Mobile Arbeitstiere zum kleinen Preis Test: Office Notebook

Office-Notebooks im Vergleich : Mobile Arbeitstiere zum kleinen Preis

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Update 19.10.2020

Für die Büro-Arbeit und den täglichen Gebrauch daheim muss es nicht ein teures Premium-Notebook sein, Office-Notebook gibt es schon für wenig Geld. Die neueste Technik bekommt man nicht, dennoch reicht die Leistung für die meisten Anwendungen aus. Wir haben 28 Office-Notebooks verglichen.

Update 23. Februar 2021

Wir haben drei weitere Office-Laptops unter die Lupe genommen. Neue Empfehlungen sind das Acer Aspire 5, das MagicBook 14 von Honor und das Lenovo IdeaPad 5.

19. Oktober 2020

Wir haben weitere Office-Notebooks getestet. Das HP 15-dw2267ng und das Lenovo IdeaPad S340 sind neue Empfehlungen.

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Mike Wobker
Mike Wobker
schreibt als freier Technik-Journalist unter anderem für Notebookcheck, Netzwelt, Golem und Computerbase und testet alles rund um PC & Notebooks.

Ein Notebook fürs Büro muss natürlich nicht mit der neuesten Hardware ausgestattet sein. Wichtig sind andere Kriterien: Ein flüssiges Arbeiten soll möglich sein, das Display soll passen und das Tippen soll schnell und angenehm funktionieren – eben alles, was man im Büroalltag so braucht. Und dafür möchte man natürlich nicht so viel ausgeben wie für ein High-End-Laptop. Daher haben wir 28 günstige Modelle genauer betrachtet, wovon 12 noch verfügbar sind.

Kann alles: Acer Aspire 5

Das Aspire 5 erfüllt alle Ansprüche, die wir an ein Office-Laptop stellen: Die Performance ist für den Bürobetrieb mehr als ausreichend, der Akku hält, wenn es sein muss, den ganzen Tag lang durch und obendrein ist die Verarbeitung auf einem angenehm hohen Niveau.

Kann alles

Acer Aspire 5

Test günstige Office-Notebook: Acer Aspire 5 A515-43-R6WW
Mit dem Acer Aspire 5 ist man rundum gut versorgt. Es meistert Alltagsaufgaben mühelos und ist für einen guten Preis zu haben.

Wie es in der 15-Zoll-Klasse mittlerweile üblich ist, kommt das Acer mit relativ schlanken Gesamtabmessungen sowie einem schmalen Displayrahmen. Das sieht nicht nur schick aus, sondern spart auch Gewicht. Wer sein Laptop jeden Tag mit sich herumschleppen muss, wird es also durchaus zu schätzen wissen, dass man hier nur 1,6 Kilogramm zu tragen hat.

Trotz des geringen Gewichts bleiben bei dem Bürohengst keine Wünsche offen: Eine SSD mit einer Speicherkapazität von einem Terabyte ist ebenso an Bord wie ein 16 Gigabyte großer Arbeitsspeicher. Wenn das irgendwann einmal nicht mehr reichen sollte, kann man übrigens beides recht einfach erweitern. An Anschlüssen stehen die beiden USB-Varianten (Typ A und Typ C), HDMI, 3,5mm-Klinke, sowie Gigabit-LAN zur Verfügung. Auch WLAN und Bluetooth sind mit an Bord.

Zwar besteht das Gehäuse des Acer »nur« aus Kunststoff, die Verarbeitung bewegt sich aber auf einem sehr hohen Niveau, es gibt keine unsauberen Kanten und auch die Spaltmaße stimmen. Klappt man den Bildschirm auf, wird das Laptop von der Unterseite des Bildschirms leicht angehoben. Das verbessert zwar die Luftzufuhr, kann aber beim Abstellen auf den Schenkeln unangenehm sein.

Weil Intel seine Hausaufgaben gemacht und im Rennen der Chip-Giganten wieder einiges an Boden gut gemacht hat, empfehlen wir einen Intel Prozessor der Tiger-Lake-Generation. Der Core i5-1135G7 ist ein Vierkern-Prozessor, der mit einer Taktrate von 2,4 Gigahertz jeder Aufgabe im Büro locker gewachsen ist. Sollte sich die Arbeit kurzfristig einmal stapeln, stehen im Boost-Modus 4,2 Gigahertz Taktfrequenz bereit.

