Für langanhaltend glatte Haare Test: Glätteisenaufmacher Ghd Platinum

Glätteisen im Test : Für langanhaltend glatte Haare

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Veröffentlicht 04.09.2020

Der Sleek-Look liegt noch immer im Trend, auch dank Promis wie Kim Kardashian und anderen – wer aber nicht von Natur aus glatte Haare hat, muss die widerspenstige Mähne erst zähmen. Dazu braucht man ein Glätteisen. Wir haben 17 Modelle getestet.

Kerstin Güntzel
Kerstin Güntzel
schreibt als freie Journalistin unter anderem für ELTERN, ELTERN family, Vanity Fair und die dpa. Sie ist zweifache Mutter und testet regelmäßig Produkte für Kinder.

Glätteisen sorgen für glatte, glänzende Haare, so verwundert es nicht, dass z. B. 2016 mehr als 1,7 Millionen Deutsche mehrmals die Woche zum Glätteisen gegriffen haben. Glätteisen gibt es dabei in fast jeder Preisklasse und schon junge Mädchen nutzen sie, um glatte Haare zu zaubern.

Wir haben beim Test dieser zeitlosen Stylingmethode festgestellt, dass viele Geräte ihren Job gut machen und teuer nicht immer das beste sein muss.

Tolles Styling: Tondeo Cerion Curve

Die meisten der getesteten Glätteisen waren sehr hochwertig. Besonders gut gefallen hat uns das Tondeo Cerion Curve. Es macht die Haare nicht nur glatt, sondern auch weich und glänzend, keine strohige Strähne blieb zurück und die Haare waren bis zu drei Tage glatt.

Tolles Styling

Tondeo Cerion Curve

Test Glätteisen: Tondeo Cerion Curve
Unser Liebling glättet einfach am besten und mit am schnellsten. Außerdem hält das Ergebnis auch locker über Nacht.

Das Gerät hat turmalinhaltige Keramikplatten, deren Erwärmung bringt feuchtigkeitsspendende, schützende und pflegende Ionen.

Außerdem ist das Gerät sehr einfach zu bedienen, das lässt sich aber über alle Testgeräte sagen. Einfach jede Strähne einzeln zwischen den Heizplatten durchziehen. Uns gefällt am Tondeo außerdem sein Design, es ist schlicht gehalten in schwarz bzw. weiß und silber. Nach 60 Minuten gibt es eine automatische Abschalt-Funktion, außerdem finden wir die Hitzeschutzmatte gut. Dort kann man das Glätteisen nämlich während dem Styling ablegen, ohne dass etwas Feuer fängt.

Glätteisen Test: Tondeo

Auch ist das Glätteisen angenehm leicht und das Kabel – drei Meter – mit Drehgelenk sorgt für viel Bewegungsfreiheit.

Die Bedienung geht einfach: Kontrollrad auf »On« stellen, mit dem Kontrollrad die Temperatur einstellen – es gibt 120 bis 230 Grad – und es kann nach 20 Sekunden schon losgehen. In der Anleitung finden sich übrigens Empfehlungen zur Temperatur je nach Haartyp.

Nach 20 Sekunden zeigt ein rotes Kontrollämpchen, dass die richtige Hitze erreicht ist und der Stromverbrauch wird dank Energy Saving System reduziert. Wir glätten die Haare und stellen am Ende das Kontrollrad auf »Off«. Das war’s.

Man kann mit dem Gerät übrigens auch Locken drehen, denn die Platten sind gerundet. »Curvy« heißt diese Ausstattung und wir finden, sie funktioniert sehr gut.

Bei diesem Gerät bekommt man gute Qualität, die auch lange hält. Die Tochter unserer Testerin nutzte zum Testzeitpunkt das Vorgängermodell bereits seit drei Jahren und war noch immer zufrieden. Für 50 Euro bekommt man hier tolle Qualität.

Aber gibt es am Tondeo auch etwas auszusetzen?

