Strom für unterwegs Test: Powerbanks

Powerbanks im Test : Strom für unterwegs

Update 30.03.2021

Powerbanks können oft die Rettung für unterwegs sein – egal, ob bei langen Zugfahrten, beim Camping oder für längere Ausflüge. Gerade, wenn viel fotografiert und gefilmt wird, bleibt vom Akku des Smartphones oder Tablets nicht mehr viel übrig. Auch Laptops und jegliche Geräte, die über ein USB-Kabel geladen werden können, bekommen mit einer Powerbank wieder neue Energie.

Update 30. März 2021

Wir haben 12 weitere Powerbanks getestet. Die Ledlenser Flex7, die Catylin Mini-Powerbank, die Powerbank 10000 von BYYO und die RoyPow Powerbank sind neue Empfehlungen.

20. Januar 2021

16 weitere Powerbanks wurden von uns getestet. Die PowerCore III Wireless von Anker ist eine neue Empfehlung bei den kleinen Powerbanks. Bei den mittleren Powerbanks ist die Green Cell PowerPlay 20 empfehlenswert.

25. September 2020

Wir haben den Test in drei Kategorien unterteilt: kleine, mittelgroße und große Powerbanks. Eine neue Empfehlung unter den kleinen Geräten ist die Ockered Powerbank.

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Mike Wobker
schreibt als freier Technik-Journalist unter anderem für Notebookcheck, Netzwelt, Golem und Computerbase und testet alles rund um PC & Notebooks.

Über 97 Reserveakkus haben wir getestet, etwa 60 sind noch verfügbar. Powerbanks bedienen eine große Schwachstelle der mobilen Zeit, in der wir leben: die Grenzen der Energiespeicher von Mobile Devices. Die Akku-Lader sind meist klein und passen in die Jackentasche. Verschiedene Kapazitäten sind dabei erhältlich: Powerbanks bis 10.000 Milliamperestunden, bis 20.000 oder sogar mehr. Wenn keine Steckdose in Sicht ist, können sie die Rettung in der Not sein.

Je nachdem, wie viel Kapazität die Powerbank hat, reicht sie für einmal voll Aufladen oder sogar für mehr Ladegänge. Je mehr Energie so ein Gerät speichern kann, desto größer ist es in der Regel auch – allerdings bleibt die Größe und das Gewicht immer im Rahmen und passt zumindest in eine Handtasche oder den Rucksack. Natürlich steigt mit den Milliamperestunden auch der Preis für die Powerbanks.

Kleine Powerbanks

Schmale und kompakte Powerbanks kann man wirklich überall mit hin nehmen. Hier finden Sie Geräte zwischen 5.000 und 10.000 mAh – das reicht, um Smartphones ein bis zweimal zu laden.

Klein, aber oho: Anker PowerCore 5000

Klein, aber oho

Anker PowerCore 5000

Test  besten Powerbanks: Anker PowerCore 5000
Klein, leicht, günstig und genug Strom für einen Tag – das suchen die meisten Menschen.

Die Anker PowerCore 5000 ist sehr kompakt und passt spielend in die Jackentasche. Im Test punktete sie auch mit ihrer Leistungsfähigkeit: Die Angabe des Herstellers wurde weitestgehend erfüllt – ein seltener Fall bei Powerbanks. Ein weiterer Pluspunkt ist die geringe Zeit, die das Gerät benötigt, um wieder voll aufgeladen zu sein.

Wie man schon am Namen erkennen kann, hat die Powerbank von Anker eine Kapazität von 5.000 Milliamperestunden. Außerdem sind vom Hersteller 18.500 Milliwattstunden angegeben, von denen 17.222 erreicht wurden. Das ist mit 93 Prozent ein guter Wert. Ein Smartphone kann man mit dieser Leistung etwa eineinhalb Mal aufladen.

Die Powerbank hat einen USB-Ausgang und lädt Geräte mit zwei Ampere. Das gilt auch für den microUSB-Anschluss, der das Gerät selbst auflädt. Mit einem zusätzlichen Ladegerät geht das Ganze noch schneller. Im Test war die Powerbank mit Ladegerät in etwa zweieinhalb Stunden aufgeladen: Damit zählt sie mit neun Minuten pro Wattstunde zu den schnellsten getesteten Geräten.

