Gaming-PC Test: Gaming Pcs

Gaming-PCs im Vergleich : Leistungsstarke Spiele-Rechner

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Update 12.08.2020

Für Gamer ist es essentiell, dass der PC alle Spiele flüssig und in möglichst guter Grafik wiedergeben kann. Die Sparte der Gaming-PCs konzentriert sich genau darauf. Wichtig ist ein schneller Prozessor und eine aktuelle Grafikkarte, aber auch der Speicher sollte nicht zu kurz kommen.

Update 12. August 2020

Wir hatten sieben weitere Gaming-PCs im Test. Neue Empfehlungen sind der HP Omen Obelisk 875 und der Alienware Aurora R9.

Mike Wobker
Mike Wobker
schreibt als freier Technik-Journalist unter anderem für Notebookcheck, Netzwelt, Golem und Computerbase und testet alles rund um PC & Notebooks.

Beim Kauf eines Gaming-PCs hat man riesige Auswahl. Möchte man die aktuellsten Spiele auf den höchsten Grafikeinstellungen spielen und möglichst sogar noch für die Zukunft gerüstet sein, so muss man natürlich tendenziell etwas tiefer in die Tasche greifen. Allerdings sind viele Spiele von der Grafik her für die gängigen Konsolen wie PlayStation 4 und Xbox One konzipiert. Das bedeutet, dass auch günstigere Gaming-PCs keine Probleme haben sollten, deren Grafik flüssig darzustellen. Gleichzeitig heißt das aber auch, dass leistungsstarke PCs zu erheblich besserer Grafik imstande sind als Konsolen.

In diesem Zusammenhang stellt sich öfter die Frage, ob »echte« Gamer ihren entsprechenden PC nicht lieber selbst zusammenbauen sollten, statt ein fertiges Modell zu kaufen. Wer einfach nur hobbymäßig Spielen möchte, ist natürlich mit einem fertigen PC auf der sicheren Seite. Die Unterschiede in der Hardware sind schließlich marginal, sparen kann man mit vielen Einzelteilen auch nicht unbedingt. Außerdem hat man im Schadensfall so bessere Chancen auf Garantieansprüche.

Wir haben 21 Gaming-PCs verglichen. Viele davon bekommt man für einen niedrigen, vierstelligen Betrag, es gibt aber auch einzelne Modelle für Liebhaber, die beinahe ins Fünfstellige gehen.

Kompakt: Lenovo Legion T730

Kompakt

Lenovo Legion T730

Test Gaming-PC: Lenovo Legion T730
In der aktualisierten Version bietet das Lenovo Legion T730 auch für 2020 genug Leistung in aktuellen und zukünftigen Spielen.

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Ein schönes Preis-Leistungs-Verhältnis bekommt man beim Lenovo Legion T730. Die Hardware hat genug Power, um nicht nur Full-HD-Inhalte, sondern auch 4K-Content gut auf den Bildschirm zu bringen. Zudem nimmt das kompakte Gehäuse nicht so viel Platz in Anspruch und kann zukünftig auch noch erweitert werden.

Die geballte Leistung des Legion T730 ist in einem nicht einmal 20 Zentimeter breiten Tower untergebracht. Der ist – obwohl er schlicht in Schwarz gehalten ist – trotzdem ziemlich auffällig: Das liegt nicht nur am praktischen Tragegriff auf der Oberseite, sondern vor allem an der RGB-Beleuchtung, die durch das Frontgitter und die Seitenabdeckung scheint. Da wird man beim Spielen beinahe abgelenkt.

Über jene Seitenabdeckung hat man übrigens auch unkomplizierten Zugriff auf das Innenleben. So kann man flott einzelne Bauteile ersetzen, obwohl das aufgrund der Qualität eigentlich gar nicht nötig ist. Trotz der kompakten Abmessungen ist der Innenraum nicht überladen, weswegen man keine Angst haben muss, dass die Leistung unter Überhitzung leidet.

Lenovo bietet seinen Legion T730 mit verschiedensten Ausstattungen an. Die hier vorgestellte Version besteht aus einem Intel-Core-i7-9700K-Prozessor mit acht Kernen, einem 16 Gigabyte große Arbeitsspeicher und einer ein-Terabyte-SSD. Flotter Spielbetrieb ist so sichergestellt. Besonders die SSD verleiht dem PC einen extra Geschwindigkeitsschub, da diese viel schneller als normale Festplatten auf Programme zugreifen kann. Deshalb werden das Betriebssystem sowie häufig verwendete Programme dort gespeichert.

