er natürlich ein Leckerbissen für Leute mit Hang zu Visualität und einem ausgeprägten modischen Stilbewusstsein.

Rundumpaket mit GPS: Huawei Band 2 Pro

Das Huawei Band 2 Pro bringt zwei Eigenschaften mit, die nicht jeder Tracker bietet. Zum einen ist er wasserdicht und kann dementsprechend auch beim Schwimmen getragen werden. Zum anderen aber – und das ist wesentlich – besitzt er ein integriertes GPS-Modul, was ihm erlaubt, auch ohne Smartphone Strecken zu messen.

Rundumpaket mit GPS

Huawei Band 2 Pro

Das OLED-Display ist solide, lässt sich aber schlechter ablesen als die einiger Konkurrenzmodelle. Die Navigation durch die Menüs funktioniert gut und wird über ein kleines Sensorfeld gesteuert. Das Armband selbst bietet einen hohen Tragekomfort, das Öffnen und Schließen mithilfe zweier Kunststoffnasen gestaltet sich aber unhandlicher als es müsste – hier wäre eine Schnalle von Vorteil gewesen.

Neben Schritten und Distanz erkennt das Huawei Band 2 Pro dank eingebautem Höhenmesser sogar Stockwerke, was zwar nicht immer zu hundert Prozent zuverlässig funktioniert, bei den meisten anderen Fitness-Trackern aber gar nicht erst angeboten wird.

Um das Huawei Band 2 Pro in Betrieb zu nehmen, braucht man nicht nur eine, sondern gleich zwei Apps. Während Huawei Wear für das Koppeln und die Datenübertragung zuständig ist, ist der Fitness-Aspekt in eine separate Anwendung namens Huawei Health ausgelagert. Neben den üblichen Daten, wie zurückgelegter Entfernung und Pulsrate, stößt man dort auch auf ausgeprägtere Informationen zum Schlafverhalten, die auch die REM-Phasen umfassen. Darüber hinaus erfährt man, ob man im aeroben oder anaeroben Bereich trainiert, denn auch ein Blutsauerstoffmesser ist mit von der Partie.

Alles in allem ist das Huawei Band 2 Pro nicht perfekt, aber aufgrund der umfangreichen Ausstattung dennoch einen Blick wert, zumal der Preis seit Erscheinen des Nachfolgers Huawei Band 3 Pro deutlich gesunken ist.

Komfortabel mit Sauerstoffmesser: Honor Band 5

Das Honor Band 5 bietet eine Funktion, die man in dieser Preisklasse sonst nicht sieht, denn es kann den Sauerstoffgehalt im Blut messen und hilft somit, aerobe und anaerobe Bewegung zu unterscheiden. Aber auch in anderen Belangen macht der Tracker eine gute Figur.

Komfortabel mit Sauerstoffmesser

Honor Band 5

Test Fitness-Tracker: Honor Band 5

von 91 Lesern gekauft

In vieler Hinsicht ähnelt das Honor Band 5 dem Xiaomi Mi Band 4. Es hat ebenfalls ein AMOLED-Display mit einer Auflösung von 240 x 120 Pixeln, bietet Puls- und Schlaferkennung, und ermöglicht die Steuerung der Musikwiedergabe auf dem gekoppelten Smartphone. Einen GPS-Sensor sucht man auch hier vergeblich.

Eine große Stärke kann das Honor Band 5 beim Komfort ausspielen. Das Gummiband, das in Schwarz, Blau und Rosa zur Wahl steht, ist weich und sehr angenehm zu tragen. Um den Tracker aufzuladen, was etwa einmal pro Woche notwendig ist, muss man ihn dank Ladeklemme nicht erst aus dem Armband nehmen, so wie es beim Konkurrenten der Fall ist.

 Fitness-Tracker Test: Huawei
Die Huawei Health App von Huawei hat ähnliche Funktionen wie die Mi App und zudem Trainingsprogramme an Bord.

Auch die Bedienung ist unkompliziert und geht zügig von der Hand. Mit Wischgesten navigiert man durch das Menü und per Home-Taste gelangt man wieder zurück auf den Startbildschirm. Das Koppeln des Trackers mit dem Smartphone gelingt schnell und problemlos.

Auf Smartphone-Seite kommt die Huawei Health-App zum Einsatz, die auch von der Huawei Band-Reihe genutzt wird. Dort lassen sich bequem alle relevanten Daten, wie Trainings- und Schlafverhalten, verfolgen, Empfehlungen einholen und neue Bildschirm-Designs, sogenannte Watchfaces, herunterladen.

Damit ist das Honor Band 5 die schärfste Konkurrenz für das Xiaomi Band 4, das auch preislich in derselben Liga spielt. Wer Wert auf die Sauerstoffmessung legt, sollte aber zum Honor Band 5 greifen, denn mit diesem Merkmal steht es in dieser Kostenregion aktuell allein da.

Was gibt es sonst noch?

Das Xiaomi Mi Band 3 ist, wenig überraschend, der Vorgänger des Mi Band 4 und teilt einige von dessen Vorzügen, wie etwa die App. Allerdings gibt es auch eine Reihe Nachteile des älteren Modells: Das Display ist nur schwarzweiß und die Schrittzählung bei Weitem nicht so präzise. Außerdem ist das Gerät nicht wasserdicht. Da sich die Ersparnis gegenüber dem Mi Band 4 in Grenzen hält, lohnt sich ein Kauf unseres Erachtens nicht mehr.

