Laptop Test: Dell Xps 13 9389 1

Premium-Laptops im Vergleich : Mobil im Arbeitsalltag

Update 15.12.2021

Leistungsstark und überall dabei. Die neuesten Laptops lassen kaum noch Wünsche offen und machen die Zeit vergessen, als man noch an einen Desktop-Computer gebunden war. Die Auswahl ist inzwischen groß, der Vergleich zeigt, welcher Laptop zu wem passt.

Update 15. Dezember 2021

Wir haben sieben weitere Laptops getestet. Neue Empfehlungen sind das Schenker Vision 14, das Asus ZenBook 13 OLED und das Apple MacBook Pro 14 mit dem neuen, Apple-eigenen M1-Chip Prozessor.

Mike Wobker
schreibt als freier Technik-Journalist unter anderem für Notebookcheck, Netzwelt, Golem und Computerbase und testet alles rund um PC & Notebooks.

Wer den ganzen Tag auf einen Bildschirm starrt, der möchte keine Kompromisse bei seinem Arbeitsgerät eingehen. Die Premium-Laptops haben nahezu alle Kinderkrankheiten abgelegt und sind wahrlich starke Performer. Sie können mit leistungsstarken Prozessoren, hervorragenden Displays, langanhaltenden Akkus aufwarten und die Zeit von schweren »Schlepptops« ist schon lange vorbei, da die Geräte kaum noch etwas wiegen.

Die Leistungsstärke der Prozessoren hat sich in der letzten Zeit nicht mehr merklich verändert, allerdings bringen die neuesten Laptops die gleiche Leistung, verbrauchen jedoch weitaus weniger Strom. Das führt dazu, dass die Kühlung kleiner und auch die Akkus leichter werden. Eine immer noch fragliche Entwicklung ist der große Verzicht auf Anschlüsse, was einen in Zeiten von Bluetooth und Cloud-Lösungen nicht vor große Probleme stellt, aber für viele immer noch einen gewöhnungsbedürftigen Trend darstellt.

Stutzig macht vielleicht der Preis, aber dabei sind die Geräte mittlerweile nur ein bisschen teurer als die neuesten Smartphones der Marktführer. Wir haben genau untersucht, wo die Unterschiede liegen und ermöglichen Ihnen den richtigen Laptop für ihr tägliches Einsatzgebiet zu finden.

Vergleichstabelle
Vergleichstabelle
Anschluss-VielfaltSatte FarbenLeichtgewichtOptimierte Hardware-Software-Kooperation
Test: Bildschirmfoto 2021 11 05 Um 11.53.08Test: Asus Zenbook 13 OledTest: Apple Macbook Air Mit M1 (2020)Test: Apple Macbook Pro 14 (2021)
Modell Schenker Vision 14 Asus ZenBook 13 OLED Apple MacBook Air (2020) Apple MacBook Pro 14 (2021)
Pro
  • Sehr gute Leistung
  • Sehr leicht und kompakt
  • Gute Eingabegeräte
  • RAM und SSD aufrüstbar
  • Gute Konfigurationsmöglichkeiten
  • Kompaktes Gehäuse
  • Gute Leistung
  • Tolles OLED-Display
  • Solide Akkulaufzeit
  • Gute Leistung
  • Hochwertige Materialien und Verarbeitung
  • Gute Alltagsleistung
  • Hochauflösendes Display
  • Sehr gute Leistung
  • Großartiges Display
  • Leise
  • Mehr Anschlüsse als Vorgänger
Contra
  • Bildschirmschaniere wippen etwas nach
  • Magnesiumgehäuse ist Geschmackssache
  • Wenig Anschlüsse
  • Lüfter unter Last etwas störend
  • Aufpreise für mehr Speicher sehr hoch
  • Wenige Anschlüsse bzw. Adapter notwendig
  • Keine Möglichkeit zum Aufrüsten
  • Bereits als Basismodell sehr teuer
  • Größer und schwerer als Vorgänger
  • Webcam-Einbuchtung ist gewöhnungsbdürftig
Bester Preis
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Anschluss-Vielfalt: Schenker Vision 14

Anschluss-Vielfalt

Schenker Vision 14

Test: Bildschirmfoto 2021 11 05 Um 11.53.08
Das Vision 14 von Schenker hat eine tolle Leistung, ist kompakt und sehr leicht. Es bietet eine große Anschlussvielfalt und ist aufrüstbar.

