Test: Mi Band 5

Fitness-Tracker im Test : Trainingshilfe am Handgelenk

Update 09.06.2021

Fitness-Tracker unterstützen ihre Träger beim Workout, indem sie sport- und körperbezogene Messwerte anzeigen und protokollieren. So hat man den individuellen Trainingsplan immer in Sichtweite, kann seine Leistung überprüfen und Bewegungsmangel vorbeugen. Wir haben 47 Modelle getestet.

Update 9. Juni 2021

Wir haben das Honor Band 6 getestet und können es besonders preisbewussten Fitness-Fans empfehlen.

17. Februar 2021

Wir haben weitere Fitnesstracker getestet. Empfehlenswert sind die Honor Watch GS Pro und der Amazfit GTS 2 von Huami.

22. Oktober 2020

Wir haben sechs neue Fitnesstracker getestet und können einige davon empfehlen: Das Xiaomi Mi Band 5, den Fitbit Versa 3, die Samsung Galaxy Watch Active 2 und den Huami Amazfit GTS.

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Jochen Wieloch
schreibt unter anderem für Audiovision und i-fidelity und testet überwiegend Unterhaltungselektronik, Sport- und Fitnessgeräte sowie Video-Drohnen.

Anfangs waren Fitness-Tracker Spezialgeräte, die vorwiegend als Schrittzähler fungierten. Im Lauf der Zeit kamen zahlreiche weitere Funktionen und Sensoren hinzu und die Technik wurde immer ausgefeilter. Heutzutage zählen auch Pulsmessung und Schlafüberwachung zum Standard, außerdem kommt kein aktuelles Modell mehr ohne einen Bildschirm aus.

Dieser Umstand hat dazu geführt, dass die Armbänder mittlerweile weit mehr können als nur Sport. Sie erfüllen zusätzlich eine Reihe von Funktionen, die man ursprünglich eher von Smartwatches kennt. So werden beispielsweise Benachrichtigungen vom Smartphone angezeigt und man kann die Musikwiedergabe über die Tracker steuern. Neben dem Funktionsumfang spielen aber auch die Messgenauigkeit, die zugehörigen Smartphone-Apps und die Akku-Laufzeit zentrale Rollen.

Wir haben uns unsere Smartphones geschnappt und 47 Modelle getestet. Davon sind aktuell 43 Modelle noch verfügbar.

Vergleichstabelle
Vergleichstabelle
RundumpaketGünstigUmfangreichFast schon SmartwatchÜppig ausgestattet
Test  Trainingshilfe am Handgelenk: Xiaomi Mi Band 5Test: Honor Band 6Test  Trainingshilfe am Handgelenk: Fitbit Versa 3Test: Samsung Galaxy Watch Active 2Test: Amazfit Gts 2
Modell Xiaomi Mi Band 5 Honor Band 6 Fitbit Versa 3 Samsung Galaxy Watch Active 2 Huami Amazfit GTS 2
Pro
  • Farbiges Display
  • Wasserdicht
  • Guter Funktionsumfang
  • Lange Akkulaufzeit
  • Preiswert
  • Farbiges Display
  • Wasserdicht
  • Guter Funktionsumfang
  • Lange Akkulaufzeit
  • Überzeugendes Bedienkonzept
  • Alexa und Google Assistant
  • Sehr gutes Display
  • GPS
  • Ansprechende App
  • Farbenfrohes Display
  • GPS
  • Großer Funktionsumfang
  • Exakte Messergebnisse
  • Viele Apps
  • Großes Display
  • GPS
  • Hoher Bedienkomfort
  • Blutsauerstoffmessung
  • Mikrofon und Lautsprecher
  • Alexa-Unterstützung
Contra
  • Kein GPS-Modul
  • Schrift teilweise zu klein
  • Kein GPS-Modul
  • Teuer
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Teuer
  • Nicht mit Apps erweiterbar
Bester Preis
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Rundumpaket: Xiaomi Mi Band 5

Rundumpaket

Xiaomi Mi Band 5

Test  Trainingshilfe am Handgelenk: Xiaomi Mi Band 5
Günstig, viele Funktionen, gutes Display: Mehr Fitness-Tracker als das Mi Band 5 bietet in dieser Preisklasse kein anderes Modell.