Zusätzlich ist aber für das Spielearchiv auch eine ein Terabyte fassende Festplatte eingebaut. Für die Grafikkarte GeForce RTX 2070 Super sind 4K-Inhalte oder VR-Brillen kein Problem. Mit diesem Gesamtpaket ist man selbst für zukünftige Neuerscheinungen bestens gerüstet.

Anschlussmöglichkeiten sind zur Genüge vorhanden: Zahlreiche USB-Ports gewähren die Verbindung von Maus, Drucker, Headset oder anderen externen Geräten. Seinen Monitor schließt man über DVI, DisplayPort oder HDMI an, man kann aber auch alle Verbindungsmöglichkeiten für maximal vier Monitore gleichzeitig nutzen. Eine schnelle Internetverbindung bietet etwas das ac-WLAN oder der GigabitLAN-Anschluss. Oben an der Vorderseite findet man sogar noch einen DVD-Brenner.

Die hier vorgestellte Variante des Lenovo Legion T730 bietet wirklich starke Leistung bei Spielen und wird auch in der näheren Zukunft noch mit allen Neuerscheinungen bestens zurechtkommen. Für deutlich mehr Geld bekommt man die Version mit der Flaggschiff-Grafikkarte GeForce RTX 2080, den hohen Preisunterschied ist das aber momentan nicht wert, da die RTX 2070 Super ihren Job ebenso erstklassig erledigt. Größere Speicherausstattungen hingegen sind nicht viel teurer. Letztendlich kann jeder die genaue Ausstattung an seine Bedürfnisse anpassen und wird mit dem Legion T730 doch immer einen tollen Gaming-PC erhalten.

Mit Top-Grafikkarte: HP Omen Obelisk 875

Mit Top-Grafikkarte

HP Omen Obelisk 875

Test Leistungsstarke Spiele-Rechner: HP Omen Obelisk 875
Der Omen Obelisk von HP besitzt eine schnellere Grafikkarte als unser Favorit, dafür fällt die SSD recht klein aus.

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Wer Wert auf die aktuellste Grafikkarte legt, ist beim HP Omen Obelisk 875 richtig. Mit der Nvidia GeForce RTX 2080 Super ist man bestens ausgestattet, um selbst in den kommenden Jahren die aktuellsten Spiele flüssig zu zocken.

Als Prozessor ist der Intel Core i7-9700K verbaut, der zusammen mit einem 16 Gigabyte großen Arbeitsspeicher für sehr gute Leistung sorgt. Leider fällt die SSD mit nur 256 Gigabyte eher klein aus. Für das Betriebssystem sowie ein oder zwei aufwändigere Spiele reicht das zwar, aber andere Hersteller bieten hier größere Modelle der schnellen Festplatten. Dank einer ein Terabyte fassenden HDD ist wenigstens noch etwas mehr Platz für ein größeres Spielearchiv.

Das Gehäuse an sich fällt eher schlicht aus, wirkt aber trotzdem besonders. Angenehm ist außerdem, dass es ziemlich kompakt bleibt, weswegen jedoch auf der Vorderseite nicht genug Platz für alle Anschlüsse bleibt. Deshalb sind hier nur zwei USB-Ports sowie ein Headset-Anschluss angebracht, der Rest wurde auf die Rückseite ausgelagert. Dort findet man dann alles, was man zum Gamen braucht, unter anderem auch noch ein USB-Typ-C-Anschluss, der sich aber vorne etwas besser machen würde.

Möchte man den Omen Obelisk 875 aufrüsten, so kann man das auch selbst erledigen. Zum Öffnen des Gehäuses braucht man zwar Werkzeug, dann sind aber alle Komponenten problemlos erreichbar und man könnte bei Bedarf etwa die ein wenig klein geratene SSD ersetzen. Ansonsten gibt es bei der Ausrüstung wenig zu beanstanden, man bekommt daher einen sehr ordentlichen Gaming-PC für einen normalen Preis.

Extravagantes Design: Alienware Aurora R9

Extravagantes Design

Alienware Aurora R9

Test Leistungsstarke Spiele-Rechner: Alienware Aurora R9
Ein ansprechendes Design, viel Leistung und ein akzeptabler Preis. Das alles bietet der Aurora R9 von Alienware.