Er braucht vor allem lange zum Abkühlen und beim Test wurde das Gehäuse recht warm. Hier besteht potentiell Verbrennungsgefahr, wenn man nicht aufpasst. Einige Kunden kritisieren, dass das Gerät während der Verwendung ziept bzw. sie teils auch ausreißt, wir konnten das im Test nicht feststellen und daher nicht nachvollziehen.

Insgesamt bekommt man hier also ein hochwertiges Gerät, das sicher ein paar Jahre gute Dienste leisten wird zu einem vernünftigen Preis.

Luxus: GHD Platinum+ Professional Styler

Luxus

GHD Platinum+ Professional Styler

Test Glätteisen im Test: Für langanhaltend glatte Haare: GHD Platinum+ Professional Styler
Ein Traum von einem Glätteisen, wenn auch leider im Luxus-Preissegment.

Vom GHD Platinum+ Professional Styler sind wir ebenfalls überzeugt. Aus- und Einschalten geht per Knopfdruck und nach gefühlten zehn Sekunden ist das Gerät einsatzbereit. Hier wird mit den angegebenen 20 Sekunden bei der Aufheizzeit wirklich tief gestapelt. Wann man loslegen kann, erfährt man außerdem durch einen leisen Signalton.

 Glätteisen Test: Glätteisen Test Ghd Beweis

Unsere 14-jährige Testerin hat welliges, dickes Haar und ist stylingerprobt. Wir finden das Gerät stabil und in der Hand liegt es auch bequem. Nichts klappert, das spricht für gute Qualität und mit seinem Design in Weiß und Schwarz sieht es auch noch schick aus.

Die Handhabung ist einfach, einmal durch die Haarsträhne gehen und schon hat man glatte Haare, das spart Zeit. Der Look sieht auch gut aus, das Haar ist schön weich und ohne Frizz. Dank Gabelgelenk liegen außerdem die Stylerplatten genau übereinander, so gibt es keinen Knick im Haar.

Locken kann man damit auch drehen. Hierfür müssen nur die Strähnen mit dem Gerät eingerollt werden. Auch auf Reisen eignet es sich gut – dank Universalspannung. Ebenso gefällt uns das Kabel mit 2,70 Metern Länge, verwirrenden Schnickschnack gibt es hier nicht. Die Bedienung ist dadurch sehr einfach. Heiß wird das Gerät auch nicht und es gibt drei Jahre Garantie. Somit kann man sich nicht die Finger verbrennen, ebenso wenig die Kopfhaut und Ohren. Zudem gibt es noch eine Plattenschutzkappe.

Das Platinum+ kühlt angenehm schnell wieder ab. Zudem gibt es einen automatischen Schlafmodus als Sicherheitsfunktion, das Gerät wird nachdem es 30 Minuten nicht in Betrieb war abgeschaltet. Die hier verwendete Technologie heißt Ultra Zone: Infinity-Sensoren kontrollieren dabei 250 mal in der Sekunde die Wärme von den Platten, so soll die gemäß Hersteller perfekte Temperatur von 185 Grad dauerhaft aufrecht erhalten werden.

Das klingt gut, aber dafür kann die Hitze hier nicht an die eigene Haarstruktur individuell angepasst werden. Etwa 200 Euro sind außerdem ein stolzer Preis. Unsere Testerin ist übrigens am nächsten Morgen von den Freundinnen gefragt worden, ob sie das Glätteisen gewechselt hätte, die Haare sähen strohiger aus als mit dem Tonedo, das sie sonst benutzt. Auch die Testerin selbst fand die Haare am zweiten Tag weniger weich, sie verhedderten sich außerdem recht schnell, daher reichte es auch nicht zum Testsieger. Ansonsten ist das GHD Platinum+ Professional Styler aber top!

Viel Zubehör: Furiden Professional

Viel Zubehör

Furiden Professional

Glätteisen Test: Furiden Glätteisen
Lieferte sich mit dem Testsieger ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

von 38 Lesern gekauft

Das Furiden Glätteisen kommt in edlem goldenem Design daher und bietet vor allem viel Zubehör: mit dabei ist ein Kamm, eine Tasche, die hitzebeständig ist, ein Handschuh und zwei Haarklammern. Wir empfinden das als sehr gutes Gesamtpaket, so muss man nicht viel zusätzlich kaufen und kann das Glätteisen einfach transportieren.

