Test: Gaming Laptop

Gaming-Laptops im Vergleich : Auch unterwegs Zocken

Update 30.03.2021

Gaming-Laptops sind im Gegensatz zu normalen Notebooks leistungsstark genug, um auch die anspruchsvollsten Spiele flüssig wiederzugeben. Wichtig dafür sind vor allem der Prozessor, die Grafikkarte sowie der Arbeitsspeicher. Aber auch sonst müssen die Laptops einige Anforderungen erfüllen.

Update 30. März 2021

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

14. Dezember 2020

Wir haben das Zephyrus G14 von Asus getestet. Wegen seiner kompakten Abmessungen und seiner hohen Robustheit ist es eine neue Empfehlung.

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Mike Wobker
schreibt als freier Technik-Journalist unter anderem für Notebookcheck, Netzwelt, Golem und Computerbase und testet alles rund um PC & Notebooks.

Wer Gaming ernst nimmt, spielt natürlich in erster Linie auf dem PC. Möchte man aber zusätzlich auch noch unterwegs spielen, so führt kein Weg an einem Gaming-Laptop vorbei. Ein normaler Laptop ist nämlich kaum im Stande, die neuesten Spiele hoch aufgelöst und flüssig darzustellen. Verschiedene Hersteller haben diese Marktlücke natürlich früh erkannt und bauen ihr Sortiment in diesem Bereich stetig aus.

Die Anzahl der Gaming-tauglichen Notebooks hat sich entsprechend in den letzten Jahren vervielfacht. Dabei ist es aber noch wichtiger, direkt beim Kauf auf die richtigen Komponenten zu achten. Während PCs nämlich leicht aufrüstbar sind, ist das bei Laptops in der Regel etwas schwieriger.

Mit einem guten Gaming Laptop macht es dann aber wirklich Spaß, zu zocken, sei es auf LAN-Partys, E-Sport-Turnieren oder einfach nur zuhause im Garten. Wir hatten mittlerweile 34 Modelle verglichen, von denen momentan noch 16 erhältlich sind. Dabei wird deutlich: Für Qualität muss man doch ziemlich tief in die Tasche greifen – echten Gamern wird es das aber wert sein.

Vergleichstabelle
Vergleichstabelle
Starke AusstattungGut gekühltPreiswert und solideKompromisslosMobil und kompakt
Test: Gigabyte Aero 15 XbTest: Lenovo Legion Y740Test: Hp Pavilion Gaming 15Test: Gigabyte Aorus 17 YaTest: Asus Zephyrus G14
Modell Gigabyte Aero 15 XB Lenovo Legion Y740 HP Pavilion Gaming 15 Gigabyte Aorus 17 YA Asus Zephyrus G14
Pro
  • Stabiles Gehäuse
  • Schmale Displayränder
  • Schlichtes Design
  • Schlankes Design
  • Für ein Gaming-Notebook relativ leise
  • Platz für zweite Festplatte im Gehäuse
  • Gutes Display
  • Platz für zweite Festplatte im Gehäuse
  • Vergleichsweise leise Lüfter
  • Sehr gute Spieleleistung
  • Mechanische Tastatur
  • Viele Wartungsmöglich­keiten
  • Schneller AMD-Prozessor
  • Klein und kompakt
  • Sehr stabil
Contra
  • Laute Lüfter
  • Sound etwas schwach
  • Wärmeentwicklung
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Deckel nicht sehr stabil
  • Kontrast dürfte besser sein
  • Mäßige Akkulaufzeit
  • Sehr groß und schwer
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Kann sehr laut werden
  • Grafikkarte reicht nur für FullHD-Spiele
  • Arbeitsspeicher etwas knapp
  • Keine Webcam
Bester Preis
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Starke Ausstattung: Gigabyte Aero 15 Classic-XB

Starke Ausstattung

Gigabyte Aero 15 XB

Test: Gigabyte Aero 15 Xb
Mit seinem matten 144-Hz-Bildschirm und einer RTX-Grafikkarte von Nvidia sehen aktuelle Spiele super aus. Das stabile Gehäuse überzeugt zudem auch unterwegs.

