Mäuse ohne Schwänzchen Test: Imglogitech Mx Master 3

Kabellose Mäuse im Test : Mäuse ohne Schwänzchen

Update 22.04.2022

Kabellose Mäuse sind praktisch, da man keinen Kabelsalat hat und die Maus noch freier bewegen kann. Aber nicht alle können auch mit Strippe benutzt werden, wenn das Gerät geladen werden muss – dann ist Zwangspause angesagt. Wir haben 43 kabellose Mäuse für Sie getestet.

Update 22. April 2022

Unter neun frisch getesteten Bluetooth-Mäusen befindet sich eine neue Empfehlung: die Logitech Pebble M350.

8. September 2021

Wir haben weitere Bluetooth-Mäuse getestet. Die Ponvit MM057 ist empfehlenswert.

2. Februar 2021

Wir haben vier weitere Bluetooth-Mäuse getestet. Eine neue Empfehlung ist die Logitech MX Anywhere 3.

2. Oktober 2020

Drei neue Bluetooth-Mäuse hatten wir im Test. Empfehlen können wir die Logitech MX Vertical.

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Mike Wobker
schreibt als freier Technik-Journalist unter anderem für Notebookcheck, Netzwelt, Golem und Computerbase und testet alles rund um PC & Notebooks.

Da man am Computer meist ohnehin schon viele Kabel herumhängen hat, kann man dieses Durcheinander mit kabellosen Mäusen ein wenig reduzieren.

Bluetooth- oder Funkmäuse stehen ihren Kollegen mit Kabel normalerweise in nichts nach. Sie sind im Idealfall ergonomisch geformt und können, wie die Modelle mit Kabel, tolle Zusatzfunktionen mitbringen. Worauf es bei kabellosen Mäusen ankommt, erfahren Sie im Test.

Vergleichstabelle
Vergleichstabelle
Gelungenes UpdatePräziseFuturistisches DesignErgonomischErschwinglich
Test  Mäuse ohne Schwänzchen: Logitech MX Anywhere 3Test  Bluetooth-Maus: Logitech MX Anywhere 2sTest: Bluetooth-Maus: Apple Magic MouseTest Mäuse ohne Schwänzchen: Logitech MX VerticalTest: Logitech Pebble M350
Modell Logitech MX Anywhere 3 Logitech MX Master 2s Apple Magic Mouse Logitech MX Vertical Logitech Pebble M350
Pro
  • Sehr mobil
  • Liegt gut in der Hand
  • Hervorragende Bedienung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Mit bis zu 3 Geräten nutzbar
  • Bluetooth und Unifying-Empfänger
  • Sehr ergonomisch geformt
  • Unterstützt das Hand­gelenk
  • Viele Bedien­funktionen
  • Einfache Bedienung
  • Schönes Design
  • Aufladbarer Akku
  • Horizontales Scrollen möglich
  • Beugt verkrampftem Handgelenk vor
  • Mit bis zu 3 Geräten nutzbar
  • Bluetooth und Unifying-Empfänger
  • Aufladbarer Akku
  • Handliches Packmaß
  • Bluetooth und USB-Empfänger
  • Für Links- und Rechts­händer geeignet
Contra
  • Für große Hände eventuell zu klein
  • Kein Fach für den USB-Empfänger
  • Maustasten klicken etwas laut
  • Für kleine Hände eventuell zu groß
  • Nur für Rechts­händer geeignet
  • Touchpad ist gewöhnungs­bedürftig
  • Für Windows-Nutzer weniger geeignet
  • Recht groß
  • Kein Fach für den USB-Empfänger
  • Nur für Rechts­händer geeignet
  • Für große Hände evtl. zu klein
  • Nicht besonders ergonomisch
Bester Preis
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Gelungenes Update: Logitech MX Anywhere 3

Gelungenes Update

Logitech MX Anywhere 3

Test  Mäuse ohne Schwänzchen: Logitech MX Anywhere 3
Überzeugt in so gut wie jeder Situation und bietet neben längerer Akkulaufzeit jetzt auch einen USB-C-Anschluss.

Die MX Anywhere 3 von Logitech ist die Nachfolgerin der MX Anywhere 2s. Die Änderungen gegenüber dem Vorgängermodell sind vor allem im Inneren der Maus zu finden, optisch hingegen hat sie sich kaum verändert. Verbindung zum PC stellt die kabellose Maus per Bluetooth oder mithilfe des im Lieferumfang enthaltenen USB-Adapters her. Zudem kann man mithilfe eines an der Unterseite der Maus angebrachten Tasters zwischen bis zu drei unterschiedlichen Geräten wählen, die mit der Maus betrieben werden sollen.

