Test: Mi Band 5

Fitness-Tracker im Test : Trainingshilfe am Handgelenk

Update 12.10.2021

Fitness-Tracker unterstützen ihre Träger beim Workout, indem sie sport- und körperbezogene Messwerte anzeigen und protokollieren. So hat man den individuellen Trainingsplan immer in Sichtweite, kann seine Leistung überprüfen und Bewegungsmangel vorbeugen. Wir haben 56 Modelle getestet.

Update 12. Oktober 2021

Wir haben drei neue Fitness-Tracker getestet. Die Hama Fit Watch 5910 ist eine neue Empfehlung.

23. August 2021

Wir haben sechs zusätzliche Fitness-Tracker getestet. Das Xiaomi Mi Band 6 und das Doogee CS2 Pro haben eine Empfehlung bekommen.

9. Juni 2021

Wir haben das Honor Band 6 getestet und können es besonders preisbewussten Fitness-Fans empfehlen.

17. Februar 2021

Wir haben weitere Fitnesstracker getestet. Empfehlenswert sind die Honor Watch GS Pro und der Amazfit GTS 2 von Huami.

22. Oktober 2020

Wir haben sechs neue Fitnesstracker getestet und können einige davon empfehlen: Das Xiaomi Mi Band 5, den Fitbit Versa 3, die Samsung Galaxy Watch Active 2 und den Huami Amazfit GTS.

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Jochen Wieloch
schreibt unter anderem für Audiovision und i-fidelity und testet überwiegend Unterhaltungselektronik, Sport- und Fitnessgeräte sowie Video-Drohnen.

Anfangs waren Fitness-Tracker Spezialgeräte, die vorwiegend als Schrittzähler fungierten. Im Lauf der Zeit kamen zahlreiche weitere Funktionen und Sensoren hinzu und die Technik wurde immer ausgefeilter. Heutzutage zählen auch Pulsmessung und Schlafüberwachung zum Standard, außerdem kommt kein aktuelles Modell mehr ohne einen Bildschirm aus.

Dieser Umstand hat dazu geführt, dass die Armbänder mittlerweile weit mehr können als nur Sport. Sie erfüllen zusätzlich eine Reihe von Funktionen, die man ursprünglich eher von Smartwatches kennt. So werden beispielsweise Benachrichtigungen vom Smartphone angezeigt und man kann die Musikwiedergabe über die Tracker steuern. Neben dem Funktionsumfang spielen aber auch die Messgenauigkeit, die zugehörigen Smartphone-Apps und die Akku-Laufzeit zentrale Rollen.

Wir haben uns unsere Smartphones geschnappt und 56 Modelle getestet. Davon sind aktuell 51 Modelle noch verfügbar.

Vergleichstabelle
Vergleichstabelle
Größeres DisplayGutes GesamtpaketUmfangreichFast schon SmartwatchGünstigIm Apple-Look
Test: Mi Smart Band 6Test: Hama Fit Watch 5910Test  Trainingshilfe am Handgelenk: Fitbit Versa 3Test: Samsung Galaxy Watch Active 2Test: Doogee Cs2proTest: Amazfit Gts 2
Modell Xiaomi Mi Band 6 Hama Fit Watch 5910 Fitbit Versa 3 Samsung Galaxy Watch Active 2 Doogee CS2Pro Huami Amazfit GTS 2
Pro
  • Farbiges Display
  • Wasserdicht
  • Guter Funktions­umfang
  • Gute Akkulaufzeit
  • Preiswert
  • Farbiges Display
  • Wasserdicht
  • Guter Funktions­umfang
  • GPS
  • Überzeugendes Bedien­konzept
  • Alexa und Google Assistant
  • Sehr gutes Display
  • GPS
  • Ansprechende App
  • Farbenfrohes Display
  • GPS
  • Großer Funktions­umfang
  • Exakte Mess­ergebnisse
  • Viele Apps
  • Großes Display
  • Guter Funktionsumfang
  • Exakte Messergebnisse
  • Alexa-Unterstützung
  • Guter Bedienkomfort
  • Preiswert
  • Großes Display
  • GPS
  • Hoher Bedienkomfort
  • Blutsauerstoffmessung
  • Mikrofon und Lautsprecher
  • Alexa-Unterstützung
Contra
  • Kein GPS-Modul
  • Nicht mit Apps erweiterbar
  • Teuer
  • Kurze Akku­laufzeit
  • Teuer
  • Kein GPS
  • Nicht mit Apps erweiterbar
Bester Preis
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Größeres Display: Xiaomi Mi Band 6

Größeres Display

Xiaomi Mi Band 6

Test: Mi Smart Band 6
Günstig, viele Funktionen, jetzt mit größerem Display: Mehr Fitness-Tracker als das Mi Smart Band 6 bietet in dieser Preisklasse kein anderes Modell.

Das Mi Band 6 von Xiaomi hat einen niedrigen Preis, der Fortschritt zum Vorgängermodell ist aber auch überschaubar. Positiv hervorzuheben ist vor allem die Vergrößerung des Displays.

