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Gaming-Mäuse im Test : Kleine Präzisionsprofis

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Update 07.10.2020

Gaming-Mäuse gehören zusammen mit einer Gaming-Tastatur zum wichtigsten Equipment beim Zocken. Wir haben 62 Modelle getestet. Die kleinen PC-Begleiter sollten leicht und ergonomisch sein sowie zusätzliche Tasten mitbringen. Auch Extras, wie ein induktives Lade-Mauspad und RGB-Beleuchtung sind nicht verkehrt. Wer einen großen Geldbeutel mitbringt, bekommt viele Funktionen an die Hand, aber auch günstige Modelle sind zuverlässig.

Update 7. Oktober 2020

Wir haben eine Menge neuer Gaming-Mäuse getestet, darunter sind gleich vier neue Empfehlungen: die Razer Viper Ultimate, die Corsair Scimitar RGB Elite, die Logitech G502 HERO und die Corsair Dark Core RGB Pro.

Nele Wobker
Nele Wobker
ist freie Autorin und Vollblut-Gamerin und powert sich auch gern physisch aus. Als Technik-Redakteurin testet sie am liebsten Gaming-Zubehör und Fitness-Geräte.

Wie bei Gaming-Tastaturen ist auch bei den Gaming-Mäusen eine robuste Bauweise wichtig. Sie werden viel häufiger und energischer geklickt als im normalen Office-Betrieb – vor allem auch schneller. Daher ist ein zuverlässiger Sensor essentiell, der schnell aufeinanderfolgende Kombinationen erkennt. Die kleinste Bewegung kann spielentscheidend sein, daher müssen auch die Bewegungen der Maus exakt erfasst werden. Programmierbare Tasten sollten auf jeden Fall verfügbar sein, um Klickfolgen auszulösen.

Präzisionswunder: Razer Viper Ultimate

Präzisionswunder

Razer Viper Ultimate

Durch ihren symmetrischen Aufbau ist die Razer Viper Ultimate für Rechts- und Linkshänder gleichermaßen gut geeignet, selbst die Funktionstasten sind auf beiden Seiten zu finden. Sie sind seitlich platziert, lassen sich präzise bedienen und sind während unseres Tests kein einziges mal aus Versehen betätigt worden. Das soll bei Zusatztasten ja durchaus mal vorkommen und spricht in diesem Fall für deren gelungene Anordnung.

Die beiden großen Maustasten quittieren jedes Klicken mit einem angenehmen Geräusch. Das dadurch vermittelte Gefühl von Qualität und Sicherheit bestätigt auch die Technologie dahinter: Um das Nachfedern der Mauszeiger zu verhindern, kommt kein mechanischer, sondern ein optischer Schalter zum Einsatz, der mithilfe eines Infrarot-Lichtstrahls ausgelöst wird. Theoretisch sollte dem Klicken in Lichtgeschwindigkeit also nichts mehr im Wege stehen.

Zum Aufbewahren des Wireless-Sticks hat Razer ein Fach auf der Unterseite der Maus integriert. Ebenso auf der Unterseite platziert ist der Power-Schalter, durch den sich unnötiger Energieverbrauch verhindern lässt, sowie zwei Kontakte zum Laden der Razer. Daneben und somit vor einem versehentlichen Drücken gut geschützt, befindet sich der Schalter zum Einstellen der dpi. Mittels farbiger LED wird angezeigt, in welcher Stufe sich dieser gerade befindet.

Weil es sich bei der Viper Ultimate um eine kabellose Maus handelt, die dafür bekannt sind, dass ihre Verbindung gerne durch drahtlose Kopfhörer oder andere Geräte gestört wird, hat Razer eine Technologie namens HyperSpeed-Wireless entwickelt. Störungen werden damit sofort eliminiert, indem blitzartig die Funkfrequenz geändert wird. Das Auslösen soll so im Vergleich zu anderen Funkmäusen 25 Prozent schneller gehen. In unserem Praxistest traten keinerlei Probleme bei der drahtlosen Verbindung auf, trotz zahlreicher Störquellen in der Nähe. Wem ein Kabel trotzdem lieber ist, dem steht ein im Lieferumfang enthaltenes und mit Stoff ummanteltes USB-Kabel zur Verfügung.