Beim Huawei Band 3 Pro wurden seit dem Vorgänger einige Aspekte verbessert, was besonders dem Display zugutekommt. Auch die neue Version hat einen eigenen GPS-Sensor und überzeugt mit einer extrem genauen Schrittzählung. Leider hatte der Tracker im Test mitunter Probleme mit der Bluetooth-Verbindung, was sich in Fehlermeldungen und dauerhaftem Vibrieren äußerte.

FitBit bietet noch eine ganze Reihe weiterer Modelle an. Der Alta HR ist im Wesentlichen ein noch dezenterer Charge 2, der eine schmalere Bauweise durch ein kleineres Display und einen fehlenden Höhenmesser erkauft. Eine abgespeckte Verson gibt es auch beim FitBit Versa, der mit seinem fast quadratischen Grundriss eher wie eine Smartwatch aussieht. Überzeugen können unter Anderem das Display und die tadellose App, der Schrittzähler arbeitet hingegen etwas ungenau. Der günstigeren Variante mit dem Namen Versa Lite fehlt eine Reihe von Funktionen; hier raten wir zum teureren Standardmodell.

Als renommierter Hersteller von Wearables gilt auch die Firma Garmin, bei deren Produkten der Übergang zwischen Fitness-Trackern und Smartwatches noch fließender ist als sonst ohnehin schon. Beim Formfaktor bedient das Unternehmen dementsprechend sowohl das typische Armband als auch Modelle im klassischen Format von Armbanduhren. Gemein haben die Geräte die überdurchschnittlichen Preise, kurze Akku-Laufzeiten bei aktiviertem GPS, sofern vorhanden, sowie leicht unterdurchschnittliche Displays, dafür bieten sie häufig einen hohen Funktionsumfang.

Besonders herausstechend sind hier die Garmin Fénix 5 Plus, die mit hohem Preis und Funktionsumfang aufwartet, die Vivomove HR, einer interessanten, aber nicht unbedingt praktischen Kombination aus Fitness-Smartwatch und analoger Armbanduhr, und die Vivoactive 3 Music, ebenfalls eine Fitness-Smartwatch, die uns von den getesteten Geräten des Herstellers am besten gefallen hat, sich beim Zählen gestiegener Etagen allerdings auch immer wieder Schnitzer erlaubt.

Der Samsung Gear Fit 2 Pro ist schön und lässt sich tadellos bedienen, außerdem ist er mit einem hochwertigen Display und integriertem GPS ausgestattet. Leider funktioniert die Erkennung von Schritten und bewältigten Etagen miserabel und mit einer Dauer von nur zwei Tagen ist auch die Akku-Laufzeit geradezu lächerlich. Wir müssen von dem Gerät abraten.

Dass die Firma Beurer aus dem Bereich der Medizintechnik stammt und weniger Erfahrung mit Unterhaltungselektronik hat, merkt man an ihren Fitness-Trackern. Das bedeutet, dass ihre Stärken in akkuraten Messungen liegen, sie in Sachen intuitiver Bedienung aber zurückstehen müssen. So muss man etwa beim Beurer AS 97 die Schlafüberwachung manuell aktivieren und die App ist nicht gerade ein Schmuckstück. Insgesamt ist der Funktionsumfang sehr niedrig. Nur wer allem voran präzise Werte ermitteln möchte und sich nicht für Smartwatch-Funktionen interessiert, sollte einen Blick riskieren.

Wissenswertes über Fitness-Tracker

Wie alle elektrischen Geräte brauchen natürlich auch Fitness-Tracker Strom, um zu funktionieren. Diesen beziehen sie aus einem Akku, der durch die Bauform bedingt allerdings nicht allzu viel Platz hat. Für gigantische Energiereserven sind die Armbänder schlicht zu klein. Da man sein Gerät aber ungern täglich aufladen möchte, ist die Akku-Laufzeit ein zentrales Kriterium für einen Fitness-Tracker.

Um zurückgelegte Strecken zu messen, nutzen Fitness-Armbänder GPS-Daten. Diese bekommen sie entweder von einem eigenen Modul oder von den mit ihnen gekoppelten Smartphones. Eigene GPS-Module kosten aber nicht nur Geld und erhöhen somit den Kaufpreis, sie beanspruchen auch die begrenzten Akku-Kapazitäten erheblich. Auf der Haben-Seite steht dafür die Unabhängigkeit vom Handy, das dann nicht unbedingt bei jedweder Ertüchtigung mitgeführt werden muss.

Die Erkennung der Schritte funktioniert stark unterschiedlich präzise. Während manche Modelle genau unterscheiden können, wie sie eine Armbewegung zu beurteilen haben, melden andere schon kleinere Wanderungen, während der Nutzer noch selig im Bett schlummert.

Das ergibt nicht nur fehlerhafte Trainingsdaten, sondern betrifft in Folge auch die errechneten Brennwerte. Fast alle Tracker geben Auskunft darüber, wie viele Kalorien man während der einzelnen Tätigkeiten verbraucht hat. Dabei handelt es sich um Schätzwerte, die mit Hilfe weiterer Parameter, wie Alter und Gewicht, näherungsweise getroffen werden. Die Zahlen sind aber nicht exakt. Die Werte, die Armbänder angeben, sollte man daher als relative Daten verstehen, nicht als absolute. Sie können sowohl von den tatsächlichen Umständen abweichen als auch von Modell zu Modell variieren. Kritischer ist also mehr die Konsistenz der Daten, weniger ihre genauen Ausprägungen.

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