Test: Mi Band 5

Fitness-Tracker im Test : Trainingshilfe am Handgelenk

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Update 22.10.2020

Fitness-Tracker unterstützen ihre Träger beim Workout, indem sie sport- und körperbezogene Messwerte anzeigen und protokollieren. So hat man den individuellen Trainingsplan immer in Sichtweite, kann seine Leistung überprüfen und Bewegungsmangel vorbeugen. Wir haben 40 Modelle getestet.

Update 22. Oktober 2020

Wir haben sechs neue Fitnesstracker getestet und können einige davon empfehlen: Das Xiaomi Mi Band 5, den Fitbit Versa 3, die Samsung Galaxy Watch Active 2 und den Huami Amazfit GTS.

Jochen Wieloch
Jochen Wieloch
schreibt unter anderem für Audiovision und i-fidelity und testet überwiegend Unterhaltungselektronik, Sport- und Fitnessgeräte sowie Video-Drohnen.

Anfangs waren Fitness-Tracker Spezialgeräte, die vorwiegend als Schrittzähler fungierten. Im Lauf der Zeit kamen zahlreiche weitere Funktionen und Sensoren hinzu, die Technik wurde immer ausgefeilter. Heutzutage zählen auch Pulsmessung und Schlafüberwachung zum Standard, außerdem kommt kein aktuelles Modell mehr ohne einen Bildschirm aus.

Dieser Umstand hat dazu geführt, dass die Armbänder mittlerweile weit mehr können als nur Sport. Sie erfüllen zusätzlich eine Reihe von Funktionen, die man ursprünglich eher von Smartwatches kennt. So werden beispielsweise Benachrichtigungen vom Smartphone angezeigt und man kann die Musikwiedergabe über die Tracker steuern. Neben dem Funktionsumfang spielen aber auch die Messgenauigkeit, die zugehörigen Smartphone-Apps und die Akku-Laufzeit zentrale Rollen.

Wir haben uns unsere Smartphones geschnappt und 40 Modelle getestet. Davon sind aktuell 36 Modelle noch verfügbar.

Rundumpaket: Xiaomi Mi Band 5

Rundumpaket

Xiaomi Mi Band 5

Test Trainingshilfe am Handgelenk: Xiaomi Mi Band 5
Günstig, viele Funktionen, gutes Display: Mehr Fitnesstracker als das Mi Band 5 bietet in dieser Preisklasse kein anderes Modell.

Fitness-Tracker werden mittlerweile nicht mehr nur beim Sport getragen, sondern auch im Alltag, im Büro oder bei Hausarbeiten. Ein entscheidendes Kriterium für ein gutes Fitnessband ist seine Genauigkeit, aber auch in ihren Funktionen und ihrer Handhabung sollten sie überzeugen. Beim Xiaomi Mi Band 5 ist das gelungen.

Die Weiterentwicklung seit dem Mi Band 4 wird erst bei genauem Hinsehen erkenntlich. Was aber direkt heraussticht, ist sehr erfreulich: Der günstige Preis ist geblieben. Natürlich gibt es Modelle, die mehr können, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis ist hier einfach unschlagbar.

Das Fitnessband aus dem Hause Xiaomi ist mit 24 Gramm angenehm leicht. Es besitzt ein weiches Silikonarmband in verschiedenen Farben und die Einheitsgröße passt sowohl für schmale als auch für breite Handgelenke. Der Display ist ein farbiger AMOLED-Touchscreen, der etwas größer ist als beim Vormodell. Zudem wurde die Auflösung leicht optimiert.

 Fitness-Tracker Test: Mi Band 5 Seite
Das Display des Mi Band 5 ist übersichtlich.

Der Touchbildschirm ist nicht sehr groß und daher für Kurznachrichten eher ungeeignet, aber ansonsten vollkommen ausreichend. Fünf Helligkeitsstufen erleichtern die Bedienung in sehr hellem Sonnenlicht. Durch verschiedene Bildschirmhintergründe kann man seine Uhr optisch individualisieren.

Der Fitness-Tracker ist wasserdicht bis 50 Meter Tiefe. Geladen wird das Gerät nicht mehr, indem die Displayeinheit herausgenommen werden muss – beim Mi Band 5 ist zum Laden auf der Rückseite ein Magnetadapter angebracht. Die Akkukapazität liegt bei 125 Milliamperestunden, damit hält das Band 15 Tage lange durch.

