Test: All In One Pc

All-in-One-PCs im Vergleich : Platzsparende PCs für den Alltag

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Update 05.10.2020

Hat man keine speziellen Ansprüche an einen PC, so möchte man vermutlich ein günstiges, kompaktes und dennoch leistungsstarkes Modell erwerben. Genau dafür sind All-in-One-PCs konzipiert. Für Office-Programme, schnelles Surfen im Internet oder einfache Bildbearbeitung bieten sie genug Leistung.

Update 5. Oktober 2020

Wir haben fünf weitere All-in-One-PCs getestet. Der Lenovo IdeaCentre AIO 3, der Apple iMac (2020) und der HP 22-df0004ng sind neue Empfehlungen.

Mike Wobker
Mike Wobker
schreibt als freier Technik-Journalist unter anderem für Notebookcheck, Netzwelt, Golem und Computerbase und testet alles rund um PC & Notebooks.

Hatte man früher noch einen sperrigen Tower auf dem Boden stehen, an den man die einzelnen Komponenten anschließen musste, sind heute All-in-One-PCs die praktischere und platzsparende Lösung. Kabelsalat gehört der Vergangenheit an, stattdessen befindet sich die gesamte Hardware nun im Inneren des Monitors oder sogar im Standfuß. Sofern man Tastatur und Maus per Funk verbinden kann, braucht man also nur noch ein Netzkabel.

All-in-One-PCs gibt es mittlerweile in Hülle und Fülle – dementsprechend ist die Auswahl eines geeigneten Modells gar nicht so einfach. Es kommt hier stark darauf an, wofür man den PC einsetzen möchte. Ausreichend Leistung für Office-Anwendungen und Geschwindigkeit im Internet sollten jedoch alle Geräte bieten, auch simplere Bildbearbeitung oder gelegentliches Spielen dürfen eigentlich nicht zu Problemen führen.

Deshalb findet man schon für relativ wenig Geld All-in-One-PCs, die für den alltäglichen Gebrauch der meisten Leute absolut ausreichen. Viele dieser Modelle sind dann aber auch zu einem teureren Preis, dafür allerdings mit leistungsstärkerer Hardware oder größerem Monitor erhältlich. Wir haben uns daher 28 All-in-One-PCs aus ganz unterschiedlichen Preisklassen angesehen.

Guter Allrounder: Lenovo IdeaCentre AIO 3

Guter Allrounder

Lenovo IdeaCentre AIO 3

Test: Lenovo Ideacentre Aio 3
Lenovo bietet mit Hardware von AMD viel Leistung und verpackt diese in einem ansprechenden Design.

Der Lenovo IdeaCentre AIO 3 besticht schon äußerlich durch sein schickes, aufgeräumtes Design. Zudem scheint der All-in-One-PC nahezu auf seinem Standfuß zu schweben, denn die Technik liegt hinter dem Display versteckt. Grund sich zu verstecken hat diese allerdings nicht, denn mit einem 2,3 Gigahertz Sechskern-Prozessor von AMD (Ryzen 5-4500U), der kurzzeitig sogar bis zu vier Gigahertz Taktfrequenz leisten kann, ist ein zügiger Prozessor verbaut, der für alle Aufgaben des Arbeitsalltags bestens gewappnet ist.

Als Speicher dient eine 512 Gigabyte große SSD-Festplatte, die für die meisten Anwender völlig ausreichend ist. Wer diese oder ein anderes Hardware-Teil nachträglich aufrüsten möchte, beispielsweise den acht Gigabyte großen Arbeitsspeicher, der sollte allerdings über eine gewisse technische Expertise verfügen, denn allein das Öffnen des Lenovo-Gehäuses ist ohne Spezialkenntnisse nicht zu bewerkstelligen.

 

Dem schlanken Gehäuse ist es dabei auch geschuldet, dass am Stromkabel ein extra Netzteil angebracht ist. Externe Hardware kann mit dem Lenovo mittels zahlreicher Anschlüsse verbunden werden, neben Bluetooth stehen alle gängigen Anschlusstypen, vom USB- bis zum HDMI-Port zur Verfügung, selbst Headsets lassen sich über die 3,5mm-Klinke verbinden.