Das Vision 14 von Schenker vereint fast alles, was ein guter Laptop bieten sollte. Er ist mobil und aufrüstbar, hat eine tolle Leistung sowie ein angenehm großes Display im Format 16:10. Außerdem verfügt er über viele verschiedene Anschlüsse, die so gut wie keine Wünsche unerfüllt lassen.

Was Schnittstellen angeht, ist Schenker auf Zack. Neben einem USB-C 3.2 Port der zweiten Generation hat der Laptop zudem einen Thunderbolt-4-Anschluss. Beide Anschlüsse unterstützen PowerDelivery und DisplayPort 1.4. Das ermöglicht zum Beispiel das Anschließen zweier Monitore oder auch das Aufladen des Laptops. Das Netzteil wird separat angeschlossen; es wird also nicht wie bei manchen anderen Geräten ein anderweitig nutzbarer Port belegt.

Darüber hinaus verfügt das Vision 14 über einen HDMI-2.0-Anschluss, zwei USB-A 3.2 Ports der ersten Generation, einen Audioanschluss (3,5 mm), einen SD-Kartenleser und ein Kensington Lock. Im Gegensatz zu anderen Herstellern, die eher Anschlüsse einsparen, baut Schenker auf Vielfalt.

Lediglich einen Ethernet-Anschluss gibt es zu vermissen. Das dürfe für viele jedoch eher irrelevant sein. Mit Bluetooth 5 und Wifi 6 sind die Wireless-Komponenten dem Alltagsgebrauch gewachsen.

Das Full-HD-auflösende, matte ISP-Display mit 1920 x 1200 Pixeln liefert gute Farben und solide Beleuchtung im Format 16:10. Es gibt auch die Möglichkeit, gegen Aufpreis ein helleres und höher auflösendes (2.800 x 1.800 Pixel) Display zu erwerben. Das beeinträchtigt jedoch die Akkulaufzeit negativ. Beiden Displayoptionen gemein ist, dass sie sich auch problemlos im Freien oder anderen hellen Umgebungen nutzen lassen, solange die Lichtquelle das Display nicht direkt anstrahlt.

Durch die schmale Einfassung des Displays entsteht der Eindruck, man würde auf einen so gut wie randlosen Bildschirm schauen. So wirkt die Bildfläche optisch größer. Was ebenfalls dazu beiträgt, ist das 16:10-Display, das es ermöglicht, Inhalte bequemer abzulesen. Die Farben werden dank dem IPS-Panel besonders intensiv wiedergegeben und auch die Kontraste sind überdurchschnittlich gut. Ebenfalls positiv anzumerken ist die durchweg hohe Blickwinkelstabilität. Über dem Display befindet sich eine Webcam.

Die verbauten Prozessoren stammen von Intel und sind Teil der Tiger-Lake-Generation. Der von uns hier empfohlene Laptop verfügt über einen Intel Core i5-1135G7. Es gibt aber auch Modelle, die wahlweise mit einem i5-11300H beziehungsweise einem i7-11370H ausgestattet sind. Diese haben mehr Powerreserven und sind dennoch sparsam, was den Energieverbrauch angeht.

Der Prozessor unterstützt moderne Videofähigkeiten und ist per Thunderbolt auch zu einer flüssigen 4K-Ausgabe fähig. Das ermöglicht das Abspielen hochauflösender Videos im Format H.256 bei minimaler Prozessorlast. Das beansprucht den Akku deutlich weniger, wodurch das Notebook sich weniger erhitzt und folglich der Lüfter nicht so stark beansprucht wird.

Die CPU bringt geringe Grafikleistung mit und mit dem eingebauten Grafikchip Iris XE von Intel reicht es sogar zum Spielen älterer oder weniger anspruchsvoller Spiele. Für allen, denen das nicht genug ist, bietet Schenker dieses Modell bald in einer Version mit NVIDIA GeForce 3050 Ti Grafikkarte an. Zwar ist auch diese Grafikkarte nicht High End, beschert der GPU des Laptops aber mehr Leistung.

Im Alltag verhält die Lüftung sich eher ruhig. Bei Belastung ist der Lüfter deutlich zu hören, aber der Geräuschpegel ist noch akzeptabel. Generell werden eher die mittleren und hinteren Bereiche des Laptops heiß. So kann er auch bei hoher Rechenlast noch angenehm auf dem Schoß balanciert werden.