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Nicht nur dank des herstellertypischen Alienkopfs wirkt der Tower des Alienware Aurora R9 ziemlich futuristisch. Mit beinahe 50 Zentimetern Höhe und knapp 18 Kilogramm Gewicht ist er außerdem einer der sperrigeren unter den Gaming-PCs, dafür wird der vorhandenen Platz im Inneren aber immerhin sinnvoll genutzt. Hier findet man nämlich ein durchdachtes Kühlsystem, das die Überhitzung der leistungsstarken Komponenten verhindert.

Angetrieben wird der Alienware Aurora R9 von einem Intel Core i7-9700. Der ist zwar nicht ganz so stark ist wie der i7-9700K, der in einigen Konkurrenzmodellen verbaut ist, aber reicht locker für die neusten Spiele. Ähnlich sieht es bei der Grafikkarte aus: Hier setzt man auf die Nvidia GeForce RTX 2080, jedoch ohne den »Super«-Zusatz. Trotzdem bekommt man so immer noch eine der schnellsten Grafikkarten, die momentan auf dem Markt erhältlich ist. 4K- und VR-Inhalte sind daher kein Problem, und auch für zukünftige Titel ist man bestens gerüstet.

Wie beim Omen Obelisk 875 dürfte auch hier die SSD gerne etwas größer sein als die gebotenen 256 Gigabyte. Auf der HDD befindet sich ein Terabyte zusätzlicher Platz, aber man muss eben damit klarkommen, dass man somit nur ein bis zwei Spiele mit schnelleren Zugriffsraten genießen kann – oder man schiebt sie immer wieder zwischen den Festplatten hin und her, was auf Dauer aber auch keinen Spaß macht.

Die Hardware des Alienware Aurora R9 ist also nicht brandaktuell, aber trotzdem völlig ausreichend. Insbesondere Liebhaber des speziellen Designs sollten sich diesen Gaming-PC nochmal genauer anschauen.

AMD-basiert: HP Pavilion Gaming TG01

AMD-basiert

HP Pavilion Gaming TG01

Test Gaming-PC: HP Pavilion Gaming TG01-0001ng
Gutes Gaming geht auch günstig. Für HPs Pavilion Gaming-PC muss man nicht viel Geld auf den Tisch legen. Die Technik von AMD bringt aktuelle Spiele trotzdem flüssig auf den Bildschirm.

Beim HP Pavilion Gaming TG01 wird auf günstige Technik von AMD gesetzt, die die neusten Spiele zumindest in Full-HD flüssig wiedergibt. Für die Leistung verantwortlich ist der AMD-Prozessor Ryzen 5 3500 sowie die Grafikkarte Radeon RX5500 aus gleichem Hause. Selbstverständlich bietet AMD auch stärkere Ausstattung an, die kostet dann aber natürlich entsprechend mehr.

Die verbaute SSD bietet ein Terabyte Speicherplatz und verkürzt die Ladezeiten dank hoher Schreib- und Leseraten doch deutlich. 16 Gigabyte Arbeitsspeicher sind völlig ausreichend, und falls doch einmal der Speicher zu knapp wird, kann man beide Komponenten ohne großen Aufwand ersetzen. Der Ryzen 5 3500-Prozessor ist minimal langsamer wie die Konkurrenz von Intel, bietet aber mit sechs Kernen trotzdem flüssiges Spielgeschehen.

Keine Experimente hat man beim Gehäuse gemacht. Mit nicht einmal 30 Zentimetern Höhe findet es im Notfall auch direkt auf dem Schreibtisch seinen Platz. Auf der Vorderseite sieht man ein paar grüne Farbelemente, eine richtige Beleuchtung gibt es aber nicht. Anschlussmöglichkeiten sind absolut ausreichend vorhanden, zudem gibt es zwar eine Laufwerksblende, das entsprechende Laufwerk für CDs, DVDs, Blu-rays etc. muss man sich aber selbst organisieren. Tastatur und Maus werden mitgeliefert, hat man dann noch einen passenden Monitor, so kann es auch schon losgehen.

Wer auf 4K- und VR-Inhalte verzichten kann, macht mit dem HP Pavilion Gaming TG01 einen guten Fang. Abgesehen davon ist die Leistung nämlich durchaus ansprechend, während man gegenüber Lenovo und vor allem MSI doch einiges an Geld spart.

