Test: Kinderkamera

Kameras für Kinder im Test : Kindgerechtes Knipsen

Veröffentlicht 18.09.2021

Eine Kinderkamera kann schon in der Kindheit einen Beitrag dazu leisten, eine kreative lebenslange Leidenschaft zu wecken und den Nachwuchs zu beschäftigen. Aber welche ist die richtige? Wir haben 34 Fotokameras für Kinder getestet.

Update 1. Januar 1970

Wir haben sieben neue Kameras für Kinder getestet. Eine neue Empfehlung ist das Modell von Prograce. Außerdem haben wir den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert.

Lars Schönewerk
testet als Technik-Redakteur vorwiegend Elektrokleingeräte und Fahrrad-Zubehör.

Was die Eltern benutzen, möchten Kinder ja bekannterweise auch haben. Macht man im Urlaub oder zuhause Schnappschüsse mit seiner tollen Kamera, heißt es schnell: »Ich will das auch mal probieren!«.

Unsere geliebten Geräte geben wir nur ungern in kleine Kinderhände, denn schnell sind die falschen Knöpfe gedrückt oder es fällt herunter. Allerdings ist es spannend und witzig zu erleben, wie der Nachwuchs die Welt durch einen Fotoapparat sieht. Die Kids haben einen Riesenspaß beim Fotografieren und oft entstehen dabei tolle Schnappschüsse. Die einfache Lösung lautet: Das Kind braucht eine eigene Kamera. Diese sollte leicht bedienbar, für die Kleinen ansprechend und robust sein.

Wir haben uns 34 Kinderkameras angeschaut und einem Test unterzogen. Aktuell sind 25 der Modelle noch erhältlich. Teure Modelle sind hier auch meist besser, mit vielen Billigprodukten macht das Fotografieren dagegen keinen Spaß.

Kinderfreundlich: VTech Kidizoom Touch 5.0

Am besten gefallen hat uns die VTech Kidizoom Touch 5.0. Sie ist optisch ansprechend, bietet einige Hardware-Extras und ist robust. Außerdem bietet sie zusätzlich jede Menge Unterhaltung und Spaß für den Nachwuchs.

Der Hersteller VTech gibt den Tipp, die Kidizoom für die Altersgruppe der Fünf- bis Zwölfjährigen zu nutzen. Dank der einfachen Bedienung sollten aber bereits Kinder von zwei- bis drei Jahren mit der VTech zurecht kommen. Ältere Kinder werden sie als zu verspielt empfinden.

Viel verstellen oder kaputtmachen können die Kids nicht. Aufnahmen können nur in zwei Schritten gelöscht werden: Sie sind also gut abgesichert. Wer dem versehentlichen Löschen durch das Kind vorbeugen möchte, verbindet die Kidizoom Touch mittels des beigelegten USB Kabels mit dem Computer und speichert die Fotos dort.

 Kamera für Kinder Test: Vtech Kidizoom 5.0
Die VTech Kidizoom: So muss eine Kinderkamera aussehen.

Nimmt man die VTech aus ihrer Verpackung, fällt sofort auf, dass die Kamera bedeutend größer ausfällt als die Mehrheit der anderen Modelle. Der Grund dafür wird beim Öffnen dann schnell ersichtlich, denn neben einer Anleitung, der Kidizoom selbst und einem USB-Kabel ist noch ein Bügelkopfhörer enthalten. Das ist zwar eine schöne Zugabe, trotzdem gewinnt der Kopfhörer keinen Pokal. Sollten Sie die Ohrhörer nicht mögen, weil sie ihren Kindern eine bessere Klangqualität bieten möchten, schauen Sie gerne in unseren Test der besten Kinderkopfhörer rein.

Sollten Sie auf mehr Zubehör Wert legen oder die VTech gut verpackt und sicher auf Reisen wissen möchten, können Sie sich außerdem auch gleich die entsprechende Tasche zulegen. Es sind verschiedene Farben und Größen verfügbar.

Bei der Fotoqualität setzt die neue VTech gegenüber ihrem zahllosen Vorgänger nochmal eins drauf. Allzu große Ansprüche sollte man an das Gerät nicht stellen, schließlich handelt es sich um eine Kamera für Kinder. Sie schießt zwar ordentliche Bilder, doch selbst die Mehrheit der Einsteiger-Smartphones macht heutzutage bessere Fotos.

Ausgestattet ist die Touch 5.0 mit jeweils einer Kamera auf der Vorder- und Rückseite. So kann man neben Schnappschüssen von Freunden oder der Familie auch Selfies machen. Die Kamera für Selbstporträts ist kein Knaller, ist aber okay, da VTech der einzige Hersteller in unserem Test ist, der eine zweite Kameralinse verbaut hat. Neben der Touch 5.0 besitzen nur die Modelle Touch und Duo 5.0 eine Frontkamera.

