Test: Dell P Monitor

PC-Monitore im Test : Praktische Schreibtischhelfer

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Update 05.10.2020

Vielen reicht für den normalen Büro-Alltag häufig ein Laptop aus. Für Foto- oder Videobearbeitung sind die kleinen Laptop-Bildschirme, dann aber häufig zu klein. Anstatt sich in diesem Fall einen neuen Computer anzuschaffen, kann ein neuer Monitor bereits viele Probleme kostengünstig lösen.

Update 5. Oktober 2020

Wir haben weitere Monitore getestet. Neue Empfehlungen sind der Dell P2720D und der LG 35WN75C.

Mike Wobker
Mike Wobker
schreibt als freier Technik-Journalist unter anderem für Notebookcheck, Netzwelt, Golem und Computerbase und testet alles rund um PC & Notebooks.

Ein großer Bildschirm ist nicht nur für Grafikdesigner oder Video-Cutter ein Muss, auch beim parallelen Arbeiten mit Excel-Tabellen, generell beim Lesen und Gegenüberstellen von Webseiten oder Dokumenten ist es deutlich angenehmer, das auf einem breiteren Monitor zu tun. Für gelegentliche Zocker oder zum Abspielen von Filmen eignen sich die meisten Monitore ebenfalls.

Meistens reicht dafür eine Bildschirmdiagonale von 24 bis 27 Zoll aus, da man so problemlos zwei DIN-A4-Seiten nebeneinander bearbeiten kann. Ein weiterer guter Grund für die Anschaffung eines Bildschirms, ist der gesundheitliche Aspekt. Wer viel an einem kleinen Laptop arbeitet, der vernachlässigt häufig seine Haltung. Größere Monitore lassen sich ergonomisch anpassen und können so auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt werden.

In unserem Test haben wir uns auf Monitore mit maximal 32 Zoll, hauptsächlich mit WQHD-Auflösung beschränkt. Die 2.560 x 1440 Pixel reichen bei dieser Diagonale völlig aus. Wer die 4K-Auflösung bevorzugt, der muss etwas tiefer in die Tasche greifen, gute WQHD-Monitore gibt es dagegen bereits ab 200 Euro aufwärts. 

Starkes Gesamtpaket: AOC Q27P1

Starkes Gesamtpaket

AOC Q27P1

Der AOC Q27P1 ist ein sehr guter Alleskönner und das zu einem mehr als fairen Preis. Geschmackssache ist die ungefähr ein Zentimeter breite Umrandung des Bildschirms, die allerdings den Vorteil hat, dass sich die Bedientasten rechts unten auf ebendieser befinden und man sie nicht umständlich auf der Rückseite suchen muss. Etwas unpraktischer wurden die Anschlüsse hinten auf der rechten Seite in einer sieben Zentimeter tiefen Nische angebracht, dadurch gestaltet es sich schwierig, blind etwas anzustecken. Dort befinden drei USB-A-Anschlüsse, ein weiterer kommt mit Ladefunktion zum Beispiel fürs Smartphone. Außerdem befinden sich noch ein HDMI-, D-Sub-, DVI-, Displayport und ein Klinkenanschluss auf der Rückseite links unten. Wir vermissen jedoch einen USB-C-Anschluss, der bei modernen Laptops häufig der Standard ist.

Der AOC Q27P1  kommt mit einem stabilen Fuß und lässt sich flexibel in alle Richtungen drehen und sogar hochkant nutzen. Darüber hinaus kann er bis zu 15 Zentimeter in der Höhe verstellt werden. Somit steht der perfekten individuellen Anpassung nichts mehr im Weg.

Die Farbdarstellung hat uns sehr überzeugt, der sRGB-Farbraum wird voll und der AdobeRGB-Farbraum zu 75 % abgebildet. Für uns ist der Bildschirm im Standard-Modus ein wenig zu hell eingestellt, das lässt sich allerdings schnell durch die Tasten an der Vorderseite ändern. Es gibt noch weitere Voreinstellungen beispielsweise für Texte, Spiele oder zum Surfen, außerdem kann man einen Filter für reduziertes blaues Licht einschalten oder die Farbtemperatur einstellen. Insgesamt hat man knackscharfe Bilder, die hell auf dem Display erstrahlen. Für die tolle Schärfe des Bildes sorgt die Pixeldichte von 109ppi auf dem WQHD-Display.

