Rückfahrkamera Test: Rückfahrkamera

Rückfahrkameras im Test : Augen im Hinterkopf

Veröffentlicht 17.05.2021

Mit einer Rückfahrkamera hat man beim Ausparken immer alles im Blick, ganz ohne Verrenkungen. Weil es die cleveren Parkhilfen auch als Nachrüst-Lösung gibt, haben wir 9 Modelle auf Herz und Nieren geprüft.

Jochen Wieloch
schreibt unter anderem für Audiovision und i-fidelity und testet überwiegend Unterhaltungselektronik, Sport- und Fitnessgeräte sowie Video-Drohnen.

Rückfahrkameras machen das Autofahren leichter. Das gilt nicht nur für enge Parklücken, wo sie helfen, den Abstand nach hinten besser einschätzen zu können, sondern auch bei Anhängern, bei denen man sich vergewissern möchte, dass da hinten alles in Ordnung ist. Bei Neuwagen sind sie oft schon mit dabei, bei älteren Fahrzeugen lohnt es sich, eine Rückfahrkamera nachzurüsten.

Die Vorteile einer Rückfahrkamera liegen auf der Hand, denn es ist, als ob man beim Autofahren Augen im Hinterkopf hätte – beziehungsweise besser. Denn weil sie am Heck des Autos montiert werden, kann man damit beim Einparken den Abstand sehr gut einschätzen. Außenspiegel und Schulterblick reichen in besonders engen Parklücken nämlich oft nicht aus.

Auch wer öfter mal mit Anhänger unterwegs ist, wird es zu schätzen wissen, während der Fahrt immer ein Auge darauf zu haben, was da hinten gerade so passiert.

Vergleichstabelle
Vergleichstabelle
AllrounderSchnell montiertSolarbetriebenAutark
Test: Auto Vox W7Test: Boscam K1Test: Auto Vox Solar 1Test: Aeg 10997
Modell Auto-Vox W7 Boscam K1 Auto-Vox Solar 1 AEG 10997
Pro
  • Kompakte Kamera
  • Gutes Kamerabild
  • Stabile Halterung
  • Stabile Signal­übertragung
  • Großer Erfassungs­bereich
  • Kompakte Kamera
  • Gutes Kamerabild
  • Stabile Halterung
  • Stabile Signal­übertragung
  • Extrem schnell montiert
  • Solarpanel für Strom­versorgung
  • Gutes Kamerabild
  • Stabile Halterung
  • Stabile Signal­übertragung
  • Extrem schnell montiert
  • Stromversorgung per Solar
  • Gutes Kamerabild
  • Sehr stabile Signalübertragung
  • Ordentliche Halterung
Contra
  • Kabeldurch­führung durch Karosserie erforderlich
  • Kabeldurch­führung durch Karosserie erforderlich
  • Recht großes Funk­modul
  • Teuer
  • Zum Ändern des Neigungswinkels der Kamera müssen Schrauben entfernt werden
  • Unpraktischer Ein-/Ausschalter
Bester Preis

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Allrounder: Auto-Vox W7

Allrounder

Auto-Vox W7

Test: Auto Vox W7
Die Auto-Vox W7 paart eine sehr stabile Signalübertragung mit einem guten Kamerabild und vereinfacht das Einparken enorm.

Die Auto-Vox W7 punktet mit ihrer stabilen Signalübertragung, dem ansprechenden Monitor und guter Bildqualität. Sie hat eine Auflösung von 480 x 272 Bildpunkten, für ein ausreichend breites Sichtfeld sorgt ein 110 Grad Blickwinkel.

Mit 4 x 2,5 Zentimetern ist das Gehäuse angenehm kompakt, bei der Verbindung via Funk wird auf eine 2,4-Ghz-Funk-Frequenz gesetzt. Die IP68-Zertifizierung sorgt dafür, dass auch ein längerer Aufenthalt in der Waschanlage oder eine Autofahrt bei Regen der Kamera nichts anhaben kann.