Das Glätteisen ist handlich und die Bedienung ist überaus einfach. Am Drehrad wählt man eine von fünf Temperaturstufen von 120 bis 230 Grad. Gewählt haben wir hier 180 Grad. Das Gerät verfügt über Keramik-Turmalin-Platten, die sind nach nur 15 Sekunden warm genug. Außerdem gibt es auch hier eine Sicherheitsabschaltung nach 60 Minuten.

Das Styling funktionierte damit auch hervorragend, die Haare waren weich, glänzend und glatt über mehrere Tage. Ein Kabel mit Drehgelenk ist dabei, es misst 2,50 Meter. Das chinesische Glätteisen macht einen hochwertigen Eindruck und auch die Kundenbewertungen lassen auf ähnliche gute Erfahrungen wie unsere schließen. Außerdem hat es eine weltweite Spannungsanpassung und kann daher auch mit auf Reisen gehen.

Dennoch fanden wir das Styling mit dem Tondeo noch ein wenig besser. Bei Furiden blieben die Haare etwas strohig und es dauerte etwas länger als bei Tondeo. Außerdem hat unser Glätteisen etwas chemisch gerochen als es aufheizte und das Gehäuse wurde recht heiß. Ein wenig teurer ist es zudem.

Dennoch sind wir auch hier vom Ergebnis begeistert und können es vor allem mit dem ganzen Zubehör empfehlen.

Teuer aber gut: Cloud Nine The Touch

Teuer aber gut

Cloud Nine The Touch

Test Glätteisen: Cloud Nine The Touch
Für den hohen Preis, bekommt man einiges geboten.

Das Cloud Nine The Touch ist mit 130 Euro sicher kein Schnäppchen, wir finden aber, dass es seinen Preis definitiv wert ist. Schwarz und stylisch ist es, überzeugt uns zudem mit toller Leistung.

Glätteisen Test: Cloudnine

Allerdings hat dieses Glätteisen nach dem Auspacken sehr nach Chemie gerochen. Mit dabei  ist eine hitzeresistente Plattenschutzkappe und ein Hitzeschutzetui.

Wir sind mit der Euphorie dennoch etwas vorsichtig, denn einige Kunden berichten darüber, dass es schnell defekt wird. Wir empfanden das Gerät im Test aber als sehr durchdacht und mitdenken kann es auch.

Es gibt eine LED-Temperaturanzeige und ein digitales Display. Auswählbar sind 165 oder 195 Grad, die Auswahl funktioniert, indem man die mineralbeschichteten Platten aus Keramik kurz hintereinander auf und zu klickt, ähnlich wie eine Zange. Das funktioniert gut und die gewünschte Temperatur wird sofort eingestellt, hier gibt es keine Wartezeit. »Das schnellste Glätteisen der Welt.« – laut Hersteller.

Ein mittels Micro-Computer gesteuertes Heizsystem sorgt dafür, dass sich die Hitze anpasst. Wir haben 195 Grad bei dickem Haar gewählt und bekamen weiche, glänzende glatte Haare. Strohige Haare sucht man hier vergeblich.

Außerdem ist das Glätteisen sicher, wenn es eine halbe Minute nicht benutzt wird, schaltet es sich ab. Die letzte Temperatur wird sofort wieder eingestellt, sobald es wieder genutzt wird. Nach insgesamt 30 Minuten schaltet es ohne Benutzung komplett ab, automatisch.

Das Kabel ist mit 2,60 Metern ebenfalls lang genug und hat ein Drehgelenk. Auch wenn das Gehäuse ein wenig heiß wurde, bestand hier keine Gefahr, sich zu verbrennen.

Für Reisen: Remington Pearl S9500

Für Reisen

Remington Pearl S9500

Test Glätteisen: Remington Pearl S9500
Der perfekte Reisebegleiter

von 22 Lesern gekauft

Für Reisen empfehlen wir das Remington Pearl S9500. Er lässt sich vor allem sehr einfach bedienen und hat eine weltweite Spannungsanpassung. Beides finden wir gut, hübsch ist es zudem.