Selbstverständlich kann man das Gerät nicht mit professionellen Bildschirmen für Gaming oder Bildbearbeitung vergleichen, aber wer einen wahren Alleskönner sucht, mit dem man hin und wieder auch Photoshop ausreichend nutzen kann, der ist mit dem AOC Q27P1 gut beraten.

Kräftige Farben: Dell P2720D

Kräftige Farben

Dell P2720D

Test: Dell P2720d
Kostet etwas mehr als unser Testsieger, sieht dafür aber auch besser aus und bietet eine ebenso gute Bildqualität.

Mit dem P2720D ist es Dell gelungen, einen leistungsfähigen und optisch ansprechenden Monitor auf den Markt zu bringen. Das Panel des Dell ist mit 27 Zoll ausreichend groß und sorgt mit seiner QHD-Auflösung (2.560 x 1.440 Pixel) dafür, dass die dargestellten Inhalte ausgesprochen scharf und detailliert wiedergegeben werden.

Die Stärken des Dell liegen in seiner guten Farbwiedergabe und dem starken Kontrast, den dieser Bildschirm bieten kann. Die hohen Helligkeitswerte des Dell sorgen dafür, dass er diese Stärken auch in heller Umgebung ausspielen kann.

Neben den »klassischen« Einstellmöglichkeiten (Höhe, Richtung, Neigung) lässt sich das Display des P2720D auch um 90 Grad drehen. Seinem stabilen Standfuß ist es dabei zu verdanken, dass sich diese Anpassungsmöglichkeiten völlig angstfrei durchführen lassen. Der Monitor kann dabei wahlweise über HDMI, Display Port, oder USB-C bespielt werden.

Als ein wenig umständlich empfanden wir die Bedienung des Dell. Das lag nicht nur an seinem unübersichtlich gestalteten Menü, sondern auch an den fummeligen Knöpfen, mit denen man dieses bedienen musste. Will man also beispielsweise öfter die Helligkeit ändern, kann das auf Dauer durchaus stören. Auch das Fehlen interner Lautsprecher trübt den guten Eindruck des Dell ein wenig.

Wer hier ohnehin auf externe Lösungen setzt, der wird die fehlenden Lautsprecher keinesfalls vermissen und sich vielmehr über den Kopfhöreranschluss freuen. Preislich gehört der Dell P2720D zwar nicht zu den günstigsten Monitoren, dafür bietet er aber auch ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Im Test haben uns sein scharfes und kontrastreiches Bild sowie die gute Farbwiedergabe überzeugt. Ein weiterer Pluspunkt des Dell ist sein schönes Design.

Extrabreit: LG 35WN75C

Extrabreit

LG 35WN75C

Test: Lg 35wn75c
So hoch wie 27 Zoll, aber deutlich breiter. Das Plus an Übersicht will man im Alltag schnell nicht mehr missen.

Weil das 35 Zoll Display des LG 35WN75C nicht höher als das eines 27-Zoll-Monitors ausfällt, ist er vor allem eines: breit. So ist es mit diesem Bildschirm ohne Probleme möglich, ein PDF-Dokument und den Internet-Browser im Blick zu haben, während man gerade eine Mail schreibt. Doch damit sind die Einsatzmöglichkeiten des Bildschirms im 21:9-Format noch lange nicht erschöpft.

Das Panel des LG löst mit 3.440 x 1.440 Pixeln auf. Damit erscheinen die dargestellten Inhalte nicht nur scharf, sondern ermöglichen auch ein längeres Arbeiten am Monitor, ohne dass sich dies unangenehm auf die Augen auswirkt. Was die üblichen Parameter anbelangt, an denen sich ein gutes Bild messen lässt (Farbe, Helligkeit, Kontrast), gibt sich der LG keine Blöße, alle Werte sind auf einem angenehm hohen Niveau und der Bildschirm somit auch für etwas anspruchsvollere Anwendungen im graphischen Bereich durchaus zu gebrauchen.

Bespielen lässt sich der 35WN75C wahlweise via HDMI, USB-C, oder Display Port. Für das Verstellen der Höhe braucht es beim LG zwar ein wenig Kraft, damit ist allerdings auch sichergestellt, dass der Monitor nicht versehentlich verstellt wird. Zwar lässt sich der Bildschirm auch neigen, drehen oder schwenken funktionieren allerdings nicht. Dass sich der Monitor nicht um 90 Grad drehen lässt, sollte an dieser Stelle nicht weiter überraschen.