Sehr leistungsstark ausgestattet ist das Gigabyte Aero 15 Classic-XB. Der Intel-Prozessor i7-10875H sorgt in Kombination mit der Grafikkarte Nvidia GeForce RTX 2070 für ein tolles Gaming-Erlebnis. Natürlich muss man sich diese Performance auch einiges kosten lassen, doch bedenkt man das schicke Design und die sonstige Ausstattung, ist das ein recht angemessener Preis.

Für den Intel Core i7-10875H sind Spiele wie Metro Exodus, Anthem und Dirt Rally 2.0 in höchster Qualität kein Problem. Zusammen mit der GeForce RTX 2070 werden sogar die »magischen« 60 Bilder pro Sekunden (FPS, frames per second) häufig überschritten – ab dann gilt die Bildrate auch für erfahrene Spieler als wirklich flüssig. Das Display ist in FullHD aufgelöst, das entsprechende IPS-Panel bietet sogar eine Bildwiederholfrequenz von 144 Hertz und ist außerdem schön ausgeleuchtet, farbecht und blickwinkelstabil. Lediglich ein wenig mehr Helligkeit wäre schön, denn draußen in der Sonne sieht man leider nicht mehr so viel.

Aber auch die weitere Ausstattung ist überzeugend: Das WiFi-6-WLAN übertragt Daten sehr schnell, die NVMe-SSD bietet 512 Gigabyte Speicherplatz. Abgerundet wird das ganze vom 16-Gigabyte-Arbeitsspeicher. Bei Bedarf kann der auch ausgetauscht werden, übrigens kann man auch eine zweite SSD einlegen.

Im Office-Betrieb hält der Akku rund sieben Stunden, beim Gaming sinkt dieser Wert natürlich deutlich auf etwa zweieinhalb Stunden. Das ist aber immer noch völlig in Ordnung und liegt auch an der Optimus-Technologie von Nvidia. Dabei werden nicht so komplizierte Prozesse von der dedizierten Grafikkarte an die iGPU weitergegeben, was Energie spart.

Bei voller Leistung während des Gamings fällt allerdings auf, dass es doch recht laut wird. Dann empfiehlt es sich, ein Headset zu benutzen, um sich voll aufs Spielgeschehen fokussieren zu können. Neben dem Geräuschpegel tritt bei größerer Anstrengung schließlich auch Hitze auf, mit der der Kühler nicht mehr ganz fertig wird.

Das Gehäuse des Aero 15 Classic-XB besteht aus Aluminium und nicht wie so oft aus Kunststoff. Das verleiht ihm Griffigkeit, die schön elegant wirkt. Dank der kompakten Maße von 1,8 Zentimetern Höhe und 25 Zentimetern Tiefe kann man den Laptop aber problemlos mitnehmen, dabei ist er mit 2,1 Kilogramm auch ziemlich leicht.

Zur Steuerung benutzt man ein Clickpad, also ein Touchpad ohne weitere Tasten. Es nimmt Eingaben sicher auf, dürfte dabei aber gerne etwas leiser sein. Bei Zwei-Finger-Gesten auf dem Touchpad, etwa zum Scrollen oder Zoomen, wirkt die Umsetzung manchmal noch etwas unsicher.

Die Tastatur besteht aus Chiclet-Tasten mit einem gut spürbaren Druckpunkt und fast schon zu lautem, akustischen Feedback. Wer häufig schreibt, wird nicht nur daran, sondern auch an der RGB-Beleuchtung Gefallen finden.

Anschlüsse sind zahlreich vorhanden: Drei USB-3.2-Ports, sowie eine HDMI-Buchse und ein Thunderbolt-Port sind ebenso mit an Bord wie ein Multi-Speicherkartenleser. Viel mehr kann man sich nicht wünschen.

Insgesamt ist der Aero 15 Classic-XB ein sehr leistungsstarker Gaming-Laptop, der dank seiner umfangreichen und hochwertigen Ausstattung für sehr viel Spaß beim Zocken sorgt.

Gut gekühlt: Lenovo Legion Y740

Gut gekühlt

Lenovo Legion Y740

Test: Lenovo Legion Y740
Das Lenovo Legion Y740 ist trotz 17 Zoll großem Bildschirm sehr schlank und bringt aktuelle Spiele flüssig auf den Bildschirm.