Während die Kamera für Selfies wie schon beim Vorgängermodell mit zwei Megapixeln Auflösung abbildet, hat die Hauptkamera einige Verbesserungen erfahren. Die fünf Megapixel klingen erstmal nach nicht soviel. In Anbetracht dessen, dass nur wenige der Konkurrenzmodelle die zwei Megapixel-Marke erreichen, ist das aber gar kein so schlechter Wert. Bei gängigen Fotos bedeutet das eine Auflösung von 2.560 x 1.920 Bildpunkten. Möchte man Fotoeffekte nutzen, kann man dies nur in 1.600 x 1200 Pixeln, beziehungsweise zwei Megapixeln.

Die Auflösung der Videos hat der Hersteller gegenüber dem Vorgängermodell erhöht und ermöglicht jetzt Videoaufnahmen im Format 4:3 mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixeln. Das entspricht der Auflösung früherer Röhren-TV-Geräte. Ehrlich gesagt können wir das nicht nachvollziehen – 720p hätten es wenigstens sein können.

Bei der Qualität der Verarbeitung haben wir bei der Touch 5.0 nichts zu meckern. Alles bleibt an seinem Platz und nichts klappert. Auf die Schutzhülle aus Gummi des Vorgängermodells hat man verzichtet, stattdessen hat VTech beim aktuellen Modell einen leicht aufgerauten, rundumlaufenden Schutz aus Gummi an der Seite des Gehäuses. Alle fragilen Teile wie Linsen oder Displays sind so vor Stürzen gut geschützt, jedenfalls auf ebenen Oberflächen.

Über das kapazitive 3,5 Zoll-Touchscreen-LCD navigiert man fast vollständig durch die Menüs. Dieses besitzt eine sehr schnelle Reaktion und ist für uns eines der Highlights. Die Bedienfreundlichkeit der Touch 5.0 unterscheidet sich um Welten von der der Konkurrenzmodelle, selbst von Geräten aus dem eigenen Haus. Die Qualität des Wischens und Tippens unterscheidet sich beinahe nicht von dem, was man von Smartphones gewohnt ist.

Wie bei Smartphones gibt es außerdem noch ein paar Hardware-Knöpfe. Die Vtech-Kamera besitzt fünf dieser Tasten: Eine für Ein/Aus, eine Taste für »OK«, eine fürs Menü und zwei weitere für den Vierfach-Digital-Zoom. Wir finden das super, denn hierdurch ist sie kinderleicht bedienbar. Welche Tasten die Kids dann drücken müssen, haben sie schnell raus.

Den Einschaltknopf müssen wir allerdings kritisieren. Der liegt zu nahe am Auslöser an der Oberseite, die man ab und zu versehentlich berührt. Weil der sensible Knopf das Gerät schon nach Sekundenbruchteilen aus dem Standby holt, wird die Touch 5.0 häufiger unfreiwillig angeschaltet.

Das ist vielleicht der Grund, warum die Kinderkamera über eine Abschaltautomatik verfügt: Foto- und Videomodus schalten sich automatisch nach drei Minuten ab. In den anderen Modi bereits nach zwei Minuten. Auf diese Weise werden die Batterien geschont.

Die Touch 5.0 ist bedeutend mehr als nur eine Kinderkamera. Für uns ist sie ein tolles Entertainment-Gerät, das Kindern eine Menge Foto-, Video- und Spielspaß bietet.

Dank diverser Programme und Effekte kann man die gemachten Fotos individuell gestalten: Kaleidoskop- und Verzerreffekte, Stempel und Rahmen. Die riesige Auswahl an Möglichkeiten bietet Kindern eine Menge Spaß und gibt ihnen die Möglichkeit, sich kreativ auszuleben.

Gut gefallen hat uns auch der Modus »Du & Ich«, mit dem zuerst witzige Gruppenfotos geschossen werden können, um sie danach in kreative und lustige Schablonen einzusetzen. Der Modus »Das verrückte Malstudio« bereitete den Testkindern ebenfalls eine Menge Spaß. Mit unterschiedlichen Farben und Pinseln können die Kinder ihre Schnappschüsse individuell verschönern.

Auch Videos können von den Kleinen mit Zeichentrickeffekten und Animationen kreativ aufgehübscht werden. Musikuntermalungen können ebenfalls aufgenommen und umgestaltet werden.

Des Weiteren sind ein Stimmenrekorder, ein Musik-Player, fünf Spiele und etliches mehr integriert. Die große Menge an Funktionen unterstützt die Entwicklung der kindlichen Motorik und gibt den Kids die Möglichkeit, ihre Kreativität voll zu entfalten.

Diese Funktionen der Kamera sind für den Nachwuchs wunderbar geeignet. Für die Eltern kann sowas schnell zur nervlichen Zerreissprobe werden, wenn die aktuellen Lieblingslieder in einer Endlosschleife hoch und runter laufen oder das Gedudel des Fotoeffekts zum wiederholten Male das Nervenkostüm angreift. Wenigstens können die Sounds im Menü der Kamera abgeschaltet werden oder Sie greifen auf die beigelegten Kopfhörer zurück.