Der Tracker wiegt rund 300 Gramm und ist mit einem weichen Armband aus Silikon ausgestattet. Die Einheitsgröße passt sich an schmale, aber auch an breite Handgelenke an. Bislang ist der Tracker auf Amazon nur in schwarz zu haben, 15 Armbänder verschiedenster Farben mit zusätzlichen vier Schutzfolien für das Display gibt es aber separat für knapp über 10 Euro.

Der AMOLED-Touchscreen ist knapp 50 Prozent größer – 1,56 Zoll statt 1,1. Dadurch hat sich die Erkenn- und Lesbarkeit von Symbolen und Schriften deutlich verbessert, der Tracker ist aber weiterhin kompakt. Die Auflösung beträgt nun 152 x 486 statt 126 x 294 Pixel. Das Display ist zwar noch immer nicht das Größte, wenn man aber keine Kurznachricht lesen möchte, kommt man gut zurecht. Bei Sonnenlicht überzeugt der Bildschirm ebenfalls, man kann fünf Helligkeitsstufen auswählen, draußen ist die maximale Stufe am besten. Die Bildschirmhintergründe lassen sich ändern, sodass sich die Uhr individuell gestalten lässt.

 Fitness-Tracker Test: Fitnesstracker Juli2021 Mi Band6
Mit rund 300 Gramm ist der Tracker von Xiaomi besonders leicht.

Bis 50 Meter ist das Mi Band 6 wasserdicht. Zum Aufladen wird rückseitig ein Magnetadapter angedockt. Die Kapazität des Akkus beträgt wie beim Vorgängermodell 125 Milliamperestunden. Die Nutzungsdauer hat sich wegen des größeren Displays allerdings ein wenig reduziert – knapp 12 statt 15 Tage.

Das Display ist für Kratzer unempfindlich, der kleine Home-Button des Vorgängers ist verschwunden. Auf dem Startbildschirm wird neben dem Datum und der Uhrzeit auch der Akkustand, die absolvierten Schritte, der Kalorienverbrauch, der PAI-Wert und die Herzfrequenz angezeigt. Viertelkreise geben an, wie viel noch zum Tagespensum fehlt.

Das Menü wechselt man per Wischbewegung. Gekennzeichnet ist es jeweils mit einem farbigen Symbol. Im Status-Bereich werden die zurückgelegten Schritte, die absolvierte Streckenlange, die verbrauchten Kalorien und eine Übersicht der Laufleistung der letzten sechs Tage angezeigt. Außerdem gibt es eine Pulsmessung, diverse Trainingsmodi und eine Wettervorschau. Ist die Uhr mit dem Smartphone verbunden, landen eingehende Anrufe, SMS und WhatsApp auf ihr.

Des Weiteren stehen ein Wecker, ein Timer, eine Stoppuhr und ein Player zum Abspielen von Musik vom Handy zur Verfügung. Verbunden wird der Tracker mit dem Smartphone via Bluetooth 5.0. Hinzugekommen ist bei diesem Modell die Option, den Blutsauerstoffgehalt zu ermitteln. Diese Funktion kann per Fingertipp gestartet werten und liefert plausible Werte. Auch bei diesem Modell gibt es keinen GPS-Sensor.

Funktionsumfang und Inbetriebnahme

Eingerichtet wird das Mi Band 6 mit der »Mi Fit«-App, die für Android und iOS kostenlos erhältlich ist. Hier muss man einen persönlichen Account anlegen und Geburtsdatum, Größe und Gewicht eintragen. Das ist zügig erledigt und auch die Verbindung per Bluetooth klappt problemlos.

Zielgewicht und Aktivitätsziel, sprich die täglichen Schritte, kann man im Einstellungsbereich festlegen. Durch eine Grafik wird angezeigt, ob das Aktivitätsziel erreicht wurde bzw. wie viel noch fehlt. Man kann zudem auch eine Erinnerung einstellen, sich statt am Schreibtisch zu sitzen ein wenig zu bewegen. Die intuitive Bedienung der App und auch die Optik überzeugt.

 Fitness-Tracker Test: Fitnesstracker Juli2021 Mi Band6 App2
Alle wichtigen Informationen in einer Übersicht.

Wie schon beim Vorgängermodell ist hier PAI an Bord, das wochenweise diverse Daten wie Bewegungs-Aktivität und Herzfrequenz auswertet und dann in einen Index umwandelt. Dieser sollte stets über 100 liegen, damit die Fitness und dementsprechend das Herz-Kreislauf-System bestens trainiert ist.

Das Mi Band 6 ermittelt zudem einen individuellen Stresslevel, es warnt bei einer zu hohen Herzfrequenz und kann auch als Zyklus-Tracker genutzt werden. Insgesamt werden bei diesem Modell nun 30 Sportarten erfasst, darunter Rad fahren, Gehen, Laufen im Freien, Yoga und Schwimmen. Die verschiedenen Disziplinen werden durch eine Automatik erkannt, die fragt nach kurzem Vibrieren, ob man das Training aufzeichnen möchte. Beim Schwimmen ermittelt die Uhr den Stil und zählt automatisch die Bahnen.

