Gimbal Test: 20191009

Gimbals im Test : Ruckelfreie Videos mit dem Smartphone

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Update 30.09.2020

Gimbals stabilisieren Kameras, Smartphones oder Action-Cams und bringen so mehr Ruhe in Videos. So sehen selbstgedrehte Filme gleich viel professioneller aus. 12 Gimbals für Smartphones und Action-Cams hatten wir im Test. Ein Modell hat sogar die Kamera bereits integriert.

Update 30. September 2020

Wir haben fünf neue Gimbals getestet, gleich vier davon können wir empfehlen: Den DJI Osmo Mobile 3, den GoXtreme GX1, den FeiyuTech VLOG Pocket und den Hohem iSteady X.

Jochen Wieloch
Jochen Wieloch
schreibt unter anderem für Audiovision und i-fidelity und testet überwiegend Unterhaltungselektronik, Sport- und Fitnessgeräte sowie Video-Drohnen.

Früher hat man Videos mit dem Camcorder aufgenommen, heute übernehmen das zunehmend Smartphones und Action-Cams. Die sind nicht nur kleiner und handlicher, zumindest das Smartphone hat man auch immer dabei.

Smartphones unterstützen heutzutage oft nicht nur Full-HD-Auflösung, sondern auch Videos in 4K. Der einzige Nachteil besteht darin, dass die kleinen Gerätschaften selten einen optischen Bildstabilisator besitzen. Da kann ein Camcorder noch trumpfen. Schwenks und schnellere Bewegungen sind beim Filmen mit dem Mobiltelefon oder einer Actioncam eine schwierige Angelegenheit, wenn es gut aussehen soll.

Da verschafft ein Gimbal Abhilfe. Man steckt das Handy einfach in die Halterung, die an einem Griff befestigt ist, schließt es an und dann kann es losgehen mit Treppensteigen, Schwenks und so weiter – im Video sehen solche Bewegungen dann flüssig aus.

Die von uns getesteten Gimbals für Smartphones und Action-Cams ermöglichen keine kinoreifen Aufnahmen, doch die Ergebnisse werden deutlich besser als beim Filmen ohne Gimbal aus der Hand.

Erste Wahl für Smartphones: DJI Osmo Mobile 3

Erste Wahl für Smartphones

DJI Osmo Mobile 3

Test Gimbal: DJI Osmo Mobile 3
Viele Funktionen, super Bedienkomfort und Falt-Mechanismus - der DJI Osmo Mobile 3 ist der Branchen-Primus.

Eine Veränderung zum Vorgängermodell Mobile 2 fällt direkt ins Auge: Der DJI Osmo Mobile 3 ist nun faltbar und kann so noch besser in der Handtasche oder im Rucksack verstaut werden. Im Set für 109 Euro ist eine Aufbewahrungstasche, vier Antirutsch-Pads, ein Handgelenkband sowie ein Netzkabel enthalten. Für 129 Euro bekommt man zusätzlich ein Stativgriff und ein Transportetui.

 Gimbal Test: Hnhk2 Av5
Mit dem Faltmechanismus kann man den Osmo Mobile 3 ganz einfach verstauen.

In Sachen Verarbeitungsqualität, Handling und Bedienbarkeit ähnelt der Osmo Mobile 3 seinem Vorgänger. Der ergonomische und gummierte Griff ist sehr handlich und mit 405 Gramm wiegt der Gimbal gerade richtig, um entspannt ohne zittern oder wackeln zu filmen. Eine manuelle Konfiguration ist nicht nötig: Ist das Smartphone richtig eingesetzt, fixiert und stabilisiert es sich automatisch. Mit dem Joystick lässt sich das Handy neigen und schwenken. Das Osmo Mobile 3 bietet außerdem größere Winkel als sein Vorgänger.

 Gimbal Test: 20191009
Das praktische Stativ ist im Set enthalten.

Der integrierte Akku hat eine Betriebszeit von 15 Stunden und wird über den USB-C-Anschluss an der Seite innerhalb von 2,5 Stunden wieder aufgeladen. Man kann den Gimbal auch als Powerbank zum Aufladen des Smartphones verwenden. Über die Modus-Tasten lassen sich auch viele Modi direkt am Gimbal auswählen. Mit dem roten Knopf werden Aufnahmen gestartet, auf der linken Seite befindet sich der Schalter zum Zoomen und die Zoomgeschwindigkeit kann man im Menü anpassen.

Viele Kamera-Apps werden von dem Osmo Mobile 3 unterstützt, die kostenlose Mimo-App bietet aber den größten Funktionsumfang. Auf der übersichtlichen Oberfläche kann man wählen zwischen Panorama, Zeitraffer, Hyperlapse, Weißabgleich, Joystick-Settings, dem Beautify-Modus, sowie verschiedenen Auflösungen. Mit dem »ActiveTrack« wird Personen oder Gegenstände selbstständig von der Kamera gefolgt. Im neuen »Story«-Modus werden aus einzelnen Aufnahmen Videos zusammengeschnitten – unterlegt mit verschiedenen Musikstilen wie Dynamisch, Elektro oder Lebendig.