Um die Kamera zu montieren, muss man zuerst das Nummernschild entfernen. Danach kann man sie mit einem 3M-Klebepad ankleben. Das hält. In der Vertikalen kann der Neigewinkel um bis zu 70 Grad verstellt werden.

Funk-Rückfahrkamera Test: Rückfahrkamera Februar2021 Auto Vox W7
Weil die Kamera so klein ist, bemerkt man sie kaum.

Um nun das Stromkabel zu verlegen, muss man ein Loch bohren (sofern die Nummernschildhalterung keines hat). Beim Verlegen des Kabels ist es wichtig, dass man es sauber und ohne Knicke verlegt, ansonsten wird man nämlich keine, oder nur kurz Freude an der Kamera haben.

Funk-Rückfahrkamera Test: Rückfahrkamera Februar2021 Auto Vox W7
Das Kabel braucht man, um Strom vom Rücklicht zu zapfen.

Die Montage des 5-Zoll-Bildschirms geht hingegen ruckzuck und unterscheidet sich nicht groß von der eines Navigationssystems. An der Befestigung selbst gibt es nichts auszusetzen, während der Fahrt entstehende Vibrationen werden absorbiert und der Saugnapf sorgt für bombenfesten halt.

Sobald man die Zündung einschaltet, aktiviert sich der Monitor. Ein Bild zeigt er aber erst an, wenn man den Rückwärtsgang eingelegt hat. Kontrast und Helligkeit kann man mithilfe der Menütaste auf der rechten Seite einstellen.

Funk-Rückfahrkamera Test: Rückfahrkamera Februar2021 Auto Vox W7
Was sich am Heck des Autos befindet, verrät ein Blick auf den Monitor.

Auf Wunsch kann man sich auch Hilfslinien beim Rückwärtsfahren anzeigen lassen. Sind die Linien korrekt ausgerichtet, sieht man genau, was sich hinter einem abspielt. Das sorgt dafür, dass der Parkvorgang erheblich erleichtert wird. Das im Monitor dargestellte Bild lässt das letzte Quäntchen Schärfe vermissen, unterm Strich sind die Aufnahmen bei Tageslicht aber farbgetreu und rauschfrei, sodass sie eine gute Orientierungshilfe beim Einparken bieten.

Mit dem Auto-Vox W7 bekommt man also einen Allrounder ans Heck montiert, der sich in jeder getesteten Disziplin gut schlägt und darüber hinaus noch erschwinglich ist. Selbst Distanzen von bis zu sieben Metern stellen für die Funktechnologie der Rückfahrkamera kein Problem dar.

Schnell montiert: Boscam K1

Schnell montiert

Boscam K1

Test: Boscam K1
Zum fairen Preis-Leistungs-Verhältnis ist die Boscam K1 eine nützliche Einparkhilfe mit stabiler Monitorhalterung.

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Auch die Boscam K1 ist wasserdicht und wird mithilfe eines Klebepads zwischen Karosserie und Nummernschild befestigt. Auch hier kann man den Neigungswinkel um etwa 70 Grad verstellen. Weil der Erfassungswinkel mit 170 Grad recht üppig dimensioniert ist, entgeht der Kamera so gut wie nichts, damit hat man sogar den Seitenbereich des Fahrzeugs im Blick.

Funk-Rückfahrkamera Test: Rückfahrkamera Februar2021 Boscam1
Hat man die Kamera oberhalb des Nummernschilds montiert, bemerkt man sie kaum noch.

Am Zuleitungskabel, das den Weg ins Fahrzeuginnere über die Karosserie nimmt, hängen die Anschlusskabel, welche für das Rücklicht vorgesehen sind, sowie das Funkmodul. Die Auflösung des 4,3 Zoll Monitors beträgt 480 x 272 Bildpunkte. Das robuste Kugelgelenk, an welchem er montiert ist, sorgt dafür, dass man ihn um 360 Grad schwenken kann.

Funk-Rückfahrkamera Test: Rückfahrkamera Februar2021 Boscam2
Mit einer Größe von 4,3 Zentimetern gehört der Monitor zu den kleineren Vertretern.