Legen Sie gesteigerten Wert auf erstklassige Fotos, müssen Sie mehr ausgeben. Die Mehrheit der Kinder wird mit der VTech Kidizoom Touch 5.0 aber eine Menge Spaß haben, wenn Sie über die Mankos wie den Batteriebetrieb oder die nur durchschnittliche Videoauflösung hinwegsehen.

Tolle Technik: Nikon Coolpix W150

Tolle Technik

Nikon Coolpix W150

Test Fotokamera für Kinder: Nikon Coolpix W100
Mehr kindertaugliche Kamera als Kinderkamera: Bildqualität und Funktionsumfang sind bombastisch, das Kind sollte aber schon lesen können.

Die Coolpix W150 von Nikon hat uns wie schon der Vorgänger Coolpix W100 vorzüglich gefallen. Sofort merkt man, dass Hersteller Nikon kein Spielzeug herstellt, sondern Kameras. Die Bildqualität ist ein Statement und überholt die Konkurrenz spielend. Dasselbe auch bei der Ausstattung: Mit Wifi und Bluetooth weist die W150 die Konkurrenz technisch in die Schranken. Als besonderes Schmankerl besitzt die Nikon obendrein noch einen Mini-HDMI-Ausgang.

Die Kamera hat ein tolle Verarbeitung, ist ergonomisch abgerundet und besitzt eine kindgerechte Größe, die der Nachwuchs gut bedienen kann, aber auch die Großen nicht vor mühsames Herumgefummel stellt. Alle etwaigen empfindlichen Komponenten sind so angeordnet, dass sie bei eventuellen Stürzen nicht sofort Schaden nehmen. Die Kamera hat keine Ummantelung aus Gummi und die glatte Kunststoffoberfläche kann bei Nässe rutschig werden. Dafür ist die Coolpix bis zu einer Tiefe von zehn Metern wasserdicht. Stoßfest ist die Kamera außerdem: Trotz fehlender Gummidämpfung soll das Gerät laut Hersteller Stürze aus 1,8 Metern Höhe überstehen.

Was uns überraschte, ist, dass die Nikon Coolpix W150 mit Wifi und Bluetooth ausgestattet ist. Mit Hilfe dessen können die Fotos schnurlos per SnapBridge-App auf Mobiltelefone übertragen werden, was in unserem Test ohne Probleme klappte. Alternativ kann auch der verbaute Micro-USB-Anschluss dafür verwendet werden, der zum Aufladen des auswechselbaren Akkus dient. Dieser liegt allerdings hinter einer Abdeckklappe, die im Verlauf der kompletten Ladedauer geöffnet bleiben muss. Hinsichtlich der Wasserfestigkeit der Kinderkamera können wir das nachvollziehen, es ist aber nicht sehr sinnvoll, da die Nikon so anfälliger für Stürze und Staub wird.

Das übersichtlich aufgebaute Menü ist vernünftig gestaltet. Nikon vermeidet die Verwendung von grafischen Symbolen und setzt vorwiegend auf schriftliche Navigation. Wahlweise kann auch auf das sogenannte »Variantenmenü« – ein noch simpleres Menü, welches die ohnehin unkomplizierte Navigation weiter vereinfacht, zugreifen. Allerdings wird die Navigation weiterhin nicht komplett von Lettern befreit. Darum empfehlen wir die Nikon für ältere Kinder, die schon ein wenig lesen können, oder die sich mit Hilfe ihrer Eltern einarbeiten. Nach der Einweisung sollten die meisten der Kinder einwandfrei damit klarkommen.

Spiele finden sich auf der Kamera nicht, dafür aber eine Vielzahl an Bildfiltern. Mit deren Hilfe können beispielsweise Bildbereiche einfach gespiegelt oder ein Stempel-Look eingefügt werden. Die Bandbreite an Filtern ist recht übersichtlich, das Auswählen derselbigen geht ohne Probleme. Mit den Ergebnissen sind wir ebenfalls zufrieden.

Die Fotoqualität ist eine der Stärken der Coolpix W150. Im Vergleich zu den Konkurrenzmodellen ist diese geradezu umwerfend hoch. Die Farben können über das Menü angepasst werden und wirken ingesamt sehr lebendig. Auch die Schärfe überzeugt. Damit ist die Kamera auch für die Familienbilder im nächsten gemeinsamen Urlaub geeignet.

Wegen der fehlenden Spiele, dem hohen Anschaffungspreis und der technischen Raffinesse ist die Coolpix W150 von Nikon nicht optimal für den ganz kleinen Nachwuchs geeignet. Ist der Spross etwas älter, übertrumpft sie die Konkurrenz um Längen. Der hohe Preis ist in Anbetracht dessen, was geboten wird, unserer Meinung nach gerechtfertigt.