Überrascht waren wir hingegen von den internen Boxen des LG. Entgegen unserer Annahme produzierten diese einen durchaus brauchbaren Sound, der für YouTube-Filme oder ähnliche »leichte« Aufgaben völlig ausreichend ist. Für anspruchsvollere Zeitgenossen ist der Ton des LG natürlich trotzdem keine Alternative zu »richtigen« Lautsprechern.

Als ein wenig zu groß empfanden wir das externe Netzteil des LG. Klar braucht dieser Monitor etwas mehr Strom, aber dieser Klotz erinnert schon sehr an das, was man früher bei Laptops mit sich herumschleppen musste. Kann man das Netzteil unter dem Schreibtisch verstauen, bietet der LG 35WN75C ein gutes und extrem breites Bild, mit dem sich angenehm arbeiten lässt.

Klein, aber fein: Dell P2419HC

Klein, aber fein

Dell P2419HC

Test PC-Monitor: Dell P2419HC
Der kleine Dell eignet sich auch für Schreibtische mit wenig Platz. Dank USB-Typ-C lassen sich moderne Laptops mit nur einem Kabel anschließen und laden.

Klein aber fein ist der Dell P2419HC: Klein wegen seiner 24 Zoll Bildschirmdiagonale, fein ist die Qualität des Bildes und der Farben, sowie die große ergonomische Verstellbarkeit und die zahlreichen Anschlussmöglichkeiten. Preislich ist der Monitor außerdem erschwinglich und wird vor allem diejenigen überzeugen, die nicht allzu viel Platz auf dem Schreibtisch haben.

Die Bildauflösung kommt zwar nur in FullHD, was allerdings bei dieser Größe kein Nachteil ist. Punkten kann der Bildschirm in Sachen Anschlüsse. Neben einem HDMI- und einem Displayport, gibt es noch einen Kopfhörer-Eingang und zwei USB-Typ-A-Anschlüsse. Von der Konkurrenz hebt er sich jedoch durch seinen USB-C-Anschluss ab, der es ermöglicht einen Laptop oder ein Smartphone nicht nur über ein einzelnes Kabel anzuschließen, sondern auch gleichzeitig zu laden.

Der Fuß ist nicht nur sehr kompakt und fest, sondern darüber hinaus extrem variabel: Der Dell P2419HC ist sowohl in der Höhe verstellbar, sowie nach allen Seiten drehbar, man kann sogar im Pivot-Modus, also hochkant arbeiten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Dell P2419HC eine kompakte, kostengünstige und extrem flexible Lösung ist und eine sehr gute Bildqualität bietet.

Mit Sonderfunktionen: HP E27d G4

Mit Sonderfunktionen

HP E27d G4

Test: Hp E27d G4
Liefert nicht nur ein ausgezeichnetes Bild, sondern kommt auch mit einer integrierten Webcam auf den Tisch.

Der HP E27d G4 spielt in einer anderen Preisklasse, als die übrigen Empfehlungen. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist die Webcam, die sich ausfahren lässt. Außerdem ist ein Mikro integriert, nicht jedoch Lautsprecher, die können allerdings für 30 Euro in Form einer Leiste nachgerüstet werden.

In Sachen Anschlüsse lässt er auch keine Wünsche offen und man kann über den USB-Typ-C seinen Laptop anschließen und laden, außerdem kann so eine Netzwerkverbindung zur Verfügung gestellt werden. Selbstverständlich kann der Bildschirm in alle Richtungen gedreht und verstellt werden, so dass man ihn auf die eigene Größe gut anpassen kann.

Hervorzuheben ist die gute Bildqualität in QHD (1440p), die mit toller Schärfe punktet und darüber hinaus wird alles in einer für die Augen sehr angenehmen Weise dargestellt ohne zu Flimmern. Auch dieser Monitor kommt mit einem vorinstallierten Modus, der das schädliche blaue Licht herunterschraubt. Die Helligkeit lässt sich auf bis zu 300cd/m² hochskalieren, so dass man selbst bei ungünstigen Lichtverhältnissen gut arbeiten kann. Dadurch, dass die Oberfläche des Displays matt ist, spiegeln sich darin keine Objekte. Darunter leidet die kontrastreiche und prächtige Darstellung der Farben nicht.

Der HP E27d G4 performt in unserem Test hervorragend, einzig der doch hochangesetzte Preis dürfte den ein oder anderen abschrecken. Wer die gebotenen Extras gebrauchen kann, oder zu schätzen weiß, der macht mit diesem Gerät nichts falsch.

Was gibt es sonst noch?