Mit einer Höhe von zehn Zentimetern und einer Breite von drei Zentimetern ist die Powerbank schön kompakt. Mit ihrer runden Form und dem geringen Gewicht von 144 Gramm liegt sie außerdem angenehm in der Hand. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff, ist aber gut verarbeitet und macht einen robusten Eindruck. Über drei LEDs erfährt man den aktuellen Akkustand.

Etwa 75 Cent kostet hier die Wattstunde – preislich liegt das im Mittelfeld der Testgeräte. Die Leistung ist aber für ihre Größe auf jeden Fall in der Oberklasse.

Wer eine kleine Powerbank für zwischendurch sucht, die man leicht in der Jacken- oder Hosentasche transportieren kann, ist mit der Anker PowerCore 5000 gut beraten.

Günstig: Catlyn Power Bank Mini

Günstig

Catlyn Power Bank Mini

Test: Catlyn Power Bank Mini
Die Power Bank Mini von Catlyn ist sehr klein und leicht. Die Kapazität reicht für eine Smartphone-Ladung.

Die Mini-Powerbank von Catlyn wiegt nur 130 Gramm und reicht, um den Akku des Smartphones einmal voll zu laden. Damit ist sie die perfekte Notfall-Lösung.

Die vom Hersteller propagierten 5.000 mAh kann der mobile Stromspeicher leider nicht liefern, unser Test bescheinigt ihm eine Kapazität von 2.749 mAh. Das ist zwar ein gutes Stück an der Herstellerangabe vorbei, in Anbetracht des günstigen Preises aber durchaus zu verschmerzen. Erfreulich ist aber nicht nur der Preis, sondern auch die Tatsache, sowohl Micro-USB als auch USB-C Anschlussmöglichkeiten zu haben. Externe Geräte können über den Typ-A-USB-Anschluss geladen werden.

Um den Stromspeicher wieder voll zu bekommen, kann man entweder USB-C, oder Micro-USB verwenden. Zum Aus- und Einschalten gibt es einen seitlich angebrachten Knopf. Sicher ist die Catlyn kein Strom-Tanker, als Notfall-Stromspeicher ist sie dennoch empfehlenswert und obendrein noch günstig.

Umweltschonend: Ledlenser Flex7

Umweltschonend

Ledlenser Flex7

Test: Ledlenser Flex7
Die Akkus im Inneren der Ledlenser Flex7 lassen sich wie herkömmliche Batterien tauschen, wenn die Leistung irgendwann einmal nachlässt.

Die Flex7 von Ledlenser verfügt über eine Besonderheit: Die beiden Akkus in ihrem Inneren kann man ganz einfach austauschen, geben sie nicht mehr genug Leistung ab. Weil man die Powerbank selbst so nicht wegwerfen muss, ist die Flex7 besonders umweltfreundlich.

Damit man irgendwann einmal wirklich nur die verbauten Akkumulatoren wechseln muss, ist der halbtransparente Kunststoff der Ledlenser besonders robust. Will man die Akkus austauschen, genügt es, die am Boden der Powerbank angebrachte Verriegelung aufzudrehen, die beiden nun zugänglichen Lithium-Ionen-Akkus können dann ausgetauscht werden.

Zum Aufladen der Akkumulatoren ist ein Micro-USB-Port vorhanden, zur Stromabgabe steht ein weiterer USB-Port (Typ-A) bereit. Schnellladen beherrscht die Powerbank leider nicht.

Der Ladestand jedes der beiden verbauten Akkumulatoren wird mithilfe von vier LEDs angezeigt. Was den Lieferumfang angeht, so beschränkt sich die Flex7 hier auf ein Aufladekabel (Micro-USB). Wer bereit ist, etwas tiefer in die Tasche zu greifen, der bekommt mit der Ledlenser Flex7 eine nachhaltige Powerbank mit innovativem Konzept.

Was gibt es sonst noch?