Mit ansprechendem Design, sowie durchdachten Lüftungsöffnungen, kann das Lenovo Legion Y740 punkten. Die Anschlüsse befinden sich fast alle auf der Gehäuse-Rückseite, was besonders angenehm ist, wenn man zusätzlich eine externe Maus benutzt. Über die abschraubbare Bodenplatte erreicht man Festplatte, Arbeitsspeicher sowie WLAN-Modul und kann bei Bedarf auch das Innenleben reinigen.

Im Legion Y740 werkelt Intels Sechskern-Prozessor i7-9750H. Dank 16 Gigabyte Arbeitsspeicher, einer flotten Solid State Disk und der Grafikkarte GeForce RTX 2060 von Nvidia werden auch die aktuellsten Spiele stets flüssig wiedergegeben. Selbst für zukünftige Erscheinungen ist man damit gut vorbereitet.

Die verbaute SSD bietet 512 Gigabyte Speicherplatz, zusätzlich ist sogar eine HDD vorhanden, die nochmal 1 Terabyte extra für das Spielearchiv bereithält. Falls auch die irgendwann voll ist, kann man immer noch beide Speicher gegen größere austauschen.

Fürs Gaming ist natürlich viel Energie nötig, weswegen die Akkulaufzeit bei entsprechenden Laptops recht gering ausfällt. Nur drei Stunden Laufzeit während man kabellos surft, ist jedoch schon sehr dürftig. Ein wenig verbesserungswürdig ist auch das Display: Es ist auch aufgrund seiner Größe keinesfalls schlecht oder nicht geeignet für Spiele, aber man findet teils überlegenere Displays in preiswerteren Laptops.

Diese kleinen Defizite werden aber mit dem starken Prozessor und der Grafikkarte, sowie von der starken Kühlung ausgeglichen. Im Betrieb ist das Legion Y740 also weder zu heiß, noch zu laut. Gerade Leute, die gerne auf einem großen Bildschirm spielen, treffen hier eine gute Wahl.

Preiswert und solide: HP Pavilion Gaming 15

Preiswert und solide

HP Pavilion Gaming 15

Test: Hp Pavilion Gaming 15
Auf dem HP Pavilion Gaming 15 laufen aktuelle Games auch für wenig Geld flüssig. Außerdem liefert der Bildschirm satte Farben.

Eine günstige Alternative stellt das HP Pavilion Gaming 15 dar, denn auch für weniger Geld kann man ein Laptop bekommen, das in der Lage ist, Spiele schön flüssig wiederzugeben. Die meisten Spiele kommen in Full-HD auf den Display, der mit schönen Farben besticht, aber auch etwas kontrastreicher und heller sein dürfte.

Das Gehäuse des Pavilion Gaming 15 besteht aus stabilem Kunststoff, ergänzt mit grüner Beleuchtung. Mit USB-C, HDMI, GigabitLAN und einigen anderen sind zumindest die wichtigsten Anschlüsse vorhanden. Sie sind ganz klassisch seitlich angebracht.

Für die Leistung beim Spielen ist der Intel Core i5-9300H mit vier Kernen verantwortlich. Hilfe bekommt er von 16 Gigabyte RAM und der SSD mit 512 Gigabyte. Wem das nicht reicht, der kann den freien Platz im Gehäuse für eine weitere Festplatte nutzen. Die Grafikkarte GeForce GTX 1650 reicht für Full-HD und schafft meistens hohe Grafikstufen selbst in neueren Spielen problemlos.

Tastatur und Touchpad sind noch verbesserungswürdig: Besonders die Tastatur gibt etwas zu schnell nach, was erst etwas Eingewöhnungszeit fordert. Insgesamt bietet die Konkurrenz hier tendenziell hochwertigere Qualität. Für den kleinen Preis ist der Leistungsumfang des Pavilion Gaming 15 alles in allem aber wirklich in Ordnung

Kompromisslos: Gigabyte Aorus 17 YA

Kompromisslos

Gigabyte Aorus 17 YA

Test: Gigabyte Aorus 17 Ya
Es ist groß, es ist schwer und es kostet viel. Dafür stellt das Aorus 17 YA aber auch so manchen Gaming-PC in den Schatten und bietet Leistung satt.

Das Aorus 17 YA von Gigabyte bietet genug Platz für leistungsstarke Hardware. Der wird auch entsprechend genutzt, weswegen das Aorus 17 YA bei der Ausstattung ganz oben mitspielt und auch für die Zukunft bestens gerüstet ist.