Der Iiyama ProLite XUB2792QSU-W1 hat ein 27 Zoll Display und kommt mit WQHD-Auflösung. Preislich befindet sich das Gerät im oberen Mittelfeld, was er aber mit einem extrem scharfen Bild und prächtigen Farben rechtfertigt und ihn zur Bildbearbeitung und für den Videoschnitt qualifiziert.

Während der Bildschirm mit seinem dünnen Rahmen überzeugen kann, ist der Fuß unverhältnismäßig klobig geraten, dadurch steht er zwar fest, platzsparend ist das allerdings nicht. Dafür lässt er sich gut an die eigene Sitzposition anpassen, denn die Höhe und Neigungswinkel lassen sich problemlos einstellen. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass sich der Iiyama ProLite XUB2792QSU-W1 hochkant verwenden lässt.

Ein Teil der Anschlüsse befindet sich hinten auf Unterseite: HDMI, DisplayPort, DVI, sowie ein Kopfhörer-Ausgang. Ein USB-Hub befindet sich oben auf der Hinterseite mittig und gut erreichbar. Die Menüknöpfe sind unten am Display angebracht und auf der Vorderseite beschriftet.

Man hat die Wahl zwischen einem weißen und einem schwarzen Modell, beide fügen sich gut und unauffällig ins Büro ein, lediglich der riesige Fuß braucht ein wenig mehr Platz. Für knapp 300 Euro kriegt man mit dem Iiyama ProLite XUB2792QSU-W1 einen tollen Monitor, der vor allem durch die tolle Farb- und Bildqualität überzeugen kann.

Mit 32 Zoll Bildschirmdiagonale im Curved-Design ist der Philips 328E9FJAB/00 eine gute Wahl für all diejenigen, die kein Platzproblem haben und denen Ästhetik genauso wichtig ist, wie Funktion, denn mit dem sehr unauffälligen Rahmen und dem elegantem und kompakten Aluminium-Fuß, ist er ein echter Hingucker. Nicht zu genau sollte man bei den Pixeln hinschauen, da die WQHD-Auflösung bei dieser Größe gerade noch ausreicht, aber an ihre Grenzen kommt.

Die Farbdarstellung ist für unseren Geschmack ein wenig zu blass und lässt sich nicht wirklich durch individuelle Einstellungen verbessern. Der Philips 328E9FJAB/00 verfügt ebenfalls über einen Modus, der das blaue Licht reduziert. Auf der Rückseite befinden sich ein HDMI-, VGA- ein DisplayPort, sowie der Audio-Eingang, in Form eines Klinkenanschluss. Auch hier gibt es keinen USB-C-Anschluss und somit können moderne Laptops nur mit Adapter angeschlossen werden.

Das Curved-Design sieht nicht nur super aus, sondern ist zudem sehr angenehm, da der Abstand vom Auge zum Monitor immer gleich bleibt. Auch wenn sich der Bildschirm nicht nach oben oder unten anpassen lässt, reicht es aus, ihn nach vorne oder hinten zu neigen. Das Bild und die Farben sind nicht auf dem Niveau des AOC Q27P1, aber der geschwungene Bildschirm garantiert ein angenehmes und augenschonendes Arbeiten.

Der AOC Q27T1 stellt in mehreren Bereichen das Design über die Funktion. Dieses stammt aus dem Studio F.A. Porsche und ist sehr schlank und schnittig gehalten, dementsprechend wurde auf Lautsprecher und USB-Anschlüsse verzichtet. In der Bildqualität werden dagegen keine Kompromisse gemacht, die ist wie bei unserer Empfehlung, dem AOC Q27T1, sehr gut. Der elegante Aluminiumfuß erhält für sein tolles Erscheinen Pluspunkte, ist aber nicht besonders stabil. Außerdem kann man den Bildschirm nur minimal durch Neigen anpassen, mehr geht nicht. Das Netzteil ist ebenso dem Design zum Opfer gefallen und muss jetzt außerhalb verstaut werden. Wem ein gutes Display und ein schickes Design ausreicht, kann hier aber getrost zugreifen.

Wer nur wenig investieren möchte, sollte sich den Dell S2419H näher ansehen, man muss allerdings bereit sein ein paar Kompromisse einzugehen. Das Design kann sich sehen lassen und der Fuß aus Aluminium ist stabil. An der Bildqualität gibt es nichts zu meckern, nur die Auflösung ist mit Full-HD vielleicht ein bisschen zu wenig. Der Bildschirm lässt sich kaum verstellen und ist auch sonst nicht besonders gut ausgestattet. Wer den Monitor aber nur selten nutzt, der kriegt hier für wenig Geld ein gutes Produkt.