Für den Alltag im Büro, den ein oder anderen Stream sowie kleinere Foto- und Videobearbeitungen ist die interne Grafikkarte völlig ausreichend. Wer aktuelle Spieletitel auf dem Laptop zocken will, der sollte sich allerdings nach einem anderen Modell umsehen, dass zumindest im Hinblick auf die Grafik-Power mehr leistet.

Das Display des Acer löst in FULLHD (1.920 x 1.080 Pixel) auf und ist matt. Damit ist man zwar vor störenden Reflexionen halbwegs sicher, im Freien sollte man sich mit dem Acer aber dennoch ein schattiges Plätzchen suchen. Unterm Strich ist das Bild des Acer Aspire 5 aber sehr gelungen, Farben wirken kräftig und sind nur für anspruchsvolle Gemüter einen Tick zu kontrastarm. Einziger Kritikpunkt ist das leicht klappernde Touch-Pad.

Lange Akkulaufzeit: Honor MagicBook 14

Wem ein 13-Zoll-Laptop zu klein und ein 15-Zoll-Modell zu groß ist, der sollte sich das MagicBook 14 von Honor genauer ansehen, denn es liegt genau zwischen den beiden Größen. Erfreulich ist, dass es nicht nur aufgrund seiner Abmessungen, sondern auch wegen seiner langen Akkulaufzeit (14 Stunden!) ohne Weiteres in die Rubrik »Reise-Notebook« passt.

Lange Akkulaufzeit

Honor MagicBook 14

Test Mobile Arbeitstiere zum kleinen Preis: Honor MagicBook 14
Das Honor MagicBook 14 ist etwas kleiner und damit auch besonders mobil. Die Leistung steht größeren Laptops aber in nichts nach.

Keine Preise gefunden.

Das MagicBook zeigt sich durchaus anschlussfreudig: Neben einem USB-C-Port, der primär zum Laden dient, gibt es zwei weitere Typ-A-USB-Ports, einen HDMI-Anschluss und eine Anschlussmöglichkeit für das Headset. Für die drahtlose Kommunikation stehen WLAN (Wi-Fi-6), NFC und Bluetooth 5 bereit, einen klassischen LAN-Anschluss sucht man jedoch vergeblich.

Ganz und gar nicht vergeblich sucht man nach Leistung. Dafür sorgt ein Ryzen 5 4500U aus dem Hause AMD sowie ein mit acht Gigabyte völlig ausreichend dimensionierter Arbeitsspeicher. Bei der verbauten Festplatte handelt es sich um ein schnelles SSD-Modell, das mit seiner Kapazität von 512 Gigabyte groß genug für den Büro-Alltag ist. Wem das nicht reicht, der kann sich eine externe Festplatte anschaffen.

Weil es sich bei der Grafikeinheit des Honors um eine integrierte Lösung handelt, ist ihre Leistungsfähigkeit ein wenig eingeschränkt. Anspruchsvolle Grafik-Anwendungen lassen sich damit nicht flüssig bearbeiten, für Office-Anwendungen und das Surfen im Internet ist sie aber völlig ausreichend.

Negativ in Erinnerung geblieben ist uns beim MagicBook 14 nur die integrierte Webcam. Die befindet sich nämlich auf Höhe der Tastatur und sorgt so bei Videokonferenzen dafür, dass man ein wenig unvorteilhaft rüberkommt.

Preiswert: Lenovo IdeaPad 5

Das IdeaPad gibt es in den unterschiedlichsten Größen- und Ausstattungsvarianten. Vor dem Kauf sollte man deshalb in jedem Fall die Produktbeschreibung genau prüfen. In der von uns empfohlenen Ausstattungslinie kommt ein aktueller Intel-Prozessor zum Einsatz.

Preiswert

Lenovo IdeaPad 5

Test: Lenovo Ideapad 5i
Für das IdeaPad 5 muss man nicht viel zahlen und ist dennoch bestens für den Office-Alltag gewappnet.

Der Intel-Chip sorgt dafür, dass man für Office-Programme und das Surfen im Internet bestens gerüstet ist. Solche Aufgaben gehen dem mobilen Rechner von Lenovo spielend von der Hand. Für geringe Speicher- und Ladezeiten sorgt eine 512 Gigabyte große SSD, die für den Großteil der Nutzer völlig ausreichend sein sollte. Wer dennoch mehr will, der kann im Zweifel noch immer auf eine externe Speicherlösung setzen.

Nicht erweiterbar dagegen ist der acht Gigabyte große Arbeitsspeicher – und acht Gigabyte sind auch nicht die Welt, aber irgendwo müssen ja bei so einem günstigen Preis Abstriche gemacht werden.