Einfach zu bedienen: Fujifilm Instax Mini 9

Einfach zu bedienen

Fujifilm Instax Mini 9

Kamera für Kinder Test: Fujifilm Instax Mini 9
Exot: Als rein analoge Sofortbildkamera setzt die Instax Mini 9 ganz andere Maßstäbe als die Konkurrenz – mit Erfolg.

Wer lieber eine klassische Kamera mag, wird eventuell Geschmack an der Instax Mini 9 von Fujifilm finden. Denn sie ist nicht nur komplett analog, sondern auch eine Sofortbildkamera. Das Fotokonzept funktioniert immer noch, bedenken Sie aber bitte, dass es keine Video-Modi, Verschönerungsmöglichkeiten oder Spiele gibt – und Filme sündhaft teuer sind.

Wenn man allerdings weiß, worauf man sich bei dieser Art Kamera einlässt, vermag die Instax Mini 9 aber deutlich zu punkten. Die tadellose Verarbeitung, das robuste Gehäuse und die Fotografien haben die charmante und typische Analog-Ästhetik. Das gilt leider ebenfalls für das Bildmaterial, das sich Fujifilm sehr teuer bezahlen lässt: Für zwei Filmkassetten mit jeweils zehn Bildern muss man rund 15 Euro auf den Tisch legen, das sind circa 75 Cent pro geknipstem Bild. Fotografiert man viel, zahlt man also auch ein kleines Vermögen.

Außer der ausladenden Größe findet sich nicht viel, was man an der Instax Mini 9 kritisieren könnte. Das Kameradesign im Hochformat hat einen unverwechselbaren Stil. Die Bedienung der Kamera ist komfortabel, praktisch und einfach. Die drei Bedienelemente liegen auf der Kamera-Vorderseite: Auslöser, ein Ein/Aus-Knopf, der zugleich das Objektiv in Bereitschaftsposition bewegt und einen Drehschalter, der insgesamt fünf Einstellungsoptionen zulässt, für unterschiedliche Lichtverhältnisse.

Der einfache Aufbau des Apparates macht eine problemlose Bedienung für Kinder möglich. Wir wollen an dieser Stelle aber auch anmerken, dass das Gerät zu den schweren Modellen gehört und sehr groß ausfällt.

Die Mini 9 besitzt einen Blitz und einen Sucher, die beide sehr gut arbeiten. Für Selbstporträts hat sich der Hersteller eine simple, aber trotzdem clevere Lösung einfallen lassen: Fujifilm hat eine zweite Linse eingespart: Stattdessen befindet sich ein klitzekleiner Spiegel an der Vorderseite, mit dem Selfies gut gelingen.

 Kamera für Kinder Test: Instax Mini 9
Die Schnappschüsse werden sofort entwickelt und können nach circa zwei Minuten betrachtet werden.

Eine Linse aus Kunststoff lässt sich für noch bessere Nahaufnahmen vor das Kameraobjektiv klemmen und ist im Lieferumfang enthalten. Dieses Zubehör lässt sich zwar schnell abnehmen beziehungsweise anklippen, wird aber wahrscheinlich auch sehr schnell verloren gehen.

Wen das teure Filmmaterial nicht abschreckt, wird mit der Instax Mini 9 von Fujifilm eine Menge Spaß haben. Vor allem bei Hochzeiten oder auf Geburtstagen kommen Sofortbilder immer sehr gut an, denn die kleinen Fotoandenken können die Gäste direkt mit nach Hause nehmen. Die robuste Kamera ist in mehreren leuchtenden Farben verfügbar. Für den dauerhaften Gebrauch in kleinen Kinderhänden ist sie eher weniger geeignet.

Günstig: Prograce Kinderkamera

Günstig

Prograce Kinderkamera

Test: Prograce
Die Kinderkamera von Prograce ist nicht allzu teuer und die beste Wahl, wenn die Kinderkamera auch gleichzeitig Spielkonsole sein soll.

Die Kinderkamera von Prograce setzt ihren Fokus eindeutig auf das Gaming. Wir hatten den Eindruck, es handele sich bei dem Gerät um eine Handheld-Konsole mit einer Kamerafunktion. Sie bietet zwar einige Effekte, Filter und Rahmen und eine Kamera für Selfies, aber das Menü der Prograce kennen wir so schon von anderen Kameramodellen. Im Bereich Gaming ist sie aber allen anderen getesteten Kameras deutlich überlegen.

Der einfache Grund: Das Gerät hat einen NES-Emulator mit an Bord, in den auf der mitgelieferten SD-Karte enthaltene Spieleklassiker geladen werden können. Außerdem finden sich noch fünf eigenen Spiele des Herstellers. Obwohl Prograce angibt, dass man die Spiele downloaden kann, fanden wir beim Testmuster aber schon viele Spiele auf der mitgelieferten SD-Karte, darunter auch den bekannten Jump ’n‘ Run-Titel Super Mario Brothers.