Jeden Tag werden die wichtigsten Daten abgespeichert: Gesamtanzahl der Schritte, verbrannte Kalorien, Entfernung, sowie eine Übersicht darüber, wie aktiv man wann war. Für die letzten 30 Tage kann man Durchschnittswerte aufrufen. Die Schrittzahl erfasst das Mi Band 6 überaus genau: Beim 1.000-Schritte-Check erfasste es 940 Schritte – ein überdurchschnittlich guter Wert. Während des Schlafs zählt dieser Tracker keine Schritte, wenn der Arm nicht ruhig liegt oder man sich dreht.

Darüber hinaus gehört ein Wecker, eine Weltuhr, ein Programm mit Atemübungen und die Möglichkeit, die Smartphone-Kamera zu steuern zur Ausstattung.

Herzfrequenz und Kartendarstellung

Wie bereits erwähnt hat Xiaomi keinen GPS-Sensor verbaut, was aber in diesem Preissegment auch nicht verwundert. Es ist jedoch möglich, über das Smartphone zurückgelegte Strecken aufzuzeichnen und dann bei Google Maps anzeigen zu lassen. Hierbei hat man die Wahl zwischen den Aktivitäten Laufen, Gehen und Rad fahren.

 Fitness-Tracker Test: Fitnesstracker Juli2021 Mi Band6 App3 (2)
Mit aktiviertem GPS auf dem Smartphone lässt sich beim Joggen, Wandern oder Rad fahren die Route auf Google Maps erfassen.

In der App kann man einsehen, wie viele Schritte noch bis zum festgelegten Tagesziel fehlen. In Sachen Herzfrequenz stellt Xiaomi viele Infos bereit, die ermittelten Daten erscheinen zudem auch sehr realistisch.

 Fitness-Tracker Test: Fitnesstracker Juli2021 Mi Band6 App1
Die App gibt auch detailliert Auskunft über den Puls.

Der Pulsverlauf wird im Tagesverlauf dargestellt, manuell gemessene Werte separat. Auch die minütlichen und stündlichen Entspannungsphasen sowie leichte oder intensive Trainingseinheiten werden angezeigt. Den minimalen, maximalen und durchschnittlichen Puls kann man in der App ebenfalls einsehen.

Schlafüberwachung

Einschlaf- und Aufwachzeitpunkt werden von der App sehr exakt erfasst, zudem ermittelt sie Leicht- und Tiefschlafphasen. Um wie viel Uhr welche Schlafphase erreicht wurde, wird durch einen grafischen Balken symbolisiert.

 Fitness-Tracker Test: Screenshot 160743 Mi Fit
Es werden auch diverse Infos zum Schlafrhythmus aufgezeichnet.

Zudem wird eine Schlafpunktzahl errechnet und man erfährt, wo man verglichen mit anderen Nutzern liegt. Fällt zum Beispiel die Tiefschlafphase zu kurz aus, findet man in der App Tipps, wie man das zukünftig ändern kann. Die App erfasst zudem kurze Nickerchen – diese Daten werden in der Gesamtanalyse berücksichtigt.

Nachteile?

Das Mi Band 6 von Xiaomi verfügt nicht über GPS, möchte man eine zurückgelegte Strecke tracken, muss man das Smartphone mitnehmen.

Bedingt durch die Bauart ist die Schrift recht klein, wer damit Probleme hat sollte lieber zu einem Tracker mit einem größeren Display greifen.

Diskussionswürdig ist auch der Datenschutz der »Mi Fit«-App: Im März 2021 attestierte Computer Bild der Anwendung mangelhaften Datenschutz. Rechtsexperten zufolge enthielten die Datenschutzbestimmungen mehrere unwirksame Klauseln. So würden durch den Anbieter Gesundheitsdaten, zum Beispiel Menstruationsdaten, zum Vermarkten von Dienstleistungen und Waren genutzt, was unzulässig sei. Für die Entwicklung neuer Tools verwende der Anbieter persönliche Informationen und gebe Daten in Drittländer weiter, ohne das geklärt ist, wie diese Daten außerhalb der EU geschützt sind, so Computer Bild.

Die AGB der App erhielten bei der Prüfung auch nur die Note 4, da sie teils verbraucherunfreundlich seien: Laut Prüfern will der Anbieter beispielsweise die Bedingungen ändern, ohne seine Kundschaft direkt darauf hinzuweisen. In den AGB seien zudem unwirksame Klauseln enthalten: So schränke Huami die Haftung für Schäden weitgehend ein und erklärt, dass man den Dienst nur in China nach chinesischem Recht verklagen kann.

Jedoch wurde der Datenschutz der »Zepp«-App von Amazfit ebenfalls als »mangelhaft« bewertet, die Fitbit-App erhielt nur ein »ausreichend«.

Gutes Gesamtpaket: Hama Fit Watch 5910

Gutes Gesamtpaket

Hama Fit Watch 5910

Test: Hama Fit Watch 5910
Die Hama Fit Watch 5910 ist eine preiswerte Fitness-Uhr mit eingebautem GPS und gutem Display.

Für etwa 60 Euro hat die Hama Fit Watch 5910 GPS an Bord, einen hohen Bedienkomfort und eine gute Verarbeitung.

