Gute Tablets zum kleinen Preis Test: Fire Hd

Günstige Tablets im Test : Gute Tablets zum kleinen Preis

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Update 12.08.2020

Als Zweitgerät neben einem Smartphone haben günstige Tablets immer noch ihren Platz. Sie eignen sich dank des größeren Displays gut zum Videos schauen. Die leistungsstärkeren Modelle kommen mit guter Ausrüstung sogar recht nah an Laptops heran.

Update 24. Februar 2021

Wir haben das Samsung Galaxy Tab A7 getestet und können es empfehlen.

12. November 2020

Wir haben die überarbeiteten Amazon-Tablet Fire HD 8 und Fire HD 8 Plus getestet. Für Amazon-Liebhaber interessant, aber keine neue Empfehlung.

12. August 2020

Wir hatten acht weitere günstige Tablets im Test. Neue Empfehlungen sind das Amazon Fire HD 10 (2019) und das Lenovo Yoga Smart Tab.

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Boris Hofferbert
Boris Hofferbert
schreibt als freier Redakteur unter anderem für digitalPhoto, Tech.de und PC Welt und betreibt das Hilfe-Portal Tutonaut. Er testet am liebsten Tablets, eBook-Reader und Fernseher.

Man mag sich fragen, wozu man Tablets in Zeiten der immer größer werdenden Smartphones überhaupt noch braucht. Videos und Fotos kommen schließlich auf Handys mit über 6 Zoll schon wirklich gut zur Geltung.

Dennoch haben Tablets weiterhin ihre Berechtigung und sind Smartphones in einigen Punkten noch weit voraus. Beim Surfen etwa wirkt sich positiv aus, dass Webseiten dargestellt werden wie auf einem Desktop-Computer, was sie häufig deutlich übersichtlicher macht. Ähnliches gilt für Spiele, die etwa auf einem 10-Zoll-Tablet schon sehr viel detailreicher erscheinen.

Sogar produktives Arbeiten ist an einem Tablet möglich. Mit Microsoft Office und einer zusätzlichen, kabellosen Tastatur ist man schon fast genauso gut ausgestattet wie auf einem Laptop. Noch dazu nimmt ein Tablet viel weniger Platz weg und eignet sich so beispielsweise gut für Studenten.

Da ein Tablet aber doch häufiger nur ein Zweitgerät oder eine Ergänzung zum Smartphone ist, möchte man vielleicht nicht allzu viel Geld dafür ausgeben. Deswegen konzentrieren wir uns in diesem Test auf günstige Tablets um 200 Euro. Hier haben wir uns 18 Tablets angesehen. Teurere Modelle sind in einem separaten Artikel zu finden.

Tolle Alltagsleistung: Samsung Galaxy Tab A7

Das Galaxy Tab A7 kann es in vielen Punkten auch mit deutlich teureren Modellen aufnehmen. Verarbeitung, Display und Systemleistung sind auf einem sehr soliden Niveau, Abstriche muss man lediglich beim Betriebssystem und der 3D-Leistung machen.

Tolle Alltagsleistung

Samsung Galaxy Tab A7

Test: Samsung Galaxy Tab A7
Ein tolles Tablet zum fairen Preis: Display, Verarbeitung und Akkulaufzeit machen das Tab A7 zur Empfehlung.

Das Tab A7 ist aus einem soliden Metallgehäuse gefertigt, das einen stabilen Eindruck macht und gut in der Hand liegt. Im Vergleich zu teureren Tablets sind die Displayränder zwar ein wenig dicker ausgefallen, dieser kleine optische Makel sorgt aber auch für einen sicheren Halt.

Das 10,4 Zoll Display löst mit 2.100 x 1.200 Pixeln auf, eine Chance, einzelne Bildpunkte mit dem Auge überhaupt noch wahrzunehmen, hat man nicht. Bei der Farbtreue und Helligkeit kann es das günstige Samsung dann aber nicht mehr mit den teuren Tablets des Herstellers aufnehmen, irgendwoher muss der Preisunterschied ja schließlich auch kommen.