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In Sachen Bewegungsglättung liefert der Osmo Mobile 3 gute Ergebnisse: Vertikale oder horizontale Schwenks, die mit freier Hand gefilmt wurden, sind meist leicht ruckelig. Mit dem Gimbal gefilmt erscheinen diese Szenen nun wie aus einem Guss. Die Ergebnisse sind zwar nicht perfekt, ist die Videostabilisierung im Smartphone aktiviert werden sie aber deutlich besser. Bei starkem Wind, Treppensteigen oder auf Schotterpisten stößt der Gimbal allerdings an seine Grenzen.

Für Smartphone oder Action-Cam: GoXtreme GX1

Für Smartphone oder Action-Cam

GoXtreme GX1

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Wer sowohl mit Smartphone als auch mit Action-Cam einen guten Gimbal sucht, wird beim GoXtreme GX1 fündig.

Den GoXtreme GX1 kann man mit Smartphones und auch mit Action-Cams benutzen. Die passende Adapterplatte ist im Lieferumfang enthalten. Geliefert wird der Gimbal in einem Leder-Etui, das die Stabilisierungsstange aufnimmt und diese so beim Transport schützt.

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Der Gimbal GoXtreme GX1 lässt sich mit Smartphone und Action-Cam benutzen.

Der Griff ist handlich, wäre aber durch eine Gummierung noch griffiger. Nachdem man das Smartphone in den Gimbal eingesetzt hat, muss man es mit einer Ausgleichsschraube und dem herausziehbaren Arm austarieren. Das Smartphone ist mit Gummibachen fest im Gimbal verankert. Diese schützen das Gehäuse auch vor Kratzern.

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Bevor man den Gimbal einschaltet, sollte das Handy oder die Kamera bereits eingesetzt und auf dem Smartphone die App Gimbal Pro installiert sein. Hat man Bluetooth aktiviert, werden Gimbal und Smartphone sofort gekoppelt. Mit dem runden Schiebeschalter in der Mitte des Gimbals lässt sich das Smartphone schwenken und neigen. Zoomen kann man über einen Schiebeschalter und auf der Rückseite befindet sich der Auslöser.

Es stehen insgesamt drei Modi zur Verfügung: Der Neige- und Schwenkmodus, der Schwenkmodus und der Sperrmodus. Möchte man in den vertikalen Aufnahmemodus wechseln, kann man einfach den Griff um 70 Grad neigen. Der Akku hat eine Betriebszeit von fast 12 Stunden. Den Gimbal kann man außerdem als Powerbank für das Smartphone benutzen.

In der App finden sich verschiedenen Einstellungen: So kann man die Auflösung verändern, einen Weißabgleich machen, HDR aktivieren, sowie das Bild anpassen. Außerdem gibt es hier Zeitlupe und Zeitraffer, den Panorama-Modus und Möglichkeiten der Gesichtsverfolgung und Gimbal-Anpassung. Auch Filmaufnahmen werden durch die GoXtreme GX1 sehr ordentlich stabilisiert.

Für die Hosentasche: FeiyuTech VLOG Pocket

Für die Hosentasche

FeiyuTech VLOG Pocket

Gimbal Test: Feiyu Tech Vlog 3 Axis Handheld Gimbal Stabilizer Black 869980
Der faltbare VLOG Pocket von FeiyuTech überzeugt bei Handling und Bewegungsglättung.

Auch der FeiyuTech VLOG Pocket ist faltbar konzipiert und lässt sich so gut verstauen. Der Gimbal kann mit Smartphones verwendet werden, die maximal 88 Millimeter breit sind und nicht über 240 Gramm wiegen. Über eine optionale Adapterplatte ist der Gimbal auch mit Action-Cams kompatibel. Mitgeliefert wird auch ein dreibeiniges Stativ mit entfaltbaren Füßen, das am Gewinde unten am Haltegriff angeschraubt werden kann.

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Ein kleiner Aufkleber zeigt an, wie das Smartphone richtig befestigt wird. Dieses wird dann über Bluetooth mit dem Gimbal gekoppelt. Das Tastenfeld besteht aus zwei Bedienknöpfen auf der Ober- und einer Taste auf der Rückseite. Um von der senkrechten in die waagerechte Position zu wechseln, drückt man zweimal die Funktionstaste. Hier wird auch festgelegt, ob sich das Smartphone frei bewegt oder fixiert ist.