Die Fitnessuhr besitzt ein recht unempfindliches Display, nur im Rand sammelt sich etwas Staub. Auf dem Startbildschirm finden sich Datum, Uhrzeit, zurückgelegte Schritte, Akkustand und Herzfrequenz. Mit einem Kreisdiagramm wird veranschaulicht, was noch für das Tagespensum fehlt.

Mit Wischbewegungen lässt sich das Menü wechseln. Der »Status« zeigt die absolvierte Streckenlänge, zurückgelegte Schritte und verbrannte Kalorien an. Außerdem gibt es eine Übersicht, die die Laufleistung der letzten sechs Tage zeigt. Ebenfalls mit im Programm sind eine Wettervorschau, Pulsmessung und verschiedene Trainingsmodi. Bei Kopplung mit dem Smartphone können Anrufe oder Nachrichten am Band angezeigt werden.

Zusätzlich gibt es Timer, Stoppuhr, Wecker und in Verbindung mit dem Smartphone einen Musik-Player. Verbunden wird das Smartphone via Bluetooth 5.0.

Funktionsumfang und Inbetriebnahme

Die Einrichtung erfolgt mit der kostenlosen App »Mi Fit«, in der man einen Account erstellt und Geburtsdatum, Gewicht und Größe einträgt.

Ziele wie tägliche Schrittanzahl oder Zielgewicht können festgelegt werden. Eine Grafik zeigt an, ob das Aktivitätsziel bereits erreicht wurde bzw. was noch fehlt, um es zu erreichen. Die App hat eine sehr intuitive Bedienung, aber ab und zu wird Werbung gespielt.

Das neue Tool »PAI« wertet wochenweise Daten wie Bewegungs-Aktivität und Herzfrequenz aus, wandelt diese in einem bestimmten Index um, der nicht unter 100 kommen sollte, um sowohl Fitness als auch Herz-Kreislauf-System optimal zu trainieren.

Zudem wird das Stresslevel ermittelt, das Mi Band 5 kann als Zyklus-Tracker genutzt werden und es warnt bei erhöhter Herzfrequenz. Elf Sportarten können erfasst werden, beispielsweise Yoga, Radfahren, Schwimmen, Laufen und Gehen. Disziplinen werden automatisch erkannt und der Nutzer wird mit einem Vibrierton gefragt, ob er das Training aufzeichnen möchte. Beim Schwimmen werden sogar der Schwimmstil erkannt und die Bahnen gezählt.

Die Durchschnittswerte der letzten 30 Tage können aufgerufen werden. Die Schrittzahl wird sehr genau erfasst, fiktive Schritte wie durch Armdrehungen werden nicht gezählt. Zusätzlich gibt es ein Programm mit Atemübungen sowie die Möglichkeit auf die Smartphone-Kamera zuzugreifen.

Herzfrequenz und Kartendarstellung

Ein GPS-Sensor ist nicht verbaut, es lassen sich aber zurückgelegte Routen speichern und nachträglich in Google Maps aufrufen. Pulsverlauf, Entspannungs- und Trainingsphasen des Tages lassen sich einsehen. Auch minimaler, maximaler und durchschnittlicher Puls werden erfasst.

Schlafüberwachung

Man kommt morgens nicht aus dem Bett oder hängt den ganzen Tag nur träge in den Seilen? Das Mi Band 5 verrät, warum.

In der App wird erfasst, wann Leicht- und Tiefschlafphasen waren, wann man aufgewacht und wann eingeschlafen ist. Ein Balkendiagramm stellt die Schlafphasen nach Uhrzeit graphisch dar. Außerdem erhält man Tipps für längere Tiefschlafzeiten.

Nachteile?

Leider hat das Fitnessband von Xiaomi kein GPS, zum Tracken wird immer ein Smartphone benötigt. Außerdem ist die Schrift in den Menüs teilweise sehr klein. Das waren aber auch schon alle Nachteile des ansonsten Top-Modells Xiaomi Mi Band 5.

Umfangreich: FitBit Versa 3

Umfangreich

Fitbit Versa 3

Test: Fitbit Versa 3
Hoher Bedienkomfort, gutes Display, präzise Messwerte und jetzt auch GPS: Die Fitbit Versa 3 schnürt ein schönes Komplettpaket.