Das 1,3-Zoll-Touch-Farbdisplay ist ausreichend groß, sodass man alle relevanten Infos direkt erfassen kann. Es ist zwar »nur« ein LC- und kein OLED-Display, die Schwarzdarstellung ist trotzdem gut und die Farben kräftig. Die Uhr ist auch von der Seite ohne Probleme ablesbar. Die Bildschirmhelligkeit lässt sich dreistufig anpassen, die Leuchtkraft ist auch bei Sonnenlicht ausreichend. Das Display wird nicht vollständig genutzt, aber der Rand ist nicht störend.

 Fitness-Tracker Test: Fitnesstracker September2021 Hama Fit Watch 5910
Das Display ist hell, gut lesbar und informativ.

Auch die Verarbeitungsqualität überzeugt: Die Gehäuse-Oberseite ist aus Metall gefertigt, das weiche Gummiarmband liegt angenehm auf der Haut. Da die Fit Watch 5910 wasserdicht ist, kann man sie auch zum Schwimmen tragen. Neben Schwarz gibt es sie auch noch in Rosé.

Das Zifferblatt lässt sich anpassen, mit einem längeren Druck auf den Startbildschirm kann man zwischen vier Layouts wählen. Auf dem vorinstallierten Zifferblatt wird nicht nur die Uhrzeit, sondern auch Wochentag und Datum, die Akku-Restkapazität, verbrannte Kalorien, die Herzfrequenz und die zurückgelegten Schritte angezeigt. Die Bedienung erfolgt über Touch- und Wischgesten.

Über den Startbildschirm kommt man zu den verschiedenen Sportarten, zur Herzfrequenz, den Entspannungsübungen, zum Timer, zur Musiksteuerung, zum Wecker und einer Wettervorschau. Neben dem aktuellen Wert zeigt die Herzfrequenz auch ein kleines Verlaufsdiagramme der vergangenen Stunden an. Die Bedienung ist intuitiv und schlüssig.

Die Schritte wurden im Test ziemlich genau ermittelt: Nach 1.000 Schritten gibt die Hama 1.020 Schritte an – das ist ein Top-Ergebnis. Die Herzfrequenz-Werte erscheinen ebenfalls plausibel. Dank des integrierten GPS lassen sich absolvierte Trainingsrouten auf Google Maps auch dann sichtbar machen, wenn man das Smartphone nicht dabei hatte. Es sind acht Sportarten hinterlegt, unter anderem Gehen, Wandern, Laufen, Radfahren und Schwimmen.

 Fitness-Tracker Test: Fintesstracker September2021 Hama Fit Atch 5910 App
Die »Hama Fit Pro«-App zeichnet zurückgelegte Strecken auf und informiert über Herzfrequenz und Kalorien.

Mit der »Hama Fit Pro«-App (iOS, Android) hat man Zugriff auf alle Fitnesswerte. Hier bekommt man Infos zu den Schritten, verbrannten Kalorien, Distanzen sowie zur Aktivitätsdauer. Ein Kreisdiagramm gibt an, wie viel von dem Tagesziel man bereits erreicht hat. Darüber hinaus wird der Schlaf ausgewertet (leichter Schlaf, Tiefschlaf, Wachphasen) und die durchschnittliche sowie maximale Herzfrequenz angezeigt.

Über die App kann man zudem einstellen, ob Nachrichten und Anrufe auf der Hama eingehen dürfen. Außerdem kann man hier die automatische Aktivitätserkennung für Laufen und Gehen im Freien einschalten. Für die Auswertung der Ergebnisse arbeitet die Uhr mit den Apps Apple Health, Strava und Google Fit zusammen. Der Lithium-Polymer-Akku hielt etwa sechs Tage durch und das Aufladen dauert 1,5 Stunden.

Insgesamt handelt es sich bei der Hama Fit Watch 5910 um eine sehr gute Fitness-Uhr mit einem guten Display und GPS. Sie ist einfach zu bedienen, liefert präzise Ergebnisse und ist zu einem fairen Preis zu haben.

Umfangreich: FitBit Versa 3

Umfangreich

Fitbit Versa 3

Test  Trainingshilfe am Handgelenk: Fitbit Versa 3
Hoher Bedienkomfort, gutes Display, präzise Messwerte und jetzt auch GPS: Die Fitbit Versa 3 schnürt ein schönes Komplettpaket.

Beim neuen Fitbit Versa 3 ist nicht nur das preisliche, sondern auch das Niveau der Ausstattung gestiegen: So ist beispielsweise GPS mit an Bord, um auch ohne Smartphone Routen tracken zu können.

Man fühlt sich beim Versa 3 direkt gut aufgehoben. Den Fitness-Tracker gibt es in verschiedene Farben, sowie mit unterschiedlichen Armbändern. Das AMOLED-Display hat eine Größe von 1,7 Zoll und ist auch draußen gut lesbar.

 Fitness-Tracker Test: Test Smartwatches Oktober2020 Fitbit Versa3 Blau
1,7 Zoll groß mit AMOLED Touchscreen: Der neue Versa 3.

Der Versa 3 lässt sich über seitlich am Gehäuse liegende Drucktaster, sowie über Touch- und Wisch-Gesten angenehm bedienen. Die farbigen Menüs sind aufgeräumt und das Display zeigt Uhrzeit, Datum, Schritte, verbrannte Kalorien und Herzfrequenz an.