Da der VLOG Pocket nur 272 Gramm leicht ist, lässt es sich mit ihm auch längere Zeit entspannt arbeiten. Die leisen Motoren ermöglichen weiche Smartphone-Bewegungen. Ist die Bewegungskompensation bei dem Smartphone deaktiviert, kann der Gimbal nicht jede Erschütterung vollständig ausgleichen. Der Akku hält mit einer Ladung zehn bis zwölf Stunden durch.

Die kostenlose Feiyu-App zeigt den virtuellen Joystick an, mit dem das Handy geschwenkt oder geneigt werden kann. Außerdem gehören zum Funktionsumfang diverse Filter, der Beauty-Modus, der Dolly-Zoom, Foto-Timer und die Möglichkeit, Fotos mit Objektüberlagerungen zu knipsen.

Integrierte Kamera: DJI Osmo Pocket

Integrierte Kamera

DJI Osmo Pocket

Test Gimbal: DJI Osmo Pocket
Kleiner und leichter geht es nicht: Der DJI Osmo Pocket vereint Kamera und Gimbal im Hosentaschenformat und liefert tolle Ergebnisse.

Mit diesem Gimbal bekommt man gleich beides: Kamera und Bildstabilisator: Der DJI Osmo Pocket ist sehr klein, dennoch steckt sehr viel in dem Hybriden. Er kann in UHD-Auflösung filmen und die Bewegungsglättung findet über drei Achsen statt. Das Gerät lässt sich einfach überall mitnehmen und stellt eine Komplettlösung dar.

Zeitlupe, Zeitraffer, Panorama, Face-Track, Selfie-, Gimbal- und Story-Modi gehören zum Funktionsumfang. Man kann einen Gegenstand markieren, dem die Kamera dann automatisch folgt. Die Bildstabilisierung klappt im Großen und Ganzen wunderbar, sogar bei schlechten Lichtverhältnissen. Nur beim Treppensteigen nimmt man die Auf- und Abwärtsbewegung noch wahr.

Besonders scharf gelingen die 4K-Aufnahmen: Man erhält hier natürliche Farben – nur bei schnellen Schwenks kommt der Autofokus nicht ganz mit, was die Kamera nicht gerade als Action-Cam auszeichnet. Das Gerät ist zudem nicht wasserdicht, es gibt aber ein Case für Unter-Wasser-Aktionen.

Der Gimbal bietet einen 1/2.3-Zoll-CMOS-Sensor, sowie 12 Megapixel. Es kann mit 3.840 x 2.160, respektive 1.920 x 1.080 Pixeln und 24 bis 60 Vollbildern pro Sekunde gedreht werden. 100 Megabit pro Sekunde ist hier die maximale Datenrate. Auch Fotos können im JPG- und RAW-Format geknipst werden. Der Akku hält etwa 140 Minuten und ist nach circa 70 Minuten aufgeladen. Allerdings ist er fest eingebaut und kann somit nicht ausgetauscht werden. Man kann das Gerät mit dem LC-Display oder über das Smartphone bedienen. WLAN- oder Bluetooth-Verbindungen werden über das mitgelieferte Funkmodul hergestellt.

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Der Gimbal von DJI ist nur 12,19 Zentimeter lang und 2,86 Zentimeter breit. Trotzdem finden noch ein Display und ein eingebauter Akku Platz.

Um den Gimbal in Betrieb zu nehmen, muss er mit dem Smartphone verbunden werden. Das geschieht mit einem Lightning-Stecker oder USB-C. Überdies wird noch die kostenlose Mimo-App benötigt.

Mit dem Touchscreen und den zwei Knöpfen ist das Gerät gut zu bedienen, mit dem Smartphone klappt es aber noch besser. Man kann den Neigungswinkel des Geräts auch direkt am Gimbal verstellen, ein separates Bedienrädchen erleichtert das nochmals. Ein solches kann man im Set mit Funkmodul, Universalanschluss und einer Speicherkarte zusätzlich für circa 100 Euro kaufen.

Intuitive Bedienung: Hohem iSteady X

Intuitive Bedienung

Hohem iSteady X

Test: Hohem Isteady X
Der Hohem iSteady X ermöglicht ruhige Aufnahmen, stabilisiert über alle Achsen und ist sehr gut zu bedienen.

Zusammengefaltet benötigt der Hohem iSteady X mit 17,9 x 7,9 x 3,9 Zentimetern nicht viel Raum. Auf einer silbernen Metallblende am Griff befindet sich der Joystick mit dem das Smartphone gedreht, geneigt und gerollt werden kann. Links gibt es außerdem einen Zoomschalter. Die Halterung ist kompatibel für Handys, die 55 bis 90 Millimeter breit sind. Nicht kompatibel ist das Produkt mit den Modellen Xiaomi 10, Xiaomi 10 Pro und Xiaomi CC9 PRO. Mitgeliefert werden ein Transportbeutel sowie ein Stativ.