Besonders gelungen ist die Tastatur des Lenovo, vor allem Vielschreiben werden mit ihr äußerst zufrieden sein und gerne längere Texte darauf tippen. Auch das Clickpad verrichtet zuverlässig seinen Dienst. Eine Kleinigkeit, die aber oft den Unterschied ausmacht, ist die Tastatur-Beleuchtung. Für alle, die darauf Wert legen, können wir Entwarnung geben: Auch darüber verfügt das IdeaPad 5.

Ebenso überzeugt der Bildschirm des Lenovo: Er ist schön hell und punktet mit kräftigen Farben, darüber hinaus verhindert die matte Oberfläche Reflexionen und Spiegelungen. Lediglich das Gehäuse hätte ein wenig stabiler ausfallen dürfen, das kann die Konkurrenz ein wenig besser.

Für Büro und Reise: Acer Swift 3

Für Büro und Reise

Acer Swift 3

Test: Acer Swift 3
Er ist klein, es ist leicht, es ist das Acer Swift 3 und bietet mit Technik von AMD viel Leistung fürs Geld.

Das Acer Swift 3 gibt es in verschiedenen Varianten, für unseren Test schauten wir das Acer Swift 3 SF314-41-R3C6 an. Darin verbaut sind ein Ryzen 5 3500U von AMD, der energiesparend ist, aber wenn es darauf ankommt eine Taktrate von bis zu 3,7 Gigahertz bietet, sowie ein 256 Gigabyte großer SSD-Speicher. Das Gehäuse des Acer ist aus Aluminium gefertigt. Mit einem voll geladenen Akku sind acht Stunden ohne Aufladen drin, sofern keine Überstunden anfallen, kann im Büro auf das Netzteil also verzichtet werden.

Die lange Akkulaufzeit macht das Laptop jedoch nicht nur für die Nutzung im Büro attraktiv, denn auch als Reisebegleiter macht das 14-Zoll-Laptop eine gute Figur. Vor allem bei hellen Arbeitsplätzen ist uns der matte Bildschirm des Acer positiv aufgefallen, da er wenig Reflexionen und Spiegelungen aufweist. So war stets ein angenehmes Arbeiten möglich.

Ebenso angenehm und darüber hinaus ein nützliches Extra ist die Möglichkeit, das Laptop mithilfe des Fingerabdrucksensors zu entsperren, das spart im Alltag Zeit und Tastaturanschläge.

Wie so viele Notebooks krankt auch das Acer Swift 3 ein wenig an den Lautsprechern. Anspruchsvolle Menschen werden hier nicht um die Nutzung externer Audioquellen herumkommen, zu mager ist das, was das Laptop akustisch zu bieten hat. Erfreulich ist jedoch, dass Acer seinem 1,5 Kilogramm Leichtgewicht alle gängigen Anschlüsse zur Seite stellt, sogar der moderne USB-C-Standard ist vertreten. In Summe ist das Swift 3 ein zuverlässiger Begleiter im Büroalltag, der mit seinem schicken Aluminiumgehäuse und wenigen Schwächen überzeugen konnte.

Was gibt es sonst noch?

Huawei legt bei seiner Laptop-Sparte den Fokus nicht auf Vielfalt und Auswahlmöglichkeit für den Kunden, sondern darauf, viel Leistung zu einem möglichst geringen Preis anzubieten. Deshalb stehen die Notebooks jeweils nur in einigen wenigen Grundkonfigurationen zur Verfügung. Bei der Zusammenstellung dieser wird jedoch vieles richtig gemacht, so auch beim MateBook D 15.

Ganz untypisch für ein Laptop dieser Preisklasse, ist das Huawei in formschönes Aluminium gehüllt. Auf der Tastatur lässt sich gut schreiben, lediglich eine Beleuchtung haben wir dabei vermisst. Ein AMD Ryzen 5 3500U sorgt mit einer Taktfrequenz von bis zu 3,7 Gigahertz für ein gesundes Performance-Fundament, das mit Bürosoftware alleine beinahe schon unterfordert wirkt.

Mit an Bord ist außerdem eine SSD-Festplatte mit 256 Gigabyte, sowie ein mit acht Gigabyte vollkommen ausreichend dimensionierter Arbeitsspeicher. Auch bei der WLAN-Verbindung geizte Huawei nicht und spendierte seinem Matebook D 15 den aktuellen ac-Standard, der eine Anbindung an das störungsfreie 5-Gigahertz-Band ermöglicht. Besonders angenehm war, wie ruhig das Notebook gearbeitet hat, solange die Rechenlast in einem überschaubaren Rahmen blieb.