Juristisch ist das etwas heikel, da Prograce sehr wahrscheinlich keine Lizenzen erworben hat und im Herstellerkatalog darüber hinaus inoffizielle Ports auftauchen, die augenscheinlich aus dem Netz stammen. Der Download weiterer Titel kann also eventuell rechtswidrig sein. Mit Homebrew-Software geht man zumindest in Deutschland rechtlich kein Risiko ein. Auf diese Weise steht Ihnen eine riesige Bibliothek mit Spielen zur Verfügung.

Das Kameragehäuse wirkt stabil und knackt auch unter Druck-Belastung nicht. Die Form ist ungewöhnlich und betont aufs Neue den deutlichen Handheld-Eindruck, der von der Kinderkamera von Prograce ausgeht: Bis auf die Objektiv-Attrappe gleicht die Prograce mehr einer Handheld-Video-Konsole als einem Fotoapparat. Das Bedienungs-Setup umfasst zwei Schultertasten, zwei Aktions-Tasten, ein Steuerkreuz und zwei Menütasten.

Das macht die Menü-Navigation sehr angenehm und eignet sich auch für Games ideal. Die Eingabetasten verfügen über einen guten Druckpunkt, machen aber bei der Bedienung laute Geräusche, was für die anwesenden Eltern wahrscheinlich ziemlich nervig werden kann – nicht ungewöhnlich bei Kameras für Kinder.

Die einfache Verständlichkeit des Menüs relativiert die mangelhafte Übersetzung in die deutsche Sprache etwas. Etwas ärgerlich ist es allerdings, wenn ein Menüpunkt, beispielsweise »Settings« nach der Sprachumstellung auf einmal die Bezeichnung »Rahmen« trägt. Glücklicherweise sind Lesekenntnisse nur ab und an nötig, sodass dieses Manko nicht allzu viel Gewicht bekommt.

Die Qualität der Fotos ist ziemlich unbefriedigend – bis man preislich gleiche Konkurrenzmodelle begutachtet, denn im direkten Vergleich schlägt sich die Prograce dann doch ganz gut. Dabei erreicht sie natürlich nicht das Level unserer deutlich teureren Empfehlungen. Ihre führende Position gegenüber anderen Spar-Apparaten aus Fernost macht den großen Unterschied zwischen einem tauglichen Foto und Pixelmatsch. Die limitierte Bildschärfe und die blassen Farben sind die größten Mankos, stören den Nachwuchs aber nicht.

Beim Zubehör hat der Hersteller nicht geknausert und der Kamera neben zwei farbigen Griffabdeckungen, einen Kartenleser sowie eine Speicherkarte beigelegt. Ein Umhängeband sorgt für den sicheren Transport. Aufgeladen wird die Kinderkamera über das beigelegte USB-Kabel. Der fest verbaute Kamera-Akku hat eine Kapazität von 1.000 Milliamperestunden – deutlich mehr als die Akkus der meisten Konkurrenzmodelle.

Letztendlich bietet die Kamera-Konsolen-Kreuzung eine Menge Kurzweil. Der Kamera-Faktor hätte einfach mehr Feinschliff verdient, da der Konsolenteil ja eigentlich nur eine Zugabe ist. Allerdings funktioniert dieser Bonus sehr gut. Zudem schlägt der reine Kamerateil der Kinderkamera von Prograce die Konkurrenzmodelle in ihrem Preissortiment. Will man mehr, muss man die No-Name-Modelle ausnahmslos meiden und sich den Geräten bekannter Marken zuwenden. Die kosten dann allerdings entsprechend mehr.

Was gibt es sonst noch?

Die gewöhnliche VTech Kidizoom Touch war zeitweilig unser Favorit. Das Modell ist zwar noch auf dem Markt zu bekommen, wird aber schrittweise abverkauft, während das Nachfolgemodell ihren Platz einnimmt. Alles in allem ähneln sich Kidizoom Touch und ihr Nachfolger Kidizoom Touch 5.0, allerdings müssen beim älteren Kameramodell einige Einschränkungen hingenommen werden.

Neben augenscheinlichen Design-Änderungen betrifft das in erster Linie die Hauptkamera-Bildauflösung. Die maximale Auflösung beträgt nur zwei Megapixel, während die Auflösung von Videos mit 320 x 240 Pixeln eher wie eine Farce klingt. Mit 256 Megabyte beträgt der intern verbaute Speicher auch nur die Hälfte dessen wie der des Datenspeichers des aktuellen 5.0-Modells.

Zum Schutz vor Stürzen ist die Kamera mit einem Gummischutz umrandet. Der sogenannte Bumper sorgt für eine stabile und sichere Handhabe in Kinderhänden und im Falle eines Sturzes für Schadensbegrenzung.