 Gimbal Test: Imbaltest Juli2020 Isteadyx Detail
Der zentrale Joystick, die beiden Knöpfe sowie der seitliche Schieberegler für den Zoom erlauben eine intuitive Bedienung.

Die Bedienung des iSteady X gelingt intuitiv: Bei bodennahen Aufnahmen wird das Smartphone in Eigenregie durch eine automatische Upside-Down-Erkennung sowie die Rotationstechnologie gedreht. Mit einem Klick kann zwischen der vertikalen und horizontalen Ausrichtung gewechselt werden. Man kann auch die Motoren sperren und den Gimbal so als Selfiestick verwenden.

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Die »Hohem Pro«-App ist kostenlos, zur Nutzung ist allerdings ein Kundenkonto erforderlich. In der App finden sich dann Funktionen wie Zeitraffer, Dolly-Zoom, Panorama-Videos, Objekt- und Gesichtsverfolgung, sowie Auflösungen bis 4K. Wird innerhalb der App gefilmt, ist dies mit kleineren Qualitätseinbußen verbunden: Die Belichtung und die Schärfe sind nicht perfekt beziehungsweise etwas überdreht. Man kann hier über die Kamera-App filmen oder manuell eingreifen.

Vertikal- und Horizontalschwenks sind mit dem Hohem iSteady X weitgehend wackelfrei und auch Treppensteigen wird gut kompensiert. Nur beim Laufen ist noch ein leichtes Pumpen zu erkennen. Den Unterschied zu Aufnahmen ohne Gimbal sieht man aber trotzdem deutlich.

Was gibt es sonst noch?

Für manche könnte auch der Rollei Actioncam Gimbal Steady Butler interessant sein, der sich, wie der Name schon sagt, für ActionCams eignet. Er ist etwas günstiger zu haben und kann auch als Powerbank genutzt werden. Leider bringt auch dieses Gerät das Problem mit, dass der Modus-Button bei GoPros nicht mehr erreicht werden kann.

Der GoPro Karma Grip funktioniert ausschließlich mit Kameras von GoPro. Er bringt einen hohen Komfort in der Handhabung mit, allerdings passen nur die Hero7 Black, Her06 Black und Hero5 Black ohne Erweiterung in die Halterung. Bei der Akku-Lauf- und Ladezeit hat der GoPro Karma Grip zudem Schwächen. Die Bildstabilisierung klappt aber exzellent.

Ein weiteres Gerät fürs Smartphone ist der Zhiyun Smooth 4. Das Mobiltelefon sollte 85 Millimeter Breite und ein Gewicht von 210 Gramm nicht überschreiten. Die Bedienung gelingt nicht ganz so einfach wie bei den anderen Testkandidaten, dafür klappt auch hier die Bildstabilisation ohne Probleme. Neigen und Drehen ist aber nicht möglich.

Hier finden Sie alle Testvideos zu den getesteten Gimbals.

Was Sie über Gimbals wissen sollten

»Kardanische Aufhängung« ist der terminus technicus für die kleinen Bildstabilisatoren. Die angebrachte Kamera oder das Smartphone kann sich hier in allen Raumachsen frei bewegen und kann so auf Wunsch Bewegungen kompensieren.  Möglich wird das durch Sensoren und Elektromotoren, die blitzschnell auf kleine Bewegungen reagieren.

Gute Gimbals tilgen fast vollständig Schwingungen und Bewegungen, die beim Laufen, Treppensteigen oder sonstigen Bewegungen entstehen. Auch Aufnahmen, die aus dem Auto oder vom Fahrrad gefilmt wurden, erscheinen ruhig und geschmeidig.

Ein Gimbal braucht Strom und muss geladen werden – der Akku ist meist fest verbaut und kann per USB an den PC oder mit Netzteil an die Steckdose angeschlossen werden.

Nicht nur die Bewegungskompensation ist eine nützliche Funktion – auch Schwenk-, Neige-, und Kippmanöver sind mit den kleinen Helfern möglich und professionalisieren das Filmen. Auch das Zoomen mit Smartphones gelingt mit ihnen fließender.

Mit Apps können diese Funktionen noch besser genutzt und gesteuert werden. Sie bringen oft sogar noch mehr kreative Möglichkeiten, wie Zeitlupe, Zeitraffer und Panorama-Aufnahmen mit. Auch Face-Tracking ist praktisch, hier folgt die Kamera automatisch einem Gesicht.

Ein Gimbal muss natürlich zum verwendeten Gerät passen – es gibt Modelle für Action-Cams oder für Smartphones. Bei letzterem sollte man überprüfen, ob das Handy in die vorgesehene Halterung passt und nicht zu schwer ist. Bei den Gimbals für Action-Cams stehen die kompatiblen Modelle auf den Verpackungen, meist haben sie aber eine ähnliche Größe.

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