Zudem kommt die Maus mit einem umfangreichen Software-Paket. Damit lassen sich zahlreiche Details anpassen. Aufgrund ihrer kompakten Abmessungen ist die Maus auch für Nutzer mit etwas kleineren Händen geeignet, wobei die etwa 100 Gramm schwere Maus zuerst einen etwas ungewöhnlichen Eindruck macht, was ihrem geringen Gewicht geschuldet ist.

Eine gute Nachricht gibt es für alle, die das Mausrad nicht nur zum Scrollen benutzen: Auch das Klicken ist mit der Anywhere 3 wieder möglich. Für eine einfache Browsernavigation gibt es zudem zwei an der Seite der Maus angebrachte Tasten, mit denen man vor und zurück schalten kann. Die beiden Taten sind allerdings nur von Rechtshändern ohne Weiteres zu nutzen.

Präzise: Logitech MX Master 2s

Präzise

Logitech MX Master 2s

Test  Bluetooth-Maus: Logitech MX Anywhere 2s
Die Premium-Alternative von Logitech überzeugt durch viele Features, hervorragende Ergonomie und eine verbesserte Akkulaufzeit.

Die Logitech MX Master 2s ist eine luxuriöse Maus, die sehr ergonomisch, aber leider ebenfalls nur für Rechtshänder geeignet ist. Hier gibt es noch mehr Funktionen im Vergleich zur Anywhere und gleich zwei Stellrädchen sind im Gepäck. Käufern mit nicht zu großen Händen könnte die Maus etwas zu klobig sein, da sie doch recht wuchtig daherkommt. Diese Bauform unterstützt das Handgelenk dafür umso mehr.

Die MX Master 2s bietet eine perfekte Ergonomie, da sie wortwörtlich an die rechte Hand angepasst wurde. Sie hat alle Funktionen, die die Anywhere 2s vorzuweisen hat – zusätzlich gibt es noch ein zweites Mausrad, das man mit dem Daumen bedienen kann. Das ist besonders beim horizontalen Scrollen eine große Hilfestellung. Die Master 2s kann man per Bluetooth oder Unifying-Empfänger mit drei Geräten parallel koppeln.

Futuristisches Design: Apple Magic Mouse 2

Futuristisches Design

Apple Magic Mouse

Test: Bluetooth-Maus: Apple Magic Mouse
Statt eines Scrollrads bietet die Magic Mouse ein Touchpad zur Gestensteuerung.

Die Magic Mouse 2 eignet sich für alle, die mit einem iMac oder Macbook arbeiten. Das Design ist wie gewohnt minimalistisch und schlicht gehalten. Auf Tasten und Wölbungen wurde verzichtet, deshalb sie ist als Ein- oder Zweitastenmaus verwendbar. Der Akku muss ab und zu via Lightning-Kabel geladen werden – wenn das der Fall ist, kann man sie nicht benutzen, was eine echte Schwachstelle darstellt. Unter Windows sind einige Gesten nicht verfügbar, daher ist sie eher für den Apple-Kosmos zu empfehlen.

Die Magic Mouse 2 hat einen internen Akku, der lange durchhält. Zwar gibt es kein sichtbares Scrollrädchen, dennoch kann man angenehm via Touch hoch und runter sowie von links nach rechts scrollen. Auch viele weitere Multitouch-Gesten stehen damit zur Verfügung.

Zwar scheint die Maus nur eine Taste zu besitzen, man kann aber sowohl einen Links- als auch einen Rechtsklick ausführen – für Linkshänder kann man die Tastenbelegung auch vertauschen.

Ergonomisch: Logitech MX Vertical

Ergonomisch

Logitech MX Vertical

Test Mäuse ohne Schwänzchen: Logitech MX Vertical
Für alle, die Probleme mit Sehnenscheidenentzündungen haben, ist die ergonomische Vertikal-Maus die beste Wahl.

Die Logitech MX Vertical ist mit ihrem vertikalen Design ein echter Exot unter den von uns getesteten Mäusen, wobei die schräge Optik der Logitech ihren herausragenden ergonomischen Eigenschaften geschuldet ist. Während im Büro mittlerweile breiter Konsens darüber herrscht, dass eine ergonomisch korrekte Sitzposition wichtig ist, um Rückenschmerzen und Haltungsschäden vorzubeugen, wird der korrekten Haltung der Hände erschreckend wenig Aufmerksamkeit zuteil.

Vor allem bei der Maus gibt es allerdings viel Potential, das Logitech mit seiner MX Vertical voll ausgeschöpft hat, indem sich diese der natürlichen Haltung der Hand anpasst. Vor allem Büro-Angestellte, die immer mal wieder mit Problemen bei zu intensiver Mausnutzung zu kämpfen haben, sollten einen Blick auf die Logitech werfen.