Die Stereo-Lautsprecher sind nicht dafür geeignet, ein ganzes Wohnzimmer zu beschallen, für Netflix und andere Streamingdienste aber völlig ausreichend. Der Snapdragon 662 von Qualcomm sorgt mit seinen acht Kernen für eine alltagstaugliche Performance, sowohl Office-Apps, als auch das Surfen im Internet klappen sehr flüssig. Wenn es bei der Grafik allerdings anspruchsvoller wird, ist der Chipsatz schnell überfordert.

Der Arbeitsspeicher ist mit drei Gigabyte bestens für den Multitasking-Betrieb geeignet. Bei der Software greift Samsung auf Android 10 zurück, verpasst es aber nicht, das Betriebssystem umfangreich anzupassen und ihm so den typischen Samsung-Stempel zu verpassen. Lediglich auf Samsung DeX, bei dem das Tablet zum Desktop-Ersatz wird, muss man verzichten.

Besonders angetan waren wir von der enorm langen Akkulaufzeit des Galaxy Tab A7: Satte 14 Stunden hat das Tablet durchgehalten. Theoretisch kann man es dann mit 15 Watt wieder aufladen, dafür bräuchte es aber ein entsprechendes Netzteil, das nicht im Lieferumfang enthalten ist. Das beigelegte Netzteil schafft hier nur etwas mehr als die Hälfte.

Klangstark: Huawei MediaPad M5 Lite

Klangstark

Huawei MediaPad M5 Lite

Test günstige Tablet: Huawei MediaPad M5 Lite
Huawei liefert ein gutes Tablet ohne große Schwächen – ein knapper zweiter Platz.

Das Huawei MediaPad M5 Lite ähnelt im Preis-Leistungs-Vergleich durchaus dem Samsung Galaxy Tab A (2019). Manche Dinge gelingen sogar besser, darunter der Klang der Lautsprecher sowie der größere Arbeitsspeicher. Außerdem gibt es hier einen Fingerabdrucksensor.

Das Metall-Gehäuse könnte ein wenig stabiler sein und kommt zudem nicht an die edle Optik des Tab A heran. Trotzdem überzeugt das schön helle und scharfe Display. Die Farben könnten ein kleines bisschen strahlender sein, die Blickwinkelstabilität ist marginal niedriger im Vergleich zum Galaxy Tab A. Das fällt aber nur in direkten Vergleich auf.

Netflix-Nutzer dürfen sich über die HD-Unterstützung von Netflix-Inhalten freuen. Zumindest auf dem Papier klingt das gut – im Praxistest konnten wir aber kaum Unterschiede zu anderen Geräten feststellen. Dabei fiel nur der Sound positiv auf.

Beim Betriebssystem setzt Huawei noch auf Android 8, die Benutzeroberfläche EMUI erinnert in den Werkseinstellungen tatsächlich eher an iOS. Natürlich hat man aber auch hier viele Möglichkeiten, sich die Oberfläche benutzerdefiniert zu gestalten. Leider lässt das Betriebssystem nur 22 des insgesamt 32 GB Speichers offen. Ohne SD-Karte ist das relativ Kapazität für Medien oder Apps.

Der Kirin-659-Chipsatz performt in Kombination mit dem 3 GB Arbeitsspeicher solide, dabei bleibt das Tablet aber auch nicht komplett ohne Ruckler. Für die Mehrzahl der Nutzer sollte das aber kein allzu großes Problem darstellen.

Das Huawei MediaPad M5 steht für guten Klang und kann mit Extras wie dem Fingerabdrucksensor aufwarten. Das Display ist bei weitem nicht schlecht, kommt jedoch nicht ganz an das 2019er Tab A heran. Im direkten Vergleich schenken sich die beiden Tablets nicht viel, am Ende entscheidet vielleicht die Geschmacksfrage, welche Benutzeroberfläche man lieber hat. Man trifft aber mit dem Huawei auf jeden Fall eine gute Wahl.

Für Amazon-Freunde: Amazon Fire HD 10 (2019)

Für Amazon-Freunde

Amazon Fire HD 10

Inzwischen hat auch Amazon selbst günstige Tablets auf den Markt gebracht, wie etwa das Amazon Fire HD 10 (2019). Dabei setzt man logischerweise nicht auf Google-Services, sondern auf die eigenen Dienste wie Kindle, Prime Video und natürlich Alexa. Viel wurde im Vergleich zum gleichnamigen Vorgänger aus dem Jahr 2017 nicht verändert, aber das war auch gar nicht nötig.