Die Powerbank von Ainope ist sehr kompakt und und flach: Dadurch liegt sie wie ein Smartphone in der Hosentasche. Diese Form ist für manche praktischer als die runde Bauweise der Anker PowerCore 5000. In Sachen Energieausbeute ähneln sich die Geräte, allerdings braucht die Ainope etwas länger zum Aufladen.

Die Ainope bringt Kapazitäten von 5.000 mAh bzw. 18.500 mWh mit. In unserem Test erreichten wir einen Wert von 15.594 mWh, was ein guter Wert ist, der nicht allzu stark von der Herstellerangabe abweicht. Dazu kommt ein sehr günstiger Preis, was die Ainope durchaus empfehlenswert macht.

Die Powerbank bietet einen USB-Ausgang für Typ-A-Stecker. Zum Aufladen können auch MicroUSB und Typ-C-Ports genutzt werden. Mit zwei Ampere Ladestrom wird die Powerbank nicht zu langsam aufgeladen. Nach etwa drei Stunden ist sie wieder vollständig einsatzbereit.

Strom für unterwegs Test: Ainope Scaled
Die Ainope Powerbank ist kompakt und die Leistung stimmt.

Insgesamt ist die Ainope eine tolle, leistungsfähige, kleine Powerbank, die mit ihrer flachen Bauweise punkten kann. Wer damit kein Problem hat, sie nur per Typ-A an seine Geräte anschließen zu können, der kann hier ein Schnäppchen machen.

Lotta Power hat es sich auf die Fahne geschrieben, Alltagsgegenstände mit einem Akku auszustatten. Auf diese Weise wird der mobile Stromspeicher ein Stück weit aufgewertet. Der Schminkspiegel von Lotta Power kommt nicht nur mit LED-Beleuchtung, sondern verfügt auch über eine gemessene Kapazität von 2.941 mAh. Der Powerbank-Schminkspiegel-Hybrid wird per Micro-USB aufgeladen.

Die Varta Slim sieht nicht nur schick aus, sondern hält auch, was sie verspricht: 93 Prozent beträgt die Energieausbeute laut unserem Messergebnis, ein hervorragender Wert. Allerdings geht die hohe Energieausbeute auch mit einem etwas höherem Gewicht einher.

Mittelgroße Powerbanks

Powerbanks zwischen 10.000 und 20.000 mAh sollen immer noch möglichst handlich sein, bieten aber genügend Kapazität, um auch mal übers Wochenende ohne Steckdose durchzukommen.

Keine Schwächen: BSYYO Powerbank 10000

Keine Schwächen

BSYYO Powerbank 10000

Test: Bsyyo Powerbank 10000
Die Powerbank von BSYYO ist günstig für das einfache Laden von Geräten gut geeignet.

Keine Preise gefunden.

Die Herstellerangabe von 10.000 mAh wird bei der Powerbank 10000 von BSYYO zwar nicht ganz erreicht, aber zumindest 90 Prozent davon, was auch schon ein mehr als ordentlicher Wert ist. Nicht nur das beschert ihr ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die beiden verbauten USB-Anschlüsse können Geräte mit bis zu drei Ampere laden, was den Ladevorgang von Tablets und Smartphones angenehm kurz hält. Die Powerbank selbst kann man entweder via USB-C, oder Micro-USB laden, für beide Varianten ist der nötige Anschluss vorhanden, was die BSYYO angenehm vielseitig macht.

Mit einem Gewicht von 200 Gramm lässt sich die Powerbank leicht transportieren, nur für die Hosentasche wird es aufgrund der Abmessungen in der Regel wohl nicht reichen.

Anlass zur Kritik bietet die Powerbank keinen. Weil sie auch preislich nicht über die Strenge schlägt, ist die Powerbank 10000 von BYYO sehr empfehlenswert.

Mit Qi-Ladefunktion: Anker PowerCore III

Mit Qi-Ladefunktion

Anker PowerCore III

Test: Anker Powercore Iii
Egal ob Smartphone, Smartwatch oder Kopfhörer, sobald es drahtlos geladen werden kann, ist die Anker PowerCore III Wireless eine gute Wahl.