Die Werte des Fitbit Versa 3 sind sehr genau. In Verbindung mit dem Smartphone sind Deezer und Spotify nutzbar. Musik kann aber auch direkt auf den Tracker übertragen werden. In Kombination mit dem Smartphone erhält man Nachrichten und Anruf- sowie Kalenderbenachrichtigungen. Außerdem gibt es eine Wettervorhersage und ein Relax-Programm.

Beim neuen Modell gibt es nun 20 Trainingsmodi statt 15 und alle entscheidenden Sportarten sind mit an Bord. Das Training wird automatisch erkannt und aufgezeichnet. Für besonders effektives Training vibriert der Fitness-Tracker bei Erreichen der Ziel-Herzfrequenzzone.

 Fitness-Tracker Test: Test Smartwatches Oktober2020 Fitbit Versa3
Über die App lassen sich Herzfrequenz checken, Zifferblätter wechseln sowie weitere Apps installieren.

Wie beim Vorgänger ist auch bei diesem Modell wieder die Amazon Sprachassistenz Alexa integriert. Man kann sie nach dem Wetter fragen, Timer oder Wecker stellen sowie Smart-Home-Lampen einschalten – dafür wird aber ein Smartphone in Reichweite benötigt. Ab sofort ist auch der Google Assistant mit dabei, durch Lautsprecher können die Ansagen jetzt sogar angehört werden. Durch das Koppeln des Smartphones sind auch Gespräche möglich. Zudem werden Fitbit Pay (Kreditkarten können in der App zugefügt werden) sowie Musikwiedergabe unterstützt. Mit einem Android-Smartphone kann man eingehende Nachrichten mit Spracheingabe beantworten.

Wie von Fitbit gewohnt, erhalten Nutzer eine umfangreiche Schlafanalyse, bei der die Schlafqualität genau bewertet wird. Die Bedienung des Fitness-Trackers funktioniert schnell, der Bildschirm reagiert gut auf Berührungen.

Insgesamt machen Arbeitstempo, Handling, Display und Ausstattung wie GPS den Fitbit Versa 3 zu einer sehr empfehlenswerten Fitnessuhr.

Fast schon Smartwatch: Samsung Galaxy Watch Active 2

Fast schon Smartwatch

Samsung Galaxy Watch Active 2

Viel mehr als nur ein Fitnesstracker: Die Galaxy Watch Active 2 von Samsung könnte glatt als Smartwatch durchstarten. Das Gehäuse ist aus Aluminium und in verschiedenen Farben, zwei Größen sowie als LTE-Variante in Kombination mit eSIM oder nur inklusive Bluetooth verfügbar.

Fitness-Tracker Test: 20200312
Das AMOLED-Display mit kräftigen Farben und satter Schwarzdarstellung.

Die Galaxy Watch Active 2 hat ein angenehmes Gummiarmband und wenig Gewicht. Dazu kommt ein sehr gutes Display mit anpassbarer Helligkeit. Mit kreisförmigen Fingerbewegungen wird durch die Menüs navigiert. Das funktioniert ohne Probleme, der Screen reagiert auf die Touchgesten ausreichend empfindlich. Zusätzlich lässt sich die Uhr über zwei seitliche Knöpfe bedienen.

Die 768 Megabyte RAM in Kombination mit dem Exynos 9110 Chip machen die Galaxy Watch flott. Dazu gibt es vier Gigabyte internen Speicher – groß genug für ein bisschen Musik für unterwegs. Die Akkulaufzeit beträgt knapp zwei Tage.

Die Galaxy Watch Active 2 überzeugt durch ihre exakte Erfassung zurückgelegter Schritte sowie der Streckenlänge durch das integrierte GPS. Mit dem Barometer können auch Höhendaten aufgezeichnet werden. Die Herzfrequenz-Messung zeigt realistische Werte an. Erkannt werden sieben Sportarten, beispielsweise Schwimmen, Laufen und Radfahren und ein Laufcoach gibt in Echtzeit Tipps fürs Training. Bei zu langem Sitzen erinnert die Fitnessuhr daran, sich mal wieder etwas zu bewegen.

Anrufe, SMS, WhatsApp-Nachrichten und E-Mails werden an die Galaxy Watch weitergeleitet. Zu den vorinstallierten Apps zählen Wetter, Kalender, Samsung Health und Bixby. Viele weitere wie zum Beispiel Spotify lassen sich manuell nachinstallieren.

Fitness-Tracker Test: Fgfgf
Die App »Galaxy Wearable« bietet viele Möglichkeiten zur Individualisierung.

Mit der »Galaxy Wearable«-App können verschiedene Watchfaces ausgewählt, Widgets installiert und Apps angeordnet und verwaltet werden. Die Galaxy Watch Active 2 läuft ab iOS 9 und Android 5.0, hat einen sehr großen Funktionsumfang, ist gut zu handhaben und bietet weit mehr als »nur« eine Sportuhr.

Günstig: Doogee CS2Pro

Günstig

Doogee CS2Pro

Test: Doogee Cs2pro
Für vergleichsweise wenig Geld liefert die Doogee CS2Pro ein großes Display, guten Bedienkomfort, viele Messwerte und eine ansprechende Verarbeitungsqualität.