Weil sich die Anschlüsse allerdings auf der Rückseite des Gerätes befinden, sind sie nicht ganz leicht zu erreichen. Praktischer ist da schon die Anordnung des DVD-Laufwerks, welches sich auf der rechten Seite des Gehäuses befindet. Wer darauf verzichten kann, für den gibt es den Lenovo auch ohne diese Ausstattungsvariante. Zudem gibt es die Möglichkeit, den Lenovo mit einem Touchscreen zu bestellen.

Im Praxisbetrieb ließ sich mit dem AIO 3 nicht nur flott arbeiten, auch 4K-Videos konnte der schicke All-in-One-PC mühelos wiedergeben. Der Lenovo IdeaCentre AIO 3 kann also nicht nur gut aussehen, sondern bietet auch genug Leistung für den Alltag.

Unauffällig und solide: Acer Aspire C24-960

Unauffällig und solide

Acer Aspire C24-960

Test: Acer Aspire C24 960
Ein ansprechendes Design und ein gutes Display bietet Acer mit seinem All-in-One-PC.

Keine Preise gefunden.

Eine günstigere Alternative zum Lenovo IdeaCentre stellt der Acer Aspire C24-960 dar. Dafür muss man sich mit einem etwas kleineren Bildschirm abfinden, der aber mit 23,8 Zoll immer noch genug Übersicht liefert. Für das kleinere Display ist es dann auch vollkommen in Ordnung, dass nur in Full-HD, also mit 1.920 x 1.080 Pixeln aufgelöst wird.

Im Inneren arbeitet ein Intel-Core-i3-Prozessor der zehnten Generation mit acht Gigabyte Arbeitsspeicher. Die SSD ist mit nur 256 Gigabyte zwar ausbaufähig, für Bilder und Office-Dateien reicht es jedoch, zudem ist sie ziemlich schnell. Eine Grafikkarte gibt es beim Aspire C24-960 nicht, hier muss die interne Grafikeinheit die gesamte Arbeit leisten. Logischerweise reicht das dann nur noch für einfache Spiele. Um Surfen, Streamen, Arbeiten mit Office und grundlegende Bildbearbeitung muss man sich aber keine Sorgen machen.

Bluetooth 5.0 sowie schnelles WLAN sind standesgemäß an Bord, bei den weiteren Anschlussmöglichkeiten hat man diesmal jedoch den USB-C-Port eingespart. LAN und ein Anschluss für eine 3,5-Millimeter-Klinke sind vorhanden, sodass man problemlos Kopfhörer oder Lautsprecher anschließen kann. Die Buchsen sind allesamt an der Rückseite des Monitors angebracht und leicht zu erreichen.

Wer also nicht die allerhöchste Grafikleistung benötigt und keine riesigen Datenmengen speichern muss, trifft mit den Acer Aspire C24-960 eine gute Wahl. Für Office sowie den Betrieb im Internet ist die Leistung nämlich locker ausreichend. So spart man viel Geld und bekommt trotzdem einen ansprechenden All-in-One-PC in modernem Design.

Hochauflösender Bildschirm: Apple iMac (2020)

Hochauflösender Bildschirm

Apple iMac 2020

Test: Apple Imac 2020
Mit der 2020er-Aktualisierung steigert Apple die Leistung des iMac noch einmal deutlich. Der Rest bleibt beim Alten.

Apple ist es mit der neuen Generation des iMac (2020) gelungen, die Leistung noch einmal deutlich anzuheben. Wo sich allerdings keine Neuerung ergeben hat, ist beim Retina-Display, welches in der 27-Zoll-Variante weiterhin mit 5K auflöst. Viel Verbesserungsbedarf war hier auch nicht nötig, denn sowohl die Helligkeit als auch die Farbwiedergabe mithilfe von »TrueTone«-Technologie geben wenig Grund zum Meckern.

Einzig die spiegelnde Oberfläche bietet hier Meckerpotential. Für 600 Euro Aufpreis nimmt sich Apple dieser Problematik allerdings an und rüstet das Display mit einer aus den Pro-Bildschirmen bewährten Technologie auf.