Fitness-Tracker werden mittlerweile nicht mehr nur beim Sport getragen, sondern auch im Alltag, im Büro oder bei Hausarbeiten. Ein entscheidendes Kriterium für ein gutes Fitnessband ist seine Genauigkeit, aber auch in seinen Funktionen und seiner Handhabung sollte es überzeugen. Beim Xiaomi Mi Band 5 ist das gelungen.

Die Weiterentwicklung seit dem Mi Band 4 wird erst bei genauem Hinsehen erkenntlich. Was aber direkt heraussticht, ist sehr erfreulich: Der günstige Preis ist geblieben. Natürlich gibt es Modelle, die mehr können, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis ist hier einfach unschlagbar.

Das Fitnessband aus dem Hause Xiaomi ist mit 24 Gramm angenehm leicht. Es besitzt ein weiches Silikonarmband, das in verschiedenen Farben erhältlich ist. Die Einheitsgröße passt sowohl für schmale, als auch für breite Handgelenke. Der Display ist ein farbiger AMOLED-Touchscreen, der etwas größer ist als beim Vormodell. Zudem wurde die Auflösung leicht optimiert.

 Fitness-Tracker Test: Mi Band 5 Seite
Das Display des Mi Band 5 ist übersichtlich.

Der Touchbildschirm ist nicht sehr groß und daher für Kurznachrichten eher ungeeignet, aber ansonsten vollkommen ausreichend. Fünf Helligkeitsstufen erleichtern die Bedienung in sehr hellem Sonnenlicht. Durch verschiedene Bildschirmhintergründe kann man seine Uhr optisch individualisieren.

Der Fitness-Tracker ist wasserdicht bis 50 Meter Tiefe. Geladen wird das Gerät nicht mehr indem die Displayeinheit herausgenommen werden muss. Beim Mi Band 5 ist zum Laden auf der Rückseite ein Magnetadapter angebracht. Die Akkukapazität liegt bei 125 Milliamperestunden, damit hält das Band 15 Tage durch.

Die Fitnessuhr besitzt ein recht unempfindliches Display, nur im Rand sammelt sich etwas Staub. Auf dem Startbildschirm finden sich Datum, Uhrzeit, zurückgelegte Schritte, Akkustand und Herzfrequenz. Mit einem Kreisdiagramm wird veranschaulicht, was noch für das Tagespensum fehlt.

Mit Wischbewegungen lässt sich das Menü wechseln. Der »Status« zeigt die absolvierte Streckenlänge, zurückgelegte Schritte und verbrannte Kalorien an. Außerdem gibt es eine Übersicht, die die Laufleistung der letzten sechs Tage zeigt. Ebenfalls mit im Programm sind eine Wettervorschau, Pulsmessung und verschiedene Trainingsmodi. Bei Kopplung mit dem Smartphone können Anrufe oder Nachrichten am Band angezeigt werden.

Zusätzlich gibt es Timer, Stoppuhr, Wecker und in Verbindung mit dem Smartphone einen Musik-Player. Verbunden wird das Smartphone via Bluetooth 5.0.

Funktionsumfang und Inbetriebnahme

Die Einrichtung erfolgt mit der kostenlosen App »Mi Fit«, in der man einen Account erstellt und Geburtsdatum, Gewicht und Größe einträgt.

Ziele wie tägliche Schrittanzahl oder Zielgewicht können festgelegt werden. Eine Grafik zeigt an, ob das Aktivitätsziel bereits erreicht wurde bzw. was noch fehlt, um es zu erreichen. Die App hat eine sehr intuitive Bedienung, aber ab und zu wird Werbung gespielt.