An der Rückseite des Monitors befindet sich die Menütaste, mit der man Korrekturen an Helligkeit, Farbe und Kontrast vornehmen kann. Die Videoqualität ist gut, Farbdarstellung, Kontrast und Schärfe bewegen sich auf einem angenehm hohen Niveau, nur wenn die Helligkeit abnimmt, hat die Boscam K1 mit Bildrauschen zu kämpfen. Um Hindernisse und andere Verkehrsteilnehmer zu erkennen, reicht aber auch ein verrauschtes Bild aus.

Solarbetrieben: Auto-Vox Solar 1

Solarbetrieben

Auto-Vox Solar 1

Test: Auto Vox Solar 1
Die Rückfahrkamera Auto-Vox 1 bezieht den Strom über ein Solarpanel, ihre Installation ist eine Sache von Sekunden.

Die Auto-Vox Solar kommt bei der Montage ohne nervige Kabel aus, ist innerhalb kürzester Zeit am Fahrzeug montiert und bezieht ihren Strom über ein Solarpanel. Leider kostet sie auch ein bisschen mehr.

Die Montage der Rückfahrkamera ist in wenigen Sekunden erledigt. Weil die Stromversorgung über das Solarpanel erfolgt, muss man beides (also Kabel und Panel) am Heck montieren und das Verbindungskabel hinter dem Nummernschild entlangführen. Fertig.

Funk-Rückfahrkamera Test: Rückfahrkamera Februar2021 Auto Vox Solar
Oben wird die Rückfahrkamera befestigt, unten das Solarpanel, einfacher kann man eine Rückfahrkamera kaum montieren.

Damit die Kamera nicht nur bei Sonnenschein funktioniert, ist neben dem Solarpanel auch ein Akku mit einer Kapazität von 2.800 mAh verbaut, den man (ganz klassisch) per USB aufladen kann. Die Stromversorgung des 4,3-Zoll-Monitors erfolgt mittels Zigarettenanzünder.

Aber nicht nur die Montage der Kamera ist angenehm, auch die Darstellung gefällt und ist ausreichend scharf. Besonders praktisch ist die Möglichkeit, die Parklinien entsprechend den Dimensionen des eigenen Vehikels anpassen zu können, sechs verschiedene Fahrzeuggrößen stehen hier zur Auswahl. Auch bei der Signalübertragung gibt sich die Auto-Vox Solar 1 keine Blöße, Signalstörungen kennt die Rückfahrkamera praktisch nicht.

Funk-Rückfahrkamera Test: Rückfahrkamera Februar2021 Auto Vox Solar
Der für den Betrieb des Monitors nötige Strom kommt aus der Steckdose.

Unterm Strich handelt es sich bei der Auto-Vox Solar um eine sehr gelungene Rückfahrkamera, die sich im Test keine Schwäche erlaubte und mit einer genial-einfachen Montage aufwarten kann.

Autark: AEG 10997

Die Solar-Rückfahrkamera 10997 aus dem Hause AEG bekommt ihre Energie direkt von der Sonne. Die Stromversorgung durch Solarenergie ist nicht nur umweltfeundlicher, sondern hat auch Vorteile bei der Montage des Kamerasystems, weil es deutlich weniger störende Kabel gibt, die montiert werden müssen.

Autark

AEG 10997

Test: Aeg 10997
Die AEG 10997 wird ebenfalls über die Kraft der Sonne geladen und kann blitzschnell in Betrieb genommen werden.

Während die Kamera selbst nicht besonders groß ausfällt, machen die Solarpanels, von denen sie flankiert wird, einen ausgesprochen wuchtigen Eindruck. Jede der beiden Solarzellen liefert eine Leistung von bis zu 0,18 Watt. In der Theorie kann man die Kamera zwar schwenken, in der Praxis muss man für ein solches Feature allerdings zwei Schrauben lösen. Erst dann kann man die Kamera den eigenen Wünschen entsprechend ausrichten. Das hätte man unserer Meinung nach auch einfacher handhaben können.