Für ausreichend Leistung sorgt ein i5-Prozessor (10. Generation), der zusammen mit einer AMD Radeon-Grafikkarte ohne Probleme für ein Spiel zwischendurch zu gebrauchen ist. Wie üblich bietet Apple je nach Geldbeutel viele Upgrade-Möglichkeiten an, was den iMac auch für professionelle Anwender in der Bild- und Videobearbeitung attraktiv macht.

Als Anschlüsse stehen, wie schon beim Vorgänger, USB-Ports, Gigabit-LAN sowie Thunderbolt-Anschlüsse zur Verfügung. Mit Letzteren lassen sich – einen speziellen Adapter vorausgesetzt – auch weitere Monitore an den iMac anschließen. Aktuelle drahtlose Kommunikation beherrscht der iMac mit Bluetooth 5.0 und WLAN 802.11-ac ebenso.

Ein weiteres Argument für die neue iMac-Generation ist, dass nun selbst in der kleinsten Ausstattungsvariante eine schnelle 256 Gigabyte große SSD eingebaut ist. Zwar dürfte diese wohl bei so manchem Nutzer relativ schnell voll sein, im Hinblick auf die Performance hat die SSD jedoch deutliche Vorteile. Für Daten, auf die nicht sehr häufig zugegriffen werden musst, empfiehlt sich allerdings die Anschaffung einer zusätzlichen externen Festplatte.

Ein Nachteil, der bei Apple-Produkten traditionell immer genannt werden muss, ist natürlich die ambitionierte Preispolitik des Herstellers. Neben den teuren Anschaffungspreisen des Apple iMac (2020)  sind auch die Kosten für Aufrüstungen enorm. Dafür erhält man allerdings auch ein formschönes Stück Technik, das mit viel Leistung überzeugen kann.

Günstig für Arbeit und Streaming: HP 22-df0004ng

Günstig für Arbeit und Streaming

HP 22-df0004ng

Test: Hp 22 Df0004ng
Für wenig Geld bietet der HP 22-df0004ng alles, was man fürs Homeoffice braucht.

Keine Preise gefunden.

Eine gute Alternative für den kleinen Geldbeutel stellt der HP 22-df0004ng dar. Mit einem 21,5-Zoll großen Display und einer FullHD-Auflösung fühlt er sich besonders auf kleineren Schreibtischen wohl, wird dabei aber trotzdem den Ansprüchen der meisten Anwender gerecht. Auffällig ist der geschwungene Standfuß, der dem All-in-One-PC ein modernes Aussehen verleiht.

Obwohl der HP 22-df0004ng preiswert ist, greift HP nicht auf veraltete Technik zurück. Der AMD Ryzen 3 3250U-Prozessor ist aktuell und wird auch häufiger in Notebooks eingesetzt. Leistung für Windows 10 und die gängigen Programme ist also genügend vorhanden – dabei verraucht der Prozessor sogar vergleichsweise wenig Energie. Während Office, Surfen und Streamen im Internet, sowie grundlegende Bildbearbeitung problemlos möglich sind, muss man sich bei Spielen allerdings auf einfache oder ältere Titel beschränken.

Bei der Ausstattung hat HP keine Experimente gemacht: Schnelles WLAN und Bluetooth sind vorhanden, ansonsten befindet sich auf der Rückseite eine ähnliche Vielfalt an Anschlüssen wie beim Lenovo IdeaCentre AIO 3, welche darüber hinaus recht leicht zu erreichen sind. Ferner hat es HP nicht versäumt, dem 22-df0004ng ein DVD-Laufwerk zu spendieren.

Während der Arbeitsspeicher mit acht Gigabyte Standardgröße hat, stellt die 256 Gigabyte fassende SSD zwar keinen Top-Wert dar, sollte aber für den Anfang ausreichen. Da es sich bei der Festplatte des HP um eine SSD handelt, überzeugt der All-in-One-Pc mit flinken Zugriffszeiten, das merkt man bereits beim Start des Betriebssystems. Für weitere Datenmengen steht zudem noch eine ein Terabyte fassende Festplatte zur Verfügung.