Die Doogee CS2Pro kostet gerade mal rund 50 Euro und sieht dabei aus wie eine Apple Watch. Der Hersteller stuft das Modell zwar als Smartwatch ein, hier landet es aber bei den Fitness-Trackern.

Die Uhr ist in Rot, Schwarz und Rosa erhältlich. Das 1,69-Zoll Touchscreen-Display hat eine Auflösung von 240 x 280 Pixeln, die Schrift ist aber für diese Preisklasse ausreichend scharf. Durch die Größe des Displays fallen Symbole und Schriften auch recht großzügig aus. Die Helligkeit kann man in fünfstufig anpassen. Das Display lässt sich auch bei direkter Sonneneinstrahlung ohne Probleme ablesen. Das Gummiarmband ist angenehm weich, das Gehäuse ist aus Metall.

 Fitness-Tracker Test: Fitnesstracker Juli2021 Doogee Cs2pro
Die Uhr von Doogee ist günstig, aber trotzdem exzellent verarbeitet.

Die Bedienung der CS2 Pro erfolgt über die Krone an der Seite und den Touchscreen, was intuitiv gelingt. Für die individuelle Anpassung steht eine ordentliche Zahl an austauschbaren Zifferblättern zur Verfügung.

Mit den Werkseinstellungen zeigt das Zifferblatt die Uhrzeit, den Akkustand, die Entfernung, die zurückgelegten Schritte sowie die verbrauchten Kalorien an. Einmal horizontal übers Display gewischt, kommt man zu ansprechenden Grafiken, die ferner die Herzfrequenz und die Bewegungsintensität darstellen.

Auch der Sauerstoffgehalt im Blut lässt sich feststellen, die Werte erscheinen plausibel, haben aber geringe medizinische Aussagekraft. Die Genauigkeit der Schrittzählung liegt bei etwa 90 Prozent – ein hervorragendes Ergebnis. Man kann mit der Uhr zudem auch das persönliche Stresslevel ermitteln und Atemübungen starten.

Im Trainingsbereich kann man aus 14 Sportarten wählen, mit dabei sind unter anderem Wandern, Laufen drinnen und im Freien, Schwimmen, Rad fahren, Rudergerät, Ellipsentrainer und Yoga. Den Start des Trainings aktiviert man selbst, um Routen per GPS aufzuzeichnen muss die Doogee mit dem Smartphone verbunden werden. Die Uhr ist bis zu 50 Meter wasserdicht. Es können diverse Trainingsdaten abgerufen werden, wie Schritte, Übungsdauer, Durchschnittstempo, durchschnittliche Herzfrequenz, Schrittlänge, maximales Tempo und verbrannte Kalorien. Ein Balkendiagramm zeigt an, in welcher Herzfrequenz-Zone überwiegend trainiert wurde.

Ferner gehören Stoppuhr, Wecker, Wettervorhersage und Musikplayer zur Ausstattung. Mit der integrierten Alexa-Assistentin lassen sich zudem auch Geräte im Smart Home per Sprachbefehl steuern. Empfangene Nachrichten werden auf dem Bildschirm angezeigt. Die »VeryFit«-App ist für iOS und Android erhältlich und bietet eine schön gestaltete Übersicht über Schlafwerte, Herzfrequenz, Trainingsdaten und Blutsauerstoffgehalt.

 Fitness-Tracker Test: Fitnesstracker Juli2021 Doogee Cs2pro App
Die übersichtliche »VeryFit«-App liefert die für die tägliche Nutzung sinnvollen Infos.

Der Lithium-Polymer-Akku mit 300 mAh soll 7 bis 15 Tage halten, was ein plausibler Wert ist. Nach 10 Tagen intensiver Nutzung verblieben noch etwa 20 Prozent Kapazität.

Für den recht günstigen Preis ist die CS2 Pro sehr empfehlenswert: Ein guter Funktionsumfang, eine ordentliche Verarbeitung, Messgenauigkeit und Bedienkomfort können auch überzeugen.

Üppig ausgestattet: Huami Amazfit GTS 2

Im Apple-Look

Huami Amazfit GTS 2

Test: Amazfit Gts 2
Die Amazfit GTS 2 erinnert optisch an die Apple Watch – das große Display zeigt viele Fitness-Werte gleichzeitig an, auch die Messung des Blutsauerstoffgehalts wird unterstützt.

Die Amazfit GTS 2 ist die Nachfolgerin der Amazfit GTS. Mit dem Modellwechsel gehen auch ein paar neue Extras einher.

Wer sich beim Design der GTS 2 an eine kalifornische Smartwatch erinnert fühlt, dem sei an dieser Stelle gesagt, dass die größte Gemeinsamkeit der beiden Gadgets damit auch schon abgehandelt ist, denn das Innere der beiden Modelle unterscheidet sich ähnlich stark voneinander wie deren Preis.

Das AMOLED-Display der Amazfit misst 1,65 Zoll in der Diagonalen und löst mit 348 x 442 Bildpunkten auf. An der Farbdarstellung gibt es nichts auszusetzen: Leuchtende Farben und satte Schwarztöne, so soll es sein. Wer mit dem Tracker einen Tauchausflug machen möchte, kann sich ebenfalls freuen, denn bis zu einer Tiefe von 50 Metern ist er wasserdicht.