Laptop Test: Schenker Vision 14 Boden
Ein großer Vorteil des Vision 14 von Schenker ist, dass sich SSD und RAM unkompliziert austauschen lassen. Man muss lediglich die Bodenabdeckung des Laptops abnehmen.

Der Schenker Vision 14 ist mit einer M.2-SSD mit einem 500 Gigabyte Speicher ausgestattet und hat zudem noch 16 Gigabyte Arbeitsspeicher. Diese Werte sind heutzutage so gut wie Standard. Positiv anzumerken ist, dass sich der Speicher aufrüsten lässt. Es sind zwei weitere RAM-Slots verfügbar, die sich auf maximal 64 Gigabyte vergrößern lassen. Ein Steckplatz für eine zweite SSD ist ebenfalls vorhanden. Das Aufrüsten können Sie selbst übernehmen. Schrauben Sie einfach die Bodenabdeckung mit Hilfe eines Kreuzschlitz-Schraubenziehers auf, um an die Komponenten heranzukommen.

Mit etwa einem Kilogramm ist der Vision 14 von Schenker ein echtes Leichtgewicht. Zu verdanken ist das vor allem dem Kunststoff-Bildschirmrahmen und dem Gehäuse, das aus einer Magnesiumlegierung besteht. Generell ist die Verarbeitung des Gerätes sehr hochwertig. Einzig die Scharniere am Deckel könnten ein bisschen strenger angezogen sein. Die Oberfläche hat eine angenehme Haptik und ist leicht zu reinigen.

Nicht nur das Gewicht, sondern auch die Abmessungen tragen dazu bei, dass das Vision 14 so gut für unterwegs geeignet ist. Zwar ist das Display groß, dennoch sind die Abmessungen kompakt, sodass sich das Notebook leicht transportieren und verstauen lässt.

Laptop Test: Schenker Vision 14 Front
Das 16:10-Display hat eine Bilddiagonale von 14 Zoll. Touchpad und Tastatur sind angenehm zu bedienen.

Die Tastatur ist hintergrundbeleuchtet und das Tippen fühlt sich toll an. Sie ist zudem sehr leise. Beim Touchpad verhält sich die Sache etwas anders. Hier sind Feedback und Gleiteigenschaften gut, allerdings ist das Klickgeräusch verglichen mit der Tastatur etwas laut.

Insgesamt gibt es wenig am Vision 14 von Schenker auszusetzen. Zudem ist manches schlicht Geschmackssache. Für Freunde von Alu-Gehäusen – wie man sie etwa beim MacBook findet – werden sich an das Magnesiumgehäuse erst gewöhnen müssen. Auch wenn es genauso hochwertig und stabil ist, sind Haptik und Optik einfach anders. Größte Schwäche des Laptops ist wohl das Deckel-Scharnier, das nachwippt. Das ist jedoch Meckern auf hohem Niveau.

Satte Farben: Asus ZenBook 13 OLED

Satte Farben

Asus ZenBook 13 OLED

Test: Asus Zenbook 13 Oled
Das Asus ZenBook 13 OLED ist ein kompaktes und leichtes Laptop mit einem farbprächtigen Display und guter Leistung.

Wem vor allem ein gutes Display wichtig ist, der sollte einen Blick auf die OLED-Version des ZenBook 13 von Asus werfen. Das kontrast- und farbreiche OLED-Display überzeugt unter anderem mit einer sehr hohen Blickwinkelstabilität.

Verglichen mit dem Schenker Vision 14 ist das ZenBook aufgrund seines kleineren Displays unterm Strich etwas kompakter, bringt jedoch 200 Gramm mehr auf die Waage. Die Mobilität ist dadurch jedoch kaum beeinträchtigt. Aber: Im Freien spiegelt das Display, was doch ein Manko ist.

Die Verarbeitung des Aluminiumgehäuses ist hochwertig. Bei den Anschlüssen beschränk Asus sich allerdings leider auf ein Minimum. Zusätzlich zu den beiden USB-C-Ports sowie dem HDMI-Anschluss gibt es immerhin noch einen Kartenleser für microSD und einen USB-A-Port. Zudem wird einer der beiden USB-C-Anschlüsse beim Laden vom Netzteil in Anspruch genommen.

Was die Leistung angeht, kann sich das ZenBook durchaus sehen lassen. Mit dem Intel Core i7-1165G7 als Prozessor und einem integrierten Grafikchip von Intel, dem Iris Xe Graphics G7, liegt er sogar leicht über den Werten des Vision 14. Die Akkulaufzeit beträgt neun Stunden. Bei starker Belastung werden zudem die Lüfter ziemlich laut.