Das neue Tool »PAI« wertet wochenweise Daten wie Bewegungs-Aktivität und Herzfrequenz aus, wandelt diese in einem bestimmten Index um, der nicht unter 100 kommen sollte, um sowohl Fitness als auch Herz-Kreislauf-System optimal zu trainieren.

Zudem wird das Stresslevel ermittelt, das Mi Band 5 kann als Zyklus-Tracker genutzt werden und es warnt bei erhöhter Herzfrequenz. Elf Sportarten können erfasst werden, beispielsweise Yoga, Radfahren, Schwimmen, Laufen und Gehen. Disziplinen werden automatisch erkannt und der Nutzer wird mit einem Vibrierton gefragt, ob er das Training aufzeichnen möchte. Beim Schwimmen wird sogar der Schwimmstil erkannt und die Bahnen gezählt.

Die Durchschnittswerte der letzten 30 Tage können aufgerufen werden. Die Schrittzahl wird sehr genau erfasst, fiktive Schritte wie durch Armdrehungen werden nicht gezählt. Zusätzlich gibt es ein Programm mit Atemübungen, sowie die Möglichkeit auf die Smartphone-Kamera zuzugreifen.

Ein GPS-Sensor ist nicht verbaut, es lassen sich aber zurückgelegte Routen speichern und nachträglich in Google Maps aufrufen. Pulsverlauf, Entspannungs- und Trainingsphasen des Tages lassen sich einsehen. Auch minimaler, maximaler und durchschnittlicher Puls werden erfasst.

Man kommt morgens nicht aus dem Bett oder hängt den ganzen Tag nur träge in den Seilen? Das Mi Band 5 verrät, warum.

In der App wird erfasst, wann Leicht- und Tiefschlafphasen waren, wann man aufgewacht und wann eingeschlafen ist. Ein Balkendiagramm stellt die Schlafphasen nach Uhrzeit graphisch dar. Außerdem erhält man Tipps für längere Tiefschlafzeiten.

Leider hat das Fitnessband von Xiaomi kein GPS, zum Tracken wird immer ein Smartphone benötigt. Außerdem ist die Schrift in den Menüs teilweise sehr klein. Das waren aber auch schon alle Nachteile des ansonsten Top-Modells Xiaomi Mi Band 5.

Günstig: Honor Band 6

Günstig

Honor Band 6

Test: Honor Band 6
Auch das Honor Band 6 überzeugt mit einem hochwertigen Display, exakten Messwerten und einem sehr guten Bedienkomfort.

Zwar muss man beim Band 6 von Honor auf GPS verzichten, dafür hat der Fitnesstracker mit dem Modellwechsel ein größeres Display bekommen. Mit einem Preis von gerade einmal 50 Euro ist er vor allem für Sparfüchse interessant.

Der Bildschirm hat mit einer Diagonalen von 1,47 Zoll mächtig zugelegt. Erfreulicherweise ist auch die Auflösung mitgewachsen, das Panel löst nun mit 368 x 194 Pixeln auf. Je nachdem wie hell es gerade ist, kann man die Displayhelligkeit entsprechend anpassen, fünf Stufen gibt es hierfür.

 Fitness-Tracker Test: Fitnesstracker April2021 Honor Band6
Beim 1,47-Zoll-Bildschirm des Honor handelt es sich um ein AMOLED-Display.

Der voreingestellte Startbildschirm ist übersichtlich und zeigt vom Datum bis zur Herzfrequenz alle wichtigen Informationen an. Selbst die verbrannten Kalorien und die zurückgelegten Schritte werden dargestellt. Individualisten werden sich über die etwa einhundert Ziffernblätter-Designs freuen, mit denen man dem Honor seine persönliche Note verleihen kann.