Die Vorzüge teilen sich die beiden Modelle, wie beispielsweise die erstklassige Steuerung. Allerdings auch die Mankos, wie die Energieversorgung durch Mignon-Batterien und die klobigen Maße. Da sich die Preise beider Modelle aktuell aber nicht erwähnenswert unterscheiden, empfehlen wir Ihnen den Griff zum neueren Modell.

Die VTech Kidizoom Duo DX ist eine überarbeitete Variante der Kidizoom Duo 5.0. Es hat sich nur wenig geändert: Tasten-Layout und Größe sind absolut gleich, die Bildauflösung der Hauptkamera beträgt unverändert fünf Megapixel und auch das neue Update wird immer noch von Batterien gespeist.

Eine Verbesserung gibt es bei der Bildqualität sowie der Video-Auflösung, die von mageren 320 x 240 Pixeln des Vorgängermodells auf 640 x 480 Pixel angestiegen ist. Damit ist die Auflösung zwar viermal höher als zuvor, das entspricht aber trotzdem dem Format von alten Röhrenfernsehern. An den Kanten lässt sich gut beobachten, dass die Fotos weniger ausgefranst wirken. Die Hauptkamera hat einen größeren Sprung gemacht und schießt nun bedeutend bessere Fotos.

Wie von VTech gewohnt, kommt die Duo DX mit einer Menge Spiele, Effekte und Rahmen. Das ist eine Weile lang ganz unterhaltsam. Das Menü, welches mit intuitiver Bedienbarkeit und bunten Icons daherkommt, ist inzwischen eine Art Eichmaß für die Benutzerfreundlichkeit von Kinderkameras geworden und deutlich besser als die Kameramenüs der Konkurrenzmodelle.

Ansonsten gelten alle Fakten, die von uns über die Kidizoom Duo 5.0 geschrieben wurden, ebenfalls für das Modell-Update: Akzeptable Bildqualität, schöne Features, robust, solide und groß. Wir raten weiterhin eher zum Kauf der Kidizoom Touch, trotzdem ist die Kidizoom Duo DX kein schlechter Kauf.

Auch die Kidizoom Duo 5.0 von VTech benötigt Batterien. Anders als bei beim Modell Touch versteckt VTech die Stromspeicher in den beiden seitlichen Griffen der Kamera. Deshalb besitzt die Duo 5.0 die mit Abstand größten Abmessungen aller getesteten Kameras und ein entsprechend hohes Eigengewicht.

Eine Besonderheit ist der Doppel-Sucher für die beiden Augen. Er bietet aber nur eine verschwommene Sicht und so wir gaben dem 2,4 Zoll großen Display den Vorzug. Gefallen hat uns auch der eingebaute Blitz.

Die Frontkamera liefert anständige Bilder und besitzt eine Auflösung von fünf Megapixeln. Bei der Nutzung von zusätzlichen Effekten, sinkt die Auflösung auf zwei Megapixel. Mit 0,3 Megapixeln fällt die Auflösung der Frontkamera ziemlich bescheiden aus.

Wie von VTech gewohnt, gibt es etliche Nachbearbeitungsmöglichkeiten, Spiele und eine Videofunktion. Auch die Menübedienung ist ebenfalls gewohnt erstklassig. Die Fotos finden auf einer SD-Karte Platz oder können im intern verbauten, 256 Megabyte großen Speicher aufgehoben werden. Die beigelegten Kopfhörer werden über einem 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss angeschlossen.

Im Allgemeinen ist die Kidizoom Duo 5.0 eine technisch solide, stabile und sehr große Kinderkamera, die ihrer Schwester Touch 5.0 aber nicht das Wasser reichen kann.

Nur bedingt gehört die Instax Mini 70 von Fujifilm in unser Testfeld, da es sich streng genommen um keine echte Kamera für Kinder handelt. Die Werbematerialien, die Verpackung und das Design weisen auf eine Heranwachsende bis Teenager-Käuferschaft hin. Das sieht man der Instax Mini 70 auch an: Statt einer bunten Gummi-Ummantelung kann man ein glänzendes Finish in einem metallischen Look bewundern. Schön ist die Kamera, aber man sollte sie besser nicht fallen lassen. Ihre Verwandtschaft zur Mini 8 und 9 kann die Instax Mini 70 nicht verleugnen, denn wie die anderen beiden Modelle nutzt die Kamera das Hochkantformat mit einem Auslöser auf der Kamera-Front.

Im direkten Vergleich zur Mini 9 ist die Instax Mini 70 aber etwas kleiner. Ein winziges, aber hinreichendes Display in schwarz-weiß bietet Informationen über die Menge der verbleibenden Fotos und den Modus, der mittels drei angrenzender Tasten ausgewählt wird. Die Instax Mini 70 ist eine analoge Sofortbildkamera. Lustige Rahmen, Videos oder Spiele fehlen vollständig. Die Handhabung ist dadurch leicht und selbsterklärend.