Beim neuen Fitbit Versa 3 ist nicht nur das preisliche, sondern auch das Niveau der Ausstattung gestiegen: So ist beispielsweise GPS mit an Bord, um auch ohne Smartphone Routen tracken zu können.

Man fühlt sich beim Versa 3 auf Anhieb gut aufgehoben. Den Fitness-Tracker gibt es in verschiedene Farben sowie mit unterschiedlichen Armbändern. Das AMOLED-Display hat eine Größe von 1,7 Zoll und ist auch im Freien gut lesbar.

 Fitness-Tracker Test: Test Smartwatches Oktober2020 Fitbit Versa3 Blau
1,7 Zoll groß mit AMOLED Touchscreen: Der neue Versa 3.

Der Versa 3 hat eine angenehme Bedienung über seitlich am Gehäuse liegendem Drucktaster sowie über Touch- und Wisch-Gesten. Die farbigen Menüs sind aufgeräumt und das Display zeigt Uhrzeit, Datum, Schritte, verbrannte Kalorien und Herzfrequenz.

Die Werte des Fitbit Versa 3 sind sehr genau. In Verbindung mit dem Smartphone sind Deezer und Spotify nutzbar. Musik kann aber auch direkt auf den Tracker übertragen werden. In Kombination mit dem Smartphone erhält man Nachrichten und Anruf- sowie Kalenderbenachrichtigungen. Außerdem gibt es eine Wettervorhersage sowie ein Relax-Programm.

Beim neuen Modell gibt es nun 20 Trainingsmodi statt 15 und alle entscheidenden Sportarten sind mit an Bord. Das Training wird automatisch erkannt und aufgezeichnet. Für besonders effektives Training vibriert der Fitness-Tracker bei Erreichen der Ziel-Herzfrequenzzone.

 Fitness-Tracker Test: Test Smartwatches Oktober2020 Fitbit Versa3
Über die App lassen sich Herzfrequenz checken, Zifferblätter wechseln sowie neue Apps installieren.

Wie beim Vorgänger ist auch bei diesem Modell wieder die Amazon Sprachassitenz Alexa integriert. Man kann sie nach dem Wetter fragen, Timer oder Wecker stellen sowie Smart-Home-Lampen einschalten – dafür wird aber ein Smartphone in Reichweite benötigt. Ab sofort ist auch der Google Assistant mit dabei, durch Lautsprecher können die Ansagen jetzt sogar angehört werden. Durch das Koppeln des Smartphones sind auch Gespräche möglich. Zudem werden Fitbit Pay (Kreditkarten können in der App zugefügt werden) sowie Musikwiedergabe unterstützt. Mit einem Android-Smartphone kann man eingehende Nachrichten mit Spracheingabe beantworten.

Wie von Fitbit gewohnt, erhalten Nutzer eine umfangreiche Schlafanalyse, bei der die Schlafqualität genau bewertet wird. Die Bedienung des Fitness-Trackers funktioniert schnell, das Display reagiert gut auf Berührungen.

Insgesamt machen Arbeitstempo, Handling, Display und Ausstattung wie GPS den Fitbit Versa 3 zu einer sehr empfehlenswerten Fitnessuhr.

Fast schon Smartwatch: Samsung Galaxy Watch Active 2

Fast schon Smartwatch

Samsung Galaxy Watch Active 2

Viel mehr als nur ein Fitnesstracker: Die Galaxy Watch Active 2 von Samsung könnte glatt als Smartwatch durchstarten. Das Gehäuse ist aus Aluminium und in verschiedenen Farben, zwei Größen sowie als LTE-Version in Kombination mit eSIM oder nur inklusive Bluetooth verfügbar.

Fitness-Tracker Test: 20200312
Das AMOLED-Display mit kräftigen Farben und satter Schwarzdarstellung.

Die Galaxy Watch Active 2 hat ein angenehmes Gummiarmband und wenig Gewicht. Dazu kommt ein sehr gutes Display mit anpassbarer Helligkeit. Mit kreisförmigen Fingerbewegungen über den Bildschirm wird durch die Menüs navigiert – das funktioniert ohne Probleme, der Screen reagiert auf die Touchgesten ausreichend empfindlich. Zusätzlich lässt sich die Uhr über zwei seitliche Knöpfe bedienen.