Die Bedienung des 18 Gramm leichten Fitnesstrackers ist intuitiv und erfordert keine lange Eingewöhnungszeit. Das liegt sowohl an der graphisch ansprechenden Gestaltung, als auch an der zuverlässigen und schnellen Reaktion des Touchscreens.

Die ermittelten Werte für Herzfrequenz und Schrittzahl erscheinen uns sehr plausibel. Selbiges kann man auch von der Schlafüberwachung und den Werten der Blut-Sauerstoffsättigung behaupten. Außerdem kann die Uhr zehn verschiedene Sportarten selbstständig erkennen. Dazu zählen unter anderem Radfahren, Rudern und Schwimmen.

 Fitness-Tracker Test: Fitnesstracker April2021 Honor Band6 App
In »Huawei Health« kann man die Herzfrequenz-Aufzeichnung eines ganzen Tages einsehen. Ein echter Mehrwert, nicht nur für Jogger.

In der kostenlosen Huawei-Health-App kann man sich die Herzfrequenz im Tagesverlauf ansehen, auch hier hat uns im Test die strukturierte Menüführung sowie das Bedienkonzept gefallen. WhatsApp-Nachrichten und Anrufe zeigt der Tracker zwar an, antworten beziehungsweise die Anrufe entgegennehmen ist allerdings nicht möglich.

Erfreulicherweise ist beim Honor Band 6 nicht nur das Display, sondern auch die Akkukapazität angewachsen: Sie beträgt nun 180 mAh, bei normaler Nutzungsintensität reicht eine Akkuladung für etwa zwei Wochen.

Umfangreich: FitBit Versa 3

Umfangreich

Fitbit Versa 3

Test  Trainingshilfe am Handgelenk: Fitbit Versa 3
Hoher Bedienkomfort, gutes Display, präzise Messwerte und jetzt auch GPS: Die Fitbit Versa 3 schnürt ein schönes Komplettpaket.

Beim neuen Fitbit Versa 3 ist nicht nur das preisliche, sondern auch das Niveau der Ausstattung gestiegen: So ist beispielsweise GPS mit an Bord, um auch ohne Smartphone Routen tracken zu können.

Man fühlt sich beim Versa 3 auf Anhieb gut aufgehoben. Den Fitness-Tracker gibt es in verschiedene Farben, sowie mit unterschiedlichen Armbändern. Das AMOLED-Display hat eine Größe von 1,7 Zoll und ist auch im Freien gut lesbar.

 Fitness-Tracker Test: Test Smartwatches Oktober2020 Fitbit Versa3 Blau
1,7 Zoll groß mit AMOLED Touchscreen: Der neue Versa 3.

Der Versa 3 lässt sich über seitlich am Gehäuse liegende Drucktaster, sowie über Touch- und Wisch-Gesten angenehm bedienen. Die farbigen Menüs sind aufgeräumt und das Display zeigt Uhrzeit, Datum, Schritte, verbrannte Kalorien und Herzfrequenz an.

Die Werte des Fitbit Versa 3 sind sehr genau. In Verbindung mit dem Smartphone sind Deezer und Spotify nutzbar. Musik kann aber auch direkt auf den Tracker übertragen werden. In Kombination mit dem Smartphone erhält man Nachrichten und Anruf- sowie Kalenderbenachrichtigungen. Außerdem gibt es eine Wettervorhersage und ein Relax-Programm.

Beim neuen Modell gibt es nun 20 Trainingsmodi statt 15 und alle entscheidenden Sportarten sind mit an Bord. Das Training wird automatisch erkannt und aufgezeichnet. Für besonders effektives Training vibriert der Fitness-Tracker bei Erreichen der Ziel-Herzfrequenzzone.

 Fitness-Tracker Test: Test Smartwatches Oktober2020 Fitbit Versa3
Über die App lassen sich Herzfrequenz checken, Zifferblätter wechseln sowie neue Apps installieren.