Glätteisen Test: Remingtonpearl

Hier bekommt man ein hochwertiges Glätteisen mit Keramik-Schlussbeschichtung, sogar mit echten Perlen. Die Haare hielten sogar über Nacht und waren schön glatt. Allerdings hatten die Strähnen alle einen kleinen Knick an den Stellen, an denen wir das Glätteisen angesetzt hatten.

Vor allem gefiel uns aber die einfache Bedienung, zunächst wird die »Ein«-Taste gedrückt, beim digitalen LC-Display kann man dann die Temperatur bestimmen. Es gibt dabei zwischen 150 und 235 Grad zehn Möglichkeiten. Außerdem stellt eine Turbo-Boost-Option gleich die maximale Stufe ein. Eine Tastensperre ist dafür verantwortlich, dass die Temperatur nicht aus Versehen wieder verstellt werden kann. Nach zehn Sekunden war das Gerät heiß und piepste.

Außen wird es dabei fast nicht warm, das finden wir gut. Das Kabel misst drei Meter und hat ein Drehgelenk, außerdem gibt es eine Sicherheitsabschaltung nach einer Stunde, wenn es nicht benutzt wird.

Außerdem eignet sich dieses Glätteisen für Reisen, denn es hat eine weltweite Spannungsanpassung. Außerdem kann man die gefedert gelagerten, extralangen Heizplatten sehr platzsparend zusammenklappen und für den Transport verriegeln.

Die weiße Aufbewahrungstasche ist hitzebeständig und gefällt uns ebenfalls. Außerdem bekommt man hier trotz günstigem Preis bis zu sechs Jahre Garantie.

Was gibt es sonst noch?

Der Philips Straight Care kommt in hübschem Weiß-Rosé daher und bringt eine hitzebeständige Tasche mit. Außerdem gibt es hier eine Ionic-Funktion, die soll dafür sorgen, dass die Haare nicht strohig werden und geschont werden. Ein MoistureProtect-Sensor soll die Haare außerdem 30 Mal pro Sekunde analysieren und dementsprechend die Temperatur einstellen, so bleibt Feuchtigkeit erhalten.

Zunächst fiel uns der Geruch nach Verbranntem und nach Chemie auf, das war kein guter Einstieg. Die Bedienung ist einfach und das Glätteisen liegt gut in der Hand. Aufgeheizt ist es nach 15 Sekunden und es stehen die Temperaturstufen 150, 175 und 200 Grad zu Auswahl.

Die Ionisierungsfunktion hat uns nicht sonderlich gefallen, wir bekamen damit weder normales, noch dickes oder welliges Haar glatt und finden auch das Kabel zu kurz. Außerdem wird das Gehäuse recht heiß. Ohne die Funktion wurden die Haare dann auch schön weich und glatt. Die federnden Keramikplatten sollen außerdem Haarbruch verhindern. Wir finden 60 Euro für wenig überzeugende Funktionen aber zu viel.

An den Ghd Gold Professional Styler hatten wir hohe Erwartungen, denn er sieht nicht nur gut aus, sondern viele empfehlen ihn auch. Das konnten wir im Test aber nicht ganz nachvollziehen. 

Auch dieses Gerät stank erstmal nach Chemie. Hier gibt es mineralpulverbeschichtete Vollkeramikpartikel, die sollen Feuchtigkeitsverlust verhindern und das Glätteisen ist gut verarbeitet. In unter einer halben Minuten heizt es auf und hat eine Plattenschutzkappe, die hitzebeständig ist. Außerdem gibt es auch hier eine Auto-Off-Funktion nach 30 Minuten ohne Benutzung. Vom Ergebnis sind wir aber nicht überzeugt. Glatte Haare bekamen wir, aber keinen Glanz, sondern eher fettige wirkendes Haar und das trotz frisch gewaschener Haare.