Premium-Modell: Acer Predator Orion 9000

Premium-Modell

Acer Predator Orion 9000

Test Gaming-PC: Acer Predator Orion 9000
Wer bereit ist viel Geld auszugeben, muss sich mit dem Acer Predator 9000 keine Gedanken um die Leistungsfähigkeit machen. Die Power hat aber einen saftigen Preis.

Wenn der Preis jedoch egal ist, so führt kein Weg am Acer Predator Orion 9000 vorbei. Die wahnsinnig leistungsstarke Hardware bezahlt man allerdings mit über 8.000 Euro, wo dann aber auch gleich Maus und Tastatur dabei sind.

Einer der aktuell schnellsten Prozessoren, nämlich der Intel-Core-i9-7980XE, sorgt zusammen mit dem sage und schreibe 64 Gigabyte großen Arbeitsspeicher für ein Gaming-Erlebnis ohne Atempause. Entsprechend musste Acer bei den SSDs drauflegen: Hier sind zwei SSDs a 256 Gigabyte für den Systembetrieb zuständig, zwei weitere SSDs a 512 Gigabyte kümmern sich um den Datenzugriff.

Auch bei der Grafik setzt der Predator Orion 9000 auf doppelte Power. Es reicht Acer anscheinend nicht, die Top-Grafikkarte GeForce RTX 2080 Ti von Nvidia zu verwenden, also hat man sie einfach doppelt verbaut. Damit ist man, was 4K angeht, für die nächsten Jahre auf jeden Fall abgesichert. Wer trotzdem auf die Idee kommt, an dieser Ausstattung etwas zu verändern, kann den Tower leicht öffnen und entsprechend Komponenten austauschen oder erweitern.

Eine Besonderheit stellt das Kühlsystem dar. Hier wird die entstehende Wärme nicht von einem Lüfter bekämpft, sondern von einem Wasserkreislauf, bei dem das Wasser immer wieder gekühlt wird. Dieser Umweg ist um einiges effizienter als die direkte Kühlung, weswegen man sich um die langfristige Leistung des PCs keine Sorgen machen muss.

Die einzige Sorge beim Acer Predator Orion 9000 ist und bleibt somit der Preis. Wenn man in der Beziehung freie Hand hat, spricht aber wirklich nichts gegen den Kauf.

Was gibt es sonst noch?

Eine sehr gute Gaming-Leistung bekommt man mit dem Acer Predator Orion 5000. Bei der Ausstattung hat Acer kaum etwas eingespart: Dank der Nvidia GeForce RTX 2070 Super und dem Intel Core i7-9700K-Prozessor mit 16 Gigabyte RAM landen Spiele absolut flüssig auf dem Bildschirm. Genügend Speicherplatz ist ebenso vorhanden, da neben einer schnellen, 512 Gigabyte großen SSD noch eine HDD mit 2 Gigabyte verbaut ist. Einziges Manko: Das klobige Gehäuse ist gerade wegen der Lüftung ziemlich laut. Gamer, die auf Kopfhörer setzen, sollte das aber nicht stören.

Beim MSI Infinite X Plus arbeitet im Inneren ein Intel Core i7-Prozessor der neunten Generation, der mit Wasser gekühlt wird. Auch sonst hat man viel Wert auf gute Ausstattung gelegt. Bei der Nvidia GeForce RTX 2070 Super, einer ein-Terabyte-SDD und einer ebenso großen HDD braucht man sich wirklich nicht zu beschweren. Sogar ein DVD-Brenner ist vorhanden, außerdem wird eine zusätzliche Seitenwand mitgeliefert. Ein leichter Minuspunkt ist das sperrige Gehäuse, noch dazu ist der Infinite X Plus nicht ganz so günstig wie einige Konkurrenten mit ähnlicher Hardware.