Leider hat die Kamera das Problem des teuren Filmmaterials. Ein Zweierpack Kartuschen mit jeweils zehn Bildern kostet derzeit circa 15 Euro, das entspricht einem Preisverhältnis von 75 Cent pro geschossenem Bild. Angesichts digitaler Kameras, deren preiswerte Speicherkarten tausende Fotos speichern können, lässt uns das schwer schlucken.

Die Instax Mini 70 hat uns aber äußerst gut gefallen: Handhabung und Verarbeitung sind vorbildlich. Die Ausstrahlung der Sofortbilder hat uns mit seinem eigenen Charme verzaubert. Wären die Schnappschüsse doch nur preiswerter …

Wenn ihr Kind erstmal ausprobieren soll, ob das Fotografieren generell etwas für es ist, könnte die DV25 von Somikon einen Blick wert sein. Das Kameradesign orientiert sich augenscheinlich an der Kidizoom Duo von VTech: Sie ist robust, kann geschlechtsspezifisch in blau oder rosa gekauft werden und ist kindgerecht. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase kann die Kinderkamera problemlos vom Nachwuchs bedient werden: Auf der rechten Vorderseite ist der Fotoauslöser, links der Videoknopf. Die lauten Tastentöne sind nervig, können im Menü aber abgestellt werden.

Für einen überschaubaren Geldbetrag bekommt man sogar einige Extras dazu: Wenn die Option »Zoom-Switch«auf off gestellt ist, kann im Fotomodus aus sechs unterschiedliche Rahmen gewählt werden, um damit Schnappschüsse zu verschönern. Videos können ebenfalls gedreht und mit sechs unterschiedlichen Farben hinterlegt werden.

Sogar das zeitverzögerte Fotografieren ist mit der DV25 machbar. Dafür muss lediglich die Taste M länger gedrückt gehalten werden, bis am oberen linken Rand des Displays das Symbol einer Uhr erscheint. Wird dann der Auslöser gedrückt, dauert es weitere fünf Sekunden bis das Foto aufgenommen wird. Bei Nichtverwendung schaltet sich die Kamera nach einiger Zeit von selbst in den »Schein-Aus-Modus« (Standby) und dann ebenfalls automatisch aus. Die Fotos können mittels USB-Anschluss direkt auf einen Computer übertragen werden, ohne dass die MicroSD-Karte entnommen werden muss.

Nur ein qualitativ sehr schlechtes Spiel ist mit an Bord, welches man also getrost vernachlässigen kann. Der kleine Bildschirm und das schwergängige Batteriefach sind weitere Schwächen. Wie auch das Vorbild von VTech besitzt die DV25 keinen intern eingebauten Akku.

Die schlechte Bildqualität ist aufgrund des Preises keine Überraschung. Die Wiedergabe der Farben ist gut. Bis man die Fotos größer darstellt: Dann fällt sofort eine schwache Auflösung auf. Dagegen werden Videos bei gutem Licht erstaunlich gut aufgenommen. Bei schlechten Lichtverhältnissen ist aber fast nichts mehr zu erkennen.

Es gibt natürlich bessere Kameras, aber wir müssen zugeben, das Somikon kein schlechter Klon geglückt ist. Und zu diesem günstigen Anschaffungspreis kann man kaum meckern. Da die Kinderkamera keinen internen Speicher besitzt, muss eine separate MicroSD-Speicherkarte noch dazu angeschafft werden. Die DV25 von Somikon ist für Kids, die das Fotografieren erstmal ausprobieren wollen, durchaus brauchbar.

Bei der Snap Touch von Polaroid hat man die Möglichkeit, seine Schnappschüsse sofort oder erst zu einem späteren Zeitpunkt zu drucken. Der Speicher der Snap Touch ist mit nur sechs Plätzen sehr klein, lässt sich allerdings dank einer MicroSD-Karte aber erweitern. Mit der Polaroid-App können die Bilder ebenfalls auf dem Computer gespeichert werden.

So ist es auch möglich, mit einer anderen Kamera geschossene Bilder mit der Polaroid zu drucken. So kann die Snap Touch also als normale Familien-Digitalkamera genutzt werden. Der Sofortdruck ist ein schönes Extra, welches Kinder begeistern wird.

Mit der App können die Fotos auch »aufgehübscht« werden: Texte, Sticker oder Rahmen machen aus den langweiligsten Schnappschüssen ansehnliche Hingucker. Besonders für den Nachwuchs ist das im Umfang enthaltene, selbstklebende Fotopapier ein Highlight.

Wenn der Preis nicht so hoch wäre, könnte die Snap Touch unser Favorit sein. Ein Anschaffungspreis von 200 Euro ist für eine Kinderkamera aber mehr als happig. Polaroid bietet eine günstigere Version ohne Display an, bei der durch den Sucher geschaut werden muss. Für Kinder ist das nicht immer einfach. Außerdem sind circa 130 Euro für eine abgespeckte Version auch nicht gerade ein Schnäppchen.