Hier arbeitet der Sechskern-Prozessor Intel Core i7-9750H mit 16 Gigabyte Arbeitsspeicher. Der Unterschied ist allerdings die Grafikkarte: Hier setzt man beim Aorus 17 YA auf die Nvidia GeForce RTX 2080, die momentan beste erhältliche Grafikkarte. Damit sind sogar maximale Detaileinstellungen möglich, wenn ein 4K-Monitor an den Laptop angeschlossen ist.

Wie bereits angedeutet fällt das Gerät daher ziemlich groß aus. Neben der schon vorhandenen Ausstattung ist außerdem Platz für eine zweite und sogar dritte 2,5-Zoll-Festplatte. Damit bringt der Aorus 17 YA 3,8 Kilogramm auf die Waage, was doch recht viel ist. In Addition mit den beiden Netzteilen ist man dann schnell über fünf Kilo. Das kann unterwegs gerade auf Dauer durchaus lästig werden.

Das Gigabyte Aorus 17 YA ist somit die kompromisslose Lösung. Für den zugegebenermaßen happigen Preis bekommt man hochwertige Qualität, etwa auch bei der Lüftung: Dank intelligenter Steuerung ist sie nur so weit im Betrieb, wie sie es im Moment auch sein muss. Das wirkt sich oft sehr positiv auf die Lautstärke aus.

Mobil und kompakt: Asus Zephyrus G14

Mobil und kompakt

Asus Zephyrus G14

Test: Asus Zephyrus G14
Asus packt viel Leistung in diesen 14 Zoll kleinen Gaming-Laptop. Wer oft unterwegs ist, findet hier den richtigen Begleiter.

Das Zephyrus G14 von Asus ist mit seinem 14-Zoll-Display ein echter Exot unter den Gaming-Laptops. Die geringe Größe schlägt sich natürlich auch auf das Gewicht des Asus nieder, 1,6 Kilo sind für ein Gaming-Laptop nicht gerade viel. Gleichzeit machen es diese Eckdaten zum idealen Begleiter für unterwegs.

Für das mobile Gaming-Vergnügen sorgt auch das Innenleben des Laptops, verbaut sind nämlich die GeForce GTX 1650 Ti von Nvidia, mit der aktuelle Blockbuster in FULLHD und hoher Detailstufe wiedergegeben werden können, sowie ein Ryzen 5 4600HS Prozessor von AMD, der nicht nur viel leisten kann, sondern auch sehr energieeffizient ist.

Zwar gibt es das Laptop von Asus in verschiedenen Ausstattungsvarianten, die sich nicht nur in ihrer Leistungsfähigkeit, sondern auch beim Preis deutlich unterscheiden, wir würden allerdings zu der Variante mit einer 512 Gigabyte großen SSD-Festplatte und einem Arbeitsspeicher von acht Gigabyte raten. Sollte der einmal zu knapp werden, kann man ihn jederzeit erweitern.

Im Gaming-Betrieb ist beim Asus natürlich keine besonders lange Akkulaufzeit zu erwarten, beim Surfen im Internet via WLAN und der ein oder anderen Office-Aufgabe kann man aber durchaus mit einer Akkulaufzeit von neun Stunden rechnen. Wer Wert auf ein kleines mobiles Laptop legt, das mit einer ordentlichen Leistung für Spiele, aber auch den Office-Betrieb aufwarten kann, der kann beim Zephyrus G14 bedenkenlos zugreifen.

Was gibt es sonst noch?

Mit der von uns vorgestellten Ausstattung (8 Gigabyte Arbeitsspeicher, Grafikkarte GeForce GTX 1660Ti) ist das Acer Predator Helios 300 in der Lage, auch aktuelle Titel in Full-HD darzustellen. Dank des modernen Designs und vielfältiger Anschlussmöglichkeiten wirkt der Predator sehr zeitgemäß, ein Beispiel dafür ist die RGB-Beleuchtung in Kombination mit dem Clickpad. Auf der schnellen SSD steht ein Terabyte zur Verfügung. Leider ist der Arbeitsspeicher mit nur 8 Gigabyte doch ziemlich klein, immerhin lässt er sich aber noch erweitern. Die 144-HZ-Bildwiederholrate ist spitze, zudem überzeugen die satten Farben sowie die schönen Kontraste. Lediglich die Ausleuchtung wirkt ein bisschen ungleichmäßig.