Ebenso mit Wasser gekühlt wird der Medion Erazer X87025. Auch sonst ist er bestens ausgestattet: Die Kombination aus Intel-Core-i9-9900-Prozessor und der Grafikkarte GeForce RTX 2080 Duke 8G macht den Medion zu einem der schnellsten Gaming-PCs auf dem Markt. 16 Gigabyte RAM sind Standard, darüber hinaus verfügt der Erazer X87025 über eine flinke SSD sowie eine zwei Terabyte fassende HDD. Öffnet man die Seitenabdeckung, so hat man schnell Zugriff auf den Innenraum und kann nach Belieben Bauteile austauschen. Leider befinden sich die Anschlüsse allesamt auf der Rückseite, was die Verkabelung manchmal etwas mühsam macht. Auf ein optisches Laufwerk muss man ebenso verzichten. Ansonsten ist man mit dem Medion Erazer aber bestens vorbereitet, auch für zukünftige Neuerscheinungen.

Ein kostspieliger Vertreter ist der Corsair One i164. Das Gehäuse wirkt sehr innovativ, ist trotzdem schön kompakt gehalten und ist zudem leicht zu öffnen. Die darin verborgene Hardware um den Intel Core i9-9900K und der Nvidia GeForce RTX 2080 Ti hat mit 4K oder VR keine Probleme. Zur guten Geschwindigkeit trägt außerdem der Arbeitsspeicher von 32 Gigabyte bei. Als Speicher stehen eine 960 Gigabyte große SSD sowie eine zwei Terabyte fassende HDD bereit. Gekühlt wird das ganze System mit Wasser. Wer sich den Corsair leisten kann, macht qualitativ also auf jeden Fall nichts falsch.

Sucht man einen möglichst kleinen Gaming-PC, so kommt der ZOTAC MEK Mini in Frage. Dessen Kompaktheit wirkt sich glücklicherweise kaum negativ auf die Leistung aus, höchstens bei 4K- oder VR-Inhalten gerät die verbaute GeForce RTX 2060 an ihre Grenzen. Dann muss man vielleicht die Grafikqualität etwas heruntersetzen. Der Prozessor und der 16-Gigabyte-Arbeitsspeicher leisten ordentliche Arbeit, die SSD ist mit nur 240 Gigabyte aber buchstäblich ausbaufähig. Ein optisches Laufwerk gibt es übrigens auch nicht. Zieht man aber den vergleichsweise kleinen Preis des MEK Mini heran, so ist die gebotene Leistung doch mehr als in Ordnung.

Häufiger findet man im Internet Angebote, bei denen PCs aus einzelnen, freien Komponenten zusammengebaut wurden. Ein Beispiel dafür ist der Memory PC Gaming PC. Der besteht aus einer Nvidia GeForce RTX 2070, einer SSD mit 480 Gigabyte Kapazität und einer HDD für zwei Terabyte. Ebenso ordentlich sind der Intel-Core-i7-Prozessor und die 16 Gigabyte RAM. Verzichten muss man allerdings auf WLAN und ein DVD-Laufwerk. Für seinen recht kleinen Preis macht der Memory insgesamt einen soliden Eindruck.

Wissenswertes über Gaming-PCs

Entscheidend für die Qualität eines Gaming-PCs ist ganz klar die Leistung. Die ist allerdings auch abhängig von anderen Faktoren, etwa dem Monitor. Hat man hier nur ein Full-HD-Modell, so lohnt sich der Kauf eines teuren PCs eher nicht, da der auch dem entsprechenden Monitor seine PS nicht auf die Straße kriegt. Ein 4K-Monitor hingegen kann die Power der Hardware besser umsetzen.

Ein wichtiger Bestandteil des Systems ist der Prozessor. Für aktuelle Spiele sollte mindestens ein AMD Ryzen 5 oder 7 beziehungsweise ein Intel-Core-i5 oder i7 mit mindestens vier Kernen – noch besser wären sechs oder mehr – verbaut sein. 16 Gigabyte Arbeitsspeicher reichen dann völlig aus. Als Festplatten eignen sich schnelle SSDs und große HDDs, um eine Vielzahl an Spielen zu speichern. Da kann man vielleicht etwas Geld sparen, das man dann in eine gute Grafikkarte investiert.

Hier hat sich nämlich in den vergangenen Jahren einiges getan, vor allem die GeForce-RTX-Serie von Nvidia gibt nun den Ton an. Auch preislich haben sich Grafikkarten wieder normalisiert. Selbst mit dem günstigsten RTX-Modell werden aktuelle und zukünftige Spiele zumindest in Full-HD flüssig wiedergegeben. Leistungsstarke Modelle wie die RTX 2070 meistern hingegen auch 4K-Inhalte problemlos und haben selbst mit VR-Anwendungen kein Problem.

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