 Fitness-Tracker Test: Fitness Tracker Februar2020 Amazfit Gts2
Die Darstellung auf dem Display der GTS 2 gefällt.

Was die Akkulaufzeit angeht, so kann die Neuauflage der Amazfit leider bei weitem nicht mehr mit dem Vorgängermodell mithalten. Nutzt man sie täglich, hält eine Akkuladung ungefähr ein Woche. Die Liste an Sensoren ist lang: Beschleunigungssensor, geomagnetischer Sensor, Gyroskop, Umgebungslichtsensor und Luftdrucksensor, alles mit an Bord. Sogar die Sauerstoffsättigung im Blut kann man dank der üppigen Sensor-Ausstattung ermitteln.

Auf diese Weise kann die Amazfit Rückschlüsse auf die Gesundheit ihres Trägers ziehen. Daten wie Trainingszeit, Herzfrequenz und weitere Gesundheitsinformationen werden entsprechend interpoliert und bilden dann den sogenannten »PAI-Wert«. Ob es sich hier allerdings um einen aussagekräftigen Gesundheits-Wert handelt, wird ein Langzeittest erst noch zeigen müssen.

Wie bei den meisten anderen Fitness-Trackern auch, sind verschiedene Sportmodi wie etwa Laufen, Schwimmen, Radfahren, aber auch etwas exotischere Disziplinen wie beispielsweise Skilaufen vorinstalliert. Aktiviert man sie, versorgt die Uhr ihren sportiven Träger während der Trainingseinheit mit allen relevanten Informationen, angefangen über die zurückgelegte Distanz, bis hin zur Herzfrequenz und den verbrannten Kalorien.

Nachrichten kann man mit der Amazfit zwar auch empfangen, antworten ist allerdings nicht möglich. Lediglich telefonieren und mit Alexa quatschen ist drin.

Was gibt es sonst noch?

Zwar muss man beim Band 6 von Honor auf GPS verzichten, dafür hat der Fitnesstracker ein vergrößertes Display bekommen. Der Bildschirm hat mit einer Diagonalen von 1,47 Zoll mächtig zugelegt, das Panel löst nun mit 368 x 194 Pixeln auf. Je nachdem wie hell es gerade ist, kann man die Displayhelligkeit in fünf Stufen entsprechend anpassen. Der voreingestellte Startbildschirm ist übersichtlich und zeigt vom Datum bis zur Herzfrequenz alle wichtigen Informationen an. Selbst die verbrannten Kalorien und die zurückgelegten Schritte werden dargestellt. Individualisten werden sich über die etwa einhundert Ziffernblätter-Designs freuen.

Die Bedienung des 18 Gramm leichten Fitnesstrackers ist intuitiv. Das liegt sowohl an der graphisch ansprechenden Gestaltung, als auch an der zuverlässigen und schnellen Reaktion des Touchscreens. Die ermittelten Werte für Herzfrequenz und Schrittzahl erscheinen uns sehr plausibel. Selbiges kann man auch von der Schlafüberwachung und den Werten der Blut-Sauerstoffsättigung behaupten. Außerdem kann die Uhr zehn verschiedene Sportarten selbstständig erkennen.

In der kostenlosen Huawei-Health-App kann man sich die Herzfrequenz im Tagesverlauf ansehen, auch hier hat uns im Test die strukturierte Menüführung sowie das Bedienkonzept gefallen. WhatsApp-Nachrichten und Anrufe zeigt der Tracker zwar an, antworten beziehungsweise die Anrufe entgegennehmen ist allerdings nicht möglich. Die Akkukapazität beträgt nun 180 mAh, bei normaler Nutzung reicht eine Akkuladung für etwa zwei Wochen.

Möchte man möglichst viele Werte sammeln, bietet sich die Coros Pace 2 an. Hier gibt es GPS, Kompass, Thermometer, Gyroskop, Herzfrequenzmesser, Beschleunigungsmesser und einen barometrischen Höhenmesser. Neben Schrittzahl und verbrannten Kalorien kann man auch den Schlaf und die Herzfrequenz überwachen lassen. Statt mit Touch- und Wischgesten erfolgt die Bedienung hier über eine Krone mit Druckfunktion. Die Pace 2 wiegt nur 35 Gramm und das weiche Armband aus Silikon liegt angenehm auf der Haut.

Das 1,2 Zoll Display ist transflektiv und mit Gorilla-Glas ausgestattet, die Auflösung beträgt 240 x 240 Pixel. An Sportarten werden unter anderem Laufen, Schwimmen, Rad fahren, Krafttraining und Rudern unterstützt. Die Pace 2 liefert eine wahre Datenflut, unter anderem zur Laufleistung, Ausdauer und zum Erschöpfungszustand. Somit richtet sich dieser Tracker eher an ambitionierte und professionelle Sportler. Der Akku hält bis zu 20 Tage durch, im dauerhaften GPS-Modus 30 Stunden.