Die PowerCore III von Anker hält lange durch. Grund hierfür ist ihre Kapazität von satten 10.000 mAh. In unserem Test haben wir 6.616 mAh gemessen, was noch immer eine gute Leistung ist. Die Powerbank ist langgestreckt und dementsprechend schlank, weshalb man sie auch in kleineren Taschen gut verstauen kann. Insgesamt macht die Powerbank einen robusten und stabilen Eindruck.

Aufgeladen wird sie mittels USB-Kabel (Typ C), das im Lieferumfang enthalten ist. Ein Netzteil wird nicht mitgeliefert, zudem muss dieses auch über einen USB-Anschluss (Typ C) verfügen. Ebenso im Lieferumfang enthalten ist ein kleiner Transportbeutel, der aus Stoff gefertigt ist.

Die Powerbank von Anker verfügt über eine Schnellladefunktion, womit sich die Zeit beim Aufladen deutlich verkürzen lässt. Zudem lässt sich auch die Powerbank selbst schnell laden, da die beiden USB-Ports sowohl QuickCharge als auch PowerDelivery unterstützen. Ein weiteres Extra der PowerCore III: Sie beherrscht den Qi-Ladestandard. Man muss einfach ein mit der entsprechenden Technologie ausgerüstetes Smartphone auf den Ring an der Oberseite der Powerbank legen und schon wird Strom gezapft.

Kompakt: PowerAdd EnergyCell

Kompakt

PowerAdd EnergyCell Powerbank

Test  Strom für unterwegs: PowerAdd EnergyCell Powerbank
Bietet viel Zubehör, eine kompakte Bauform und eine gute Energieausbeute.

Bei der EnergyCell stimmen sowohl Leistung als auch der Preis. Auch das Zubehör ist umfangreich und die Powerbank hat neben ihren vielen Ladeanschlüssen sogar noch einen Lightning-Port.

Ein Zusatzkabel braucht man mit der PowerAdd EnergyCell nicht. Sowohl ein MicroUSB-Kabel als auch ein Adapter für USB-Typ-C und Lightning liegen bei. Es können also alle möglichen Geräte mit nur einem Kabel bespielt werden.

Es gibt einen MicroUSB-Port und zwei Typ-A-Anschlüsse. Sie haben einen Ausgangsstrom von 2,4 Ampere und laden die Geräte etwas schneller als der allgemeine Standard, der bei zwei Ampere liegt. Wenn man die Powerbank selbst aufladen möchte, geschieht das mit dem MicroUSB-Port, hier aber »nur« mit zwei Ampere. Dadurch dauert das Aufladen auch etwas länger.

Strom für unterwegs Test: Poweradd Scaled
Die PowerAdd EnergyCell ist robust und kompakt.

Die EnergyCell ist kompakt und dabei dicker als ein Smartphone. Die Größe ist für 15.000 mAh recht klein, im Test kamen 8.589 mAh an, was in Ordnung geht. Im Lieferumfang ist noch eine Stofftasche enthalten, die beim Transport Schutz bietet.

Für den günstigen Preis bekommt man hier ein kompaktes Gerät, das eine gute Leistung vorweist und durch das universelle Kabel mit einer hohen Benutzerfreundlichkeit punktet.

Was gibt es sonst noch?

Für wen es auch ein bisschen mehr sein darf, der kommt mit der Ockered Powerbank voll auf seine Kosten. Mit ihrer angegebenen Kapazität von 10.000 Milliamperestunden ist die Kapazität der Ockered Powerbank – zumindest auf dem Papier – recht üppig, tatsächlich gemessen haben wir jedoch nur 6532 Milliamperestunden, was in etwa 65 Prozent entspricht.

Mit dem größeren Akku geht natürlich auch ein größerer Platzbedarf einher, was die Powerbank von Ockered im Vergleich zu den anderen kleinen Powerbanks etwas klobiger wirken lässt. Positiver Nebeneffekt: Mit dem Größenzuwachs kommt auch ein weiterer USB-Anschluss daher, so hat man die Möglichkeit zwei Geräte auf einmal an der Powerbank zu laden.