Die Akkulaufzeit wird von Razer mit 70 Stunden angegeben, solange man nicht die RGB-Beleuchtung der Maus aktiviert, die ein Razer-Logo – oder etwas Individuelles – auf dem Rücken der Maus erscheinen lässt. Mit diesem Extra geht der Akku jedoch schon nach zwei Tagen sporadischer Nutzung in die Knie. Die Materialien der Razer Viper Ultimate wirken trotz des geringen Gewichts von lediglich 74 Gramm äußerst robust und hochwertig, für den nötigen Grip sind die Seiten entsprechend gummiert. Durch die spezielle Beschichtung der Unterseite fühlt man praktisch keinen Widerstand beim Bewegen der Maus.

Ein weiteres Extra der Razer ist die Technologie Razer + Fokus, mit der eine Empfindlichkeit von 20.000 dpi möglich ist. Zwar ist dieser hohe Wert für die Praxis leidlich unbrauchbar, der Qualität des Sensors gereicht das aber auf keinen Fall zum Nachteil. Die intelligente Kalibrierung sorgt ferner dafür, dass die Abtastrate an die jeweilige Oberfläche angepasst wird, was zuverlässig das Phänomen des springenden Mauszeigers verhindert. Selbst wenn man die Maus während der Benutzung hochhebt sorgt die intelligente Berechnung dafür, dass das Signal nicht unterbrochen wird.

Auf der Kontra-Seite steht nach unserem Test lediglich die – mit eingeschaltetem Licht – mäßige Akkulaufzeit, sowie die Platzierung der dpi-Umschalttaste. Letztere an der Geräteunterseite zu platzieren erscheint uns ein wenig umständlich, wobei das natürlich Geschmackssache ist. Ebenso Geschmackssache ist es, ob man für eine Computermaus um die 140 Euro löhnen will, wir allerdings finden, dass die Razer Viper Ultimate das Geld wert ist.

Für Pro-Gamer: Logitech G Pro Wireless

Für Pro-Gamer

Logitech G Pro Wireless

Test Gaming-Maus: Logitech G Pro Wireless
Die Logitech G Pro Wireless wurde mit E-Sportlern entwickelt und bietet zuverlässige Präzision.

Die Logitech G Pro Wireless wurde in Zusammenarbeit mit E-Sportlern designt und geplant, damit das Ergebnis die Zielgruppe auch zufriedenstellt. Sie kann sowohl drahtlos als auch per Kabel benutzt werden, bei der Verarbeitung und dem Gewicht von unter 100 Gramm lässt sie keine Wünsche offen.

Eine besondere Funktion ist die Möglichkeit, die Maus kabellos über das entsprechende Mauspad – das Logitech Powerplay – aufzuladen. Das kostet dann allerdings zusätzlich nochmal rund 100 Euro. Allerdings kann man dann unendlich lange drahtlos und ohne Aufladen spielen. Der Akku wird dabei immer nur auf 80 bis 95 Prozent geladen – das soll die Lebenszeit des Akkus erhöhen. Der Sensor der Maus ist hochpräzise, auch die Drahtlosverbindung funktioniert fehlerfrei. Die reaktionsschnelle Maus bietet ein Rundum-Sorglos-Paket der Extraklasse.

Das Powerplay-Pad, das man zusätzlich zum drahtlosen Spielen und parallelen Aufladen nutzen kann, bietet eine weiche und eine harte Oberfläche. Um damit zu spielen, muss man die Maus mit einem Power-Core-Modul ausstatten. Das ist aber beim Powerplay-Pad dabei.

Die Logitech G Pro Wireless kann auch ohne Probleme von Linkshändern benutzt werden. Sie ist symmetrisch und man kann sogar die Seitentasten auf beiden Seiten montieren. Wechseltasten und Abdeckungen dafür werden mitgeliefert. Die Tasten haben einen knackigen Druckpunkt und lassen sich leicht an- und abbauen.

Auf Wunsch kann man der Maus durch ein entsprechendes Modul auf der Unterseite noch zehn Gramm mehr anhängen – das macht allerdings nicht wirklich viel aus. Durch die Lightspeed-Funktechnik gibt es keine Aussetzer, die Maus reagiert schnell und millisekundengenau. Einer Kabelmaus steht sie damit in nichts nach.