Das Mi Band 5 aus dem Hause Xiaomi ist angenehm leicht, das weiche Silikonarmband ist in verschiedenen Farben erhältlich. Die Einheitsgröße passt sowohl für schmale, als auch für breite Handgelenke. Der Display ist ein farbiger AMOLED-Touchscreen, der etwas größer ist als beim Vorgängermodell. Zudem wurde die Auflösung leicht optimiert. Der Touchbildschirm ist nicht sehr groß und daher für Kurznachrichten eher ungeeignet, aber ansonsten vollkommen ausreichend. Fünf Helligkeitsstufen erleichtern die Bedienung in sehr hellem Sonnenlicht. Durch verschiedene Bildschirmhintergründe kann man seine Uhr optisch individualisieren.

Der Fitness-Tracker ist wasserdicht bis 50 Meter Tiefe. Beim Mi Band 5 ist zum Laden auf der Rückseite ein Magnetadapter angebracht. Die Akkukapazität liegt bei 125 Milliamperestunden, damit hält das Band 15 Tage durch. Auf dem Startbildschirm finden sich Datum, Uhrzeit, zurückgelegte Schritte, Akkustand und Herzfrequenz. Mit einem Kreisdiagramm wird veranschaulicht, was noch für das Tagespensum fehlt. Der »Status« zeigt die absolvierte Streckenlänge, zurückgelegte Schritte und verbrannte Kalorien an. Ebenfalls mit im Programm sind eine Wettervorschau, Pulsmessung und verschiedene Trainingsmodi. Bei Kopplung mit dem Smartphone können Anrufe oder Nachrichten am Band angezeigt werden. Zusätzlich gibt es Timer, Stoppuhr, Wecker und in Verbindung mit dem Smartphone einen Musik-Player. Verbunden wird das Smartphone via Bluetooth 5.0.

Das Honor Band 5 ist preiswert und dazu auch noch sehr gut. Der Funktionsumfang kann sich sehen lassen und die Bedienung des Geräts ist einfach. Das Display konnte rundum überzeugen. Auf Wischgesten reagiert das Fitnessband gut, ein Home-Button bringt den Nutzer zum Startbildschirm zurück. Erfasst werden Schrittanzahl, der Schlaf, Herzfrequenz und Sauerstoffsättigung des Blutes. Das Display zeigt zudem die Uhrzeit, das Wetter und eingehende Nachrichten. Einen GPS-Sensor gibt es leider nicht – um Routen auszuwerten, braucht es das Smartphone. Für die optimale Nutzung des Geräts benötigt man die »Health«-App von Huawei. Es werden verschiedene Sportarten erkannt und das Band ist bis zu 50 Meter wasserdicht.

Beim Huawei Band 3 Pro wurden seit dem Vorgänger einige Aspekte verbessert, was besonders dem Display zugutekommt. Auch die neue Version hat einen eigenen GPS-Sensor und überzeugt mit einer extrem genauen Schrittzählung. Leider hatte der Tracker im Test mitunter Probleme mit der Bluetooth-Verbindung, was sich in Fehlermeldungen und dauerhaftem Vibrieren äußerte.

Wissenswertes über Fitness-Tracker

Wie alle elektrischen Geräte brauchen natürlich auch Fitness-Tracker Strom, um zu funktionieren. Diesen beziehen sie aus einem Akku, der durch die Bauform bedingt allerdings nicht allzu viel Platz hat. Für gigantische Energiereserven sind die Armbänder schlicht zu klein. Da man sein Gerät aber ungern täglich aufladen möchte, ist die Akku-Laufzeit ein zentrales Kriterium für einen Fitness-Tracker.

Um zurückgelegte Strecken zu messen, nutzen Fitness-Armbänder GPS-Daten. Diese bekommen sie entweder von einem eigenen Modul oder von den mit ihnen gekoppelten Smartphones. Eigene GPS-Module kosten aber nicht nur Geld und erhöhen somit den Kaufpreis, sie beanspruchen auch die begrenzten Akku-Kapazitäten erheblich. Auf der Haben-Seite steht dafür die Unabhängigkeit vom Handy, das dann nicht unbedingt bei jedweder Ertüchtigung mitgeführt werden muss.

Die Erkennung der Schritte funktioniert stark unterschiedlich präzise. Während manche Modelle genau unterscheiden können, wie sie eine Armbewegung zu beurteilen haben, melden andere schon kleinere Wanderungen, während der Nutzer noch selig im Bett schlummert.

Das ergibt nicht nur fehlerhafte Trainingsdaten, sondern betrifft in Folge auch die errechneten Brennwerte. Fast alle Tracker geben Auskunft darüber, wie viele Kalorien man während der einzelnen Tätigkeiten verbraucht hat. Dabei handelt es sich um Schätzwerte, die mit Hilfe weiterer Parameter, wie Alter und Gewicht, näherungsweise getroffen werden. Die Zahlen sind aber nicht exakt. Die Werte, die Armbänder angeben, sollte man daher als relative Daten verstehen, nicht als absolute. Sie können sowohl von den tatsächlichen Umständen abweichen als auch von Modell zu Modell variieren. Kritischer ist also mehr die Konsistenz der Daten, weniger ihre genauen Ausprägungen.

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