Eine wichtige Änderung stellt jedoch der neue, schnellere Prozessor dar, mit dem längere Wartezeiten oder Ruckler der Vergangenheit angehören. Das 10.1-Display löst in 1.920 x 1.200 Pixeln auf und eignet sich somit gut für Filme und Serien. Da die Lautsprecher schön klangkräftig ausfallen, eignet sich das Tablet perfekt für Streaming – und das dank des ausdauernden Akkus auch über längere Zeit. Übrigens kann der endlich auch per USB-C-Kabel geladen werden.

Wie bereits angedeutet setzt Amazon eigentlich durchgängig auf seine eigenen Dienste, allen voran Alexa. Die Sprachassistentin ist selbstverständlich ausgezeichnet eingebunden und kann neben Apps und Medien sogar Smart-Home-Geräte steuern – und noch vieles mehr.

Beim Betriebssystem geht man mit Fire OS ebenso einen eigenen Weg. Fire OS basiert zwar auf Android, kommt allerdings ohne Kontakt zur Google-Welt aus. Man hat daher auch keinen Zugriff auf den riesigen Google Play Store, sondern muss sich mit der deutlich begrenzteren Auswahl im Amazon App Store zufrieden geben. Es ist zwar nicht komplett unmöglich, trotzdem Google-Dienste auf einem Amazon-Tablet zu installieren, jedoch müssen Nutzer dafür schon recht komplizierte Wege gehen.

Das Fire HD 10 (2019) kommt daher vor allem für Leute infrage, die sowieso schon Amazon-Dienste nutzen und das Tablet im Idealfall hauptsächlich zum Streamen gebrauchen.

Multimedia-Spezialist: Lenovo Yoga Smart Tab

Multimedia-Spezialist

Lenovo Yoga Smart Tab

Wer ein Multimedia-Tablet sucht, trifft mit dem Lenovo Yoga Smart Tab eine gute Entscheidung. Das liegt nicht nur am schönen Display und dem – gerade für ein Tablet – ausgezeichneten Sound, sondern auch an den Aufstellmöglichkeiten. Bei der Leistung muss man allerdings Einbußen in Kauf nehmen.

Das Yoga Smart Tab ist nicht klassisch flach gebaut, sondern steht auf einer dickeren Alu-Unterseite. Darin befindet sich neben zweier Lautsprecher auch ein ausklappbarer Standfuß. Der wiederum bietet nicht nur sicheren Stand auf Flächen, sondern ist auch ganz nach hinten klappbar. Dann kann man das Tablet über eine Nut auch an einem Haken aufhängen – in der Küche oder der Garage ist das durchaus hilfreich.

Besonders in Innenräumen überzeugt das Yoga Smart Tab mit seinem Display. Draußen ist es ein wenig zu dunkel, aber im Haus kommen Bilder gestochen scharf und mit schöner Farbdarstellung rüber. Die integrierten Lautsprecher klingen für ihre Größe außerordentlich stark, wenngleich man Dolby-Atmos-Sound trotz des vorhandenen Logos eher nicht heraushört.

Für die Mediennutzung ist man also bestens aufgestellt, darüber hinaus ist die Leistung aber noch ausbaufähig. Schuld daran ist insbesondere der Snapdragon-439-Chipsatz, der schon bei komplexeren Webseiten in Schwierigkeiten gerät. An aktuelle Spiele wie Fortnite ist daher nicht zu denken, weswegen man sich auf simplere Mobile-Games beschränken muss.

Das ist ziemlich schade, da das Lenovo Yoga Smart Tab mit besserer Hardware ein wirkliches Top-Modell wäre. So ist es für die Mediennutzung immer noch sehr empfehlenswert, kommt aber eben schneller an seine Leistungsgrenze. Die Performance wiederum hängt auch davon ab, welchen Arbeitsspeicher man auswählt. Die Version mit vier Gigabyte RAM fällt zumindest unter den hier vorgestellten, günstigen Tablets schon recht kostspielig aus, während aber die Multitasking-Leistung bei nur drei Gigabyte noch ein bisschen mehr leidet.

Was gibt es sonst noch?