Wie beim Vorgänger ist auch bei diesem Modell wieder die Amazon Sprachassistenz Alexa integriert. Man kann sie nach dem Wetter fragen, Timer oder Wecker stellen sowie Smart-Home-Lampen einschalten – dafür wird aber ein Smartphone in Reichweite benötigt. Ab sofort ist auch der Google Assistant mit dabei, durch Lautsprecher können die Ansagen jetzt sogar angehört werden. Durch das Koppeln des Smartphones sind auch Gespräche möglich. Zudem werden Fitbit Pay (Kreditkarten können in der App zugefügt werden) sowie Musikwiedergabe unterstützt. Mit einem Android-Smartphone kann man eingehende Nachrichten mit Spracheingabe beantworten.

Wie von Fitbit gewohnt, erhalten Nutzer eine umfangreiche Schlafanalyse, bei der die Schlafqualität genau bewertet wird. Die Bedienung des Fitness-Trackers funktioniert schnell, das Display reagiert gut auf Berührungen.

Insgesamt machen Arbeitstempo, Handling, Display und Ausstattung wie GPS den Fitbit Versa 3 zu einer sehr empfehlenswerten Fitnessuhr.

Fast schon Smartwatch: Samsung Galaxy Watch Active 2

Fast schon Smartwatch

Samsung Galaxy Watch Active 2

Viel mehr als nur ein Fitnesstracker: Die Galaxy Watch Active 2 von Samsung könnte glatt als Smartwatch durchstarten. Das Gehäuse ist aus Aluminium und in verschiedenen Farben, zwei Größen sowie als LTE-Version in Kombination mit eSIM oder nur inklusive Bluetooth verfügbar.

Fitness-Tracker Test: 20200312
Das AMOLED-Display mit kräftigen Farben und satter Schwarzdarstellung.

Die Galaxy Watch Active 2 hat ein angenehmes Gummiarmband und wenig Gewicht. Dazu kommt ein sehr gutes Display mit anpassbarer Helligkeit. Mit kreisförmigen Fingerbewegungen wird durch die Menüs navigiert. Das funktioniert ohne Probleme, der Screen reagiert auf die Touchgesten ausreichend empfindlich. Zusätzlich lässt sich die Uhr über zwei seitliche Knöpfe bedienen.

Die 768 Megabyte RAM in Kombination mit dem Exynos 9110 Chip machen die Galaxy Watch flott. Dazu gibt es vier Gigabyte internen Speicher – groß genug für ein bisschen Musik für unterwegs. Die Akkulaufzeit beträgt knapp zwei Tage.

Die Galaxy Watch Active 2 überzeugt durch ihre exakte Erfassung zurückgelegter Schritte sowie der Streckenlänge durch das integrierte GPS. Mit dem Barometer können auch Höhendaten aufgezeichnet werden. Die Herzfrequenz-Messung zeigt realistische Werte an. Erkannt werden sieben Sportarten, beispielsweise Schwimmen, Laufen und Radfahren und ein Laufcoach gibt in Echtzeit Tipps fürs Training. Bei zu langem Sitzen erinnert die Fitnessuhr daran, sich mal wieder etwas zu bewegen.

Anrufe, SMS, WhatsApp-Nachrichten und E-Mails werden an die Galaxy Watch weitergeleitet. Zu den vorinstallierten Apps zählen Wetter, Kalender, Samsung Health und Bixby. Viele weitere wie zum Beispiel Spotify lassen sich manuell nachinstallieren.

Fitness-Tracker Test: Fgfgf
Die App »Galaxy Wearable« bietet viele Möglichkeiten zur Individualisierung.

Mit der »Galaxy Wearable«-App können verschiedene Watchfaces ausgewählt, Widgets installiert und Apps angeordnet und verwaltet werden. Die Galaxy Watch Active 2 läuft ab iOS 9 und Android 5.0, hat einen sehr großen Funktionsumfang, ist gut zu handhaben und bietet weit mehr als »nur« eine Sportuhr.