Auch was das Thema Aufrüsten betrifft, gilt es beim ZenBook 13 Abstriche zu machen. Während sich die SSD problemlos austauschen lässt, ist der 16 Gigabyte große Arbeitsspeicher fest verlötet.

Wer mit den genannten Kritikpunkten leben kann, bekommt mit dem ZenBook 13 von Asus einen Laptop mit tollem OLED-Display, der gut für unterwegs geeignet ist – und all das zu einem durchaus angemessenen Preis. Wer bereit ist, etwas mehr zu investieren, sollte sich das Dell XPS 13 9310 anschauen, das ein höher auflösendes OLED-Display bietet.

Leichtgewicht: Apple MacBook Air

Leichtgewicht

Apple MacBook Air (2020)

Test: Apple Macbook Air Mit M1 (2020)
Auch das günstige MacBook Air arbeitet nun mit dem M1-Chip von Apple. Dessen Leistung ist hier zwar etwas niedriger, dafür braucht es nun keinen Lüfter mehr.

Im MacBook-Air-Modell von 2020 ist der Apple-eigene M1-Chip verbaut. Dieser verschafft dem Laptop eine hohe Leistung und ist dennoch sehr energieefizient, was sich bei den Akkulaufzeiten wiederspiegelt. Die von Apple gewohnt hohe Qualität was die Verarbeitung und das Material betrifft bleiben bei diesem Modell ebenso erhalten wie das schlanke Design. Das Magic Keyboard ist ebenfalls wieder mit dabei.

Ebenso verhält es sich mit dem farbstarken,13,3 Zoll großen True-Tone-Display. Der Bildschirm hat ein glänzendes Finish, spiegelt jedoch nicht so stark wie man erwarten könnte. Zum Arbeiten im Freien ist die Helligkeit allerdings nicht ganz ausreichend. Um Inhalte deutlich auf dem Display zu erkennen, sollten Sie schattigere Orte aufsuchen.

Beibehalten wurde auch, dass es weiterhin lediglich zwei USB-C-Anschlüsse gibt, die mit Thunderbolt 3 ausgestattet sind. Dafür läuft das Apple Notebook auch noch flüssig, wenn ein 4K-Monitor angeschlossen ist und läuft selbst bei hoher Auslastung nicht heiß. Dadurch wird auch der beim MacBookAir fehlende Lüfter nicht vermisst. Ein weiteres Feature, das das MacBook Air nicht bietet, ist die Touchbar. Da diese im Alltag jedoch nicht wirklich praktisch ist kann man verschmerzen, dass der Laptop stattdessen mit regulären Funktionstasten ausgestattet ist.

Das MacBook Air ist somit für einen Großteil der Anwender die richtige Wahl. Wer höhere Rechenleistung braucht sollte hingegen besser in ein neues 14- beziehungsweise 16-Zoll MacBook Pro investieren.

Denn obwohl die Performance verglichen mit dem Intel-Prozessor deutlich höher ist, kommt das MacBook Air nicht an das Pro heran. Grund dafür ist die gedrosselte Leistung, aufgrund derer auf den Lüfter verzichtet werden kann. Das macht den Laptop lautlos und dennoch schneller. Auch in Sachen Akkulaufzeit kann das Air zulegen. Etwa 15 Stunden kann man nun herausholen.

Für die Basisversion müssen Sie mit einem Preis von etwa 1.100 nicht einmal allzu tief in die Tasche greifen. Dafür bekommen Sie 8 Gigabyte RAM und eine SSD mit 256 Gigabyte. Legen sie noch 260 Euro zusätzlich an, ist eine 512-Gigabyte-Festplatte drin. Den Arbeitsspeicher zu verdoppeln schlägt mit 224 Euro zu Buche. Die teuren Upgrades sind nichts neues bei Apple und können auch nicht durch eigenes Nachrüsten umgangen werden.

Der M1-Chip beschert dem MacBook Air längere Akkulaufzeit sowie bessere Leistung. Außerdem kommen damit auch die von iPad und iPhone bekannten Apps auf das Notebook. Die Anwendungen werden im Laufe der Zeit auch immer mehr für den Apple-eigenen Prozessor optimiert, was eine weiteren Performance-Steigerung des MacBook Air zur Folge hat.