 Funk-Rückfahrkamera Test: Rueckfahrkamera April2021 Aeg Kamera
Die Rückfahrkamera 10997 ist nicht besonders unauffällig, dafür aber recht flott zu installieren.

Die vier Infrarot-LEDs, die in der Kamera verbaut sind, machen bei Dunkelheit einen soliden Job. Braucht man die AEG längere Zeit nicht, kann man sie mithilfe eines Schiebeschalters ausschalten. Das schont den 2.600 mAh starken Akku. Weil der Schalter allerdings weit unter einer Gummiabdeckung verborgen liegt, ist dessen Bedienung nicht besonders gut gelöst.

Deutlich besser hat AEG die Montage des Kamerasystems gestaltet. Um die Kamera am Fahrzeugheck zu befestigen, muss man nur das Nummernschild entfernen, die auf einem Metallblech untergebrachte Kamera mitsamt der Solarpanele unterhalb der Nummernschildbefestigung anbringen und das war es auch schon.

 Funk-Rückfahrkamera Test: Rueckfahrkamera April2021 Aeg Onitor
Der Monitor des AEG-Systems misst 4,3 Zoll in der Diagonalen und bezieht seinen Strom über den Zigarettenanzünder. Weitere Kabel braucht man dank der Funkübertragung nicht.

4,3 Zoll beträgt die Diagonale des TFT-Farbmonitors, der den Zigarettenanzünder als Stromquelle verwendet. Um ihn im Fahrzeugcockpit zu montieren, ist er mit einem stabilen Saugnapf ausgestattet. Die von AEG versprochenen 30 Meter Reichweite haben wir im Test nicht weiter untersucht und uns auf zehn Meter beschränkt. Diese Distanz ist für das 2,4-Gigahertz-Funkmodul des Rückfahrkamerasystems jedenfalls keine große Herausforderung, die Übertragung war stabil und frei von Störungen.

Die Kamera ist mit vielen nützlichen Extras ausgestattet. So gibt es beispielsweise die Möglichkeit, sich Hilfslinien einblenden zu lassen. Bei der Bildqualität rangiert die Rückfahrkamera von AEG in etwa auf dem Niveau ihrer Mitbewerber, nur die Blickwinkelstabilität hat uns im Test nicht besonders gut gefallen. Ihre leichte Montage, die kabellose Inbetriebnahme und das einfache Handling machen die AEG 10997 aber dennoch zu einer Empfehlung.

Was gibt es sonst noch?

Die PX4155-944 von Lescars bewegt sich preislich im oberen Mittelfeld. Dafür gibt es ein 4,3 Zoll Display und einen Kamerawinkel von 110 Grad. Die Montage der Rückfahrkamera ist etwas unglücklich gewählt, weil man dafür das Kennzeichen biegen oder anbohren muss. Auch die Montage des Bildschirms ist nicht voll zufriedenstellend, die Kunststoffhalterung macht nämlich keinen besonders hochwertigen Eindruck. Dafür ist die Bildqualität der Rückfahrkamera recht gut und auch den Abstand zum Hindernis kann das System vernünftig einschätzen.

Die Automotive 97153 von AEG wird unterhalb des Nummernschilds montiert, zwei Schrauben sorgen hier für die nötige Stabilität. Die Auflösung des 4,3 Zoll großen Monitors ist mit 480 x 272 Bildpunkten eher dürftig, der größte Nachteil des Systems ist aber seine mangelhafte Funkübertragung. Selbst eine Distanz von drei Metern kann man damit nicht zuverlässig überbrücken.

Mit einer Bildschirmdiagonale von 7 Zoll gehört die Rückfahrkamera mit dem sperrigen Namen Liehuzhekeji in dieser Disziplin zur absoluten Spitze des Testfelds. Die dafür vorgesehene Halterung allerdings weniger, für uns blieb es ein Rätsel, wie man den Metallkorpus der Kamera stabil anbringen soll. Die Bedienungsanleitung, die nur in englischer Sprache verfügbar ist, spart hier leider mit Informationen. Während die Bildqualität bei dieser Rückfahrkamera eher durchschnittlich ist, ist der Monitor trotz seiner Größe eine Zumutung. Der Grund: Er ist alles andere als Blickwinkelstabil.