Aufladen lässt sich die Ockered Powerbank mit einem MicroUSB-Kabel, das natürlich mitgeliefert wird. Die beiden Ports vom Typ USB-A liefern bis zu 2,4 Ampere, weshalb Geräte, die sich mit diese Stromstärke »betanken« lassen, angenehm zügig aufgeladen werden. Um einen Überblick behalten zu können, wie viel Restkapazität noch vorhanden ist, verfügt die Powerbank außerdem über vier kleine LEDs, die den Ladezustand – zumindest in 25-Prozent-Schritten – anzeigen.

Die Revolt Powerpack ist kompakt und hat wenig Gewicht – dennoch bietet sie ordentlich Energie. Sie gehört zu den Geräten um die 10.000 Milliamperestunden. Auch hier kommen die Werte nah an die Herstellerangabe heran. Zwei USB-Ausgänge ermöglichen das Aufladen zweier Geräte zur gleichen Zeit.

36.000 Milliwattstunden sind von Revolt angegeben: Wir haben 33.350 gemessen. 93 Prozent werden also erreicht, das ist ein super Ergebnis. Mit dieser Powerbank kann ein Smartphone etwa dreimal aufgeladen werden. Mit nur 195 Gramm ist die Revolt Powerpack sehr leicht für ihre Leistungsklasse – nur 6 Gramm pro Wattstunde sind ein Wert, den wenige Modelle erreichen.

Revolt Powerpack: Klein, günstig und trotzdem Leistungsstark.

Die Revolt Powerpack lässt sich über microUSB aufladen und benötigt dafür etwa fünf Stunden.

Die Powerbank von Jonkuu ist vor allem eins: sehr klein. Damit eignet sie sich super für die Hosen- oder Jackentasche. Zwar ist die Herstellerangabe von 10.000 mAh etwas zu hoch, wir haben gerade mal etwas mehr als 6.000 mAh gemessen, dafür bringt sie aber Ladeports für USB Typ-C, MicroUSB und Lightning mit.

Große Powerbanks

Hier finden Sie Powerbanks mit über 20.000 mAh. Das reicht sogar, um komfortabel einige Tage ohne Steckdose auszukommen. Selbst einen Laptop könnte man so aufladen.

Für den großen Strombedarf: RAV Power RP-PB006

Für den großen Strombedarf

RAV Power RP-PB006

Test  besten Powerbanks: RAV Power RP-PB006
Keine andere Powerbank schneidet bei der Kapazitätsmessung besser ab.

von 1245 Lesern gekauft

Mit der RAV Power RP-PB006 kann man sogar mehrere Tage ohne Strom seine Smartphones und Tablets durchfüttern. Diese Powerbank gehört zur Kapazitätsklasse um die 20.oo0 Milliamperestunden. Von den angegebenen 72.000 Millliwattstunden haben wir 68.650 gemessen – super Ergebnis!

Smartphones lassen sich damit sechs- bis siebenmal aufladen. Da kann sogar ein mehrtägiger Trip ohne Stromquelle kommen. Die RAV Power RP-PB006 erreicht ganze 95 Prozent der Herstellerangabe.

Über das Preis-Leistungs-Verhältnis kann man sich hier wahrlich nicht beschweren – manche Geräte dieser Klasse mögen günstiger sein, aber die Herstellerangaben weichen oft stark von der Realität ab, sodass man hier wirklich etwas für sein Geld geboten bekommt. Die Kosten liegen hier bei 41 Cent pro Wattstunde.

Hervorragend: Die Power RP-PB006 erreicht 95 Prozent der Kapazitätsangabe.

Stromstärke und Spannung sind standardisiert, es gibt auch hier zwei USB-Ausgänge zum parallelen Laden zweier Geräte. Wer eine sehr leistungsfähige Powerbank sucht, die einem über mehrere Tage Strom liefert und zudem nicht zu teuer ist, sollte zur RAV Power RP-PB006 greifen.

Kantiges Design: Green Cell PowerPlay 20

Kantiges Design

Green Cell PowerPlay 20

Test: Green Cell Powerplay 20
Eine gute Energieausbeute und flexible Ausgänge machen diese Powerbank empfehlenswert.