Bei kinnlangem Haar gab es außerdem Probleme bei der Handhabung, kurze Strähnen rutschen heraus. Dafür liegt das Glätteisen aber gut in der Hand.

Hier gibt es lediglich eine Temperaturstufe, denn laut Hersteller sollen 185 Grad die beste Temperatur für schonendes Glätten sein, diese Temperatur hält das Gerät auch konstant. Haarschäden werden dadurch vermieden. Das hat aber den Nachteil, dass man nicht auf individuelle Haartypen eingehen kann, denn dickes Haar braucht eine andere Temperatur als dünnes. Feines dünnes Haar soll z. B. nicht über 170 Grad behandelt werden. Das Gehäuse wird außerdem recht warm, unsere Testerin hatte fast Angst um ihre Ohren. Wir empfehlen eher andere Geräte.

Das Babyliss I-Pro 230 Steam ist das einzige Dampf-Glätteisen in unserem Test, wir waren aber etwas enttäuscht davon. Laut Hersteller benötigt es destilliertes Wasser, das muss umständlich eingefüllt werden, denn der Tank ist klein. Wir haben die mittlere Dampfgeschwindigkeit gewählt, auf einmal lief aber kochendes Wasser raus. Das finden wir sehr gefährlich und es dürfte nicht passieren.

Für den Pumpeffekt mussten die Heizplatten mehrfach auf- und zugeklappt werden. Wählen konnte man dann, ob man den integrierten Kamm nutzen möchte und falls ja für feines Haar (mittel) oder dickeres Haar (hoch). So lassen sich die Strähnen beim Glätten auch gleich entwirren, das finden wir gut.

Die Haare waren nach der Behandlung aber nicht ganz glatt, eher strohig. Die Dampffunktion war weniger schonend, sondern hat das Styling eher verzögert, wir brauchten pro Kopf fast 60 Minuten. Eine Tankfüllung reicht auch nicht, wir haben bis zu viermal nachgefüllt.

Ohne Dampf haben wir das Gerät dann auch getestet, nun war das Glättergebnis in Ordnung. Die Haare waren danach aber etwas rau und standen etwas ab, da nützte auch die antistatische Ionic-Funktion nichts. Das Kabel war uns aber zu kurz, außerdem ist das Gerät recht schwer und braucht zwei bis drei Minuten zum Aufheizen. Außerdem hat es nach Chemie gestunken.

Gefallen haben uns aber die fünf Temperaturstufen von 170 bis 230 Grad, außerdem gibt es drei Jahre Garantie und auch LED-Display und hitzebeständige Isoliermatte sowie eine automatische Abschalt-Funktion nach einer Stunde haben uns gefallen.

Vom Braun Satin Hair 7 Iontec ST 710  waren wir nicht begeistert. Egal ob mit oder ohne Iontec-Funktion und trotz höchster Temperaturstufe. Wählen kann man 15 Stufen zwischen 130 und 200 Grad. Dennoch wurden wellige, dickere Haare nicht glatt, hier fehlt wohl die Hitze. Während der Iotec-Funktion nervte außerdem das Summen unglaublich und das Kabel ist mit nur zwei Metern zu kurz.

Eventuell glättet es bei feinem Haar besser. Außen wird es außerdem fast nicht warm und heizt schnell auf und schaltet nach 30 Minuten automatisch ab. Außerdem gibt es ein LED-Anzeige und eine Taste für Temperaturboost.

Wissenswertes über Glätteisen

Bevor man sich ein Glätteisen kauft, sollte man ein wenig darüber wissen. Beispielsweise kommt dickes Haar besser mit Hitze klar als dünnes oder splissiges. Je gesünder das Haar, desto öfter darf man glätten.

Aber auch bei robusten Haaren ist tägliches Glätten nicht empfehlenswert. Zweimal pro Woche ist Ordnung, aber nur mit Hitzeschutz-Spray, Fluid oder Mousse. Sonst können kaputte Strähnen schnell brechen.

Für langanhaltend glatte Haare Test: Glätteisen Styling
Tägliches Glätten ist nicht empfehlenswert.