Üppig ausgestattet: Huami Amazfit GTS 2

Üppig ausgestattet

Huami Amazfit GTS 2

Test: Amazfit Gts 2
Die Amazfit GTS 2 erinnert optisch an die Apple Watch – das große Display zeigt viele Fitness-Werte gleichzeitig an, auch die Messung des Blutsauerstoffgehalts wird unterstützt.

Die Amazfit GTS 2 ist die Nachfolgerin der Amazfit GTS. Mit dem Modellwechsel gehen auch ein paar neue Extras einher.

Wer sich beim Design der GTS 2 an eine kalifornische Smartwatch erinnert fühlt, dem sei an dieser Stelle gesagt, dass die größte Gemeinsamkeit der beiden Gadgets damit auch schon abgehandelt ist, denn das Innere der beiden Modelle unterscheidet sich ähnlich stark voneinander wie deren Preis.

Das AMOLED-Display der Amazfit misst 1,65 Zoll in der Diagonalen und löst mit 348 x 442 Bildpunkten auf. An der Farbdarstellung gibt es nichts auszusetzen: Leuchtende Farben und satte Schwarztöne, so soll es sein. Wer mit dem Tracker einen Tauchausflug machen möchte, kann sich ebenfalls freuen, denn bis zu einer Tiefe von 50 Metern ist er wasserdicht.

 Fitness-Tracker Test: Fitness Tracker Februar2020 Amazfit Gts2
Die Darstellung auf dem Display der GTS 2 gefällt.

Was die Akkulaufzeit angeht, so kann die Neuauflage der Amazfit leider bei weitem nicht mehr mit dem Vorgängermodell mithalten. Nutzt man sie täglich, hält eine Akkuladung ungefähr ein Woche. Die Liste an Sensoren ist lang: Beschleunigungssensor, geomagnetischer Sensor, Gyroskop, Umgebungslichtsensor und Luftdrucksensor, alles mit an Bord. Sogar die Sauerstoffsättigung im Blut kann man dank der üppigen Sensor-Ausstattung ermitteln.

Auf diese Weise kann die Amazfit Rückschlüsse auf die Gesundheit ihres Trägers ziehen. Daten wie Trainingszeit, Herzfrequenz und weitere Gesundheitsinformationen werden entsprechend interpoliert und bilden dann den sogenannten »PAI-Wert«. Ob es sich hier allerdings um einen aussagekräftigen Gesundheits-Wert handelt, wird ein Langzeittest erst noch zeigen müssen.

Wie bei den meisten anderen Fitness-Trackern auch, sind verschiedene Sportmodi wie etwa Laufen, Schwimmen, Radfahren, aber auch etwas exotischere Disziplinen wie beispielsweise Skilaufen vorinstalliert. Aktiviert man sie, versorgt die Uhr ihren sportiven Träger während der Trainingseinheit mit allen relevanten Informationen, angefangen über die zurückgelegte Distanz, bis hin zur Herzfrequenz und den verbrannten Kalorien.

Nachrichten kann man auf der Amazfit zwar auch empfangen, antworten ist allerdings nicht möglich. Lediglich telefonieren und mit Alexa quatschen ist drin.

Was gibt es sonst noch?

Das Honor Band 5 ist preiswert und dazu auch noch sehr gut. Der Funktionsumfang kann sich sehen lassen und die Bedienung des Geräts ist einfach. Das Display konnte rundum überzeugen. Auf Wischgesten reagiert das Fitnessband gut, ein Home-Button bringt den Nutzer zum Startbildschirm zurück. Erfasst werden Schrittanzahl, der Schlaf, Herzfrequenz und Sauerstoffsättigung des Blutes. Das Display zeigt zudem die Uhrzeit, das Wetter und eingehende Nachrichten. Einen GPS-Sensor gibt es leider nicht – um Routen auszuwerten, braucht es das Smartphone. Für die optimale Nutzung des Geräts benötigt man die »Health«-App von Huawei. Es werden verschiedene Sportarten erkannt und das Band ist bis zu 50 Meter wasserdicht.