Die PowerPlay 20 von Green Cell besticht auf Anhieb durch ihr kantiges Design mit den trapezförmigen Seiten. Das wird auch an der LED-Anzeige des Ladestandes deutlich, der nicht einfach nur in Punkten, sondern in länglichen Segmenten dargestellt wird. Der Knopf zum Ein- und Ausschalten der Powerbank befindet sich im Logo. Das Gehäuse des Akkus macht einen robusten und hochwertigen Eindruck. Von den theoretischen 20.000 mAh bleiben laut unserer Messung 13.990 mAh übrig, wobei auch das noch ein guter Wert und genug Energie für unterwegs ist.

Aufgeladen wird die Green Cell via USB-C, je nach verwendetem Netzteil kann das jedoch auch mal neun Stunden lang dauern. Zum Aufladen von Smartphone und Co. kann man einen USB-C-Anschluss wählen, der die Schnellladefunktion PowerDelivery unterstützt. Sogar Laptops lassen sich damit aufladen, sofern sie kompatibel sind. Für zusätzliche Anschlussmöglichkeiten sorgen zwei weitere USB-Anschlüsse vom Typ A.

Das Gewicht der Green Cell beträgt 340 Gramm. Damit ist die Powerbank ein bisschen leichter als Konkurrenzmodelle mit einer ähnlich hohen Kapazität. Wer auf der Suche nach einem mobilen Stromspeicher ist, der viel Kapazität zu einem relativ niedrigen Preis bietet, der kann hier zugreifen.

Für Laptops: Anker PowerCore+

Für Laptops

Anker PowerCore+

Test besten Powerbanks: Anker PowerCore+
USB-C-Port mit bis zu 30 Watt – das reicht, um ein Notebook aufzuladen.

von 86 Lesern gekauft

Die Anker PowerCore+ unterstützt USB Power Delivery. Sie liefert damit über USB-C bis zu 30 Watt. Damit können sogar Notebooks aufgeladen werden. Aufladen funktioniert hier allerdings auch nur über USB-C. Man benötigt ein zusätzliches Netzteil, das viel Leistung mitbringt, damit man nicht so lange auf seine volle Powerbank warten muss.

Mit der Funktion »USB Power Delivery« kann die Powerbank über ihren USB-C-Anschluss bis zu 30 Watt liefern. Neuere Laptops können neben Smartphones so ebenfalls aufgeladen werden, sofern sie PD unterstützen. Laut Hersteller bringt die PowerCore+ eine Kapazität von 96.480 mWh mit, wir haben 79.522 gemessen, was in Ordnung ist.

Die Powerbank hat zwei USB-A-Ports, die jeweils mit drei Ampere arbeiten. Das ist deutlich mehr als der Standard von zwei Ampere. Beim Aufladen kommt der USB-C-Port zum Einsatz, leider fehlt hier ein zusätzliches Netzteil, das die geforderte Leistung erbringen kann.

Das Gehäuse ist solide und hochwertig, mit 591 Gramm ist die Powerbank auch recht schwer. Zwei LEDs zeigen den Ladestand des Akkus an.

Wer unbedingt USB PD sucht, der sollte hier zugreifen. Die Powerbank hat eine hohe Kapazität und Qualität. Wer aber nur sein Smartphone aufladen möchte, sollte sich weiter umsehen.

Viel Leistung: RoyPow

Viel Leistung

RoyPow Tragbares Ladegerät

Test: Roypow Tragbares Ladegerät
Der mobile Speicher von RoyPow überzeugt durch seine Vielfältigkeit und eine gute Energieausbeute.

Im Gegensatz zu vielen anderen Powerbanks ist die versprochene Kapazität der RoyPoy ziemlich nah an dem dran, was wir tatsächlich gemessen haben. Neben der hervorragenden Energieausbeute kommt die Powerbank auch mit Anschlussmöglichkeiten, die für viele Geräte passen dürften.