Am Dell G5 15 5590 zeigt sich, dass Gaming-Laptops nicht zwangsläufig eine schlechte Akkulaufzeit haben müssen – zumindest im Office-Betrieb. Beim Spielen wird dann doch so viel Energie benötigt, dass die Laufzeit leidet. Das heißt aber auch, dass der Dell einiges zu leisten imstande ist: aktuelle und selbst kommende Spiele stellen kein Problem dar. Dazu gibt es einen Bildschirm, der mit tiefem Schwarz und kontrastreichen Bildern überzeugt. Farben könnten allerdings ein wenig kräftig sein, zudem ist die Helligkeit etwas dünn. Arbeitsspeicher sowie SSD lassen sich übrigens auch hier austauschen.

Wer gerne auf einem großen und qualitativ starken Bildschirm spielt, sollte sich das Razer Blade Pro 17 näher anschauen. Die Hardware tut zum schönen Gaming-Erlebnis sein Übriges – aktuelle Spiele laufen selbst mit den besten Grafikeinstellungen einwandfrei. Wartungsmöglichkeiten sind ausreichend vorhanden, zu überzeugen wissen außerdem die Lautsprecher. Die müssen aber auch abliefern, denn die Lüftung rauscht beim Spielen ziemlich stark. Insgesamt ist der recht hohe Preis aber durchaus gerechtfertigt.

Das XMG Fusion 15 kommt in schlankem Design daher und bietet dafür eine sehr ordentliche Akkulaufzeit, was toll ist für Leute, die häufiger unterwegs spielen möchten. Dabei bleibt auch die flüssige Full-HD-Auflösung der neuesten Spiele nicht auf der Strecke, selbst für die Zukunft ist man gut vorbereitet. Entfernt man die Bodenplatte, so hat man Zugriff auf das Innenleben, wo sich unter anderem noch ein freier SSD-Slot befindet. Die Lautsprecher klingen jedoch leider etwas dünn und haben gegen die kräftigen Geräusche der Lüftung zu kämpfen.

Wissenswertes über Gaming-Laptops

Insbesondere Prozessor und Grafikkarte sind beim Gaming wichtig. Intel und Nvidia sind hier die Platzhirsche unter den Herstellern, aber auch AMD ist wieder auf dem Weg nach oben. Gerade Intels Core-i5- und Core-i7-CPUs sind in den meisten Laptops das Fundament, um die aktuellsten Spiele in Höchstgeschwindigkeit wiederzugeben.

Verantwortlich dafür, wie viele Bilder pro Sekunde geliefert werden, ist aber die Grafikkarte. Um hier maximale Qualität zu bekommen, sollte man sich in der GeForce-RTX-20-Generation von Nvidia bedienen. Die RTX 2060, die RTX 2070 Max-Q und besonders die RTX 2080 sind brandaktuell, aber selbst in der GeForce GTX-10-Serie gibt es einige Modelle, die die meisten neuen Spiele ruckelfrei in Full-HD darstellen können. Gerade im Falle der RTX 2080 ist man preislich aber schon bei einem Laptop für rund 3.000 Euro angelangt.

Die Frage nach der Grafikkarte ist besonders im Hinblick auf Raytracing und DLSS spannend. Raytracing soll zukünftig dafür sorgen, dass die Lichtverteilung im Bild noch realistischer erscheint. DLSS wiederum soll gerade die Kantenglättung verbessern, das merkt man aber erst auf hoch aufgelösten Bildschirmen. Das ist also vor allem für Leute interessant, die ihren Laptop mit einem größeren Bildschirm verbinden.

Manche Laptops sind mittlerweile so leistungsstark, dass man beim Gaming sogar zusätzlich eine VR-Brille verwenden kann. Die hohe Grafikleistung ist aber natürlich nicht nur bei Spielen von Vorteil. Auch Aufgaben wie Videoschnitt stellen keine Schwierigkeit dar, weswegen ein starkes Gaming-Laptop schon beinahe einen Desktop ersetzt.

Übrigens: Dank des neuen Max-Q-Designs von Nvidia passen nun auch High-End-Grafikkarten in 1,8-Zentimeter-Gehäuse – früher wäre das aufgrund zu hoher Hitze nicht denkbar.

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