An seine Grenzen kommt das Huawei MateBook D 15 erst bei umfangreichen Videobearbeitungen, oder wenn aktuelle Spiele in hoher Auflösung gespielt werden sollen, dafür reicht die Grafikleistung dann leider nicht mehr aus. Für das Streamen von Filmen und das Bearbeiten von Bildern ist die interne Grafikkarte jedoch völlig ausreichend. Der matte Bildschirm des MateBook D15 ist mit 15,6-Zoll ausreichend groß und bietet mit seiner FullHD-Auflösung ein scharfes und detailreiches Bild.

Minuspunkte gab es hingegen für die leisen Lautsprecher und den USB-C-Anschluss. Dass das Laptop über diesen modernen Anschlusstyp verfügt, ist zwar grundsätzlich ein Pluspunkt, weil das Huawei jedoch nur einen USB-C-Port besitzt und dieser gleichzeitig der Anschluss des Ladekabels ist, gibt es während des Ladevorgangs keine Möglichkeit, von diesem Anschluss Gebrauch zu machen.

Lenovos IdeaPad 320S ist ebenfalls ein empfehlenswertes Office-Notebook für uns. Für unter 400 Euro ist es nicht teuer und verfügt trotzdem über genügend Leistung für die täglichen Aufgaben. Die Verarbeitung wirkt solide und nicht billig. Damit kann man sich auch gut und gern bei einem Kunden sehen lassen. Wir empfehlen die Variante »80X400HHGE« des IdeaPad 320S, diese Variante bietet eine 128 GB SSD Speicher und den Prozessor Intel Pentium 4415U.

Der Speicher mag etwas klein sein, dafür ist er sehr schnell und erlaubt ein deutlich flüssigeres Arbeiten. Abgerundet wird das Paket durch acht Gigabyte DRR4-Ram. Insgesamt bietet die Ausstattung einen Ausgleich zwischen Leistung und Akkulaufzeit, 7 Stunden hält der Akku bei uns im Dauer-Surf-Test durch. Mit 1,7 Kg ist der 14-Zoll Full-HD-Laptop auch nicht zu schwer. Wer ein ausgewogenes Gerät mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis sucht, der ist bei Lenovo mit seinem 320S aber genau richtig.

Der Prozessor des HP ProBook 455R G6 stammt von AMD und hört auf den klangvollen Namen Ryzen 7 3700U. Die vier Rechenkerne arbeiten mit einer maximalen Taktrate von 4 Gigahertz und können zeitgleich bis zu acht Aufgaben bewältigen. Dazu gibt es einen Arbeitsspeicher, der mit 16 Gigabyte mehr als üppig dimensioniert ist, sowie eine 512 Gigabyte große Festplatte. Mit der Radeon RX Vega 10 taugt der HP zwar nicht zum Ersatz für den Gamer-PC, für die allermeisten Grafikanwendungen sollte die Leistung dieser integrierten Grafikeinheit jedoch völlig ausreichend sein.

Ansonsten macht die »Hardware« aber einen mehr als soliden Eindruck. Die Tastatur ist für den täglichen, auch längeren Einsatz gut zu gebrauchen und das Clickpad überzeugte uns ebenso, selbst das Klicken auf das Pad selbst (Tasten sind leider keine vorhanden) ging immer gut und flott von der Hand. Mit einer Akkulaufzeit von acht Stunden bietet das ProBook genug Saft für den ganzen Arbeitstag. In unserem Test gehörte das HP ProBook 455R G6 preislich zwar zur oberen Hälfte, wurde dieser Position aber auch hinsichtlich seiner Performance gerecht. Alles in allem bekommt man hier viel Laptop für einen vergleichsweise moderaten Preis.

Mit dem IdeaPad S340 von Lenovo erhält man für vergleichsweise wenig Geld ein Notebook mit 14 Zoll Bildschirmdiagonale. Damit ist der mobile Rechner etwas kleiner als die Konkurrenz, was den Vorteil hat, dass er sich so besser und einfacher transportieren lässt. Die Transporttauglichkeit des Lenovo wird von seinem Plastikgehäuse zusätzlich unterstützt, da dieses entsprechend leicht ist.

Für die nötige Performance im Büro-Alltag sorgt ein AMD Prozessor, dessen vier Rechenkerne jeweils eine Taktfrequenz von bis zu drei Gigahertz leisten können. Flankiert wird diese Ausstattung von einem acht Gigabyte großen Arbeitsspeicher und einer internen Grafiklösung von AMD (Radeon RX Vega 8).