Die 768 Megabyte RAM in Kombination mit dem Exynos 9110 Chip machen die Galaxy Watch flott. Dazu gibt es vier Gigabyte internen Speicher – groß genug für ein bisschen Musik für unterwegs. Die Akkulaufzeit reicht für knapp zwei Tage.

Die Galaxy Watch Active 2 überzeugt durch ihre exakte Erfassung zurückgelegter Schritte sowie der Streckenlänge durch das integrierte GPS. Mit dem Barometer können auch Höhendaten aufgezeichnet werden. Die Herzfrequenz-Messung zeigt realistische Werte an. Erkannt werden sieben Sportarten, beispielsweise Schwimmen, Laufen und Radfahren und ein Laufcoach gibt in Echtzeit Tipps fürs Training. Bei zu langem Sitzen erinnert die Fitnessuhr daran, sich mal wieder etwas zu bewegen.

Anrufe, SMS, WhatsApp-Nachrichten und E-Mails werden an die Galaxy Watch weitergeleitet. Zu den vorinstallierten Apps zählen Wetter, Kalender, Samsung Health und Bixby, viele weitere wie zum Beispiel Spotify lassen sich manuell nachinstallieren.

Fitness-Tracker Test: Fgfgf
Die App »Galaxy Wearable« bietet viele Möglichkeiten zur Individualisierung.

Mit der »Galaxy Wearable«-App können verschiedene Watchfaces ausgewählt, Widgets installiert und Apps angeordnet und verwaltet werden. Die Galaxy Watch Active 2 läuft ab iOS 9 und Android 5.0, hat einen sehr großen Funtkionsumfang, ist gut zu handhaben und bietet weit mehr als »nur« eine Sportuhr.

Im Apple Design: Huami Amazfit GTS

Im Apple Design

Huami Amazfit GTS

Test: Amazfit Gts
Die Amazfit GTS erinnert optisch an die Apple Watch – das große Display zeigt viele Fitness-Werte gleichzeitig an.

Die Amazfit GTS ähnelt vom Design den Apple Watches. Sie kommt mit einem hochwertigen Metallgehäuse und 1,65 Zoll großen AMOLED-Display, der nur bei starker Sonneneinstrahlung mehr überzeugen konnte.

Doch nur wegen der äußeren Ähnlichkeiten sollte man dennoch keine Apple Watch erwarten – die unterschiedlichen Preiskategorien sprechen wohl für sich. Die GTS ist eben eine Fitnessuhr und eine solche bekommt man mit ihr auch.

Fitness-Tracker Test: 20200319
Das große Display enthält viele Informationen.

In der App kann man auf eine Palette von Zifferblättern zugreifen. Das Display hat ein sattes Schwarz und ist groß, sodass Uhrzeit, Datum, zurückgelegte Schritte, verbrannte Kalorien, Akku-Kapazität und Herzfrequenz gut lesbar sind. Es können sieben Widgets von insgesamt 17 Funktionen für den Display ausgewählt werden.

Mit Wischen nach links oder rechts werden Herzfrequenzmessung und aktuelle Schrittzahl inklusive Strecke angezeigt. Die im Test generierten Werte waren präzise und plausibel. Kreisdiagramme veranschaulichen, wie viel zur Erreichung des Tagesziels noch fehlt. Der Fitness-Tracker ist mit zwölf Sportarten kompatibel, unter anderem Laufen, Fitnesstraining, Radfahren, Schwimmen oder Klettern.

Der Schlaf wird überwacht und ein GPS-Modul ist bereits verbaut. Kurznachrichten erscheinen auf der Uhr, Musik kann mit dem Smartphone wiedergegeben werden. Die Uhr erreicht ganze 16 Tage Durchhaltevermögen mit einmal vollgeladenem Akku.

Bei der Amazfit GTS gefallen und neben dem schönen Display auch das übersichtliche Menü sowie der Fokus auf die wesentlichsten Features.

Was gibt es sonst noch?