Die verbauten USB-Ports (Typ A und Typ C) beherrschen die gängigen Schnelllade-Protokolle (Quick Charge und Power Delivery). Damit kann mit einer Leistung von bis zu 30 Watt geladen werden, was nicht nur für Smartphone und Tablet, sondern auch für Notebooks reicht. Um auch Geräte laden zu können, die keinen USB-Anschluss haben, ist zudem ein Polstecker-Anschluss verbaut. Das passende Kabel ist im Lieferumfang enthalten.

Einziges Manko der extrem vielseitigen Powerbank ist ihr Gewicht, denn mit 630 Gramm ist sie alles andere als leicht. Dem hohen Gewicht ist das Klotz-Design nicht gerade zuträglich, wer allerdings eine leistungsfähige Powerbank sucht, die nicht nur das Smartphone, sondern auch den Laptop laden kann, der ist mit der RoyPoy bestens bedient.

Was gibt es sonst noch?

Die Anker PowerCore Essential kann Smartphones und Tablets schnell aufladen. Der Typ-C-Port funktioniert in beide Richtungen, ansonsten gibt es noch einen einzelnen Typ-A-Port.

Die Anker PowerCore Essential ist flach und etwa so groß wie ein modernes Smartphone. Sie ist gut zum Mitnehmen geeignet und bietet mit rund 20.000 mAh richtig viel Energie. Wir haben nur geringe Abweichungen von der Herstellerangabe feststellen können. Das reicht dann auch mal über ein Wochenende.

Die Anker unterstützt Schnellladefunktion und man kann sogar dank »Power Delivery« die Energieabgabe von fünf Volt bei drei Ampere einstellen, sodass auch größere Geräte geladen werden können. Die USB-Ports sind nicht auf eine feste Leistung begrenzt, man kann verschiedene Spannungen und Stromstärken einstellen.

Strom für unterwegs Test: Anker Powercore Scaled
Anker PowerCore Essential: Schlankes Design.

Das Gehäuse der Powerbank ist robust und qualitativ. Auch ein Power-Knopf wurde verbaut, der das Akkupack ein- und ausschaltet sowie die Ladestandsanzeige mittels vier LEDs ausgibt.

Die Anker PowerCore Essential ist eine solide Powerbank mit viel Kapazität. Hier hält der Hersteller vor allem, was er verspricht. Die Handhabung ist intuitiv und man erhält noch eine Stofftasche für den sicheren Transport.

Die Charmcast Powerbank ist vor allem eines: extrem flach. Abseits ihrer optischen Qualitäten kann die Powerbank mit einem USB-C, einem Micro-USB und einem Lightning-Anschluss geladen werden. Weil die Herstellerangabe der Kapazität allerdings Meilenweit von der tatsächlichen Akkukapazität entfernt ist, bleibt das einzige Kaufargument für diese Powerbank das schöne Design.

Die POWERBANK MICRO von Xlayer ist die Powerbank der Wahl für alle Puristen. Mit gemessenen 14.030 mAh liegt der Stromspeicher absolut im Rahmen, wenn man die Herstellerangabe von 20.000 mAh als Bewertungsmaßstab heranzieht, lediglich der verwendete Kunststoff macht keinen allzu hochwertigen Eindruck. Neben einem Micro-USB-Anschluss kann man auch via USB-C laden.

Was Sie über Powerbanks wissen sollten

Ganz so leicht lässt sich die Akku-Kapazität einer Powerbank nicht feststellen – sie ist sogar von der Außentemperatur abhängig. Bei tiefen Temperaturen liefern die Geräte erheblich weniger Energie. Auch die USB-Kabel sind keine zu vernachlässigenden Größen. Sie bestimmen die Energiemenge, die ein und aus geht. Die Hersteller übertreiben daher grundsätzlich bei ihren Angaben, denn ganz genau kann man es nie wissen.

Die Kapazität von Powerbanks wird üblicherweise in Milliamperestunden angegeben – allerdings sagen die Wattstunden viel mehr über die Leistung der Geräte aus. Wenn man sich entscheiden möchte, welches Gerät man nimmt, sollte man sich also diesen Wert anschauen. Wattstunden stehen für elektrische Arbeit und damit für die Energiemenge, die die Powerbank ausgeben kann.

   Unsere Empfehlungen sind redaktionell unabhängig.

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