Zwar muss man beim HP 22-df0004ng an manchen Enden auf das letzte Fünkchen Leistung verzichten, dafür gibt es die Komplettlösung aus dem Hause HP zu einem vergleichsweise kleinen Preis.

Was gibt es sonst noch?

Im HP 27-dp0007ng werkelt AMDs Ryzen 5 4500U, welcher nicht nur sechs Kerne, sondern auch eine Taktrate von 2,3 Gigahertz bietet. Damit ist die All-in-One-Lösung aus dem Hause HP auch für anspruchsvollere Aufgaben geeignet. Als interne Grafikeinheit ist die RX Vega 6 mit an Bord. Der HP 27-dp0007ng ist vor allem für eben jene geeignet, die viel Speicherplatz benötigen, denn neben einer schnellen SSD mit 512 Gigabyte Speicher hat der HP auch eine 1 Terabyte große HDD-Festplatte verbaut.

Auf den ersten Blick sieht der Dell Inspiron 5490 (1TM9J) eher aus wie ein Fernseher. Unter dem großen Display ist eine Zierleiste angebracht, hinter der sich die Lautsprecher befinden. Auf der Rückseite gibt es allerlei Anschlussmöglichkeiten sowie einen Speicherkartenleser, wobei aber die einzelnen Anschlüsse nicht optimal erreichbar sind. Bei der hier vorgestellten Ausstattungsversion ist für Office-Programme, Streaming und einfache Bild- und Videotools mehr als genug Leistung an Bord. Mithilfe der zusätzlichen Grafikkarte GeForce MX110 von Nvidia meistert der Inspiron 5490 auch grafisch forderndere Aufgaben, für Spiele muss man allerdings die Einstellungen zurückdrehen.

In sehr hochwertigem Design und mit 32 Zoll großer Bildschirmdiagonalen zeigt sich der HP ENVY 32. Dementsprechend ist natürlich ein etwas größerer Schreibtisch vonnöten. Das Herzstück dieses All-in-One-PCs ist zweifelsohne das Display, das dank 4K-Auflösung mit toller Helligkeit und starken Farben auf für professionelle Aufgaben gemacht ist. Damit das überhaupt erst funktioniert, muss natürlich die Leistung stimmen.

Dafür hat HP einen Intel-Core-i7-9700-Prozessor verbaut, der ganze 32 GB Arbeitsspeicher zur Verfügung hat. Schnelles Arbeiten ist mithilfe der ein Terabyte fassenden SSD auch bei größeren Dateien kein Problem, außerdem steht noch eine normale Festplatte mit zwei Terabyte bereit. Schließlich hat HP dem ENVY 32 die brandaktuelle Grafikkarte Nvidia GeForce RTX 2080 zur Seite gestellt, womit selbst die neusten Spiele mit hohen Grafikeinstellungen flüssig spielbar sind. Das schlägt sich natürlich letzten Endes im hohen Preis nieder.

Sucht man einen einfachen All-in-One-PC zum Arbeiten, so bietet sich der Lenovo IdeaCentre A340 an. Das schlicht gehaltene Design macht sich quasi in jeder Umgebung gut und braucht dank des nur 23,8 Zoll großen Bildschirms nicht so viel Platz. Der löst in Full-HD auf, was bei der vergleichsweise kleinen Größe absolut ausreicht, um Inhalte scharf und mit schönen Farben wiederzugeben. Auf der Rückseite findet man die nötigsten Ports, hier wäre allerdings ein USB-Typ-C-Anschluss noch wünschenswert gewesen. Im Inneren befinden sich Hardware um den Intel-Core-i3-Prozessor mit acht Gigabyte RAM. Für Office-Aufgaben und einfache Bildbearbeitung ist der IdeaCentre A340 also auf jeden Fall leistungsstark genug. Eine flotte SSD ist ebenfalls an Bord, sie fasst sogar 512 Gigabyte.