Der Lithium-Ionen-Akku lässt sich leider nicht wechseln, allerdings vermuten wir nicht, dass die Maus so schnell den Geist aufgibt. Wenn man kein Powerplay-Pad nutzt, kann man die Maus mit einem 1,8-Meter-USB-Kabel aufladen. Währenddessen kann natürlich weitergespielt werden. Die Maus hält ohne Aufladung 50 Stunden durch – mit Beleuchtung 40 Stunden.

Mit einem Gewicht von nur 80 Gramm gehört die Logitech G Pro Wireless zu den leichtesten Gaming-Mäusen. Durch weniger Gewicht kann man sie schneller bewegen und der Arm ermüdet nicht so zeitig.

Der Hero-Sensor von Logitech, der hier verbaut wurde, ermöglicht laut Hersteller eine Präzision über das ganze DPI-Spektrum. Die 1-zu-1-Wiedergabe von Bewegungen ohne digitale Anpassungen soll damit möglich sein. Das Energieverwaltungssystem des Sensors passt die Verarbeitung der Bildwiederholrate außerdem an die Mausgeschwindigkeit an.

Die maximale Abtastrate von 16.000 DPI kann sich sehen lassen. Sie lässt sich darüber hinaus in fünf beliebig programmierbaren Stufen im Treiber einstellen. Das Switchen zwischen diesen Stufen gelingt allerdings nur durch eine Taste unterhalb der Maus.

Mit der Logitech Gaming Software kann man die RGB-Beleuchtung regeln, die Tasten programmieren und in Profile unterteilen. Man hat sogar die Wahl, ob das Ganze in der Maus oder der Cloud gespeichert werden soll.

Schaltzentrale: Corsair Scimitar RGB Elite

Schaltzentrale

Corsair Scimitar RGB Elite

Optisch erinnert die Corsair Scimitar RGB Elite an eine Mischung aus Taschenrechner und Maus. Das auffällige Zahlenfeld an der Seite ist jedoch besonders für MOBA-Spieler ein Segen, denn auf jeder der 12 Tasten lässt sich ein anderer Befehl oder Skript auslagern. Die Tasten befinden sich auf der linken Seite der Maus, so können sie von Rechtshändern direkt mit dem Daumen gedrückt werden.

Linkshänder haben hier zwar das Nachsehen, aber auch Rechtshänder werden sich mit den vielen Knöpfen erst einmal arrangieren müssen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil der Daumen dadurch keine Ablage mehr hat. Das fühlt sich zunächst einmal recht ungewohnt an. Positiv erwähnt werden sollte außerdem, dass die verwendeten Materialien sehr hochwertig sind und die Verarbeitung mehr als solide wirkt. Nichts klappert oder wirkt billig.

Das Tastenfeld lässt sich ein Stück weit an die Bedürfnisse des eigenen Daumens anpassen, indem es sich nicht nur horizontal bewegen lässt, sondern auch einige Millimeter nach oben geschoben werden kann. Das sorgt dafür, dass sich die Tasten nach einiger Zeit intuitiv bedienen lassen.

Damit sich die Scimitar RGB Elite nicht nur intuitiv, sondern auch präzise bedienen lässt, hat Corsair ihr einen hervorragenden optischen Sensor spendiert, der mit 18.000 dpi auflöst und mit so ziemlich jeder Oberfläche in unserem Test zurechtgekommen ist. Mithilfe der Software iCUE lassen sich die einzelnen Tasten der 122 Gramm schweren Maus programmieren.

Gebunden: Logitech G502 HERO

Gebunden

Logitech G502 HERO

Test: Logitech G502 Hero
Eine preiswerte Maus, wie man sie sich wünscht, für die man aber Kompromisse eingehen muss. Linkshänder haben das Nachsehen.

Die Logitech G502 HERO liegt – sofern man die Maus mit der rechten Hand bedient – sehr gut in der Hand, selbst passionierte Palm-Grip-Fans werden mit dieser Gaming-Maus gut zurechtkommen. Neben ihren hervorragenden ergonomischen Eigenschaften bietet die Logitech trotz ihres verhältnismäßig günstigen Preises eine gute Verarbeitung, welche durch die Verwendung hochwertiger Materialien zusätzlich unterstrichen wird.

Durch die mitgelieferten Gewichte (5 x 3,6 Gramm) kann die G502 Hero darüber hinaus perfekt an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden.