Optimierte Hardware-Software-Kooperation: Apple MacBook Pro 14

Optimierte Hardware-Software-Kooperation

Apple MacBook Pro 14 (2021)

Test: Apple Macbook Pro 14 (2021)
Das neueste, leistungsstarke MacBook Pro hat nur ganz wenige Schwächen und bringt wieder mehr Anschlüsse als der Vorgänger mit.

Nachdem Apple den Sprung zu ihrer eigenen M1-Prozessorarchitektur gemacht hat, stellt das MacBook Pro 14 ein weiteres Upgrade dar. Während bei den letzten Modellen noch an den verfügbaren Anschlüssen gespart wurde, bringt das neue MacBook viele davon zurück.

Der Apple-eigene Prozessor bringt nicht nur ein deutliches Plus an Leistung, sondern sorgt auch für 15 Stunden Akkulaufzeit. Die M1-Chips ermöglichen zudem eine bessere Anpassung an die Hardware des Laptops. Diese Technologie kommt bei iPads und iPhones bereits seit Längerem zum Einsatz. Die einzelnen Komponenten arbeiten so noch reibungsloser zusammen, sodass keine Nadelöhre entstehen. Ebenfalls abgehakt wurde das Upgrade auf Thunderbolt 4.

Dank MagSafe als Anschluss für das Netzteil stehen die drei Thunderbolt-Anschlüsse nun allesamt frei zur Verfügung. Zusätzlich mit an Bord sind außerdem ein Audioanschluss (3,5 mm), ein HDMI-2.0-Port sowie ein SD-Kartenleser.

In der Basisversion ist das MacBook mit einer 8-Kern-CPU, eine GPU mit 14 Kernen sowie eine 16-Kern Neural Engine. Der Arbeitsspeicher ist 16 Gigabyte groß und die SSD 512. Nachträglich kann man das Gerät nicht aufrüsten, dafür kann man sich beim Kauf für zahlreiche Upgrades entscheiden. Das schlägt sich allerdings auch deutlich im Preis nieder. So kosten 32 anstatt 16 Gigabyte RAM derzeit schon 460 Euro. Wer mehr Festplattenspeicher will, muss ebenfalls einige hundert Euro einplanen. Geradezu günstig ist im Vergleich dazu das Netzteil mit Schnellladefunktion, das es für 20 Euro als Zubehör-Teil gibt.

Grundsätzlich verfügt das neue MacBook über eine sehr gute und gut abgestimmte Leistung, was sich beim alltäglichen Gebrauch deutlich bemerkbar macht. Darüber hinaus bleibt der Laptop so gut wie immer flüsterleise. Auch was die 15-stündige Akkulaufzeit angeht, kann man nicht meckern.

Der Bildschirm ist erwartungsgemäß farbstark und hochauflösend. Die Beleuchtung des Magic Keyboard ist angenehm, allerdings gibt es keine Touchbar mehr. Die verbesserte Webcam mit 1080p-Auflösung, das Touchpad sowie das Gehäuse kommen in bekannter Apple-Qualität daher.

Ungewöhnlich ist hingegen die »Notch« genannte Einbuchtung am oberen Displayrand. Wie vom iPhone bekannt befindet sich hier die Webcam. Durch die Notch ist der obere Rand des Displays keine gerade Linie mehr. Das ist nicht nur für einen selbst eine Umstellung, auch ein paar Programme müssen noch diesbezüglich optimiert werden.

Wer die bei den letzten Modellen weggefallenen Anschlüsse vermisst hat und kein Problem mit der Notch hat, für den ist das neue MacBook Pro perfekt. Vor allem was Leistung und Batterielaufzeit betrifft, ist es ein ordentlicher Schritt vorwärts.

Was gibt es sonst noch?

Das Dell XPS 13 9300 ist mit seinen gerade einmal 1,2 Kilogramm Gewicht ein perfekter Begleiter für unterwegs und mach mit seinem extrem schlanken Design einen sehr guten Eindruck. Auch gibt es je nach Geschmack und Preisvorstellung verschiedene Optionen was Display und Prozessor angeht. Auch bei hoher Auslastung ist die Lüftung leise und es kommt nur zu geringer Wärmeentwicklung. Sowohl die Tastatur, die sich bei Bedarf beleuchten lässt, als auch das Touchpad sind in der Nutzung sehr angenehm. Allerdings muss auf einen USB-A-Anschluss verzichtet werden; immerhin liefert Dell hierfür einen Adapter.