Ein echter Zwerg unter den All-in-One-PCs ist der MSI Pro 22X 9M mit seinem 21,5-Zoll-Bildschirm, der aber trotzdem gut zum Erledigen von Office-Arbeiten ausreicht. Links am Monitor sind die Anschlüsse angebracht, was besonders praktisch ist, wenn man öfter mal Kabel wechseln muss. Für dauerhaft angeschlossene Geräte gibt es aber auch Steckplätze auf der Rückseite. Falls man ältere Geräte mit dem Pro 22x 9M verbinden möchte, steht dafür sogar eine heutzutage nur noch selten anzutreffende serielle Schnittstelle zur Verfügung.

Die Hardware ist eher mittelmäßig, für grundlegende Aufgaben wie Office aber ohne Zweifel gut genug. Im Detail arbeiten hier ein Intel Core i3-9100 mit acht Gigabyte Arbeitsspeicher sowie eine SSD mit Fassungsvermögen von 512 Gigabyte. Schneller Systembetrieb ist also gegeben, für Gamer wird es allerdings nicht reichen, dass nur einfachere Spiele flüssig wiedergegeben werden.

Für Profi-Grafikdesigner oder Leute, die einfach gerne kreativ arbeiten, ist der Microsoft Surface Studio 2 wie gemacht. Selbst für eine mittlere Ausstattungsvariante muss man allerdings schon ordentlich Geld in die Hand nehmen, wobei man dann aber auch für die kommenden Jahre noch gut vorbereitet ist. Die gute Leistung setzt sich aus der Grafikkarte GeForce GTX 1070 von Nvidia und dem Intel-Core-i7-7820 mit vier Kernen zusammen. Dem stehen 32 Gigabyte Arbeitsspeicher zur Verfügung, außerdem ist eine ein Terabyte fassende SSD verbaut.

Leistungsstark ist der Surface Studio 2 also allemal, aber die eigentliche Besonderheit ist der Multi-Touchscreen. Auf 28 Zoll hat man viel Spielraum für Kreativität, statt den Fingern kann man auch den mitgelieferten SurfacePen benutzen. Das Bild selbst ist schön kontrastreich und bietet gute Helligkeit. Je nach gewünschtem Einsatzzweck muss man sich beim Kauf überlegen, welche Ausstattungsvariante man benötigt, denn mit weniger Arbeitsspeicher und einer etwas schlechteren Grafikkarte kann man doch noch etwas Geld sparen.

Wissenswertes über All-in-One-PCs

Nicht jeder weiß sofort, wie viel Leistung ein PC für die persönlichen Anforderungen bringen muss. Sich im Dschungel der vielen Angebote zurechtzufinden, ist daher umso schwieriger. Von jedem Modell sollte man mindestens erwarten dürfen, dass Internet-Browser und die Office-Anwendungen um Word, Excel und co. flüssig laufen. Seit einigen Jahren wird der PC von vielen Menschen aber auch zur Wiedergabe von Medien genutzt, weswegen Streaming über YouTube oder Netflix nun genauso zum Gesamtpaket dazugehören sollte wie eine solide Bildbearbeitung.

Dafür braucht man nicht unbedingt die neusten Prozessoren von Intel oder AMD, sondern auch ältere Hardware meistert solche Aufgaben noch zuverlässig. Wichtig sind in diesem Zusammenhang außerdem ein ausreichend großer Arbeitsspeicher und eine flinke Festplatte. Hier liegen die Systeme vorne, die eine SSD verbaut haben, denn diese greifen schneller auf Daten zu als die sogenannten HDDs, die zwar mehr Speicherplatz aufweisen, aber dafür eben etwas langsamer sind. Für flüssigen Alltagsbetrieb reichen acht Gigabyte Arbeitsspeicher vollkommen aus.

Wer jedoch gerne und häufig am PC spielt, trifft mit einem All-in-One-PC wahrscheinlich nicht die optimale Wahl. Durch die kompakte Bauweise ist die Leistung der Hardware begrenzt, High-End-Grafikkarten oder ein gutes Kühlsystem finden hier eben keinen Platz. Nur auf den besten All-in-One-Modellen laufen die aktuellsten Spiele angenehm, und selbst dann muss man die Einstellungen etwas zurückdrehen. Lediglich Fans von älteren Games können diese dann auch mit besserer Grafik genießen.

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