Der Iiyama ProLite XUB3493WQSU-B1 kommt im ungewohnten 21:9 Format und einer Breite von 34 Zoll. Der Bildschirm hat keinerlei Probleme ein sattes Schwarz abzubilden und auch die anderen Farben werden optimal dargestellt. Hinzu kommen Lautsprecher, die man gut nutzen kann. Der Fuß sieht nicht nur schick aus, sondern steht fest und kann nach Belieben auf die eigene Sitzposition eingestellt werden. Als wir in unserem Test den Bildschirm über das HDMI-Kabel verbunden haben, wurde das 21:9 Format nicht umgesetzt, mit dem DisplayPort funktionierte es dagegen einwandfrei. Folglich lohnt sich die Anschaffung nur, wenn der eigene Laptop oder PC über einen DP-Anschluss verfügt.

Der S24H850QFU stammt aus dem Hause Samsung und kommt im schlichten Design und schmaler Display-Umrandung. Er ist vor allem für diejenigen eine gute Wahl, die einen modernen und ebenso schlanken Laptop besitzen, der nur noch über einen USB-Typ-C-Anschluss verfügt. Über diesen kann das Laptop mit dem S24H850QFU verbunden und gleichzeitig geladen werden. Farben und Helligkeit sind gut und auch der Preis liegt im akzeptablen mittleren Bereich.

Wissenswertes über PC-Monitore

Welcher der richtige Monitor ist, entscheiden wie immer das Einsatzgebiet und die eigenen Präferenzen. Wer nach einem Monitor zum Zocken sucht, der wird in unserem separaten Gaming-Monitor-Test fündig. All diejenigen, die täglich und professionell mit Bild- oder Videobearbeitung zu tun haben, sollten eher nach 4K-Monitoren Ausschau halten.

In unserem Test wurden Monitore mit Auflösung in FHD und in WQHD, was für Wide-Quad-High-Definition steht, das sind 2.560 x 1.440 Bildpunkte, also 1,77 mal mehr als bei einem Full-HD-Bild mit 1920×1080. Die 4K Auflösung ist mit 4069 x 2160 fast 2,5 mal so scharf wie WQHD.

Für den Büroalltag ist eine Bildschirmdiagonale von 24-27 Zoll meistens ausreichend, um gut parallel an mehreren Dokumenten oder in verschiedenen Browsern zu arbeiten. Wer einen größeren Bildschirm benötigt, sollte dann die 4K-Modelle in Betracht ziehen.

Neben der Bildqualität sind außerdem die Anschlussmöglichkeiten stets zu beachten, ob sie mit dem eigenen Gerät kompatibel und sinnvoll sind, oder ob man eventuell einen Adapter benötigt.

Wer viel Zeit vor dem Bildschirm verbringt, sollte nicht vergessen, an seine Gesundheit zu denken. Um Schmerzen im Nacken und Rückenbereich zu vermeiden, sollte man auf die Verstellmöglichkeiten des Bildschirms achten. Auch ein Blau-Licht-Filter ist ein Muss, da dieses Licht stark wach hält und man so nach einem langen Office-Tag nicht zur Ruhe kommt.

So haben wir getestet

 PC-Monitor Test: Alle Pc Monitore

Angeschlossen wurden die Monitore an einen Windows-PC und im Büroalltag einer Redaktion getestet, das heißt vor allem Bildbearbeitung, sowie Verfassen und Lesen von Texten. Hierbei war vor allem der direkte Vergleich sehr aufschlussreich, da man so gut feststellen kann, welche Geräte müde und trockene Augen machen und an welchen man problemlos den ganzen Tag arbeiten kann. Aber auch im Gaming haben wir sie getestet, um sie so richtig herauszufordern.

Außerdem haben wir keine Kalibrierungen vorgenommen, da die wenigsten sich damit auseinandersetzen möchten, wenn sie sich einen Bildschirm fürs Büro zulegen. Deshalb haben wir lediglich die eingespeicherten Modi und die Einstellungen ab Werk auf Bildqualität und Farb-Genauigkeit überprüft.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Möglichkeiten den Bildschirm ergonomisch an die eigene Sitzposition, beziehungsweise Körpergröße anzupassen. Denn wer den ganzen Tag vor einem schlecht ausgerichteten Bildschirm sitzt, der wird schnell über chronische Schmerzen oder Fehlstellungen klagen.

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