Das Huawei MateBook 13 besticht unter anderem durch seinen günstigen Preis. Das Display-Seitenverhältnis von 3:2 ist zwar gewöhnungsbedürftig, hat mit 2.160 x 1.440 jedoch keine schlechte Auflösung und außerdem eine Touch-Funktion. Mit seinem Core-i7-Prozessor und 8 Gigabyte Arbeitsspeicher arbeitet das Notebook flüssig und verzögerungsfrei – zumindest solange es nicht heißläuft. An Anschlüssen gibt es lediglich einen Kopfhörer-Ausgang und USB-3.1-Ports vom Typ C. Alles in allem bekommt man hier trotzdem einen verlässlichen Laptop, der sich nicht vor der Konkurrenz verstecken muss.

Das MacBook Pro 13 ermöglicht schnelles Arbeiten ohne Wartezeiten – sogar dann, wenn mehrere Programme gleichzeitig genutzt werden. Bei starker Beanspruchung über einen längeren Zeitraum hinweg macht sich die Lüftung jedoch deutlich bemerkbar. Die Akkulaufzeit ist im Vergleich zu den Vorgängern etwas besser. Bei normaler Auslastung hält das Notebook problemlos acht Stunden durch. Beim Prozessor können Sie sich zwischen einem i5 und einem i7 entscheiden sowie, ob diese der 8. oder der 10. Generation angehören sollen. Bei den Modellen mit Prozessoren der 8 Generation muss man mit zwei Thunderbolt-3-Anschlüssen zufrieden sein. Wer die 700 Euro mehr für die 10. Generation ausgibt, bekommt insgesamt vier.

Das Asus ZenBook 14 ist ein Alleskönner in schönem Gewand. In Sachen Design wurde alles richtig gemacht und es wurde dabei auf Qualität geachtet. Hervorzuheben ist das Touchpad, das einen Ziffernblock anzeigen kann. Mit 14 Zoll ist der Bildschirm groß und löst in FullHD auf. Die Farben werden sauber und präzise dargestellt und auch an der Helligkeit des Displays gibt es nichts zu beanstanden. Der Akku hält einen Arbeitstag gerade so durch, meistens wird er sich aber bereits nach sieben Stunden verabschieden. Die Kombination mit dem Intel Core i7-10510U-Prozessor und 16 Gigabyte RAM, gepaart mit einer SSD mit bis zu 512 Gigabyte, bringt der Asus ZenBook 14 genug Leistung, um Videos oder Bilder zu bearbeiten oder auch das ein oder andere nicht allzu anspruchsvolle Spiel zu spielen. Für diese Leistungen ein guter Preis.

Der Surface Laptop 3 von Microsoft ist ein leistungsstarker Laptop mit dem neuesten Intel-Prozessor, dem i7 der 10. Generation und einem sehr guten und hochauflösenden Bildschirm mit einem Seitenverhältnis von 3:2. Außerdem ist auch die Akku-Leistung überragend, aber auch der Preis überragt die meisten Konkurrenten, was den Surface Laptop 3 vor allem für wahre Microsoft-Fans interessant macht, aber für die meisten wohl zu teuer ist.

Das Vaio SX14 kommt zwar nicht mit dem neuesten Intel-Prozessor aber dennoch mit einer sehr guten Gesamtleistung und obendrein mit zahlreichen Schnittstellen wie USB-Typ-A oder HDMI. Darüber hinaus sieht der Laptop mit seinem Aluminium-Gehäuse mit Karbon-Details sehr gut und einzigartig aus. Da es sich, um ein etwas älteres Modell handelt ist er mittlerweile recht günstig zu haben. Nichtsdestotrotz arbeitet er mit der 256 Gigabyte SSD-Festplatte zügig und flott. Für Schnäppchenjäger mit einem Hang zur Extravaganz, definitiv die richtige Wahl.

Das MacBook Pro 2019 ist bei vielen Händlern noch verfügbar und von außen kaum vom MacBook Pro 2020 zu unterscheiden. Der Preis ist selbstverständlich gesunken, aber dafür muss man sich auch mit der alten Tastatur begnügen, die zu wünschen übrig lässt. Wem das nichts ausmacht, der wird schnell fündig und erhält hohe Apple-Qualität, die immer noch mit der aktuellen Konkurrenz mithalten kann zum günstigen Preis. Aber es hat natürlich auch seine Gründe, weshalb so schnell bereits eine deutlich überarbeitete Version auf den Markt gekommen ist.

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