Beim Huawei Band 3 Pro wurden seit dem Vorgänger einige Aspekte verbessert, was besonders dem Display zugutekommt. Auch die neue Version hat einen eigenen GPS-Sensor und überzeugt mit einer extrem genauen Schrittzählung. Leider hatte der Tracker im Test mitunter Probleme mit der Bluetooth-Verbindung, was sich in Fehlermeldungen und dauerhaftem Vibrieren äußerte.

FitBit bietet noch eine ganze Reihe weiterer Modelle an. Der Alta HR hat eine schmale Bauweise durch ein kleines Display und einen fehlenden Höhenmesser erkauft. Eine abgespeckte Version gibt es auch beim FitBit Versa, der mit seinem fast quadratischen Grundriss eher wie eine Smartwatch aussieht. Überzeugen können unter anderem das Display und die tadellose App, der Schrittzähler arbeitet hingegen etwas ungenau. Der günstigeren Variante mit dem Namen Versa Lite fehlt eine Reihe von Funktionen; hier raten wir zum teureren Standardmodell.

Weitere Modelle der Firma Garmin sind beispielsweise die Garmin Fénix 5 Plus, die mit hohem Preis und Funktionsumfang aufwartet, die Vivomove HR, einer interessanten, aber nicht unbedingt praktischen Kombination aus Fitness-Smartwatch und analoger Armbanduhr, und die Vivoactive 3 Music. Hierbei handelt es sich ebenfalls um eine Fitness-Smartwatch, die uns von den getesteten Geräten des Herstellers sehr gut gefallen hat, sich beim Zählen gestiegener Etagen allerdings auch immer wieder Schnitzer erlaubt.

Wissenswertes über Fitness-Tracker

Wie alle elektrischen Geräte brauchen natürlich auch Fitness-Tracker Strom, um zu funktionieren. Diesen beziehen sie aus einem Akku, der durch die Bauform bedingt allerdings nicht allzu viel Platz hat. Für gigantische Energiereserven sind die Armbänder schlicht zu klein. Da man sein Gerät aber ungern täglich aufladen möchte, ist die Akku-Laufzeit ein zentrales Kriterium für einen Fitness-Tracker.

Um zurückgelegte Strecken zu messen, nutzen Fitness-Armbänder GPS-Daten. Diese bekommen sie entweder von einem eigenen Modul oder von den mit ihnen gekoppelten Smartphones. Eigene GPS-Module kosten aber nicht nur Geld und erhöhen somit den Kaufpreis, sie beanspruchen auch die begrenzten Akku-Kapazitäten erheblich. Auf der Haben-Seite steht dafür die Unabhängigkeit vom Handy, das dann nicht unbedingt bei jedweder Ertüchtigung mitgeführt werden muss.

Die Erkennung der Schritte funktioniert stark unterschiedlich präzise. Während manche Modelle genau unterscheiden können, wie sie eine Armbewegung zu beurteilen haben, melden andere schon kleinere Wanderungen, während der Nutzer noch selig im Bett schlummert.

Das ergibt nicht nur fehlerhafte Trainingsdaten, sondern betrifft in Folge auch die errechneten Brennwerte. Fast alle Tracker geben Auskunft darüber, wie viele Kalorien man während der einzelnen Tätigkeiten verbraucht hat. Dabei handelt es sich um Schätzwerte, die mit Hilfe weiterer Parameter, wie Alter und Gewicht, näherungsweise getroffen werden. Die Zahlen sind aber nicht exakt. Die Werte, die Armbänder angeben, sollte man daher als relative Daten verstehen, nicht als absolute. Sie können sowohl von den tatsächlichen Umständen abweichen als auch von Modell zu Modell variieren. Kritischer ist also mehr die Konsistenz der Daten, weniger ihre genauen Ausprägungen.

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