Wissenswertes über Kameras für Kinder

Eine Kinderkamera muss keine sehr hohe Bildauflösung haben. Selbst die Bildqualität gibt nicht den entscheidenden Ausschlag. Die Kamera muss Kindern Spaß machen. Eine alters- und kindgerechte Bedienung und Verarbeitung ist hier von Bedeutung.

Die Bildschärfe ist für viele Kinder eher zweitrangig. Für die Kids zählt der Spaßfaktor. Vorrangig will der Nachwuchs den Geschwistern oder Eltern auf den Schnappschüssen lustige Perücken oder Hundeohren aufsetzen. Gerade unter den sehr günstigen Kameras gibt es allerdings ein paar Modelle, auf deren Bildern man kaum die Motive erkennen kann. Auch für den Nachwuchs ist das nicht schön.

Kinder achten auch auf die Kamera-Optik. Und wenn es den Erwachsenen auch nicht gefällt: Die Kleinen lieben knallbunte Dinge. Wenn die Kamera mit Stickern individuell gestaltet ist oder es das Modell in unterschiedlichen Farben gibt, ist das für den Nachwuchs perfekt.

Die Robustheit ist ein wichtiger Punkt bei Kinderkameras – vor allem wenn sie Kleinkinder zu Hause haben. Kinder werfen Geräte gern hin und wieder auf die Erde. Wenn die Kamera nach einem Sturz kaputt ist, ist das umso ärgerlicher. Eine Kinderkamera sollte wasserdicht sein und einiges abkönnen.

 Kamera für Kinder Test: Nikon Coolpix W150
Wasserdicht und robust sollten Kinderkameras sein.

In erster Linie sollte eine Kamera für Kinder dem Nachwuchs Spaß bereiten. Die Bedienung muss verständlich und einfach sein. Gelassenheit und Geduld gehören schließlich nicht gerade zu den Stärken vieler Kinder. Denn wenn die Eltern ständig nach Hilfe gefragt werden müssen, ist es mit der Begeisterung  am Fotografieren sehr schnell vorbei. Das betrifft in erster Linie die Menüführung. Viele Kinderkameras nutzen hier Schrift. Vor allem wenn die Kinder noch im Vorschulalter sind und noch nicht lesen können, ist das von Nachteil. Wenn die Sprachausgabe nur aus Englisch oder Chinesisch besteht, ist das ebenfalls blöd.

Eine Kinderkamera sollte unterhaltsam und abwechslungsreich sein. Kindliche Bearbeitungsprogramme, Videos und Spiele sind da schon die halbe Miete. Manche der Modelle bieten auch die Wiedergabe von Mp3s und können so als Player für Hörspiele und Musik genutzt werden.

Analoge Kameras werden neben den digitalen Modellen wieder stärker angeboten. Toll: Diese Sofortbildkameras geben nach dem Knipsen direkt ein Foto aus. Der Haken: Der Preis der Filme ist sehr teuer. Rund 75 Cent pro Bild müssen für ein Bild berappt werden. Knipsen die Kinder wild drauflos, kann das ein teures Vergnügen werden.

So haben wir getestet

Wir haben bei der Auswahl der Testmodelle darauf geachtet, dass »klassische« Kameras für Kinder ebenso repräsentiert werden wie Modelle, die vom gesamten Familienkreis genutzt werden können. Die Modelle wurden von einem »Testkind« als auch von einem erwachsenen Tester auf Herz und Nieren geprüft. Das Kind wurde bei Kameras mit einer schweren Bedienbarkeit von uns unterstützt.

Dass die Aufnahmen der getesteten Modelle aus dem Update 2018 vergleichsweise wenig Strahlkraft besitzen, liegt daran, dass sie im Gegensatz zu Fotos aus dem ersten Testlauf nicht im Sommer, sondern im November aufgenommen wurden, als die Sonneneinstrahlung deutlich weniger stark war.

Noch deutlicher ist das bei den Neuzugängen im November 2019 zu bemerken: Aufgrund der Bewölkung an trüben Herbsttagen wirken die Farben weniger kräftig. Im November fand auch das Test-Update 2020 statt. Hier war das Wetter deutlich freundlicher und wir konnten die Aufnahmen an einem sonnigen, schönen Novembertag machen.

Fotos machten alle Testmodelle – die eine schlechter, die andere besser. Mit der Mehrzahl der Kameras konnten auch Videos gedreht werden. Und wieder zeigt sich: Manche Geräte liefern darin besser Ergebnisse als andere. Es gab große Unterschiede bei den kindgerechten Extras, der Ausstattung der Kamera und im Preis. Dabei mussten wir leider feststellen: Für den Kauf einer hervorragenden Kinderkamera müssen Sie tiefer in die Tasche greifen.

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