Das Display des IdeaPad S340 befindet sich, was die Leuchtkraft betrifft, auf einem hohen Niveau, Farben haben allerdings ein wenig blass gewirkt. Für einen Tag im Büro sollte man auf keinen Fall das Netzteil vergessen, denn acht Stunden hält das Notebook nicht ganz durch. Besonders positiv sind uns im Test die vielen Anschlüsse aufgefallen, mit denen das Lenovo ausgerüstet ist, lediglich einen GigabitLan-Port haben wir vermisst.

Die 512 Gigabyte große SSD bietet genug Speicher um auch größere Projekte darauf archivieren zu können. Sollte der Speicherplatz dennoch nicht reichen, lässt sich im Lenovo IdeaPad S340 problemlos eine weitere SSD unterbringen.

Der Aspire 3 von Acer ist sehr leistungsstark und ein klassischer Desktop-Ersatz. Das Display ist groß und der Mix aus einem Terabyte HDD und 16 Gigabyte SSD bietet sowohl viel Platz als auch Tempo auf Abruf. Damit können auch fordernde Arbeiten mit dem Gerät erledigt werden. Dank der leicht zugänglichen Hardware kann die Festplatte und der Arbeitsspeicher leicht aufgerüstet werden. Die leistungsstarke Ausstattung wirkt sich selbstverständlich auf die Akkulaufzeit aus, dennoch ist Laufzeit in Ordnung.

An der Ausstattung kann man eigentlich nur die Tastatur bemängeln. Bei der Größe kann man ein gutes Layout und ein bequemes Tippen erwarten, aber leider sind die Tasten so nah beieinander, dass man oft eine falsche Taste erwischt beim Schreiben. Für dieses Design hat sich Acer entschieden, um ein ganzes Ziffernblock unterzubringen. Wenn Sie oft Zahlen eingeben, ist das aber vorteilhaft. Insgesamt stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis beim Acer Aspire 3.

Das 15-dw2267ng von HP ist für mehr gemacht als nur Büro. Office-Anwendungen bringen das Notebook von HP nicht an seine Leistungsgrenze. Mit einem Arbeitsspeicher von acht Gigabyte und einem Intel Core i5 Prozessor, der mit bis zu 3,6 Gigahertz taktet, ist das Laptop auch für anspruchsvollere Aufgaben durchaus geeignet. Zur Ausstattungsliste des Laptops gehört zudem eine SSD-Festplatte, deren 512 Gigabyte Speicher recht üppig dimensioniert ist.

Ein kleines Ausstattungs-Highlight ist die GeForce MX330. Diese zusätzliche Grafikkarte aus dem Hause Nvidia sorgt dafür, dass Video- und Bildbearbeitung durchaus etwas komplexer ausfallen können, wohingegen die Darstellung moderner Spieletitel nicht zu ihren Stärken gehört. Bei der Darstellung hat das Display des HP ein wenig geschwächelt. Zwar löst dieses in FullHD auf, Helligkeit und Farbwiedergabe hätten hier aber insgesamt ein bisschen kräftiger ausfallen dürfen.

Das Kunststoffgehäuse macht einen einfachen, aber stabilen Eindruck und auch das Gewicht des Laptops fällt mit lediglich 1,75 Kilogramm angenehm gering aus. Einen ganzen Arbeitstag hält das HP 15-dw2267ng leider nicht durch, nach sechs Stunden muss es wieder aufgeladen werden. Unterm Strich bekommt man beim HP einen soliden Allrounder, mit dem genug Leistung für den Alltag vorhanden ist und ein angenehm leises Arbeiten möglich ist.

Dell kennt man eigentlich nur von Premium-Geräten, aber auch dieser Hersteller bietet günstigere Modelle an. Ein solches Gerät ist der Dell Inspiron 15. Es verfügt über ein schlichtes Design und auch der Ryzen-Prozessor ist einer der stärksten im Vergleich. Weshalb er keine Empfehlung bekommen hat? Leider wurde nur eine herkömmliche HDD verbaut und keine SSD und auch der Akku ist nicht so stark. Außerdem profitieren Ryzen-CPUs von schnellem und üppigem Arbeitsspeicher, daran hätte Dell nicht sparen sollen. Diese Nachteile kann man ausmerzen, wenn man sich zutraut, die Komponenten selbst auszutauschen. Dann erhält man einen leistungsfähigen Laptop, der sogar Spiele mit niedrigen Details flüssig darstellen kann.

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