Wissenswertes über Funk-Rückfahrkameras

Eine Rückfahrkamera, die Bildsignale per Funk überträgt, besteht in der Regel aus drei Teilen: Display, Halterung und Funkmodul. Beginnen wir mit der Kamera. Die wird am Heck des Autos, irgendwo zwischen Nummernschild (für die Montage am Nummernschild gibt es spezielle Halterungen) und Rückscheibe montiert.

Wer die Rückfahrkamera dort anbringen will, wo sie der Witterung ausgesetzt ist, sollte auf eine IP-Zertifizierung achten. Empfehlenswert sind hier beispielsweise die Schutzklassen IP68 und IP67. Die Stromversorgung der Kamera erfolgt entweder über einen Akku, oder aber es wird Strom vom Rücklicht abgezweigt.

Damit das, was die Kamera filmt, auch vorne beim Display ankommt, gibt es ein Funkmodul. So spart man sich das Verlegen eines Kabels quer durchs Auto. Vor allem Besitzer größerer Fahrzeuge sollten aber darauf achten, dass die Reichweite des Funksignals ausreichend groß dimensioniert ist, ansonsten kann es nämlich zu Bildausfällen und anderen Störungen des Funksignals kommen. Auch Mobilfunksignale sind hier eine potentielle Störquelle.

Funk-Rückfahrkamera Test: Rückfahrkamera Februar2021 Aeg2
Eine Rückfahrkamera am Kennzeichen ist der Witterung ausgesetzt und sollte dementsprechend hart im Nehmen sein.

Das Bild der Rückfahrkamera kann man am vorne angebrachten Display betrachten. Das wird in der Regel mithilfe einer Klebehalterung oder eines Saugnapfes am Armaturenbrett oder der Fensterscheibe montiert. Für ausreichend Strom sorgt der Zigarettenanzünder, manchmal gibt es aber auch einen Akku, oder ein Solarmodul, das diesen Job übernimmt. Bei vielen Modellen kann man auch das eigene Smartphone als Bildschirm verwenden.

Funk-Rückfahrkamera Test: Rückfahrkamera Februar2021 Lescars
Die Stromversorgung des Bildschirms übernimmt in der Regel der Zigarettenanzünder.

Unabhängig davon, welches Display man verwendet, sollte man beim Kauf darauf achten, dass ein möglichst großer Blickwinkel vom Objektiv der Rückfahrkamera abgedeckt wird. 170 Grad gelten hier als optimal. Weil man nicht nur bei strahlendem Sonnenschein, sondern zuweilen auch nachts unterwegs ist, sollte die Rückfahrkamera eine Nachtsichtfunktion haben.

Vorteilhaft beim Rangieren sind Hilfslinien, die beim Live-Bild eingeblendet werden können. Die Entfernung zum Hindernis sollte dann durch verschiedenfarbige Linien und/oder akustische Signale mitgeteilt werden.

Was die Montage der Rückfahrkamera angeht, sollte man das besser einen Fachmann übernehmen lassen, denn es ist nicht ganz einfach das Rücklicht anzuzapfen. Weil man in manchen fällen auch die Karosserie anbohren muss, muss man zudem auf Korrosionsschutz achten.

So haben wir getestet

Die von uns getesteten Rückfahrkameras kosten 60 bis 150 Euro. Den Bildschirm haben wir in einem Volvo XC90 montiert. Den Strom haben unsere Test-Kameras nicht vom Rücklicht abgezapft, sondern über einen zweiten Zigarettenanzünder. Getestet wurde, wie gut sich die Kameras jeweils montieren lassen, welche Zusatzfunktionen es gibt, ob die Signalqualität stimmt und natürlich die Qualität des dargestellten Bildest.

Wie störanfällig das Funksignal ist, haben wir getestet, indem wir die Entfernungen variiert und eine Störquelle in Form eines Smartphones zwischen Sender und Empfänger positioniert haben.

   Unsere Empfehlungen sind redaktionell unabhängig.

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