Für noch mehr Individualität sorgen die programmierbaren Tasten, von denen die Maus über elf Stück verfügt. Ferner lässt sich die Empfindlichkeit auf dpi-Werte zwischen 100 und 16.000 einstellen, was die Logitech für eine breite Auswahl an Spielen zum Werkzeug der Wahl werden lässt.

Im Testbetrieb sorgten die guten Gleiteigenschaften der Maus sowie ihr (bereits von der Verwendung in anderen Logitech-Mäusen bekannter) HERO-Sensor für eine hervorragende Bedienbarkeit.

An Kritikpunkten haben wir lediglich vermerkt, dass es sich hierbei um eine reine Kabelmaus handelt, man damit also keine Funkverbindung herstellen kann und die Gummierung an der Seite relativ schnell erste Abnutzungserscheinungen gezeigt hat. In Summe bekommt man mit der Logitech G502 HERO eine solide Gaming-Maus, die vor allem durch ihre gute Ergonomie und dem verbauten Sensor zu überzeugen weiß.

Aufgeräumt: Corsair Dark Core RGB Pro

Aufgeräumt

Corsair Dark Core RGB Pro

Test: Corsair Dark Core Rgb Pro
Die Dark Core RGB Pro von Corsair funktioniert mit Funk, Bluetooth oder über Kabel und ist exzellent verarbeitet.

Die nächste nur für Rechtshänder geeignete Maus aus dem Hause Corsair ist die Dark Core RGB Pro. Während man anfangs bei der Scimitar RGB Elite nicht so recht wusste, wohin mit dem Daumen, verfügt diese Maus über eine ergonomisch perfekte Mulde, in der sich der Daumen bequem positionieren lässt. Wer es lieber etwas luftiger hat, kann eine Fingerablage an der Maus befestigen, auf der sich der Daumen ebenso ablegen lässt.

Diese Möglichkeit existiert übrigens auch auf der anderen Seite für den kleinen Finger, denn auch hier kann optional eine kleine Ablage angebracht werden. Ein Mix aus Kunststoff und Gummi verleiht der Maus eine angenehme Haptik und sorgt dafür, dass man immer einen guten Halt hat. Trotz ihrer Größe ist die Dark Core RGB Pro auch für kleine Hände gut zu bedienen, wohingegen Langfinger Gefahr laufen, die oben angebrachten Seitentasten nur über das berüchtigte »Fingertwister« erreichen zu können.

Alles in allem lässt sich die Maus allerdings sehr gut bedienen, das Betätigen der beiden großen Maustasten wird mit einem deutlichen Klickgeräusch quittiert und die Funktionstasten an der Seite überzeugen mit einem präzisen Druckpunkt. Ein nettes Extra ist ein über dem Mausrad angebrachter Knopf, mit dem sich die Empfindlichkeit beim Scrollen einstellen lässt. Vorne in der Daumenablage lässt sich ablesen, in welcher Stufe man sich gerade befindet.

Der Akkulaufzeit liegt bei 50 Stunden im Bluetooth- und 36 Stunden im Funkbetrieb. Aktiviert man hingegen die RGB-Beleuchtung – die sich übrigens über die Software anpassen lässt – schmilzt dieser Wert recht schnell zusammen. Aufgeladen wird die Dark Core RGB Pro mithilfe des beiliegenden USB-Kabels.

Dem optischen Sensor konnten in unserem Test weder schnelle Richtungswechsel, noch langsame, präzise Bewegungen ins Schwitzen bringen. Darüber hinaus kam er auch mit jeder Oberfläche bestens zurecht. Die Corsair Dark Core RGB Pro ist also sehr angenehm zu bedienen, liegt gut in der Hand und kann es, was die Technik angeht, mit allen Konkurrenten im Testfeld aufnehmen.

Was gibt es sonst noch?

Mit der Skiller SGM3 von Sharkoon erwirbt man eine Maus, die haptisch überzeugt und guten Halt gibt. Der Druckpunkt der Tasten ist knackig und man hat zwei Zusatztasten an der Hand. Allerdings eignet sich die Maus eher für Rechtshänder.