Schon seit 2015 das erste Modell des Samsung Galaxy Tab A auf den Markt gebracht wurde, verkauft sich die Tablet-Reihe wirklich gut. Wenig überraschend hat daher auch das Galaxy Tab A (2019) die Erfolgsgeschichte weitergeführt. Im Vergleich zu seinen Vorgängern fällt optisch zunächst das neue Alu-Gehäuse auf, aber auch mit seiner Performance kann das Tab A (2019) überzeugen.

Wie bereits angedeutet musste das alte Kunststoff-Chassis beim 2019er-Modell einem Metallgehäuse weichen. Dabei wurde darauf geachtet, dass es mit circa 469 Gramm immer noch sehr leicht ist und auch kompakt wirkt. Vor allem fühlt es sich aber deutlich hochwertiger an als die Vorgänger aus Kunststoff.

Zum Aufladen steht USB-C zur Verfügung, natürlich gibt es auch einen Kopfhöreranschluss. Verzichten muss man bei der Ausstattung dieses Mal leider auf den Fingerabdruck-Sensor. Dieser war zwar gerade beim Vorgänger-Modell (2016) nie der verlässlichste, schade ist es für einige Nutzer aber trotzdem.

Wirklich gut gelungen ist das 10,1-Zoll-Display. Aufgelöst wird in 16:10 (1.920 x 1.200 Pixel), was sich besonders auf den Video-Genuss sehr positiv auswirkt. Für Webseiten oder generell Texte wäre dagegen ein 4:3 Format (wie etwa bei Apples iPads) ein wenig besser. Das ist aber natürlich meckern auf hohem Niveau.

Die Bildqualität lässt nichts zu wünschen übrig: Das Bild wirkt angenehm hell, bietet kräftige Farben und löst insgesamt scharf auf. Auch bei schräger Draufsicht ist weiterhin alles gut erkennbar. Sehr erfreulich.

Gar nicht mal so schlechten Sound für ein Tablet bieten die beiden Stereo-Lautsprecher. Leider geht der Stereo-Effekt beim Anschauen von Videos im Querformat verloren, dann sollte man lieber auf Kopfhörer setzen.

Beim Betriebssystem darf man auf das neue Android 9 »Pie« in Kombination mit der ebenso frischen Benutzeroberfläche One UI gespannt sein. Man hat weiterhin viele Möglichkeiten, das Interface nach persönlichen Präferenzen anzupassen, unter anderem kann man fast alle der vielen vorinstallierten Apps im Gegensatz zu Vorgängermodellen dieses Mal auch deinstallieren. Vorinstalliert ist beispielsweise Microsoft Office sowie einige Samsung Dienste wie Samsung Internet.

Von den 32 Gigabyte Speicherplatz sind 23 GB verwendbar, das ist gutes Mittelmaß unter den getesteten Tablets. Zusätzlich kann man eine microSD-Karte mit bis zu 512 GB einlegen. Der Akku hielt in unserem Test bei mittlerer Helligkeit im Betrieb rund 13 Stunden, das ist durchaus zufrieden stellend.

Die Bedienung läuft insgesamt flüssig und ruckelt höchstens, wenn zwischen vielen geöffneten Apps gewechselt wird. Das liegt am nur 2 GB kleinen Arbeitsspeicher. Apps müssen daher häufiger nachladen, was Zeit braucht. Abhilfe dafür schafft der Splitscreen-Modus.

Dass gerade am Arbeitsspeicher gespart wird, ist schade, da der neue Exynos-7904-SoC eigentlich viel besser performen könnte. Trotzdem alledem soll noch einmal betont werden, dass die meisten Apps oder Spiele in der Regel problemlos laufen.

Für nur 50 Euro mehr bekommt man beim Galaxy Tab A (2019) einen SIM-Kartenslot dazu und kann damit LTE genießen. Gerade für Leute, die ihr Tablet auch gerne unterwegs nutzen, ist es angenehm, sich nicht ständig offenem WLAN-Netz umschauen zu müssen. Dann lohnt sich, den kleinen Preisaufschlag in Kauf zu nehmen. Heimnutzer müssen sich aber auch keine Sorgen machen: Die WLAN-Verbindung funktioniert einwandfrei, zudem wird Bluetooth 5.0 unterstützt.