Temperaturen über 200 Grad braucht man normalerweise nicht, außer die Haare sind sehr kraus oder dick. Sonst schmilzt eventuell die oberste Haarschicht und man bekommt einen Strohkopf. Beanspruchtes, coloriertes oder feines Haar sollte daher eher bei maximal 170 Grad geglättet werden. Auf einer Stelle sollte man dabei nicht zu lange verharren, sonst gibt es einen Knick und das Haar kann sogar brechen.

Was muss man beachten?

Am besten nicht direkt vor dem Glätten Haare waschen, denn ohne schützende Fettschicht werden die Haare stärker angegriffen. Lieber abends waschen und am Morgen glätten.

Nasse Haare sollten gar nicht geglättet werden, sie könnten verbrennen. Bei einigen Glätteisen sind sie aber erlaubt.

Will man glätten, so sollten die Haare unterteilt werden, damit man sich von unten nach oben hocharbeiten kann. Deckhaar am Ende, es besteht aber Verbrennungsgefahr. Daher lieber fünf Zentimeter Abstand zu Kopfhaut und Ohren einhalten. Damit es nicht zu platt wird, sollte man über dem Kopf glätten und die Strähne zur Seite ziehen, waagrecht.

Mit vielen Glätteisen lassen sich auch Locken oder Wellen machen, dazu einfach die Strähne locker um die obere Platte wickeln und das Eisen langsam nach unten ziehen.

Danach sollte man z.B. marokkanisches Arganöl verwenden, denn die Haare werden recht strapaziert. Die ungesättigten Fettsäuren bringen Volumen und Glanz. Alternativ kann man auch einmal wöchentlich eine Intensivkur machen. Bei ausgetrockneten Haaren hilft nur, aufs Glätten zu verzichten.

Was sollte ein gutes Glätteisen haben?

Vor allem verschiedene Temperaturstufen und ein langes Kabel sollte ein Gerät haben, außerdem haben wir Wert auf gut schließende Platten gelegt.

Für langanhaltend glatte Haare Test: Glätteisen
Das Eisen sollte gut in der Hand liegen.

Glätteisen kann man in solche unterteilen, die dem Zangen-Prinzip folgen, die haben schmale Platten und abgerundete Ecken. Außerdem gibt es Glätteisen, die besonders breite Platten haben und sich für widerspenstige, dicke Haare eignen.

Das Eisen sollte gut in der Hand liegen und leicht sein, außerdem ist uns die automatische Abschaltung wichtig, wenn das Gerät nicht gebraucht wird.

Außerdem gibt es antistatisch Ionen-Funktionen, die sollen elektrische Aufladung verhindern, die Haare vor Hitze schützen, befeuchten und außerdem soll die Schuppenschicht schneller geschlossen werden und das Haar so mehr glänzen.

Uns gefallen Glätteisen, die schnell aufheizen, das konnten die meisten Testmodelle teils unter einer halben Minute.

Praktisch finden wir auch eine Memory-Funktion und weltweite Spannungsanpassung.

Am besten finden wir bei der Beschichtung Keramik, die verteilt die Wärme gleichmäßig. Außerdem ist auch eine Kombination aus Keramik und Turmalin oder Keramik und Titanium gut.

Turmalin verhindert eine Statische Aufladung und Titanium soll die Haare schonen und gut glätten. Die meisten Glätteisen haben eine Keramikbeschichtung, so auch unsere Testmodelle.

So haben wir getestet

Wir haben zunächst viel recherchiert und gelesen, dann haben wir die bekanntesten Modelle und Marken gesucht und mit drei Testerinnen zehn Modelle ausprobiert.

Jede der Testerinnen hatte eine andere Haarstruktur und Haarlänge. Die Autorin hat kinnlange Haare, die wellig und fest sind, die anderen Testerinnen haben wellige, lange Haare und normale bzw. dickere Haare.

Viele der Testprodukte haben ihre Sache gut gemacht und bei den meisten hielten die glatten Haare auch bis zum nächsten Tag.

Glätteisen Test: Alle Glätteisen Im Test
Unsere Test-Modelle warten auf ihren Einsatz.

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