Die Asus ROG Strix Impact II scheint wegen ihres symmetrischen Aufbaus für Links- und Rechtshänder gleichermaßen gut geeignet, die Daumentasten an ihrer linken Seite sind allerdings den Rechtshändern vorbehalten. Wer darauf verzichten kann, oder sowieso Rechtshänder ist, erhält eine Maus, die mit schlichten Materialen und guter Gummierung zu überzeugen weiß. In Summe erlaubte sich die Asus ROG Strix Impact II in unserem Test keine großen Schwächen. Für einen Preis von etwas unter fünfzig Euro bekommt man hier eine rundum gelungene Gaming-Maus.

Die Logitech G502 Proteus Core gehört zu den beliebtesten Gaming-Mäusen. Das ergonomische Design und das anpassbare Gewicht sprechen hier für sich. Allerdings ist die Bodenplatte nicht fest genug am Gerät fixiert.

Die Logitech G MX518 Legacy ist die Neuauflage der früher sehr beliebten MX518 und bringt echten Nostalgie-Flair mit. Das Design ist nach wie vor sehr ergonomisch – doch im Inneren hat sich etwas mehr getan. Die Maus ist nun präziser und lässt sich noch angenehmer handlen.

Was Sie über Gaming-Mäuse wissen sollten

Allem voran sollten Gaming-Mäuse sehr robust sein. Die beiden Haupttasten müssen viele und oftmals kraftvolle Klicks aushalten. Daher sind zum einen die verbauten Schalter ein Auswahlkriterium: Bei den Gaming-Mäusen ist der Hersteller Omron marktführend.

Auch die Abtastrate ist ein entscheidender Wert, da sie die Bewegung der Maus angibt und wie schnell der Mauszeiger über den Bildschirm fährt. Die Abtastrate wird in DPI angegeben. Eine Gaming-Maus sollte in Bezug darauf immer manuell einstellbar sein, um verschiedene Spielsituationen optimal zu meistern (z.B. Shooter).

Kleine Präzisionsprofis Test: Gaming Maus Gruppenfotoa
Gaming-Mäuse müssen robust sein.

Der Maussensor ist entweder optisch oder eine Laser-Variante. Optische Versionen tasten den Untergrund ab und berechnen Bewegungsrichtung und -geschwindigkeit. Die gängige Meinung ist, dass sie die bessere Wahl sind. Laser-Varianten verarbeiten einen extrem gebündelten Laserstrahl mit hohen Abtastraten. Riesige Qualitätsunterschiede gibt es hier aber trotzdem nicht.

Es gibt verschiedene Arten, die Maus zu halten. Die erste Variante ist der Palm-Grip, bei dem die ganze Hand auf der Maus liegt – hier eignen sich breite und hohe Mäuse am besten. Beim Claw-Grip wird die Maus mit angewinkelten Fingern und der unteren Handfläche bedient. In diesem Fall sind schmale, mittelhohe Mäuse die optimale Wahl. Spieler, die sich den Finger-Tip-Grip angeeignet haben, nutzen tatsächlich nur die Fingerspitzen zum Führen der Maus. In diesem Fall sollte man auf schmale, flache Mäuse zurückgreifen.

Zusatztasten erleichtern Gamern das Leben sehr – sie lassen sich frei programmieren und so kann man z.B. bestimmte Befehlsfolgen, also Makros,  auslösen. Je nach Spiel ist das sehr praktisch: Besonders bei MOBAs etc. muss man viele Aktionen ausführen, vom Tränke nehmen, über Zaubersprüche und Fähigkeiten abrufen.

Kleine Präzisionsprofis Test: Corsair Scimitar Rgb Elite
Zusatztasten lassen sich frei programmieren.

Eine tolle Sache ist die Möglichkeit, das Gewicht der Maus nach Belieben zu verändern. Einige Hersteller liefern kleine Gewichte mit, die man in der Maus platzieren kann.

Mit einem integrierten Speicher kann man Profile und Einstellungen direkt in der Maus speichern. So lässt sich die Maus auch an anderen PCs mit den gleichen Modifikationen nutzen.

Eine RGB-Beleuchtung ist darüber hinaus auch immer eine nette Spielerei, die sich z.B. an andere Beleuchtungen, wie Tastatur und PC anpassen lässt oder einfach cool aussieht. Hier muss man überlegen, ob sich der Aufpreis lohnt.

Bestimmte Teile der Maus werden manchmal für besseren Grip gummiert oder anders texturiert. Das kommt auch der generellen Haptik zugute. Ein ummanteltes Kabel ist auch nicht verkehrt, da so Kabelbrüche verhindert werden.

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