Abseits von ihrem ergonomischen Design überzeugt uns die Maus mit ihren hochwertigen Materialen und den durchdachten Einstellmöglichkeiten. So lässt sich beispielsweise ihre Zeigergeschwindigkeit mit einer eigens dafür vorgesehenen Taste regulieren. Über die Software lassen sich dabei noch weitere Knöpfe mit nützlichen Funktionen belegen. Die beiden großen Tasten sowie das Scrollrad erledigen im Alltag einen unauffälligen und leisen Dienst, so, wie man sich das von einer Maus eben wünscht, die ständig im Einsatz ist.

Auch wenn ihr Preis auf den ersten Blick durchaus ambitioniert erscheint, darf dabei nicht der gesundheitliche Aspekt der Logitech MX Vertical außer Acht gelassen werden, denn ein gesundes Handgelenk ist über jede Preispolitik erhaben.

Erschwinglich: Logitech Pebble M350

Erschwinglich

Logitech Pebble M350

Test: Logitech Pebble M350
Die Logitech Pebble M350 bietet viel für wenig Geld. Durch ihre handliche Größe ist sie als täglicher Begleiter für unterwegs äußerst gut geeignet.

Nicht immer kosten gute Bluetooth-Mäuse viel, die Logitech Pebble M350 etwa bekommt man schon für etwa 20 Euro – ein Schnäppchen. Dafür hat sie nicht nur Bluetooth unter der Haube, sondern auch eine einzigartige Form, nämlich die eines kleinen abgerundeten Steines. Nomen est omen.

Die Form und Größe laden einen förmlich dazu ein, die Pebble in die Tasche zu stecken und mitzunehmen. Dafür ist sie natürlich klein, zu klein für bestimmte Hände auf jeden Fall, aber das haben Bluetooth-Mäuse für unterwegs so an sich. Mit drei Tasten ist die Pebble schlicht und wegen der gegebenen Symmetrie an der Mitte sowohl für Rechts- als auch für Linkshänder angenehm. Dank der gedämpften Klickgeräusche stört man seine Mitmenschen beim Bedienen auch nicht.

Über Bluetooth funktioniert die Verbindung mit allen Geräten, die Bluetooth Low Energy unterstützen, sonst gibt es noch den USB-Dongle für eine Funk-Verbindung. Braucht man den USB-Empfänger gerade nicht, darf er neben der Batterie Platz nehmen, welche die Bluetooth-Maus mit Energie versorgt. Die Oberseite ist leicht abzuziehen und sitzt trotzdem fest, wenn sie einmal eingeklickt ist.

Das Design der Logitech Pebble wurde also einfach gehalten, obwohl dabei qualitativ überhaupt keine Abstriche gemacht werden mussten. Gerade, wenn man eine Bluetooth-Maus für unterwegs will, ist die Pebble also vollends zu empfehlen.

Was gibt es sonst noch?

Die Logitech MX Anywhere 2s liegt toll in der Hand und kann mit einem brillanten Bedienkonzept aufwarten. Darüber hinaus kann man die Maus mit drei verschiedenen Geräten parallel verwenden. Der Wechsel zwischen den Geräten erfolgt mit einem einfachen Tastendruck auf der Unterseite der Maus. Egal ob Windows, Mac, TV bzw. Streaming-Box oder Android – die Anywhere 2s funktioniert immer zuverlässig. Man kann die Tasten selbst belegen und auch die Geschwindigkeit der Maus einstellen.

Durch ihr niedriges Gewicht eignet sich die Logitech gut zum Mitnehmen – leider fehlt ein Aufbewahrungsfach für den Unifying-Empfänger. Sogar auf glatten oder spiegelnden Oberflächen, wie Glas, kann man diese Maus nutzen! Das stellt eine echte Besonderheit dar und es zeigt sich: Der Name Anywhere ist hier Programm. Mit dem Unifying-USB-Adapter kann man die Maus mit dem PC oder Mac verbinden, alternativ geht das auch nur per Bluetooth. Die Anywhere verfügt über ein Scrollrad mit zwei verschiedenen Modi. Außerdem hat sie einen integrierten Akku und eine Software, mit der sehr komplexe Einstellungen vorgenommen werden können.

Die Precision Mouse von Microsoft kann mit einer sehr ergonomischen Form punkten. Sie eignet sich für alle, die darauf Wert legen und dennoch eine nicht ganz so klobige Maus haben möchten. Sie hat ganze sieben Tasten – allerdings sonst keine Zusatzfunktionen. Eine Verbindung vom PC ist hier nur per Bluetooth möglich.

Die Arc Mouse von Microsoft ist für Nutzer gedacht, die eine flache Maus bevorzugen. Sie lässt sich, wenn sie aus ist, ganz platt in die Tasche stecken. Die Handballenauflage wird wiederum geknickt, wenn die Maus gestartet wird.

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