Das Honor Band 5 ist preiswert und dazu auch noch sehr gut. Der Funktionsumfang lässt sich sehen und die Bedienung des Geräts ist einfach. Das Display konnte rundum überzeugen. Auf Wischgesten reagiert das Fitnessband gut, ein Home-Button bringt den Nutzer zum Startbildschirm zurück. Erfasst werden Schrittanzahl, der Schlaf, Herzfrequenz und Sauerstoffsättigung des Blutes. Das Display zeigt zudem die Uhrzeit, das Wetter und eingehende Nachrichten. Einen GPS-Sensor gibt es leider nicht – um Routen auszuwerten, braucht es das Smartphone. Für die optimale Nutzung des Geräts benötigt man die »Health«-App von Huawei. Es werden verschiedene Sportarten erkannt und das Band ist bis zu 50 Meter wasserdicht.

Beim Huawei Band 3 Pro wurden seit dem Vorgänger einige Aspekte verbessert, was besonders dem Display zugutekommt. Auch die neue Version hat einen eigenen GPS-Sensor und überzeugt mit einer extrem genauen Schrittzählung. Leider hatte der Tracker im Test mitunter Probleme mit der Bluetooth-Verbindung, was sich in Fehlermeldungen und dauerhaftem Vibrieren äußerte.

FitBit bietet noch eine ganze Reihe weiterer Modelle an. Der Alta HR hat eine schmale Bauweise durch ein kleines Display und einen fehlenden Höhenmesser erkauft. Eine abgespeckte Verson gibt es auch beim FitBit Versa, der mit seinem fast quadratischen Grundriss eher wie eine Smartwatch aussieht. Überzeugen können unter Anderem das Display und die tadellose App, der Schrittzähler arbeitet hingegen etwas ungenau. Der günstigeren Variante mit dem Namen Versa Lite fehlt eine Reihe von Funktionen; hier raten wir zum teureren Standardmodell.

Weitere Modelle der Firma Garmin sind beispielsweise die Garmin Fénix 5 Plus, die mit hohem Preis und Funktionsumfang aufwartet, die Vivomove HR, einer interessanten, aber nicht unbedingt praktischen Kombination aus Fitness-Smartwatch und analoger Armbanduhr, und die Vivoactive 3 Music, ebenfalls eine Fitness-Smartwatch, die uns von den getesteten Geräten des Herstellers sehr gut gefallen hat, sich beim Zählen gestiegener Etagen allerdings auch immer wieder Schnitzer erlaubt.

Wissenswertes über Fitness-Tracker

Wie alle elektrischen Geräte brauchen natürlich auch Fitness-Tracker Strom, um zu funktionieren. Diesen beziehen sie aus einem Akku, der durch die Bauform bedingt allerdings nicht allzu viel Platz hat. Für gigantische Energiereserven sind die Armbänder schlicht zu klein. Da man sein Gerät aber ungern täglich aufladen möchte, ist die Akku-Laufzeit ein zentrales Kriterium für einen Fitness-Tracker.

Um zurückgelegte Strecken zu messen, nutzen Fitness-Armbänder GPS-Daten. Diese bekommen sie entweder von einem eigenen Modul oder von den mit ihnen gekoppelten Smartphones. Eigene GPS-Module kosten aber nicht nur Geld und erhöhen somit den Kaufpreis, sie beanspruchen auch die begrenzten Akku-Kapazitäten erheblich. Auf der Haben-Seite steht dafür die Unabhängigkeit vom Handy, das dann nicht unbedingt bei jedweder Ertüchtigung mitgeführt werden muss.

Die Erkennung der Schritte funktioniert stark unterschiedlich präzise. Während manche Modelle genau unterscheiden können, wie sie eine Armbewegung zu beurteilen haben, melden andere schon kleinere Wanderungen, während der Nutzer noch selig im Bett schlummert.

Das ergibt nicht nur fehlerhafte Trainingsdaten, sondern betrifft in Folge auch die errechneten Brennwerte. Fast alle Tracker geben Auskunft darüber, wie viele Kalorien man während der einzelnen Tätigkeiten verbraucht hat. Dabei handelt es sich um Schätzwerte, die mit Hilfe weiterer Parameter, wie Alter und Gewicht, näherungsweise getroffen werden. Die Zahlen sind aber nicht exakt. Die Werte, die Armbänder angeben, sollte man daher als relative Daten verstehen, nicht als absolute. Sie können sowohl von den tatsächlichen Umständen abweichen als auch von Modell zu Modell variieren. Kritischer ist also mehr die Konsistenz der Daten, weniger ihre genauen Ausprägungen.

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