Insbesondere bei der Bildqualität und der Benutzerfreundlichkeit punktet das Galaxy Tab A (2019) und auch bei der Verarbeitung ist Samsung ein Quantensprung gelungen. Defizite fallen hingegen beim zu kleinen Arbeitsspeicher und den Lautsprechern auf. Für ein günstiges Tablet bekommt man hier dennoch ziemlich gute Qualität.

Das Lenovo Tab M10 FHD 10 Plus hat ein hochwertiges Aluminiumgehäuse. Auch Display und Android-Oberfläche machen einen guten Eindruck. Leider hat das Tablet im Test einige Performance-Aussetzer. Die Leistungswackler ausgenommen ist das Tab M10 FHD 10 Plus aber ein gutes Tablet mit wertigem Bildschirm.

Das Amazon Fire HD 8 wurde für 2020 neu aufgelegt. Die etwas teurere Variante Amazon Fire HD 8 Plus (2020) kann ohne Kabel geladen werden und hat drei anstatt zwei Gigabyte RAM. Ansonsten sind beide das Kleinformat des Fire HD 10 – mit den gleichen Vor- und Nachteilen. Amazon-Fans finden hier eine große Auswahl an hausinternen Services. Auf den Play Store und seine Apps muss leider verzichtet werden. Das Display ist zwar sehr hell, könnte aber schärfer sein. Zudem sind der Displayrahmen sowie das dicke Gehäuse nicht gerade modern.

Das Samsung Galaxy Tab A 10.5 erschien 2018, also ein Jahr vor dem empfehlenswerten Galaxy Tab A (2019). Auf den ersten Blick ist das Vorgängermodell in einigen Bereichen sogar besser: Die Lautsprecher klingen besser, der Arbeitsspeicher und das Display sind größer. Dennoch ist es nicht das bessere Tablet. Das liegt am Chipsatz Qualcomm Snapdragon 450, der nicht leistungsstark genug ist und das Tablet daher häufiger ruckeln lässt. Darüber hinaus wird noch auf die alte Android Version 8.1 gesetzt und die »Samsung Experience«-Benutzeroberfläche wirkt überholt. Das Tab A 10.5 ist daher höchstens eine Option, wenn man es zu einem angemessenen Preis findet.

Klein und günstig gibt es das Lenovo Tab M7. Leider ist das Display aber sehr pixelig und auch Farbdarstellung sowie Helligkeit könnten besser sein. Doch nicht nur von außen, auch innerlich hätten wir uns ein wenig mehr Leistung gewünscht. Der Chipsatz ist nicht der leistungsstärkste und der Arbeitsspeicher mit nur einem Gigabyte ziemlich knapp bemessen. Man muss sich daher auf Ruckler und lange Ladezeiten einstellen. Dennoch hat das Lenovo-Gerät eine sehr gute Verarbeitung.

Wissenswertes über Tablets

Neben den vielen Android-basierten Tablets gibt es in der niedrigeren Preisklasse mittlerweile immer mehr Geräte, die auf Windows als Betriebssystem setzen. Microsoft hat sich nämlich bemüht, Windows 10 für Tablets zu optimieren, damit man viele klassische Windows-Programme auch auf dem Tablet nutzen kann. Dazu sollte man allerdings zusätzlich zum Touchscreen noch Tastatur und Maus hinzuziehen, denn ohne die Eingabegeräte bieten die Windows-Tablets noch kein wirklich überzeugendes Nutzererlebnis.

Android verzichtet auf einen solchen Medienbruch und konzentriert sich voll und ganz auf den Touchscreen. Mit der riesigen Auswahl an Apps im Google Play Store kann der Windows Store noch lange nicht mithalten. Insgesamt zeigt sich Android auch benutzerfreundlicher. Bei Windows muss man mit regelmäßigen Updates und den damit verbundenen Neustarts klarkommen. Mit vielen installierten Apps wird ein Windows-Tablet außerdem deutlich langsamer. Android hat mit all diesen Problemen nicht zu kämpfen, weswegen man sich eher nach einem Tablet mit Android-Betriebssystem umschauen sollte, wenn man das Gerät als ein reines Tablet nutzen möchte.

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